(57) Eine Wasserversorgungsanlage weist eine Warmwasser-Versorgungsleitung (1) und eine
Kaltwasser-Versorgungsleitung (2) auf, an die mindestens eine sanitäre Mischarmatur
(7) angeschlossen ist. Ohne vollständige Warmwasser-Rezirkulationsleitung ist eine
thermostatisch gesteuerte Zirkulation dadurch möglich, daß Warmwasser an der sanitären
Mischarmatur (7) vorbei direkt in die Kaltwasser-Versorgungsleitung (2) übertritt.
Erfindungsgemäß ist die sanitäre Mischarmatur (7) ein Thermostatventil, welches nur
im Warmwasserweg ein Rückschlagventil (3) aufweist, das jedoch im Kaltwasserweg entweder
kein oder ein außer Funktion setzbares Rückschlagventil (4) besitzt. Bei dieser Ausgestaltung
übernimmt das Thermostatventil eine doppelte Funktion: Zum einen erzeugt es in üblicher
Weise Mischwasser mit einer konstanten, vorwählbaren Temperatur. Zum anderen besorgt
sein Regelglied (7) die thermostatisch gesteuerten direkten Strömung zwischen der
Warmwasser-Versorgungsleitung (1) und der Kaltwasser-Versorgungsleitung (2) in den
Zeiten, in denen dem Thermostatventil kein Wasser entnommen wird und sorgt dabei auf
energiesparende Weise dafür, daß am Thermostatventil stets Warmwasser mit einer bestimmten
Mindesttemperatur zur Verfügung steht.
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