(19)
(11) EP 0 873 161 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.09.2001  Patentblatt  2001/38

(21) Anmeldenummer: 96944056.9

(22) Anmeldetag:  21.12.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A63B 69/36, A63B 63/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9605/803
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9725/113 (17.07.1997 Gazette  1997/31)

(54)

GOLFTRAININGSGERÄT

GOLF TRAINING APPARATUS

APPAREIL D'ENTRAINEMENT POUR LE GOLF


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE ES FR GB IT SE

(30) Priorität: 09.01.1996 DE 19600517

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.10.1998  Patentblatt  1998/44

(73) Patentinhaber:
  • Tiedge, Till
    87654 Schwangau (DE)
  • Hoch, Dieter
    Headlingley R4J 1A6 (CA)

(72) Erfinder:
  • TIEDGE, Till
    D-87654 Schwangau (DE)
  • HOCH, Dieter
    Headlingley R4J 1A6 (CA)
  • KÖPF, Josef
    D-87629 Füssen (DE)
  • KÖPF, Bernhard
    D-87629 Füssen (DE)

(74) Vertreter: Hübner, Hans-Joachim, Dipl.-Ing. 
Vonnemann, Kloiber, Lewald, Hübner Edison Strasse 2
87437 Kempten
87437 Kempten (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-91/16956
GB-A- 169 578
US-A- 3 460 391
GB-A- 115 588
US-A- 1 907 412
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Golftrainingsgerät mit einem Führungsseil, das zwischen einer bodennahen ersten Ankerstelle und einer davon in einem Horizontalabstand auf erhöhtem Niveau befindlichen zweiten Ankerstelle geradlinig gespannt ist, weiterhin mit einem golfballartigen Körper , der mittels eines Aufhängers längs des Führungsseils geführt ist und mit einer Prallplatte , die in einem Nachbarbereich der zweiten Ankerstelle in einer zum Führungsseil wenigstens angenähert rechtwinkligen Ebene angeordnet ist,

    [0002] Golftrainingsgeräte dieser Art sind aus der US-A-1,907,412 sowie US-A-1,258,241 bekannt. Die beiden Ankerstellen sind unabhängig voneinander jeweils am Boden abgestützt. Mindestens die bodennahe erste Ankerstelle wird durch einen in den Boden eingelassenen Bodenanker gebildet. Trifft nun der golfballartige Körper mit einer Geschwindigkeit von etwa 200 km/h auf die Prallplatte, muß die kinetische Energie schlagartig abgebaut werden, da sonst Zerstörungen an der Platte oder deren Aufhängung erfolgen. Dazu verwenden die bekannten Geräte Dämpfer, die jedoch als Federspeicher wirken, der nach der Kompression in entgegengesetzter Richtung expandiert und den Golfball in Abwärisrichtung zur ersten Ankerstelle hin stark beschleunigt. Abgesehen von der Unfallgefahr lassen diese Geräte keinerlei Rückschlüsse auf die Position des Auftreffpunktes des Golfballs auf der Prallplatte zu.

    [0003] Die US-A- 3460391 zeigt ein Golftrainingsgerät mit einem Gestell, das ein sich aus Einzelstäben zusammengesetztes Rohr aufweist, an dessen Enden Ankerstellen für eine straff gespannte Seilanordnung gebildet sind. Letztere besteht aus zwei von der ersten Ankerstelle zur zweiten Ankerstelle leicht divergierenden Seilen, an denen ein Schlitten geführt ist, der vom geschlagenen Golfball mittels eines Seilstückes auf dem Weg in Richtung der zweiten Ankerstelle mitgenommen und dabei zunehmend bis zum Stillstand abgebremst wird. Die Weglänge des Schlittens ist ein Maß für die Schlagstärke. Eine Prallplatte fehlt, so daß auch keine Auftreffstelle auf dieser ermittelt werden kann. Der Golfball kehrt auch nicht von selbst zur Abschlagstelle zurück.

    [0004] Aufgabe der Erfindung ist es, das eingangs genannte Golftrainingsgerät dahingehend zu verbessern, daß der Abbau der kinetischen Energie des auftreffenden Golfballs in Abhängigkeit von der Auftreffstelle auf der Prallplatte unterschiedlich erfolgt, sodaß die anschließende Abwärtsbewegung des Golfballs Rückschlüsse auf den Auftreffpunkt und/oder die Auftreffgeschwindigkeit zuläßt.

    [0005] Diese Aufgabe wird bei einem Golftrainingsgerät der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß beide Ankerstellen durch einen freistehenden elastisch verformbaren Träger derart miteinander verbunden sind, daß der Träger und das Führungsseil ein geschlossenes Spannungssystem bilden, in das die Prallplatte derart integriert ist, daß der auf sie auftreffende golfballartige Körper das Führungsseil durch momentane, einander wechselseitig beeinflussende Verformungen des Trägers im Bereich dessen beider Ankerstellen in Schwingungen versetzt.

    [0006] Dank der Erfindung wird ein bodenunabhängiges geschlossenen Energieabsorptionssystem geschaffen, bei dem die Aftreffenergie des geschlagenen Körpers an der Prallplatte zu wechselseitigen elastischen Verformungen der Enden des Trägers führt. Das untere Trägerende im Bereich der ersten Ankerstelle weicht aufgrund der momentanen Spannungszunahme des Seiles in Richtung der Prallplatte aus und bewirkt beim anschließenden Zurückfedern ein Ausweichen des anderen Trägerendes im Bereich der zweiten Ankerstelle. Diese sich wiederholenden Verformungen setzen das Seil in Schwingungen , deren Amplituden quer zu dessen Längsrichtung verlaufen. Die Größe der Amplituden ist vom Zentrumsabstand der Auftreffstelle und von der Auftreffgeschwindigkeit abhängig. Trifft der Körper z.B. auf die rechte Seite der Prallplatte, so übt das schwingende Führungsseil auf den Körper über dessen Aufhänger eine Drehkraft aus, die dazu führt, daß der Körper im Uhrzeigersinn um das Führungsseil kreist. Mit dieser kreisenden Bewegung des Körpers wird ein erheblicher Teil der kinetischen Energie abgebaut. Der Körper bewegt sich dabei etwa auf einer schraubenförmigen Bahn abwärts, bis genügend Drehkraft abgebaut ist, um ihn dann zur ersten Ankerstelle herabgleiten zu lassen. Auch die Schlagkraft wird durch das erfindungsgemäße Golftrainingsgerät angezeigt. Trifft nämlich der Ball mit zu hoher Kraft auf das Zentrum der Prallplatte, wird das Führungsseil in Schwingungen versetzt, die nach beiden Seiten der Längsrichtung des Führungsseils mit hoher Amplitude verlaufen. Diese Schwingungen halten den Körper bzw. dessen Aufhängung im Bereich der Prallplatte fest, sodaß er erst nach Abklingen der Schwingungen abwärts zur ersten Ankerstelle rutschen kann. Wird dagegen der Körper mit passender Schlagkraft in das Zentrum der Prallplatte geschlagen, so ist das Schwingungsbild des Systems zwar ebenfalls symmetrisch zur Längsrichtung des Führungsseils, jedoch sind die Schwingungsamplituden so gering; daß der Aufhänger nicht abgebremst wird, der Körper also beinahe unverzögert zur ersten Ankerstelle zurückgelangt. Dieses Schwingungsverhalten resultiert ursächlich aus dem geschlossenen Spannungssystem.

    [0007] Zwar wird auch bei der US-A- 3460391 ein geschlossenes Spannungssystem gebildet, das aber in Richtung der Erfindung keine Anregung gibt, weil nicht die Auftreffenergie auf die Prallplatte durch Schwingungserzeugung des Systems abgebaut , sondern die Schlagenergie durch Reibung in Wärme verwandelt wird

    [0008] Anhand der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele darstellt, wird die Erfindung näher beschrieben.

    [0009] Es zeigt:
    FIG. 1
    eine Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Golftrainingsgerätes mit einer vergrößerten Einzelansicht der Befestigung einer Prallplatte an einem Seil,
    FIG. 1A
    eine vergrößerte Einzelansicht einer an einer Prallplatte vorgesehenen Seilklemme,
    FIG. 2
    eine Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform eines Golftrainingsgerätes,
    FIG. 2A
    eine Abwandlung der Verbindung einer Prallplatte mit einer Seilklemme mittels eines Federorgans und
    FIG. 3
    eine Draufsicht auf das Trainingsgerät gemäß FIG. 2 in kleinerem Maßstab.


    [0010] Ein L-förmiger Träger 10 besteht aus einem Bodenstab 12 und einem aufrechten Stab 14, die beide aus ineinander gesteckten und auf unterschiedliche Längen ausziehbaren Rohren bestehen. Im Bereich der Verbindungsstelle beider Arme 12, 14 sind seitlich auskragende Stützfüße 16 vorgesehen. Das freie Ende des Bodenarmes 12 liegt auf dem Boden auf. An diesem Ende wird eine erste Ankerstelle 18 für ein Seil 20 gebildet, das zum freien Ende des aufrechten Armes 14 geführt ist, wo sich die zweite Ankerstelle 22 befindet. Das Seil 20 durchsetzt ein Loch im oberen Ende des aufrechten Armes 14 und eine Seilklemme 24, mittels deren das Seil 20 auf Spannung gesetzt werden kann. An dem Seil 20 ist ein golfballähnlicher Körper 26 mittels eines Aufhängers 28 geführt, welcher einen Ring oder eine Schlaufe 30 aufweist, der bzw. die vom Seil 20 durchsetzt wird. Neben dem Bodenarm 12 befindet sich eine, auf dem Boden aufliegende Matte 32, die sich über die ganze Länge des Bodenarmes erstreckt und im Nachbarbereich der Stützfüße 16 eine ausreichende Dicke aufweist, um ein Loch 34 ausreichender Tiefe zu schaffen. Diese Matte dient zum Trainieren des sogenannten "Puttens".

    [0011] Auf dem Seil 20 ist in geringem Abstand von der oberen zweiten Ankerstelle 22 eine Prällplatte 36 befestigt, die kreisförmig konturiert ist und im Zentrum von Seil 20 durchsetzt wird. An der Rückseite der Prallplatte 36 befindet sich eine Klemmeinrichtung 38 mittels deren die Prallplatte am Seil verankert ist.

    [0012] Beim Putten auf der Matte 32 wird ein üblicher, geräteunabhängiger Golfball verwendet. Der in den Figuren dargestellte Körper 26, der ebenfalls aus einem Golfball bestehen kann, ist dagegen mittels des Aufhängers 28, z.B. eines dünnen flexiblen Seiles oder Federdrahtes ständig mit dem Seil 20 verbunden. Wird nun dieser Körper 26 gegen die Prallplatte 36 geschlagen, tritt aufgrund einer momentanen Dehnung des Seils 20 ein Ausweichen des aufrechten Stabes 14 ein, wodurch das Seil 20 stark gespannt wird und den Bodenstab 12 zu einer Verformung zwingt, die wiederum zu einer Entspannung des Seils 20 führt. Beim Zurückfedern der Arme wiederholen sich die Spannungs-Entspannungs-Spiele des Seils 20. Aufgrund der Amplituden der Seilschwingungen werden die Fliehkräfte des über die Aufhängung 28 mit dem Seil verbundenen Körpers 26 abgebaut, sodaß der Körper 26 am allmählich zur Ruhe kommenden Seil 20 zur Ankerstelle 18 zurückgleiten kann.

    [0013] Das Gerät ermöglicht es auch, zu erkennen, wohin der Körper 26 geflogen wäre und wie genau der Schlag ausgeführt wurde. Trifft der Körper 26 z.B. auf die rechte Seite der Prallplatte 36, weicht die rechte Seite der Prallplatte stärker aus als die linke Seite, dabei entstehen bei der Rückfederung des Trägers seitliche Entlastungswellen des Seils 20, welche dazu führen, daß der Körper 26 um das Seil 20 im Uhrzeigersinn zu kreisen beginnt. Diese Art eines Golfschlages nennt man "Slice". Beim Auftreffen des Körpers 26 auf die linke Seite der Prallplatte 36 erfährt der Körper 26 eine Drehkraft im Uhrzeigergegendrehsinn. Der entsprechende Schlag wird als "Hook" bezeichnet.

    [0014] Wird der Körper 26 beim Schlag stark unterschnitten, so reicht die Schlagkraft nicht aus, um den Körper die Prallplatte 36 erreichen zu lassen. Die Bremswirkung am Seil ist dann zu stark. Wird dagegen der Ball mit zuviel Kraft direkt auf das Zentrum der Prallplatte 36 gespielt, so bewirkt die von oben nach unten verlaufende Entlastungswelle ein sehr starkes Abbremsen des Körper. Er kehrt daher langsamer zur Ankerstelle 18 zurück, als dies bei einem guten leicht und locker ausgeführten Golfschwung der Fall gewesen wäre. Bei einem perfekten Golfschwung trifft der Körper 26 dicht am Zentrum der Prallplatte 36 auf. Das Seil gelangt nur mit sehr geringen Amplituden in Schwingung, womit der Bremseffekt der Aufhängung 28 gering bleibt, sodaß der Körper 26 keine kreisenden Bewegungen ausführt und mit minimaler Verzögerung zum Abschlagpunkt zurückkehrt.

    [0015] Die Prallplatte 36 kann längs des Seils an beliebigen Stellen festgeklemmt werden, sodaß auch ganz leichte Golfschläge, sogenannte "Chips" trainiert werden können.

    [0016] Schließlich ist noch darauf hinzuweisen, daß die Prallplatte 36 aus einem scheibenförmigen Hohlkörper besteht, der beim Auftreffen des geschlagenen Körpers 26 einen Ton erzeugt, Die Tonhöhe variiert mit dem Abstand des Auftreffpunktes vom Zentrum. Den tiefsten Ton erzeugt ein zentrumsnaher Aufreffpunkt des Körpers 26.

    [0017] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß FIG. 1 hat der Bodenstab 12 eine Länge von 3,60m und der aufrechte Stab 14 eine Höhe von ca. 1,60 m. Die beiden Stützfüße 16 sind ca. 0,65 m lang.

    [0018] Das Golftrainingsgerät gemäß FIG. 2 und 3 hat einen Träger 11 in Form eines geraden Stabes 40, dessen unteres Ende in einem Stützfuß gehaltert ist, in den zwei V-förmig angeordnete und in einer Ebene liegende Bodenarme 44 eingesteckt sind. Der Stützfuß 42 umfaßt eine Haltescheibe 46, die um eine horizontale Achse 47 schwenkbar gelagert und in verschiedenen Schwenkstellungen stufenlos oder feinstufig festklemmbar ist. An dieser Haltescheibe 46 befindet sich ein Einsteckkanal für den Stab 40. Die Neigung des Stabes 40 und somit die Höhenposition-der auf dem Stab 40 angeordneten Prallplatte 36 sind somit einstellbar. Am vorderen Ende der Haltescheibe 46 des Stützfußes 42 befindet sich ein seitlicher Auslegerarm 48, der die erste Ankerstelle für ein Seil 20 bildet. Ein entsprechender Auslegerarm 50 befindet sich am oberen Ende des Stabes 40. Mittels der schon beschriebenen Seilklemme 24 wird das Seil 20 zwischen seinen beiden Ankerstellen gespannt. Es entsteht auch hier ein geschlossenes Spannungssystem. Die Auslegerarme 48, 50 sind in diesem Ausführungsbeispiel extrem kurz dargestellt, sodaß das Seil 20 dicht benachbart und parallel zum Stab 40 geführt ist.

    [0019] In einer nicht dargestellten vorteilhaften Abwandlung sind die Ausleger 48, 50 länger als in Fig. 2 dargestellt, sodaß das Seil 20 vom Stab 40 wenigstens im Bereich vor der Prallplatte 36 einen Abstand hat, der mindestens gleich der Länge des Aufhängers 28 plus dem Durchmesser des Körpers 26 ist, sodaß der Körper 26 um das Seil 20 frei kreisen kann.

    [0020] Der Stab 40 muß auch nicht notwendigerweise gerade sein. Ein Stab, der sich aus mehreren gebogenen Rohrabschnitten zusammensetzt ist sogar vorteilhaft, um die Amplituden des Schwingungsmusters des Seils 20 zu erhöhen. Der Stab 40 mit dem Seil 20 bildet dann einen sogenannten Bogen, wie er beim Bogenschießen Verwendung findet. Allerdings sollte die Krümmung des Bogens nicht gleichmäßig sein, sondern im Bereich der Pallplatte, also nahe dem oberen Ende des Stabes am größten sein und kann dann zum Stützfuß 42 hin allmählich schwächer werden oder sogar geradlinig verlaufen. Das Seil 20 bildet dann mit mindestens der unteren Hälfte des Stabes 40 einen spitzen Winkel.

    [0021] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 2 und 3 ist die Prallplatte 36 mit der rückseitigen Klemmeinrichtung 38 am Stab 40 festgeklemmt. Das Seil 20 durchsetzt ein Loch 52 in der Prallplatte 36. Um ein ausreichendes Schwingungsmuster beim Auftreffen eines Körpers 26 auf die Prallplatte 36 zu erreichen, muß der Stab 40 eine hohe elatische Biegsamkeit haben.

    [0022] In einer vorteilhaften Abwandlung der Figur 2 wird eine Prallplatte 36 mit einer rückseitigen Seilklemme 38 wie bei FIG. 1 verwendet, wobei die Prallplatte 36 mit genügend Radialspiel vom Stab 40 durchsetzt wird. Wenn der Stab 40 im Bereich der Prallplatte durch entsprechende Krümmung des Stabes weit genug vom Seil 20 entfernt ist, verläuft der Stab nicht durch die Prallplatte 36, sondern im Abstand von dieser.

    [0023] Die Seilklemme 38 ist vorzugsweise mit der Prallplatte 36 durch Federmittel 54 verbunden (FIG. 2A), die ein allseitiges Kippen der Prallplatte 36 zur Achsrichtung der Seilklemme 38 zulassen.


    Ansprüche

    1. Golftrainingsgerät mit einem Führungsseil (20) das zwischen einer bodennahen ersten Ankerstelle (18) und einer davon in einem Horizontalabstand auf erhöhtem Niveau befindlichen zweiten Ankerstelle (22) geradlinig gespannt ist, weiterhin mit einem golfballartigen Körper (26), der mittels eines Aufhängers (28) längs des Führungsseils (20) geführt ist und mit einer Prallplatte (36), die in einem Nachbarbereich der zweiten Ankerstelle (22) in einer zum Führungsseil (20) wenigstens angenähert rechtwinkligen Ebene angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Ankerstellen (18, 22; 48, 50) durch einen freistehenden elastisch verformbaren Träger (10, 11) derart miteinander verbunden sind, daß der Träger (10, 11) und das Führungsseil (20) ein geschlossenes Spannungssystem bilden, in das die Prallplatte (36) derart integriert ist, daß der auf sie auftreffende golfballartige Körper (26) das Führungsseil (20) durch momentane, einander wechselseitig beeinflussende Verformungen des Trägers (10, 11) im Bereich dessen beider Ankerstellen (18, 20; 48, 50) in Schwingungen versetzt.
     
    2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) einen Bodenstab (12) und einen aufrechten Stab (14) und zwei im Bereich der Verbindungsstelle beider Stäbe (12, 14) angreifende seitliche Stützfüße (16) aufweist, wobei an den freien Enden beider Stäbe (12, 14) jeweils eine der beiden Ankerstellen (18, 22) gebildet ist.
     
    3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (11) einen auskragenden Stab (40) umfaßt, dessen eines Ende an einem, Bodenarme (44) aufweisenden Stützfuß (42) gehaltert ist und sich der Stab (40) vom Stützfuß (42) aufwärts erstreckt und an seinem freien Ende die zweite Ankerstelle (22) aufweist, die mit der ersten Ankerstelle (18) eine geneigte Linie bildet.
     
    4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10, 11) mindestens einen Stab (12, 14, 40) aufweist, der sich aus mehreren miteinander verbundenen Rohren zusammensetzt.
     
    5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Führungsseil (20) an einer seiner Ankerstellen (18, 22, 48, 50) eine verstellbare Seilklemme (24) zugeordnet ist.
     
    6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (36) auf dem Führungseil (20) längsverstellbar angeordnet ist
     
    7. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (36) von dem Stab (40) durchsetzt wird und an ihrer, der zweiten Ankerstelle (22) zugewandten Rückseite eine Klemmeinrichtung (38) aufweist, mit der die Prallplatte (36) am Stab (40) befestigt ist.
     
    8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (36) und ihre Klemmeinrichtung (38) durch eine Federeinrichtung miteinander verbunden sind.
     
    9. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (36) an dem. Führungsseil (20) festgeklemmt ist und bezüglich des Stabes (40) berührungsfrei auf Abstand gehalten wird.
     
    10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (40) mit Radialabstand von der Prallplatte (36) an dieser vorbeiläuft.
     


    Claims

    1. Golf training device with a guide cable (20) which is tensioned in a straight line between a first anchor point (18) close to the ground and a second anchor point (22) located at a higher level and at a horizontal interval from said first point, and additionally with a body (26) of the nature of a golf ball, which is guided by means of a hanger element (28) along the guide cable (20) and with a striker plate (36) which is arranged in an adjacent area to the second anchor point(22) in a plane at least approximately at right angles to the guide cable (20), characterised in that both anchor points (18, 22; 48, 50) are connected to one another by means of a freestanding elastically deformable carrier element (10, 11) in such a way that the carrier element (10, 11) and the guide cable (20) form a closed tensioning system, in which the striker plate (36) is integrated in such a way that the body (26) of the nature of a golfball, striking against it, sets the guide cable (20) into oscillation due to momentary mutually-effecting deformations of the carrier element (10, 11) in the area of its two anchor points (18, 20; 48, 50).
     
    2. Device according to Claim 1, characterised in that the carrier element (10) features a base bar (12) and an upright bar (14) and two lateral support feet (16) engaging in the area of the connection point of both bars (12, 14), whereby one of the two anchor points (18, 22) is formed in each case at the free ends of the two bars (12, 14).
     
    3. Device according to Claim 1, characterised in that the carrier element (11) comprises a projecting bar (40), one end of which is mounted on a support foot (42) featuring a base arm (44), and the bar (40) extends upwards from the support foot (42) and features the second anchor point (22) at its free end, which forms an inclined line with the first anchor point (18).
     
    4. Device according to Claim 1, characterised in that the carrier element (10, 11) features at least one bar (12, 14, 40), which is made up of several tubes connected to one another.
     
    5. Device according to Claim 1, characterised in that an adjustable cable clamp (24) is allocated to the guide cable (20) at one of its anchor points (18, 22, 48, 50).
     
    6. Device according to Claim 1, characterised in that the striker plate (36) is arranged to be longitudinally adjustable on the guide cable (20).
     
    7. Device according to Claim 3, characterised in that the striker plate (36) is penetrated by the bar (40) and features a clamp device (38) on its back side, turned towards the second anchor point (22), with which the striker plate (36) is secured to the bar (40).
     
    8. Device according to Claim 7, characterised in that the striker plate (36) and its clamp device (38) are connected to one another by means of a spring arrangement.
     
    9. Device according to Claim 3, characterised in that the striker plate (36) is clamped firmly to the guide cable (20) and is held at a distance and free of contact in relation to the bar (40).
     
    10. Device according to Claim 9, characterised in that the bar (40) runs past the striker plate (36) at a radial distance from it.
     


    Revendications

    1. Appareil d'entraînement de golf avec un câble de guidage (20) qui est tendu en ligne droite entre un premier point d'ancrage (18) à proximité du sol et un second point d'ancrage (22) situé à un niveau surélevé à une distance horizontale du premier, avec également un corps (26) en forme de balle de golf qui est guidé au moyen d'un élément de suspension (28) le long du câble de guidage (20), et avec une surface de rebondissement (36) qui est disposée dans une zone adjacente au second point d'ancrage (22) selon un plan au moins approximativement perpendiculaire au câble de guidage (20), caractérisé en ce que les deux points d'ancrage (18, 22; 48, 50) sont reliés entre eux par un support (10,11) libre élastiquement déformable de sorte que le support (10, 11) et le câble de guidage (20) forment un système de tension fermé dans lequel la surface de rebondissement (36) est intégrée de façon que le corps en forme de balle de golf (26) venant frapper cette surface fasse vibrer le câble de guidage (20) sous l'effet de déformations du support (10, 11), momentanées et s'influençant mutuellement, qui se produisent à la hauteur de ses deux points d'ancrage (18, 20; 48, 50).
     
    2. Appareil selon la revendication 1 caractérisé en ce que le support (10) présente une barre de fond (12) et une barre verticale (14) ainsi que deux béquilles (16) latérales mordant à la hauteur du point de jonction entre les deux barres (12, 14), les deux points d'ancrage (18, 22) étant respectivement agencés aux extrémités libres des deux barres (12, 14).
     
    3. Appareil selon la revendication 1 caractérisé en ce que le support (11) comprend une barre (40) en porte-à-faux dont une extrémité s'appuie sur une béquille (42) présentant des bras reposant sur le sol (44) et en ce que la barre (40) est orientée verticalement à partir de la béquille (42) et présente sur son extrémité libre le second point d'ancrage (22), lequel forme une ligne inclinée avec le premier point d'ancrage (18).
     
    4. Appareil selon la revendication 1 caractérisé en ce que le support (10, 11) présente au moins une barre (12, 14, 40) qui se compose de plusieurs tubes reliés entre eux.
     
    5. Appareil selon la revendication 1 caractérisé en ce qu'à la hauteur de l'un de ses points d'ancrage (18, 22, 48, 50), le câble de guidage (20) est pourvu d'un pince-câble (24) réglable.
     
    6. Appareil selon la revendication 1 caractérisé en ce que la surface de rebondissement (36) est agencée réglable dans le sens de la longueur sur le câble de guidage (20).
     
    7. Appareil selon la revendication 3 caractérisé en ce que la surface de rebondissement (36) est traversée par la barre (40) et présente, sur sa partie arrière tournée vers le second point d'ancrage (22), un dispositif de serrage (38) au moyen duquel la surface de rebondissement (36) est fixée sur la barre (40).
     
    8. Appareil selon la revendication 7 caractérisé en ce que la surface de rebondissement (36) et son dispositif de serrage (38) sont reliés entre eux par un dispositif à ressort.
     
    9. Appareil selon la revendication 3 caractérisé en ce que la surface de rebondissement (36) est calée sur le câble de guidage (20) et maintenue à distance sans contact par rapport à la barre (40).
     
    10. Appareil selon la revendication 9 caractérisé en ce que la barre (40) passe devant la surface de rebondissement (36) à une distance radiale de celle-ci.
     




    Zeichnung