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EP 0 914 523 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.10.2001 Patentblatt 2001/43 |
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Anmeldetag: 18.07.1997 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9703/846 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9803/735 (29.01.1998 Gazette 1998/04) |
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VIBRATIONSPLATTE MIT BESOHLUNG
VIBRATION PLATE WITH A SOLE
PLAQUE VIBRANTE AVEC SEMELLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
20.07.1996 DE 19629324
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.05.1999 Patentblatt 1999/19 |
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Patentinhaber: WACKER-WERKE GMBH & CO. KG |
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80809 München (DE) |
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Erfinder: |
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- DE BOER, Nanne
D-26529 Rechtsupweg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoffmann, Jörg Peter, Dr. Ing. et al |
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Müller & Hoffmann
Patentanwälte
Innere Wiener Strasse 17 81667 München 81667 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-91/17322
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DE-A- 3 114 947
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vibrationsplatte nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bei den bekannten Vibrationsplatten dieser Art (DE-A-3114947) ist die Besohlung an
der vibrierenden Bodenkontaktplatte befestigt. Wegen der dort auftretenden hohen Beschleunigungen
ist es sehr problematisch, die Befestigung der Besohlung an der Vibrationsplatte so
zu gestalten, daß sie zum einen konstruktiv einfach und zum anderen auf Dauer haltbar
ist, und es ist bisher nicht gelungen, dieses Problem völlig zufriedenstellend zu
lösen. Hinzu kommt, daß die Besohlung an ihrem befestigten Ende von der vibrierenden
Bodenkontaktplatte zwangsweise mitgerissen wird und dadurch auf staubendem Untergrund
eine erhebliche zusätzliche Staubentwicklung bewirkt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vibrationsplatte gemäß dem einleitenden
Teil des Patentanspruchs 1 zu schaffen, an der die Besohlung problemlos auf einfache
Weise dauerhaltbar befestigt werden kann und im Betrieb auf staubigen Böden auch keine
erhebliche zusätzliche Staubentwicklung verursacht.
[0004] Die vorstehende Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Vibrationsplatte bleibt die Besohlung an ihrem befestigten
Ende von Vibrationen weitgehend verschont, weil die Obermasse konstruktionsbedingt
im Betrieb der Vibrationsplatte im wesentlichen in Ruhe bleibt. Die Besohlung wird
daher an ihrem befestigten Ende auch bei weitem weniger beansprucht als bei den bekannten
gattungsgemäßen Vibrationsplatten, so daß es keine Probleme bereitet, sie auf einfache
Weise dauerhaft an der Vibrationsplatte zu befestigen. Da die Besohlung anders als
bei den bekannten Vibrationsplatten bei der erfindungsgemäßen Vibrationsplatte an
ihrem befestigten Ende in vertikaler Richtung praktisch in Ruhe bleibt, wird durch
sie auf staubigem Boden auch keine wesentliche zusätzliche Staubentwicklung herbeigeführt.
[0006] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel
noch näher erläutert.
[0007] In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vibrationsplatte in Seitenansicht,
und
- Fig. 2
- die Vibrationsplatte gemäß Fig. 1 in Ansicht von oben.
[0008] Die Vibrationsplatte nach Fig. 1 und 2 weist eine Bodenkontaktplatte 1 auf, auf der
ein Schwingungserreger 2 befestigt ist. Beim Ausführungsbeispiel ist der Schwingungserreger
ein Doppelwellen-Schwingungserreger mit zwei parallel zueinander sowie in horizontaler
Ebene nebeneinander angeordneten, sich senkrecht zur Fortbewegungsrichtung der Vibrationsplatte
erstreckenden Unwuchtwellen, deren gegenseitige Phasenlage in nicht näher dargestellter
Weise vom Bedienungsmann gesteuert im Betrieb des Erregers in solcher Weise veränderbar
ist, daß der Vektor der von ihnen erregten gerichteten Schwingung zwischen einer Stellung,
in der er mit der Vertikalen einen positiven Winkel einschließt, und einer Stellung,
in der er mit dieser einen negativen Winkel einschließt, kontinuierlich veränderbar
ist, so daß die Vibrationsplatte nach Wunsch im Vorlauf, auf der Stelle und im Rücklauf
betrieben werden kann.
[0009] Ein zwangsweiser Vorlauf und Rücklauf der Vibrationsplatte wäre auch erreichbar,
wenn anstelle des Doppelwellen-Schwingungserregers 2 ein Einwellen-Schwingungserreger,
ein sogenannter Kreisschwinger, mit umschaltbarer Drehrichtung der Unwuchtwelle eingesetzt
würde.
[0010] Auf der Bodenkontaktplatte 1 ist über Federn 3, z.B. Puffer aus elastischem Material,
eine Obermasse 4 abgestützt, zu der ein auf dem Rahmen 5 der Obermasse 4 befestigter
Motor 6, z.B. ein Verbrennungsmotor, gehört, der den Schwingungserreger 1 in nicht
näher dargestellter Weise z.B. über ein Riemengetriebe antreibt.
[0011] Die Obermasse 4 hat konstruktionsgewollt gegenüber der im wesentlichen aus der Bodenkontaktplatte
1 und dem Schwingungserreger 2 bestehenden Untermasse ein bedeutend größeres Gewicht
und bleibt dadurch gegenüber der im Betrieb mit einer beträchtlichen Amplitude vibrierenden
Untermasse praktisch in Ruhe.
[0012] Die Vibrationsplatte gemäß Fig. 1 und 2 ist mittels einer Deichsel 7 von Hand führbar.
[0013] An der Obermasse 4 ist an deren in Vorlaufrichtung voreilender Stirnseite ein im
wesentlichen starrer Besohlungshalter 8 an einem seiner Enden lösbar befestigt, z.B.
mittels Schrauben 9 angeschraubt, der sich von der Obermasse 4 bis stirnseitig vor
die Bodenkontaktplatte 1 in deren Nähe erstreckt. An dem dortigen Ende des Besohlungshalters
8 ist das eine stirnseitige Ende einer Besohlungsmatte 10 aus elastischem Material
befestigt, die sich von dem Besohlungshalter 8 aus unter die Bodenkontaktplatte 1
erstreckt, die sie über deren Länge unterlegt. Die beim dargestellten Ausführungsbeispiel
somit an ihrer im Vorlauf der Vibrationsplatte voreilenden Stirnseite befestigte Besohlungsmatte
10 ist an dem Besohlungshalter 4 symmetrisch zur vertikalen Längsmittelebene LM der
Bodenkontaktplatte 1 angebracht.
[0014] Der Winkel α, unter dem sich die Besohlungsmatte 10 von der Befestigungsstelle am
Besohlungshalter 8 aus unter die Bodenkontaktplatte 1 erstreckt, ist abhängig von
den Materialeigenschaften wie beispielsweise dem Elastizitätsmodul und der Dicke so
gewählt, daß die Besohlungsmatte 10 auch schiebend in der Fortbewegungsrichtung der
Vibrationsplatte, d.h. hier im Rücklauf von dieser, mitgenommen wird und dabei in
gestreckter Lage unter der Bodenkontaktplatte 1 verbleibt.
1. Vibrationsplatte mit einer Bodenkontaktplatte (1) und einer auf der Bodenkontaktplatte
über Federn (3) oder Puffer aus elastischem Material abgestützen Obermasse (4) mit
selbsttätiger Fortbewegung durch den auf der Bodenkontaktplatte (1) angebrachten Schwingungserreger
(2) und mit einer die Bodenkontaktplatte (1) unterlegenden, lösbar befestigten Besohlung
aus elastischem Material, die als lose Besohlungsmatte (10) ausgeführt und an dem
Gerät nur an einer ihrer beiden sich quer zur Fortbewegungsrichtung erstreckenden
Stirnseiten mitführbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Besohlungsmatte (10) an der Obermasse (4) der Vibrationsplatte befestigt ist.
2. Vibrationsplatte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an der Obermasse (4) lösbar angebrachten, starren Besohlungshalter (8), der
sich von der Obermasse (4) bis stirnseitig vor die Bodenkontaktplate (1) in deren
Nähe erstreckt und an dem die Besohlungsmatte (10) befestigt ist.
3. Vibrationsplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Besohlungsmatte (10) an dem Besohlungshalter (8) symmetrisch zur vertikalen Längsmittelebene
(LM) der Bodenkontaktplatte (1) befestigt ist.
4. Vibrationsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Besohlungsmatte (10) an ihrer im Vorlauf der Vibrationsplatte voreilenden Stirnseite
befestigt ist.
5. Vibrationsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Besohlungsmatte (10) an ihrer im Vorlauf der Vibrationsplatte nacheilenden Stirnseite
befestigt ist.
1. Vibration plate having a ground contact plate (1) and an upper mass (4) which is supported
on the ground contact plate by means of springs (3) or pads of elastic material, the
upper mass having independent progressive movement by means of the oscillation exciter
(2), which is attached to the ground contact plate (1), and having a releasably attached
sole of elastic material lying under the ground contact plate (1), which sole is formed
as a loose sole mat (10) and is attached to the device only at one of its two end
faces extending transverse to the direction of the progressive movement so as to travel
with it, characterised in that the sole mat (10) is attached to the upper mass (4) of the vibration plate.
2. Vibration plate according to claim 1, characterised by a rigid sole holder (8) releasably attached to the upper mass (4), which sole holder
extends from the upper mass (4) to a point in front of the end face of the ground
contact plate (1) and in the proximity thereof and to which sole holder the sole mat
(10) is attached.
3. Vibration plate according to claim 2, characterised in that the sole mat (10) is attached to the sole holder (8) in a symmetrical manner with
respect to the vertical longitudinal middle plane (LM) of the ground contact plate
(1).
4. Vibration plate according to one of the preceding claims, characterised in that the sole mat (10) is attached at its end face which leads during forwards movement
of the vibration plate.
5. Vibration plate according to one of claims 1 to 3, characterised in that the sole mat (10) is attached at its end face which trails during forwards movement
of the vibration plate.
1. Plaque vibrante comportant une plaque de contact avec le sol (1) et une masse supérieure
(4) supportée sur la plaque de contact avec le sol, par des ressorts (3) ou des tampons
en matière élastique, avec mouvement continu automatique assuré par le générateur
d'oscillations (2) monté sur la plaque de contact avec le sol (1), et avec une semelle
en matière élastique, fixée de manière amovible sous la plaque de contact avec le
sol (1) et réalisée en tant que natte-semelle (10) libre et qui est fixée à l'appareil,
de manière à être entraînée en même temps, uniquement sur l'un de ses deux côtés frontaux
s'étendant transversalement à la direction du mouvement continu, caractérisée en ce que la natte-semelle (10) est fixée à la masse supérieure (4) de la plaque vibrante.
2. Plaque vibrante selon la revendication 1, caractérisée par un support de semelle (8) rigide, fixé de manière amovible à la masse supérieure
(4) et qui s'étend depuis la masse supérieure (4) jusque devant le côté frontal de
la plaque de contact avec le sol (1), à proximité de celle-ci, et qui est fixé à la
natte-semelle (10).
3. Plaque vibrante selon la revendication 2, caractérisée en ce que la natte-semelle (10) est fixée au support de semelle (8), symétriquement par rapport
au plan médian longitudinal vertical (LM) de la plaque de contact avec le sol (1).
4. Plaque vibrante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la natte-semelle (10) est fixée à son côté frontal avant, dans le sens d'avance de
la plaque vibrante.
5. Plaque vibrante selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la natte-semelle (10) est fixée à son côté frontal arrière dans le sens d'avance
de la plaque vibrante.
