(19)
(11) EP 0 999 922 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.10.2001  Patentblatt  2001/43

(21) Anmeldenummer: 98939528.0

(22) Anmeldetag:  24.06.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B25F 5/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9803/870
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9903/647 (28.01.1999 Gazette  1999/04)

(54)

AUFBRUCH- UND / ODER BOHRHAMMER MIT SCHWINGUNGSDÄMPFUNG

PERCUSSION AND/OR DRILL HAMMER WITH OSCILLATION DAMPING

MARTEAU PIQUEUR ET/OU PERFORATEUR AVEC SYSTEME AMORTISSEUR DE VIBRATIONS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 15.07.1997 DE 19730356

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.05.2000  Patentblatt  2000/20

(73) Patentinhaber: WACKER-WERKE GMBH & CO. KG
80809 München (DE)

(72) Erfinder:
  • BERGER, Rudolf
    D-81373 München (DE)
  • MAURER, Thomas
    D-80995 München (DE)

(74) Vertreter: MÜLLER & HOFFMANN Patentanwälte 
Innere Wiener Strasse 17
81667 München
81667 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 913 330
DE-A- 4 000 861
DE-A- 4 306 588
GB-A- 2 050 511
US-A- 4 827 147
DE-A- 3 405 922
DE-A- 4 211 316
GB-A- 1 437 304
US-A- 4 771 833
US-A- 5 027 910
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Aufbruch-und/oder Bohrhammer mit einem ein Schlagwerk samt Antrieb und Halterung für ein Schlagwerkzeug sowie einen Antriebsmotor umgebenden Hammergehäuse, das mit Abstand von einer Außenschale umschlossen ist, die an ausgewählten Anlenkstellen elastisch mit dem Hammergehäuse verbunden ist und an deren in Schlagrichtung des Werkzeugs von diesem abgewandten Ende ein Handgriff angeordnet ist.

    [0002] Ein Gerät dieser Art ist aus der DE-C-40 00 861 bekannt. Die Reduzierung der Hand- bzw. Armschwingungen bei der das Gerät führenden Person ist dabei nur unzureichend gelöst. Außerdem ist eine Anpassung der Feder- bzw. Dämpfungswirkung an unterschiedliche Arbeitsbedingungen beim Stand der Technik noch nicht ausreichend realisiert.

    [0003] Bei der aus der DE-C-40 00 861 bekannten Konstruktion folgen - in der bei Geräten dieser Art bekannten Anordnung - in Schlagrichtung des Werkzeugs und ausgehend von dem angetriebenen Werkzeug ein Getriebekasten und ein mit diesem verbundenes Motorgehäuse aufeinander. Diese beiden Elemente werden oben zusammenfassend als Hammergehäuse bezeichnet. Die von diesem Hammergehäuse ausgehenden Schwingungen werden durch die elastische Abstützung zwischen Hammergehäuse und Außenschale gegenüber dem an der Außenschale an dem vom Werkzeug abgewandten Ende befindlichen Handgriff gedämpft.

    [0004] Für die sichere Führung solcher Geräte ist es bekannt und von großem Vorteil, wenn ein zweiter Handgriff möglichst nahe an dem aus dem Getriebekasten austretenden Schlagwerkzeug angeordnet ist, um das Gerät mit beiden Händen halten zu können und eine möglichst große Führungslänge zu gewinnen.

    [0005] Bei dem aus der DE-C-40 00 861 bekannten Gerät umschließt die Außenschale nicht das vollständige Hammergehäuse, sondern nur den durch das Motorgehäuse gebildeten Abschnitt. Ein zweiter Handgriff ist nicht gezeigt. Wollte man ihn anbringen. müßte er mit dem Getriebekasten verbunden werden und dadurch würden auf diesen zweiten Handgriff alle jene Schwingungen ungedämpft übertragen, die durch die Entkopplung des Hammergehäuses von der nur das Motorgehäuse umschließenden Außenschale den ersten Handgriff nur gedämpft erreichen. Dies ist bei der Handhabung des Geräts nicht nur unangenehm, sondern beeinträchtigt auch die sichere Führung des Geräts.

    [0006] Aus der DE-A-34 05 922 ist eine Handwerkzeugmaschine bekannt, bei der ein einen Handgriff aufweisendes Hammergehäuse einen Werkzeugantrieb, ein Schlagwerk und eine Halterung für ein Schlagwerkzeug umgibt. Das Schlagwerk ist über Dämpfungselemente in dem Hammergehäuse befestigt, während der durch einen Elektromotor gebildete Antrieb starr mit dem Hammergehäuse verbunden ist. Die bei Betrieb des Elektromotors auftretenden Schwingungen werden daher ungedämpft auf den Handgriff übertragen.

    [0007] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Aufbruch-und/oder Bohrhammer der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß er mit beiden Händen zugleich handhabbar ist, und daß die vom Hammergehäuse ausgehenden Schwingungen die zum Festhalten und Führen des Hammers dienenden, beiden Händen zugeordneten Handgriffe nur stark gedämpft erreichen, so daß die auf Hände und Arme einwirkenden Schwingungen möglichst weitgehend reduziert werden, und die Führung des Hammers verbessert wird.

    [0008] Dabei soll auch die Möglichkeit bestehen, im Bereich der Verbindung zwischen dem Hammergehäuse und der Außenschale angeordnete Feder- bzw. Dämpfungselemente so auszugestalten, daß sie beliebig einstellbare Federkennlinien in sechs Freiheitsgraden aufweisen, wobei ferner die auf diese Verbindungsbereiche einwirkenden Kräfte möglichst gering gehalten werden sollen.

    [0009] Die Lösung besteht bei einem Aufbruch-und/oder Bohrhammer der genannten Art darin, daß die Außenschale bis oder zumindest bis nahe an die aus dem Hammergehäuse vorragende Schlagwerkzeughalterung heranreicht und dort mit einem zweiten Handgriff versehen oder versehbar ist, wobei vorzugsweise die Anlenkstellen auf den beiden Seiten des Hammergehäuses zur Längsmittelebene des Hammers symmetrisch angeordnet sind.

    [0010] Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird nicht nur eine Schwingungsdämpfung auch des zweiten Handgriffs erreicht, vielmehr erfolgt durch die Anordnung beider Handgriffe an einem einzigen, elastisch mit dem Hammergehäuse verbundenen Bauteil die Dämpfung beider Handgriffe synchron, d.h. es findet keine Relativbewegung zwischen beiden Handgriffen statt, was die Handhabung und Führung des Geräts angenehm und sicher macht.

    [0011] Wenn die Außenschale auf beiden Seiten des Hammergehäuses an jeweils zwei Anlenkstellen mit dem Hammergehäuse verbunden ist, schneidet vorzugsweise die Wirkungslinie des Werkzeugs eine die insgesamt vier Anlenkstellen enthaltende Ebene.

    [0012] Nach einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung ist die Außenschale auf beiden Seiten des Hammergehäuses an jeweils drei nicht auf einer gemeinsamen Geraden gelegenen Anlenkstellen mit dem Hammergehäuse verbunden.

    [0013] Eine weitere, sehr vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß die Verbindungen an den einzelnen Anlenkstellen mittels gummielastischer Elemente realisiert sind, wobei vorzugsweise an jeder Anlenkstelle an dem Hammergehäuse ein Körper aus gummielastischem Material befestigt ist, der eine zur Längsmittelebene des Hammergehäuses zumindest im wesentlichen senkrechte Bohrung aufweist, in die ein von der Außenschale einwärts ragender Bolzen eingreift.

    [0014] Nach einer weiteren zweckmäßigen Gestaltung sind die Körper aus gummielastischem Material jeweils in einer Hülse am Hammergehäuse gehalten.

    [0015] Nach einer weiteren vorteilhafte Variante besteht die Außenschale aus Kunststoff, wodurch zusammen mit der Ausbildung der gummielastischen Elemente auch eine besonders wirksame elektrische Isolierung erreichbar ist.

    [0016] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß die gummielastischen Körper in unterschiedlichen Richtungen unterschiedliche Federeigenschaft haben, wobei vorzugsweise die Körper aus gummielastischem Material in zwei sich in der Bohrungsachse der Bohrung kreuzenden, diametralen Richtungen unterschiedliche Abmessungen aufweisen, wodurch sich unterschiedliche Feder- bzw. Dämpfungswirkungen, beispielsweise in Schwingungsrichtung des Werkzeugs und quer dazu, verwirklichen lassen.

    [0017] Durch die Geometrie der Körper und die Anordnung der Anlenkstellen zueinander können die Federkennlinien beliebig in sechs Freiheitsgraden eingestellt werden, wobei auch sehr lange Federwege möglich werden.

    [0018] Vorzugsweise sind die gummielastischen Körper parallel zur Schlagrichtung des Hammers dicker als senkrecht dazu. Dies kann nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform in der Weise erreicht werden, daß die gummielastischen Körper einen elliptischen äußeren Umriß haben.

    [0019] Anhand der nun folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird diese näher erläutert.

    [0020] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Aufbruch- und/oder Bohrhammers und
    Fig. 2
    einen Schnitt durch eine Anlenkstelle nach der Linie II-II in Fig. 1.


    [0021] Ein Aufbruch-und/oder Bohrhammer 10 besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, nämlich einem Hammergehäuse 12, in dem eine das Schlagwerkzeug 11 aufnehmende, nicht eigens dargestellte Halterung und ein ihr zugeordneter Schwingungserreger untergebracht sind, und einer aus Kunststoff bestehenden Außenschale 14, die das Hammergehäuse 12 mit Abstand umschließt und die mit einem angeformten Handgriff 16 versehen ist. Die Außenschale 14 erstreckt sich zumindest bis nahe an den Bereich 15 des Hammergehäuses 12, aus dem das Schlagwerkzeug 11 herausragt. Ein zweiter Handgriff 17 ist an diesem, dem Schlagwerkzeug zugewandten Ende der Außenschale 14 befestigt oder angeformt.

    [0022] Im beschriebenen Beispiel wird die Verbindung zwischen dem Hammergehäuse 12 und der Außenschale 14 auf beiden Seiten des Hammergehäuses 12 an jeweils drei nicht auf einer Geraden liegenden Anlenkstellen 18a, 18b und 18c in der nachfolgend in Verbindung mit Fig. 2 erläuterten Weise hergestellt.

    [0023] An der Anlenkstelle ist jeweils am Hammergehäuse 12 ein nach außen vorspringender, hülsenartiger Vorsprung 20 angeordnet. der geeignet ist, einen Körper 22 aus gummielastischem Material zu umschließen, der eine mittige und zu der zur Zeichnungsebene der Fig. 1 parallelen Längsmittelebene des Hammergehäuses 12 zumindest im wesentlichen normal verlaufende Bohrung 24 aufweist. In diese Bohrung 24 greift ein von der Innenseite der Außenschale 14 nach innen vorspringender Bolzen 26 ein. Der Grundriß des Vorsprungs 20 und des Körpers 22 wird - wie aus Fig. 1 zu ersehen ist - von einer Ellipse begrenzt, deren lange Achse in der Schwingungsrichtung des Hammerwerkzeugs 11 verläuft. Dadurch ist die Federung in dieser Schwingungsrichtung weicher als in der dazu normalen, parallel zur genannten Längsmittelebene verlaufenden Richtung. Es ist für den Fachmann ersichtlich, daß durch die Wahl eines geeigneten Grundrisses des Vorsprungs 20 und des Körpers 22 beliebige Abstimmungen der Federung erreicht werden können.

    [0024] Je nach Ausführungsform kann auch eine Anordnung zweckmäßig sein, bei der der Bolzen 26 vom Hammergehäuse 12 ausgeht und die Hülse 20 an der Außenschale 14 vorgesehen ist.


    Ansprüche

    1. Aufbruch-und/oder Bohrhammer (10) mit einem ein Schlagwerk samt Antrieb und Halterung für ein Schlagwerkzeug (11) sowie einen Antriebsmotor umgebenden Hammergehäuse (12), das mit Abstand von einer Außenschale (14) umschlossen ist, die ar ausgewählten Anlenkstellen (18a, 18b, 18c) elastisch mit dem Hammergehäuse (12) verbunden ist und an deren in Schlagrichtung des Schlagwerkzeugs (11) von diesem abgewandten Ende ein Handgriff (16) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschale (14) bis oder zumindest bis nahe an die aus dem Hammergehäuse (12) vorragende Schlagwerkzeughalterung heranreicht und dort mit einem zweiten Handgriff (17) versehen oder versehbar ist.
     
    2. Hammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkstellen (18a, 18b, 18c) auf den beiden Seiten des Hammergehäuses (12) zur Längsmittelebene des Hammers (10) symmetrisch angeordnet sind.
     
    3. Hammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschale (14) auf beiden Seiten des Hammergehäuses (12) an jeweils zwei Anlenkstellen (18a, 18c) mit dem Hammergehäuse (12) verbunden ist und daß die Wirkungslinie des Schlagwerkzeugs (11) eine die insgesamt vier Anlenkstellen enthaltende Ebene schneidet.
     
    4. Hammer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschale (14) auf beiden Seiten des Hammergehäuses (12) an jeweils drei nicht auf einer gemeinsamen Geraden gelegenen Anlenkstellen (18a, 18b, 18c) mit dem Hammergehäuse (12) verbunden ist.
     
    5. Hammer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen an den einzelnen Anlenkstellen (18a, 18b, 18c) mittels gummielastischer Elemente (22) realisiert sind.
     
    6. Hammer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Anlenkstelle (18a, 18b, 18c) an dem Hammergehäuse (12) ein Körper (22) aus gummi-elastischem Material befestigt ist, der eine zur Längsmittelebene des Hammergehäuses (12) zumindest im wesentlichen senkrechte Bohrung (24) aufweist. in die ein von der Außenschale (14) einwärts ragender Bolzen (26) eingreift.
     
    7. Hammer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper (22) aus gummielastischem Material jeweils in einer Hülse (20) am Hammergehäuse (12) gehalten sind.
     
    8. Hammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschale (14) aus Kunststoff besteht.
     
    9. Hammer nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gummielastischen Körper (22) in unterschiedlichen Richtungen unterschiedliche Federeigenschaft haben.
     
    10. Hammer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper (22) aus gummielastischem Material in zwei sich in der Bohrungsachse der Bohrung (24) kreuzenden, zueinander senkrecht stehenden Richtungen unterschiedliche Abmessungen aufweisen.
     
    11. Hammer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die gummielastischen Körper (22) parallel zur Schlagrichtung des Hammers dicker sind als senkrecht dazu.
     
    12. Hammer nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die gummielastischen Körper (22) einen elliptischen äußeren Umriß haben.
     


    Claims

    1. Percussion and/or drill hammer (10) having a hammer housing (12) surrounding a striking apparatus, including a drive and holding arrangement for a striking apparatus (11), and a drive motor, which hammer housing is enclosed at a spaced interval by an outer casing (14) which is elastically connected to the hammer housing (12) at selected articulation points (18a, 18b, 18c) and at whose end - facing away from the striking apparatus in the striking direction of the striking apparatus (11) - a handle (16) is disposed, characterised in that the outer casing (14) extends up to or at least almost up to the striking apparatus holding arrangement protruding out of the hammer housing (12), and at that location is or can be provided with a second handle (17).
     
    2. Hammer according to claim 1, characterised in that the articulation points (18a, 18b, 18c) are disposed on both sides of the hammer housing (12) symmetrically with respect to the longitudinal middle plane of the hammer (10).
     
    3. Hammer according to claim 2, characterised in that the outer casing (14) is connected to the hammer housing (12) on both sides of the hammer housing (12) at two respective articulation points (18a, 18c) and that the line of action of the striking apparatus (11) cuts through a plane containing the articulation points which number four in total.
     
    4. Hammer according to any one of claims 1 or 2, characterised in that the outer casing (14) is connected to the hammer housing (12) on both sides of the hammer housing (12) at three respective articulation points (18a, 18b, 18c) which do not lie on a common straight line.
     
    5. Hammer according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the connections at the individual articulation points (18a, 18b, 18c) are produced by means of rubber-elastic elements (22).
     
    6. Hammer according to claim 5, characterised in that to each articulation point (18a, 18b, 18c) on the hammer housing (12) a body (22) of rubber-elastic material is attached which comprises a bore (24) which is at least substantially perpendicular to the longitudinal middle plane of the hammer housing (12), into which bore a stud (26) protruding inwards from the outer casing (14) engages.
     
    7. Hammer according to claim 6, characterised in that the bodies (22) made of rubber-elastic material are held in a respective sleeve (20) on the hammer housing (12).
     
    8. Hammer according to any one of the preceding claims, characterised in that the outer casing (14) consists of synthetic material.
     
    9. Hammer according to any one of claims 6 to 8, characterised in that the rubber-elastic bodies (22) have resilient properties which differ in different directions.
     
    10. Hammer according to claim 9, characterised in that the bodies (22) made from rubber-elastic material comprise dimensions which differ in two directions which are perpendicular to each other and cross in the bore axis of the bore (24).
     
    11. Hammer according to claim 10, characterised in that the rubber-elastic bodies (22) are thicker parallel to the striking direction of the hammer than perpendicular thereto.
     
    12. Hammer according to any one of claims 10 or 11, characterised in that the rubber elastic bodies (22) have an elliptical external outline.
     


    Revendications

    1. Marteau piqueur et/ou perforateur (10) comportant un boîtier de marteau (12) entourant un mécanisme de percussion avec entraînement et fixation pour un outil de percussion (11), ainsi qu'un moteur d'entraînement, lequel boîtier est enfermé à distance par une coque extérieure (14) qui est reliée élastiquement au boîtier de marteau (12), en des points d'articulation (18a, 18b, 18c) choisis, et sur laquelle une poignée (15) est disposée à son extrémité tournée à l'opposé de l'outil de percussion (11), dans son sens de percussion, caractérisé en ce que la coque extérieure (14) s'étend jusqu'à la fixation de l'outil de percussion dépassant du boîtier de marteau (12), ou au moins jusqu'à proximité de celle-ci, et y est pourvue ou peut y être pourvue d'une deuxième poignée (17).
     
    2. Marteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que les points d'articulation (18a, 18b, 18c) sont disposés sur les deux côtés du boîtier de marteau (12), symétriquement par rapport au plan longitudinal du marteau (10).
     
    3. Marteau selon la revendication 2, caractérisé en ce que la coque extérieure (14) est reliée au boîtier de marteau (12), en deux points d'articulation (18a, 18c) sur chacun des deux côtés du boîtier de marteau (12) et en ce que la ligne d'action de l'outil de percussion (11) coupe un plan qui contient au total quatre points d'articulation.
     
    4. Marteau selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la coque extérieure (14) est reliée au boîtier de marteau (12), en trois points d'articulation (18a, 18b, 18c), non situés sur une droite commune, sur chacun des deux côtés du boîtier de marteau (12).
     
    5. Marteau selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les liaisons aux différents points d'articulation (18a, 18b, 18c) sont réalisées au moyen d'éléments (22) présentant l'élasticité du caoutchouc.
     
    6. Marteau selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'en chaque point d'articulation (18a, 18b, 18c) sur le boîtier de marteau (12) est fixé un corps (22) en une matière qui présente l'élasticité du caoutchouc, lequel corps présente un perçage (24) au moins sensiblement perpendiculaire au plan médian longitudinal du boîtier de marteau (12) et dans lequel s'engage un goujon (26) dirigé vers l'intérieur depuis la coque extérieure (14).
     
    7. Marteau selon la revendication 6, caractérisé en ce que les corps (22) en matière présentant l'élasticité du caoutchouc sont fixés chacun dans une douille (20) sur le boîtier de marteau (12).
     
    8. Marteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la coque extérieure (14) est en matière plastique.
     
    9. Marteau selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que les corps (22) présentant l'élasticité du caoutchouc possèdent une élasticité différente dans différentes directions.
     
    10. Marteau selon la revendication 9, caractérisé en ce que les corps (22) en matière présentant l'élasticité du caoutchouc, présentent des dimensions différentes dans deux directions perpendiculaires l'une à l'autre et se croisant dans l'axe du perçage (24).
     
    11. Marteau selon la revendication 10, caractérisé en ce que les corps (2Z) présentant l'élasticité du caoutchouc sont plus épais parallèlement à la direction de percussion du marteau que perpendiculairement à celle-ci.
     
    12. Marteau selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisé en ce que les corps (22) présentant l'élasticité du caoutchouc ont un contour extérieur elliptique.
     




    Zeichnung