[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Dispergierung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Behandlungsvorrichtung ist zum Beispiel aus der DE-PS 30 47 013 bekannt.
Diese zum Dispergieren von Altpapier geeignete Vorrichtung dient dazu, den Stoff intensiv
mechanisch und thermisch zu bearbeiten, wodurch die darin enthaltenen Störstoffe von
den Fasern abgelöst, zerkleinert und/oder unter die Sichtbarkeitsgrenze gebracht werden
können. Anders als zum Beispiel bei Papierstoff-Mahlrefinern wird bei derartigen Maschinen
der Faserstoff nicht in einer pumpfähigen Suspension bearbeitet, sondern in Form eines
teigigen oder krümeligen Hochkonsistenzstoffes, vorzugsweise mit einem Trockengehalt
zwischen 20 und 35 %. Auf diese Weise lassen sich beträchtlich höhere Scherkräfte
in den Faserstoff übertragen, wodurch die genannten Ziele erreichbar sind, ohne dass
dabei eine wesentliche Veränderung der Faserlänge erfolgt. In vielen Fällen wird die
Wirkung der mechanischen Behandlung durch Hitze weiter verstärkt, z.B. durch Einstellen
einer Faserstofftemperatur von 90° Celsius oder noch darüber.
[0003] Durch die hohe Konsistenz, die der Faserstoff bei der Behandlung hat, ist eine intensive
mechanische Bearbeitung möglich, obwohl sich die Zähne der relativ zueinander bewegbaren
Behandlungswerkzeuge, der sogenannten Garnituren, nicht berühren, sondern sich vielmehr
in einem Abstand von ca. 0,5 mm oder mehr mit relativ hoher Geschwindigkeit aneinander
vorbeibewegen. Dieser Abstand ist eventuell einstellbar gehalten. Günstig ist, dass
bei Garnituren der beschriebenen Art eine sehr große Anzahl von Zähnen beteiligt ist,
so dass der Papierstoff durch viele Schlitze (Zahnlücken) in kleine Teilströme aufgeteilt
wird. Es sind ohne weiteres z.B. zwölf Stufen (Zahnreihen) hintereinander möglich.
Garnituren dieser Art sind kompakt und haben eine ausgezeichnete Dispergierwirkung.
In der Regel werden in einer solchen Vorrichtung eine stillstehende Stator- und eine
bewegte Rotorgarnitur verwendet. Garnituren können aus Kreisringsegmenten zusammengesetzt
sein.
[0004] Nachdem der hochkonsistente Faserstoff den Bearbeitungsbereich passiert hat, also
die Dispergierung erfolgt ist, tritt er an der letzten Stufe der Statorgarnitur aus.
Dabei wird er durch den nachfolgenden Stoff herausgedrückt und führt eine im wesentlichen
radiale Bewegung aus. Da die Garnitur kreisförmig angelegte Zahnreihen enthält, erfolgt
der Auswurf des Faserstoffes über den gesamten Umfang, also 360°. In der Regel ist
die Mittelachse einer solchen Dispergiervorrichtung waagerecht angeordnet, d.h. der
Faserstofftransport erfolgt in einer senkrechten Ebene. Dort, wo die Zahnlücken zwischen
den Zähnen nach unten führen, fällt der Stoff frei heraus, z.B. in ein Gefäß, in dem
er, wenn gewünscht, mit Wasser verdünnt werden kann. Im geodätisch betrachtet oberen
Bereich der Garnituren sammelt sich der Stoff an, da er nicht direkt herabfallen kann.
Zwar wird er früher oder später durch nachdrängenden Stoff abtransportiert, die Verhältnisse
sind aber undefiniert und daher nicht immer befriedigend. Als Abhilfe kann im oberen
Teil des Gehäuses bereits Wasser zugegeben werden, was einerseits zur Verdünnung führt
und daher bei nachfolgender Hochkonsistenzbehandlung, z.B. Bleiche, unerwünscht ist
und andererseits auch nicht immer den gewünschten Erfolg hat.
[0005] Aus der DE 198 02 260 A1 ist eine andere Möglichkeit zum Abtransport des Stoffes
bei einer Vorrichtung zum Dispergieren bekannt, und zwar ist die Rotorgarnitur mit
Radialvorsprüngen versehen. Diese bilden also eine radiale Fortsetzung der Dispergergarnitur,
die zwar auch zu einem besseren Stoffabfluss aus diesem Bereich der Garnitur führt,
aber relativ aufwendig ist und zusätzlich Platz radial außerhalb der Rotorgarnitur
benötigt.
[0006] Bei einem Doppelscheibenrefiner gemäß der US-Patentschrift 3,765,613 werden beide
Scheiben angetrieben. Zwischen den Arbeitsflächen wird das Material in schnelle rollende
Bewegung versetzt und dadurch in Einzelfasern zerlegt. Diese Bearbeitung ist nicht
zu vergleichen mit einer Hochkonsistenz-Dispergierung zwischen axial ineinandergreifende
Zahnreihen.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Behandlungsvorrichtung der
angegebenen Art zu schaffen, mit der es möglich ist, den Austrag von bearbeitetem
Faserstoff mit sehr einfachen Mitteln zu verbessern.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 genannten Merkmale vollständig
gelöst.
[0009] Danach wird die radiale Bewegung, insbesondere im oberen Teil des Gehäuses, in eine
axiale und dann in eine Umfangsbewegung umgelenkt. Der Stoff gelangt vollständig -
ohne störende Anhäufungen und ohne wesentlichen Energieverbrauch - in den dafür vorgesehenen
Behälter. Nachteilige Veränderungen des zumeist heißen Faserstoffes, wie z.B. Austrocknen,
Verbacken, Verhornen werden vermieden.
[0010] Der Erfindungsgegenstand hat darüberhinaus den Vorteil eines relativ günstigen Verschleißverhaltens.
Dabei geht es um die Reduzierung des Verschleißes, der sich belkanntlich bei solchen
Vorrichtungen nicht gänzlich vermeiden lässt. Dadurch, dass der Stoff verhältnismäßig
zügig abtransportiert wird, können Anbackungen, die den Verschleiß begünstigen, verhindert
werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Radialvorsprünge zu dem Teil der Garnitur
gehören, der infolge des unvermeidbaren Verschleißes ohnehin in bestimmten Abständen
ausgewechselt werden muss. Auf diese Weise wird nämlich der normale Verschleiß auf
wenige Teile beschränkt, während die übrigen Maschinenteile, insbesondere die Befestigungsplatten
für die Garnituren, nur noch einem sehr geringen Verschleiß unterliegen.
[0011] Die wichtigste Anwendung der Erfindung ist bei solchen Vorrichtungen zu erwarten,
bei denen der hochkonsistente Faserstoff erst nach dem Austritt aus dem Gehäuse der
Vorrichtung verdünnt wird, also als Dickstoff herausfällt. Es gibt aber auch andere
Anwendungsfälle, nämlich die, bei denen der Dickstoff bereits im Gehäuse mit Wasser
verdünnt wird. Auch wenn der Stoff verdünnt ist, sollte er möglichst schnell aus dem
Gehäuse abgeführt werden, wozu die Erfindung entscheidend beiträgt.
[0012] Die Erfindung und ihre Vorteile werden erläutert an Hand von Zeichnungen. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- einen Teil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in geschnittener Seitenansicht;
- Fig. 2
- eine Detailansicht zweier Garnituren;
- Fig. 3
- Aufsicht auf eine Garnitur von der Stoffseite her;
- Fig. 4
- Aufsicht auf eine Garnitur von der Rückseite her;
- Fig. 5 + 6
- jeweils eine weitere Detailansicht von verschiedenen Ausgestaltungen der Garnitur.
[0013] Fig. 1 zeigt einen Teil einer Dispergiervorrichtung mit zwei relativ zueinander in
Umfangsrichtung bewegbaren komplementären Garnituren 1, 2, die miteinander so in Eingriff
stehen, dass sie zusammenwirken können. Die gewählte Darstellung in Form eines Schnittes
in Seitenansicht lässt erkennen, dass sich radial von innen nach außen die zu den
verschiedenen Garnituren gehörenden Zähne 3, 4, 3', 4' usw. bis zu den äußeren Zähnen
3", 4" abwechseln. Die Zahnreihe einer Garnitur reicht jeweils in den Zwischenraum
der komplementären Garnitur, wobei zum bestimmungsgemäßen Betrieb der Vorrichtung
zwischen den Zähnen von komplementären Garnituren Abstände eingehalten werden müssen.
Die links gezeichnete Garnitur 2 gehört zum Stator 6 und die rechts gezeichnete Garnitur
1 zum Rotor 5. Dieser wird von einer Welle 10 gehalten und in Rotation versetzt. Der
hochkonsistente Papierfaserstoff gelangt durch das Zulaufrohr 9 mit Hilfe einer Förderschnecke
12 zentral in den Disperger. Ein solcher Stoff ist relativ zäh, anders als z.B. eine
pumpfähige Papierfasersuspension, wie sie in Entstippern oder Refinern verarbeitet
wird. Er wird zunächst vom Sclhleuderkreuz 11 erfasst und dann in die Garnituren gefördert.
Die radial innerste Zahnreihe gehört zur Rotorgarnitur und die radial äußerste zur
Statorgarnitur. Die Rotationsachse des Rotors 5 liegt hier waagerecht, und die Radialtransportrichtung
des hochkonsistenten Papierfaserstoffes liegt in senkrechten Ebenen. Die Garnituren
sind in einem Gehäuse 13 untergebracht.
[0014] Zur exakten Zentrierung der zum Rotor gehörenden Garnitur 1 ist ein Zentrierbund
16 vorgesehen, der aber nicht am Außendurchmesser dieser Garnitur, sondern um das
Maß h (s. Fig. 3) weiter innen liegt. Der Durchmesser des Rotors 5 kann also kleiner
gehalten werden als der der Garnitur 1. Das spart Material, und die Flächen des Zentrierbundes
sind außerhalb der Schleuderbahn des Stoffes. An der Garnitur 1 bildet sich außerhalb
des Zentrierbundes 16 ein radialer Überstand . Dieser trägt eine Anzahl der erfindungsgemäßen
Axialvorsprünge 15, die den aus dem Garniturensatz austretenden Faserstoff beschleunigen
und abführen. Solche Axialvorsprünge 15 können aus demselben Material sein wie die
Garnitur, z.B. ohne großen Mehraufwand mit angegossen werden. Auch wegen des möglichen
Verschleißes ist es von Vorteil, wenn die Axialvorsprünge 15 beim Garniturwechsel
mitgetauscht werden.
[0015] In Fig. 2 sind zwei komplementäre, also zu einem Satz gehörenden Garnituren in axial
auseinandergezogener Lage und etwas detaillierter gezeichnet, ohne allerdings alle
konstruktiven Merkmale zu offenbaren. In der Regel haben Garnituren dieser Art zwischen
drei und zwölf Zahnreihen, hier sind nur die radial äußersten zwei gezeichnet. Die
zum Rotor gehörende Garnitur 1 weist erfindungsgemäß Axialvorsprünge 15 auf mit einem
äußeren Fußkreis 21. Sie haben eine axiale Erstreckung a von vorzugsweise mindestens
4 mm und eine radiale Erstreckung b zum Fußkreis 21 von vorzugsweise mindestens 4
mm. Das Höchstmaß sollte jeweils nicht über 20 mm liegen, was natürlich auch von der
Größe der Garnituren abhängt. Die Axialvorsprünge reichen hier axial bis zur Ebene
E der Auflagefläche 20 der Garnitur. Das ist bei der Herstellung der Garnituren von
besonderem Vorteil. Aber auch davon abweichende Axialvorsprünge sind ohne weiteres
verwendbar, um die gestellte Aufgabe zu lösen. Ihre äußeren Stirnflächen sind gegenüber
der zylindrischen Umfangsfläche hier in einem spitzen Winkel β geneigt.
[0016] Fig. 3 zeigt in Aufsicht einen Dispergergamiturensatz, also eine Rotor- und eine
Statorgarnitur. Man erkennt die ringförmigen Zwischenräume 14. Auch die Zähne 3, 3',
3", 4, 4', 4" sind in ringförmigen Reihen angeordnet und reichen in die entsprechenden
Zwischenräume 14 der Gegengarnitur hinein. Von der Vielzahl der Zähne sind nur einige
dargestellt. Sie sind geschnitten gezeichnet, so dass ihr vorzugsweise nicht runder
Querschnitt 17 erkennbar ist. Zwischen benachbarten Zähnen bleiben Zahnlücken 7 für
den Durchfluss des Faserstoffes frei. Die Form der Zähne ist nicht exakt gezeichnet,
sie ist bekannt und richtet sich nach dem Verwendungszweck der Garnitur.
[0017] Wenn man die in Fig. 3 gezeigte Rotorgarnitur um 180° wendet, gelangt man zur Fig.
4. Sie bietet also die Ansicht auf die Rückseite der Dispergergarnitur, das ist die
Seite, die nach Einbau in den Disperger mit dem Rotor 5 (Fig. 1) in Kontakt steht.
Die Fig. 4 zeigt auch etwas genauer, dass es sich hier um eine aus insgesamt acht
Segmenten bestehende Garnitur handelt, welche jeweils über einen Umfangswinkel von
45° gehen. Außerdem sind Befestigungslöcher 8 angedeutet, durch die z.B. eine Verschraubung
mit dem Rotor 5 (Fig. 1) möglich ist. Wichtig für die Erfindung sind die Axialvorsprünge
15, von denen bei dem hier gezeigten Beispiel vier pro Segment, d.h. also 32 insgesamt
für die ganze Garnitur vorgesehen sind. Die genaue Anzahl der benötigten Axialvorsprünge
richtet sich nach den Erfordernissen. Benachbarte Axialvorsprünge 15 liegen in einem
Abstandswinkel α auseinander. Weiterhin erkennt man auf dieser Darstellung den Zentrierbund
16, der hier zusammenhängend über den gesamten Umfang aller Garnitursegmente ausgestaltet
ist. Eventuell kann er auch unterbrochen sein, d.h. aus einer Anzahl von verschiedenen
Teilabschnitten bestehen. Ein solcher Zentrierbund ist besonders dann wichtig, wenn
die Garnitur aus Kreisringsegmenten zu einem Vollkreis zusammengebaut wird. Die Kombination
der Axialvorsprünge mit dem radial innenliegenden Zentrierbund ergibt eine platzsparende
Anordnung mit guter Förderwirkung für den aus der Garnitur austretenden zähen Faserstoff.
[0018] Wie schon erwähnt, kann der Axialvorsprung 15 auch so gestaltet sein, dass er sich
axial um den Überstand f über die Ebene E hinaus erstreckt (s. Fig. 5). Grundsätzlich
gilt aber, dass die erfindungsgemäßen Axialvorsprünge relativ klein gehalten werden
können, wodurch Energie gespart und Verschleiß reduziert wird. Insbesondere in radialer
Richtung muss der Axialvorsprung 15 nicht oder nur gering über den Durchmesser hinausgehen,
den die bewegte Garnitur 1 zur Unterbringungen der Zähne benötigt. So zeigt die Fig.
6 eine Garnitur 1 mit einem Axialvorsprung 15, dessen äußerer Fußkreis 21 um einen
kleinen Radialabstand d über den äußeren Fußkreis 22 des äußersten Zahnes 3" hinausgeht.
Ähnliches gilt auch für die Garnitur 1 selbst. Ihr Außenradius kann zur Energie, Material-
und Platzerspamis einen relativ kleinen Abstand c zum äußeren Fußkreis 22 des äußersten
Zahnes 3" haben (s. Fig. 5).
1. Vorrichtung zur Dispergierung von hochkonsistentem Faserstoff, die mindestens zwei
Garnituren (1, 2,) hat,
1.1 die jeweils eine im wesentlichen rotationssymmetrische Form haben und koaxial
zueinander angeordnet sind,
1.2 die in ringförmigen, zu ihrer Mitte konzentrischen Reihen angeordnete Zähne (3,
3', 3", 4, 4', 4") aufweisen, zwischen welchen sich Zahnlücken (7) befinden, die freie
Querschnitte bilden, welche von dem zu behandelnden Faserstoff durchströmbar sind,
1.3 die zwischen den Zahnreihen ringförmige Zwischenräume (14) aufweisen,
1.4 die so zueinander positioniert sind, dass mindestens eine Zahnreihe einer Garnitur
(1,2) in einen ringförmigen Zwischenraum (14) der anderen, komplementären Garnitur
(2,1) hineinreicht,
1.5 wobei wenigstens eine Garnitur (1) relativ zur anderen in Umfangsrichtung bewegbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die relativ zum Gehäuse (13) der Vorrichtung bewegbare Garnitur (1) im Bereich des
Außendurchmessers mit mindestens einem Axialvorsprung (15) versehen ist, der sich
auf der den Zähnen (3, 3', 3") gegenüberliegenden Seite axial erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die bewegbare Garnitur (1) zu einem antreibbaren Rotor (5) gehört und die komplementäre
Garnitur (2) zu einem feststehenden Stator (6).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rotationsachse des Rotors (15) waagerecht liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Axialvorsprung (15) eine axiale Erstreckung (a) von mindestens 4 mm und höchstens
20 mm aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Axialvorsprung (15) eine radiale Erstreckung (b) von mindestens 4 mm und höchstens
20 mm aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass benachbarte Axialvorsprünge (15) in Umfangsrichtung einen Abstandswinkel (α) von
mindestens 5° haben.
7. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anzahl der Axilvorsprünge (15) auf dem ganzen Umfang mindestens acht ist.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Axialvorsprünge (15) mit der Ebene (E) abschließen, die die Auflagefläche (20)
der Garnitur (1) bildet.
9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die radiale Außenfläche des Axialvorsprungs (15) gegenüber der Umfangsfläche bis
zu ± 10° (Winkel β) geneigt ist.
10. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der äußere Fußkreis (21) des Axialvorsprungs (15) vom äußeren Fußkreis (22) des äußersten
Rotorzahnes (3") einen Radialabstand (d) von maximal 15 mm hat.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der äußere Fußkreis (21) des Axialvorsprungs (15) vom äußeren Fußkreis (22) des äußersten
Rotorzahnes (3") einen Radialabstand (d) von maximal 5 mm hat.
12. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand (c) des radial äußersten Teils der bewegbaren Garnitur (1) vom äußeren
Fußkreis (22) des äußersten Rotor-Zahnes (3") maximal 5 mm beträgt.
13. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Axialvorsprung (15) und Garnitur (1) aus demselben Material in einem Stück hergestellt
sind.
14. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich radial innerhalb des Axialvorsprunges (15) ein Zentrierbund (16) befindet, der
dazu dient, mit einem entsprechenden Vorsatz am Rotor (5) eine Berührungsfläche zur
Zentrierung der Garnitur (1) am Rotor (5) zu bilden.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zentrierbund (16) eine außenzylindrische und der Vorsatz am Rotor (5) eine innenzylindrische
Berührungsfläche bilden.
16. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Garnitur (1, 2) aus mehreren Segmenten besteht, die zu einem Vollkreis zusammengesetzt
werden können.
17. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zähne (3, 3', 3", 4, 4', 4") weder einen runden noch einen ovalen Querschnitt
(17) haben.