[0001] Die Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung, insbesondere für Wendeschlüssel,
die wenigstens aufweist
- einen Statorkörper mit wenigstens einer Statorausnehmung,
- einen Kernkörper mit wenigstens einer Stiftelementausnehmung und einer Schlüsselausnehmung,
der im Statorkörper wenigstens teilweise zu verdrehen ist, und
- wenigstens ein Stiftelement, das wenigstens aus einem Abtaststiftkörper und einem
Gehäusestiftkörper besteht,
- wobei wenigstens ein erstes Stiftelement, das wenigstens teilweise in einer ersten
Statorausnehmung und wenigstens teilweise in einer ersten Stiftelementausnehmung geführt
ist, auf ein erstes Zentrum gerichtet ist und
- wobei wenigstens ein zweites Stiftelement, das wenigstens teilweise in einer zweiten
Statorausnehmung und wenigstens teilweise in einer zweiten Stiftelementausnehmung
geführt ist, auf ein zweites Zentrum gerichtet ist.
[0002] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der DE-U-7 818 276 bekannt, das
aus einem Stator und einem Rotor besteht. In dem Stator und dem Rotor sind in Achsrichtung
verlaufende Zuhaltungsreihen angeordnet. Jede Zuhaltungsreihe weist Zuhaltungen auf,
die aus einem Stiftelement und einem Abtaststiftkörper bestehen. Die oberhalb einer
Hauptwaagerechten angeordneten Zuhaltungen sind auf ein Zentrum zu bewegen, das im
Mittelpunkt des Rotors liegt. Die unterhalb der Hauptwaagerechten angeordneten Zuhaltungen
sind auf ein Zentrum zu bewegen, das unterhalb des Mittelpunkts des Rotors liegt.
Nachteilig ist, daß der Rotordurchmesser und die Statordicke gleich lang sein müssen,
damit zur Sicherung des Schließgeheimnisses fünf und mehr Zuhaltungen vorgesehen werden
können. Das hat zur Folge, daß der Schloßkörper einen sehr großen Außendurchmeser
hat. Ein weiterer Nachteil ist, daß die im Rotor angeordneten Abtaststiftkörper der
unterhalb des Mittelpunkts liegenden Zuhaltungen wesentlich kürzer als die oberhalb
liegenden sind, so daß sie einen kleinen Hub ausführen können. Im Verhältnis zu diesen
sehr kurzen Abtaststiftkörpern müssen die im Stator angeordneten Stiftelemente länger
sein.
[0003] Aus der CH-A-651 350 ist ein Zylinderschloß mit Wendeschlüssel bekannt, bei dem sich
ein im Querschnitt kreisrunder Rotor in einem hohlzylinderförmigen Stator bewegen
läßt. Das Zylinderschloß weist mehrere Zuhaltungsreihen auf. Damit ein breiterer Wendeschlüssel
eingesetzt werden kann, sind fünf Zuhaltungen vorgesehen, von denen drei auf ein und
zwei auf ein weiteres Zentrum im Rotor gerichtet sind. Allerdings ist auch bei diesem
Zylinderschloß der Stator im Verhältnis zum Rotor dessen Außendurchmesser und damit
das Zylinderschloß zu groß. Damit die Abtaststiftkörper das Schließgeheimnis abtaten
können, sind die Abtastausnehmungen in die schmalen und langen Seiten eines im Querschnitt
rechteckigen Wendeschlüssels eingebracht.
[0004] Weiterhin ist aus der DE-A-4 336 776 bekannt. In einem hohlzylinderförmig ausgebildeten
Stator ist ein Kern eingeschoben, in dem Stiftausnehmungen eingebracht sind. Der Stator
ist von einem Flußkörper umgeben. Die Stiftausnehmungen sind mit radial zur Kernmitte
hin ausgerichteten Kern- und Gehäusestiften bestückt. Der Kern besitzt einen in seiner
Umfangsfläche frei ausmündenden Schlüsselkanal, dem zur Seite in einer Kalottenausnehmung
eine Sperrkugel angeordnet ist. In den Schlüsselkanal ist ein Schlüssel einschiebbar,
der im Querschnitt 8-förmig ausgebildet ist. Der obere Kreis der Acht enthält Abtastausnehmungen
für die Kernstifte und der untere Kreis der Acht eine Kugelausnehmung. Beide Kreise
des im Querschnitt 8-förmigen Schlüssels sind durch einen kurzen und schmalen Taillenbereich
verbunden. Bei einer Ausgestaltung als Wendeschlüssel sind die beiden Kreise mit spiegelbildlichen,
um 180° gedrehten Ausnehmungen versehen.
[0005] Nachteilig ist, daß aufgrund der Platzverhältnisse nur eine Hälfte des im Querschnitt
runden Kerns mit vier Stiftreihen bestückt werden kann. Die eine Hälfte des Wendeschlüssels
betätigt die Kern- und Gehäusestifte und die andere die Sperrkugel. Der Taillenbereich
hat keine Aufgabe beim Freischließen des Kerns gegenüber dem Stator.
[0006] Aus der DE-U-8 717 534 ist eine aus Flachschlüsseln und Schließzylinder bestehende
Schließvorrichtung bekannt. Der Schließzylinder ist zusätzlich zu den abgefederten
Zuhaltungsstiften mit einem Zwischenplättchen ausgestattet. In der Zylindermantelfläche
ist eine Plättchenaufnahmekammer angeordnet, die drehwinkelversetzt zu der mit Zwischenplättchen
bestückten Stiftbohrung und in gleicher Querschnittsebene zu dieser liegt. Die Flachschlüssel
sind auf jeweils einer Seite mit Stiftausnehmungen für die in einer Reihe liegenden
Zuhaltungsstifte versehen.
[0007] Nachteilig ist, daß nur eine Hälfte des im Querschnitt runden Kerns mit einer Reihe
Zuhaltungsstifte bestückt ist. Hierdurch wird keine große Schließsicherheit gewährleistet.
[0008] In der DE-B-2 546 551 ist ein Zylinderschloß mit Flachschlüssel beschrieben. Im Kern
ist eine Reihe Stifte angeordnet. Mit einem Schlüssel, der in einen Schlüsselkanal
einführbar ist, werden die Stifte so beaufschlagt, daß der Kern gegenüber einem Zylinder
freigegeben wird. Der Schlüsselkanal ist gegenüber der Stiftebene lediglich geneigt,
so daß hierdurch die Schlüsselkerben beim Flachschlüssel spitzwinklig ausgebildet
sind.
[0009] Aus der DE-A-2 059 573 ist ein Zylinderschloß mit einem Schlüssel bekannt. Im Kern
des Schließzylinders sind Stiftzuhaltungen als ein Gehäusestift, ein Kernstift, der
dem Gehäusestift gegenüberliegt, und ein Kupplungsglied, das zur Ebene des Gehäuse-
und Kernstiftes im rechten Winkel liegt, angeordnet.
[0010] Nachteilig ist, daß alle drei Stiftzuhaltungen nur auf ein Zentrum im Kern gerichtet
sind. Hierdurch wird eine unzureichende Aussperrsicherheit gewährleistet.
[0011] In der DE-C-2 660 959 wird ein Schließzylinder mit einem Wendeschlüssel beschrieben.
Im Schließzylinder ist nur eine Kernstiftreihe angeordnet.
[0012] Damit die Kernstiftreihen während der Einsteckbewegung des Schlüssels eine gute Führung
erhalten, besitzen die in den Schlüsselkanal ragenden Kernstifte eine Abstufung, an
die sich eine jenseits einer Schlüsselkanalebene ansetzende Zuspritzung anschließt,
mit welcher sich die Kernstifte an der gegenüberliegenden Kanalwand abstützen.
[0013] Aus der EP-B-0 313 864 ist ein Schließzylinder mit Stiftzuhaltungen bekannt. Im Stator
und im Kern sind im Querschnitt um 90° versetzt vier Stiftelemente als Stiftzuhaltungen
angeordnet. Zur Erhöhung der Aussperrsicherheit sind jeweils zwei Stiftelemente zusätzlich
angeordnet, die gegenüber einem der vier Stiftelemente um 45° versetzt positioniert
sind.
[0014] Nachteilig ist, daß durch Anordnung der zusätzlichen Stiftelemente der Durchmesserkern
und die Dicke des Stator gleich zu müssen. Hierdurch wird der Schließzylinder insgesamt
sehr groß und der Schlüssel sehr klein, so daß Bedienungs- und Einbauprobleme entstehen
können.
[0015] Letztendlich ist aus der CH-B-451 740 ein Schließzylinder bekannt, das einen im Querschnitt
runden Kern aufweist, in den ein Schlüsselschlitz eingebracht und der in einen zylinderförmigen
Stator eingesetzt ist. Im Stator und im Kern sind zwei Reihen Stiftelemente sich gegenüberliegend
aber auf zwei Zentren gerichtet angeordnet. Diese so in zwei Reihen positionierten
Stifelemente gewährleisten nicht die geforderte Aussperrsicherheit des Zylinderschlosses.
[0016] Es stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Schließvorrichtung der eingangs genannten
Art so weiter zu entwickeln, daß sie bei gleich hoher Aussperrsicherheit insgesamt
kleiner wird.
[0017] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0018] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die zu
den auf das erste Zentrum gerichteten Stiftelemente weiteren Stiftelemente, die auf
das zweite Zentrum gerichtet sind, die gleichen Gehäusestiftkörper aufweisen und nur
die Abtaststiftkörper gegenüber ihren Tassenstiftkörpern auf das zweite Zentrum zu
bewegen sind. Hierdurch kann die Dicke des Statorkörpers bei einer hohen Anzahl von
Stiftelementen, die auf beiden Zentren gerichtet sind, auf etwa die halbe Radiuslänge
des Rotors verringert werden. Damit wird der Schließzylinder der Schließvorrichtung
insgesamt kleiner.
[0019] Das erste Zentrum kann ein Hauptzentrum sein und dabei im Mittelpunkt des im Querschnitt
im wesentlichen kreisrunden Kernkörpers und das zweite Zentrum kann ein Winkelstiftzentrum
sein auf einer Mittelachse des Kernkörpers dem Mittelpunkt gegenüberliegen. Ob das
Winkelstiftzentrum ober- oder unterhalb des Mittelpunktes liegt, hängt von der jeweiligen
Bauform des Zylinderschlosses ab.
[0020] Der Stator- und der Kernkörper können entlang der Mittelachse in eine erste und eine
zweite Ebene unterteilt sein. Jeder Ebene kann wenigstens eine Reihe erster Stiftelemente
mit ersten Abtaststiftkörpern und wenigstens eine Reihe zweiter Stiftelemente mit
zweiten Abtaststiftkörpern zugeordnet sein. Die Zuordnung der einzelnen Teile der
Stiftelemente zu zwei Ebenen ermöglicht den Einsatz von Wendeschlüsseln.
[0021] Die ersten und die zweiten Stiftelemente können jeweils einen vorgespannten Gehäusestiftkörper
aufweisen. Diese Vorspannung kann durch Federn oder ein anderes elastisches Material
realisiert werden. Die Vorspannung sichert, daß die Stiftelemente immer eine bestimmte
Lage einnehmen.
[0022] Ein Gehäuse- und ein Tassenstiftkörper der zweiten Stiftelemente können auf das Hauptzentrum,
während die in den Tassenstiftkörpern beweglich einliegenden zweiten Abtaststiftkörper
auf das Winkelstiftzentrum gerichtet werden.
[0023] In einem ersten Winkel können die Gehäuse- und die Tassenstiftkörper der zweiten
Stiftelemente in bezug auf das Hauptstiftzentrum und die zweiten Abtaststiftkörper
der zweiten Stiftelemente in einem zweiten Winkel in bezug auf das Winkelstiftzentrum
gegenüber einer im rechten Winkel zu der Mittelachse liegenden Hauptwaagerechten im
Kernkörper angeordnet sein. Hierdurch ist gesichert, daß sich die Gehäuse- und Tassenstiftkörper
der zweiten Stiftelemente in ihren Bewegungen ebenso wie die Teile der ersten Stiftelemente
verhalten. Das Abwinkeln der zweiten Abtaststiftkörper der zweiten Stiftelemente dagegen
sichert, daß die Abtaststiftkörper in die Stiftausnehmung hineinragen.
[0024] Die Stiftelemente können in mehreren Hauptstiftachsen positioniert werden.
[0025] In der Hauptwaagerechten, die den im Querschnitt kreisrunden Kern teilt, liegen in
einer ersten und in einer zweiten Hauptstiftachse jeweils ein erster und ein zweiter
der ersten Stiftelemente. In einer dritten und vierten Hauptstiftachse, die jeweils
in einem dritten Winkel gegenüber der Hauptwaagerechten liegen ,kann ein dritter und
ein vierter der ersten Stifteelemente angeordnet sein. Hierdurch sind in der oberen
Hälfte des Kern- und des Statorkörpers vier erste Stiftelemente positioniert.
[0026] In einer ersten und einer zweiten Winkelstiftachse, die im ersten Winkel zur Hauptwaagerechten
geneigt sind, kann jeweils ein erster und ein zweiter Gehäuse- und Tassenstiftkörper
und in einer ersten und zweiten Stößelachse jeweils ein erster Stößelkörper mit einem
ersten der zweiten Abtaststiftkörper und ein zweiter Stößelkörper mit einem zweiten
der zweiten Abtaststiftkörper der zweiten Stiftelemente angeordnet sein. Hierdurch
wird die genaue Lage der beiden zusätzlich eingebrachten fünften und sechsten Stiftelemente
genau definiert.
[0027] Der erste und der zweite Tassenstiftkörper kann jeweils eine Tassenausnehmung aufweisen.
Diese Tassenausnehmung kann gerundet und/oder vielflächig ausgebildet sein.
[0028] In diese Tassenausnehmungen können Stößelkörper bewegt werden, die im zweiten Abtaststiftkörper
angeordnet sind.
[0029] Der Stößelkörper können dabei teilweise mit einer Stößelhalbkugel abschließen. Hierdurch
wird eine Umsetzung der in zwei Bewegungsrichtungen gelenkten Bewegung der zweiten
Stiftelemente gewährleistet.
[0030] Die Tassenausnehmung, die zweiten Abtaststiftkörper und die zweiten Stößelkörper
können unterschiedlich lang ausgebildet sein. Hierdurch läßt sich das Schließgeheimnis
der beiden zusätzlich vorhandenen Stiftelemente festlegen.
[0031] Die ersten und die zweiten Abtaststiftkörper können eine Stiftrundungskappe aufweisen.
Diese Stiftrundungskappe erleichtert das Abtasten des in die Schlüsselausnehmung eingeführten
Schlüssels.
[0032] Bei den ersten Abtaststiftkörpern kann die Stiftrundungskappe als eine Stiftteilkugel
und bei den zweiten Abtaststiftkörpern als eine Stifthalbkugel ausgebildet sein.
[0033] Die Kernstiftkörper und Abtaststiftkörper der ersten Stiftelemente und der erste
und der zweite Tassenstiftkörper und die Gehäusestiftkörper der zweiten Stiftelemente
können an ihren sich gegenüberliegenden Flächenelementen gerundet, ballig und/oder
abgeschrägt ausgebildet sein. Hierdurch ist ein Verdrehen des Kernkörpers im Statorkörper
bei Freischließen der ersten und zweiten Stiftelemente gesichert.
[0034] Zusätzlich zu den Statorausnehmungen des Statorkörpers können im Kernkörper als erste
Stiftelementausnehmungen Stiftausnehmungen angeordnet sein. An die Stiftausnehmungen
schließen sich Stößelausnehmungen als zweite Stiftausnehmungen an. An die Stößelausnehmungen
wiederum schließen sich Abtaststiffausnehmungen für die zweiten Abtaststiftkörper
als dritte Stiftausnehmungen an. Beim Einführen eines Schlüssels in die Schlüsselausnehmung
bewegen sich so die einzelnen Körper der ersten und der zweiten Stiftelemente in diesen
Ausnehmungen. Begrenzungen der Ausnehmungen sichern, daß die jeweiligen Körper eine
definierte Endstellung einnehmen. Ihre Länge hingegen realisiert das konkrete Schlüsselgeheimnis
eines bestimmten Schließzylinders.
[0035] Von besonderem Vorteil ist, daß die zweiten Abtaststiftkörper in separaten Abtaststiftausnehmungen
geführt werden. Hierdurch ist ein genaues Abtasten des Schließgeheimnisses vom eingeführten
Schlüssel möglich.
[0036] Die einzelnen Teile des Zylinderschlosses, wie der Statorkörper, der Kernkörper,
die Körper der ersten Stiftelemente, die Körper der zweiten Stiftelemente, können
aus Metall, Hartkunststoff, Sintermaterial oder dgl. hergestellt sein. Als Metall
können Stahl oder Messing zum Einsatz kommen.
[0037] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1a
- eine erste Ausführungsform eines Schließzylinders mit Stift- und Zusatzstiftelementen
für einen Wen deschlüssel in einer schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 1b
- einen Schließzylinder gemäß Fig. 1a, bei dem die Zusatzstiftelemente eine Freigabestellung
einnehmen,
- Fig. 1c
- einen Wendeschlüssel für einen Schließzylinder gemäß Fig. 1a und 1b in einer schematischen
Querschnittsdarstellung,
- Fig. 1d
- einen Tassenstiftkörper für einen Schließzylinder gemäß den Fig. 1a und 1b in einer
schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 1e
- einen Abtaststiftkörper mit Stößelkörper für einen Schließzylinder gemäß Fig. 1a und
1b,
- Fig. 2a
- eine zweite Ausführungsform eines Schließzylinders mit Stift- und Zusatzstiftelementen
für einen Wendeschlüssel in einer schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 2b
- einen Schließzylinder gemäß Fig. 2a, bei dem die Zusatzstiftelemente eine Sperrstellung
einnehmen,
- Fig. 2c
- einen Wendeschlüssel für einen Schließzylinder ge mäß Fig. 1a und 1b in einer schematischen
Querschnittsdarstellunq,
- Fig. 2d
- einen Tassenstiftkörper für einen Schließzylinder gemäß Fig. 2a und 2b in einer schematischen
Schnittdarstellung,
- Fig. 2e und 2f
- zwei Ausführungsformen eines Abtaststiftkörpers mit Stößelkörper für einen Schließzylinder
gemäß Fig. 2a und 2b,
- Fig. 3a
- eine dritte Ausführungsform eines Schließzylinders mit Stift- und Zusatzstiftelementen
für einen Wendeschlüssel in einer schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 3b
- einen Schließzylinder gemäß Fig. 3a, bei dem beide Zusatzstiftelemente eine Sperrstellung
einnehmen,
- Fig. 3c
- einen Wendeschlüssel für einen Schließzylinder gemäß Fig. 3a und 3b in einer schematischen
Querschnittsdarstellung,
- Fig. 3d und 3e
- zwei Ausführungsformen eines Tassenstiftkörpers für einen Schließzylinder gemäß Fig.
3a und 3b,
- Fig. 3f bis 3i
- vier Ausführungsformen eines Abtaststiftkörpers mit Stößelstiftköper für einen Schließzylinder
gemäß Fig. 3a und 3b, und
- Fig. 4
- einen Schlüsselkörper eines Wendeschlüssels für einen Schließzylinder gemäß Fig. 1a
und 1b, 2a und 2b und 3a und 3b in einer schematischen, perspektivischen Teildarstellung.
[0038] In den Fig. 1a bis 1e ist ein Schließzylinder 20 und seine Teile, in den Fig. 2a
bis 2f ein Schließzylinder 120 und seine Teile und in den Fig. 3a bis 3i ein Schließzylinder
220 mit seinen Teilen im Schnitt dargestellt.
[0039] In Fig. 4 ist ein Schlüsselkörper eines Schlüssels für die Schließzylinder 20, 120,
220 gezeigt.
[0040] Die Schließzylinder 20, 120, 220 weisen
- einen im Querschnitt hohlzylindrischen Statorkörper 8, 108, 208,
- einen zylinderförmigen Kernkörper 9, 109, 209 und
- einen Schloßkörper 7, 107, 207, der mit seinem Kappenelement 7.1, 107.1, 207.1 den
Statorkörper umgibt.
[0041] In den Stator- und in den Kernkörper sind, wie Fig. la und 1b, 2a und 2b und 3a und
3b zeigen, Stiftelemente 1, 2, 3, 4, 5, 6, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 201, 202,
203, 204, 205, 206 angeordnet. Diese Stiftelemente bilden ein Zuhaltungsreihe aus,
von denen in Schloßlängsrichtung mehrere, z. B. sechs hintereinander liegend und abgewandelt
zur Realisierung des Schließgeheimnisses angeordnet sind.
[0042] Die Stiftelemente 1, ...,4, 101,...,104 und 201,..., 204 liegen in der oberen Hälfte
der durch eine Hauptwaagerechte HW geteilten Kern- und Statorkörper. Die Stiftelemente
5, 6, 105, 106, 205, 206, im folgenden als Zusatzstiftelemente 5, 6, 105, 106, 205,
206 bezeichnet, liegen unterhalb dieser Hauptwaagerechten.
[0043] In einer Hauptstiftachse HT
1, die in der Hauptwaagerechten HW liegt, ist das Stiftelement 1, 101, 201
in einer Hauptstiftachse HT
2, die gegenüber der Hauptstiftachse HT
1 in einem Winkel V versetzt liegt, ist das Stiftelement 2, 102, 202
in einer Hauptstiftachse HT
3, die gegenüber der Hauptstiftachse HT
2 versetzt in dem Winkel V liegt, ist das Stiftelement 3, 103, 203 in einer Hauptstiftachse
HT
4, die sowohl gegenüber der Hauptwaagerechten als auch der Hauptstiftachse HT
3 um den Winkel V versetzt liegt, ist das vierte Stiftelement 4, 104, 204
angeordnet.
[0044] Die vier Hauptstiftachsen HT
1, ... HT
4 gehen durch ein Hauptzentrum Z, das im Mittelpunkt des Kernkörpers gerichtet ist.
Dadurch sind auch alle vier Stiftelemente auf das Hauptzentrum gerichtet.
[0045] In einer Winkelstiftachse WT
5, die gegenüber der Hauptwaagerechten versetzt in einem Winkel Y liegt, sind zwei
Körper 5.3, 5.4 und
in einer Stößelachse ST
5, die einem Winkel X gegenüber der Waagerechten versetzt liegt, sind weitere Teile
5.1, 5.2 des Zusatzstiftelementes 5, 105, 205 angeordnet.
[0046] In einer Winkelstiftachse WT
6 sind zwei Körper 6.3, 6.4, des Zusatzstiftelementes 6, 106, 206 und in einer Stößelachse
ST
6, die gegenüber der Hauptwaagerechten ebenfalls um den Winkel X versetzt liegt, weitere
Teile 6.1, 6.2, des Zusatzstiftelementes 6, 106, 206 angeordnet.
[0047] Die beiden Winkelstiftachsen WT
5 und WT
6 sind beide auf das Hauptzentrum Z gerichtet. Erfindungswesentlich ist aber, daß die
beiden Stößelachsen ST
5 und ST
6 sich in einem Winkelstiftzentrum ZW schneiden.
[0048] Sowohl das Hauptstiftzentrum als auch das Winkelstiftzentrum liegen auf einer Mittelachse
MA, die den Stator- und den Kernkörper in eine Ebene 1 und eine Ebene 2 teilen.
[0049] Der Ebene 1 sind gerade liegende Stiftelemente 2, 102, 202, Stiftelemente 1, 101,
201 und ein abgewinkeltes Zusatzstiftelement 6, 106, 206 und
der Ebene 2 in einer Reihe hintereinander liegende Stiftelemente 3, 103, 203, 4, 104,
204 und ein abgewinkeltes Zusatzstiftelemente 5, 105, 205 zugeordnet.
[0050] In den Stator- und Kernkörper 8, 9, 108, 109, 208, 209 sind im Verlauf der angegebenen
Haupt- und Winkelstiftachsen Ausnehmungen eingebracht (vgl. insbesondere Fig 1 A,
2 A, 3 A).
[0051] So sind verteilt in den Statorkörper Statorausnehmungen 8.1, ..., 8.6, 108.1, ...,
108.6, 208.1, ..., 208.6 eingebracht.
[0052] In den Kernkörper 9, 109, 209 sind
- Abtaststiftausnehmungen 9.1.1, 9.2.1, 9.3.1, 9.4.1, 9.5.1, 9.6.1, 109.1.1, ..., 109.6.1,
201.1.1, ..., 209.6.1 und vom Hauptzentrum Z dahinter liegend
- Stößelausnehmungen 9.1.2, 9.2.2, 9.3.2, 9.4.2, 9.5.2, 9.6.2, 109.1.2, ..., 109.6.2,
209.1.2, ..., 209.6.2 und hinter den Stößelausnehmungen vom Hauptzentrum Z gesehen
dahinter liegend
- Stiftausnehmungen 9.1.3, 9.2.3, 9.3.3., 9.4.3, 9.5.3, 9.6.3, 109.1.3, ..., 109.6.3,
209.1.3, ..., 209.6.3
eingebracht.
[0053] In dem Kernkörper 9, 109, 209 ist darüber hinaus eine Schlüsselausnehmung 10, 110,
210 angeordnet.
[0054] Die vier Stiftelemente 1, ...,4, 101, ..., 104, 201, ..., 204 sind gleich aufgebaut.
Sie bestehen aus einem Gehäusestiftkörper 1.4, ..., 4.4, der vorgespannt in den Statorausnehmungen
8.1, ..., 8.4, 108.1, ... 108.4, 208.1, ... 208.4 positioniert ist.
[0055] Vor dem Gehäusestiftkörper 1.4, ... befindet sich ein Kernstiftkörper 1.3, ..., 4.3,
101.3,..., 104.3, 201.3, ..., 201.4.
[0056] Die Statorausnehmungen des Statorkörpers und die davor liegenden Stiftausnehmungen
des Kernkörpers 9, 109, 209 haben im wesentlichen den gleichen Durchmesser, so daß
die Kernstiftkörper und die Gehäusestiftkörper der Stiftelemente 1, ..., 4, 101, ...,
104, 201, ..., 204 sich in diesen hin- und herbewegen.
[0057] Die Kernstiftkörper 1.3, ... der Stiftelemente 1, ...4,... gehen in einen Stößelstiftkörper
1.2, 2.2, 3.2, 4.2, 101.2, 102.2, 103.2, 104.2, 201.2, 202.2, 203.2, 204.2 mit einem
geringeren Querschnitt über.
[0058] Die Stößelstiftkörper gehen, wie Fig. 1a und 1b, 2a und 2b und 3a und 3b zeigen,
in einen Abtaststiftkörper 1.1, 2.1, 3.1, 4.1, 101.1, 102.1, 103.1, 104.1, 201.1,
202.1, 203.1, 204.1 über. Die Abtaststiftkörper weisen zu den Stößelstiftkörpern einen
Absatz auf und haben einen gegenüber diesen geringeren Durchmesser. Sie bewegen sich
mit den Stößelstiftkörpern 1.2, ... in den Abtaststift- und Stößelausnehmungen, die
einen gleichen Durchmesser aufweisen.
[0059] Die Abtaststiftkörper 1.1, ... schließen mit einer Stiftteilkugel 1.5 ab.
[0060] Erfindungswesentlich ist die Ausbildung der Zusatzstiftelemente. Sie sind für die
einzelnen Schließzylinder 20, 120, 220 unterschiedlich ausgebildet.
[0061] Die Zusatzstiftelemente 5, 6 des Schließzylinders 20 weisen gemäß Fig. la und 1b
einen Gehäusestiftkörper 5.4, 6.4 auf, die jeweils vorgespannt in der Statorausnehmung
8.5, 8.6 zu bewegen sind.
[0062] Über dem Gehäusestiftkörper 5.4, 6,4 befindet sich ein Tassenstiftkörper 5.3, 6.3.
Beide Tassenstiftkörper 5.3, 6.3 sind gleich ausgebildet und haben den gleichen Durchmesser
wie der Gehäusestiftkörper 5.4, 6.4, so daß sie sich sowohl in der Statorausnehmung
8.5, 8.6 als auch in der darüberliegenden Stiftausnehmung bewegen können.
[0063] Der Tassenstiftkörper 5.3, 6.3 ist im einzelnen in Fig. 1d dargestellt. Er weist
eine Tassenstiftausnehmung 5.8, 6.8 auf, die im Querschnitt vieleckig ausgebildet
ist. Der Tassenaufnehmung liegt eine Tassenrundung 5.7, 6.7 gegenüber. Die Tassenrundung
ist ballig ausgebildet und ist von einer Abschrägung umgeben.
[0064] In den Tassenstiftkörper 5.3, 6.3 ist, wie Fig. 1a zeigt, ein Stößelkörper 5.2, 6.2
eingesetzt, an den sich jeweils ein Abtaststiftkörper 5.1, 6.1 anschließt. Der Stößelkörper
5.2, 6.2 hat einen solchen Durchmesser, daß er in der Stößelausnehmung 9.5.2, 9.6.2
zu führen ist. Die Tiefe der Stößelausnehmung begrenzt den maximalen Hub des Stößelkörpers.
[0065] Der Abtaststiftkörper 5.1, 6.1 hat einen solchen Außendurchmesser, daß er in der
Abtaststiftausnehmung 9.5.1, 9.6.1 zu führen ist.
[0066] Der Stößelkörper mit dem sich daran anschließenden Abtaststiftkörper ist einzeln
in Fig. le gezeigt. Der Stößelkörper 5.2, 6.2 schließt mit einer Stößelhalbkugel 5.6,
6.6 und der Abtaststiftkörper 5.1, 6.1 mit einer Stifthalbkugel 5.5, 6.5 ab. Die Stößelhalbkugel
erlaubt, daß sich der Stößel ungestört in der Tassenausnehmung des Tassenstiftkörpers
bewegen kann. Die Stößelhalbkugel hingegen sichert, daß das Schließgeheimnis leicht
und genau abgetastet werden kann.
[0067] Der Kernkörper ist entlang einer Trennebene 12 im Statorkörper 8 verdrehbar. In Fig.
1a wird deutlich, daß sich sowohl die Tassen- als auch die Gehäusestiftkörper in dieser
Trennebene befinden, während sie in Fig. 1b außerhalb der Trennebene positioniert
sind.
[0068] Die Zusatzstiftelemente 105, 106 des Schließzylinders 120 gemäß den Fig. 2a und 2b
sind ähnlich denen des Schließzylinders 20 aufgebaut.
[0069] In den Statorausnehmungen 108.5, 108.6 befinden sich Gehäusestiftkörper 105.4, 106.4,
die vorgespannt gelagert sind. Über den Gehäusestiftkörpern ist in den darüberliegenden
Stiftausnehmungen 109.5.3, 109.6.3 jeweils ein Tassenstiftkörper 105.3, 106.3 gelagert.
Da sowohl der Tassen- als auch der Gehäusestiftkörper ebenso wie die Stator- und die
Stiftausnehmungen die gleichen Durchmesser haben, können sie sich frei in diesen bewegen.
[0070] In Fig. 2a befinden sich die beiden Gehäusestiftkörper 105.4, 106.4 und die beiden
Tassenstiftkörper 105.3, 106.3 in einer Trennebene 112.
[0071] Der Tassenstiftkörper 105.3, 106.3 ist einzeln in Fig. 2d gezeigt. Er weist eine
Tassenausnehmung 105.8, 106.8 auf, die vielflächig ausgebildet ist. Dieser Tassenausnehmung
liegt eine Tassenrundung 105.7, 106.7 gegenüber, die ballig ausgebildet ist und schräg
angeschnitten ist.
[0072] In der Tassenausnehmung des Tassenstiftkörpers 105.3 befindet sich ein Stößelkörper
105.2, der in einen Abtaststiftkörper 105.1 übergeht und im einzelnen in Fig. 2 e
gezeigt ist. Der Stößelkörper 102.5 weist eine Stößelhalbkugel 105.6 auf, die einen
größeren Durchmesser wie der Stößelkörper hat. Der Abtaststiftkörper 105.1 schließt
mit einer Stößelhalbkugel 105.5 ab.
[0073] In die Tassenausnehmung des Tassenstiftkörpers 106.3 greift ein Stößelkörper 106.2
ein, an den sich ein Abtaststiftkörper 106.1 anschließt, der einzeln in Fig. 2f dargestellt
ist. Auch hier weist der Stößelkörper 106.2 eine Stößelhalbkugel 106.6 auf, die einen
größeren Durchmesser hat als eine, mit der der Abtaststiftkörper 106.5 abschließt.
Beide Abtaststiftkörper sind unterschiedlich lang. Der Stößel- und der Abtaststiftkörper
gemäß Fig. 2e haben zusammen eine Stößellänge L 105 und gemäß Fig. 2f eine Stößellänge
L 106.
[0074] Wie die Fig. 2e und 2f zeigen, ist der Abtaststiftkörper 106.5 länger als der Abtaststiftkörper
105.5 ausgebildet. Geführt werden beide Abtaststiftkörper jeweils in der Abtaststiftausnehmungen
109.5.1, 109.5.6. Die Stößelausnehmung 105.2, 106.2 hat einen größeren Durchmesser
als der zugehörige Stößelkörper. Hierdurch wird ein einwandfreies und zielgerichtetes
Bewegen der Abtaststiftkörper 105.1, 106.1 gewährleistet.
[0075] Während sich die beiden Tassenstiftkörper und die beiden Gehäusestiftkörper in Fig.
2a in der Trennebene bewegen, befinden sie sich in Fig. 2b außerhalb der Trennebene.
[0076] Die beiden Zusatzstiftelemente 205, 206 des Schließzylinder 220 gemäß Fig. 3a und
3b weisen gegenüber den vorbeschriebenen eine Reihe von Unterschieden auf.
[0077] In der Statorausnehmung 208.5 und 208.6 befindet sich jeweils ein Gehäusestiftkörper
205.4, 206.4, die vorgespannt gelagert ist.
[0078] Über dem Gehäusestiftkörper 205.4, 206.4 befindet sich jeweils ein Tassenstiftkörper
205.3, 206.3, die in Fig. 3d einzeln dargestellt sind. Der Tassenstiftkörper weist
eine Tassenausnehmung 205.8, 206.8 auf. Die Tassenausnehmung ist in diesem Fall gerundet
und hat einen Rundungsradius R. An die Rundungsfläche schließt sich eine in einem
Öffnungswinkel von 30° verlaufende Öffnungsfläche einer Hohlkegelstumpfausnehmung
an. Gegenüber der Tassenausnehmung ist der Tassenstiftkörper mit einer Tassenrundung
205.7, 206.7 versehen, die ballig ausgebildet ist und eine umlaufende Anschneidungsfläche
aufweist. Der Tassenstiftkörper hat eine Tassenlänge L 205.7.
[0079] In Fig. 3e ist eine weitere Ausführungsform eines Tassenstiftkörpers abgebildet,
der mit 205.3' bezeichnet ist. Auch er weist eine gerundete Tassenausnehmung 205.8'
auf, an die auch eine hohlkegelstumpfförmige Öffnung anschließt und der eine ballig
ausgebildete Tassenrundung 205.7' gegenüberliegt. Der Tassenstiftkörper 205.3' hat
allerdings eine Tassenlänge L 205.7', die länger ist als die Tassenlänge L 205.7.
Die unterschiedlichen Tassenlängen sind mit unterschiedlich tiefen Tassenausnehmungen
verbunden, die ein sicheres Halten und Führen des in ihnen zu bewegenden Stößelkörpers
ermöglichen, wobei der Abstand zwischen der Tassenausnehmung und der Tassenrundung
im wesentlichen gleich ist..
[0080] Mit 200.5.2 ist ein Stößelkörper bezeichnet, an dem sich ein mit 209.5.1 bezeichneter
Abtaststiftkörper anschließt, der einzeln in Fig. 3h gezeigt ist. Der Stößelkörper
205.2 schließt mit einer Stößelhalbkugel 205.6 ab, die den gleichen Durchmesser wie
der Stößelkörper hat. Der Abtaststiftkörper 205.1 endet in einer Stifthalbkugel 205.5.
Abtast- und Stößelkörper haben eine Stößellänge L 205, währenddessen der Stößel alleine
eine Einzellänge L 205.2 hat.
[0081] In Fig. 3i sind Abtast- und Stößelkörper 105.1', 205.2' in einer kürzeren Stößellänge
L 205' dargestellt. Die Einzellänge L 205.2' ist im wesentlichen gleich der Einzellänge
L 200.5.2.
[0082] Der mit 206.1 bezeichnete Abtaststiftkörper und mit 206.2 bezeichnete Stößelkörper
sind ebenso aufgebaut wie der beschriebene Abtaststiftkörper 205.1 und Stößelkörper
205.2, wie detailliert in Fig. 3f gezeigt.
[0083] Der Stößelkörper schließt mit einer Stößelhalbkugel 206.6 und der Stiftkörper mit
einer Stifthalbkugel 206.5 ab. Zusammen weisen sie eine Stößellänge L 206 auf, die
im wesentlichen gleich der Stößellänge L 205 ist. Der Stößelkörper hat eine Einzellänge
L 206.2, die im wesentlichen der Einzellänge L 205.2 entspricht.
[0084] In Fig. 3g schließt sich an einen gleich langen Stößelkörper 206.2' ein kürzerer
Abtaststiftkörper 206.1' an. Beide zusammen haben eine Stößellänge L 206', während
der Stößelkörper eine Einzellänge L 206.2' hat. Sowohl der Stößelkörper als auch der
Abtaststiftkörper sind gerundet.
Zusammenfassend ist zu den Fig. 3 f bis 3 i festzustellen, daß alle vier Stößelkörper
gleich ausgebildet sind, an die sich Abtaststiftkörper unterschiedlicher Länge anschließen.
[0085] In Fig. 4 ist ein Wendeschlüssel 11, 111, 211 gezeigt. Der Wendeschlüssel 11 ist
darüber hinaus in Fig. lc, der Wendeschlüssel 111 in Fig. 2c und der Wendeschlüssel
211 in Fig. 3c gezeigt.
[0086] Wie insbesondere Fig. 4 zeigt, weist der Wendeschlüssel einen Schlüsselkörper 11.0
auf, der aus drei miteinander verbundenen Einzelkörpern besteht, die rund, oval, rechteckig
oder viereckig im Querschnitt ausgebildet sein können.
[0087] Mit 11.20 ist ein Hauptkörper des Schlüsselkörpers 11.0 bezeichnet, dem ein zweiter
Hauptkörper 11.21 gegenüberliegt. Zwischen beiden Hauptkörpern ist nicht eine Stegverbindung,
sondern ein dritter Körper als ein eigenständiger Zusatzkörper angeordnet. Damit entsteht
im Querschnitt eine Konfiguration, die 8-(acht-)förmig ausgebildet ist, über der ein
O-förmiger Körper angeordnet ist.
[0088] Die beiden Hauptkörper und der Zusatzkörper des Schlüsselskörpers 11.0 sind mit einem
Schlüsselprofil 11.40 versehen, der ein Einführen des Wendeschlüssels in die jeweilige
Schließvorrichtung 20, 120, 220 ermöglicht.
[0089] In die beiden Hauptkörper 11.20, 11.21 und den Zusatzkörper 11.30 sind Abtastausnehmungen
11.1,..., 11.17 eingebracht, die das Schließgeheimnis des Wendeschlüssels darstellen.
[0090] Damit der Schlüssel als Wendeschlüssel verwendet werden kann, ist der Schlüsselkörper
11.0 entlang einer Wendeachse WA schräg geteilt, so daß jeweils einem Hauptkörper
11.10, 11.21 ein Zusatzteilkörper 11.31, 11.32 zugeordnet ist. Werden diese beiden
Teile entlang der Wendeachse WA geteilt und um 180°C verdreht, weisen sie das gleiche
Schließgeheimnis auf. Zwischen der Wendeachse WA und der Mittelachse MA liegt ein
Teilungswinkel α von etwa 45°.
[0091] Das Zusammenwirken des Schließkörpers und des Wendeschlüssels wird nachstehend, insbesondere
anhand der Fig. la und 1b sowie Fig. 4 erläutert:
[0092] Beim Hineinschieben des Schlüsselkörpers 11 in die Schlüsselausnehmung 10 gleiten
die Abtaststiftkörper 1.1,..., 1.6 an dem Hauptkörper 11.20 und dem Zusatzkörper 11.30
entlang. Der Hauptkörper 11.21 hat in dieser Stellung keine Aufgabe.
[0093] Zusätzlich zu dem Hauptkörper 11.20, der die vier auf das Hauptzentrum Z gerichtete
Abtaststiftkörper 1.1, ..., 4.1 abgetastet, werden durch den Zusatzkörper 11.30 die
beiden Abtaststiftkörper 5.1 und 6.1 abgetastet, die auf das Winkelstiftzentrum ZW
gerichtet sind.
[0094] Während die vom Hauptkörper 11.20 ausgehende Rückschubbewegungen auf die Abtaststiftkörper
1.1, ..., 4.1 geradlinig ausgeübt werden, werden die Abtastbewegungen der Abtaststiftkörper
5.1 und 6.1 der Zusatzstiftelemente abgewinkelt übertragen. Die Bewegung von den Stößelachsen
ST
5, ST
6 auf die Winkelstiftachsen WT
5, WT
6 wird dadurch ermöglicht, daß sich der Stößelstiftkörper mit seiner Stößelhalbkugel
in der Tassenausnehmung des Tassenstiftkörpers 5.3, 6.3 verdreht. Rasten die beiden
Abtaststiftkörper 5.1, 6.1 in eine der Abtastausnehmungen ein, wie insbesondere in
Fig. 4a gezeigt, wird der Stößelkörper so vorgeschoben, daß sich die beiden Tassenstiftkörper
5.3, 6.3 und die Gehäusestiftkörper 5.4, 6.4 in der Trennebene 12 befinden.
[0095] Wird darüber hinaus noch erreicht, daß sich auch die übrigen Gehäuse- und Kernstiftkörper
der Stiftelemente 1, ..., 4 ebenfalls in der Trennebene 12 befinden, kann der Kernkörper
mit Hilfe des Schlüsselkörpers 11.10 im Statorkörper verdreht und damit das Schloß
entsperrt werden.
[0096] Welche Bewegungs- und Hubmöglichkeiten die Körper der Zusatzstiftelemente haben,
ist insbesondere in Fig. 3a gezeigt.
[0097] Mit T
1, T
2 sind hierbei Stößeltiefen für den Stößelkörper bezeichnet. T
3 gibt eine Abtasttiefe des Tassenkörpers in der Stiftausnehmung an. Mit T
4 ist eine Tassentiefe bezeichnet.
[0098] In Fig. 3b ist mit H 206.3.9. ein Tassenkernhub, mit H 206.8 ein Tassenstatorhub,
mit H 206.4 ein Gehäusestifthub bezeichnet. Mit H 205.4 ist ebenfalls ein Gehäusestifthub
bezeichnet.
[0099] Die einzelnen Teile der Stiftelemente können unterschiedlich lang ausgebildet werden.
So ist mit L 202 die Länge vom Abtaststiftkörper bis zum Kernstiftkörper des Stiftelementes
202 und mit L 203.2 eine Länge des Stiftelementes 3 von dessen Abtaststiftkörper bis
zu dessen Gehäusestiftkörper bezeichnet.
[0100] Die beschriebenen und angegeben Längen, Tiefen und Hübe können unterschiedlich ausgebildet
werden. Diese unterschiedlichen Längen ermöglichen die Realisierung unterschiedlicher
Schließgeheimnisse für das jeweilige Zylinderschloß, das dann nur mit einem entsprechenden
Wendeschlüssel gemäß Fig.4 geöffnet werden kann. Hervorzuheben ist die unterschiedliche
Längenausbildung der einzelnen Körper der Zusatzstiftelemente, die hinsichtlich Funktion
und Abtastung sich so verhalten müssen, wie die vier Stiftelemente, die auf das Hauptzentrum
gerichtet sind.
1. Schließvorrichtung, insbesondere für Wendeschlüssel, die wenigstens aufweist
- einen Statorkörper (8; 108; 208) mit wenigstens einer Statorausnehmung (8.1,...,
8.6; 108.1,..., 108.6; 208.1,..., 208.6),
- einen Kernkörper (9; 109; 209) mit wenigstens einer Stiftelementausnehmung (9.1.1,...,
9.6.3; 109.1.1,..., 109.6.3; 209.1.1,..., 209.6.3) und einer Schlüsselausnehmung (10;
110; 210),
der im Statorkörper (8;...) wenigstens teilweise zu verdrehen ist, und
- wenigstens ein Stiftelement (1, 2, 3, 4, 5, 6; 101, 102, 103, 104, 105, 106; 201,
202, 203, 204, 205, 206), das wenigstens aus einem Abtaststiftkörper (1.1, 2.1, 3.1,
4.1, 5.1, 6.1; 101.1, 102.1, 103.1, 104.1, 105.1, 106.1; 201.1, 202.1, 203.1, 204.1,
205.1, 206.1) und einem Gehäusestiftkörper (1.4, 2.4, 3.4, 4.4, 5.4, 6.4; 101.4, 102.4,
103.4, 104.4, 105.4, 106.4; 201.4, 202.4, 203.4, 204.4, 205.4, 206.4) besteht,
- wobei wenigstens ein erstes Stiftelement (1, 2, 3, 4; 101, 102, 103, 104; 201, 202,
203, 204), das wenigstens teilweise in einer ersten Statorausnehmung (8.1, 8.2, 8.3,
8.4; 108.1,, 108.2, 108.3, 108.4; 208.1, 208.2, 208.3, 208.4) und wenigstens teilweise
in einer ersten Stiftelementausnehmung (9.1.1,..., 9.4.3; 109.1.1,..., 109.4.3; 209.1.1,...,
209.4.3) geführt ist, auf ein erstes Zentrum (Z) gerichtet ist und
- wobei wenigstens ein zweites Stiftelement (5, 6; 105, 106; 205, 206...), das wenigstens
teilweise in einer zweiten Statorausnehmung (8.5, 8.6; 108.5, 108.6; 208.5, 208.6)
und wenigstens teilweise in einer zweiten Stiftelementausnehmung (9.5.1,..., 9.6.3;
109.5.1,..., 109.6.3; 209.5.1,..., 209.6.3) geführt ist, auf ein zweites Zentrum (ZW)
gerichtet ist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Gehäusestiftkörper (1.4, 2.4, 3.4, 4.4, 5.4, 6.4; 101.4, 102.4, 103.4, 104.4,
105.4, 106.4; 201.4, 202.4, 203.4, 204.4, 205.4, 206.4) des ersten und zweiten Stiftelements
(1, 2, 3, 4, 5, 6; 101, 102, 103, 104, 105, 106; 201, 202, 203, 204, 205, 206) auf
das erste Zentrum (Z),
- daß ein erster Abtaststiftkörper (1.1, 2.1, 3.1, 4.1;...) wenigstens eines ersten
Stiftelementes (1, 2, 3, 4;...) auf das erste Zentrum (Z) und
- daß ein zweiter Abtaststiftkörper (5.1, 6.1;...) wenigstens eines zweiten Stiftelementes
(5, 6;...) auf das zweite Zentrum (ZW) zu verschieben sind
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zentrum ein Hauptzentrum (Z) ist und im Mittelpunkt (M) des im Querschnitt
im wesentlichen kreisrunden Kernkörpers (9;...) und das zweite Zentrum ein Winkelstiftzentrum
(ZW) ist und auf einer Mittelachse (MA) des Kernkörpers (9;...) dem Mittelpunkt (M)
gegenüber liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Statorkörper (8;...) und der Kernkörper (9;...) entlang der Mittelachse (MA)
in eine erste und eine zweite Ebene (Ebene 1, Ebene 2) geteilt sind und daß jeder
Ebene (Ebene 1, Ebene 2) wenigstens eine Reihe erster Stiftelemente (1, 2, 3, 4;...)
mit ersten Abtaststiftkörpern (1.1;...) und wenigstens eine Reihe zweiter Stiftelemente
(5, 6;...) mit zweiten Abtaststiftkörpern (5.1, 6.1;...) zugeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusestiftkörper (1.4, 2.4, 3.4, 4.4, 5.4, 6.4;...) der ersten und zweiten
Stiftelemente (1, 2, 3, 4 ,5 6;...) jeweils vorgespannt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuse- und ein Tassenstiftkörper (5.3, 5.4, 6.3, 6.4;...) der zweiten Stiftelemente
(5, 6;...) auf das Hauptzentrum (Z), während die in den Tassenstiftkörpern (5.3, 5.4,
6.3, 6.4;...) beweglich einliegenden zweiten Abtaststiftkörper (5.1, 6.1;...) auf
das Winkelstiftzentrum (ZW) gerichtet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ersten Winkel (Y) die Gehäuse- und die Tassenstiftkörper (5.3, 5.4, 6.3,
6.4;....) der zweiten Stiftelemente (5, 6;...) in Bezug auf das Hauptstiftzentrum
(Z), während der zweite Abtaststiftkörper (5.1, 6.1;...) der zweiten Stiftelemente
(4, 5;...) in einem zweiten Winkel(X) in Bezug auf das Winkelstiftzentrum (ZW) gegenüber
einer im rechten Winkel zu der Mittelachse (MA) liegenden Hauptwaagerechten (HW) im
Kernkörper (9;...) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
- in einer ersten und in einer zweiten Hauptstiftachse (HT1, HT2), die in der Hauptwaagerechten (HW) liegen, ein erstes und ein zweites der ersten
Stiftelemente (1, 4;...) und
- in einer dritten und vierten Hauptstiftachse (HT2, HT3), die jeweils in einem dritten
Winkel (V) gegenüber der Hauptwaagerechten (HW) geneigt sind, ein drittes und ein
viertes der ersten Stiftelemente ( 2, 3;...) sowie
- in einer ersten und einer zweiten Winkelstiftachse (WTS4, WTS5), die im ersten Winkel
(Y) gegenüber r Hauptwaagerechten (HW) geneigt sind, jeweils ein erster und ein zweiter
Gehäuse- und ein Tassenstiftkörper (5.3, 5.4, 6.3, 6.4;...) und
- in einer ersten und zweiten Stößelachse (ST5, ST6) jeweils, die gegenüber der Hauptwaagerechten (HW) im zweiten Winkel (X) geneigt
sind, ein erster Stößelkörper (5.2;...) mit einem ersten der zweiten Abtaststiftkörper
(5.1;...) und ein zweiter Stößelkörper (6.2;...) mit einem zweiten der zweiten Abtaststiftkörper
(6.1;...) der zweiten Stiftelemente (5, 6;...) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Tassenstiftkörper (5.3, 6.3;...) jeweils eine Tassenausnehmung
(5.8, 6.8;...) aufweisen, in der der erste und der zweite Stößelkörper (5.2, 6.2;...)
eingelegt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tassenausnehmung (5.8, 6.8;...) gerundet und/oder vielflächig ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an die zweiten Abtaststiftkörper (5.1, 6.1;...) und die Stößelkörper (5.2, 6.2;...)
einstückig ausgebildet sind
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößelkörper (5.2, 6.2;...) wenigstens teilweise mit einer Stößelhalbkugel (24.5;...)
abschließt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tassenausnehmung (5.8, 6.8;...), die zweiten Abtaststiftkörper (5.1, 6.1;...)
und die zweiten Stößelkörper (5.2, 6.2;...) unterschiedlich lang ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und die zweiten Abtaststiftkörper (1.1,....) eine Stiftrundungskappe (1.5,
5.5, 6.5;...) aufweisen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei den ersten Abtaststiftkörpern (1.1,...) die Stiftrundungskappe als eine Stiftteilkugel
(1.5) bei den zweiten Abtaststiftkörpern (5.1, 6.1;...) die Stiftrundungskappe als
eine Stifthalbkugel (5.5,.6.5;...) ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß Kernstiftkörper (1.3, 2.3, 3.3, 4.3) und die Abtaststiftkörper (1.1,...) der ersten
Stiftelemente (1,...) und der erste und der zweite Tassenstiftkörper (15.2, 24.2)
und die Gehäusestiftkörper (5.4, 6.4;...) der zweiten Stiftelemente (5 6;...) an ihren
sich gegenüberliegenden Flächenelementen gerundet, ballig und/oder abgeschrägt ausgebildet
sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Gehäusestiftkörper (1.4, 2.4, 3.4, 4.4, 5.4 6.4;...) und die Kernstiftkörper
der ersten Stiftelemente (1,...) und die Gehäusestiftkörper und der erste und der
zweite Tassenstift (15.1, 20.1;...) der zweiten Stiftelemente (5, 6;...) wenigstens
teilweise in den Statorausnehmungen (8.1, 8.2, 8.3, 8.4, 8.5, 8.6;...) des Statorkörpers
(8;...) und in Stiftausnehmungen (9.1.3, 9.2.3, 9.4.3, 9.5.3, 9.6.3;...) des Kernkörpers
(9;...) als erste Stiftelementausnehmungen
- wenigstens die ersten Abtaststiftkörper (1.1...) und die Stößelstiftkörper (1.2,...)
der ersten Stiftelemente (1, 2,...) und der erste und der zweite Tassenstift der zweiten
Abtaststifte (15.3, 24.3;...) wenigstens teilweise in einer Stiftausnehmung ((80.2,
81.2, 82.2, 83.2, 84.2, 85.2) des Kernkörpers (9;...) als zweite Stiftelementausnehmungen
und
- die zweiten Abtaststiftkörper (5.1, 6.1;....) selbst wenigstens teilweise in einer
Abtaststiftausnehmung (84.3, 85.3;...) des Kernkörpers (9;...) als dritte Stiftelementausnehmungen
durch ein Einführen eines Schlüsselkörpers (11.0;...) in die Schlüsselausnehmung (11;...)
zu bewegen sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Statorkörper (8;...), der Kernkörper, (9;....), die Körper ersten Stiftelemente
(1,...), die Körper der zweiten Stiftelemente (5,6;....) aus Metall, Hartkunststoff,
Sintermaterial oder dgl. hergestellt sind.