[0001] Die Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung zur relativen Winkelverstellung einer
angetriebenen Welle der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschriebenen Bauart.
[0002] Bekanntlich sind derartige Stellvorrichtungen vorzugsweise hydraulisch gesteuert/geregelt,
wobei aus verschiedenen Gründen zwischen dem Anschlag und dem Verstellelement der
Stellvorrichtung verbliebenes Restöl bewirken kann, daß das Verstellelement die auf
eine Maschinen-Referenzstellung (z.B. Zünd-OT/Zylinder 1 der Brennkraftmaschine) ausgelegte
Ausgangsposition nicht erreicht. Eine exakte Einstellung dieser Ausgangsposition des
Verstellelementes ist bei einer ventilgesteuerten Brennkraftmaschine im Hinblick auf
die erforderliche Einhaltung vorgeschriebener Abgaswerte wesentliche Voraussetzung.
Die exakte Einstellung dieser Ausgangsposition ist sowohl bei der Erstmontage einer
Brennkraftmaschine als auch im Reparaturfall der Brennkraftmaschine daher von ausschlaggebender
Bedeutung. Weiter ist die exakte Einstellung der Ausgangsposition bei einer Stellvorrichtung
mit einer auf dem Verdrängungsprinzip zwischen anschlagenden Bauteilflächen beruhenden
hydraulischen Anschlag-Dämpfungseinrichtung besonders schwierig.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Stellvorrichtung derart
weiterzubilden, daß der von einem Werker optisch wegen der geschlossen gestalteten
Stellvorrichtung nicht beobachtbare und bei relativ zähem Öl kaum fühlbare Vorgang
des Anschlagens des Verstellelementes gegen den ihm zugeordneten Anschlag zuverlässig
angezeigt ist.
[0004] Diese Aufgabe ist mit dem Patentanspruch 1 gelöst.
[0005] Zwar ist aus der DE-32 47 916 A eine Stellvorrichtung mit einem elektrischen Weggeber
bekannt, jedoch ist bei dieser Stellvorrichtung keine Ausbildung zur Erzielung einer
exakten Anschlagposition vorgesehen.
[0006] Der Vorteil der Erfindung ist in einer genauen Einstellung der Ventilsteuerzeiten
sowohl in der Serienmontage als auch im Kundendienst bei Reparatur der Brennkraftmaschine
zu sehen, femer in einem im Aufbau einfachen Geberteil in der Stellvorrichtung der
Signaleinrichtung.
[0007] Die erfindungsgemäße Signaleinrichtung kann im einfachsten Fall ein öldicht aus einer
freien Stimseite des Anschlages hervortretender Zeigestift sein. Vorzugsweise ist
jedoch eine elektrisch/elektronisch ansteuerbare Signaleinrichtung vorgesehen, die
einer optischen und/oder akustischen Anzeige und/oder einer Ansteuerung eines Montageautomaten
bzw. eines automatisch arbeitenden Werkzeuges dient.
[0008] In bevorzugter Ausgestaltung des Geberteiles ist der Kontakt einschließlich des Leitungsabschnittes
in einem aus elektrischem Isolierstoff gebildeten Anschlag angeordnet, wobei der Leitungsabschnitt
am kontaktfernen Ende im Bereich der freien Stirnseite des Anschlages eine Verbindungsstelle
aufweist. Diese Verbindungsstelle dient dem Anschluß des Stromkreises der Signaleinrichtung,
die andererseits auf Masse gelegt ist.
[0009] Um eine mit der Signaleinrichtung erzielte Anzeige bzw. Ansteuerung sicherzustellen,
sind mehrere miteinander elektrisch verbundene Kontakte am Anschlag verteilt angeordnet,
die gegebenenfalls zu einem ringförmigen Kontakt weitergebildet sind.
[0010] Die erfindungsgemäße Signaleinrichtung ist besonders vorteilhaft verwendbar bei einer
Stellvorrichtung, die ein mittels eines hydraulisch beaufschlagten Kolbens in einem
Gehäuse verlagerbares Verstellelement umfaßt, dem anschlagseitig eine hydraulische
Anschlag-Dämpfungseinrichtung zugeordnet ist.
[0011] Damit der Werker bei einer Stellvorrichtung mit und ohne Anschlag-Dämpfungseinrichtung
jeweils die exakte Einstellung der Ausgangsposition des Verstellelementes gezielt
bewirkt, wird nach Teilmerkmalen des Anspruches 1 vorgeschlagen, daß der Anschlag
antriebsseitig über ein zweites Verzahnungspaar mit dem wellenseitig über ein erstes
Verzahnungspaar verbundenen Verstellelement in kinematischer Wirkverbindung steht
derart, daß bei drehfest gehaltenem Antriebsrad und drehfixierter Welle mittels einer
Drehbewegung einer Lagerbuchse über ein ansetzbares Werkzeug um eine gelöste Zentralverschraubung
der Stellvorrichtung mit der Welle das Verstellelement in Anschlagposition verlagert
bzw. gezogen ist. Mit dieser erfinderischen Ausgestaltung wird unter Ausnützung der
zueinander unterschiedlich gerichteten antriebseitigen und wellenseitigen Verzahnungen
ohne großen Kraftaufwand das jeweilige Restöl sicher verdrängt, wobei mit der wirksam
werdenden Signaleinrichtung die Verschraubung der Stellvorrichtung mit der Welle in
der angezeigten exakten Anschlagposition eingeleitet wird.
[0012] Die vorbeschriebene Vorgehensweise kann im Reparaturfall der Brennkraftmaschine mit
Handwerkzeugen durchgeführt werden. Die vorgenannte, erfindungsgemäße Vorgehensweise
kann in der Serienfertigung einer Brennkraftmaschine weitestgehend automatisiert werden.
Hierfür ist die Stellvorrichtung in weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung derart
ausgebildet, daß die Lagerbuchse stimseitig Einrichtungen zum Dreheingriff eines Anschlag-Drehautomaten
aufweist, und daß die Zentralverschraubung einen von einem Schraubautomaten faßbaren
Schraubenkopf aufweist, und daß der zum Anschlag-Drehautomaten koaxial angeordnete
Schraubautomat über die in Anschlagposition des Verstellelementes bestromte Signaleinrichtung
angesteuert ist.
[0013] Mit dieser erfinderischen Ausgestaltung ist eine prozeßsichere Montage der Stellvorrichtung
an der Welle erreicht, wobei die drehfeste Verschraubung der Stellvorrichtung mit
der Welle bzw. Nockenwelle nur bei aktivierter Signaleinrichtung erfolgt, die der
exakten Einstellung der auf eine Maschinen-Referenzstellung bezogenen Anschlagposition
des Verstellelementes entspricht. Bei mittels einer Nockenwelle ventilgesteuerter
Brennkraftmaschine entspricht die exakte Anschlagposition des Verstellelementes im
übrigen die sog. Späteinstellung der Nockenwelle dem Spätanschlag des Verstellelementes.
Damit ist in vorteilhafter Weise auch eine genaue Einstellung der Steuerzeiten der
Ventile erzielt.
[0014] Die Erfindung ergibt den weiteren Vorteil, daß die Reibung in den Verzahnungen, der
Ölstand sowie die Ölviskosität und femer mechanische Toleranzen der Stellvorrichtung
ohne Auswirkung auf die Einstellgenauigkeit der Stellvorrichtung relativ zur Nockenwelle
sind.
[0015] Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels
einer Stellvorrichtung im Längsschnitt beschrieben.
[0016] Es zeigt
- Figur 1
- die Stellvorrichtung im Längsschnitt unten mit einem Verstellelement in der Anschlagposition
und
- Figur 2
- die Stellvorrichtung im Längsschnitt oben mit dem Verstellelement in maximaler Winkelverstellung
der Nockenwelle relativ zum Antriebsrad.
[0017] Eine Stellvorrichtung 10 zur relativen Winkelverstellung einer Nockenwelle 11 einer
nicht näher gezeigten Brennkraftmaschine 12 gegenüber einem von der Kurbelwelle angetriebenen
Antriebsrad 13 umfaßt ein Verstellelement 14, das mittels paarweise angeordneter Verzahnungen
15, 15' und 16, 16' das Antriebsrad 13 mit der Nockenwelle 11 drehfest verbindet und
mittels eines hydraulisch beaufschlagten Kolbens 17 über die wellen- und antriebsseitigen
Verzahnungen 15, 15' und 16, 16' gesteuert/geregelt axial verlagerbar ist zwischen
den mit 18 und 19 bezeichneten Positionen.
[0018] Das Verstellelement 14 ist mit dem Kolben 17 in der Position 18 in einer auf den
Zünd-OT des ersten Zylinders der Brennkraftmaschine bezogenen Anschlagposition, die
in bezug auf die Nockenwelle 11 deren äußerster, auf die o.g. Maschinen-Referenzstellung
bezogener Spätstellung entspricht. In dieser Anschlagposition 18 liegt das Verstellelement
14 über seinen Kolben 17 an einem ringfömigen Anschlag 20 der Stellvorrichtung 10
an.
[0019] Bei einer Montage der Stellvorrichtung 10 an der Nockenwelle 11 - in der Serienfertigung
der Brennkraftmaschine 12 oder bei deren Reparatur in einer Werkstätte - ist für eine
exakte Einstellung der Steuerzeiten der nicht gezeigten Gaswechselventile der Brennkraftmaschine
12 die Stellvorrichtung 10 relativ zur abgesteckten bzw. drehfixierten Nockenwelle
11 exakt in der Anschlagposition 18 drehfest zu verbinden.
[0020] Da aufgrund der geschlossenen Gestaltung der Stellvorrichtung 10 das exakte mechanische
Anliegen des Kolbens 17 des Verstellelementes 14 am Anschlag 20 weder optisch beobachtbar
noch bei zähem Öl zwischen Anschlag 20 und Kolben 17 fühlbar ist, ist erfindungsgemäß
in einer montageabhängigen Referenzstellung der Brennkraftmaschine 12 - Zünd-OT im
1. Zylinder - eine die Anschlagposition 18 des Verstellelementes 14 bzw. des Kolbens
17 am Anschlag 20 anzeigende Signaleinrichtung 21 vorgesehen.
[0021] Die vorzugsweise elektrisch/elektronisch ansteuerbare Signaleinrichtung 21 dient
bei einem Reparaturfall der Brennkraftmaschine 12 einer optischen und/oder akustischen
Anzeige der Anschlagposition 18 des Verstellelementes 14 bzw. dessen Kolben 17. Für
die Montage der Stellvorrichtung 10 in der Serienfertigung der Brennkraftmaschine
12 an der Nockenwelle 11 dient die Signaleinrichtung 21 der Ansteuerung eines Schraubautomaten
22, dessen Einsatz später beschrieben ist.
[0022] Die Signaleinrichtung 21 umfaßt einen in Anschlagposition 18 vom Verstellelement
14 bzw. vom Kolben 17 beaufschlagten Kontakt 23 eines elektrischen Leitungsabschnittes
24, der Teil eines Versorgungs- oder Steuer-Stromkreises 25 ist. Vorzugsweise ist
jeder Kontakt 23 einschließlich seines Leitungsabschnittes 24 in einem aus elektrisch
isolierenden Kunststoff gebildeten Anschlag 20 angeordnet, wobei jeder Leitungsabschnitt
24 am kontaktfernen Ende im Bereich der freien Stimseite 26 des Anschlages 20 eine
Verbindungsstelle 27 aufweist zum Schließen des jeweiligen Stromkreises 25.
[0023] Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß der mit dem Verstellelement 14 antriebsfest
verbundene Kolben 17 anschlagseitig einen ringförmigen Vorsprung 28 aufweist, der
bei Annäherung an die Anschlagposition 18 in eine ringförmige Nut 29 im Anschlag 20
eintaucht, wobei Vorsprung 28 und Nut 29 maßlich derart aufeinander abgestimmt sind,
daß eine hydraulische Anschlag-Dämpfungseinrichtung 30 erzielt ist. Um den im antriebseitigen
Gehäuse 31 öldicht geführt angeordneten Kolben 17 des Verstellelementes 14 bei einer
Serien- oder Reparatur-Montage der Stellvorrichtung 10 ohne Restöl in der Dämpfungseinrichtung
30 in Anschlagposition 18 mit den Kontakten 23 in Verbindung zu bringen, ist eine
weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Stellvorrichtung 10 vorgesehen.
[0024] Zur Erzielung einer exakten Anschlagposition 18 für einen korrekten Spätanschlag
der Nockenwelle 11 steht der Anschlag 20 antriebsseitig über das zweite Verzahnungspaar
16, 16' mit dem wellenseitig über das erste Verzahnungspaar 15, 15' verbundenen Verstellelement
14 in kinematischer Wirkverbindung derart, daß bei drehfest gehaltenem Antriebsrad
13 und drehfixierter Nockenwelle 11 mittels einer Drehbewegung einer die Verzahnung
15 tragenden Lagerbuchse 37 über ein ansetzbares Werkzeug 32 um eine leicht angezogene
Zentralverschraubung 33 der Stellvorrichtung 10 mit der Nockenwelle 11 das Verstellelement
14 bzw. der Kolben 17 in Anschlagposition 18 verlagert ist, wobei Restöl aus der Dämpfungseinrichtung
30 verdrängt ist.
[0025] Für eine weitgehend automatisierte Serienmontage der Stellvorrichtung 10 weist die
Lagerbuchse 37 stimseitig Einrichtungen 34 zum Dreheingriff eines Anschlag-Drehautomaten
32' auf, femer weist die Zentralverschraubung 33 einen von dem Schraubautomaten 22
faßbaren Schraubenkopf 35 auf, wobei femer der zum Anschlag-Drehautomaten 32' koaxial
angeordnete Schraubautomat 22 über die in Anschlagposition 18 des Verstellelementes
14 bzw. des Kolbens 17 bestromte Signaleinrichtung 21 angesteuert ist zur festen Verschraubung
der Stellvorrichtung 10 mit der Nockenwelle 11 über die Zentralverschraubung 33.
[0026] Wie aus der Zeichnung weiter ersichtlich, ist im Stromkreis 25 der Signaleinrichtung
21 ein mit der Verbindungstelle 27 der Leitungsabschnitte 24 kontaktierender Ring
36 vorgesehen, wobei an den elastisch nachgiebig abgestützten Ring 36 positives Potential
angelegt ist, während die Verstelleinrichtung 14 bzw. der Kolben 17 über weitere Teile
der Stellvorrichtung 10 mit der Brennkraftmaschine 12 an Masse liegt.
[0027] Weitere konstruktive Einzelheiten der Stellvorrichtung 10 sind in der DE 195 25 836
beschrieben.
1. Stellvorrichtung zur relativen Winkelverstellung einer angetriebenen Welle, insbesondere
Nockenwelle einer Brennkraftmaschine,
- die ein jeweils mittels paarweise angeordneter Verzahnungen (15, 15'; 16, 16') ein
Antriebsrad (13) mit der Welle (11) drehfest mitnehmendes, gesteuert/geregelt in antriebs-
und wellenseitigen Verzahnungen (15, 15'; 16, 16') verlagerbares Verstellelement (14)
umfasst, das
- in einer der der Erstmontage und/oder der Reparatur der Brennkraftmaschine (12)
dienenden Maschinen-Referenzstellung (1) einem Anschlag (20) der Stellvorrichtung
(10) zuordbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Anschlag (20) antriebseitig über das zweite Verzahnungspaar (16, 16') mit dem
weilenseitig über das erste Verzahnungspaar (15, 15') verbundenen Verstellelement
(14) in kinematischer Wirkverbindung steht derart,
- dass in einer montageabhängigen Referenzstellung der Maschine (12) bei drehfest gehaltenem
Antriebsrad (13) und drehfixierter Welle (11) mittels einer Drehbewegung einer eine
wellenseitige Verzahnung (15) aufweisenden Lagerbuchse (37) über ein ansetzbares Werkzeug
(32 bzw. 32') um eine leicht angezogene Zentralverschraubung (33) der Stellvorrichtung
(10) mit der Welle (11) das Verstellelement (14) in Anschlagposition (18) verlagert
ist, in der
- ein mit dem Verstellelement (14) verbundener Kolben (17) mit einem Kontakt (23)
eines elektrischen Leitungsabschnittes (24) eines Versorgungs- oder Steuer-Stromkreises
(25) einer die Anschlagposition (18) anzeigenden Signaleinrichtung (21) zusammenwirkt.
2. Stellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- daß eine elektrisch/elektronisch ansteuerbare Signaleinrichtung (21) vorgesehen ist,
die
- einer optischen und/oder akustischen Anzeige und/oder einer Ansteuerung eines Montageautomaten
(22, 32') dient.
3. Stellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der Kontakt (23) einschließlich des Leitungsabschnittes (24) in einem aus elektrischen
Isolierstoff gebildeten Anschlag (20) angeordnet ist, wobei
- der Leitungsabschnitt (24) am kontaktfemen Ende im Bereich der freien Stimseite
(26) des Anschlages (20) eine Verbindungsstelle (27) aufweist.
4. Stellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
- daß mehrere miteinander elektrisch verbundene Kontakte (23) am Anschlag (20) verteilt
angeordnet sind, die
- gegebenenfalls zu einem ringförmigen Kontakt weitergebildet sind.
5. Stellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem mittels eines hydraulisch beaufschlagten Kolbens (17) in einem Gehäuse (31) verlagerbaren
Verstellelement (14) anschlagseitig eine hydraulische Anschlag-Dämpfungseinrichtung
(30) zugeordnet ist.
6. Stellvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Lagerbuchse (37) stimseitig Einrichtungen (34) zum Dreheingriff eines Anschlag-Drehautomaten
(32') aufweist, und
- daß die Zentralverschraubung (33) einen von einem Schraubautomaten (22) faßbaren Schraubenkopf
(35) aufweist, und
- daß der zum Anschlag-Drehautomaten (32') koaxial angeordnete Schraubautomat (22) über
die in Anschlagposition (18) des Verstellelementes (14) bestromte Signaleinrichtung
(21) angesteuert ist
1. A means for relative angular adjustment of a driven shaft, especially an internal
combustion engine camshaft,
- comprising an adjusting element (14) entraining a drive wheel (13) co-rotatably
with the shaft (11) via pairs of teeth (15, 15'; 16, 16') and movable under closed-loop
or open-loop control in teeth (15, 15'; 16, 16') on the drive side and on the shaft
side,
- the adjusting element being associated with a stop (20) of the adjusting device
(10) in an engine reference system (1) for the purpose of initial assembly and/or
repair of the engine (12),
characterised in that
- the stop (20) on the drive side is in kinematically operative connection via the
second pair of teeth (16, 16') to the adjusting element (14) connected via the first
pair of teeth (15, 15') on the shaft side, so that
- when the engine (12) is in a reference position dependent on assembly and the drive
wheel (13) is held non-rotatably and the shaft (11) is fixed in rotation the adjusting
element (14) is moved in the stop position (18) by a rotary motion of a bearing bush
(37) comprising teeth (15) on the shaft side, the motion being effected by an attachable
tool (32 or 32') round a slightly tightened means (33) for centrally screwing the
adjusting device (10) to the shaft (11), and
- in the stop position (18) a piston (17) connected to the adjusting element (14)
co-operates with a contact (23) of an electric line portion (24) of a supply or control
circuit (25) of a signal means (21) indicating the stop position (18).
2. An adjusting device according to claim 1,
characterised in that
- an electrically or electronically controllable signal device (21) is provided and
- is used for optical and/or acoustic indication and/or for actuation of an assembly
robot (22, 32').
3. An adjusting device according to claims 1 and 2,
characterised in that
- the contact (23) including [that] of the line portion (24) is disposed in a stop
(20) made of electrically insulating material, wherein
- at the end remote from the contact the line portion (24) has a connecting place
(27) in the region of the free end face (26) of the stop (20).
4. An adjusting device according to claims 1 to 3,
characterised in that
- a number of electrically connected contacts (23) are distributed at the abutment
(20) and
- if required are extended to form an annular contact.
5. An adjusting device according to claims 1 to 4, characterised in that a hydraulic stop-damping device (30) is associated on the stop side with the adjusting
element (14), which is movable by a hydwaulically actuated piston (17) in a casing
(31).
6. A control device according to one or more of claims 1 to 5,
characterised in that
- the bearing bush (37) at its end face has means (34) for rotatable engagement of
a stop-turning robot (32') and
- the central screwing means (33) comprises a screw head (35) for engagement by a
screwing robot (22), and
- the screwing robot (22), disposed coaxially relative to the stop-turning robot (32'),
is actuated by the signal device (21), energised in the stop position (18) of the
adjusting element (14).
1. Dispositif de calage pour le réglage angulaire relatif) d'un arbre moteur, notamment
d'un arbre à cames de moteur-thermique, comprenant
- un élément de réglage (14) déplaçable chaque fois à l'aide de paires de dentures
(15, 15'; 16, 16') entraînant solidairement en rotation une roue d'entraînement (13)
avec l'arbre (11), de manière commandée/réglée dans les dentures du côté de l'entraînement
et de l'arbre (15, 15' ; 16, 16'),
- cet élément de réglage étant associé dans une position de référence de moteur (1)
servant au premier montage et/ou à la réparation du moteur thermique (12) à une butée
(20) du dispositif de calage (10),
caractérisé en ce que
- la butée (20) coopère cinématiquement du côté de l'entraînement par la seconde paire
de dentures (16, 16') avec l'élément de réglage (14) relié du côté de l'arbre par
la première paire de dentures (15, 15'), de façon que,
- dans une première position de référence dépendant du montage du moteur (12), la
roue d'entraînement (13) étant maintenue fixe en rotation et l'arbre (11) étant maintenu
fixe en rotation, à l'aide d'un mouvement de rotation d'un coussinet de palier (37)
ayant une denture (15) du côté de l'arbre, un outil (32, 32') mis en place règle l'élément
de réglage (14) en position de butée (18), par un vissage central (33) légèrement
serré du dispositif de calage (10) relié à l'arbre (11),
- et dans cette position de butée, un piston (17) relié à l'élément de réglage (14)
coopère avec un contact (23) d'un segment de conducteur électrique (24) d'un circuit
électrique d'alimentation et de commande (25) d'une installation de signalisation
(21) indiquant la position de butée (18).
2. Dispositif de calage selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
- il comporte une installation de signalisation (21) à commande électrique/électronique,
et
- cette installation de signalisation sert à l'affichage optique et/ou acoustique
et/ou à la commande d'un automate de montage (22, 32').
3. Dispositif de calage selon les revendications 1 et 3,
caractérisé en ce que
- le contact (23) y compris le segment de conducteur (24) est monté dans une butée
(20) formée de matière électrique isolante,
- le segment de conducteur (24) ayant à l'extrémité éloignée du contact, dans la zone
de l'extrémité frontale libre (26) de la butée (20), un point de liaison (27).
4. Dispositif de calage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
- plusieurs contacts (23) reliés électriquement sont prévus répartis sur la butée
(20),
- le cas échéant, ces contacts sont en forme de contact annulaire.
5. Dispositif de calage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'
un piston (17) hydraulique de l'élément de réglage (14) mobile dans un boîtier (31),
comporte du côté de la butée, une installation d'amortissement de butée hydraulique
(30).
6. Dispositif de calage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
- le coussinet (37) comporte du côté frontal, des moyens (34) pour permettre la prise
en rotation d'un automate de rotation de butée (32'), et
- le vissage central (33) comporte une tête de vis (35) qui peut être prise par un
automate de vissage (22), et
- l'automate de vissage (22) coaxial à l'automate de rotation de butée (32') est commandé
par l'installation de signalisation (21) alimentée par l'élément de réglage (14) en
position de butée (18).