| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 845 326 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
24.10.2001 Patentblatt 2001/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.11.1997 |
|
|
| (54) |
Vorrichtung zum Schleifen oder Polieren von Böden oder Flächen
Apparatus for grinding or polishing floors or surfaces
Dispositif de meulage ou polissage pour planchers ou surfaces
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
ES FI FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
28.11.1996 DE 19649282
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
03.06.1998 Patentblatt 1998/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Witte-Metallwaren GmbH |
|
59269 Beckum (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Rottschy, Joachim
45549 Sprockhövel (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Strauss, Hans-Jochen, Dipl.-Phys., Dr. |
|
Patentanwälte
Dipl.-Ing. Gustav Meldau
Dipl.-Phys. Dr. Hans-Jochen Strauss
Postfach 2452 33254 Gütersloh 33254 Gütersloh (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 353 997 DE-A- 4 219 093 US-A- 3 398 490
|
DE-A- 1 810 441 FR-A- 2 027 871 US-A- 4 136 491
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen oder Polieren von Böden oder
Flächen, welche motorisch angetriebene Schleif- oder Polierscheibe aufweist, die im
Betrieb der Vorrichtung zur Flächenbehandlung auf dem Boden oder der Bodenfläche aufliegt,
und wobei an dem Gehäuse zum Führen der Vorrichtung über die Fläche ein Griffelement
angeordnet ist, wobei die Schleif- oder Polierscheibe aus mehreren Scheiben gebildet
ist, die über ein Getriebe in Wirkverbindung stehen und gegenläufig angetrieben sind.
Eine solche Vorrichtung ist aus US 4 136 491 A bekannt.
[0002] Derartige Vorrichtungen zum Schleifen oder Polieren von Böden oder Flächen werden
im wesentlichen dazu verwendet, um beispielsweise Holz- und/oder Korkböden aber auch
andere Flächenuntergründe zu behandeln. Hierbei wird mit der Vorrichtung die Oberfläche
des Bodens derart behandelt, dass mittels einer rotierenden Scheibe durch Schleifen
die Fläche eingeglättet wird, oder aber, dass durch Polieren der Fläche eine Glanzstruktur
veliehen wird. Dabei können während des Bearbeitens des Bodens auch Chemikalien mit
eingeschliffen bzw. auch einpoliert werden. Die eingesetzten Vorrichtungen zum Schleifen
oder Polieren bestehen dabei aus einem motorischen Antrieb, der beispielsweise als
Elektromotor ausgebildet sein kann. Dieser motorische Antrieb versetzt eine Schleif-
oder Polierscheibe in Rotation, die im Betrieb der Vorrichtung rotierend auf der Fläche
des Bodens aufliegt, und wobei mittels eines angeordneten Handgriffs die rotierende
Polier- oder Schleifscheibe von einer stehenden Person über die zu behandelnde Fläche
geführt wird. Der notwendige Schleif- oder Polierandruck auf die Bodenoberfläche wird
bei der Behandlung der Fläche durch das Eigengewicht der Vorrichtung selbst bewirkt.
[0003] Ein wesentlicher Nachteil einer derartig nach dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung
zum Schleifen oder Polieren besteht insbesondere darin, dass ein starker Seitwärtsdrang
beim Betrieb der Maschine besteht, und somit ein kontrolliertes Schleifen oder Polieren
nur unter Krafteinwirkung des Bedieners möglich ist. Denn die Maschine hat immer das
Bestreben zur Seite auszuweichen. Zudem ergibt sich daraus in nachteilhafter Weise,
dass aufgrund der dynamischen Kraftwirkung die Umfangsbereiche der Schleif- oder Polierscheibe
immer das Bestreben haben, in den Boden oder bzw. in die Fläche einzudringen, was
vor allem bei der Behandlung von Weichböden, wie beispielsweise Holz- oder Korkfußböden
eine starke Behinderung darstellt. Die bekannte Schleif- oder Poliervorrichtung hat,
nachdem sie in Betrieb gesetzt worden ist, immer das Bestreben, aus der Ausgangsposition,
ohne dass hier der Bediener einen Einfluß nimmt, auszuwandern. Um entsprechend dieser
Bewegung gegenzusteuern erfordert es bei dem Bediener, dass er viel Kraft und Geschick
aufzuwenden hat, damit ein konzentriertes und kontrolliertes Polieren oder Schleifen
auf der Fläche erfolgen kann. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht
auch darin, dass aufgrund des Seitwärtsdranges der Maschine auch ein hoher Schleifmittelverbrauch
vorhanden ist.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen wie aus der US 4.136.491 und der US
3.398.490 bekannt, die jedoch nicht die Möglichkeit zulassen, unterschiedliche Schleif-
bzw. Polierscheibenanordnungen schnell und einfach für unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten
an eine Vorrichtung zu montieren. Denn es ist oft erforderlich, dass beispielsweise
für unterschiedliche Böden entsprechende Schleif- oder Polierscheiben zur Bearbeitung
gefordert sind, um somit eine hinreichende Glättung bzw. Polierung der Oberfläche
zu erreichen.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung vor dem aufgezeigten Stand der Technik eine
Vorrichtung zum Schleifen oder Polieren von Böden oder Flächen derart weiter zu bilden,
bei der zur Bearbeitung von unterschiedlichen Böden unterschiedliche Schleif- oder
Polierscheibenanordnungen verwendbar sind.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Aufgrund dieser Ausbildung
wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass die Vorrichtung im Betrieb lage- und führungsstabil
bleibt, so dass für den Bediener ein kontrolliertes Führen, ohne dass er gegensteuern
muss, gegeben ist. Hierzu ist die Schleif- oder Polierscheibe als abnehmbarer Teller
von dem Gehäuse der Vorrichtung ausgebildet. Aufgrund dieser Ausbildung wird erreicht,
daß zur Behandlung von unterschiedlichen Böden, wie Hart- oder Weichböden, eine unterschiedliche
Schleifscheibenanordnung an einer herkömmlichen Vorrichtung zum Schleifen oder Polieren
verwendet werden kann. Somit ist es denkbar, beispielsweise für Hartböden, eine Einscheibenschleifmaschine
zu verwenden, wobei zur Behandlung von Weichböden der Teller abgenommen werden kann,
so daß dann entsprechend der erfindungsgemäße Teller angeflanscht werden kann, der
aus mehreren Schleif- oder Polierscheiben gebildet ist. Dabei sind vorzugsweise vier
einzelne Schleifscheiben an dem abnehmbaren Teller angeordnet. Hierzu sind in dem
Teller auf einem Kreisbogen Bohrungen vorgesehen, zur Aufnahme der einzelnen Scheibenachsen.
Die Scheibenachsen sind dabei im Teller gelagert.
[0007] Um in den einzelnen, an dem Teller angeordneten Schleifscheiben das entsprechende
Drehmoment für die Rotation einzuleiten, sind an den freien Enden der Scheibenachsen
hinter dem Teller Zahn- oder Reibräder angeordnet. Wird die Vorrichtung in Betrieb
genommen, so treten die Zahn- oder Reibräder bei der Inbetriebnahme der Vorrichtung
mit einer an der Innenwandung des Gehäuses angeordneten sphärischen Führungsbahn in
Kontakt. Um insbesondere eine Leerlaufruhestellung der Maschine zu erreichen, sind
die Scheibenachsen gegen die Wirkung einer Feder radial verschiebbar gelagert. Bei
Änderung der Drehzahl wird durch die Zentrifugalkraft ein sogenanntes selbsttätiges
Einkuppeln der Scheibenachsen an der sphärischen Führungsbahn über die Reib- oder
Zahnräder erreicht. Will der Bediener beispielsweise die Vorrichtung ortsfest halten,
so kann er aufgrund der Regelung der Drehzahl ein Auskuppeln des Tellers und somit
der Schleifscheiben ermöglichen. Will er die entsprechende Behandlung fortführen,
so braucht er letztendlich nur die Drehzahl wieder hochfahren, so dass aufgrund dieser
Maßnahme entsprechend die Schleifscheiben eingekuppelt werden und somit die Weiterbehandlung
der Bodenfläche fortgesetzt werden kann.
[0008] Nach der Erfindung ist zwischen der Motorwelle und dem Teller ein bajonettartiger
Verschluss zur Herstellung einer lösbaren Verbindung zwischen dem Teller und der Vorrichtung
vorgesehen. Somit wird erreicht, dass mittels eines einfachen Verschlusssystems die
unterschiedlichen Scheibenanordnungen an der Vorrichtung sicher und einfach angebracht
werden können. Hierzu ist zur Formschlussverbindung an der Rückseite des Tellers ein
Hohlkörper mit einer Öffnung befestigt, durch die ein an der Motorwelle angeordneter
Formkörper einsteckbar ist. Zur Verrasterung des Formkörpers in dem Hohlkörper hintergreift
der Formkörper im verrasteten Zustand am Hohlkörper angeformte Bereiche, die beispielsweise
als Lippen ausgebildet sein können. Somit wird zunächst der Formkörper, der an der
Vorrichtung vorhanden ist, durch eine kulissenartige Öffnung des Hohlkörpers an dem
Teller hindurchgeführt, wobei durch Inbetriebnahme der Vorrichtung das Einschnappen
oder Hintergreifen der Hohlbereiche des Hohlkörpers an dem Teller vollzogen wird,
so dass die Formschlussverbindung hergestellt wird.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung ist an den Scheiben selbstklebendes Schleif- bzw.
Polierpapier oder dieses mittels eines Klettverschlusses befestigbar. Somit wird erreicht,
dass nach entsprechenden Betriebsstunden leicht und einfach entsprechendes Schleif-
bzw. Poliermittel ersetzt werden kann.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden Figuren 1 bis
5 näher erläutert, dabei zeigen:
- Figur 1:
- Eine schematisierte geöffnete Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung ohne
die Anordnung eines entsprechenden Griffelementes;
- Figur 2:
- Eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung von unten ohne
Telleranordnung;
- Figur 3:
- Eine perspektivische Darstellung der Telleranordnung mit vier Scheiben;
- Figur 4:
- Eine explosionsartige Darstellung des Tellers mit Anordnung einer einzelnen Schleifscheibe;
- Figur 5:
- Eine teilweise geschnittene Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0011] Die Figur 1 zeigt in der schematisierten Darstellung das Prinzip einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung 1 zum Schleifen oder Polieren von Böden oder Flächen. Dabei besteht die
Vorrichtung 1 im wesentlichen aus einem motorischen Antrieb 2, der auf einem Gehäuse
3 angeordnet ist. Das Gehäuse 3 ist dabei zur Bodenfläche hin geöffnet, um eine Schleif-
oder Polierscheibe 4 darin rotierend anzuordnen. An dem Gehäuse 3 ist ein Fahrgestell
mit Rädern 3.1 und 3.2, dargestellt in der Figur 2, angeordnet um die Vorrichtung
1 leicht verfahren zu können. Beim Betrieb der Vorrichtung 1 liegt die Schleif- oder
Polierscheibe 4 auf der Bodenfläche auf, und wird mittels des motorischen Antriebs
2 in Rotation versetzt. Die Führung der Vorrichtung 1 erfolgt dabei über ein nicht
näher dargestelltes Griffelement, womit die Vorrichtung 1 über den zu behandelnden
Boden oder die zu behandelnde Fläche geführt wird. Gemäß der erfindungsgemäßen Vorrichtung
1 verfügt diese über mehrere Schleif- oder Polierscheiben 4.1, 4.2, 4.3 und 4.4. Diese
Schleif- oder Polierscheiben 4.1, 4.2, 4.3 und 4.4 stehen über ein Getriebe 5 in Wirkverbindung
und werden durch dieses gegenläufig angetrieben.
[0012] In Weiterbildung, wie insbesondere die Figur 3 zeigt, ist die Schleif- oder Polierscheibe
4 mit den daran einzeln angeordneten Scheiben 4.1, 4.2, 4.3 und 4.4 als vom Gehäuse
3 abnehmbarer Teller 6 ausgebildet. Zwischen dem Teller 6 und dem motorischen Antrieb
2 befindet sich ein Bajonettverschluß 7, mittels dem insbesondere der Teller 6 abnehmbar
von der Vorrichtung 1 ausgestaltet ist. Aufgrund dieser Anordnung eines Bajonettverschlusses
7 wird erreicht, daß an der Vorrichtung 1 unterschiedliche Ausführungsformen von Tellern
6 angeordnet werden können.
[0013] Wie in der Figur 3 in der explosionsartigen Darstellung zu erkennen, sind in dem
Teller 6 auf einem Kreisbogen Bohrungen 8.1, 8.2, 8.3 und 8.4 vorgesehen, die insbesondere
zur Aufnahme der einzelnen Scheibenachsen 9.1, 9.2 und 9.3 sowie 9.4 bestimmt sind.
Wie die perspektivische Darstellung erkennen läßt, ist die Scheibenachse 9.1 in dem
Teller mittels eines Lagers 10 drehbar gelagert. An dem freien Ende der Scheibenachse
9.1 hinter dem Teller 6 zum motorischen Antrieb 2 weisend, ist ein Zahn- oder Reibrad
11.1 bzw. 11.2, 11.3, 11.4 mittels einer Steckhülse 12 angeordnet. Somit dient der
Teller 6 insbesondere als Träger für die einzelnen rotierenden Scheiben 4.1, 4.2,
4.3 und 4.4. Wie insbesondere aus der Figur 1 zu erkennen und schematisiert dargestellt
ist, sind die Scheibenachsen 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 radial verschiebbar an dem Teller
6 angeordnet, wobei die einzelnen Scheibenachsen 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 jeweils gegen
die Wirkung einer Feder 13.1, 13.2, 13.3 und 13.4 radial verschiebbar gelagert sind.
Aufgrund der wirkenden Zentrifugalkraft, hervorgerufen durch die Rotation, werden
die Scheibenachsen 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 gegen die Wirkung der Federn 13.1, 13.2,
13.3 und 13.4 nach außen verschoben, so daß die Zahn- oder Reibräder 11.1, 11.2, 11.3
und 11.4 mit einer an der Innenwandung des Gehäuses 3 angeordneten sphärischen Führungsbahn
14 in Kontakt treten. Bei dem Ausführungsbeispiel der in den Figuren 1, 2 und 5 dargestellten
Ausführungsart ist die sphärische Führungsbahn 14 als ein Innenzahnkranz ausgebildet.
Denkbar ist aber auch hier beispielsweise eine als Reibschlußbahn ausgebildete Führung
vorzusehen.
[0014] Wie aus der Figur 1 in Verbindung mit der Figur 2 bzw. 5 zu erkennen ist, ist zwischen
der Motorwelle 15 und dem Teller 6 der bajonettartige Verschluß 7, wie bereits oben
schon erwähnt, angeordnet, der insbesondere zur Herstellung einer lösbaren Verbindung
zwischen dem Teller 6 und der Vorrichtung 1 dient. Hierzu ist der bajonettartige Verschluß
7 derart ausgebildet, daß zur Formschlußverbindung an der Rückseite des Tellers 6
ein Hohlkörper 16 mit einer Öffnung 17 angeordnet ist. Durch diese Öffnung 17, die
wie eine Kulisse ausgebildet ist, wird der an der Motorwelle 15 aufweisende Formkörper
18, wie in der Figur 2 zu erkennen, eingesteckt. Zur Formschlußverbindung hintergreift
der Formkörper 18, nach dem er um einen Betrag gedreht oder verschwenkt worden ist,
am Hohlkörper 16 angeformte Bereiche 19, so daß, wie bei einem Bajonettverschluß,
ein Verrasten der beiden Teile erreicht wird.
[0015] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann an den Scheiben 4.1, 4.2,
4.3 und 4.4 nicht näher dargestelltes selbstklebendes Schleif- bzw. Polierpapier oder
dieses mittels eines Klettverschlusses befestigt werden.
1. Vorrichtung zum Schleifen oder Polieren von Böden oder Flächen, welche motorisch angetriebene
Schleif- oder Polierscheiben aufweist, die im Betrieb der Vorrichtung zur Flächenbehandlung
auf dem Boden oder der Bodenfläche aufliegt. und wobei an dem Gehäuse zum Führen der
Vorrichtung über die Fläche ein Griffelement angeordnet ist, wobei die Schleif- oder
Polierscheibe aus mehreren Scheiben gebildet ist, die über ein Getriebe in Wirkverbindung
stehen und gegenläufig angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleif- oder Polierscheiben (4) als ein abnehmbarer Teller (6) von dem Gehäuse
(3) der Vorrichtung (1) ausgebildet sind, wobei in dem Teller (6) auf einem Kreisbogen
Bohrungen (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) vorgesehen sind zur Aufnahme der einzelnen Scheibenachsen
(9.1, 9.2, 9.3, 9.4), und wobei zur Herstellung einer lösbaren Verbindung zwischen
der Motorwelle (15) und dem Teller (6) ein bajonettartiger Verschluss (7) zwischen
dem Teller (6) und der Motorwelle (15) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Formschlussverbindung an der Rückseite des Tellers (6) ein Hohlkörper (16) mit
einer Öffnung (17) befestigt ist, durch die ein auf der Motorwelle (15) befestigter
Bajonettverschlussring (18) einsteckbar ist und der Bajonettverschlussring (18) im
verrasteten Zustand am Hohlkörper (16) angeformte Bereiche (19) hintergreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenachsen (9.1, 9.2. 9.3, 9.4) im Teller (6) gelagert sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den freien Enden der Scheibenachsen (9.1. 9.2, 9.3, 9.4) hinter dem Teller (6)
Zahn- oder Reibräder (11) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahn- oder Reibräder (11) bei Inbetriebnahme der Vorrichtung (1) mit einer an
der Innenwandung des Gehäuses (3) angeordneten sphärischen Führungsbahn (14) in Kontakt
treten.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenachsen (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) gegen die Wirkung einer Feder (13.1, 13.2,
13.3, 13.4) radial verschiebar gelagert sind.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Scheiben (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) selbstklebendes Schleifpapier oder dieses mittels
eines Klettverschlusses befestigbar ist.
1. Device for abrading or polishing floors or areas, including motor-driven abrading
or polishing discs which in the operation of the device for area treatment are in
contact with the floor or the floor area, and wherein a handle element is located
on the housing for guiding the device over the area, wherein the abrading or polishing
disc is made up of a plurality of discs which are in effective communication via a
transmission and driven in counter-rotation, characterised in that the abrading or polishing discs (4) are designed as a removable plate (6) of the
housing (3) of the device (1), wherein holes (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) are provided in
the plate (6) on a circular arc to receive the individual disc axles (9.1, 9.2, 9.3,
9.4) and wherein a bayonet-type lock (7) is provided between the plate (6) and the
motor shaft (15) to make a releasable connection between the motor shaft (15) and
the plate (6).
2. Device as claimed in Claim 1, characterised in that for a positive connection, a hollow element (16) with an orifice (17) is fixed to
the rear side of the plate (6), through which orifice a bayonet lock ring (18) fixed
on the motor shaft (15) is adapted to be inserted and the bayonet lock ring (18) engages,
in the locked state, with regions (19) formed on the hollow element (16).
3. Device as claimed in Claim 1, characterised in that the disc axles (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) are supported in the plate (6).
4. Device as claimed in Claim 3, characterised in that gear or friction wheels (11) are located on the free ends of the disc axles (9.1,
9.2, 9.3, 9.4) behind the plate (6).
5. Device as claimed in Claim 4, characterised in that on putting the device (1) into operation, the gear or friction wheels (11) enter
into contact with a spherical guide track (14) located on the inside wall of the housing
(3).
6. Device as claimed in Claims 4 and 5, characterised in that the disc axles (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) are supported in a radially movable fashion against
the action of a spring (13.1, 13.2, 13.3, 13.4).
7. Device as claimed in one or more of the preceding claims 1 to 7, characterised in that self-adhesive abrasive paper is affixable to the discs (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) or such
paper is affixable thereto by means of a Velcro-type fastener.
1. Dispositif de ponçage ou de polissage de sols ou de surfaces, qui comporte des disques
de ponçage ou de polissage entraînés par un moteur et qui s'appliquent sur le sol
ou sur la surface du sol lors du fonctionnement du dispositif de traitement de surface,
et dans lequel un élément de préhension est disposé sur le boîtier pour le guidage
du dispositif sur la surface, et dans lequel le disque de ponçage ou de polissage
est formé de plusieurs disques, qui coopèrent par l'intermédiaire d'un mécanisme et
sont entraînés en des sens opposés, caractérisé en ce que les disques de ponçage ou de polissage (4) sont agencés sous la forme d'un plateau
amovible (6) pouvant être retiré du boîtier (3) du dispositif (1), des perçages (8.1,
8.2, 8.3, 8.4) étant prévus sur un arc de cercle dans le plateau (6) pour loger les
différents axes (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) des disques, tandis que pour l'établissement
d'une liaison amovible entre l'arbre (15) du moteur et le plateau (6), il est prévu
un système de fermeture à baïonnette (7) entre le plateau (6) et l'arbre (15) du moteur.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour la liaison par formes complémentaires, sur la face arrière du plateau (6) est
fixé un corps creux (16) pourvu d'une ouverture (17), dans laquelle peut être enfichée
une bague de fermeture à baïonnette (18), qui est fixée sur l'arbre (15) du moteur
et en ce que, à l'état encliqueté, la bague de fermeture à baïonnette (18) s'engage derrière des
parties (19) formées sur le corps creux (16).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les axes (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) des disques sont tourillonnés dans le plateau (6).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que des roues dentées ou des roues de friction (11) sont disposées sur les extrémités
libres des axes (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) des disques, en arrière du plateau (6).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que les roues dentées et les roues de friction (11) entrent en contact avec une piste
sphérique de guidage (14), qui est disposée sur la paroi intérieure du boîtier (3),
lors de la mise en service du dispositif (1).
6. Dispositif selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que les axes (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) des disques sont tourillonnés de manière à être déplaçables
radialement à l'encontre de l'action d'un ressort (13.1, 13.2, 13.3, 13.4).
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 6, caractérisé en ce que du papier-émeri auto-adhésif peut être fixé sur les disques (4.1, 4.2, 4.3, 4.4)
ou que ce papier-émeri peut être fixé au moyen d'une liaison collée.