(19)
(11) EP 0 934 171 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
05.09.2001  Patentblatt  2001/36

(21) Anmeldenummer: 96922002.9

(22) Anmeldetag:  17.06.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B60G 1/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9602/598
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9703/910 (06.02.1997 Gazette  1997/15)

(54)

PALETTENKÖRPER FÜR ROLLSTEIGE

PALLET BODY FOR MOVING PAVEMENTS

PALETTE POUR LE TRANSPORT DE PAVES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 15.07.1995 DE 19525827

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.08.1999  Patentblatt  1999/32

(73) Patentinhaber: Kone Corporation
00330 Helsinki (FI)

(72) Erfinder:
  • Behle, Fritz
    45549 Sprockhövel (DE)

(74) Vertreter: Spannagel, Hans-Achim 
c/o Dipl.-Ing. W. Cichy Wilhelmstrasse 76
58256 Ennepetal
58256 Ennepetal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 248 406
GB-A- 933 203
US-A- 3 247 947
FR-A- 2 553 395
US-A- 3 096 725
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Palettenkörper für Rollsteige, bestehend aus einer Trittplatte mit verzahnten Vorder- und Hinterkanten, Verbindungselementen zur Aufnahme und zur Führung von Verbindungs- und/oder Antriebsorganen sowie Trittplattenabstützelementen zur Aufnahme und zur Führung von mit korrespondierenden Bauteilen bestückten vorangehenden bzw. nachfolgenden Palettenkörpern, wobei die einstückig mit den Trittplatten hergestellten Verbindungselemente und die Trittplattenabstützelemente unterhalb derselben angeordnet sind und mit vorgegebenem Abstand über die Vorder- und Hinterkanten der Trittplatte hinausragen.

    [0002] Die DE-C 33 37 611 betrifft ein Rollsteigsystem für den Personen- und Gütertransport mit einem endlosen Trittplattenband horizontalachsiger Umlenkung sowie entweder einer frei- oder eine rollentragenden Traktionskette und Trittplatten mit je zwei ecknahen, in jeweiliger Gegenstellung angeordneten Zug- und Schleppbolzen, die systemunterschiedlich entweder sich direkt abstützend Rollen und die Zugbolzen zusätzlich die Traktionskette frei tragen oder sich indirekt abstützend, Zugbolzen in Traktionsketten mit Zwischenrollen gelagert und übergreifende gabelförmige, durch Schleppbolzen befestigte Trittplattenabstützelemente aufweisen. Die systemanpaßbaren Zug- und Schleppbolzen sind bei einer systemunabhängigen gleichartigen Trittplatte auswechselbar angeordnet und die Trittplattenrollen oder gabelförmigen Trittplattenabstützelemente aller Trittplatten sind untereinander fluchtend parallel zu der Trittplattenbandrichtung zwischen den Trittplattenseitenwänden und den Traktionsketteninnenlaschen vorgesehen. Vorteilhafterweise kann bei diesem Rollsteigsystem bereits ein Palettenkörper unabhängig von der Rollsteigausführung (Kaufhaus-/Verkehrsrollsteig) zum Einsatz gelangen, der jedoch nachteiligerweise aus einer Vielzahl von Bauteilen besteht, die letztendlich zu einer nicht unerheblichen Verbreiterung der Gesamtpalette bzw. des Rollsteiges führen, was sich letztendlich in höherem Bauaufwand sowie höheren Kosten niederschlägt. Darüber hinaus muß eine Vormontage der einzelnen Palettenkörper (werksseitig) vorgenommen werden, ehe diese (bauseitig) in den jeweiligen Rollsteig eingebracht werden können. Femer nachteilig bei dieser Bauweise sind die verhältnismäßig großen, zu durchlaufenden Radien in den Übergangsbereichen aus der Neigung in die Horizontale anzusehen. Der Drehpunkt liegt hierbei im Bereich der Gabeln außerhalb der Palettenkörper, so daß unzulässig breite Spalte, insbesondere in den Übergangsbereichen von der Horizontalen in geneigte Bereiche und umgekehrt, entstehen.

    [0003] Es ist desweiteren allgemein bekannt, Palettenkörper für Rollsteige dergestalt durch Gießen herzustellen, daß an die Trittplatten einstückig Verbindungselemente sowie Trittplattenabstützelemente angeformt werden. Diese zwar ökonomisch hergestellten Palettenkörper weisen jedoch den Nachteil auf, daß infolge der Anordnung der Verbindungselemente sowie der Trittplattenabstützelemente unterhalb der Trittplatten sich insbesondere in den kritischen Übergangsbereichen aus der Steigung in den Horizontalbereich größere Spalte bilden, sobald kleinere Radien an diesen Stellen in Aussicht genommen werden. Somit kann auch bei diesem allgemein bekannten St.d.T. die Baulänge des Rollsteiges nicht reduziert werden, was letztendlich höhere Kosten zur Folge hat. Infolge der nach unten offenen Verbindungselemente erscheint es darüber hinaus problematisch, die Palettenkörper unmittelbar in den Rollsteig einzubauen, so daß sich auch ein erhöhter Montageaufwand einstellt.

    [0004] Ziel des Erfindungsgegenstandes ist es, einen im gattungsbildenden Teil des ersten Patentanspruches beschriebenen Palettenkörper für Rollsteige dahingehend weiterzubilden, daß bei möglichst kompakter Bauweise desselben einerseits eine unmittelbare Montage (ohne weitere Vormontage) des Palettenkörpers in den zugehörigen Rollsteig ermöglicht wird und andererseits die Umlaufradien der Übergangsbereiche und somit auch die Baulänge des Rollsteiges wesentlich reduziert werden können.

    [0005] Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Verbindungselemente hohlzylindrisch ausgebildet sind und der Drehpunkt zwischen benachbarten Palettenkörpem etwa mittig unterhalb der Endbereiche der ineinandergreifenden Verzahnungen einzelner Trittplatten vorgesehen ist.

    [0006] Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

    [0007] Dadurch, daß die Verbindungsaugen und die Trittplattenabstützelemente abweichend vom St.d.T. nun ecknah innerhalb der seitlichen Begrenzungskanten unterhalb der Trittplatten vorgesehen sind, wird ein System konzipiert, bei welchem der gesamte Rollsteig in seiner Gesamtbreite sowie seiner Baulänge materialmäßig reduziert werden kann. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß eine einheitliche Kompaktpalette sowohl für den Kaufhaus- als auch für den Verkehrssektor gegeben ist. Die-erfindungsgemäße Kompaktpalette beinhaltet integrierte, unterhalb der Trittplatte angegossene, gabelförmig ausgebildete Trittplattenabstützelemente in Verbindung mit ebenfalls angegossenen Verbindungsaugen. Durch die Verlagerung des Drehpunktes zwischen den einzelnen Paletten ergeben sich letztendlich kleinere (konvexe) Übergangsbögen in den jeweiligen Übergangsbereichen des Rollsteiges. Auf angegossene Bolzen, wie sie im St.d.T. offenbart sind, kann beim Erfindungsgegenstand vollständig verzichtet werden, da keine separaten Trittplattenabstützelemente mehr zum Einsatz gelangen. Gleiches gilt für die ebenfalls nicht mehr notwendige Vormontage der Paletten, da korrespondierende Bauteile, wie Laufrollen, Antriebsketten oder dgl. in einfacher Weise aufsteckbar vorgesehen sind.

    [0008] Infolge der Verlagerung des Drehpunktes können in den Landungsbereichen kleinere Bauhöhen dadurch erreicht werden, daß - in Laufrichtung gesehen - die jeweiligen Palettenhinterkanten nicht mehr so weit ausschwenken, d.h. sich nach oben bewegen, als wenn der Drehpunkt wie beim St.d.T. angenommen würde. Diese Maßnahme kommt insbesondere den Anwendungsfällen zugute, bei denen z.B. Einkaufswagen auf geneigten Rollsteigen bewegt werden müssen, bei denen ein zu hoher Landungsbereich zu unerwünschten Stößen führen würde. Desweiteren wird ein Verfahren zur Kontrolle und/oder Reparatur eines mit einer Vielzahl erfindungsgemäßer Palettenkörper ausgerüsteten Rollsteiges vorgeschlagen, bei welchem in einem der Umlenkbereiche der Palettenkörper lediglich ein einzelner Palettenkörper aus dem Band entfernt und das Band ohne den Palettenkörper an die Kontroll- oder Reparaturstelle gefahren wird und vor Ort bedarfsweise weitere Palettenkörper aus dem Band entfernt werden, wobei nach erfolgter Kontrolle bzw. Reparatur die vorstehenden Schritte in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden.

    [0009] Dies wird dadurch ermöglicht, daß durch die Anordnung der Trittplattenabstütz- sowie der Verbindungselemente einerseits unterhalb der Trittplatte und andererseits innerhalb ihrer seitlichen Begrenzungskanten abweichend vom St.d.T. keine Bauteile mehr über die seitlichen Begrenzungskanten hinausragen. Das bedeutet, daß die Palettenkörper der Breite des Rollsteiges, insbesondere der Breite der Sockelleisten entsprechen, so daß nach erfolgter Entfernung eines Palettenkörpers an der Kontroll- bzw. Reparaturstelle keine Sockelteile oder dgl. Bauteile vorab entfernt werden müssen, ehe weitere Palettenkörper aus dem Band entfernt werden können. Bisher mußten entweder in den Umlenkbereichen eine bestimmte Anzahl von Palettenkörpern entfernt werden, ehe das Band dann an die entsprechende Stelle gefahren werden konnte oder aber vor Ort eine Teildemontage des Rollsteiges vorgenommen werden, um die Reparatur durchführen zu können. Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann der für die Kontrolle bzw. Reparatur notwendige Zeit- undl Materialaufwand gegenüber der bisherigen Verfahrensweise beträchtlich reduziert werden, was letztendlich eine Kostensenkung mit sich bringt.

    [0010] Der Erfindungsgegenstand ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:
    Figuren 1 und 2 -
    Palettenkörper in verschiedenen Ansichten
    Figur 3 -
    Teildarstellung eines Palettenkörpers im Querschnitt für einen Verkehrsrollsteig
    Figur 4 -
    Teildarstellung eines Palettenkörpers im Querschnitt für einen Kaufhausrollsteig
    Figur 5 -
    Teildarstellung des oberen Übergangsbereiches eines geneigt vorgesehenen Rollsteiges
    Figur 6 -
    Ausschnitt aus Figur 5 mit vergrößerter Darstellung des Knickbereiches zwischen zwei Paletten im Übergangsbereich
    Figur 7 -
    Ausschnitt des sich an den oberen Übergangsbereich gemäß Figur 5 anschließenden oberen Landungsbereiches samt angedeuteter oberer Umlenkung der Palettenkörper
    Figur 8 -
    Prinzipielle Darstellung eines Rollsteiglandungsbereiches.


    [0011] Die Figuren 1 und 2 zeigen in verschiedenen Ansichten den erfindungsgemäßen Palettenkörper 1. Figur 1 zeigt den Palettenkörper 1 in der Draufsicht und Figur 2 in der Seitenansicht. Der Palettenkörper 1 ist mit einer in Transportrichtung gerippten Trittplatte 2 versehen, die im Bereich ihrer Vorderkante 3 sowie im Bereich ihrer Hinterkante 4 eine über die gesamte Länge des Palettenkörpers 1 verlaufende Verzahnung 5 bzw. 6 aufweist. Unterhalb der Trittplatte 2 sind einerseits im Bereich der Hinterkante 3 Verbindungsaugen 7,8 und andererseits im Bereich der Vorderkante 4 Trittplattenabstützelemente 9,10 vorgesehen. Die Verbindungsaugen 7,8 dienen hierbei zur Aufnahme und Führung von hier nicht weiter dargestellten Verbindungselementen in Form von Bolzen oder dgl., an welchen Laufrollen und/oder Transportketten verlagert (z.B. aufgesteckt) werden, während die Trittplattenabstützelemente 9,10 gabelförmig ausgebildet sind und mit Verbindungsbolzen vorangehender bzw. nachfolgender Palettenkörper 1 in Wirkverbindung stehen. Bekanntermaßen werden die Palettenkörper 1 in der Regel aus Aluminiumdruckguß hergestellt, so daß die Verbindungsaugen 7,8 und die Trittplattenabstützelemente 9,10 vorzugsweise an den dafür vorgesehenen Stellen unterhalb der Trittplatte 2 in deren ecknahen Bereichen angegossen werden. Sowohl die Verbindungsaugen 7,8 als auch die Trittplattenabstützelemente 9,10 sind innerhalb der seitlichen Begrenzungskanten 11,12 der Trittplatte 2 vorgesehen und ragen lediglich mit einem vorgegebenen Abstand über die Verzahnungen 5,6 der Vorder- 3 sowie der Hinterkante 4 hinaus. Insbesondere in Figur 2 erkennbar sind der vordere Drehpunkt 13 sowie der hintere Drehpunkt 14, die in der Verlängerung der gedachten Trennlinie 15,16 zwischen vorangehenden bzw. nachfolgenden Palettenkörpem 1 etwa auf halber Höhe der Verzahnungen 5,6 unterhalb derselben vorgesehen sind.

    [0012] Die Figuren 3 und 4 zeigen Ausführungsbeispiele einerseits für einen beispielsweise in einem Kaufhaus einsetzbaren Rollsteig und andererseits für einen beispielsweise in einem Flughafen einsetzbaren Rollsteig, wobei folgende Bauteile erkennbar sind:
    Die Rippen 17 der Trittplatte 2, eines der Verbindungsaugen 7 bzw. 8, eines der Trittplattenabstützelemente 9 bzw. 10 sowie weitere Abstützungen 18 zur Aufnahme und Führung eines bolzenförmigen Verbindungselementes 19. Im Bereich der gabelförmig ausgebildeten Trittplattenabstützelemente 9 bzw. 10 sind verwendungsabhängig unterschiedlich ausgebildete Gleit- und Führungselemente 20 in Form von Gleitsteinen vorgesehen. Desweiteren zeigen die Figuren 3 und 4 noch folgende Bauteile:
    jeweils ein Antriebsorgan 21 in Form einer Laschenkette, eine Laufrolle 22, ein bolzenförmiges Element 23 sowie eine Aufnahmebuchse 24 für das bolzenförmige Element 23 im zugewandten Endbereich des Bolzens 19. In Figur 3 (Verkehrsrollsteig) sind die Laufrollen 22 zwischen den Laschen des Antriebsorgans 21 vorgesehen, während sie in Figur 4 (Kaufhausrollsteig) seitlich neben den Laschen des Antriebsorgans 21 angeordnet sind.

    [0013] Figur 5 zeigt als Teildarstellung einen Übergangsbereich für die Palettenkörper 1 eines nicht weiter dargestellten Rollsteigsystems von der Neigung in die Horizontale. Die einzelnen Palettenkörper 1 sind im wesentlichen analog zu den Figuren 1 und 2 aufgebaut, so daß gleiche Bezugszeichen auch für gleiche Bauteile gelten. Erkennbar sind die grippten Trittplatten 2, unterhalb derer - in Transportrichtung gesehen - im Bereich der Vorderkante 3 die hier nicht erkennbaren Verbindungsaugen 7 und im Bereich der Hinterkante 4 die Trittplattenabstützelemente 9 gußtechnisch angeformt sind sowie die Gleitsteine 20. Ferner angedeutet sind die Bolzen 19. Die Verzahnungen 5,6 benachbarter Palettenkörper 1 kämmen in bekannter Weise miteinander, damit sich die Spaltbildung zwischen den einzelnen Palettenkörpern 1 in vertretbaren Toleranzen hält. Da die Verbindungsaugen 7 und die Trittplattenabstützelemente 9 in zusammengeführter Form der Palettenkörper 1 auf einer räumlichen Ebene liegen, fallen auch die Drehpunkte 13,14 auf eine horizontale Linie. Die Drehpunkte 13,14 liegen hierbei mittig unter den kämmenden Verzahnungen 5,6 zwischen den einzelnen Palettenkörpern 1 und zwar in der Verlängerung der gedachten Trennlinien 15,16. Durch diese Maßgabe sind kleinere (konvexe) Übergangsbögen in den jeweiligen Übergangsbereichen aus der Neigung in die Horizontale möglich.

    [0014] Figur 6 zeigt in vergrößerter Darstellung den in Figur 5 umrandeten Bereich. Erkennbar sind im Bereich 25 zwischen zwei Palettenkörpem 1 folgende Bauteile:
    der hintere Bereich 4 der vorangehenden Palettenkörper 1, der vordere Bereich 3 der sich daran anschließenden Palettenkörper 1, ein Trittplattenabstützelement 9 samt Gleitstein 20 sowie der Bolzen 19. Die Drehpunkte 13,14 liegen mit vorgegebenem Abstand unterhalb der Verzahnungen 5,6 der beiden Palettenkörper 1 und zwar auf der gedachten Trennlinie 15,16.

    [0015] Figur 7 zeigt den sich an den Bereich 25 gemäß Figur 5 anschließenden oberen Umlenkbereich 25' samt angedeuteter Umlenkung der einzelnen Palettenkörper 1. Da die einzelnen Bauteile des Rollsteiges, insbesondere der einzelnen Palettenkörper 1, in den vorangegangenen Figuren bereits hinreichend beschrieben worden sind, werden sie in dieser Figur nicht mehr besprochen. Wesentliches Kriterium der Figur 7 ist, daß infolge der Verlagerung des Drehpunktes 13,14 in den Bereich unterhalb der Verzahnungen 5,6 diese Bereiche kaum noch bei der Umlenkung der Palettenkörper 1 um das hier nur angedeutete Kettenrad 26 nach oben ausschwenken.

    [0016] Dies wird insbesondere durch die Figur 8 verdeutlicht, in welcher der Landungsbereich 27, gebildet durch eine Kammträgerplatte 28, erkennbar ist. Die einzelnen Palettenkörper 1 sind hier lediglich angedeutet, wobei durch die dargestellte Kurve erkennbar ist, daß die einzelnen Palettenkörper 1, insbesondere deren hintere Bereiche kaum nach oben ausschwenken. Das bedeutet, daß die im Landungsbereich 27 vorgesehenen Kammträger 28 bzw. die damit zusammenwirkenden Kämme 29 in ihrer Bauhöhe stark reduziert werden können, was letztendlich dem Übergang 25' vom Rollsteig, d.h. von den Palettenkörpem 1 auf den Landungsbereich 27 zugute kommt. Dies insbesondere bei der Handhabung von beispielsweise Einkaufswagen, die dann leichter von den Palettenkörpem 1 auf den Landungsbereich 27 aufgeschoben werden können.


    Ansprüche

    1. Palettenkörper für Rollsteige, bestehend aus einer Trittplatte (2) mit verzahnten Vorder- und Hinterkanten, Verbindungselementen (7,8) zur Aufnahme und zur Führung von Verbindungs- (19) und/oder Antriebsorganen (21) sowie Trittplattenabstützelementen (9,10) zur Aufnahme und zur Führung von mit korrespondierenden Bauteilen (19) bestückten vorausgehenden bzw. nachfolgenden Palettenkörpem (1), wobei die einstückig mit der Trittplatte (2) hergestellten Verbindungselemente (7,8) und die Trittplattenabstützelemente (9,10) unterhalb derselben angeordnet sind und mit vorgebbarem Abstand über die Vorder- (3) und Hinterkanten (4) der Trittpaltte (2) hinausragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (7,8) hohlzylindrisch ausgebildet sind und der Drehpunkt (13,14) zwischen benachbarten Palettenkörpem (1) etwa mittig unterhalb der Endbereiche der ineinandergreifenden Verzahnungen (5,6) einzelner Trittplatten (2) vorgesehen ist.
     
    2. Palettenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt (13,14) auf dem Schnittpunkt einer gedachten Trennlinie (15,16) unterhalb der Verzahnung (5,6) einzelner Trittplatten (2) mit der Horizontalachse der miteinander verbundenen Verbindungsaugen (7,8) sowie der Trittplattenabstützelemente (9,10) vorgesehen ist.
     
    3. Palettenkörper nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, in Transportrichtung des Rollsteiges gesehen, die als Verbindungsaugen (7,8) ausgebildeten Verbindungselemente unterhalb der Hinterkante (4) und die Trittplattenabstützelemente (9,10) unterhalb der Vorderkante (3) vorgesehen sind.
     
    4. Palettenkörper nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittplattenabstützelemente (9,10) gabelförmig ausgebildet und ecknah etwa auf Höhe der seitlichen Begrenzungskanten (11,12) vorgesehen sind.
     
    5. Palettenkörper nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsaugen (7,8) aufeinanderfolgender Palettenkörper (1) im Bereich zwischen den Trittplattenabstützelementen (9,10) angeordnet sind.
     
    6. Verfahren zur Kontrolle und/oder Reparatur eines mit einer Vielzahl von Palettenkörpem (1) nach den Ansprüchen 1 bis 5 ausgerüsteten Rollsteiges, indem in einem der Umlenkbereiche (25') der Palettenkörper (1) lediglich ein einzelner Palettenkörper (1) aus dem Band entfernt und das Band ohne den Palettenkörper (1) an die Kontroll- bzw. Reparaturstelle gefahren wird und vor Ort bedarfsweise weitere Palettenkörper (1) ohne Demontage von Bauteilen des Rollsteiges aus dem Band entfernt werden, wobei nach erfolgter Kontrolle bzw. Reparatur die vorstehenden Schritte in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden.
     


    Claims

    1. Pallet body for moving pavements consisting of a footboard (2) having toothed leading and trailing edges, joining elements (7, 8) for receiving and guiding connecting (19) and/or driving organs (21) as well as footboard supporting elements (9, 10) for receiving and guiding preceding respectively succeeding pallet bodies (1) equipped with corresponding components (19), wherein the joining elements (7, 8) formed integral with the footboard (2) and the footboard supporting elements (9, 10) are located beneath the same and project over the leading (3) and trailing edges (4) of the footboard (2) with a predeterminable distance, characterized in that the joining elements (7,8) are formed as a hollow cylinder and the rotation point (13, 14) between adjacent pallet bodies (1) is provided approximately in the centre beneath the end portions of the interlocking tooth formings (5, 6) of single footboards (2).
     
    2. Pallet body according to claim 1, characterized in that the rotation point (13, 14) is provided at the intersecting point of a thought separation line (15, 16) beneath the tooth forming (5, 6) of single footboards (2) with the horizontal axis of the joining eyes (7, 8) connected to each other as well as of the footboard supporting elements (9, 10).
     
    3. Pallet body according to claims I and 2, characterized in that, seen in transport direction of the moving pavement, the joining elements formed as joining eyes (7, 8) are provided beneath the trailing edge (4) and the footboard supporting elements (9, 10) are provided beneath the leading edge (3).
     
    4. Pallet body according to claims 1 through 3, characterized in that the footboard supporting elements (9,10) are formed as forks and provided close to the corners approximately at the level of the lateral limiting edges (11, 12).
     
    5. Pallet body according to claims 1 through 4, characterized in that the joining eyes (7, 8) of succeeding pallet bodies (1) are located in the region between the footboard supporting elements (9, 10).
     
    6. Method of controlling and/or repairing a moving pavement equipped with a plurality of pallet bodies (1) according to claims 1 through 5, by only removing one single pallet body (1) from the band in one of the deflection areas (25') of the pallet bodies (1) and driving the band without the pallet body (1) to the control respectively repair position and removing, if necessary, further pallet bodies (1) from the band on site without dismounting structural parts of the moving pavement, the above mentioned steps being carried out in reverse order after the control respectively repair has been carried out.
     


    Revendications

    1. Palette pour trottoirs roulants composée d'un marchepied (2) comprenant des bords avant et arrière dentelés, des éléments de jonction (7, 8) pour recevoir et guider des organes de connexion (19) et/ou d'entraînement (21) ainsi que des éléments de support des marchepieds (9, 10) pour recevoir et guider des palettes précédentes respectivement suivantes munies des composants correspondants (19), les éléments de jonction (7, 8) solidarisés du marchepied (2) et les éléments de support des marchepieds (9, 10) étant situés au-dessous du même et saillissant avec distance prédéterminable au-delà des bords avant (3) et arrière (4) du marchepied (2), caractérisée en ce que les éléments de jonction (7, 8) ont la forme d'un cylindre creux et que le point de rotation (13, 14) entre des palettes (1) adjacentes est approximativement prévu au centre au-dessous des portions d'extrémité des dentures (5, 6), enchaînantes les unes dans les autres, des marchepieds (2) particuliers.
     
    2. Palette selon la revendication 1, caractérisée en ce que le point de rotation (13, 14) est prévu sur le point d'intersection d'une ligne de séparation imaginée (15, 16) au-dessous des dentures (5, 6) des marchepieds (2) particuliers avec l'axe horizontal des yeux de jonction (7, 8) reliés les uns aux autres ainsi que des éléments de support des marchepieds (9, 10).
     
    3. Palette selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que, vu dans la direction de transport du trottoir roulant, les éléments de jonction formés comme des yeux de jonction (7, 8) sont prévus au-dessous du bord arrière (4) et les éléments de support des marchepieds (9, 10) sont prévus au-dessous du bord avant (3).
     
    4. Palette selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les éléments de support des marchepieds (9, 10) sont bifurqués et prévus près des coins, approximativement au niveau des bors latéraux de limitation (11, 12).
     
    5. Palette selon les revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les yeux de jonction (7, 8) des palettes (1) successives sont situés dans la zone entre les éléments de support des marchepieds (9, 10).
     
    6. Procédé de contrôle et de réparation d'un trottoir roulant muni d'une pluralité des palettes (1) selon les revendications 1 à 5 en éliminant seulement une palette (1) individuelle de la bande dans l'une des zones de renvoi (25') des palettes et en amenant la bande sans la palette (1) à la position de contrôle et de réparation et en éliminant, au besoin, d'autres palettes (1) de la bande sur les lieux sans démontage des composants du trottoir roulant, après la réalisation du contrôle respectivement de la réparation les étappes précédentes étant réalisées en sens inverse.
     




    Zeichnung