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(11) |
EP 0 949 391 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.2001 Patentblatt 2001/44 |
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Anmeldetag: 31.03.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04D 13/147 |
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Dachdurchführung
Roof lead-through
Traversée de toit
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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MK SI |
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Priorität: |
11.04.1998 DE 19816237
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.10.1999 Patentblatt 1999/41 |
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Patentinhaber: HAUSprofi Bausysteme GmbH |
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72250 Freudenstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Schürmann, Wolfram
72280 Dornstetten (DE)
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| (74) |
Vertreter: KOHLER SCHMID + PARTNER |
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Patentanwälte
Ruppmannstrasse 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 101 401 FR-A- 627 271 FR-A- 2 618 206 US-A- 4 437 687
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DE-U- 9 201 176 FR-A- 2 413 616 GB-A- 2 132 247
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dachendlüflungsrohr sowie eine Dachentlüftungsrohr
zur Befestigung an einer Dacheindeckungsplatte mit einer Durchtrittsöffnung, durch
die das Dachentlüftungsrohr hindurchführbar ist, wobei oberhalb der Dacheindeckungsplatte
im Bereich der Durchtrittsöffnung ein Auflager vorgesehen ist.
[0002] Eine Dachdurchführung der eingangs genannten Art ist durch die US-PS 4,437,687 bekannt
geworden.
[0003] Dort wird beschrieben, unterhalb der Dacheindeckungsplatte einen Kragen auf das Dachentlüftungsrohr
aufzuschrauben, um eine Verspannung eines oberhalb der Dacheindeckungsplatte auf das
Dachentlüftungsrohr aufgeschraubten weiteren Kragens zu erreichen.
[0004] Die im deutschen Gebrauchsmuster 295 14 513.7 beschriebene Dachdurchführung weist
eine Dacheindeckungsplatte auf, die einen Dom mit kuppelförmiger Oberseite (Auflager)
und eine Durchtrittsöffnung im Scheitelbereich des Doms besitzt. Ein Dachentlüftungsrohr
kann durch die Dacheindeckungsplatte hindurchgeführt und quer zur Dacheindeckungsplatte
angeordnet werden. Auf dem Dom kann sich ein formpassend zum Dom gestaltetes, mit
dem Dachentlüftungsrohr verbundenes Haubenteil (Stützelement) abstützen, das einen
Rohrabschnitt aufweist, der auf dem Dachentlüftungsrohr verschieblich angebracht ist.
Das Dachentlüftungsrohr kann durch eine Verspannung von Haubenteil und Dom in seiner
ausgerichteten Stellung befestigt werden. Die Verspannung läßt sich durch eine auf
der Außenumfangsfläche des Dachentlüftungsrohres angebrachte Ringmutter durchführen.
[0005] Ein Nachteil dieser bekannten Dachdurchführung besteht darin, daß die Dacheindeckungsplatte
und das Dachentlüftungsrohr aus einem verspannbaren Kunststoff-Material gefertigt
sind, damit die Spannkraft ausreicht, das Dachentlüftungsrohr in unterschiedlichen
Neigungswinkeln zu fixieren. Die Verspannung von Haubenteil und Dom läßt sich beispielsweise
nicht auf Tonziegel-Durchgangspfannen oder Dachpfannen aus einem anderen starren Werkstoff
übertragen. Derartige Durchgangspfannen können auch nur aufwendig und teuer mit einem
ausgebildeten Dom hergestellt werden.
[0006] Dachentlüftungsrohr und Dacheindeckungsplatte können nur von der Außenseite des Daches
ausgerichtet und fixiert werden.
[0007] Aus der FR-A 22 38 826 ist eine weitere Dachdurchführung bekannt, bei der ein Dachentlüftungsrohr
durch die Öffnung der Dacheindeckungsplatte hindurchgeführt ist; An dem über die Dachfläche
hinausragenden Teil des Dachentlüftungsrohres ist ein Haubenteil (Stützelement) befestigt,
das eine kuppelförmige Oberseite eines Domes (Auflager) in der Dacheindekkungsplatte
abdeckt. Nachdem das durchgängige, einteilige Dachentlüftungsrohr, an dem Absätze
angeformt sind, durch die Öffnung der Dacheindeckungsplatte geschoben wurde, hintergreifen
die Absätze Widerlager der Dacheindeckungsplatte, die wiederum zum Abstützen des durch
die Öffnung geführten Dachentlüftungsrohres dienen. Die Absätze bilden mit dem Haubenteil
gegenüber dem Dom der Dacheindeckungsplatte einen Rastverschluß, so daß eine nicht
einstellbare Verspannung von Haubenteil und Dom und eine Abdichtung der Öffnung erreicht
wird.
[0008] Diese bekannte Dachdurchführung weist zusätzlich den Nachteil auf, daß sie kompliziert
und schwierig auf dem Dach zu befestigen ist. Darüber hinaus kann der Rastverschluß
nur durch erheblichen Kraftaufwand und technisches Geschick wieder gelöst werden.
[0009] Auch die FR-A-24 13 616 offenbart eine Dacheindeckungsplatte mit auflagerbildenden
Randbereichen.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Dachdurchführung aus Dachentlüftungsrohr
und Dacheindeckungsplatte zu schaffen, die möglichst wenige Bauteile benötigt, mit
möglichst geringem Aufwand auf dem Dach lösbar fixiert werden kann, einfach aufgebaut
ist und vor allem für Tonziegel-Durchgangspfannen geeignet ist.
[0011] Diese Aufgabe wird durch eine Dachdurchführung der eingangs genannten Art gelöst,
bei der unterhalb der Dacheindeckungsplatte auf der Außenumfangsfläche des Dachentlüftungsrohres
zwei das Dachentlüftungsrohr teilweise umgebende, gegenüberliegend angeordnete und
miteinander verbundene Befestigungselemente verschieblich und unter Druckbeaufschlagung
gegen die Unterseite der Dacheindeckungsplatte fixierbar sind und daß sich auf dem
Auflager an einer Außenumfangsfläche des Dachentlüftungsrohres angebrachte Stützelemente
abstützen.
[0012] Die erfindungsgemäße Dachdurchführung kann dadurch auf dem Dach angebracht werden,
daß das Dachentlüftungsrohr durch die Durchtrittsöffnung gesteckt wird. Anschließend
werden die Befestigungselemente auf der Außenumfangsfläche des Dachentlüftungsrohres
unterhalb der Dacheindeckungsplatte derart fixiert, daß Randbereiche der Dacheindeckungsplatte
zwischen den Stützelementen des Dachentlüftungsrohres und den Befestigungselementen
eingeklemmt werden. Die Dachdurchführung läßt sich leicht und lösbar vom Handwerker
handhaben, der sich während der Montage unterhalb der Dachfläche aufhält.
[0013] Wenn die Befestigungselemente bei einer bevorzugten Ausführungsform schalenförmig
mit unterschiedlicher Längserstrekkung ausgebildet sind, können Dachentlüftungsrohre
mit unterschiedlichen Neigungswinkeln zur Dachfläche an der Dacheindeckungsplatte
befestigt werden. Die Befestigungselemente können die Außenumfangsfläche des Dachentlüftungsrohres
teilweise bis unmittelbar zur Unterseite der Dacheindekkungsplatte abdecken, so daß
das Dachentlüftungsrohr mit ausreichender Sicherheit befestigt werden kann.
[0014] Die Befestigungselemente können einenends in radialer Richtung vorstehende Randflächen
zur Anlage an der Unterseite der Dacheindeckungsplatte aufweisen. Die Randflächen
können sich insbesondere dann gut an die Unterseite der Dacheindekkungsplatte andrücken,
wenn sie elastisch ausgebildet sind.
[0015] Die lösbare Befestigung des Dachentlüftungsrohres und der Befestigungselemente miteinander
läßt sich vorzugsweise mittels einer Ringmutter erreichen. Nach dem Aufbringen der
Befestigungselemente auf das Dachentlüftungsrohr wird eine Ringmutter über die Befestigungselemente
gezogen. Die Ringmutter kann vorzugsweise zweiteilig aufgebaut und um die Befestigungselement
herumgesteckt werden. Andere lösbare Befestigungsarten der Befestigungselemente umfassen
beispielsweise eine Rohrschelle, eine Klammer mit einem Schnellspannverschluß oder
Klip- oder Hakenmechanismus zum Arretieren zweier oder mehrerer Teile zur Befestigung
der Befestigungselemente.
[0016] Die Außenumfangsfläche des Dachentlüftungsrohres kann profiliert gestaltet sein,
und eine Innenfläche der Befestigungselemente kann komplementär zur Außenumfangsfläche
ausgebildet sein. Die Profilierung (beispielsweise sägezahnförmig oder wellenförmig)
ermöglicht eine positionierbare Vorjustierung der Befestigungselemente an der Außenumfangsfläche
des Dachentlüftungsrohres. Die Befestigungselemente könnten aber auch an der Außenumfangsfläche
durch eine Schnapp- oder Rastverbindung gehalten werden.
[0017] Die Verspannung der Dacheindeckungsplatte zwischen den Stützelementen und Befestigungselementen
läßt sich noch weiter dadurch verbessern, daß die Stützelemente vom Dachentlüftungsrohr
radial nach außen vorstehen und in Richtung der Dacheindeckungsplatte abgewinkelt
verlaufen. Aufragende Randbereiche der Dacheindeckungsplatte können von derartigen
Stützelementen umgriffen werden. Die Fixierung des Dachentlüftungsrohres in einer
geneigten Stellung wird dadurch unterstützt.
[0018] Nach Hindurchführung des Dachentlüftungsrohres durch die Dacheindeckungsplatte bestimmen
die Längserstreckungen der die Durchtrittsöffnung umgebenden Randbereiche den Neigungswinkel
des Dachentlüftungsrohres zur Dacheindeckungsplatte. Das Dachentlüftungsrohr kann
stets in gleicher Weise ausgebildet sein, während unterschiedliche Dacheindeckungsplatten
Verwendung finden. Deshalb sind bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
die Längserstreckungen auf den Neigungswinkel eines Daches abgestimmt. Der Handwerker
wählt je nach Neigungswinkel einer Dacheindeckungsplatte mit Randbereichen unterschiedlicher
Längserstreckung aus und führt anschließend ein einheitliches Dachentlüftungsrohr
durch die Durchtrittsöffnung hindurch. Zwei Befestigungselemente werden abschließend
auf dem Dachentlüftungsrohr aufgebracht, um die Randbereiche zwischen Befestigungsabschnitten
des Dachentlüftungsrohres und Stirnflächen der Befestigungselemente zu verklemmen.
[0019] Die Verspannung der Randbereiche zwischen den Befestigungselementen und Stützelementen
läßt sich dadurch optimieren, daß die Randbereiche von den Stützelementen des Dachentlüftungsrohres
umgreifbar sind. Dies hat den weiteren Vorteil, daß die Ausrichtung des Dachentlüftungsrohres
zur Dacheindeckungsplatte und damit zur Neigungsfläche der Dachfläche dauerhaft gegeben
ist.
[0020] Das Dachentlüftungsrohr läßt sich aus den verschiedensten Werkstoffen fertigen. Bevorzugt
ist seine Herstellung aus Kunststoff, Metall oder Keramik (Ton).
[0021] Die Dacheindeckungsplatte ist einfach aufgebaut, weil sie keinen aufwendigen Dom
benötigt, sondern lediglich die Durchtrittsöffnung begrenzende Randbereiche, die von
der Außenseite der Dacheindeckungsplatte aufragen. Die Verspannung der Dacheindeckungsplatte
mit dem Dachentlüftungsrohr und den Befestigungselementen ist nicht auf ein verspannbares
Kunststoff-Material beschränkt. Die Geometrie der Dacheindeckungsplatte ist daher
auch zur Herstellung der Dacheindeckungsplatte aus einem Tonziegel-Werkstoff (Keramik)
oder Metall geeignet.
[0022] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung, die erfindungswesentliche
Einzelheiten zeigt, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können gemäß den
Ansprüchen je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer
Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein.
Die
einzige Figur zeigt einen Längsschnitt durch eine Dachdurchführung mit einem Dachentlüftungsrohr
und einer Dacheindeckungsplatte.
[0023] Die Erfindung ist in der Figur schematisch dargestellt, so daß die wesentlichen Merkmale
der Erfindung gut zu erkennen sind. Die Darstellung ist nicht notwendigerweise maßstäblich
zu verstehen.
[0024] In der Figur ist gezeigt, wie ein Dachentlüftungsrohr 1 an einer Dacheindeckungsplatte
2 aus einem Tonziegel-Werkstoff befestigt ist. Die Dacheindeckungsplatte 2 weist eine
Durchtrittsöffnung 3 auf, durch die das Dachentlüftungsrohr 1 hindurchgeführt ist.
Das Dachentlüftungsrohr 1 ist aus einer Rohrwandung 4 aufgebaut, an dessen Außenumfangsfläche
5 ein Stützelement 6 ausgebildet ist. Das Stützelement 6 setzt sich aus einem in radialer
Richtung vorstehenden Teil 7 und einem abgewinkelten Teil 8 zusammen. Das Stützelement
6 einer anderen Ausführungsform könnte auch einen Zapfen besitzen, der in eine Nut
am Ende der Randflächen 10, 11 eingreifen könnte. Das Stützelement 6 schließt dann
bündig mit den Randflächen 10, 11 ab und bildet eine einheitliche Außenwand.
[0025] Die Dacheindeckungsplatte 2 umfaßt einen ersten und zweiten von einer Außenseite
9 der Dacheindeckungsplatte 2 aufragenden Randbereich 10 und 11, der die Durchtrittsöffnung
3 begrenzt. Die Randbereiche 10, 11 sind begrenzen mit der Außenseite 9 jeweils einen
Winkel, der auf den Neigungswinkel der Dachfläche abgestimmt ist, um das Dachentlüftungsrohr
1 lotrecht durch die Dacheindeckungsplatte 2 zu führen. Die Dacheindeckungsplatte
2 ist für eine Dachfläche mit einem bestimmten Neigungswinkel vorgesehen, an der das
Dachentlüftungsrohr 1 lotrecht ausgerichtet ist.
[0026] Unterhalb einer Unterseite 12 der Dacheindeckungsplatte 2 sind an der Außenumfangsfläche
5 des Dachentlüftungsrohres 1 ein erstes und ein zweites Befestigungselement 13 und
14 angebracht. Die Befestigungselemente 13 und 14 sind schalenförmig der Kontur des
Dachentlüftungsrohres 1 nachgebildet. Das Dachentlüftungsrohr 1 weist über eine Länge
15 bzw. 16 der Außenumfangsfläche 5 eine Profilierung auf, die komplementär an Innenseiten
17 und 18 der Befestigungselemente 13 und 14 vorgesehen ist. Die Profilierung ist
sägezahnförmig ausgebildet, um die Befestigungselemente 13 und 14 vorpositioniert
an das Dachentlüftungsrohr 1 anzudrücken. Die Befestigungselemente 13 und 14 können
in Richtung der Längsachse des Dachentlüftungsrohres 1 auf die Unterseite 12 der Dacheindeckungsplatte
2 geschoben werden. Dabei können Stirnflächen 19 und 20 der Befestigungselemente 13
und 14 gegen die Unterseite 12 druckbeaufschlagt werden. Die Stirnflächen 19 und 20
sind in radialer Richtung nach außen durch Randflächen 19a, 20a (Kragen) verlängert,
die an der Unterseite 12 formschlüssig anliegen. Maßliche Schwankungen in der Form
bzw. Geometrie der Dacheindeckungsplatte 2 aus Keramik können dadurch ausgeglichen
werden. Der Kragen kann sich elastisch an die Unterseite 12 andrücken. Weiterhin werden
Enden 21 und 22 der Randbereiche 10 und 11 gegen Teile 7 der Stützelemente 6 gedrückt.
Die Stützelemente 6 weisen eine Nut 23 bzw. 24 auf, in der die Randbereiche 10 und
11 von Teilen 8 der Stützelemente 6 umgriffen werden können.
[0027] Die dauerhafte Fixierung des ersten und zweiten Befestigungselements 13, 14 an dem
Dachentlüftungsrohr 1 wird dadurch erreicht, daß die Außenseiten der Befestigungselemente
13 und 14 ein Gewinde aufweisen, auf das eine Ringmutter 25 aufgezogen werden kann.
Durch das Zusammenspiel der Ringmutter 25 und mit den Profilierungen 15 bis 18 sind
die Befestigungselemente 13 und 14 auf der Außenumfangsfläche 5 des Dachentlüftungsrohres
1 ortsfest angebracht.
[0028] In Richtung der Dachneigung 26 gegenüberliegend angeordnete Randbereiche 10 und 11
weisen ebenso unterschiedliche Längserstreckungen auf, wie die gegenüberliegend angeordneten
Befestigungselemente 13 und 14. Der näher zur Traufe angeordnete Randbereich 10 besitzt
eine längere Erstreckung als der zum First hin gerichtete Randbereich 11. Umgekehrt
dazu weist das zur Traufe hin gerichtete Befestigungselement 13 eine geringere Längserstreckung
als das zum First hingewandte Befestigungselement 14 auf.
1. Dachdurchführung mit einem Dachentlüftungsrohr (1) zur Befestigung an einer Dacheindeckungsplatte
(2), die eine Durchtrittsöffnung (3) zur Hindurchführung des Dachentlüftungsrohres
(1) aufweist, wobei die Dacheindeckungsplatte oberhalb der Durchtrittsöffnung (3)
ein Auflager (10, 11) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem sich an einer Außenumfangsfläche (5) des Dachentlüftungsrohres (1) ausgebildete
Stützelemente (6) abstützen, daß unterhalb der Dacheindeckungsplatte (2) auf der Außenumfangsfläche
(5) des Dachentlüftungsrohres (1) zwei das Dachentlüftungsrohr (1) teilweise umgebende,
gegenüberliegend angeordnete und miteinander verbundene Befestigungselemente (13,
14) verschieblich und unter Druckbeaufschlagung gegen eine Unterseite (12) der Dacheindeckungsplatte
(2) fixierbar sind.
2. Dachdurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (13, 14) schalenförmig mit unterschiedlicher Längserstreckung
ausgebildet sind.
3. Dachdurchführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (13, 14) einenends in radialer Richtung vorstehende Randflächen
(19a, 20a) zur Anlage an der Unterseite (12) der Dacheindeckungsplatte (2) aufweisen.
4. Dachdurchführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (13, 14) mittels einer Ringmutter (25) miteinander verbindbar
sind.
5. Dachdurchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (13, 14) mittels einer Rohrschelle oder Klammer miteinander
verbindbar sind.
6. Dachdurchführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenumfangsfläche (5) des Dachentlüftungsrohres (1) profiliert gestaltet ist
und daß eine Innenfläche (17, 18) der Befestigungselemente (13, 14) komplementär zur
Außenumfangsfläche (5) ausgebildet ist.
7. Dachdurchführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (6) von dem Dachentlüftungsrohr (1) einen radial nach außen vorstehenden
Teil (7) und einen in Richtung der Dacheindeckungsplatte (2) abgewinkelten Teil (8)
besitzen.
8. Dachentlüftungsrohr für eine Dachdurchführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dachentlüftungsrohr (1) Stützelemente (6) zum Abstützen an einem Auflager einer
Dächeindeckungsplatte (2) aufweist und daß unterhalb der Stützelemente (6) an der
Außenumfangsfläche (5) zwei gegenüberliegend angeordnete und miteinander verbundene
Befestigungselemente (13, 14) in Längsrichtung des Dachentlüftungsrohres (1) verschieblich
und gegen die Dacheindeckungsplatte (2) druckbeaufschlagbar sind.
9. Dachentlüftungsrohr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Dachentlüftungsrohr (1) aus einem Keramik-Werkstoff gefertigt ist.
10. Dachentlüftungsrohr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Dachentlüftungsrohr (1) aus Metall gefertigt ist.
1. Roof lead-through comprising a roof ventilating pipe (1) for mounting on a roof cover
plate (2) comprising a passage opening (3) for passage of the roof ventilating pipe
(1), wherein the roof cover plate comprises an abutment (10,11) above the passage
opening (3), characterized in that supporting elements (6) are supported thereon, which are formed on an outer peripheral
surface (5) of the roof ventilating pipe (1), that below the roof cover plate (2)
on the outer peripheral surface (5) of the roof ventilating pipe (1), two fastening
elements (13,14) which partially surround the roof ventilating pipe (1) and are disposed
opposite to one another and are connected to one another can be displaceably fixed
against a lower side (12) of the roof cover plate (2) under pressure.
2. Roof lead-through according to claim 1, characterized in that the fastening elements (13,14) have a curved shape with different longitudinal extensions.
3. Roof lead-through according to claim 1 or 2, characterized in that one end of the fastening elements (13,14) comprises edge surfaces (19a,20a) projecting
in a radial direction which abut on the lower side (12) of the roof cover plate (2).
4. Roof lead-through according to any one of the preceding claims, characterized in that the fastening elements (13,14) can be connected to one another via a ring nut (25).
5. Roof lead-through according to any one of the claims 1 through 4, characterized in that the fastening elements (13,14) can be connected to one another via a pipe strap or
clamp.
6. Roof lead-through according to any one of the preceding claims, characterized in that the outer peripheral surface (5) of the roof ventilating pipe (1) has a profile and
that an inner surface (17,18) of the fastening elements (13,14) is formed complementary
to the outer peripheral surface (5).
7. Roof lead-through according to any one of the preceding claims, characterized in that the supporting elements (6) of the roof ventilating pipe (1) have a radially outwardly
projecting part (7) and a part (8) which is bent in the direction of the roof cover
plate (2).
8. Roof ventilating pipe for a roof lead-through according to any one of the preceding
claims, characterized in that the roof ventilating pipe (1) comprises supporting elements (6) for supporting on
an abutment of a roof cover plate (2) and that, below the supporting elements (6)
on the outer peripheral surface (5), two opposite fastening elements (13,14), which
are connected to one another, can be displaced in the longitudinal direction of the
roof ventilating pipe (1) and be loaded against the roof cover plate (2).
9. Roof ventilating pipe according to claim 8, characterized in that the roof ventilating pipe (1) is made from a ceramic material.
10. Roof ventilating pipe according to claim 8, characterized in that the roof ventilating pipe (1) is made from metal.
1. Traversée de toit comportant un tube de ventilation de toit (1) destiné à être fixé
à une plaque de couverture de toit (2), qui possède une ouverture de passage (3) pour
le passage du tube de ventilation de toit (1), et dans lequel la plaque de recouvrement
de toit comporte, au-dessus de l'ouverture de traversée (3), un support (10,11), caractérisé en ce que sur ce support prennent appui des éléments d'appui (6) formés sur une surface circonférentielle
extérieure (5) du tube de ventilation de toit (1), que deux éléments de fixation (13,14),
qui entourent partiellement le tube de ventilation de toit (1) sont disposés en vis-à-vis
et sont reliés entre eux, sont déplaçables au-dessous de la plaque de couverture de
toit (2) et sur la surface périphérique extérieure (5) du tube de ventilation de toit
(1) peuvent être fixés tout en appliquant une compression contre une face inférieure
(12) de la plaque de couverture de toit (2).
2. Traversée de toit selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments de fixation (13,14) sont agencés en forme de coques avec des étendues
longitudinales différentes.
3. Traversée de toit selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que les éléments de fixation (13,14) possèdent, à une extrémité, des surfaces marginales
(19a,20a), qui font saillie dans la direction radiale et sont destinées à s'appliquer
sur la face inférieure (12) de la plaque de couverture de toit (2).
4. Traversée de toit selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments de fixation (13,14) peuvent être reliés entre eux au moyen d'un écrou
annulaire (25).
5. Traversée de toit selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les éléments de fixation (13,14) peuvent être reliés entre eux au moyen d'un collier
de serrage pour conduit ou d'une pince.
6. Traversée de toit selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la surface périphérique extérieure (5) du tube de ventilation de toit (1) est profilée
et qu'une surface intérieure (17,18) des éléments de fixation (13,14) est agencée
avec une forme complémentaire de la surface périphérique extérieure (5).
7. Traversée de toit selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments d'appui (6) du tube de ventilation de toit (1) possèdent une partie
(7) qui fait saillie radialement vers l'extérieur, et une partie (8) coudée en direction
de la plaque de couverture de toit (2).
8. Tube de désaération de toit pour une traversée de toit selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le tube de ventilation de toit (1) comporte des éléments d'appui (6) destinés à s'appuyer
sur un support d'une plaque de couverture de toit (2) et que deux éléments de fixation
(13,14), qui entourent partiellement le tube de ventilation de toit (1) sont disposés
en vis-à-vis et sont reliés entre eux, sont déplaçables au-dessous de la plaque de
couverture de toit (2) et peuvent être chargés en pression contre la plaque de couverture
de toit (2) .
9. Tube de désaération de toit selon la revendication 8, caractérisé en ce que le tube de ventilation de toit (1) est réalisé en un matériau céramique.
10. Tube de désaération de toit selon la revendication 8, caractérisé en ce que le tube de ventilation de toit (1) est formé d'un métal.
