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EP 0 847 806 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.2001 Patentblatt 2001/44 |
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Anmeldetag: 02.12.1997 |
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Verfahren und Vorrichtung zur elektrischen Aufladung und Abtrennung schwierig abzuscheidender
Partikel aus einem Gasfluid
Process and apparatus for electrical charging and separation of hardly removable particles
from a gas stream
Procédé et appareil pour le chargement électrique et la séparation de particules difficilement
remouvables d'un écoulement de gaz
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DK ES FI FR GB GR IT NL SE |
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Priorität: |
06.12.1996 DE 19650585
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.06.1998 Patentblatt 1998/25 |
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Patentinhaber: Hamon Rothemühle Cottrell GmbH |
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57482 Wenden-Rothemühle (DE) |
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Erfinder: |
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- Frank, Werner Jakob
51469 Bergisch Gladbach (DE)
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Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Hemmerich, Valentin, Gihske, Grosse,
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 516 892
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US-A- 5 059 219
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Filter, bei dem mit Hilfe der elektrostatischen
Aufladung und Abscheidung schwierig abzuscheidende Partikel innerhalb eines oder mehrerer
Bereiche bzw. Felder aus einem Gasfluid entfernt werden und nur eine Hochspannungs-Versorgungsquelle
für diese Hochspannungszone verwendet wird und die Feldstärke des lonisierungsbereiches
kleiner als die Feldstärke des Abscheidebereiches ist.
[0002] Dies gilt insbesondere für solche Partikel, die sich aufgrund ihrer physikalisch/chemischen
Beschaffenheit der ansonsten hocheffizienten Abscheidung in einem üblichen nach dem
Cotrell-Prinzip arbeitenden Elektrofilter teilweise oder überwiegend entziehen.
[0003] Bei den nach dem sogenannten Cotrell-Prinzip arbeitenden Elektrofiltem erfolgt bekanntlich
Aufladung und Transport der abzuscheidenden Partikel sowie deren Anlagerung an gegebenenfalls
speziell geformte Niederschlagselektroden gleichzeitig in einem elektrischen Feld,
wobei die Partikel nach ausreichender Ansammlung bzw. Agglomeration entweder durch
mechanische Erschütterung (trokkene Abreinigung) oder durch Spülung (nasse Abreinigung)
von der Niederschlagselektrode entfernt werden. Nötigenfalls werden mehrere der vorbeschriebenen
elektrischen Felder in Serie oder auch parallel geschaltet, um die gewünschte Gesamt-Abscheideleistung
zu erzielen.
[0004] Die Ursache für die Problematik schwierig abzuscheidender Partikel kann sowohl auf
die elektrischen Eigenschaften der Partikel zurückzuführen sein, die aufgrund ihrer
chemisch/physikalischen Beschaffenheit an den Niederschlagselektroden zu einer isolierenden
Schicht führen und/oder darauf, dass aufgrund der elektrischen Strömungsturbulenz
bzw. des sogenannten elektrischen Windes bei hoher Stromdichte als Folge der Gasionisierung
im Bereich zwischen den Auflade- und Abscheideelektroden insbesondere der Anteil der
Partikel im Kornbereich < 10µm zunehmend schwieriger an die Niederschlagselektroden
anzulagern ist. Dabei ist bekannt, dass als Folge der physikalisch wirksamen Auflademechanismen,
nämlich der sogenannten Stoß- oder Feldaufladung und der Diffusionsaufladung, ein
mehr oder minder ausgeprägtes Minimum der Partikel-Fraktionsabscheideleistung auftritt.
Um den Problemen elektrischer Strömungsturbulenz infolge des elektrischen Windes zu
begegnen, wurden auch sogenannte 2-Stufen-Elektrofilter entwickelt, bei denen Aufladung
und Abscheidung der Partikel in nacheinander geschalteten getrennten elektrischen
Feldern erfolgen. Nachteile dieser Vorgehensweise sind gegeben durch die räumlich
notwendige Trennung der Stufen und deren unterschiedliche elektrische Hochspannungsversorgung.
[0005] Eine Abscheidevorrichtung der eingangs genannten Art mit ebenfalls zwei hintereinander
geschalteten Filtern mit einer Hochspannungsversorgung ist durch die FR-A-516 892
bekanntgeworden, und zwar ausgebildet als ein axialer Röhrenfilter. In diesem sind
Sprühelektroden in Strömungsrichtung der zu reinigenden Gase mit konzentrischer Elektrodenanordnung
vorgesehen. Es bildet sich damit ein elektrisches Feld in gleichmäßiger Verteilung
aus. In dem ersten Filter wird sowohl ionisiert als auch bereits der größte Teil an
Partikeln abgeschieden. In dem zweiten Filter werden dann unter Einfluß eines gleichmäßigeren
elektrischen Feldes die in der ersten Zone nicht abgeschiedenen Partikel erfaßt und
abgeschieden. Die gleichzeitige Partikelabscheidung in der Vorionisierungszone bzw.
in dem ersten Filter führt zu einem schädlichen Rücksprühen, und außerdem stellt sich
aufgrund der nahezu gleichen geometrischen Sprühabstände gegenüber den Abständen der
Niederschlagselektroden eine hohe, zusätzliche Baumaßnahmen erfordernde Strömungsgeschwindigkeit
ein.
[0006] Bei einem weiteren, aus der US-A-5,059,219 bekannten Elektrofilter anderer Art sind
getrennte Hochspannungssysteme vorgesehen, und zwar ist jeweils sowohl die lonisierungszone
als auch die Abscheidezone bereits an eine separate Hochspannungsquelle angeschlossen.
Entsprechend den vorhandenen, voneinander unabhängigen Hochspannungsversorgungen liegen
getrennte Filterzonen vor.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der vorbeschriebenen Elektrofilter-Verfahren
zu vermeiden und ein Verfahren zu entwickeln, bei dem mit Hilfe nur einer Hochspannungsquelle
in jedem elektrischen Feld eine effiziente Aufladung der Partikel durchgeführt wird
und in der Folge der Transport der aufgeladenen Partikel und deren Abscheidung an
die entgegengesetzt gepolten Abscheideelektroden bei ausreichend hoher Feldstärke
erfolgt.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren dadurch gelöst, dass die zu
reinigenden Fluide innerhalb der Hochspannungsfelder nacheinander zuerst nur ionisiert
und dann abgeschieden werden, wobei eine hoch stromintensive lonisierung in einer
vergrößerten Gasse mit mindestens dem doppelten geometrischen Abstand gegenüber dem
geometrischen Abstand der Abscheidezone erfolgt und dann erst die Abscheidung in wenigstens
zwei anschließenden, parallel nebeneinander liegenden Gassen bei stromarmer lonisierung
durchgeführt wird.
[0009] Dies bedeutet, dass einem Bereich extremer lonisierung mit entsprechend hoher elektrischer
Turbulenz bzw. elektrischem Wind quer zur Gasströmung ein weitestgehend beruhigter
praktisch laminarer Bereich - im wesentlichen ohne elektrische Turbulenz - folgt,
in welchem die Abscheidung der schwierig abzuscheidenden aufgeladenen Partikel hocheffizient
und ungehindert erfolgen kann.
[0010] Die effiziente Aufladung der Partikel wird bei einer angelegten Hochspannung durchgeführt,
die im nachfolgenden Abscheidebereich eine Feldstärke erzeugt, die für den Transport
und die Abscheidung der Partikel ausreichend ist.
[0011] Dies wird im Prinzip für verschiedene Elektrofilter-Ausführungsformen einerseits
dadurch realisiert, dass für eine Hochspannungsquelle im lonisierbereich größere geometrische
Sprühabstände gegenüber der geerdeten Niederschlagselektrode eingestellt werden als
im Abscheidebereich, sowie andererseits dadurch, dass die Geometrien der normalerweise
negativ gepolten Sprühelektroden für lonisier- und Abscheidebereich entsprechend ihrer
Aufgabenstellung unterschiedlich ausgeführt werden. So wird für den lonisierbereich
eine hoch stromintensive Sprühelektrodenform gewählt, während für den Abscheidebereich
eine weitestgehend stromarme bzw. spannungsintensive Sprühelektrodenform eingesetzt
wird.
[0012] Gegebenenfalls können im Prinzip mehrere Abschnitte für Ionisierung und Abscheidung
innerhalb eines Elektrofilterfeldes angeordnet werden, wenn die einmalige PartikelAufladung
nicht ausreichend sein sollte.
[0013] Mehrere Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- das Partikel-Abscheideverhalten in einem Elektrofilter,
- Fig. 2
- eine schematische Übersichtsanordnung der Erfindung, wobei die benachbarten Gassen
nicht dargestellt sind
- Fig. 3
- eine weitere Übersichtsanordnung,
- Fig. 4
- ein Horizontalfeld mit einem Ionisierungsbereich,
- Fig. 5
- ein Horizontalfeld mit zwei Ionisierungsbereiche,
- Fig.6
- ein Horizontalfeld mit gekühlten Niederschlagselektroden im Ionisierungsbereich,
- Fig. 7
- ein Einfeld-Vertikalfilter, der kein Ausführungsbeispiel der beanspruchten Erfindung
darstellt
[0014] Das erfindungsgemäße elektrische Abscheideverfahren ist in praktisch allen Elektrofilter-Bauarten
bzw. Ausführungsformen anwendbar.
[0015] Um eine möglichst hohe elektrische Feldstärke im Abscheidebereich zu erzielen, wird
deshalb für die Anwendung im horizontal durchströmten Elektrofilter die Nutzung von
mehr als einer benachbarten Filtergasse für den Ionisierbereich vorgeschlagen. Durch
diese Anordnung können die elektrischen Erfordernisse von Ionisierung und Abscheidung
mit Hilfe nur einer Hochspannungs-Versorgungseinheit je Filterfeld in idealer Weise
aufeinander abgestimmt werden.
[0016] Fig. 1 zeigt das Partikel-Abscheideverhalten in einem Elektrofilter. Als Folge der
physikalisch wirksamen Auflademechanismen, nämlich der sogenannten Stoß- oder Feldaufladung
und der Diffusionsaufladung, tritt ein mehr oder minder ausgeprägtes Minimum der Partikel-Fraktionsabscheideleistung
auf. Dies ist mit der dargestellten Kurve deutlich zu erkennen.
[0017] Fig. 2 zeigt die Übersicht einer einzelnen Abscheidegasse mit einer vorangestellten
vergrößerten Ionisierungsgasse. Die benachbarten Gassen sind nicht dargestellt. An
einer Hochspannungsstromquelle 1 ist ein Hochspannungssystem 2 angeschlossen, das
mit stromintensiven Sprühelektroden 6 und spannungsintensiven bzw. stromarmen Sprühelektroden
7 versehen ist. Die Sprühelektroden 6 befinden sich in einem Ionisierungsbereich 4,
der von Niederschlagselektroden 3 gebildet ist. Die Sprühelektroden 7 befinden sich
in einem Abscheidebereich 5, der von geerdeten Niederschlagselektroden 3 gebildet
ist. Mit 11 ist das gesamte Hochspannungsfeld gekennzeichnet. Der Ionisierungsbereich
4 und der Abscheidebereich 5 sind geometrisch dermaßen ausgebildet, daß die Sprühabstände
im Ionisierungsbereich größer sind, als die Sprühabstände im Abscheidebereich. In
dem vergrößerten Ionisierungsbereich 4 wird eine ausreichende Aufladung der Partikel
erreicht, die dann in dem folgenden Abscheidebereich 5 mit reduzierten Turbulenzen
bzw. nahezu fehlendem elektrischen Wind optimal abgeschieden werden.
[0018] Wenn die einmalige Partikelaufladung für eine optimale Abscheidung nicht ausreicht,
kann gemäß Fig. 3 dem Ionisierungsbereich 4 und dem Abscheidebereich 5 ein weiterer
Ionisierungsbereich 4a mit einem Abscheidebereich 5a nachgeschaltet werden.
[0019] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines horizontal angeordneten Elektrofilters.
Hier sind innerhalb eines Filtergehäuses 8 mit der Erdung 12 mehrere Reihen Niederschlagselektroden
3 vorgesehen, die im Abscheidebereich 5 mehrere Abscheidegassen 13 bilden. In jede
dieser Abscheidegassen sind spannungsintensive Sprühelektroden 7 vorgesehen. In Strömungsrichtung
der zu reinigenden Fluide gesehen, sind jeweils einem Ionisierbereich 4 mit der stromintensiven
Sprühelektrode 6 mit den Sprühelektroden 7 zwei Abscheidegassen 13, nachgeschaltet.
Punktierte Linien 14 deuten an, daß sich weitere Gassen 13 anschließen können.
[0020] Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, wonach einem Ionisierungsbereich 4
drei Gassen 13 nachgeschaltet sind. Hier wird also das Gas in einem Ionisierungsbereich
aufgeladen und in drei Gassen innerhalb des Abscheidebereiches 5 abgeschieden. Außerdem
zeigt dieses Ausführungsbeispiel, daß dem Ionisierungsbereich 4 ein weiterer Ionisierungsbereich
4a mit einem Abscheidebereich 5a nachgeschaltet ist.
[0021] Fig.6 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einem Ionisierungsbereich 4, bei dem die
geerdeten Niederschlagselektroden 9 als Hohlkörper dargestellt sind, die von einem
Kühlmittel 10 durchströmt werden. Mit dieser Kühlung wird eine Rückionisierung aufgrund
eines extremen elektrischen Partikelwiderstandes vermieden.
[0022] Fig. 7 zeigt ein Beispiel eines vertikalen Einfeld-Röhrenfilters. Hier sind zwischen
einem Eintrittsgehäuse 15 und einem Austrittsgehäuse 16 mehrere Rohre 17 vorgesehen,
die im Eingangsbereich einen vergrößerten Querschnitt 18 aufweisen. An der Hochspannungs-Stromversorgung
1 ist über einen Isolator 19 das Hochspannungssystem 2 angeschlossen. Der erweiterte
Rohrquerschnitt 18 bildet mit den stromintensiven Sprühelektroden 6 den Ionisierungsbereich
4 und die Rohre 17 bilden mit den spannungsintensiven Sprühelektroden 7 den Abscheidebereich
5. Die Rohre 17 mit dem erweiterten Querschnitt 18 bilden gleichzeitig die geerdeten
Niederschlagselektroden.
[0023] Mit den Ausführungsbeispielen ist das Wesen der Erfindung deutlich aufgezeigt, nämlich
innerhalb eines Hochspannungsfeldes 11 mit nur einer Hochspannungsstromquelle 1 in
einem vergrößerten Ionisierbereich 4 eine optimale Aufladung zu erreichen und dann
in den nachfolgenden kleineren Einzelgassen die Partikel aus dem zu reinigenden Fluid
abzuscheiden.
1. Verfahren, bei dem mit Hilfe der elektrostatischen Aufladung und Abscheidung schwierig
abzuscheidende Partikel innerhalb eines oder mehrerer Bereiche bzw. Felder aus einem
Gasfluid entfernt werden und nur eine Hochspannungs-Versorgungsquelle (1) für diese
Hochspannungszone verwendet wird und die Feldstärke des lonisierungsbereiches (4)
kleiner als die Feldstärke des Abscheidebereiches (5) ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zu reinigenden Fluide innerhalb der Hochspannungsfelder (11) nacheinander zuerst
nur ionisiert und dann abgeschieden werden, wobei die hoch stromintensive lonisierung
in einer vergrößerten Gasse mit mindestens dem doppelten geometrischen Abstand gegenüber
dem geometrischen Abstand der Abscheidezone (5) erfolgt und dann erst die Abscheidung
in wenigstens zwei anschließenden, parallel nebeneinander liegenden Gassen (13) bei
stromarmer lonisierung durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fluide innerhalb des Hochspannungsfeldes (11) zwei- oder mehrmals nacheinander
ionisiert und abgeschieden werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die geerdeten Elektroden (9) des lonisierungsbereiches (4) gekühlt werden.
4. Elektrostatisch arbeitendes Filter für schwierig abzuscheidende Partikel mit einer
Hochspannungs-Versorgungsquelle (1) mit Gassen bildenden Niederschlagselektroden (3)
und darin vorgesehenen Sprühelektroden (6, 7), insbesondere zum Durchführen des Verfahrens
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der geometrische Abstand der Hochspannung führenden und geerdeten Elektrode (3, 6)
in der lonisierungszone (4) mindestens doppelt so groß ist wie in der Abscheidezone
(5), zwei oder mehreren Gassen (13) für die Abscheidung eine Gasse für die lonisierung
vorgeschaltet ist, und dass die Geometrie der normalerweise negativ gepolten Sprühelektroden
(6, 7) für lonisier- und Abscheidezone (4, 5) unterschiedlich ausgeführt ist, wobei
für die lonisierzone (4) eine hoch stromintensive Sprühelektrodenform (6) und für
den Abscheidebereich (5) eine weitestgehend stromarme bzw. spannungsintensive Sprühelektrodenform
(7) eingesetzt ist.
5. Filter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Feld mehrere lonisierungs- und Abscheidebereiche (4, 4a; 5, 5a) in Flußrichtung
der Fluide hintereinander angeordnet sind.
6. Filter nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Niederschlagselektroden (9) der lonisierungszone (4; 4a) gekühlt sind.
1. A method, in which using electrostatic charging and precipitation, difficult to separate
particles are removed from a gas fluid within one or more areas or fields and only
one high-voltage supply source (1) is used for this high-voltage zone and the field
strength of the ionisation area (4) is smaller than the field strength of the separation
area (5)
characterised in that
the fluids to be purified within the high-voltage fields (11) are initially only consecutively
ionised and then precipitated, whereby the highly current-intensive ionisation takes
place in an enlarged channel with at least double the geometric distance vis-a-vis
the geometric distance of the separation zone (5), and the separation is the only
carried out in a least two connecting channels (13) lying parallel to each other with
low-current ionisation.
2. The method according to claim 1,
characterised in that
the fluids within the high-voltage field (11) are consecutively ionised and precipitated
two or more times
3. The method according to claim 1 or 2,
characterised in that
the earthed electrodes (9) of the ionisation area (4) are cooled.
4. The electrostatically operating filter for difficult to separate particles with a
high-voltage supply source (1) with precipitation electrodes (3) forming channels
and spay electrodes (6, 7) arranged therein, more particularly for implementing the
method in accordance with claim 1,
characterised in that
the geometric distance of the electrodes (3, 6), carrying the high voltage and earthed,
within the ionisation zone (4) is twice as large as in the separation zone (5), one
channel for ionisation is connected in series to two or more channels (13) for separation,
and in that the geometry of the normally negatively polarised spray electrodes (6, 7) for the
ionisation and separation zone (4, 5) is differently designed, a highly current-intensive
spray electrode form (6) being used for the ionisation zone (4) and a largely low-current
or voltage-intensive spray electrode form (7) being used for the separation zone (5).
5. The filter according to claim 4,
characterised in that
several ionisation and separation areas (4, 4a; 5, 5a) are arranged consecutively
in one field in the direction of the flow of the fluids.
6. The filter according to claim 4 or 5,
characterised in that
the precipitation electrodes (9) of the ionisation zones (4; 4a) are cooled.
1. Procédé, dans lequel des particules difficiles à séparer sont éliminées d'un fluide
gazeux dans une ou plusieurs régions ou champs à l'aide de la charge et séparation
électrostatique et seulement une source d'alimentation haute tension (1) est employée
pour cette zone de haute tension et l'intensité du champ de la région d'ionisation
(4) est inférieure à l'intensité du champ de la région de séparation (5),
caractérisé en ce que les fluides à épurer dans les champs de haute tension (11) sont d'abord successivement
et uniquement ionisés puis séparés, où la forte ionisation à courant intense a lieu
dans un passage agrandi avec au moins la distance géométrique doublée par rapport
à la distance géométrique de la zone de séparation (5) et la séparation est seulement
réalisée après, dans au moins deux passages (13) successifs, parallèles l'un à l'autre,
pendant une ionisation à faible courant.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les fluides dans le champ de haute tension (11) sont successivement ionisés deux
ou plusieurs fois puis séparés.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2
caractérisé en ce que les électrodes (9) mises à la masse, de la région d'ionisation (4) sont refroidies.
4. Filtre à fonctionnement électrostatique pour des particules difficiles à séparer,
avec une source d'alimentation haute tension (11) ayant des électrodes de précipitation
(3) formant des passages et des électrodes de pulvérisation (6, 7), en particulier
pour réaliser le procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la distance géométrique des électrodes (3, 6) conduisant la haute tension et celles
mises à la masse dans la zone d'ionisation (4) est au moins le double de celle dans
la zone de séparation (5), un passage pour l'ionisation est prévu devant deux ou plusieurs
passages (13) pour la séparation, et en ce que la géométrie des électrodes de pulvérisation (6, 7) normalement polarisées négativement
est réalisée différemment pour la zone d'ionisation et la zone de séparation (4, 5),
une forme d'électrode de pulvérisation (6) à courant intense étant mise en oeuvre
pour la zone d'ionisation (4) et une forme d'électrode de pulvérisation (7) à faible
courant ou à tension intense étant mise en oeuvre pour la région de séparation (5).
5. Filtre selon la revendication 4
caractérisé en ce que, dans un champ, plusieurs régions d'ionisation et de séparation (4, 4a; 5, 5a) sont
disposées l'une derrière l'autre dans la direction d'écoulement du fluide.
6. Filtre selon la revendication 4 ou 5
caractérisé en ce que les électrodes de précipitation (9) de la zone d'ionisation (4; 4a) sont refroidies.