(19)
(11) EP 0 734 108 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.10.2001  Patentblatt  2001/44

(21) Anmeldenummer: 96103145.7

(22) Anmeldetag:  01.03.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H02G 5/06, H02G 5/08, H01R 25/14, H01R 4/24

(54)

Lichtstromschienensystem

Lighting conductor rail system

Système à rails conducteurs d'éclairage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 23.03.1995 DE 19510507

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.09.1996  Patentblatt  1996/39

(73) Patentinhaber: IDL Industrie- und Design Licht GmbH
81667 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Sacher, Dominic
    81667 München (DE)

(74) Vertreter: Flosdorff, Jürgen, Dr. 
Alleestrasse 33
82467 Garmisch-Partenkirchen
82467 Garmisch-Partenkirchen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 404 979
DE-A- 2 838 528
DE-A- 3 828 418
WO-A-91/05378
DE-A- 3 331 213
US-A- 4 861 273
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Lichtstromschienensystem mit einer mit Leitungen zur Stromführung versehenen Stromschiene, die mit Haltern vorzugsweise an einer Decke oder aber auch an einer Wand befestigbar ist und an der Leuchtenhalter anbringbar sind, die in elektrischem Kontakt mit den Leitungen stehen.

    [0002] Die EP 0 404 979 A offenbart ein Lichtschienensystem, bei der die elektrischen Leiter in Nuten des Isoliermaterials sitzen, die zur Außenseite des Trägerprofils hin offenbleiben. Dies ist auch bei der Leitungsanordnung gemäß der DE 38 28 418 A1 der Fall, bei der Flachbandkabel oder Rundkabel in einen isolierenden Grundkörper eingesetzt sind und an durchgehend offenen Längsschlitzen zur Außenseite hin freiliegen.

    [0003] Die US 4,861,273 beschreibt ein Beleuchtungssystem, bei dem bandförmige elektrische Leiter in seitliche Nuten eines Trägerprofils aufgenommen sind und großflächig zur Seite hin freiliegen.

    [0004] Die WO 91/05378 schlägt als Lichtleitersystem ein dünnes Band vor, in das am Rand zwei elektrische Leiter eingebracht eingebettet sind, die von einem dünnen Überzug überdeckt sind und eine größere Dicke haben als der sie verbindende Bandabschnitt. Die Lage der elektrischen Leiter ist damit von außen erkennbar. An diesem Band ist eine Lampe dadurch befestigbar, daß ihre elektrischen Kontakte in der Form kleiner Schraubenfedern mit spitzen freien Enden durch den dünnen Überzug in die Leiter eingebohrt werden, wobei ein mit einem Klebemittel versehener Vorsprung die Lampe an dem Band fixiert.

    [0005] Die DE-A-2 838 528 beschreibt ein Flachkabel, das drei isolierte Adern im Inneren einer biegsamen isolierenden Hülle aus Gummi enthält. Anschlußgeräte umgreifen das Flachkabel und durchbohren beim Anbringen die Gummihülle, um elektrischen Kontakt zu den Adern herzustellen.

    [0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lichtstromschienensystem anzugeben, deren Stromschiene eine flexible Anordnung der Leuchtenhalter im Raum, bevorzugt an bzw. unter der Decke eines Raumes ermöglicht, wobei gleichzeitig sichergestellt sein soll, daß der Benutzer nicht in Berührung mit stromführenden Leitungen der Stromschiene geraten kann und bei der Anbringung der Leuchtenhalter zuverlässig ein elektrischer Kontakt mit den Leitern in der Stromschine entsteht.

    [0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

    [0008] Gemäß der Erfindung ist die Stromschiene in beiden seitlichen Richtungen derart biegbar, daß sie nach dem Biegevorgang weitgehend oder vollständig die eingenommene Form beibehält, so daß sie bevorzugt unter einer Decke in einen von dem Benutzer gewünschten Kurvenverlauf gebogen und in dieser ausgewählten Form befestigt werden kann. Die Stromschiene hat in der Einbaulage unter einer Decke eine verhältnismäßig langgestreckte, schmale Querschnittsform, so daß sie in aufrechter Lage ein großes Widerstandsmoment gegen Durchbiegung hat, d.h. sie ist bei dieser Einbaulage in vertikaler Richtung weitgehend biegesteif. In beiden seitlichen Richtungen, d.h. in Richtung ihrer Breite, ist sie hingegen mit geringem Kraftaufwand frei biegbar, so daß die Leuchtenhalter an praktisch frei auswählbaren Stellen an bzw. unter einer Decke angeordnet werden können.

    [0009] Dabei ist die Erfindung natürlich nicht darauf beschränkt, daß die Stromschiene an bzw. unter einer Decke anbringbar ist, sie kann ebenso gut an einer Wand befestigt werden. Die Stromschiene muß natürlich nicht unbedingt in vertikaler Querschnittsausrichtung befestigt werden, sondern sie kann auch so angeordnet sein, daß ihr langgestreckter Querschnitt horizontal angeordnet ist, d.h. sie hat in dieser Lage nur eine geringe Höhe, demgegenüber aber eine verhältnismäßig große Breite, so daß die Stromschiene in dieser Lage nach oben unten unten frei biegbar ist und beispielsweise einen aufwärts und abwärts führenden Wellenverlauf nehmen kann.

    [0010] In weiterer Ausgestaltung dieser Erfindung kann die Stromschiene ein elastisches Material wie Silikon, Kautschuk oder Gummi aufweisen, aus dem die Stromschiene ganz oder auch nur teilweise besteht. Dieses dauerelastische Material ist elektrisch nicht leitend, so daß es die darin eingelassenen elektrischen Leiter isoliert. Die Stromschiene ist querschnittlich vollständig geschlossen, d.h. die darin eingebetteten elektrischen Leiter sind von einem isolierenden Materialmantel überdeckt.

    [0011] Wenn die Stromschiene aus einem dauerelastischen Material besteht, kann vorgesehen sein, daß in dieses dauerelastische Material eine in Längsrichtung der Stromschiene durchgehende Einlage aus einem nicht-elastischen, jedoch biegbaren Material wie Blei oder einer Bleilegierung eingebettet ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Stromschiene nach dem Biegevorgang weitgehend oder vollständig die einmal eingenommene Form beibehält. Diese Einlage aus biegbarem Material kann beispielsweise ein querschnittlich rechteckiger, runder oder ovaler Streifen sein, der bevorzugt etwa im Zentrum der Stromschiene eingebettet ist.

    [0012] Die Stromschiene selbst hat -wie bereits oben erwähnt- bevorzugt einen solchen Querschnitt, daß ihre Längenabmessungen in einer Richtung beträchtlich größer sind als in der hierzu senkrechten Richtung. Dabei kann das Profil nicht nur rechteckig sein, gegebenenfalls mit abgerundeten Kanten, sondern beispielsweise auch eine ovale Querschnittsform haben. Die Erfindung ist hierauf aber nicht beschränkt, sondern es kommen auch kreisrunde und quadratische Querschnittsformen in Betracht.

    [0013] Bei der bevorzugten länglichen Querschnittsform sind die elektrischen Leitungen, bevorzugt Phase, Schutzleiter und Nulleiter, vorzugsweise auf der Längsachse angeordnet. Dabei tragen die eingebetteten elektrischen Leitungen zusätzlich zur Biegesteifigkeit in vertikaler Richtung (nicht in seitlichen Richtungen) bei.

    [0014] Nach einem weiteren wesentlichen Gesichtspunkt der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die an der Stromschiene anzubringenden Leuchtenhalter elektrisch leitende Kontaktspitzen aufweisen, die mit der Fassung für die Leuchtmittel in Verbindung stehen und sich beim Anbringen der Leuchtenhalter an der Stromschiene durch den Materialmantel bohren und den elektrischen Kontakt mit den Leitungen herstellen, indem sie mit ihren Spitzen in diese eindringen. Dies wird dadurch erleichtert, daß in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung als elektrische Leiter verdrillte Litzen, beispielsweise Kupferlitzen verwendet werden.

    [0015] Dabei ist die Ausbildung der Leuchtenhalter so getroffen, daß sie die Stromschiene querschnittlich formschlüssig umgreifen, so daß sie in einer exakt vorgegebenen Querschnittslage an der Stromschiene befestigt werden. Die Kontaktspitzen sind an solchen Positionen der Innenseite von zwei Schwenkarmen oder von zwei zusammensetzbaren Backen der Leuchtenhalter angebracht, die mit der Lage der eingebetteten elektrischen Leiter übereinstimmen, so daß die Kontaktspitzen zuverlässig und selbsttätig beim Anbringen der Leuchtenhalter an der Stromschiene auf die elektrischen Leiter in der Stromschiene auftreffen.

    [0016] Auf diese Weise sind die Leuchtenhalter schnell und einfach auch von Nichtfachleuten an beliebiger Stelle an der Stromschiene zu befestigen und auch wieder an andere Stelle zu versetzen, wobei sie nach dem Entfernen keine die Sicherheit gefährdenden Öffnungen in der Stromschiene hinterlassen, da sich die kleinen Einstechlöcher durch die Rückstellkraft des Materials nahezu vollständig wieder schließen.

    [0017] Die stromführende Lichtschiene und alle Komponenten sind bevorzugt für übliche Netzspannungen ausgelegt. Es können mehrere elektrische Phasen in die Stromschiene eingelassen werden, so daß die angebrachten Leuchten in verschiedenen Gruppen geschaltet werden können.

    [0018] Die Erfindung sieht demnach eine Stromschiene vor, die in einer Ebene frei biegbar ist, während sie in der hierzu senkrechten Ebene eine ausreichende Biegesteifigkeit besitzt, um ihr Eigengewicht und die an ihr befestigten Leuchtenhalter praktisch ohne Durchbiegung tragen zu können. Die Leuchtenhalter sind auch von Nichtfachleuten schnell und einfach an beliebiger Stelle anbringbar und wieder versetzbar, ohne daß die stromführende Schiene dabei in die Sicherheit beeinträchtigender Weise beschädigt wird.

    [0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger Ausführungsformen erläutert.

    [0020] Die Zeichnungen zeigen in
    Fig. 1
    eine Ansicht einer Ausführungsform der Stromschiene mit rechteckigem Profil;
    Fig. 2
    eine Profilausführung in ovaler Form;
    Fig. 3
    eine Profilausführung in rechteckiger Form mit abgerundeten Kanten, die eine parallele Montage zur Wand zeigt;
    Fig. 4
    drei verschiedene Profilausführungen mit einer Leuchtenadaption;
    Fig. 5
    einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Leuchtenhalters mit Stromabgriff durch Metallspitzen.


    [0021] In Fig. 1 wird die Stromlichtschiene 3 durch Deckenhalter 2 gehalten. An einem der Deckenhalter 2 kann der Strom eingespeist werden. Die Leuchtenhalter 1 können an beliebiger Stelle werkzeuglos angebracht werden, ohne daß die Stromlichtschiene 3 abgenommen werden muß. Die Leuchtenhalter 1 sind jederzeit werkzeuglos versetzbar. In die Leuchtenhalter 1, die zweckmäßigerweise aus Kunststoff (elektrisch nicht leitend) ausgeführt werden, werden handelsübliche Glühbirnen oder Reflektorglühbirnen 8 eingesetzt.

    [0022] Mit den Bezugszeichen 7, 6 und 4 sind die Leitungen zur Stromführung und zwar Phase, Schutzleiter und Nulleiter, bezeichnet. Es sollten verdrillte handelsübliche Kupferlitzen verwendet werden.

    [0023] Bezugszeichen 5 bezeichnet das Verstärkungsmaterial, das in manchen der nachstehenden Ausführungsbeispiele nicht dargestellt ist, aber ein Merkmal des Anspruchs 1 ist.

    [0024] Fig. 2 zeigt eine ovale Ausführung einer Stromlichtschiene, hier sind wieder in der Reihenfolge wie in Fig. 1 Phase 7, Schutzleiter 6, Verstärkungsmaterial 5 und Nulleiter 4. Die Reihenfolge der Kupferleiter und die elektrische Belegung kann aber auch anders gewählt werden.

    [0025] Fig. 3 zeigt die rechteckige Ausführung der Stromlichtschiene 3 in paralleler Montageart zur Wand, wobei die Stromlichtschiene mit einem Wandhalter 9 gehalten wird.

    [0026] Fig. 3 zeigt die Ausführung eines Leuchtenhalters 1, bei der die Kontaktierung und Halterung über einen Schwenkmechanismus erfolgt. Der Leuchtenhalter 1 wird zunächst von unten an die Stromlichtschiene 3 angelegt und dann zwei Ausleger 10 mittels eines Schwenkmechanismusses um eine Achse 11 zusammengeklappt. Mit einer Schraube 12 wird dann im Gewinde 13 der Leuchtenhalter zusammengehalten. Während des Zusammenschwenkens und des Festziehens der Schraube 12 wird der elektrische Kontakt hergestellt. Zuerst bohrt sich die Kontaktspitze 14 durch den Gummimantel der Stromlichtschiene und stellt Kontakt zur Leitung 6 her. Deshalb sollte diese Leitung als Schutzleiter ausgeführt werden, damit diese zuerst Schutzkontakt zu dem Leuchtenhalter herstellt.

    [0027] Anschließend bohren sich auch die Kontaktspitzen 15 und 16 in den Gummimantel und stellen Kontakt zu den Leitungen 4 und 7 her.

    [0028] Bezugszeichen 17 zeigt einen geschlossenen Leuchtenhalter ohne Leuchtmittel.

    [0029] Fig. 4 zeigt wiederum drei verschiedene Profilausführungen der Stromschiene und einen anderen Leuchtenhalter 18. Bei dieser Ausführung des Leuchtenhalters werden zunächst zwei Backen 19 und 20 auf die Stromlichtschiene 3 aufgedrückt. Hierbei wird durch die Kontaktspitzen bereits der elektrische Kontakt hergestellt. Anschließend werden mit einer oberen Kappe 21 und einer unteren Kappe 22, die gleichzeitig die Fassung für das Leuchtmittel 8 bildet, die Backen 19 und 20 zusammengehalten.

    [0030] Fig. 5 zeigt den Querschnitt des Leuchtenhalters 18 im zusammengesteckten Zustand. Die Backen 19 und 20 umschließen die Stromlichtschiene und werden von den beiden Kappen 21 und 22 gehalten. Die Halterung erfolgt in dieser Ausführung werkzeuglos als Steckverbindung, indem gefederte Kugelbuchsen 13 einschnappen (siehe "Detail"). Die Kontakspitzen stellen Kontakt mit den stromführenden Leitungen 7, 6 und 6 her. Bezugszeichen 5 zeigt das Verstärkungsmaterial.

    [0031] Man kann den Leuchtenhalter ebenso wie den Decken- oder Wandhalter jederzeit abnehmen und an eine andere Stelle versetzen. Die Kontaktspitzen, die das isolierende Gummimaterial durchstechen, hinterlassen nach dem Entfernen in dem Gummimaterial nur unsichtbare kleine Löcher, und das Gummimaterial verschließt sich fast vollständig.


    Ansprüche

    1. Lichtstromschienensystem mit einer mit Leitungen zur Stromführung versehenen Stromschiene (3), die mit Haltern (2) vorzugsweise an einer Gebäudedecke befestigbar ist und an der Leuchtenhalter (1, 18) anbringbar sind, die in elektrischem Kontakt mit den Leitungen stehen, wobei die Stromschiene (3) ein elektrisch nicht leitendes, elastisches Material enthält, in das die elektrischen Leiter (4, 6, 7) so eingelassen sind, daß sie von einem Materialmantel überdeckt sind, wobei ferner die Leuchtenhalter (1, 18) die Stromschiene (3) umgreifen und jeweils mit mit einer Fassung für ein Leuchtmittel (8) in elektrischer Verbindung stehenden Kontaktspitzen (15, 16) versehen sind, die an solchen Positionen angebracht sind, daß sie sich beim Anbringen der Leuchtenhalter (1) an der Stromschiene (3) durch den Materialmantel bohren und selbsttätig auf die elektrischen Leiter (4, 6, 7) auftreffen, und wobei die Stromschiene (3) in beide seitlichen Richtungen biegbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in das elastische Material zusätzlich zu den elektrischen Leitern (4, 6, 7) ein streifenformiger Körper (5) aus einem nicht-elastischen, jedoch biegbaren Material wie Blei oder einer Bleilegierung eingebettet ist.
     
    2. Lichtstromschienensystem nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Stromschiene (3) ein dauerelastisches Material wie Silikon, Kautschuk oder Gummi aufweist.
     
    3. Lichtstromschienensystem nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Leuchtenhalter (1) zwei Ausleger (10) aufweisen, die um eine Achse zusammenschwenkbar sind und so geformt sind, daß sie die Stromschiene (3) dabei umschließen, wobei die Kontaktspitzen (14, 15, 16) an der Innenseite der Ausleger (10) angeordnet sind.
     
    4. Lichtstromschienensystem nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Leuchtenhalter (18) zwei mit den Kontaktspitzen versehene Backen (19, 20) aufweisen, die auf die Stromschiene (3) seitlich aufdrückbar sind.
     
    5. Lichtstromschienensystem nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Backen (19, 20) durch eine obere und eine untere Kappe (21, 22) zusammenzuhalten sind.
     
    6. Lichtstromschienensystem nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in Ausnehmungen der Kappen (21, 22) oder der Backen (19, 20) in der Befestigungslage federbelastete Kugeln (23) einschnappen.
     
    7. Lichtstromschienensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß als elektrische Leiter (4, 6, 7) verdrillte Litzen verwendet werden.
     
    8. Lichtstromschienensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Stromschiene (3) querschnittlich in der Einbaulage eine erheblich größere Höhe als Breite aufweist und daß die elektrischen Leiter (4, 6, 7) im vertikalen Abstand voneinander angeordnet sind.
     


    Claims

    1. A lighting rail system comprising a power rail (3) which is provided with lines for power conduction and which can be fastened by means of holders (2), preferably, to a building ceiling and on which luminaire holders (1, 18) can be mounted that are in electrical contact with the lines, the power rail (3) containing an electrically non-conductive elastic material in which electric conductors (4, 6, 7) are embedded such that they are covered by a material jacket, the luminaire holders (1, 18) further gripping around the power rail (3) and each being provided with contact tips (15, 16) which are electrically connected to a socket for a lighting means (8) and are mounted at such positions that, when the luminaire holders (1) are mounted on the power rail (3), they pierce through the material jacket and automatically impinge on the electric conductors (4, 6, 7), and the power rail (3) being bendable in both lateral directions,
    characterized in
    that a strip-like body (5) of a non-elastic, but bendable material such as lead or a lead alloy is embedded into the elastic material in addition to the electric conductors (4, 6, 7).
     
    2. The lighting rail system according to claim 1,
    characterized in
    that the power rail (3) comprises a permanently elastic material such as silicone, caoutchouc or rubber.
     
    3. The lighting rail system according to claim 1,
    characterized in
    that the luminaire holders (1) comprise two brackets (10) which can be pivoted together about an axis and are shaped such that they enclose the power rail (3), the contact tips (14, 15, 16) being arranged on the inside of the brackets (10).
     
    4. The lighting rail system according to claim 3,
    characterized in
    that the luminaire holders (18) comprise two jaws (19, 20) which are provided with contact tips and can be laterally pressed onto the power rail (3).
     
    5. The lighting rail system according to claim 4,
    characterized in
    that the jaws (19, 20) are to be held together by an upper and a lower cap (21, 22).
     
    6. The lighting rail system according to claim 5,
    characterized in that spring-loaded balls (23) snap into recesses of the caps (21, 22) or jaws (19, 20) in the mounting position.
     
    7. The lighting rail system according to any one of claims 1 to 6,
    characterized in
    that twisted strands are used as electric conductors (4, 6, 7).
     
    8. The lighting rail system according to any one of claims 1 to 7,
    characterized in
    that the power rail (3) viewed in cross section in the position of installation has a much larger height than width and that the electric conductors (4, 6, 7) are vertically spaced apart from one another.
     


    Revendications

    1. Système d'éclairage à rail conducteur comportant un rail conducteur (3) qui est muni de lignes pour conduire le courant, qui peut être fixé avec des supports (2) de préférence à un plafond de bâtiment et sur lequel peuvent être montés des supports de lampes (1, 18) qui sont en contact électrique avec les lignes, dans lequel le rail conducteur (3) contient un matériau élastique non conducteur d'électricité dans lequel sont placés les conducteurs électriques (4, 6, 7) de telle sorte qu'ils sont recouverts par une enveloppe de matériau, dans lequel en outre les supports de lampes (1, 18) entourent le rail conducteur (3) et sont munis chacun de pointes de contact (15, 16) qui sont en liaison électrique avec une douille pour un moyen d'éclairage (8) et qui sont placées à des positions telles qu'elles percent l'enveloppe de matériau lors du montage des supports de lampes (1) sur le rail conducteur (3) et qu'elles arrivent automatiquement sur les conducteurs électriques (4, 6, 7), et dans lequel le rail conducteur (3) est flexible dans deux directions latérales,
       caractérisé en ce que,
       en plus des conducteurs électriques (4, 6, 7), un corps (5) en forme de bande et en un matériau non élastique mais flexible comme le plomb ou un alliage de plomb est noyé dans le matériau élastique.
     
    2. Système d'éclairage à rail conducteur selon la revendication 1,
       caractérisé en ce que
       le rail conducteur (3) comporte un matériau à élasticité permanente tel que silicone, caoutchouc ou gomme.
     
    3. Système d'éclairage à rail conducteur selon la revendication 1,
       caractérisé en ce que
       les supports de lampes (1) comportent deux bras (10) qui peuvent pivoter l'un vers l'autre autour d'un axe et qui sont formés de telle sorte qu'ils entourent alors le rail conducteur (3), les pointes de contact (14, 15, 16) étant placées sur le côté intérieur des bras (10).
     
    4. Système d'éclairage à rail conducteur selon la revendication 3,
       caractérisé en ce que
       les supports de lampes (18) comportent deux mâchoires (19, 20) qui sont munies des pointes de contact et peuvent être pressées latéralement sur le rail conducteur (3).
     
    5. Système d'éclairage à rail conducteur selon la revendication 4,
       caractérisé en ce que
       les mâchoires (19, 20) sont tenues ensemble par un chapeau supérieur et un chapeau inférieur (21, 22).
     
    6. Système d'éclairage à rail conducteur selon la revendication 5,
       caractérisé en ce que
       des billes (23) soumises à une force de ressort dans la position de fixation s'enclenchent dans des évidements des chapeaux (21, 22) ou des mâchoires (19, 20).
     
    7. Système d'éclairage à rail conducteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
       caractérisé en ce que
       des cordons torsadés sont utilisés comme conducteurs électriques (4, 6, 7).
     
    8. Système d'éclairage à rail conducteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
       caractérisé en ce que
       le rail conducteur (3) a, en coupe transversale et en position montée, une hauteur beaucoup plus grande que la largeur et en ce que les conducteurs électriques (4, 6, 7) sont placés à une certaine distance verticale les uns des autres.
     




    Zeichnung