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(11) |
EP 0 980 727 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.2001 Patentblatt 2001/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.07.1999 |
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| (54) |
Einrichtung an einer Schubkurbel, zum Erzeugen einer Bewegung eines am Schieber gelagerten
Teiles relativ zu diesem
Device connected to a crank for moving a part mounted on a slider relative thereto
Dispositif associé à un vilebrequin pour générer le mouvement d' une part montée sur
un coulisseau, la part pouvant mouvoir par rapport à ce coulisseau
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE DK FR GB IT LI |
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Priorität: |
20.08.1998 DE 19837756
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.2000 Patentblatt 2000/08 |
| (73) |
Patentinhaber: WAFIOS Aktiengesellschaft |
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72764 Reutlingen/Württ. (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Gödtner, Werner, Dipl.-Ing.(FH)
72764 Reutlingen/Württ. (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wolff, Michael, Dipl.-Phys. |
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Patentanwalt
Kirchheimer Strasse 69
Sillenbuch 70619 Stuttgart 70619 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-99/11906 US-A- 4 250 730
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DE-A- 19 521 041 US-A- 4 334 436
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 08, 30. Juni 1999 (1999-06-30) & JP 11 062649
A (ISHIKAWA YOSHIHIRO), 5. März 1999 (1999-03-05)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an einer Schubkurbel, zum Erzeugen einer
Bewegung eines am Schieber gelagerten Teiles relativ zu diesem, gemäß dem gattungsbestimmenden
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es ist seit langem bekannt, für den Antrieb eines stempelseitigen Auswerferstößels
einer Umformpresse eine zum Preßschlittenrücklauf gegenläufige Bewegung von außen
in den Schlitten einzuleiten, um das Werkstück aus Preßwerkzeugen, z.B. Sechskantkopfstempeln
mittels eines Auswerferstößels auszuwerfen. Diese Konstruktionen weisen durch die
vielen Bauelemente zwischen Krafteinleitung und Auswerfer eine hohe Nachgiebigkeit
auf. Zudem haben diese meist noch hin- une hergehende Bewegungen.
[0003] Die aus der DE 195 21 041 A1 nächstliegender Stand der Technik bekannte Vorrichtung
soll diesen mechanischen Aufwand verringern. Diese Vorrichtung dient zur Steuerung
von Hilfseinrichtungen, wie Stempelauswerferstifte, Abstreifer oder Stempelaufnahmen
in einem oszillierenden Pressenstößel von Ein- und Mehrstufenpressen. Hierzu steuert
eine fest auf dem Kurbelzapfen einer Kurbelwelle einer Umformpresse sitzende Kurvenscheibe
einen innerhalb der Pleuelstange gleitend geführten Druckstößel, dessen Bewegung über
einen Federstößel in das Umformwerkzeug eingeleitet wird, wodurch das Fertigungsteil
durch das Federstößelende aus dem Umformwerkzeug ausgeworfen wird. Die Kurvenscheibe
beschreibt hierbei bei einer Kurbelwellenumdrehung gegenüber dem Druckstößel ebenfalls
eine Umdrehung. Der Berührungspunkt zwischen dem Druckstößel und dem Federstößel liegt
dabei im Drehpunkt des Lagerbolzens, der das Pleuel mit dem Pressenstößel verbindet.
[0004] Bei dieser DE 195 21 041 A1 wird in den Schlitten eine oszillierende Bewegung eingeleitet.
[0005] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die o.g. Nachteile auszuschalten, und
eine drehende Bewegung zu erhalten.
[0006] Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Dadurch, daß die Drehbewegung aus der Kurbelwelle an der Schubstange des Kurbeltriebs
entlang in den Preßschlitten eingeleitet wird und von dort aus direkt die Arbeitsbewegung
abgeleitet wird, ist die erfindungsgemäße Einrichtung universell einsetzbar und es
können große Übertragungskräfte in direktem Kraftfluß in die jeweils benötigte Arbeitsbewegung
eingeleitet werden. Da außer der Werkzeugbewegung keine sonstigen Gleitbewegungen,
sondern nur Rotationsbewegungen bei der Bewegungseinleitung auftreten, arbeitet die
erfindungsgemäße Einrichtung äußerst verschleißarm.
[0008] Es können alle Bewegungen erzeugt werden, welche aus einer Drehbewegung über entsprechende
Getriebe hergeleitet werden können.
[0009] Es ist zwar aus der DE 34 12 147 A1 eine zentriche Schubkurbel bekannt, mit einer
Transmission auch aus umlaufenden Teilen (Zwischenrad 24, Zahnrad 25), von denen ein
Zahnrad (25) aber auf einem Kurbelzapfen (16) festsitzt, der drehbar in einer Kurbelscheibe
(12) mit zentrischer Antriebswelle (13) gelagert ist; zu dieser Transmission gehören
jedoch ein bzgl. der Wellenachse koaxiales, stehendes Zahnrad (18) und ein drehbar
an der Kurbelscheibe (12) gelagertes Zahnrad (23) zwischen dem stehenden Zahnrad (18)
und dem drehbaren Zahnrad (25), mit denen es kämmt.
[0010] D.h., dass eine Drehbewegung der Kurbelscheibe (12) nicht nur eine vom Kurbelradius,
sondern auch vom Übersetzungsverhältnis (z.B. 2:1) des stehenden Zahnrades (18) zum
drehbaren Zahnrad (25) abhängige Schwenkbewegung des Kurbelarms (15) relativ zur gedrehten
Kurbelscheibe (12) zur Folge hat. Insbesondere erstreckt sich diese bekannte Transmission
nicht über den Kurbelarm (15) auf den angelenkten Schlitten (4), sodass das Erzeugen
einer Bewegung eines am Schlitten (Schieber) gelagerten Teiles (z.B. Geradführung
28) relativ zum Schlitten überhaupt nicht vorgesehen ist.
[0011] Das trifft auch auf das DE-GM 1 864 599 (Fig. 3 und 4) zu, wo zur Erzeugung zweier
sich überlagernder Bewegungen der Schubstange (Pleuel 9) diese kurbelseitig mittels
eines zusätzlichen Exzenters (8) an einem Zahnrad (6), das mit einem zentrisch feststehenden
Zahnrad (7) kämmt, am hauptsächlichen Exzenter (Kurbelzapfen 5) gelagert ist.
[0012] In der unter EPÜ-Art. 54 (3) fallenden WO 99/11906 ist eine Kopplungseinrichtung
für eine Hubkolbenmaschine vorgeschlagen, und zwar im Gegensatz zur erfindungsgemäßen
Schubkurbel (Gelenkdreieck) eine Kurbelschwinge (Gelenkviereck) aus einer Kurbel (4,
5), einer exzentrisch gelagerten Kreisscheibe (9) als Schwinge und einer pleuelartigen
Koppel (7, 8), wobei die Schwinge außer an der Koppel auch an dem Hubkolben (1) angelenkt
ist. Eine Transmission aus Zahnrädern (10, 11, 13, 15) an der Koppel, von denen eines
(10) auf dem Kurbelzapfen (4) sitzt und eines drehfest mit der Kreisscheibe (9) verbunden
ist, sorgt dafür, dass der gewöhnliche Kolbenhub vom oberen zum unteren Totpunkt (Expansion)
verzögert beginnt.
[0013] Im folgenden wird die Erfindung anhand der durch die Zeichnung schematisch dargestellten
fünf Ausführungsformen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung des Auswerferstößels einer
Umformpresse
- Fig.2
- eine Draufsicht auf die Ausführungsform von Fig. 1 in teilweise abgebrochener Darstellung
- Fig. 3
- eine zweite Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung des Auswerferstößels
- Fig. 4
- eine dritte Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung des Auswerferstößels
- Fig. 5 x
- eine vierte Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung einer weiteren, nur angedeuteten
Arbeitsbewegung
- Fig. 6
- eine fünfte Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung einer Drahtklemmeinrichtung
z.B. bei einem Einzugsschlitten einer dratverarbeitenden Maschine
[0014] In den Fig. 1 und 2 ist die erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung
gezeigt. Sie dient als Antrieb für einen stempelseitigen Auswerferstößel 62, der in
einem Kurbeltrieb einer Ein- oder Mehrstufenpresse integriert ist. Hierzu ist ein
Preßschlitten 12 hin- und herverschiebbar geführt, dessen Aufgabe es ist, mittels
schlittenseitigen Umformwerkzeugen und stationären Matrizen aus Werkstückrohlingen
ggf. nach und nach fertige Werkstücke, z.B. Schrauben, Bolzen und dergleichen herzustellen.
[0015] Zum Antrieb des Preßschlittens 12 ist eine Kurbelwelle 14 vorgesehen, die in einem
nicht gezeigten Kurbelwellenhauptlager gelagert ist. Diese treibt über einen exzentrischen
Kurbelzapfen 20 zwei Schubstangen 26, 28 an, die an einem, im Schlitten 12 gelagerten
Bolzen 18 angreifen. Auf dem Kurbelzapfen 20 der Kurbelwelle 14 in ein Antriebszahnrad
22 drehfest angeordnet, welches sich im Gegensatz zu den Schubstangen 26, 28 umlaufend
dreht.
[0016] In Fig. 2 schließt sich oberhalb des Antriebszahnrads 22 die Kurbelstange 26 an.
Die andere Kurbelstange 28 ist unterhalb des Zahnrads 22 im Anschluß an eine Distanzbuchse
30 angeordnet. Das Antriebszahnrad 22 kämmt mit einem Zwischenzahnrad 34, das auf
einem Bolzen 36 frei drehbar gelagert ist, der in den Kurbelstangen 26, 28 befestigt
ist. Das Zwischenzahnrad 34 ist mit einem Abtriebszahnrad 38 im Eingriff, das an dem,vom
Kurbelzapfen 20 entfernten Ende der Kurbelstangen 26, 28 auf einem Bolzen 18 gelagert
ist.
[0017] Mit dem auf dem Bolzen 18 frei drehbaren Zahnrad 38 ist eine Kurvenscheibe 44 drehfest
verbunden. Die sich im Preßschlitten 12 drehende Kurvenscheibe 44 wirkt zur Abnahme
einer Hubbewegung auf eine Kurvenrolle 46, die auf einem Bolzen 48 drehbar gelagert
ist, der am unteren Ende eines Rollenhebels 50 befestigt ist. Das andere Ende des
Rollenhebels 50 ist auf einem Bolzen 54 schwenkbar gelagert, der in einem Rollenhebellager
56 am Preßschlitten 12 befestigt ist. Das untere Ende des Rollenhebels 50 liegt mit
seiner Seitenfläche 58 an dem Auswerferstößel 62 an. Der Auswerferstößel 62 wird vom
Rollenhebel 50 oszillierend angetrieben. Der Auswerferstößel 62 ist in einer hinteren
Lagerbuchse 64 und einer vorderen Lagerbuchse 66 gelagert, wobei diese Lagerbuchse
66 das Gegenlager für eine Schraubenfeder 68 bildet. Durch die Kraft der Feder 68
werden der Auswerferstößel 62 und die Kurvenrolle 46 an die Steuerkurve 44 gedrückt.
[0018] Fig. 3 zeigt als zweite abgewandelte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Antrieb des stempelseitig angeordneten Auswerferstößels 62 einer Umformpresse.
Hierbei kämmt das Abtriebszahnrad 38 mit einem Abnahmezahnrad 72, das oberhalb des
Zahnrades 38 auf einem Bolzen 74 drehbar gelagert ist, der wiederum in einem Lager
76 auf dem Preßschlitten 12 befestigt ist. Die in Fig. 1 und 2 am Abtriebszahnrad
38 befestigte Kurvenscheibe 44 ist hier durch eine Kurvenscheibe 44' ersetzt, die
jetzt mit dem Abnahmezahnrad 72 fest verbunden ist. Die Kurvenscheibe 44' wirkt auf
eine Kurvenrolle 82, die auf einem Bolzen 84 drehbar gelagert ist, der an einem Arm
88 eines zweiarmigen Rollenhebels 90 befestigt ist. Der Hebel 90 selbst ist am Preßschlitten
12 auf einen Bolzen 92 schwenkbar gelagert. Das freie Ende des Hebels 90 wirkt zum
Ausführen der Auswerfbewegung auf einen Auswerferstößel 62', der in Ausführung und
Funktion dem der ersten Ausführungsform entspricht.
[0019] Bei der in Fig. 4 gezeigten dritten Ausführungsform wurde das Zahnradgetriebe 22,
34, 38 der ersten und zweiten durch ein Zahnriemengetriebe 96 ersetzt. Hierbei ist
auf dem Kurbelzapfen 20 der Kurbelwelle 14 anstelle des Antriebszahnrades 22 eine
Antriebszahnscheibe 98 drehfest angeordnet. Fluchtend zu dieser Zahnscheibe 98 ist
auf dem Bolzen 18 eine Abtriebszahnscheibe 100 drehbar gelagert. Ein Zahnriemen 102
verbindet beide Zahnscheiben 98 und 100.
[0020] An die Abtriebszahnscheibe 100 anschließend, ist auf dem Bolzen 18 ferner ein Abtriebszahnrad
106 drehbar gelagert angeordnet, das mit der Abtriebszahnscheibe 100 drehfest verbundenen
ist, so daß das Zahnrad 106 die Drehbewegung der Zahnscheibe 100 mitmacht. Das Abtriebszahnrad
106 weist hier ungefähr denselben Außendurchmessr auf wie die Abtriebszahnscheibe
100. Beide fallen somit in Fig.4 in ihrem Umriß zusammen. Das Abtriebszahnrad 106
kämmt mit dem am Preßschlitten 12 gelagerten Zahnrad 72, das in Anordnung und Funktion,
ebenso wie die weiteren Einrichtungsteile 44', 82 bis 92 und 62' bis 68 der in Fig.
3 gezeigten Einrichtung entsprechen.
[0021] Anstelle der Zahnscheiben 98 und 100 und des Zahnriemens 102, könnten selbstverständlich
auch ein Kettenrad-Satz und eine Kette als Kettengetriebe Verwendung finden.
[0022] Bei der vierten Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist das Abnahmezahnrad 72 mit einem
Antriebskegelrad 110 fest verbunden, das ein Abtriebskegelrad 112 antreibt. Das Abtriebskegelrad
112 ist auf einer Welle 114 drehfest gelagert, welche in einem auf dem Preßschlitten
12 sitzenden Lagerbock 116 drehbar gelagert ist.
[0023] In Fig. 6 ist die fünfte Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Sie dient beim Klemmen
von Draht oder Bandmaterial 122 bei einem Schlitten 124, welcher z.B. als Einzugsschlitten
bei einer draht- oder bandverarbeiteten Maschine Einsatz findet. Hierfür ist erforderlich,
daß der Einzugshub verstellbar ist. Diese Hubverstellung wird in bekannter Weise dadurch
erreicht, daß eine Antriebskurbel 128 einen T-Nutenstein 130 besitzt, der in einer
T-Nutenstein-Führung 132 vom Mittelpunkt der Antriebskurbel 128 weg oder umgekehrt
über eine Stellschraube 136 nach dem Lösen einer Befestigungsmutter 138 verstellt
wird. Der T-Nutenstein 130 ist bolzenförmig ausgebildet, wobei auf seinem Rundteil
134, das den Kurbelzapfen darstellt, entsprechend Fig. 4 eine Antriebszahnscheibe
142 drehfest angeordnet ist. Auf dem Rundteil des T-Nutensteins 130 ist ferner eine
Schubstange 144 gelagert, die mit ihrem anderen Ende über einen Bolzen 146 mit dem
Schlitten 124 gelenkig verbunden ist. Auf dem Bolzen 146 ist eine Abtriebszahnscheibe
148 drehbar angeordnet. Ein Zahnriemen 150 verbindet beide Zahnscheiben 142 und 148.
Mit der Abtriebszahnscheibe 148 ist eine Kurvenscheibe 152 drehfest verbunden, die
eine, an einem Rollenhebel 156 drehbar angeordnete Kurvenrolle 158 betätigt. Der Rollenhebel
156 ist im Schlitten 124 auf einem Bolzen 160 schwenkbar gelagert. Mit dem Rollenhebel
156 ist eine Haltebacke 162 verbunden, die einen einzuziehenden Draht bzw. Band 122
während der Einzugsbewegung des Schlittens 124 gegen eine Gegenhaltebacke 164 klemmt,
so daß ein Drahteinzug zustande kommt Die dazu benötigte Klemmkraft wird über einen
am Schlitten 124 befestigten Federhalter 166 von einer Druckfeder 168 über den Rollenhebel
156 auf den Draht 122 ausgeübt. Der Verlauf der Kurvenscheibe 152 ist so gewählt,
daß während des Schlittenrücklaufs der Draht 122 von der beweglichen Haltebacke 162
freigegeben wird.
[0024] Bei allen aufgezeigten Ausführungsformen können beliebige Über- und/oder Untersetzungen
eingebaut werden.
1. Schubkurbel mit einer Einrichtung zum Erzeugen einer Bewegung eines am Schieber (12;124)
gelagerten Teiles (38;100;148) relativ zu diesem, welche von dem Kurbelzapfenumlauf
um die Kurbelwellenachse abgeleitet und entlang der Schubstange (26,28;144) auf das
zwangsweise bewegbare Teil übertragen wird, von dem eine Arbeitsbewegung abgeleitet
wird, dadurch gekennzeichnet,daß zum Erzeugen einer Drehbewegung jenes Teiles (38; 100; 148) am Schieber (12; 124)
um eine einzige Drehachse, die an diesem und an der Schubstange (26,28;144) angeordnet
ist, eine Transmission aus umlaufenden Teilen (22, 34, 38; 98, 100, 102; 150, 142,
148) an der Schubstange (26, 28; 144) vorgesehen ist.
2. Schubkurbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transmission einen auf dem Kurbelzapfen (20; 134) festsitzenden, antreibenden
Zahnkranz (22; 142) und einen auf dem, schubstange (26, 28; 144) und Schieber (12;
124) verbindenden Drehgelenkzapfen (18; 146) gelagerten, abtreibenden Zahnkranz (38;
148) als zwangsweise bewegbares Teil sowie mindestens ein beide Zahnkränze verbindendes,
umlaufendes Teil (34; 102; 150) aufweist.
3. Schubkurbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als verbindendes Transmission-Teil ein zwischen den zwei Zahnkränzen (22 und 38)
an der Schubstange (26, 28) drehbar gelagerter Zahnkranz (34) vorgesehen ist, der
mit den beiden anderen Zahnkränzen (22 und 38) kämmt.
4. Schubkurbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als verbindendes Transmission-Teil ein Zahnriemen (102; 150) oder eine Kette vorgesehen
ist, der bzw. die von beiden Zahnkränzen (22, 38; 142, 148) umgelenkt wird.
5. Schubkurbel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehgelenkzapfen (18; 146) die Kurvenscheibe (44; 152) eines am Schieber (12;
124) angeordneten Kurvengetriebes trägt, welche mit dem koaxialen abtreibenden Zahnkranz
(38; 148) drehfest verbunden ist.
6. Verwendung einer Schunkurbel nach Anspruch 5 zum gleichzeitigen Hin- und Herbewegen
eines Stößels (62) relativ zum bewegten Schieber (12), wobei die Kurvenscheibe (44)
den Zwangslauf einer Kurvenrolle (46) an einem Rollenhebel (50) kraftschlüssig steuert,
welcher schwenkbar am Schieber (12) gelagert ist und den Stößel (62) gegen die Rückstellkraft
einer Feder (68) beaufschlagt (Fig. 1).
7. Verwendung einer Schubkurbel nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Drehen eines Zahnkranzes
(72) relativ zum bewegten Schieber (12), wobei dieser die Drehbewegung des abtreibenden
Zahnkranzes (38) abnehmende Zahnkranz (72) mit dem abtreibenden Zahnkranz oder mit
einem koaxialen Zahnkranz (106) kämmt, der mit dem abtreibenden Zahnkranz drehfest
verbunden ist (Fig. 3 und 5 bzw. 4).
8. Verwendung nach Anspruch 7, bei der zum gleichzeitigen Hin- und Herbewegen eines Stößels
(62') relativ zum bewegten Schieber (12) dieser die Kurvenscheibe (44') eines am Schieber
(12) angeordneten Kurvengetriebes trägt, welche mit dem koaxialen abnehmenden Zahnkranz
(72) drehfest verbunden ist, wobei die Kurvenscheibe (44') den Zwangslauf einer Kurvenrolle
(82) an einem Rollenhebel (90) kraftschlüssig steuert, welcher drehbar am Schieber
(12) gelagert ist und den Stößel (62') gegen die Rückstellkraft einer Feder (68) beaufschlagt
(Fig. 3 und 4).
9. Verwendung nach Anspruch 7, bei der zum gleichzeitigen Drehen einer Arbeits-Welle
(114) mit einer Achse parallel zur Bewegungsrichtung des Schiebers (12) relativ zum
bewegten Schieber der abnehmende Zahnkranz (72) und die Arbeits-Welle (114) mittels
eines Zahnradgetriebes (110, 112) gekoppelt sind (Fig. 5).
10. Verwendung einer Schubkurbel nach Anspruch 5 zum Betätigen einer mit dem Schieber
(124) bewegbaren, gleichzeitig steuerbaren Vorrichtung (162 und 164) zum Klemmen von
Draht- oder Bandmaterial (122), das einer materialbearbeitenden Maschine zuzuführen
ist, wobei die Kurvenscheibe (152) den Zwangslauf einer Kurvenrolle (158) an einem
gefederten Rollenhebel (156) kraftschlüssig steuert, welcher schwenkbar am Schieber
(124) gelagert ist und eine Haltebacke (162) der Klemmvorrichtung trägt, deren Gegenhaltebacke
(164) am Schieber (124) stationär angeordnet ist.
1. Thrust crank with a device for producing a movement of a part (38; 100; 148), which
is mounted at the slide (12; 124), relative to the slide, which movement is derived
from the crankpin rotation about the crankshaft axis and transmitted along the pushrod
(26, 28; 144) to the constrainedly movable part, from which a working motion is derived,
characterised in that for generation of a rotational movement of that part (38; 100; 48) at the slide (12;
124) about a single rotational axis, which is arranged at this and at the pushrod
(26, 28; 144), a transmission consisting of rotating parts (22, 34, 38; 98, 100, 102;
150, 142, 148) is provided at the pushrod (26, 28; 144).
2. Thrust crank according to claim 1, characterised in that the transmission comprises a drive gear ring (22; 142) fixedly seated on the crankpin
(20; 134) and a driven gear ring (38; 148), which is mounted on a swivel pin (18;
146) connecting the pushrod (26, 28; 144) and slide (12; 124), as constrainedly movable
part as well as at least one rotating part (34; 102; 150) connecting the two gear
rings.
3. Thrust crank according to claim 2, characterised in that a gear ring (34), which meshes with the two other gear rings (22 and 38) and which
is rotatably mounted on the pushrod (26, 28) between the two gear rings (22 and 38),
is provided as connecting transmission part.
4. Thrust crank according to claim 2, characterised in that a cogged belt (102; 150) or chain, which is deflected by the two gear rings (22,
38; 142, 148), is provided as connecting transmission part.
5. Thrust crank according to one of claims 2 to 4, characterised in that the swivel pin (18; 146) carries the cam disc (44; 152) of a cam gear which is arranged
at the slide (12; 124) and is connected with the coaxially driven gear ring (38; 148)
to be secure against relative rotation.
6. Use of a thrust crank according to claim 5 for simultaneous reciprocating movements
of a ram (62) relative to the moved slide (12), wherein the cam disc (44) controls
in friction-coupled manner the constrained motion of a cam roller (46) at a roller
lever (50), which is pivotably mounted at the slide (12), and acts on the ram (62)
against the restoring force of a spring (68) (Fig. 1).
7. Use of a thrust crank according to one of claims 2 to 4 for the rotation of a gear
ring (72) relative to the moved slide (12), wherein this gear ring (72), which takes
off the rotational movement of the driven gear ring (38), meshes with the driven gear
ring or with a coaxial gear ring (106), which is connected with the driven gear ring
to be secure against relative rotation (Figs. 3 and 5 or 4).
8. Use according to claim 7, in which for simultaneous reciprocating movements of a ram
(62') relative to the moved slide (12) this carries the cam disc (44') of a cam gear,
which is arranged at the slide (12) and which is connected with the coaxial take-off
gear ring (72) to be secure against relative rotation, wherein the cam disc (44')
controls in friction-coupled manner the constrained motion of a cam roller (82) at
a roller lever (90), which is rotatably mounted at the slide (12) and acts on the
ram (62') against the restoring force of a spring (68) (Figs. 3 and 4).
9. Use according to claim 7, in which for simultaneous rotation of a working shaft (114)
with an axis parallel to the direction of movement of the slide (12) relative to the
moved slide the reducing gear ring (72) and the working shaft (114) are coupled by
means of a gearwheel transmission (110,112) (Fig. 5).
10. Use of a thrust crank according to claim 5 for actuation of a device (162 and 164),
which is movable with the slide (124) and simultaneously controllable, for the clamping
of wire material or strip material (122) fed to a material-processing machine, wherein
the cam disc (152) controls in friction-coupled manner the constrained motion of a
cam roller (158) at a spring-loaded roller lever (156), which is pivotably mounted
on the slide (124) and carries a retaining jaw (162) of the clamping device, the counter
retaining jaw (164) of which is arranged in stationary position at the slide (144).
1. Manivelle de poussée avec un dispositif pour produire un mouvement d'une pièce (38
; 100 ; 148) montée sur le chariot (12 ; 124) par rapport à celui-ci, qui découle
de la rotation du maneton autour de l'axe du vilebrequin et est transmis le long de
la bielle (26, 28 ; 144) à la pièce à mouvement forcé, dont il découle un mouvement
de travail, caractérisée en ce que, pour produire un mouvement de rotation de cette pièce (38 ; 100 ; 148) sur le chariot
(12 ; 124) autour d'un axe de rotation unique, disposé sur celui-ci et sur la bielle
(26, 28 ; 144), une transmission composée de pièces rotatives (22, 34, 38 ; 98, 100,
102 ; 150, 142, 148) est prévue sur la bielle (26, 28 ; 144).
2. Manivelle de poussée suivant la revendication 1,
caractérisée en ce que la transmission présente une couronne dentée motrice (22 ; 142), fixée sur le maneton
(20 ; 134), et une couronne dentée menée (38 ; 148) comme pièce à mouvement forcé,
montée sur l'axe d'articulation (18 ; 146) reliant la bielle (26, 28 ; 144) et le
chariot (12 ; 124), ainsi qu'au moins une pièce rotative (34 ; 102 ; 150) reliant
les deux couronnes dentées.
3. Manivelle de poussée suivant la revendication 2,
caractérisée en ce qu'il est prévu, comme pièce de transmission de liaison, une couronne dentée (34) montée
rotative sur la bielle (26, 28) entre les deux couronnes dentées (22 et 38), qui engrène
avec les deux autres couronnes dentées (22 et 38).
4. Manivelle de poussée suivant la revendication 2,
caractérisée en ce qu'il est prévu, comme pièce de transmission de liaison, une courroie dentée (102 ; 150)
ou une chaîne, qui est renvoyée par les deux couronnes dentées (22, 38 ; 142, 148).
5. Manivelle de poussée suivant l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que l'axe d'articulation (18 ; 146) porte le disque à came (44 ; 152) d'une transmission
à came disposée sur le chariot (12 ; 124), qui est assemblé de façon solidaire en
rotation avec la couronne dentée menée coaxiale (38 ; 148).
6. Utilisation d'une manivelle de poussée suivant la revendication 5 pour le mouvement
de va-et-vient simultané d'un coulisseau (62) par rapport au chariot (12) déplacé,
le disque à came (44) commandant par force d'adhérence la course forcée d'un galet
de came (46) sur un levier à galet (50), qui est monté pivotant sur le chariot (12)
et sollicite le coulisseau (62) contre la force de rappel d'un ressort (68) (figure
1).
7. Utilisation d'une manivelle de poussée suivant l'une des revendications 2 à 4 pour
la rotation d'une couronne dentée (72) par rapport au chariot (12) déplacé, cette
couronne dentée (72), qui reprend le mouvement de rotation de la couronne dentée menée
(38), engrenant avec la couronne dentée menée ou avec une couronne dentée coaxiale,
assemblée de façon solidaire en rotation avec la couronne dentée menée (figures 3
et 5 ou 4).
8. Utilisation suivant la revendication 7 dans laquelle, pour le mouvement de va-et-vient
simultané d'un coulisseau (62') par rapport au chariot (12) déplacé, ce dernier porte
le disque à came (44') d'une transmission à came disposée sur le chariot (12), disque
assemblé de façon solidaire en rotation avec la couronne dentée de reprise coaxiale
(72), le disque à came (44') commandant par force d'adhérence la course forcée d'un
galet de came (82) sur un levier à galet (90), qui est monté rotatif sur le chariot
(12) et sollicite le coulisseau (62') contre la force de rappel d'un ressort (68)
(figures 3 et 4).
9. Utilisation suivant la revendication 7 dans laquelle, pour la rotation simultanée,
par rapport au chariot déplacé, d'un arbre de travail (114) muni d'un axe parallèle
à la direction de mouvement du chariot (12), la couronne dentée de reprise (72) et
l'arbre de travail (114) sont couplés au moyen d'un engrenage (110, 112) (figure 5).
10. Utilisation d'une manivelle de poussée suivant la revendication 5 pour l'actionnement
d'un dispositif (162 et 164) mobile avec le chariot (124), pouvant être commandé simultanément,
pour le serrage de fil métallique ou de feuillard (122) à envoyer à une machine de
travail des matériaux, le disque à came (152) commandant par force d'adhérence la
course forcée d'un galet de came (158) sur un levier à galet (156) chargé par ressort,
qui est monté pivotant sur le chariot (124) et porte une mâchoire de retenue (162)
du dispositif de serrage, dont la contre-mâchoire de retenue (164) est disposée de
façon stationnaire sur le chariot (124).