[0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder mit einem Stiftkontakte enthaltenden
Stiftleistengehäuse, an welches ein mehrkammeriges Buchsengehäuse mit an elektrischen
Leitungen angeschlossenen Buchsenkontakten aufsteckbar und mittels Schnappverbindung
arretierbar ist, so daß die Stiftkontakte mit den Buchsenkontakten elektrisch in Verbindung
gebracht werden, wobei das Stiftleistengehäuse eine ringförmige Wandung aufweist,
welche eine Abdeckkappe vollständig übergreift und stirnseitig in einer umlaufenden
Ausnehmung des Buchsengehäuses liegt, wobei die Abdeckkappe an der Steckkontaktseite
des Buchsengehäuses mit im Kontaktbereich vorhandenen Öffnungen sitzt und wobei das
Stiftleistengehäuse mindestens einen Haken an seiner Außenseite aufweist, welcher
in eine Öffnung des Buchsengehäuses greift.
[0002] Ein derartiger Steckverbinder ist z.B. aus der US-A-4 784 617 bekannt.
[0003] Desweiteren ist aus der US-A-5 085 599 ein Steckverbinder bekannt, mit einer Abdeckung,
die orthogonal zur Steckrichtung auf das Kontaktgehäuse aufschiebbar ist und Rastelemente
zur Sicherung der Kontakte innerhalb des Kontaktgehäuses aufweist.
[0004] Diese Abdeckung muß jedoch zunächst in Steckrichtung auf die Stirnseite des Gehäuses
aufgeschoben werden um anschließend orthogonal zur Steckrichtung um ein kleines Stuck
verschoben werden zu können.
[0005] Problematisch bei diesen bekannten Lösungen ist der relativ komplizierte Aufbau sowie
eine unzureichende Sicherung der Buchsenkontakte innerhalb des Buchsengehäuses.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde einen verriegelbaren
Steckverbinder anzugeben, der sich durch einen einfachen kompakten Aufbau auszeichnet
und eine wirksame Sicherung der Buchsenkontakte innerhalb des Buchsengehäuses ermöglicht
und bei Bedarf durch zusätzliches Einfügen von Dichtelementen wasserdicht ausgeführt
werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem Steckverbinder der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
a) daß das Buchsengehäuse mindestens zwei von federnden Innenwandungen, die an ihren
distalen Enden mit Rasthaken versehen sind, getrennte Kammern und an seiner Außenwandung
Öffnungen aufweist,
b) daß die Abdeckkappe orthogonal zu der Steckrichtung auf das Buchsengehäuse aufschiebbar
ist und eine zwischen die federnden Innenwandungen des Buchsengehäuses greifende T-förmige
Rippe aufweist, wobei das T-förmige Endstück der Rippe Kanten der Buchsenkontakte
hintergreift, und
c) daß die Abdeckkappe an ihrer Außenwandung Rastelemente aufweist, welche beim orthogonalen
Aufschieben der Abdeckkappe auf das Buchsengehäuse in die Öffnungen der dortigen Außenwandung
greifen.
[0008] In solcher Steckverbinder zeichnet sich doch eine verhältnismäßig kleine Bauweise
aus, ist dank der vorgesehenen Schnappverbindungen sicher verriegelbar und dank der
orthogonal zur Steckrichtung auf das Buchsengehäuse geschobenen Abdeckkappe mit den
dort vorgesehenen Rastelementen gegen ein ungewolltes Herausziehen der Buchsenkontakte
samt angeschlossener Leitungen aus dem Buchsengehäuse gesichert.
[0009] Die gemäß Merkmal a) an den federnden Innenwandungen vorgesehenen Rasthaken bilden
die Primärsicherung für die Kontakte.
[0010] Gemäß Merkmal b) weist die orthogonal aufschiebbare Abdeckkappe eine zwischen die
federnde Innenwandungen des Buchsen gehäuses greifende T-förmige Rippe auf, wobei
das T-förmige Endstück der Rippe die Kanten des Buchsenkontaktes hintergreift. Das
T-förmige Endstück der Rippe bildet somit eine unabhängige Sekundärsicherung für die
in das Buchsengehäuse eingesteckten Buchsenkontakte.
[0011] Ein ungewolltes Herausziehen der Leitungen bzw. Lösen der Steckverbindung ist nicht
oder nur unter äußerster Kraftaufwendung möglich, so daß der Steckverbinder nach der
Erfindung bestens zum Einsatz als elektrische Kupplung in der Automobiltechnik geeignet
ist. Schließlich kann der Steckverbinder nach der Erfindung, ohne baulich verändert
zu werden zu müssen durch Hinzufügen von Dichtelementen, insbesondere eine Dichtplatte
und zwei Dichtringen wasserdicht und staubdicht ausgeführt werden.
[0012] In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Buchsengehäuse auf einer
seiner Breitseiten etwa annähernd mittig einen eine Öffnung aufweisenden Rasthebel
aufweist, welcher die Wandung des Stiftleistengehäuses so übergreift, daß dessen Schnapphaken
in die Öffnung einschnappt. Die Schnappverbindung und die hierdurch erreichte Verriegelung
des Buchsengehäuses mit dem Stiftleistengehäuse und damit mit dem Steckerteil und
Buchsenteil des Steckverbinders kann dadurch gelöst werden, daß mit einer vorbestimmten
Kraft an das der Schnappverbindung gegenüberliegende Ende des Rasthebels gedrückt
wird, wodurch der Rasthebel leicht über den Schnapphaken des Buchsengehäuses gehoben
wird und damit das Stiftleistengehäuse bzw. das Buchsengehäuse abgezogen werden kann.
Der hierfür notwendige Hebelhub ist zweckmäßigerweise so bemessen, daß keine Überdehnung
des vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Scharnieres über das der Rasthebel am
Buchsengehäuse befestigt ist, möglich ist. Vorzugsweise wird auf beiden Seiten des
Rasthebels je eine Rippe angebracht, die ein eventuelles Einklemmen der Leitungen
unter den Rasthebel verhindern.
[0013] Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Rasthebel die ringförmige
Wandung des Stiftleistengehäuses etwa bis zur halben Länge übergreift. Hierdurch wird
ein verhältnismäßig langer Rasthebel bereitgestellt, der an dem der Schnappverbindung
gegenüberliegenden Ende nur einen geringen Hebelhub benötigt, um die Schnappverbindung
zu lösen.
[0014] Das Buchsengehäuse kann gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung auf seiner
der Steckseite abgewandten Seite mit einer Deckelkappe überdeckt sein, wobei die Deckelkappe
mittels Schnappverbindung auf das Buchsengehäuse aufgeschnappt ist. Die Deckelkappe
und das Buchsengehäuse sind zweckmäßigerweise so aufeinander abgestimmt und mit Öffnungen
und Rasthaken versehen, daß die Deckelkappe in einer ersten Stellung und in einer
hierzu zweiten, um 180 Grad verdrehten, Stellung auf das Buchsengehäuse aufschnappbar
ist. Durch einfaches Drehen der Deckelkappe die an einer Seite eine Öffnung zur Kabelhindurchführung
aufweist, kann somit der Kabelausgang des Steckverbinders an der linken oder rechten
Seite realisiert werden. Hierdurch wird ein hohes Maß an Flexibilität des erfindungsgemäßen
Steckverbinders erreicht. Des weiteren ist ein solcher Steckverbinder leicht herstellbar,
da, egal ob der Kabelausgang links oder rechts vom Steckverbinder angeordnet sein
soll, lediglich eine einzige Spritzgußform für das Buchsengehäuse bzw. die zugehörende
Deckelkappe notwendig ist.
[0015] In das Buchsengehäuse kann auf der der Steckseite abgewandten Seite eine Halteplatte
mit Öffnungen eingesetzt sein, durch welche die elektrischen Leitungen für die Buchsenkontakte
gesteckt sind. Diese Halteplatte dient als Führung für die Leitungen und hält diese
dank der vorgesehenen Öffnungen in Abstand zueinander.
[0016] Vorzugsweise ist das Buchsengehäuse mit drei Reihen nebeneinanderliegender Kammern
versehen, wobei in der mittleren Reihe und einer äußeren Reihe die Buchsenkontakte
um 180 Grad zueinander verdreht angeordnet sind. In der verbleibenden dritten Reihe
können Kurzschlußbrücken zum Kurzschließen der benachbarten Buchsenkontakte in der
mittleren Reihe angeordnet sein. Die erwähnte T-förmige Rippe der Abdeckkappe sichert
die Buchsenkontakte der mittleren Kammer und die Buchsenkontakte der angrenzenden
äußeren Kammer.
[0017] Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Stiftleistengehäuse auf
seine der Steckseite abgewandten Stirnseite mit unterschiedlich langen Vorsprüngen
versehen ist, auf welchen die Stiftkontakte mindestens teilweise anliegen und am Ende
der Vorsprünge jeweils in die gleiche Richtung um 90 Grad abgewinkelt sind. Diese
Maßnahme erlaubt eine einfache Montage der Steckstifte in das Stiftleistengehäuse.
Die Stiftkontakte liegen auf den Vorsprüngen auf, so daß sie wirksam vor Beschädigungen
geschützt sind.
[0018] Der bisher vorgestellte Steckverbinder läßt sich in einfacher Weise staub- und wasserdicht
gestalten, indem mehrere Dichtelemente innerhalb des Steckverbinders angeordnet werden.
[0019] Das Buchsengehäuse wird zweckmäßigerweise mit einer Dichtplatte versehen, durch welche
die Leitungen für die Buchsenkontakte geführt sind. Des weiteren kann in stirnseitiger
Verlängerung der Wandungen der Abdeckkappe ein Dichtring angeordnet sein, welcher
zwischen der ringförmigen Wandung des Stiftleistengehäuses und einer umlaufenden Wandung
des Buchsengehäuses angeordnet ist. Die Dichtplatte erfüllt die Funktion, daß sowohl
die Leitungen, an die die Buchsenkontakte angeschlossen sind, als auch die einzelnen
Kammern des Buchsengehäuses abgedichtet sind.
[0020] Des weiteren werden zweckmäßigerweise die Stiftkontakte durch das Stiftleistengehäuse
wasserdicht geführt, indem die Stiftkontakte beispielsweise in das Stiftleistengehäuse
eingepreßt sind oder nach der Montage umspritzt werden.
[0021] Um das Stiftleistengehäuse wasserdicht montieren zu können, wird zweckmäßigerweise
die Außenwandung des Stiftleistengehäuses mit einer ringförmigen Nut versehen, in
welcher ein weiterer Dichtring angeordnet ist.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines konkreten Ausführungsbeispieles im Zusammenhang
mit mehreren Figuren eingehend erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- Den Steckverbinder nach der Erfindung in auseinandergebautem Zustand in Draufsicht
auf die einzelnen Komponenten,
- Figur 2
- das Buchsenteil des Steckverbinders nach der Erfindung mit Buchsengehäuse, auf das
Buchsengehäuse aufgeschobene Abdeckkappe sowie aufgeschnappter Deckelplatte,
- Figur 3
- den in Figur 2 dargestellten Buchsenteil entlang der Schnittlinie A-A von Figur 2,
- Figur 4
- das Stiftleistengehäuse in Schnittdarstellung mit eingesetzten Stiftkontakten,
- Figur 5
- den kompletten Steckverbinder nach den Figuren 1 bis 4 in zusammengestecktem Zustand
in Schnittdarstellung und
- Figur 6
- einen weiteren Steckverbinder ähnlich zur Darstellung von Figur 1.
[0023] In den nachfolgenden Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben, gleiche Bezugszeichen
gleiche Teile mit gleicher Bedeutung.
[0024] In Figur 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines Steckverbinders nach der Erfindung in
Draufsicht dargestellt, wobei die einzelnen Komponenten des Steckverbinders demontiert
übereinanderliegend dargestellt sind. Der Steckverbinder weist ein als Steckerteil
wirkendes Stiftleistengehäuse 1 auf, welches eine ringförmige Wandung enthält, in
dessen Inneren eine Vielzahl von in Figur 1 nicht zu erkennenden Stiftkontakten angeordnet
ist. An seiner in Figur 1 dem Betrachter zugewandten Breitseite ist die Wandung des
Stiftleistengehäuses 1 mit einem noch zu erläuternden Schnapphaken 10 versehen. Dieser
Schnapphaken 10 sitzt in etwa mittig auf halber Breite des Stiftleistengehäuses 1.
Aus dem der Steckseite abgewandten Ende des Stiftleistengehäuses 1 ragen eine Vielzahl
von Stiftkontakten 2, die jeweils parallel zueinander angeordnet und an ihrem unteren
Ende jeweils in gleiche Richtung um 90 Grad in die Zeichenebene hinein abgewinkelt
sind. Die Enden dieser Stiftkontakte 2 ragen durch entsprechende Öffnungen 13 eine
vorzugsweise aus Isoliermaterial, beispielsweise Keramik- oder Ferritmaterial , bestehenden
Führung 5. Diese Führung ist zwar für den mechanischen Aufbau des Steckverbinders
nicht zwingend erforderlich, jedoch für dessen elektromagnetische Abschirmung vorteilhaft.
Die Stiftkontakte 2 können mit den in Figur 1 nicht zu erkennen den Stiftkontaktenden
beispielsweise auf eine Platine einer elektrischen Schaltungsanordnung gelötet werden.
Des weiteren ist das Stiftleistengehäuse 1 mit einer ringförmigen Nut versehen, in
welcher ein Dichtring 12 angeordnet ist.
[0025] Der Buchsenteil des in Figur 1 dargestellten Steckverbinders besteht im wesentlichen
aus einem Buchsengehäuse 30, dem auf seiner der Steckseite zugewandten Seite eine
Abdeckkappe 20 übergestülpt wird und aus einer Deckelkappe 70, die dem Buchsengehäuse
30 auf der gegenüberliegenden Seite aufgeschnappt wird. Zwischen der Deckelkappe 70
und dem Buchsengehäuse 30 ist eine in den nachfolgenden Figuren noch näher vorgestellte
Halteplatte 62 angeordnet, die mit Öffnungen 63 zum Hindurchstecken von elektrischen
Leitungen versehen ist. An der dem Buchsengehäuse 30 zugewandten Breitseite der Halteplatte
62 liegt vorzugsweise eine Dichtplatte 60 an, um den Steckverbinder wasserdicht zu
gestalten.
[0026] Um des weiteren den aus Deckelkappe 70, Buchsengehäuse 30 sowie Abdeckkappe 20 bestehenden
Buchsenteil des Steckverbinders nach der Erfindung abdichtend in das Stiftleistengehäuse
1 einfügen zu können, ist ein Dichtring 50 vorgesehen, der über den der Steckseite
zugewandten unteren Teil des Buchsengehäuses 30 geschoben wird und zwar soweit, daß
der untere Teil des Buchsengehäuses 30 aus dem Dichtring 50 hervortritt. Anschließend
wird orthogonal zur Steckrichtung des Steckverbinders die Abdeckkappe 20 auf dieses
hervortretende untere Teil des Buchsengehäuses 30 aufgeschoben.
[0027] Das Buchsengehäuse 30 weist auf seiner in Figur 1 dem Betrachter zugewandten Breitseite
etwa mittig einen sich entlang zur Steckrichtung des Steckverbinders erstreckenden
Rasthebel 39 auf, der an seinem der Steckseite zugewandten Ende etwa mittig mit einer
Öffnung 36 versehen ist. Der Rasthebel 39 ist etwa ein Viertel der gesamten Breite
des Buchsengehäuses 30 breit und über zwei einstückig angeformte Stege 47 mit einem
umlaufenden Kragen 34 des Buchsengehäuses 30 verbunden. Der Rasthebel 39 kann um diese
Stege 47 geschwenkt werden, indem auf das der Steckseite abgewandte Ende des Rasthebels
39 gedrückt wird. Hierdurch wird der Rasthebel 39 mit seinem der Steckseite zugewandten
Ende angehoben, so daß die Öffnung 36 bei zusammengesteckten Steckverbinder von dem
Schnapphaken 10 des Stiftleistengehäuses 1 abgehoben wird.
[0028] Zusätzlich ist im der Steckseite abgewandten Teil des Buchsengehäuses 30 ein weiterer
Rasthaken 37 angeordnet, der mit einer zugehörenden Öffnung 71 der Deckelkappe 70
als Schnappverbindung zusammenwirkt. Auf der in Figur 1 abgewandten Breitseite des
Buchsengehäuses 30 ist ebenfalls ein Rasthaken 37 angeordnet, der mit einer entsprechenden
zweiten Öffnung in der Deckelkappe 70 als Schnappverbindung zusammenwirkt, so daß
der Steckverbinder nach der Erfindung links- oder rechtsseitig mit einem Kabelausgang
80 ausgestattet werden kann.
[0029] Wie die Figur 1 weiter zeigt, ist die Deckelkappe 70 mittig mit einem U-förmigen
Ausschnitt 72 versehen, so daß die Deckelkappe 70 auf das Buchsengehäuse 30 aufschnappbar
ist, ohne den Rasthebel 39 des Buchsengehäuses 30 zu überdecken.
[0030] In Figur 2 ist der montierte Buchsenteil des in Figur 1 vorgestellten Steckverbinders
gezeigt. Es ist deutlich das Einschnappen des Rasthakens 37 in die zugehörende Öffnung
71 der Deckelkappe 70 erkennbar. Zusätzlich wird deutlich, daß die Deckelkappe 70
dank ihres U-förmigen Ausschnittes 72 den Rasthaken 39 nicht überdeckt. Die Abdeckkappe
20 ist unter vorherigem Aufschieben des in Figur 1 vorgestellten Dichtringes 50 auf
den unteren Teil des Buchsengehäuses 30 auf das Buchsengehäuse 30 aufgeschoben gezeigt.
[0031] Im Ausführungsbeispiel von Figur 2 weist der Buchsenteil an seiner rechten Seite
einen Kabelausgang 80 auf. Dieser Kabelausgang 80 verfügt des weiteren über eine Kabelfixierung
81, durch welche die einzelnen Leitungen des Kabelausganges 80 gehalten werden.
[0032] In Figur 3 ist der in Figur 2 dargestellte Buchsenteil in Schnittdarstellung entlang
der Schnittlinie A-A von Figur 2 dargestellt. Die bereits bekannten Bezugszeichen
stehen wieder für die gleichen Teile. Wie ersichtlich, besteht der Buchsenteil aus
einem mehrkammerigen Buchsengehäuse 30, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel drei
Reihen von Kammern 31 aufweist. Die einzelnen Reihen der Kammern 31 sind parallel
zueinander angeordnet. In der in Figur 3 am obersten dargestellten Kammer 31 ist ein
Buchsenkontakt 40, z. B. eine Kontaktfeder, eingesetzt, die durch eine stirnseitig
Öffnung von einem Stiftkontakt 2 des Stiftleistengehäuses 1 kontaktierbar ist. Der
Buchsenkontakt 40 ist über eine Kontaktzone 41 mit einer elektrischen Leitung 42 in
Verbindung. In der mittleren Kammer 31 des Buchsengehäuses 30 ist ein ähnlicher Buchsenkontakt
40 mit Kontaktzone 41 und angeschlossener Leitung 42. Die beiden Buchsenkontakte 40
sind zueinander um 180 Grad gedreht angeordnet. Die Buchsenkontakte 40 weisen zueinander
zeigende Ausnehmungen 48 auf, in welche zur Primärverrastung Rasthaken 33 von federnden
Innenwandungen 45 des Buchsengehäuses 30 eingreifen. Diese Rasthaken 33 bilden die
Primärsicherung für die Buchsenkontakte 40. In der untersten Kammer 31 des Buchsengehäuses
30 ist eine an sich bekannte Kurzschlußbrücke 55 eingesetzt, welche bei nichtmontiertem
Steckverbinder, d. h. der Steckerteil ist nicht auf das Buchsenteil aufgesetzt, nebeneinanderliegende
Buchsenkontakte 40 aus Sicherheitsgründen kurzschließt. In Figur 3 ist dieses Kurzschließen
dargestellt, indem eine Ausbuchtung 56 der Kurzschlußbrücke 55 die Kontaktzone 41
des mittleren Buchsenkontaktes 40 kontaktiert. Hierfür ist in die zwischen der unteren
Kontaktkammer 41 und der mittleren Kammer 41 eine Zwischenwand 49 des Buchsengehäuses
30 eingesetzt, welche im Bereich der Ausnehmung 56 der Kurzschlußbrücke 55 mit einem
Durchbruch 51 versehen ist.
[0033] Zur Sekundärsicherung der Kurzschlußbrücke 50 und der Buchsenkontakte 40 wird erfindungsgemäß
eine Abdeckkappe 20 mit topfförmiger Außenkontur über den zur Steckseite zugewandten
Teil des Buchsengehäuses 30 gestülpt. Dies erfolgt durch ein orthogonal zur Steckrichtung
gerichtetes Aufschieben der Abdeckkappe 20 auf den in Figur 3 rechts dargestellten
Teil des Buchsengehäuses 30. Die Abdeckkappe 20 weist an ihrer der Steckseite zugewandten
Stirnseite Öffnungen 24 auf, die in montiertem Zustand mit den Öffnungen des Buchsengehäuses
30 fluchten. Die außenseitigen und über das Buchsengehäuse 30 gestülpten Wandungen
der Abdeckkappe 20 sind mit Sekundärhaken 23 versehen, die sich in den Innenraum des
Buchsengehäuses durch dort vorgesehene Öffnungen erstrecken. Bei aufgeschobener Abdeckkappe
20 ist so ein in Steckrichtung versuchtes Ablösen der Abdeckkappe 20 vom Buchsengehäuse
30 ausgeschlossen. Des weiteren ist die Abdeckkappe 20 mit einer T-förmigen Rippe
21 versehen, die sich zwischen die federnden Innenwandungen 45 des Buchsengehäuses
30 schiebt und mit ihrem T-förmigen Ende einen Haken 22 bildet, der hinter Konturen
des oberen Buchsenkontaktes 40 und unteren Buchsenkontaktes 40 greift. Die T-förmige
Rippe 21 ist dabei mit ihrem Längsschenkel so gestaltet, daß die federnden Innenwandungen
45 mit ihren am distalen Ende angeordneten Rasthaken in die erwähnten Öffnungen 48
der Buchsenkontakte 40 greifen können. Diese Rasthaken 33 dienen zur Primärverrastung
der Buchsenkontakte 40.
[0034] Die Sicherung der Buchsenkontakte 40 innerhalb der Kammern 41 des Buchsengehäuses
30 erfolgt somit auf dreierlei Weise. Die Primärsicherung der Buchsenkontakte 40 wird
durch das elastische Rückschwenken der federnden Innenwandungen 45 des Buchsengehäuses
30 hergestellt. Bei einer Freigabeprüfung, bei der die Kraft bestimmt wird, die die
Primärverrastung aushält, würde der entsprechende Test ohne Abdeckkappe 20 erfolgen.
[0035] Durch das orthogonale Aufschieben der Abdeckkappe 20 wird dann einerseits mechanisch
geprüft, ob alle federnden Innenwandungen 45 zurückgeschwenkt sind (abhängige Sekundärsicherung
oder "Backup-Sicherung") und andererseits durch das T-förmige Endstück der Rippe 21
der Abdeckkappe 20 eine unabhängige Sekundärsicherung hergestellt.
[0036] Die Abdeckkappe 20 ist mit Absicht nicht so ausgelegt, daß sie die federnden Primärrasthaken
33 in die Buchsenkontakte 40 drückt. Wenn ein Primärrasthaken 33 nicht von allein
in die Ausnehmung eines Buchsenkontaktes 40 einfedert, liegt das i. a. daran, daß
der Buchsenkontakt 40 nicht vollständig gesteckt ist. Dieser Fehler soll u. a. daran
bemerkt werden, daß sich die Abdeckkappe 20
nicht ohne Gewaltanwendung aufschieben läßt.
[0037] Das Buchsengehäuse 30 weist, wie Figur 3 zeigt, einen an die Wandung 46 des Buchsengehäuses
30 einstückig angeformten L-förmigen Kragen 34 auf, der um das Buchsengehäuse 30 herumläuft.
Dieser im Querschnitt L-förmiger Kragen 34 ist etwa in Höhe des Übergangs von der
Kontaktzone 41 zu den Leitungen 42 angeordnet, indem sich dort der Wandung 46 zunächst
ein orthogonal von der Außenwandung des Buchsengehäuses 30 wegspringender Wandteil
anschließt, der dann in einen in Richtung Steckseite des Steckverbinders zurückspringenden
geraden Teil endet. Damit ergibt sich eine um das Buchsengehäuse außen herumlaufende
U-förmige Ausnehmung, in die, wie noch zu erläutern sein wird, die ringförmige Wandung
des Stiftleistengehäuses 1 bei zusammengesteckten Steckverbinder eingreift.
[0038] Der dem Kragen 34 des Buchsengehäuses 30 gegenüberliegende innere Wandabschnitt 46
weist eine L-förmige Ausnehmung 53 auf, in welcher der aus Figur 1 bekannte Dichtungsring
50 eingesetzt ist. Dieser Dichtungsring 50 liegt mit seiner inneren Ringfläche flächig
außen an der L-förmig ausgeschnittenen Wandung 46 des Buchsengehäuses 30 an. Des weiteren
liegt der Dichtring 50 mit seiner in Figur 3 links. dargestellten Stirnseite ebenfalls
an der L-förmigen ausgeschnittenen Wandung 46 an. Auf der dem Kragen 34 des Buchsengehäuses
30 zugewandten äußeren Ringfläche des Dichtringes 50 ist eine, im Querschnitt gesehen
bauchförmige Auswölbung angeordnet, die, wie im Zusammenhang mit Figur 5 noch zu erläutern
sein wird, zu Dichtzwecken am Stiftleistengehäuse 1 anliegt. Der Dichtring 50 weist
an seinem stirnseitigen Ende etwa eine Höhe auf, die der Höhe der L-förmigen Ausnehmung
der Wandung 46 des Buchsengehäuses 30 entspricht. Wie aus Figur 3 weiter ersichtlich,
wird der Dichtring 50 an seiner rechten Stirnseite von der stirnseitigen Wandung der
Abdeckkappe 20 begrenzt. Die L-förmige Wandung 46 des Buchsengehäuses bildet zusammen
mit der stirnseitigen Wandung der Abdeckkappe 20 eine U-förmige Ausnehmung, in welche
der Dichtring 50 in einfacher Weise eingelegt und justiert werden kann.
[0039] Wie weiter aus Figur 3 erkennbar, weist das Buchsengehäuse 30 in axialer Verlängerung
der Rippe 21 eine im Querschnitt gesehen U-förmige Wandung 38 auf, die die Kammern
41 über die Buchsenkontakte 40 begrenzt.
[0040] Das Buchsengehäuse 30 ist des weiteren mit einer ringförmigen Wandung 54 versehen,
die sich entgegengesetzt zur Steckrichtung in etwa an der Wandung 46 des Buchsengehäuses
30 weiter erstreckt und welche mit Öffnungen 58 versehen ist, um eine Halteplatte
62 aufzunehmen. Die Halteplatte 62 weist ebenfalls Öffnungen 63 auf, um die Leitungen
42 für die Buchsenkontakte 40 hindurchführen zu können.
[0041] Auf der der Steckseite zugewandten Oberfläche der Halteplatte 62 ist eine Dichtplatte
60 anliegend angeordnet, die zu Abdichtungen der Leitungen 42 und der Kammern 41 des
Buchsengehäuses 30 dient. Die Dichtplatte 60 besteht aus einem geeigneten, flexiblen
Kunststoffmaterial und weist vorzugsweise an ihrer ringförmig umlaufenden Außenfläche
mehrere, hier zwei, Rippen auf. Aus Montagegründen ist die ringförmige Wandung 54
im Bereich der Dichtplatte 60 L-förmig innen ausgeschnitten, so daß die Dichtplatte
60 in dieser Ausnehmung sitzen kann.
[0042] An der der Steckseite abgewandten Seite der ringförmigen Wandung 54 des Buchsengehäuses
30 sind außen Rasthaken 37 einstückig angeformt. Diese Rasthaken 37 wirken mit Öffnungen
der Deckelkappe 70 zusammen, so daß die Deckelkappe 70 auf das Buchsengehäuse 30 aufschnappbar
ist. Die Rasthaken 37 und Öffnungen 71 sind dabei so gestaltet, daß die Deckelkappe
70 auch um 180 Grad verdreht auf das Buchsengehäuse 30 aufschnappbar ist.
[0043] Wie aus Figur 3 weiter ersichtlich, ist das Buchsengehäuse mit dem bereits bekannten
Rasthebel 39 versehen, der sich über den Kragen 34 des Buchsengehäuses 30 in beide
Richtungen erstreckt. Des weiteren ist die ebenfalls bereits erläuterte Öffnung 37
zur rastenden Halterung des Stiftleistengehäuses 1 erkennbar.
[0044] In Figur 4 ist die Schnittdarstellung des Stiftleistengehäuses 1 dargestellt. Das
Stiftleistengehäuse 1 weist einen tellerartigen Boden 13 auf, von dem sich an einer
Oberfläche topfförmige Wandungen 8 wegerstrecken. Hierdurch ist ein zur Steckseite
hin offener Hohlraum 7 gebildet, in den die Stiftkontakte 2 mit ihren Stiftkontaktspitzen
3 ragen. Zusätzlich ragt in diesen Steckraum 7 ein Steckkörper 9, der einstückig an
den Boden 13 des Stiftleistengehäuses 1 angeformt ist und der zum Aufheben der Kurzschlußverbindung,
die durch die Kurzschlußbrücke (vgl. Figur 3) mit den Buchsenkontakten hergestellt
wird, dient.
[0045] Außen an der topfförmigen Wandung 8 ist ein Schnapphaken 10 angeordnet, welcher zur
Schnappverbindung mit dem Buchsengehäuse 30 vorgesehen ist.
[0046] Die Stiftkontakte 2 sind vorzugsweise wasserdicht durch den Boden 13 des Stiftleistengehäuses
1 geführt. Dies kann beispielsweise durch Einpressen der Stiftkontakte 2 oder ein
Umspritzen der Stiftkontakte 2 erfolgen. Der Boden 13 weist auf seiner dem Steckraum
7 abgewandten Seite drei unterschiedlich lange Vorsprünge 11 auf, deren in Figur 4
oben dargestellte Oberfläche zur Führung der Stiftkontakte 2 dient. Die Stiftkontakte
2 liegen auf diesen Vorsprüngen 11 flächig auf, um an den Enden der Vorsprünge 11
um 90 Grad jeweils in gleiche Richtung, hier nach unten, abgewinkelt zu sein. Die
Vorsprünge 11 sind hierbei gerade so lang gestaltet, daß die um 90 Grad abgewinkelten
Stiftkontakte nebeneinander zu liegen kommen und durch Bohrungen einer Führung, vorzugsweise
einer Keramik- oder Ferritführung 5, geführt werden können.
[0047] Zusätzlich ist in Figur 4 die ringförmige Nut im Stiftleistengehäuse 1 erkennbar,
in welcher ein Dichtungsring 12 eingesetzt ist.
[0048] Figur 5 zeigt den bisher vorgstellten Steckverbinder in zusammengestecktem Zustand.
Das Stiftleistengehäuse 1 ist zusammen mit den darin enthaltenen Stiftkontakten 2
in das Buchsengehäuse 3 gesteckt. Der Schnapphaken 10 kommt in der Öffnung 36 des
Rasthebels 9 zu liegen und sorgt so für eine sichere Verbindung von Stiftleistengehäuse
1 und Buchsengehäuse 2. Durch einen leichten Druck auf den mit dem Bezugszeichen P
vorgesehenen Endbereich des Rasthebels 39 kann diese Schnappverbindung in einfacher
Weise gelöst werden.
[0049] Zusätzlich ist die Funktion des Steckkörpers 9 erkennbar. Der Steckkörper 9 des Stiftleistengehäuses
1 hintergreift die Kurzschlußbrücke 55 und hebt die dortige Ausbuchtung 56 von der
Kontaktzone 41 des Buchsenkontaktes 40 ab, wodurch der Kurzschluß aufgehoben wird.
[0050] Des weiteren ist in Figur 5 deutlich zu erkennen, daß der vordere Teil der topfförmigen
Wandung 8 des Stiftleistengehäuses 1 in den durch die Wandung 46 und den Kragen 34
des Buchsengehäuses 30 gebildeten Zwischenraum des Buchsengehäuses eingreift und die
Ringdichtung 50 an der dort vorgesehenen Ausbuchtung in radialer Richtung drückt.
[0051] Der Steckverbinder nach der Erfindung ist vorzugsweise zum Einsatz als Steckverbinder
im Automobilbau geeignet, da er sich durch eine sehr kleine Bauweise, durch eine sichere
Verriegelbarkeit und bei Einsatz der erwähnten Dichtungselemente durch seine wasserdichte
Ausführung auszeichnet. Des weiteren ist der Steckverbinder nach der Erfindung durch
eine zweifache Kontaktverriegelung, nämlich eine Primärverriegelung und eine Sekundärverriegelung,
die voneinander unabhängig arbeiten, versehen.
[0052] Der Vollständigkeit halber ist in Figur 6 noch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
Steckverbinders nach der Erfindung dargestellt. Die Darstellung entspricht weitgehend
der Darstellung von Figur 1. Im Unterschied zur Darstellung von Figur 1 weist die
Deckelkappe 70 jetzt jedoch zwei Öffnungen 71 auf. Das Buchsengehäuse 30 ist ebenfalls
mit zwei mit den erwähnten Öffnungen 71 der Abdeckkappe 70 zusammenwirkenden Rasthaken
37 versehen, die sich auf jeder Seite links und rechts vom Rasthebel 39 befinden.
Schließlich ist dieses Buchsengehäuse 30 sowohl rechts als auch links mit einer angeformten
und als Kabelausgang 80 dienenden rohrförmigen Verlängerung versehen, so daß ohne
weiteres ein um 180° Grad verdrehter Aufbau des Steckverbinders möglich ist.
1. Steckverbinder mit einem Stiftkontakte (2) enthaltenden Stiftleistengehäuse (1), an
welches ein mehrkammeriges Buchsengehäuse (30) mit an elektrischen Leitungen (42)
angeschlossenen Buchsenkontakten (40) aufsteckbar und mittels Schnappverbindung arretierbar
ist, so daß die Stiftkontakte (2) mit den Buchsenkontakten (40) elektrisch in Verbindung
gebracht werden, wobei das Stiftleistengehäuse (1) eine ringförmige Wandung aufweist,
welche eine Abdeckkappe (20) vollständig übergreift und stirnseitig in einer umlaufenden
Ausnehmung des Buchsengehäuses (30) liegt, wobei die Abdeckkappe (20) an der Steckkontaktseite
des Buchsengehäuses (30) mit im Kontaktbereich vorhandenen Öffnungen (24) sitzt und
wobei das Stiftleistengehäuse (1) mindestens einen Haken (10) an seiner Außenseite
aufweist, welcher in eine Öffnung (36) des Buchsengehäuses (30) greift,
dadurch gekennzeichnet, daß das Buchsengehäuse (30) mindestens zwei von federnden Innenwandungen (45), die an
ihren distalen Enden mit Rasthaken (33) versehen sind, getrennte Kammern (31) und
an seiner Außenwandung Öffnungen aufweist, daß die Abdeckkappe (20) orthogonal zu
der Steckrichtung auf das Buchsengehäuse (30) aufschiebbar ist und eine zwischen die
federnden Innenwandungen (45) des Buchsengehäuses (30) greifende T-förmige Rippe (21)
aufweist, wobei das T-förmige Endstück der Rippe (21) Kanten der Buchsenkontakte (40)
hintergreift, und daß die Abdeckkappe (20) an ihrer Außenwandung Rastelemente (23)
aufweist, welche beim orthogonalen Aufschieben der Abdeckkappe (20) auf das Buchsengehäuse
(40) in die Öffnungen der dortigen Außenwandung greifen.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Buchsengehäuse (30) auf einer seiner Breitseiten etwa annähernd mittig mit einem
eine Öffnung (36) aufweisenden Rasthebel (39) versehen ist, welcher die Wandung des
Stiftleistengehäuses (1) so übergreift, daß dessen Schnapphaken (10) in die Öffnung
(36) einschnappbar ist.
3. Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthebel (39) die ringförmige Wandung des Stiftleistengehäuses (1) etwa bis
zur halben Länge übergreift.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Buchsengehäuse (30) auf seiner der Steckseite abgewandten Seite mit einer Deckelkappe
(70) überdeckt ist, und daß die Deckelkappe (70) mittels Schnappverbindung (37, 41)
auf das Buchsengehäuse (30) aufgeschnappt ist.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in das Buchsengehäuse (30) auf der der Steckseite abgewandten Seite eine Halteplatte
(62) mit Öffnungen (63) befestigt ist, durch welche die elektrischen Leitungen (42)
für die Buchsenkontakte (40) gesteckt sind.
6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das mehrkammerige Buchsengehäuse (30) in drei Reihen nebeneinanderliegende Kammern
(31) aufweist und in der mittleren Reihe und einer äußeren Reihe die Buchsenkontakte
(40) um 180 Grad zueinander gedreht angeordnet sind und in der verbleibenden dritten
Reihe Kurzschlußbrücken (55) zum Kurzschließen der benachbarten Buchsenkontakte (40)
angeordnet sind.
7. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stiftleistengehäuse (1) auf der der Steckseite abgewandten Seite mit unterschiedlich
langen Vorsprüngen (11) versehen ist, auf welchen die Stiftkontakte (2) mindestens
teilweise anliegen und am Ende der Vorsprünge (11) um 90 Grad in gleiche Richtung
abgewinkelt sind.
8. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Buchsengehäuse (30) auf der der Steckseite abgewandten Stirnseite mit einer Dichtplatte
(60) versehen ist, durch welche die Leitungen (42) für die Buchsenkontakte (40) geführt
sind.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in stirnseitiger Verlängerung der Wandungen der Abdeckkappe (20) ein Dichtring (50)
angeordnet ist, welcher zwischen der ringförmigen Wandung des Stiftleistengehäuses
(1) und einer im inneren des Steckverbinders umlaufenden Wandung (46) des Buchsengehäuses
(30) angeordnet ist.
10. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiftkontakte (2) durch das Stiftleistengehäuse (1) wasserdicht geführt sind.
11. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Stiftleistengehäuse (1) mit einer ringförmigen, umlaufenden Nut versehen ist,
in welcher ein Dichtring (12) angeordnet ist.
12. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelkappe (70) und das Buchsengehäuse (30) mit Öffnungen (71) und Rasthaken
(37) versehen sind, die ein erstes Aufschnappen und ein zweites um 180 Grad verdrehtes
Aufschnappen der Deckelkappe (70) auf das Buchsengehäuse (30) erlauben.
1. A plug connector having a pin header housing (1) which contains pin contacts (2) and
onto which a multi-chamber female housing (30) having receptacle contacts (40) attached
to electrical lines (42) can be pushed and locked by means of a click-in connection
so that the pin contacts (2) are brought into electrical connection with the receptacle
contacts (40), the pin header housing (1) having an annular wall which reaches completely
over a covering cap (20) and lies with its end face in a peripheral recess in the
female housing (30), the covering cap (20) being seated on the plug contact side of
the female housing (30) with openings (24) in the contact region, and the pin header
housing (1) having at least one hook (10) on its outer side which reaches into an
opening (36) in the female housing (30),
characterised in that the female housing (30) has at least two chambers (31), which are separated by resilient
inner walls (45) provided at their distal ends with latching hooks (33), and openings
on its outer wall, in that the covering cap (20) may be pushed onto the female housing (30) at right angles
to the direction of plugging in, and has a T-shaped rib (21) reaching between the
resilient inner walls (45) of the female housing (30), the T-shaped end piece of the
rib (21) reaching behind edges of the receptacle contacts (40), and in that the covering cap (20) has on its outer wall latching elements (23) which, when the
covering cap (20) is pushed at right angles onto the female housing (40), reach into
the openings there in the outer wall.
2. A plug connector according to Claim 1, characterised in that the female housing (30) is provided on one of its long sides, approximately centrally,
with a latching lever (39) which has an opening (36) and reaches over the wall of
the pin header housing (1) such that the click-in hook (10) of the latter can click
into the opening (36).
3. A plug connector according to Claim 2, characterised in that the latching lever (39) reaches over the annular wall of the pin header housing (1)
approximately to the extent of half its length.
4. A plug connector according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the female housing (30) is covered on its side remote from the plugging-in side by
a lid cap (70), and in that the lid cap (70) clicks onto the female housing (30) by means of a click-in connection
(37, 41).
5. A plug connector according to one of Claims 1 to 4, characterised in that there is secured in the female housing (30) on the side remote from the plugging-in
side a holding plate (62) having openings (63) through which the electrical lines
(42) for the receptacle contacts (40) are pushed.
6. A plug connector according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the multi-chamber female housing (30) has chambers (31) lying in three rows next
to one another, and the receptacle contacts (40) are arranged such that they are fumed
through 180 degrees relative to one another in the middle row and one outer row, and
short-circuiting links (55) for short-circuiting the adjacent receptacle contacts
(40) are arranged in the remaining, third row.
7. A plug connector according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the pin header housing (1) is provided on the side remote from the plugging-in side
with projections (11) of different lengths against which the pin contacts (2) abut
at least in part and are angled off by 90 degrees in the same direction at the end
of the projections (11).
8. A plug connector according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the female housing (30) is provided on the end face remote from the plugging-in side
with a sealing plate (60) through which the lines (42) for the receptacle contacts
(40) are guided.
9. A plug connector according to one of Claims 1 to 8, characterised in that a sealing ring (50) is arranged as an end-face extension to the walls of the covering
cap (20) and is arranged between the annular wall of the pin header housing (1) and
a wall (46) of the female housing (30) which runs peripherally in the interior of
the plug connector.
10. A plug connector according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the pin contacts (2) are guided through the pin header housing (1) in water-tight
manner.
11. A plug connector according to one of Claims 1 to 10, characterised in that the pin header housing (1) is provided with an annular peripheral groove in which
a sealing ring (12) is arranged.
12. A plug connector according to one of Claims 1 to 11, characterised in that the lid cap (70) and the female housing (30) are provided with openings (71) and
latching hooks (37) which allow the lid cap (70) to be clicked onto the female housing
(30) in a first clicking-on procedure and a second clicking-on procedure turned through
180 degrees.
1. Connecteur électrique comportant un boîtier de barrettes à broches (1) contenant des
contacts à broches, sur lequel peut être monté et verrouillé par l'intermédiaire d'une
connexion par encliquetage un boîtier à douilles à plusieurs compartiments (30), comportant
des contacts à douilles (40) raccordés à des fils électriques (42), de sorte à établir
une connexion électrique entre les contacts à broches (2) et les contacts à douilles
(40), le boîtier de barrettes à broches (1) comportant une paroi annulaire, recouvrant
complètement un capot de recouvrement (20) et agencée sur le côté frontal dans un
évidement circulaire du boîtier à douilles (30), le capot de recouvrement (20) étant
logé sur le côté de contact à fiche du boîtier à douilles (30), des ouvertures étant
pratiquées dans la région de contact (24), le boîtier de barrettes à broches (1) comportant
au moins un crochet (10) sur son côté externe, s'engageant dans une ouverture (36)
du boîtier à douilles (30),
caractérisé en ce que le boîtier à douilles (30) comporte au moins deux compartiments (31) séparés par
des parois internes élastiques (45) comportant au niveau de leurs extrémités distales
un crochet à déclic (33) et comportant sur sa paroi externe des ouvertures, en ce que le capot de recouvrement (20) peut être poussé sur le boîtier à douilles (30) de
manière orthogonale par rapport à la direction d'insertion, et comportant une nervure
en T (21) s'engageant entre les parois internes élastiques (45) du boîtier à douilles
(30), la pièce d'extrémité en T de la nervure (21) s'engageant derrière les bords
des contacts à douilles (40) et en ce que le capot de recouvrement (20) comporte sur sa paroi externe des éléments à déclic
(23) s'engageant dans les ouvertures de la paroi externe correspondante lors de la
poussée orthogonale du capot de recouvrement (20) sur le boîtier à douilles (40).
2. Connecteur électrique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier à douilles (30) comporte sur un de ses côtés larges, à peu près au niveau
de son centre, un levier à crans (39) comportant une ouverture (36), recouvrant la
paroi du boîtier de barrettes à broches (1) de sorte que le crochet à déclic correspondant
(10) s'engage par encliquetage dans l'ouverture (36).
3. Connecteur électrique selon la revendication 2, caractérisé en ce que le levier à crans (39) recouvre la paroi annulaire du boîtier de barrettes à broches
(1) sur environ la moitié de sa longueur.
4. Connecteur électrique selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le boîtier à douilles (30) est recouvert sur son côté opposé au côté d'insertion
par un capot (70), le capot (70) étant engagé par encliquetage sur le boîtier à douilles
(30) par l'intermédiaire de la connexion par encliquetage (37, 41).
5. Connecteur électrique selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une plaque de retenue (62) comportant des ouvertures (63) est fixée dans le boîtier
à douilles (30) sur le côté opposé au côté d'insertion, à travers laquelle sont insérés
les fils électriques (42) pour les contacts à douilles (40).
6. Connecteur électrique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le boîtier à douilles à plusieurs compartiments (30) comporte des compartiments juxtaposés
dans trois rangées (31), les contacts à douille (40) étant tournés de 180 degrés les
uns par rapport aux autres dans la rangée médiane et dans une rangée externe, des
ponts de courtcircuit (55), destinés à court-circuiter les contacts à douilles avoisinants
(40), étant agencés dans la troisième rangée restante.
7. Connecteur électrique selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le boîtier de barrettes à broches (1) comporte sur le côté opposé au côté d'insertion
des saillies de longueur différente (11), sur lesquelles reposent au moins partiellement
les contacts à broches (2), ceux-ci étant coudés de 90 degrés dans la même direction
au niveau de l'extrémité des saillies (11).
8. Connecteur électrique selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le boîtier à douilles (30) comporte sur le côté frontal opposé au côté d'insertion
une plaque d'étanchéité (60), à travers laquelle sont guidés les fils (42) pour les
contacts à douilles (40).
9. Connecteur électrique selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que dans le prolongement frontal des parois du capot de recouvrement (20) est agencée
une bague d'étanchéité (50), entre la paroi annulaire du boîtier de barrettes à broches
(1) et une paroi circulaire (46) du boîtier à douilles (30), à l'intérieur du connecteur
électrique.
10. Connecteur électrique selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les contacts à broches (2) sont guidés de manière étanche à l'eau à travers le boîtier
de barrettes à broches (1).
11. Connecteur électrique selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le boîtier de barrettes à broches (1) comporte une rainure annulaire circulaire,
dans laquelle est agencée une bague d'étanchéité (12).
12. Connecteur électrique selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le capot (70) et le boîtier à douilles (30) comportent des ouvertures (71) et des
crochets à déclic (37), permettant un premier engagement par encliquetage et un deuxième
engagement par encliquetage, tourné de 180 degrés, du capot (70) sur le boîtier à
douilles.