[0001] Die Erfindung betrifft ein System bestehend aus aufeinander stapelbaren und miteinander
verbindbaren Küchengeräte- und/oder Küchenmöbeleinheiten nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Im Küchenbereich werden Geräte als Standgeräte oder überwiegend als Einschubgeräte
installiert. Einschubgeräte erfordern einen aufwendigen Korpusumbau aus Holz und Verblendungen
mit Küchenfronten. Holz ist zudem empfindlich gegen Feuchtigkeit und Hitzeeinwirkung.
Da die Geräte nicht mit dem Küchenraster übereinstimmen, müssen aufwendige Anpassungen
mit Ausgleichsblenden in Kauf genommen werden. Die Montage ist dabei sehr aufwendig.
[0003] Die Geräte, die häufig von unterschiedlichen Herstellern stammen, sind unterschiedlich
in der Gestaltung, Bedienung, in ihren Abmessungen und Funktionen. Jedes Gerät hat
seine eigene Stromversorgung mit unterschiedlicher Leistungsaufnahme. Die jeweilige
Installation muß vom Elektrofachmann durchgeführt werden. Diese Elektrokgeräte sind
meist aus statischen Gründen nicht stapelbar. Zudem sind die Außenflächen - abgesehen
von der Frontseite - nicht gestaltet und daher zum freien Ausstellen ungeeignet. Nachdem
jedes Einbaugerät mit den Küchenmöbeln abgestimmt werden muß, ergibt sich ein hoher
Aufwand für Planung und Meßabstimmung und damit eine große Fehlerquelle, die zu Reklamationen
Anlaß geben kann.
[0004] Das Vorsehen von Geräteaußenwänden und der zusätzlich erforderliche Korpusumbau bedeuteten
doppelten Kostenaufwand und zudem Platzverlust. Dies trifft auch auf die Türen zu,
die häufig als Doppeltüren aus Gerätefront und Möbelfront aufgebaut sein müssen. Ein
zusätzlicher Verlust an Nutzraum resultiert aus der ungünstigen Anordnung der Aggregate
im Bedienbereich, wie dies beispielsweise beim Backofen realisiert ist.
[0005] Innenliegende Bedienelemente erschweren das Handling der Geräte und machen eine Funktionsüberwachung
nahezu unmöglich. Hier ist als Beispiel ein voll integrierter Geschirrspüler anzuführen.
[0006] Neue Planungsgegebenheiten bei Wohnungsumzug erfordern neue Umbauschränke und verursachen
damit zusätzliche Kosten. Die Stand- und Einschubgeräte können die zunehmende Forderung
nach Mobilität - auch innerhalb der Wohnung - nicht bieten. Insgesamt bieten die heutigen
Systeme und insbesondere die Gerätesysteme nur eine geringe Flexibilität.
[0007] Aus der AT 254 448 B ist ein Küchensystem entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs
1 bekannt, das sich bereits von dem konventionellen Aufbau einer Einbauküche abwendet.
Jedoch müssen bei diesem vorbekannten System die Küchengeräteeinheiten mit den Küchenmöbeleinheiten
mittels aufwendiger Installationen miteinander verbunden werden.
[0008] Aus der DE 23 03 548 B sind Möbelelemente einer Einbauküche bekannt, bei denen ein
Kanal im Rückwandbereich ausgespart ist. Diese Kanäle sind allerdings nicht durchgängig
im gesamten Küchensystem vorhanden.
[0009] Schließlich ist aus der DE 25 19 894 B2 eine Küchenanordnung bekannt, die mehrere
kanalartige Durchführungen für Wasserinstallationsanschlüsse und elektrische Anschlüsse
im Möbelsockel aufweist.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein System bestehend aus aufeinander stapelbaren
und miteinander verbindbaren Küchengeräten- und/oder Küchenmöbeleinheiten an die Hand
zu geben, das die vorbeschriebenen Nachteile weitestgehend ausräumt. Insbesondere
soll es möglich sein, die entsprechenden Küchengeräteeinheiten flexibel und ohne aufwendige
Installation zu integrieren.
[0011] Ausgehend von einem System nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 wird diese Aufgabe
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Demnach weisen die jeweiligen
Küchengeräte- und/oder Küchenmöbeleinheiten in einem vorbestimmten und fest definiert
en Bereich einen Energieschacht auf, der mit Versorgungsleitungen für beispielsweise
Strom, Gas, Wasser, Abwasser durchzogen ist.
[0012] Der Energieschacht ist im Rückwandbereich der Küchengeräte- und/oder Küchenmöbeleinheiten
angeordnet. Dabei kann der Energieschacht vorteilhaft in einer von der Rückseite zugänglichen
Ausnehmung ausgebildet sein, die mit einer Abdekkung verschließbar ist. Die Versorgungsleitungen
im Energieschacht sind nach einer vorbestimmten Ordnung verlegt und können über ein
Verbindungsstecksystem zwischen den Einheiten miteinander verbunden werden.
[0013] Die Küchengeräte- und/oder Küchenmöbeleinheiten sind mittels Kopplungselementen miteinander
lösbar verbunden, wobei über diese Kupplungselemente die den Küchengeräte- und/oder
Küchenrnöbeleinheiten gemeinsame Tragestruktur miteinander verbindbar ist. Im Energieschacht
können Versorgungsleitungen, Kopplungsstellen (Stecksysteme), Abwasserpumpen, Durchlauferhitzer
und Steueraggregate angeordnet sein. Es wird hier ein durchgängiges Energieentsorgungssystem
geschaffen. Die einzelnen Module werden untereinander durch Stecksysteme mit Energie
versorgt. Die Leistungsaufnahme der Module ist jeweils abgestimmt. Die modulare Technik
ermöglicht eine zentrale Steuerung und Regelung der Küchengeräteeinheiten, z.B. als
Hausleittechnik durch ein Bus-System. So können auch Zustands- und Störungsüberwachungen
zentral durchgeführt werden und es kann eine Fehlerdiagnose als Ferndiagnose durch
den Kundendienst vorgenommen werden. Es kann hier auch jeweils ein Prüfstecker vorgenommen
werden, an den entsprechende Diagnosegeräte ansteckbar sind. Über den Energieschacht
und die Verbindung der Versorgungsleitung zwischen den einzelnen Küchengeräte- und/oder
Küchenmöbeleinheiten kann die Energieversorgung zentralisiert werden. So kann beispielsweise
die Abwärme des Kühlschranks gespeichert werden oder für Heizzwecke oder Warmwasseraufbereitung
durch Vorsehen entsprechender Wärmetauscher im Energieschacht genützt werden. Anfallendendes
Kondensat kann beispielsweise zu Luftbefeuchtung in einem Klimamodul verwendet werden.
Insgesamt ergibt sich durch das erfindungsgemäße System somit nicht nur ein in seinen
Abmessungen aneinander angepaßtes System aus genormten Küchengeräte- und/oder Küchenmöbeleinheiten,
die über ein Kopplungssystem miteinander verbindbar sind, sondern auch ein optimiertes
Energieversorgungskonzept. Das individuelle Anschließen der einzelnen Küchengeräteelemente
entfällt.
[0014] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den sich an den Hauptanspruch
anschließenden Unteransprüchen.
[0015] Die Küchengeräte- und/oder Küchenmöbeleinheiten weisen eine stapelfähige Tragestruktur
auf, wobei diese aus einem Tragrohrsystem oder aber auch aus selbsttragenden Seitenwänden,
die Kopplungsstellen aufweisen, gebildet sein können.
[0016] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind Küchengeräteeinheiten,
die sich im erfindungsgemäßen System einsetzen lassen, derart aufgebaut, daß sie räumlich
voneinander getrennt einen Nutzraum, einen Raum für die Versorgungsaggregate, Steuerungselemente
etc. und einen Energieschacht aufweisen. Dabei ist der Nutzraum im Bereich der Vorderfront
und der Energieschacht im Bereich der Rückfront angeordnet, während der Raum für die
Versorgungsaggregate und Steuerungselemente zwischen dem Nutzraum und dem Energieschacht
angeordnet sein kann. Damit befindet sich der Nutzraum auf der Bedienerseite und alle
Aggregate werden im hinteren Bereich der Geräte angebracht. Hierdurch werden Platzverluste,
wie sie beispielsweise bei herkömmlichen Backöfen durch den vergleichsweise großen
Schaltkasten im Frontbereich bedingt sind, weitestgehend vermieden.
[0017] Als Küchengeräteeinheiten können beispielsweise Backöfen, Klimafächer, Wärmefächer,
Geschirrspüler, Dunstabzüge, Klimaaggregate, Waschmaschinen, Trockner, Kühlgeräte
oder Gefriergeräte eingesetzt werden.
[0018] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine Draufsicht auf eine Küchengeräteeinheit gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung,
- Fig. 2:
- einen Schnitt durch eine Küchengeräteeinheit gemäß Fig. 1,
- Fig. 3:
- eine Küchengeräteeinheit gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 4:
- einen Schnitt durch die Küchengeräteeinheit gemäß Fig. 3,
- Fig. 5 u. 6:
- perspektivische Darstellungen von Küchengeräteeinheiten nach einer bevorzugten Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 7:
- eine Schnittdarstellung eines Teils der Küchengeräteeinheit gemäß Fig. 5,
- Fig. 8:
- eine auseinandergezogene Darstellung in perspektivischer Ansicht einer Küchengeräteeinheit
gemäß Fig. 6,
- Fig. 9 u. 10:
- unterschiedliche Stapelvarianten des erfindungsgemäßen Systems in perspektivischer
Ansicht und
- Fig. 11-18:
- Details der Stapelvarianten gemäß der Fig. 9 und 10, teilweise in Draufsicht, teilweise
in Schnittansicht und teilweise in perspektivischer Ansicht.
[0019] In Fig. 1 ist als Beispiel für eine Küchengeräteeinheit nach der vorliegenden Erfindung
ein Backofen 10 dargestellt. Er weist eine Gerätefront 12, eine Schalterblende 14
mit Schaltern 16 und eine Anzeige 18 auf. Mit 20 sind Kopplungsfüße bezeichnet, die
in entsprechende Ausnehmungen 22 bei einem entsprechend zu kombinierenden Gerät eingreifen.
In der Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 ist die Aufteilung des Innenraums des Backofens
dargestellt, der aus einem zum Bediender hingewandten Nutzraum 24, einem Raum für
die Geräteaggregate und Steuerungen 26 und einem im Rückwandbereich angeordneten Energieschacht
28 besteht. Vom Schalter 22 aus wird das hinter dem Nutzraum 24 liegende Aggregat
im Raum 26 angesteuert. Um den Nutzraum herum ist eine Isolierung 30 vorgesehen. Die
Gerätefront 12 besteht beispielsweise aus einer Klappe oder Drehtür mit senkrechtem
Griff, der hier nicht näher dargestellt ist.
[0020] In den Fig. 3 und 4 ist eine Variante eines Backofens dargestellt, der sich von dem
in den Fig. 1 und 2 dargestellten Backofen dadurch unterscheidet, daß die Schalter
und Anzeigeanordnung 16, 18 in einer waagerecht verlaufenden Griffleiste 32 angeordnet
ist.
[0021] Anstelle eines Backofens, wie er in den Fig. 1, 2 bzw. 3, 4 dargestellt ist, kann
hier als Küchengeräteeinheit auch ein Geschirrspüler, ein Klimaschrank, ein Kühlschrank
oder ein beliebiges anderes Küchengerät erfindungsgemäß ausgestaltet sein. Das bedeutet,
daß es an entsprechender Stelle die Kopplungselemente 20, 22 aufweist und daß es einen
Nutzraum, einen Raum für die Aggregate und Steuerung und einen Energieschacht aufweist,
sowie eine stapelfähige Tragestruktur. Der Aufbau der stapelfähigen Tragestruktur
ergibt sich beispielsweise aus den Fig. 5 und 5, in denen unterschiedliche Tragekonstruktionen
gezeigt sind.
[0022] In Fig. 5 weist der Backofen 10 eine Tragestruktur aus einem Tragrohrsystem 34 auf,
das aus einzelnen vertikal verlaufenden Tragrohren, die im Eckenbereich angeordnet
sind, besteht. Der Aufbau eines Eckenbereichs ist in Fig. 7 dargestellt. Hier ist
das vorzugsweise aus Metall bestehende im vorliegenden Beispiel mit einem seitlichen
Ansatz versehende Rohr Verbindungselement 36 dargestellt, das eine Ausnehmung aufweist,
in welcher eine Außenverkleidung aus Metall, Holz oder Kunststoff 40 fest eingesetzt
ist. An diese Außenverkleidung schließt sich eine Isolierung 42 an, die nach innen
zum Nutzraum 24 hin mit einer Stahl, Edelstahl oder Kunststoffverkleidung 44 verkleidet
ist. Mit 46 ist hier die Gerätefront bezeichnet, die aus einem Isolierkern besteht,
der mit einer Metall- oder Kunststoffschicht umgeben ist. Das Rohrsystem 36 kann mit
einem anderen Rohr 36 einer aufgesetzten Küchengeräteeinheit über die Kopplungsstelle
38 verbunden werden, in dem ein Rohr mit entsprechendem Außendurchmesser als Verbindungsrohr
eingesetzt wird. Die Rohre 36 können mit dem eingesteckten Rohr, das hier nicht näher
dargestellt ist, beispielsweise über Klemmschrauben fest miteinander verbunden werden.
[0023] Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 ist der Backofen als stapelbarer Kasten ausgeführt,
dessen Aufbau sich aus Fig. 8 ergibt. Hier sind seitlich selbsttragende Seitenwände
48 vorgesehen, die rohrartige Verstärkungen 50 an ihren Kantenbereichen aufweisen.
Diese rohrartigen Verstärkungen 50 definieren jeweils Kopplungsstellen 38, die den
anhand der Fig. 5 und 7 erläuterten Kopplungsstellen entsprechen. Zusätzlich ist hier
eine Rückwand 50 und eine Abdeckung 52 vorgesehen.
[0024] In Fig. 9 ist beispielhaft ein Stapelmodul gezeigt, bei dem unterschiedliche Küchengeräteeinheiten
und Küchenmöbeleinheiten zu einem Gesamtmodul aufeinandergestapelt sind. Die einzelnen
Küchengeräteeinheiten und Küchenmöbeleinheiten stehen auf einer Palette 54, die in
Fig. 12 in perspektivischer Darstellung wiedergegeben ist. Auch hier sind, wie aus
Fig. 12 ersichtlich, entsprechende Kopplungsstellen 22 vorgesehen. Die Palette 54
ruht auf vier Standfüßen 56. In dem in Fig. 9 dargestellten Stapelmodul ist auf der
Palette 54 als Küchenmöbeleinheit ein Auszugmodul 11 mit entsprechendem Schubfach
angeordnet. Auf diesem ist als erstes Gerätemodul ein Gefrierschrank 10' angeordnet.
Es schließt sich als zweites Gerätenmodul ein Backofen 10 und als drittes Gerätemodul
eine über dem Backofen angeordnete Dunstabzugshaube 10" an. Mit 28 ist der sich über
die gesamte Länge des Stapelmoduls erstreckende Energieraum bezeichnet.
[0025] In Fig. 10 ist eine alternative Anordnung eines Stapelmoduls dargestellt. Hier ist
als unterstes Gerätemodul wiederum ein Gefrierschrank 10' vorgesehen. An dessen Boden
sind unmittelbar Füße 56 angesetzt. Auf dem Kühlschrank 10' ist eine Auszugseinheit
11 angeordnet. Über der Auszugseinheit 11 ist ein Stauraummodul mit Tür 11' angeordnet,
das mit einem Abdeckboden 52' abgedeckt ist. Auch hier ist mit 28 der Energieschacht,
der sich über die gesamte Länge des Stapelmoduls nach Fig. 10 erstreckt, dargestellt.
[0026] In Fig. 11 ist die Tragkonstruktion der Ausführungsform nach Fig. 10 näher dargestellt.
Die Tragekonstruktion besteht im wesentlichen aus Rohrprofilen 36', auf denen die
Abdeckung 52' ruht. Nach außen schließt sich eine Wand 48' an, die beispielsweise
an den Übergangsstellen zwischen den einzelnen Einheiten Sichtfugen 58 aufweisen kann.
[0027] Fig. 13 zeigt eine ähnliche Darstellung gemäß Fig. 11, wobei hier dargestellt ist,
wie die Rohre 36' über ein dem Rohrinnendurchmesser angepaßtes Verbindungselement
60 miteinander verbunden sind. Dieses Verbindungselement 60 kann beispielsweise über
Klemmschrauben gesichert sein.
[0028] In Fig. 14 sind zwei Küchengeräteeinheiten 10 und 10' gezeigt, die hier eine alternative
lösbare Kupplung aufweisen. So ist an den Einheiten 10 und 10' eine L-förmige Schiene
62 derart angeordnet, daß sie mit der jeweiligen anderen Schiene in der hier in Fig.
14 dargestellten Art und Weise ineinandergreifen kann. Im gegenüberliegenden Bereich
greift ein entsprechender Kupplungszapfen 20 in eine Ausnehmung 22. Durch die Schwerkraft
sind die aufeinandergestapelten Elemente 10 und 10' ausreichend gesichert. Zusätzlich
kann hier noch eine übergreifende Sicherungsplatte angeschraubt sein.
[0029] In Fig. 15 ist die Rückseite eines Moduls, beispielsweise wie es in Fig. 9 dargestellt
ist, mit offenem Energieschacht 28 dargestellt. Innerhalb des Energieschachtes laufen
entsprechende Versorgungsleitungen für Strom, Wasser, Abwasser und Gas 64.Im Bereich
von Anschlüssen 66 werden jeweilige Leitungen zu der Küchengeräteeinheit 10, 10' abgezweigt.
Im Bereich des Küchenmöbelelementes 11 verlaufen die Leitungen nur durch den jeweiligen
Energieschacht, ohne daß hier Abzweigungsstellen vorgesehen werden müssen. Am Übergang
zwischen zwei Modulen 10, 10' bzw. 10' und 11 sind Verbindungsleitungen in Form eines
Stecksystems 68 vorgesehen.
[0030] In Fig. 17 ist nochmals die Rückseite einer einzelnen Küchengeräteeinheit 10 mit
offenem Energieschacht 28 gezeigt, wobei hier auch wieder der Anschluß 66 dargestellt
ist, über den die Aggregate im dafür vorgesehenen Raum versorgt werden.
[0031] In der Draufsicht gemäß Fig. 16 ist der Energieschacht 28 mit den darin verlaufenden
Leitungen 64 und abgehobeneir Abdeckung 70 gezeigt.
[0032] Fig. 18 zeigt ebenfalls die Rückwand eines aufeinandergestapelten Stapelmoduls gemäß
Fig. 9 und ähnelt daher der Darstellung gemäß Fig. 15. Hier sind die Steckverbinder
68 nochmals schematisch dargestellt. Mit 72 und 74 sind Strom- bzw. Wasseranschlüsse,
die mittels eines Stecksystems an die Versorgungsleitungen 64 angeschlossen sind,
angedeutet.
1. System bestehend aus aufeinander stapelbaren und miteinander verbindbaren Küchengeräte-
und/oder Küchenmöbeleinheiten (10), wobei diese eine stapelfähige Tragestruktur aufweisen
und mittels Kopplungselementen (20, 22) miteinander lösbar verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweiligen Küchengeräte- und/oder Küchenmöbeleinheiten (10) in einem vorbestimmten
und fest definierten Rückwandbereich einen Energieschacht (28) aufweisen, der mit
Versorgungsleitungen für beispielsweise Strom, Gas, Wasser, Abwasser, etc. , die im
Energieschacht (28) nach einer vorbestimmten Ordnung verlegt sind und über ein Verbindungsstecksystem
zwischen den Einheiten verbindbar sind, durchzogen ist, und daß der Energieschacht
(28) als eine von der Rückseite der Küchengeräte- und/oder Küchenmöbeleinheiten (10)
zugängliche Ausnehmung ausgebildet ist, die mit einer Abdeckung (70) verschließbar
ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stapelfähige Tragestruktur aus einem Tragrohrsystem (36) besteht.
3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stapelfähige Tragestruktur aus selbsttragenden Seitenwänden (48) mit Kopplungsstellen
(38) besteht.
4. Küchengerätesystem für ein System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie räumlich voneinander getrennt einen Nutzraum (24), einen Raum (26) für die
Versorgungsaggregate, Steuerungselemente etc. und einen Energieschacht (28) aufweist.
5. Küchengeräteeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die drei separaten Räume (24, 26, 28) von der Vorderfront bis zur Rückfront
hintereinander angeordnet sind, wobei zur Vorderfront hin der Nutzraum (24), zur Rückfront
hin der Energieschacht (28) und zwischen diesen der Raum (26) für die Versorgungsaggregate,
Steuerungselemente etc. angeordnet sind.
6. Küchengeräteeinheit nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß es sich um einen Backofen, ein Klimafach, ein Wärmefach, einen Geschirrspüler,
einen Dunstabzug, ein Klimaaggregat, eine Waschmaschine, einen Trockner, einen Kühl-
oder einen Gefrierschrank handelt.
1. System consisting of stackable and connectable kitchen appliance and/or kitchen furniture
units (10), the same having a stackable supporting structure and being releasably
connected with each other by means of coupling elements (20, 22),
characterized in
that in a predetermined and firmly defined rear wall area the respective kitchen appliance
and/or kitchen furniture units (10) have an energy shaft (28), through which extend
supply lines for e.g. electricity, gas, water, sewage, etc., which have been laid
in the energy shaft (28) according to a predetermined order and can be connected via
a plug-in connection system between the units, and that the energy shaft (28) constitutes
a recess accessible from the rear side of the kitchen appliance and/or kitchen furniture
units (10), which recess can be closed by means of a cover (70).
2. The system as claimed in claim 1, characterized in that the stackable supporting structure consists of a supporting tube system (36).
3. The system as claimed in claim 1, characterized in that the stackable supporting structure consists of self-supporting side walls (48) with
coupling points (38).
4. Kitchen appliance unit for a system as claimed in any of claims 1 to 3, characterized in that it includes a utilization space (24), a space (26) for the supply units, control
elements etc., and an energy shaft (28), each one spatially separate from the other.
5. The kitchen appliance unit as claimed in claim 4, characterized in that the three separate spaces (24, 26, 28) are arranged one behind the other from the
front to the rear, the utilization space (24) being disposed towards the front, the
energy shaft (28) being disposed towards the rear, and the space (26) for the supply
units, control elements etc. being disposed between the same.
6. The kitchen appliance unit as claimed in claim 4 or 5, characterized in that it is a baking oven, a conditioned compartment, a heating compartment, a dish washer,
a fume hood, an air-conditioning unit, a washing machine, a drier, a refrigerator
or a freezer.
1. Système constitué par des appareils de ménage et/ou des meubles modulaires de cuisine
(10), empilables les un sur les autres ou reliés entre eux, ceux-ci présentant une
structure portante apte à être empilée et étant reliés entre eux au moyen d'éléments
de raccordement (20, 22) de manière à pouvoir être détachés,
caractérisé en ce que
les appareils de ménage et/ou meubles modulaires de cuisine (10) présentent dans une
zone de paroi arrière prédéterminée et fermement définie un puits d'énergie (28) qui
est traversé par des conduites d'alimentation pour, par exemple, le courant, le gaz,
l'eau, l'eau usée, etc., qui sont posées dans le puits d'énergie (28) dans un ordre
prédéterminé et qui peuvent être raccordées entre les modules au moyen d'un système
de raccordement enfichable, et que le puits d'énergie (28) est formé comme une échancrure
accessible à partir de l'arrière des appareils de ménage et/ou des meubles modulaires
de cuisine (10), laquelle échancrure pouvant être fermée par un couvercle (70).
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que la structure portante apte à être empilée consiste en un système de tubes portants
(36).
3. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que la structure portante apte à être empilée consiste en parois latérales autoportantes
(48) présentant des endroits de raccordement (38).
4. Système d'appareils de ménage pour un système selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisé en ce qu'il présente, séparés les uns des autres dans l'espace, un espace utile (24), un espace
(26) pour les appareils d'alimentation, les éléments de commande etc., et un puits
d'énergie (28).
5. Unité d'appareils de ménage selon la revendication 4, caractérisée en ce que les trois espaces séparés (24, 26, 28) sont disposés l'un derrière l'autre à partir
de la face avant à la face arrière, l'espace utile (24) étant disposé vers la face
avant, le puits d'énergie (28) vers la face arrière et entre ces deux est disposé
l'espace (26) pour les appareils d'alimentation, les éléments de commande etc.
6. Unité d'appareils de ménage selon les revendications 4 ou 5, caractérisée en ce qu'il s'agit d'un four, d'un compartiment de climatisation, d'un compartiment de réchauffement,
d'un lave-vaisselle, d'une hotte aspirante, d'un appareil de climatisation, d'une
machine à laver, d'un séchoir, d'un frigorifique ou d'un congélateur.