[0001] Die Erfindung richtet sich auf einen Verschluß der im Oberbegriff des Anspruches
1 angegebenen Art, der besonders als Heckverschluß im Kofferraumdeckel eines Kraftfahrzeugs
verwendet wird. Bei diesem Verschluß läßt sich der im Schließzylinder angeordnete
Zylinderkern über einen ordnungsgemäßen Schlüssel aus einer Nullstellung, die durch
eine Impulsfeder bestimmt ist, in drei Arbeitsstellungen verdrehen. Nach impulsweiser
Drehung in eine erste Arbeitsstellung, die als "entsicherte Stellung" bezeichnet wird,
läßt sich das Schloß durch Betätigen einer Handhabe öffnen. Die Verbindung zwischen
dem Schloß und der Handhabe ist in dieser Stellung wirksam gesetzt. Das gilt nicht
für die zweite und dritte Arbeitsstellung, die nachfolgend als "gesicherte Stellung"
einerseits und "safegesicherte Stellung" bzw. kurz "Safestellung" andererseits bezeichnet
werden sollen. In diesen Fällen wird die Handhabe unwirksam gesetzt, weshalb bei ihrer
Betätigung das Schloß in Ruhe bleibt. Das Einstecken des Schlüssels in den Zylinderkern
und das Wieder-Herausziehen ist in der Nullstellung möglich, in die der Zylinderkern
durch seine Impulsfeder aus der entsicherten oder gesicherten Stellung von selbst
wieder zurückgelangt oder in der safegesicherten Stellung, in welcher der Zylinderkern
nach seiner Schlüsseldrehung ruht.
[0002] Die Drehung des Zylinderkerns vom Verschluß in die verschiedenen Arbeitsstellungen
wird einer Zentralverriegelungs-Einrichtung gemeldet, die nachfolgend kurz "ZV-Einrichtung"
bezeichnet werden soll. Diese ZV-Einrichtung wirkt auf weitere Verschlüsse des Kraftfahrzeugs
ein, die in entsprechender Weise gesteuert werden. Die bei diesen weiteren Verschlüssen
vorgesehenen Schlösser werden dann in analoger Weise von der ZV-Einrichtung wirksam
bzw. unwirksam gesetzt. Wenn sich allerdings der Verschluß in seiner Safestellung
befindet, dann kann er durch eine Schlüsselbetätigung des Zylinderkerns der weiteren
Verschlüsse über die ZV-Einrichtung nicht wieder in eine entsicherte Stellung überführt
werden, wo eine Betätigung der Handhabe das zugehörige Schloß öffnen kann.
[0003] Bei der Schlüsseldrehung des Zylinderkerns wird ein Schalterbetätiger mitbewegt,
der beim Übergang zwischen der Nullstellung und der gesicherten Stellung bzw. der
Nullstellung und der entsicherten Stellung einen Mikroschalter betätigt, der jeweils
spezifische zusätzliche Funktionen im Kraftfahrzeug auslöst, z. B. die vorerwähnte
Steuerung der ZV-Einrichtung bewirkt oder eine elektrische Diebstahlwarnanlage ein-
bzw. ausschaltet. Wird der Zylinderkern über die gesicherte Stellung hinaus in die
Safestellung weitergedreht, so bewegt sich der Schalterbetätiger jenseits des Mikroschalters
weiter und wird beim bekannten Verschluß in dieser Position fixiert. Daher bleibt,
wie bereits erwähnt wurde, in der Safestellung das zu diesem Verschluß gehörende Schloß
blockiert, weil die Handhabe unwirksam ist. Wird der Zylinderkern bei dem bekannten
Verschluß aus der Safestellung wieder in die Nullstellung vom Schlüssel zurückgedreht,
um in der Nullstellung wieder herausgezogen werden zu können, so wird auf diesem Rückweg
die gesicherte Stellung wieder durchfahren und der Schalterbetätiger schaltet betätigt
erneut den Mikroschalter. Dadurch werden von dem Mikroschalter die für die gesicherte
Stellung maßgeblichen Funktionen erneut wirksam gesetzt, also z. B. Einschalten der
Diebstahlwarnanlage, Blockieren des Schlosses und Blockieren der ZV-Einrichtung. Dies
kann bei dem bekannten Verschluß nicht nur zu unangenehmen, sondern auch zu gefährlichen
Situationen führen.
[0004] Eine gefährliche Situation kann sich bei Fahrzeug mit einer Schar von Verschlüssen
an den Türen und an der Heckklappe ergeben, die zentral von einer ZV-Einrichtung steuerbar
sind. Während die Verschlüsse der Türen drei Arbeitsstellungen (Nullstellung, gesicherte
und entsicherte Stellung) aufweisen, ist der Verschluß der Heckklappe zusätzlich noch
in die bereits mehrfach genannte Safestellung überführbar, in der er sich im angenommenen
Fall befinden soll. Wenn man dann die Verschlüsse an den Türen durch Schlüsselbetätigung
eines Verschlusses über die ZV-Einrichtung in die entsicherte Stellung überführt,
bleibt der Verschluß an der Heckklappe in der Safestellung. Wird schließlich nun auch
der Verschluß der Heckklappe durch den Schlüssel bis zur Nullstellung, (aber nicht
bis zur entsicherten Stellung), zurückgedreht und dann der Schlüssel herausgezogen,
so überfährt der am Heckverschluß befindliche Schalterbetätiger den Mikroschalter,
der dann die genannten Funktionen bei der "gesicherten Stellung" wieder wirksam setzt.
Das bedeutet, daß die ZV-Einrichtung dazu gebracht wird, die Verschlüsse aller Türen
wieder in die "gesicherte Stellung" zu überführen. Dann sind alle Türen des Fahrzeugs
zu und eventuelle Insassen im Fahrzeug gefangen.
[0005] Verhältnismäßig harmlos, aber doch unangenehm, ist dann der weitere denkbare Fall,
daß bei einer offenen Tür der Heckverschluß aus der Safestellung wieder bis zur Nullstellung
zurückbewegt wird. In diesem Fall wird durch Überfahren des Mikroschalters vom Schalterbetätiger
die Diebstahlwarnanlage eingeschaltet und Alarm ausgelöst. Dies führt zu einer unnötigen
Geräuschbelästigung.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zuverlässigen, platzsparenden Verschluß
der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, der mit möglichst
wenig Bauteilen auskommt und eine Drehung des Zylinderkerns zwischen der Nullstellung
in die eingangs erwähnten drei Arbeitsstellungen zuläßt, ohne daß sich Steuerprobleme
bei dem vom Zylinderkern mitbewegten Schalterbetätiger ergeben. Dies wird erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende
besondere Bedeutung zukommt.
[0007] Weil sich das Steuerglied in Safestellung des Zylinderkerns in einer Entkupplungsebene
befindet und damit automatisch vom Zylinderkern entkuppelt ist, sind zusätzliche Verschlußglieder
entbehrlich, die bei der Safestellung die Impulsfeder vom Zylinderkern entkuppeln
müßten. Die Impulsfeder kann immer mit dem Steuerglied verbunden bleiben. Es können
auch keine einander widersprechenden Steuerbefehle zur ZV-Einrichtung gelangen, weil,
ausgehend von der Safestellung, wegen des in der Entkupplungsebene liegenden Steuerglieds,
der am Steuerglied vorgesehene Schalterbetätiger sich in freiem Abstand zum Mikroschalter
befindet und bei seiner Rückbewegung wirkungslos am Mikroschalter vorbei geht. Das
Steuerglied wird zwar mit seinem Schalterbetätiger durch die Impulsfeder von selbst
in eine Normallage zurückbewegt, die der Nullstellung des Zylinderkerns entspricht,
läßt aber den Mikroschalter unbetätigt. Wird der Zylinderkern mit dem ordnungsgemäßen
Schlüssel wieder aus der Safestellung über die gesicherte Stellung in die Nullstellung
zurückgeführt, so braucht er das mit dem Schalterbetätiger versehene Steuerglied nicht
mehr zurück zu bewegen, dieses befindet sich ja bereits in seiner damit ausgerichteten
Normallage. In der Nullstellung des Zylinderkerns tritt wieder automatisch ein Kuppeln
mit dem Steuerglied ein, weil das Steuerglied durch die auf ihn wirkende Federbelastung
wieder in seine Kupplungsebene zurückbewegt wird. Beim Weiterdrehen des Zylinderkerns
in die entsicherte Stellung bewegt sich dann das Steuerglied wieder in seiner Kupplungsebene
weiter und kann mit seinem Schalterbetätiger einen anderen Mikroschalter betätigen,
der dann eindeutig die elektrische Einrichtung des Fahrzeugs umsteuert und z. B. die
Diebstahlwarnanlage wieder unwirksam setzt, und/oder die ZV-Einrichtung steuert.
[0008] Ein besonders einfacher Aufbau des erfindungsgemäßen Verschlusses ergibt sich, wenn
die axiale Bewegung des Steuerglieds zwischen den verschiedenen Ebenen zur Betätigung
eines oder mehrerer Mikroschalter genutzt wird, die dann weitere Funktionen im Kraftfahrzeug
übernehmen können. So empfiehlt es sich, einen dritten Mikroschalter in den Stromkreis
der beiden vorausgehend genannten Mikroschalter einzuschalten und ihn unmittelbar
vom Steuerglied betätigen zu lassen. Bewegt sich das Steuerglied aus seiner Kupplungsebene
in eine Entkupplungsebene oder eine weitere Ebene, kann der dritte Mikroschalter den
ganzen elektrischen Stromkreis unterbrechen. Das ergibt eine besonders hohe Einbruchssicherheit
bei einem mit diesem Verschluß ausgerüsteten Fahrzeug. Außerdem wird dadurch auch
die "Safestellung" oder eine "Werkstattstellung" des mit dem Schlüssel am Zylinderkern
eingestellten Verschlusses erreicht.
[0009] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung
in zwei Ausführungsbeispielen und - zur Verdeutlichung der besonderen erfindungsgemäßen
Arbeitsweise - in einem vereinfachten Schema dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Verschluß längs der Schnittlinie 1-1
von Fig. 2,
- Fig. 2
- die Rückansicht des in Fig. 1 gezeigten Verschlusses in Blickrichtung des Pfeils II,
- Fig. 3,
- schematisch, die Vorderansicht auf den Zylinderkern eines im Verschluß benutzten Schließzylinders
mit der Nullstellung und den hier interessierenden verschiedenen Arbeitsstellungen,
- Fig. 4, 5 und 6,
- in Explosionsdarstellung, die verschiedenen Bauteile des in Fig. 1 gezeigten Verschlusses
vor ihrem Zusammenbau,
- Fig. 7
- ein elektrisches Schaltbild zum erfindungsgemäßen Verschluß, woraus auch dessen elektrische
Verbindung mit dem zugehörigen Schloß zu ersehen ist,
- Fig. 8a bis Fig. 13b
- verschiedene Arbeitsstellungen des erfindungsgemäßen Verschlusses, und zwar in einer
schematischen ebenen Abwickelung verschiedener an sich kreisförmig ausgebildeten Bauteile,
wobei eine zweite, alternative Bauweise in Fig. 8c, 9c und 10c gezeigt ist,
- Fig. 14a und 14b
- Radialschnitte von Details der in Fig. 13 b gezeigten Vorrichtung längs der dortigen
Schnittlinie XIV b - XIV b in zwei Arbeitspositionen,
- Fig. 15,
- in Vergrößerung, den Querschnitt durch eine zum Verschluß gehörende, in besonderer
Weise ausgebildeten Handhabe in ihrer Einbaulage in einer Heckklappe eines Fahrzeugs,
wobei die Schnittführung aus der Schnittlinie XV - XV von Fig. 17 zu ersehen ist,
- Fig. 16
- die rückseitige Ansicht der Handhabe von Fig. 15 mit zugehörigem Schalter,
- Fig. 17
- die Rückansicht, teilweise im Ausbruch, auf die Handhabe von Fig. 15, und
- Fig. 18,
- in starker Vergrößerung, ein weiteres Detail der in Fig. 15 gezeigten Handhabe.
[0010] Wie aus Fig. 1 bis 6 zu ersehen ist, befindet sich ein Schließzylinder in einem zylindrischen
Teil 32 des Verschlußgehäuses, das nachfolgend "Zylindergehäuse" benannt werden soll.
Das Zylindergehäuse 32 bestimmt auch die Zylinderachse 30, auf die in dieser Beschreibung
mit dem Wort "axial" Bezug genommen wird. Im bzw. am Zylindergehäuse 32 sind die zahlreichen
aus Fig. 5 erkennbaren Bauteile angeordnet, zu denen in jedem Fall der durch einen
ordnungsgemäßen Schlüssel 34 drehbare Zylinderkern 33 und ein Steuerglied 40 gehören.
Der Zylinderkern 33 besitzt die üblichen federbelasteten Zuhaltungen 36, die nur in
der Fig. 11b mit ihren Enden zu erkennen sind und aufgrund ihrer Federbelastung, ohne
steckenden Schlüssel, mit ihren Enden in ebenfalls aus Fig. 11b ersichtliche Sperrkanäle
37 hineinragen. Im einfachsten Fall sind die Sperrkanäle 37 direkt im Zylindergehäuse
32 integriert, doch wird aus später noch näher genannten Gründen im vorliegenden Fall,
wie Fig. 5 und 11b zeigen, dafür eine im Zylindergehäuse 32 zwar axialfest, aber drehbar
gelagerte Kanalhülse 38 verwendet. Neben der Kanalhülse 38 ist noch ein Schiebering
39 vorgesehen, der im Zylindergehäuse 32 zwar axialbeweglich, aber unverdrehbar gelagert
ist.
[0011] Die Bauteile 38, 39, 40 werden auf radial abgesetzten Abschnitte des Zylinderkerns
33 aufgeschoben, zu denen dann noch eine als Drehfeder ausgebildete Impuls-Druck-Feder
46 kommt. Die Impuls-Druck-Feder 46 wirkt zugleich als Druckfeder, wofür sie einen
wendelförmigen Abschnitt besitzt. Dieser wendelförmige Abschnitt der Feder 46 umgreift
einen Zylinderansatz 27 am Steuerglied 40. Die beiden Schenkel 48, 49 der Feder 46
fassen zwischen sich sowohl einen Finger 26 vom Steuerglied 40 als auch einen gehäusefesten
Finger 21. Dadurch wird der Zylinderkern 33 mit seinem Schlüsselkanal 28 in einer
bestimmten Nullstellung 70 gehalten, die in Fig. 3 durch eine vertikale Linie angedeutet
ist. Durch Einführen eines passenden, ordnungsgemäßen Schlüssels 34 in einen Schlüsselkanal
28 des Zylinderkerns 33 kann dieser wahlweise in die weiteren aus Fig. 3 ersichtlichen
Arbeitsstellungen 72, 73, 74 überführt werden, was noch näher beschrieben werden wird.
[0012] Der gehäusefeste Finger 21 gehört zu einem weiteren Gehäuseteil 20, welches fest
mit dem Zylindergehäuse 32 verbunden ist und dessen Ausbildung aus Fig. 6 zu erkennen
ist. Dieser Gehäuseteil 20 besitzt eine Lagerstelle 22 für den Drehbolzen eines Arbeitsglieds
18, der über eine Zugstange 17 od. dgl. mechanisch mit einem in Fig. 7 angedeuteten
Schloß 19 verbunden ist, die allerdings normalerweise elektrisch betätigbar ist. Diese
mechanischen Bauteile 17, 18 sollen in diesem Ausführungsbeispiel nur im Notfall wirksam
werden.
[0013] Eine Sicherungsscheibe 47, die in eine Ringnut am Innenende des Zylinderkerns 33
eingreift, hält die Bauteile 33, 38, 39, 40, 46 zusammen und sorgt dafür, daß durch
die Impuls-Druck-Feder 46 das Steuerglied 40 mit einer aus Fig. 1 erkennbaren Kupplungsaufnahme
45 im Sinne des Kraftpfeils 43 gegen einen Kupplungsvorsprung 35 des Zylinderkerns
33 gedrückt wird und normalerweise diese beiden Teile in Eingriff hält. Im vorliegenden
Fall sind die Kupplungsvorsprünge 35 und die Kupplungsaufnahmen 45 doppelt, in zueinander
diametraler Position an den Bauteilen 33 bzw. 40 vorgesehen. Diese Kupplungsteile
35, 45 dienen dazu, die aus Fig. 3 ersichtlichen Schlüsseldrehungen 75, 75', 76, 76'
des Zylinderkerns 33 auf das Steuerglied 40 zu übertragen.
[0014] Im konkreten Ausführungsbeispiel haben diese Kupplungsteile 35, 45 noch eine zusätzliche
Funktion; sie haben nämlich ein besonderes Profil, das sie zu einer Hubsteuerung des
Steuerglieds 40 befähigt, was anhand der Fig. 8c bis 10c später noch näher erläutert
werden wird. In den Fig. 8a bis 13b sind die Verhältnisse in einer demgegenüber abgewandelten,
zweiten Ausführungsform dargestellt. In den Fig. 8a bis 13b haben die Kupplungsteile
35, 45 ein einfaches Rechteckprofil. Die vorerwähnte Hubsteuerung ist in diesen Fig.
als eine ortsfeste Steuerfläche 51 am Gehäuse 31 einerseits und eine Hebefläche 41
an dem hier in ebener Abwickelung gezeigten Steuerglied 40 andererseits verwirklicht.
Das wird noch eingehend erörtert.
[0015] Im Ausführungsbeispiel von Fig. 1 bis 6 sind im Gehäuseteil 20 drei Mikroschalter
50, 50', 50" integriert und dadurch in definierter Weise gegenüber dem Steuerglied
40 positioniert. Bei der vereinfachten schematischen Darstellung von Fig. 8a bis 13b
und auch bei der genannten Alternative 8c bis 10c sind diese Mikroschalter 50, 50',
50" schematisch in das Verschluß-Gehäuse 31 eingezeichnet worden. Dort sind auch die
zugehörigen Schaltelemente 55, 55', 55" für jeden dieser Mikroschalter 50 bis 50"
gesondert eingezeichnet. Im konkreten Ausführungsbeispiel sind zwei dieser Mikroschalter,
nämlich der erste 50 und der zweite 50' zu einem Kombinationsschalter 53 zusammengefaßt,
der von einem gemeinsamen Betätigungsglied 54 geschaltet wird. Dieses Betätigungsglied
54 ist im Sinne des Doppelpfeils 56 von Fig. 6 verschwenkbar. Bei der Schwenkung in
der einen Richtung wird der erste Mikroschalter 50 und bei der Verschwenkung in der
Gegenrichtung der andere Schalter 50' geschaltet.
[0016] Zur Betätigung aller drei Schalter 50 bis 50" dient das Steuerglied 40. In den schematischen
Darstellungen von Fig. 8a bis 13b ist dazu ein Schaltnocken 42 am Steuerglied 40 vorgesehen,
der in verschiedene Lagen 42' bis 42"' überführt werden kann, was noch näher erläutert
wird. Im konkreten Ausführungsbeispiel sind für die beschriebene Schwenkbewegung 56
des gemeinsamen Betätigungsglieds 54 vom Kombinationsschalter 53 zwei aus Fig. 5 ersichtliche
Schaltflanken 61, 62 vorgesehen, welche die Funktion eines solchen Schaltnockens erfüllen.
Das Schaltelement 55" des dritten Mikroschalter 50" wirkt unmittelbar mit dem Steuerglied
40 zusammen, und zwar mit der axialen Endfläche 60 eines flanschartigen Teiles. Diese
Schalt-Wirksamkeit der Steuerglied-Endfläche 60 gilt sowohl für das konkrete Ausführungsbeispiel
von Fig. 1 bis 6 als auch für die schematisch vereinfachten Darstellungen von Fig.
8a bis 13b. Die wirksame Zone für die Schaltbetätigung des Elements 55 ist eine bestimmte
Zone 63, nämlich hier die radiale Innenzone des Steuerglieds 40. Die als Schaltnocken
fungierenden Schaltflanken 61, 62 sind beim konkreten Ausführungsbeispiel im Steuerglied
40, wie Fig. 5 zeigt, in einem segmentartigen Ansatz 44 am flanschartigen Teil des
Steuerglieds 40 angeformt, und zwar in einer gegenüber der vorerwähnten Radialzone
63 versetzten Zone, nämlich in einer größeren radialen Entfernung zur Achse 30.
[0017] Fig. 7 zeigt das elektrische Schaltbild zum erfindungsgemäßen Verschluß, von dem
schematisch nur die Draufsicht auf den Zylinderkern 33 und das Schloß 19 gezeigt sind.
Wie ersichtlich, sind die drei Mikroschalter 50 bis 50" in einen elektrischen Stromkreis
90 in Reihe geschaltet, der von einer Stromquelle 97, z. B. einer Autobatterie, gespeist
wird. Die beiden Mikroschalter 50, 50', welche zu dem strichpunktiert angedeuteten
Kombinationsschalter 53 zusammengefaßt sind, wirken, in Abhängigkeit von der Betätigung
ihrer Schaltelemente 55, 55', wechselweise auf eine komplexe Schaltelektronik 91 ein,
mit welcher verschiedene Funktionen im Kraftfahrzeug gesteuert werden können, wie
z. B. eine Diebstahlwarnanlage. Im vorliegenden Fall ist in diese Schaltelektronik
91 auch der elektronische Teil der eingangs erwähnten ZV-Einrichtung integriert, von
der aus eine Vielzahl von ZV-Stellgliedern 92 betätigt werden können. In Fig. 7 ist
zwar nur ein ZV-Stellglied 92 gezeigt, doch sind weitere mit der Schaltelektronik
91 verbundene analoge ZV-Stellglieder 92 an jeder Tür des Kraftfahrzeugs vorgesehen
und wirken z. B. über eine ein- und ausfahrbare Stange 93 auf die jeweiligen, bei
diesen weiteren Türen vorgesehenen Verschlüsse ein. Diese weiteren Verschlüsse werden
durch das ZV-Stellglied 92 von der ZV-Einrichtung in analoger Weise wie der erfindungsgemäße
Verschluß gesteuert. Der erfindungsgemäße Verschluß, von dem, wie gesagt, in Fig.
7 nur der Zylinderkern 33 gezeigt ist, befindet sich in der Heckklappe des Kraftfahrzeugs.
[0018] Damit ist die in Fig. 15 gezeigte Handhabe 10 auch in der Heckklappe des Kraftfahrzeugs
angeordnet. Wird die Handhabe 10 betätigt, so schließt sie die Kontakte eines Schalters
94, der ebenfalls in den elektrischen Stromkreis 90 von Fig. 7 integriert ist und
auf einen elektrischen Antrieb 95 des zugehörigen Heckklappen-Schlosses einwirkt.
Dieser Antrieb 95 bewegt, in Abhängigkeit von der Offen- oder Schließlage der Kontakte
im Schalter 94, ein Arbeitsglied 96, das mechanisch auf das Schloß 19 einwirkt. Auf
diese Weise wird das Schloß 19 elektrisch geöffnet.
[0019] Auf dieses Schloß 19 kann aber auch, wenn die elektronische Steuerung versagt, weil
z. B. die den Stromkreis 90 betreibende Stromquelle 97 ausgefallen ist, im Notfall
mechanisch eingewirkt werden. Dazu dient, wie bereits erwähnt wurde, das aus Fig.
1 und 6 ersichtliche schwenkbare Arbeitsglied 18, das gelenkig mit der auch in Fig.
7 strichpunktiert angedeuteten Zugstange 17 verbunden ist. Diese mechanische Bewegung
des Schlosses wird durch Drehung des Steuerglieds 40 über einen dort vorgesehenen
Hebenocken 98 bewirkt, der in Fig. 5 und Fig. 2 gezeigt ist. Durch Drehung des Zylinderkerns
33 in Richtung 76' bis zu einer dort verdeutlichten Endlage 78, stößt der Hebenocken
98 gegen die Unterkante des Arbeitsglieds 18, welches die durch den Schwenkpfeil 14
in Fig. 2 verdeutlichte Arbeitsbewegung ausführt. Am Flanschteil des Steuerglieds
ist noch ein Anschlag 99 vorgesehen, der in bestimmten Arbeitslagen des Steuerglieds
40 eine manipulierte Schwenkbewegung 14 des Arbeitsglieds 18 verhindert, was noch
näher erläutert werden wird.
[0020] Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Verschlusses soll anhand der schematischen
Figur 8a bis 13b näher erläutert werden. Dort ist, wie bereits erwähnt wurde, das
drehbare Steuerglied 40 schematisch als ein in der Zeichenebene längsbeweglicher Schieber
dargestellt.
[0021] Die vorbeschriebene Impuls-Druck-Feder 46 übt die bereits erwähnte, in Fig. 5 durch
den Pfeil 43 verdeutlichte Axialkraft auf das Steuerglied 40 im Eingriffssinne der
bereits erwähnten Kupplung 35, 45 aus, die zwischen dem Steuerglied 40 und dem Zylinderkern
33 sich befindet. Diese Kraft 43 drückt - bei der hier als Längsverschiebung ablaufenden
Drehbewegung des Steuerglieds in der Drehlage 40' von Fig. 8b - eine am Steuerglied
40 vorgesehene Hebefläche 41 gegen die Steuerfläche 51 vom Gehäuse 31. Die Impuls-Druck-Feder
46 ist aber, wie bereits erwähnt wurde, auch eine Drehfeder, die das Steuerglied 40
mit seinem Schaltnocken 42 in einer definierten Normallage gemäß Fig. 3 hält. Diese
Normallage ist auch in dem noch näher zu beschreibenden Schema von Fig. 8b ausgezogen
gezeichnet. Dafür sorgen, wie bereits erwähnt wurde, die an der Impuls-Druck-Feder
46 vorgesehenen Federschenkel 48, 49. Fig. 8a zeigt in Vorderansicht den Zylinderkern
33 in seiner Nullstellung, die durch eine von der Lage des Schlüsselkanals 28 bestimmten
Hilfslinie 70 verdeutlicht ist. Die Lage des Steuerglieds 40 in dieser Nullstellung
70 ist im Schema von Fig. 8b ausgezogen gezeichnet worden und soll nachfolgend "Normallage"
bezeichnet werden. In dieser Normallage befindet sich der am Steuerglied 40 vorgesehene
Schaltnocken 42 in einer neutralen Position zwischen den beiden Mikroschaltern 50,
50'.
[0022] In Fig. 8a sind beidseitig der Nullstellung 70 zwei Arbeitsstellungen 71, 72 des
Zylinderkerns 33 dargestellt, die sich durch Drehung des im Zylinderkanal 28 steckenden
Schlüssels im Sinne der beiden zueinander gegensinnigen Drehpfeile 75, 75' gegenüber
der Nullstellung 70 erzielen lassen. Bei der Drehung 75 des Zylinderkerns 33 bis zur
ersten Arbeitsstellung 71 von Fig. 8a wird über die in Eingriff stehende Kupplung
35, 45 auch das Steuerglied 40 mitgenommen und kommt aus der in Fig. 8b ausgezogen
gezeichneten Normallage 40 in die strichpunktiert angedeutete erste Arbeitslage 40'.
Dadurch wird auch der Schaltnocken 42 aus seiner Normallage in die ebenfalls strichpunktiert
angedeutete erste Arbeitslage 42' versetzt und betätigt dabei das Schaltelement 55
des ersten Mikroschalters 50, der dann die erwähnte angeschlossene Diebstahlwarnanlage
einschaltet und über die ZV-Einrichtung 91 die ZV-Glieder 92 umsteuert. Im bereits
beschriebenen Schaltschema von Fig. 7 wird also in der Arbeitslage 42' der Schalter
55 geschlossen.
[0023] Nicht nur jetzt, sondern schon vorausgehend ist auch der dritte Mikroschalter 50"
in dauernder Schließstellung, weil, wie bereits erwähnt wurde, die Endfläche 60 vom
Steuerglied 40 sein Schaltelement 55" eindrückt. Durch Schließen des Schalters 50
wird ein Spannungsimpuls über den Stromkreis 90 an die Schaltelektronik 91 gegeben.
Entsprechend dem dort vorgesehenen Steuerprogramm wird in diesem Fall die elektrische
Verbindung zum Antrieb 95 des zugehörigen Schlosses ausgeschaltet. Das bedeutet, daß
ein Schließen des zur Handhabe 10 gehörenden, bereits erwähnten Schalters 94 wirkungslos
bleibt. Die Betätigung der Handhabe 10 von Fig. 15 ist daher unwirksam; das zugehörige
Schloß 19 kann nicht geöffnet werden. Die zugehörige Arbeitsstellung 71 des Zylinderkerns
33 von Fig. 8a erweist sich somit als "gesicherte Stellung" des Zylinderkerns 33.
[0024] Läßt man den Schlüssel, nach Erreichen der gesicherten Stellung 71 los, so führt
zunächst die Impuls-Druck-Feder 46 auch das Steuerglied aus seiner ersten Arbeitslage
40' wieder in die ausgezogen gezeichnete Normallage 40 von Fig. 8b zurück. Wegen der
nach wie vor in Eingriff stehenden Kupplung 45, 35 wird auch der Zylinderkern 33 mittelbar,
über das Steuerglied 40, wieder in die ausgezogen in Fig. 8b gezeigte Normallage zurückgeführt.
[0025] Das ändert sich erst wieder, wenn der Zylinderkern 33 über den Schlüssel, gemäß Fig.
8a, in Richtung des Gegenpfeils 75' zur Nullstellung 70 in eine zweite Arbeitsstellung
72 überführt wird. Über die auch in diesem Fall immer noch in Eingriff stehende Kupplung
35, 45 wird das Steuerglied aus seiner Nullstellung 70 von Fig. 8b in die dort gepunktet
hervorgehobene zweite Arbeitslage 40" überführt. Beim Übergang in diese zweite Arbeitsstellung
72 kommt das Steuerglied mit seinem Schaltnocken in die mit 42" in Fig. 8b bezeichnete
zweite Arbeitslage. Dadurch wird das Schaltelement 55' des zweiten Mikroschalters
50' betätigt. Wenn im Schaltbild von Fig. 7 der Schalter 50' schließt, gelangt ein
Spannungsimpuls an einen zweiten Eingang der Schaltelektronik 91, weil auch in diesem
Fall der dritte Mikroschalter 50" geschlossen bleibt. Dadurch kann eine Diebstahlwarnanlage
wieder ausgeschaltet werden und es wird die ZV-Einrichtung umgesteuert. An den Ausgang
der Schaltelektronik 91 wird ein Stellimpuls gegeben, der zunächst die diversen ZV-Stellglieder
92 umsteuert. Außerdem wird dauerhaft eine Spannung an den elektrischen Antrieb 95
des Schlosses angelegt. Wird jetzt die Handhabe 10 betätigt und damit der zugehörige
Schalter 94 geschlossen, so wird vom Antrieb 95 das Arbeitsglied 96 bewegt und das
zugehörige Schloß 19 in der Heckklappe des Fahrzeugs geöffnet. Sowohl die Heckklappe
als auch alle Türen lassen sich durch Betätigung der jeweiligen Handhaben öffnen.
Diese Arbeitsstellung 72 erweist sich also als die eingangs erwähnte "entsicherte
Stellung" des Verschlusses. Läßt man nach der Drehung 75' wieder den Schlüssel los,
so wird über die Impuls-Druck-Feder 46 und das Steuerglied über die Kupplung 45, 35
auch wieder der Zylinderkern 33 in seine Nullstellung 70 zurückgeführt.
[0026] In Fig. 9a ist der Zylinderkern 33 wieder in Vorderansicht gezeigt, aber in einer
gegenüber der vorbeschriebenen gesicherten Stellung 71 wegen der vom größeren Drehpfeil
76 entfernten mit 73 bezeichneten Grenzstellung, in der sich, ausweislich des analog
zu Fig. 9b verdeutlichten Schemas, das Steuerglied 40 in einer Grenzlage 40"' befindet.
Dabei werden die bereits oben erwähnten axialen Steuermittel zwischen dem Verschlußgehäuse
31 und dem Steuerglied 40 wirksam. Die Hebefläche 41 vom Steuerglied hat sich entlang
der gehäuseseitigen Steuerfläche 51 emporbewegt. Das ist in Fig. 9b durch einen axialen
Hubpfeil 77 verdeutlicht. Durch diese Hubbewegung 77 des Steuerglieds 40"' hat sich
der Kupplungsvorsprung 35 des zwar drehbar aber axialfest gelagerten Zylinderkerns
33 aus der Kupplungsaufnahme 45 des axial bewegten Steuerglieds fast entkuppelt. Dreht
man, über diese Grenzstellung 73 von Fig. 9a den Zylinderkern 33 im Sinne der Vorderansicht
von Fig. 12a bis zu einer dritten Arbeitsstellung 74 mit dem Schlüssel weiter, so
tritt, bei Überschreiten der Grenzstellung 73, eine Entkupplung zwischen dem Kupplungsvorsprung
35 und der Kupplungsaufnahme 45 ein. Das Steuerglied ist jetzt frei und wird, wie
Fig. 10b verdeutlicht, durch die Wirkung der Impuls-Druck-Feder 46 automatisch wieder
in seine Normallage 40 zurückgeführt, jedoch bleibt dabei der axiale Hub 77 des Steuerglieds
aus folgendem Grund erhalten.
[0027] Wie bereits gesagt wurde, übt die Impuls-Druck-Feder 46 zusätzlich noch eine durch
den Kraftpfeil 43 verdeutlichte Druckwirkung aus, die auch im Schema von Fig. 9b und
10b eingezeichnet ist. In Fig. 9b hebt sich also das Steuerglied bis zur Grenzstellung
40"' gegen die Wirkung dieser Kraft 43 im Sinne des Hubpfeils 77. Nach dem Entkuppeln
bleibt diese Kraft 43 auch in der erlangten Normallage 40 des Steuerglieds von Fig.
10b wirksam, doch stützt sich jetzt das Steuerglied 40 axial am Stirnende vom Kupplungsvorsprung
35 des axialfest gelagerten Zylinderkerns 33 ab. Das Steuerglied 40 befindet sich
in Fig. 10b in einer von der Höhe des Kupplungsvorsprungs 35 bestimmten Ebene 67,
die als "Entkupplungsebene" bezeichnet werden soll. Diese ist gegenüber der vorausgehenden
Kupplungsebene 69 um die axiale Strecke 68 versetzt. Wie aus Fig. 10b hervorgeht,
bleibt aber der Zylinderkern 33 in dieser weiteren Arbeitsstellung 74, in der man
den Schlüssel abziehen kann. Die Zuhaltungen 36 fahren in einen dort vorgesehenen
weiteren dort vorgesehenen Sperrkanal 37 ein und blockieren daher diese Arbeitsstellung
74. Diese Arbeitsstellung ist die bereits mehrfach erwähnte "safegesicherte Stellung",
die kurz "Safestellung" bezeichnet werden soll. Es liegen hier in mehrfacher Hinsicht
besondere Verhältnisse vor.
[0028] Zunächst bleibt die vorerwähnte Unwirksamkeit der zugehörigen Handhabe 10 erhalten,
weil vorausgehend der erste Mikroschalter 50, aber nicht der zweite Mikroschalter
50' betätigt worden ist. Auch die ZV-Einrichtung ist in ihrer Steuerstellung geblieben.
Durch die besondere Ausbildung der ZV-Einrichtung im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist eine zusätzliche Sicherung des Verschlusses erzielt. In der Entkupplungsebene
67 hat das Steuerglied 40 das Schaltelement 55" des dritten Mikroschalters 50" freigegeben.
Der Schalter 50" ist also in seiner Offenstellung gemäß Schaltbild von Fig. 7. Der
Stromkreis 90 zwischen der Stromquelle 97 und der Schaltelektronik 91 ist also unterbrochen.
Eine Betätigung des Schalters 94 durch Betätigen der Handhabe 10 ist grundsätzlich
wirkungslos. Dies gilt auch in mechanischer Hinsicht.
[0029] Wie Fig. 10b erkennen läßt, hat sich der bereits oben erwähnte Anschlag 99 am Steuerglied
40 in der Entkupplungsebene 67 soweit axial verschoben, daß er in den Arbeitsweg des
mechanischen Arbeitsglieds 18 hineinragt. Manipulationen am Arbeitsglied 18 durch
Einbruchswerkzeuge sind also grundsätzlich wirkungslos. Im Gegensatz dazu ist in der
in Fig. 8b erkennbaren Axiallage des Steuerglieds 40 in der Kupplungsebene 69 der
Anschlag 99 aus dem Arbeitsweg des Arbeitsglieds 18 entfernt. In diesem Fall ist eine
Betätigung des Schlosses durch Schlüsseldrehung 76' bis zur in Fig. 3 dargestellten
Schloßbetätigungsstellung 78 möglich. Dann kann das Schloß also auch über den Schlüssel
geöffnet werden.
[0030] Bereits in der Grenzlage 40"' von Fig. 9b ist der Schaltnocken 42"' in einen axialen
Abstand 68 zum Schaltelement 55 des Mikroschalters 50 gekommen, weshalb bei der späteren
von der Feder 46 bewirkten Rückstellung des Steuerglieds in die Normalstellung 40
"Safe" von Fig. 10b die Bewegung des Schaltnockens in der Entkupplungsebene 67 erfolgt.
Damit erlangt der Schaltnocken seine aus Fig. 9b ersichtliche Normalstellung 42 in
einem Axialabstand 68, der durch die Höhendifferenz zwischen den beiden Ebenen 67,
69 bestimmt ist. Der Nocken 42 bewegt sich zwar wieder am Mikroschalter 50 in seine
Normallage "Safe" zurück, aber ohne Betätigung des Schaltelements 55 vom Mikroschalter
50. Die vorausgehend beim Übergang in die gesicherte Stellung 71 erfolgte Einschaltung
der Diebstahlwarnanlage bleibt also erhalten und der Mikroschalter 50 wird nicht erneut
betätigt.
[0031] Die Fig. 8c, 9c und 10c zeigen alternative Ausbildungen zu der vorbeschriebenen Hubsteuerung
des Steuerglieds 40 zwischen seinen beiden Ebenen 69, 68, analog zu Fig. 8b, 9b und
10b. In übriger Hinsicht liegen die gleichen Verhältnisse wie bei den Fig. 8b, 9b
und 10b vor. Es genügt, lediglich auf die Unterschiede einzugehen; in übriger Hinsicht
gilt die bisherige Beschreibung.
[0032] Bei dieser Alternative haben die Kupplungsteile 35, 45 ein besonderes Profil, und
zwar ist die eine Flanke 25 des Kupplungsvorsprungs 35 geneigt ausgebildet, wie auch
die Kupplungsaufnahme 45 eine entsprechend geneigte Innenfläche 24 besitzt. Weiterhin
ist am Verschluß-Gehäuse 31 ein ortsfester Anschlag 23 vorgesehen. Diese Profilformen
ergeben sich auch bei der konkreten Ausführung gemäß Fig. 1 bis 6. Man erkennt die
geneigte Innenfläche 24 der Aufnahme 45 in Fig. 1, die geneigte Flanke 25 am Kupplungsvorsprung
35 in Fig. 5 und den Anschlag 23 am Gehäuseteil 20 von Fig. 6.
[0033] Beim schlüsselbedingten Drehen des Zylinderkerns 33 wird über die in Eingriff stehende
Kupplung 35, 45 das Steuerglied 40 mitbewegt, wie durch den Bewegungspfeil 57 in Fig.
8c verdeutlicht ist. Dabei stößt das Steuerglied 40 mit seiner Kante 58 an den gehäuseseitigen
Anschlag 23, weshalb dann die Weiterbewegung 57 des Steuerglieds 40 beendet ist. Beim
Weiterdrehen des Zylinderkerns 33 gleitet das Steuerglied 40 mit seiner Innenfläche
24 an der geneigten Flanke 35 des Kupplungsglieds hoch. Es kommt in der in Fig. 9c
gezeigten Grenzlage 40''' des Steuerglieds zu der bereits im Zusammenhang mit Fig.
9b beschriebenen Hubbewegung 77, die bestehen bleibt, wenn man den Zylinderkern 33
bis zu der beschriebenen Safestellung 74 weiterdreht. Dann befindet sich, wie Fig.
10c zeigt, das Steuerglied 40 in der Entkupplungsebene 67. Durch das Auftreffen der
Steuerglied-Kante 58 an den Gehäuse-Anschlag 23 ist der Drehwinkel exakt festgelegt,
von dem ab die Hubbewegung 77 des Steuerglieds aus der Kupplungsebene 69 in die Entkupplungsebene
67 beginnt.
[0034] Fig. 11a und 11b liegen die gleichen Verhältnisse wie in Fig. 10a und 10b vor. Der
Unterschied besteht nur darin, daß in Fig. 11b auch die Wirkungsweise der bereits
im Zusammenhang mit Fig. 5 erläuterten Bauteile 38, 39 erläutert wird. Fig. 11b bis
14b zeigen eine sogenannte Überlastsicherung am Schließzylinder 33. Der Schiebering
39 ist, beispielsweise durch radiale Nasen 29, in entsprechenden Längsnuten 79 des
Verschlußgehäuses 31 zwar axialbeweglich, aber unverdrehbar geführt. Die Kanalhülse
38 ist zwar axialfest aber drehbar im Verschlußgehäuse 31 angeordnet. Der Schiebering
39 und die Kanalhülse 38 weisen an ihren einander zugekehrten Stirnseiten ein zueinander
komplementäres Aushebeprofil 81, 82 auf. Dieses besteht, wie auch aus Fig. 5 zu erkennen
ist, aus einer etwa trapezförmigen Ausnehmung 82 in der Kanalhülse 38 und einer komplementären
Erhebung 81 im Schiebering 39. Zweckmäßigerweise sind zwei zueinander diametrale Aushebeprofile
81, 82 dieser Art vorgesehen. Als weiterer Bestandteil dieser Überlastsicherung könnte
eine Druckfeder vorgesehen sein, doch wird im vorliegenden Fall die bereits durch
die Impuls-Druck-Feder 46 erzeugte Axialkraft 43 genutzt, die auch in den Fig. 11b
und 12b eingezeichnet ist. Damit erfüllt die Feder 46 noch eine dritte Funktion.
[0035] Solange nicht der ordnungsgemäße Schlüssel im Schlüsselkanal 28 von Fig. 11a steckt,
greifen, wie Fig. 11b zeigt, die bereits erwähnten Zuhaltungen 36 in den Sperrkanal
37 der Kanalhülse 38 ein und sorgen somit für eine drehfeste Verbindung zwischen dem
Zylinderkern 33 und der Kanalhülse 38. Wird aber der Zylinderkern 33 nicht durch den
ordnungsgemäßen Schlüssel, sondern durch ein Einbruchswerkzeug im Sinne des Pfeils
86 gedreht, so wird über die eingreifenden Zuhaltungen 36 auch die Kanalhülse 38 mitgedreht
und daher, bei Überschreiten einer bestimmten Grenzlast das Aushebeprofil 81, 82 gegen
die Federkraft 43 ausgehoben. Diese Situation ist in Fig. 12b gezeigt. Jetzt stützt
der Schiebering 39 das Steuerglied 40 mit seiner dem Aushebeprofil 81 gegenüberliegenden
Stirnseite 89 ab.
[0036] Das Aushebeprofil 81, 82 kann einen größeren Hubweg 65 ausführen, als der vorerwähnten
Hubbewegung 77 zwischen der Kupplungsebene 68 und der Entkupplungsebene 67 entspricht.
Durch den aus Fig. 12b ersichtlichen Axialhub 65 gelangt das Steuerglied 40 in eine
dritte axiale Ebene, welche als "Überlastsicherungsebene" bezeichnet werden soll.
Die Safeposition des Steuerglieds 40 bleibt also auch im Einbruchsfall sichergestellt.
Wie Fig. 12a verdeutlicht, kann der Zylinderkern 33 vom Einbruchswerkzeug gemäß dem
Rotationspfeil 86 verdreht werden, ohne daß die Unwirksamkeit der Handhaben-Betätigung
beseitigt wird; das zugehörige Schloß bleibt nach wie vor verschlossen.
[0037] Die Fig. 13b bis 14b zeigen weitere Maßnahmen der vorbeschriebenen Überlastsicherung.
Die Kanalhülse 38 ist hier mit einem Durchbruch 84 versehen, der von einem hier als
Rolle 85 ausgebildeten Synchronisationsglied durchgriffen wird. Das Verschlußgehäuse
31 besitzt hier eine erste Aussparung 87 für das eine Ende der Rolle 85 und die Umfangsfläche
des Zylinderkerns 33 eine zweite Aussparung 88 für das gegenüberliegende Ende der
Rolle 85. In der in Fig. 14a verdeutlichten Safestellung 74 des Zylinderkerns 33 ergeben
sich bei einer gewaltsamen Rotation 86 mittels eines Einbruchswerkzeugs die aus Fig.
14b im Querschnitt ausbruchsweise gezeigten Verhältnisse an der mit XIVb-XIVb gekennzeichneten
Stelle von Fig. 13b. Ist, wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 12b gesagt wurde, der
Zylinderkern 33 über die eingreifenden Zuhaltungen drehfest mit der Kanalhülse 38
verbunden, so werden diese Teile, wie der Rotationspfeil 86 von Fig. 14b verdeutlicht,
gemeinsam gedreht. Die Rolle 85 verläßt die gehäuseseitige Aussparung 87 und fährt
ganz in die kernseitige Aussparung 88 ein.
[0038] Die Fig. 14a zeigt die Verhältnisse an der gleichen Stelle wie Fig. 14b, wenn die
im Zusammenhang mit Fig. 8b bis 10b erläuterten Verhältnisse vorliegen, wo der Zylinderkern
33 über einen ordnungsgemäßen Schlüssel verdreht wird. In diesem Fall sind die im
Zusammenhang mit Fig. 11b bereits mehrfach beschriebenen Zuhaltungen 36 auf den Umfang
des Zylinderkerns 33 einsortiert. Die Kanalhülse 38 ist nicht verdrehbar, weil sie
durch die Rolle 85 gesichert ist. Die Rolle weicht jetzt in die gehäuseseitige Aussparung
87 aus, greift aber noch in ausreichendem Maße in den Durchbruch 84 ein, um die Kanalhülse
38 drehfest im Verschlußgehäuse 31 zu sichern. Die Rolle 85 gibt in Fig. 14a die andere
Aussparung 88 frei und läßt daher die vorbeschriebene Verdrehung 76 des Zylinderkerns
33 gegenüber seiner Kanalhülse 38 zu.
[0039] Ausweislich der Fig. 15 besteht die Handhabe 10 aus einer federbelasteten Griffklappe
13, die in einer Griffmulde 12 eines Handhabengehäuses 11 eingelassen ist. Dieses
Handhabengehäuse 11 ist in eine Heckklappe 100 integriert, in welcher sich auch das
Verschluß-Gehäuse 31 befindet. Die Griffklappe 13 ist über eine Schwenkachse 15 im
Handhabengehäuse 11 schwenkbar gelagert und kann, wenn mit einer Hand 59 ein Druck
im Sinne des Pfeils 64 ausgeübt wird, im Sinne des Pfeils 16 in die strichpunktierte
Position 13' verschwenkt werden.
[0040] Die Griffklappe 13 ist, wie Fig. 16 und 17 zeigen, mit einem seitlichen Zapfen 80
versehen, der aus dem Gehäuse 11 herausragt. An der Außenseite des Gehäuses 11 ist
der Schalter 94 angebracht, mit dessen Schaltelement 83 der Zapfen 80 zusammenwirkt.
Es kommt dabei zu den im Zusammenhang mit dem Schaltbild von Fig. 7 erläuterten Schaltbewegungen
und führt zu den bereits genannten Folgen. Die Griffklappe 13 zusammen mit der Innenfläche
des Gehäuses 11 ist von einer Gummihaut 101 verkleidet, die eine wasserdichte Integration
der ganzen Handhabe 10 in der Mulde 12 der Heckklappe 100 gewährleistet.
[0041] Die Griffklappe 13 wird durch eine Rasteinrichtung 102, 103 in ihrer ausgezogenen
Ausgangsposition von Fig. 15 gehalten. Diese Rasteinrichtung 102, 103 erfüllt aber
zugleich eine weitere, neue Funktion, was anhand der Fig. 18 deutlich wird. Die Rasteinrichtung
umfaßt zunächst ein elastisches Rastelement 102, das hier aus einer federbelasteten
Kugel 104 besteht. Diese Kugel 104 steht unter der Wirkung einer Druckfeder 105, die
mit der Kugel 104 in ein napfförmiges Gehäuse 106 integriert ist. Die ganze Baueinheit
104, 105, 106 ist, wie aus Fig. 17 besonders deutlich hervorgeht, in die Seitenkante
107 der Griffklappe 13 eingelassen, wodurch die federbelastete Kugel 104 gegen die
Seitenwand des Handhabengehäuses 11 gerichtet ist. Dort befindet sich eine seitliche
Stufe 108. Auch in Fig. 18 ist strichpunktiert die bereits erwähnte Löseposition 13'
der Griffklappe verdeutlicht und der Pfeil der Schwenkbewegung 14 angedeutet. Die
seitliche Stufe 108 dient als Gegenrastelement 103 zum vorerwähnten elastischen Rastelement
102.
[0042] Beachtlich ist, daß dieses Gegenrastelement 103 eine Neigungsfläche hat, die in einem
Neigungswinkel zur Schwenkbewegung 14 verläuft. Diese Neigung ist in Fig. 18 strichpunktiert
eingezeichnet, mit 112 bezeichnet und soll nachfolgend "Neigungsfläche" bezeichnet
werden. Diese Neigung sorgt dafür, daß das elastische Glied 102 in der Ausgangsposition
13 der Griffklappe mehr entlastet ist als in der Betätigungsposition 13'. Weil das
Rastelement 102 bestrebt ist, in die maximal entspannte Position zu gelangen, wird
es entlang der Neigungsfläche 112 möglichst weit auszufahren suchen. Diese maximale
Entlastung ist erreicht, wenn die federbelastete Kugel 104 an der Stufenkante 109
voll aus dem Rastgehäuse 106 ausgefahren ist. Damit sorgt das elastische Rastelement
102 dafür, daß die Griffklappe in ihrer Ausgangsposition 13 von Fig. 18 gehalten wird.
Dadurch kommt die Rastwirkung zustande.
[0043] Bewegt man die Griffklappe in ihre Betätigungsposition 13', so drückt sich die Kugel
in ihre strichpunktierte Eindrücklage 104' von Fig. 18 ein. Die Druckfeder wird in
die zusammengedrückte Lage 105' von Fig. 18 gebracht. Dadurch entsteht eine im Sinne
des Pfeils 110 von Fig. 18 wirkende Kraft auf die verschwenkte Griffklappe 13'. Diese
erzeugt an der Neigungsfläche 112 des Handhabengehäuses 11 eine im Rückschwenksinne
der Griffklappe wirkende Kraftkomponente 111, die ein Rückstellmoment auf die eingeschwenkte
Griffklappe 13' ausübt. Dieses Rückstellmoment ist also bestrebt, die Griffklappe
in ihre Ausgangsposition 13 von Fig. 18 zu überführen. Die erfindungsgemäß ausgebildete
Rasteinrichtung 102, 103 ist also zugleich ein Rückstell-Mittel für die Griffklappe
13.
[0044] Diese Doppelfunktion der Rasteinrichtung 103, 104 erlaubt eine raumsparende Konstruktion
und spart die andernfalls dafür erforderlichen Bauteile ein. Außerdem läßt die Kombination
aus Rückstell-Mittel und Rastelement ein Knackgeräusch bei der Betätigung 14 der Griffklappe
zwischen den Positionen 13, 13' entstehen. Dieses Geräusch kündigt dem Benutzer die
erfolgreiche Umsteuerung des Schalters 94 hörbar an. Diese Doppelfunktion ist, unabhängig
vom Verschluß von Fig. 1 bis 14b, von eigenständiger erfinderischer Bedeutung.
Bezugszeichenliste:
[0045]
- 10
- Handhabe
- 11
- Handhaben-Gehäuse
- 12
- Mulde
- 13
- Griffklappe von 10
- 13'
- Betätigungsposition von 10
- 14
- Schwenkbewegung von 18
- 15
- Schwenkachse von 13
- 16
- Pfeil der Betätigung von 10
- 17
- Zugstange für 18
- 18
- Arbeitsglied für Schloß
- 19
- Schloß (Fig. 7)
- 20
- Gehäuseteil (Fig. 6)
- 21
- Finger an 20
- 22
- Lagerstelle von 18 bei 20
- 23
- ortsfester Anschlag an 31
- 24
- Steuerfläche, geneigte Innenfläche von 45 (Fig. 8c bis 10c)
- 25
- Steuerfläche, geneigte Flanke von 35 (Fig. 8c bis 10c)
- 26
- Finger an 40
- 27
- Zylinderansatz an 40
- 28
- Schlüsselkanal in 33
- 29
- radiale Nase an 39
- 30
- Zylinderachse
- 31
- Verschluß-Gehäuse
- 32
- Zylindergehäuse von 31
- 33
- Zylinderkern
- 34
- Schlüssel
- 35
- erster Kupplungsteil, Kupplungsvorsprung an 33
- 36
- Zuhaltung in 33 (Fig. 11b)
- 37
- Sperrkanal in 38
- 38
- Kanalhülse
- 39
- Schiebering
- 40
- Steuerglied (Normallage)
- 40'
- erste Arbeitslage von 40
- 40"
- zweite Arbeitslage von 40
- 40'''
- Grenzlage von 40
- 41
- Steuerfläche, Hebefläche an 40
- 42
- Schaltnocken an 40 (Normallage)
- 42'
- erste Arbeitslage von 42
- 42"
- zweite Arbeitslage von 42
- 42"'
- Grenzlage von 42 (Fig. 9b)
- 43
- Pfeil der Axialkraft auf 40
- 44
- segmentartiger Ansatz an 40 für 61, 62
- 45
- zweiter Kupplungsteil, Kupplungsaufnahme an 40
- 46
- Impulsfeder von 40
- 47
- Sicherungsscheibe
- 48
- erster Federschenkel von 46
- 49
- zweiter Federschenkel von 46
- 50, 50', 50"
- Mikroschalter
- 51
- Steuerfläche von 32 für 41
- 52 53
- Kombischalter aus 50, 50'
- 54
- Betätigungsglied für 53
- 55, 55', 55"
- Schaltelement von 50, 50', 50"
- 56
- Doppelpfeil der Schwenkbewegung von 54
- 57
- Bewegungspfeil von 40
- 58
- Kante von 40
- 59
- menschliche Hand (Fig. 15)
- 60
- Endfläche von 40
- 61
- erste Schaltflanke an 44
- 62
- zweite Schaltflanke an 44 (Fig. 5)
- 63
- Radialzone von 40
- 64
- Druckausübung der Hand (Fig. 15)
- 65
- Axialhub von 40 zwischen 69, 66 (Fig. 12b)
- 66
- Überlastsicherungs-Ebene von 40 (Fig. 12b)
- 67
- Entkupplungsebene von 40 (Fig. 10b)
- 68
- axiale Versatzstrecke zwischen 67, 69
- 69
- Kupplungsebene von 40 (Fig. 10b)
- 70
- Nullstellung von 33
- 71
- erste Arbeitsstellung von 33, gesicherte Stellung
- 72
- zweite Arbeitsstellung von 33, entsicherte Stellung
- 73
- Grenzstellung von 33
- 74
- dritte Arbeitsstellung von 33, Safestellung
- 75
- Drehpfeil des Schlüssels in 71
- 75'
- Gegen-Drehpfeil des Schlüssels in 72
- 76
- Drehpfeil des Schlüssels in 73 bzw. 74
- 76'
- Gegendreh-Pfeil des Schlüssels (Fig. 3)
- 77
- Hubpfeil von 40 (Fig. 9b)
- 78
- Schloßbetätigungsstellung (Fig. 3)
- 79
- Längsnut für 29 in 31 (Fig. 11b)
- 80
- Zapfen
- 81
- Steuerfläche, konkaves Aushebeprofil der Übersicherung in 39
- 82
- Steuerfläche, konvexes Aushebeprofil der Überlastsicherung in 38
- 83
- Schaltelement von 94
- 84
- Durchbruch in 38 (Fig. 12b)
- 85
- Synchronisationsglied, Rolle
- 86
- Rotationspfeil von 33 (Fig. 12a)
- 87
- erste Aussparung für 85 in 31 (Fig. 13b)
- 88
- zweite Aussparung für 85 in 33
- 89
- stützwirksame Stirnfläche von 39 (Fig. 12b)
- 90
- elektrischer Stromkreis
- 91
- Schaltelektronik, ZV-Einrichtung
- 92
- ZV-Stellglied
- 93
- Stange von 92
- 94
- Schalter von 10
- 95
- elektrischer Antrieb für Schloß (Fig. 7)
- 96
- Arbeitsglied von 95
- 97
- Stromquelle an 90 (Fig. 7)
- 98
- Hebenocken an 40 (Fig. 5)
- 99
- Anschlag an 40 (Fig. 2, 5)
- 100
- Heckklappe
- 101
- Gummihaut
- 102
- Rasteinrichtung, elektrisches Rastelement
- 103
- Rasteinrichtung, Gegen-Rastelement
- 104
- Kugel (Ausgangsposition)
- 104'
- Betätigungsposition von 104
- 105
- Druckfeder in 102 (Ausgangsposition)
- 105'
- Betätigungsposition von 105
- 106
- Rastgehäuse von 102
- 107
- Seitenkante von 13
- 108
- Stufe in 11 für 103
- 109
- Stufenkante von 108
- 110
- Druckkraft von 102
- 111
- Kraftkomponente von 110, Rückstellkraft für 13'
- 112
- Neigungsfläche von 103
1. Verschluß für Türen, Hauben, Klappen (100) od. dgl., insbesondere von Fahrzeugen,
wie Kraftfahrzeugen,
mit einem Schließzylinder, dessen Zylinderkern (33) über einen ordnungsgemäßen Schlüssel
(34) aus einer Nullstellung (70), die durch eine Impulsfeder (46) bestimmt ist, in
drei Arbeitsstellungen (71, 72, 74) verdrehbar ist, nämlich einer entsicherten (72),
einer gesicherten (71) und einer safegesicherten Stellung (74),
mit einer Handhabe (10), die bei Betätigung in der entsicherten Stellung (72) des
Verschlusses ein damit verbundenes (17, 18) Schloß öffnet, aber in der gesicherten
Stellung (71) und der safegesicherten Stellung (74) das Schloß nicht betätigbar macht,
mit wenigstens einem Mikroschalter (50, 50'), der bei Betätigung mechanische oder
elektrische Bauteile steuert, wie eine Zentralverriegelungs-einrichtung (91), eine
Diebstahlwarnanlage, od. dgl.,
und mit einem durch Schlüsseldrehung (75, 75', 76) vom Zylinderkern (33) mitbewegten
Schalterbetätiger (42), der beim Übergang zwischen der Nullstellung (70) und einer
der Arbeitsstellungen (71, 72) des Zylinderkerns (33) den Mikroschalter (50) betätigt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schalterbetätiger (42) an einem Steuerglied (40) sitzt, welches mittels einer
Schlüsseldrehung (75, 75', 76) des Zylinderkerns (33) über unterschiedliche Winkelbereiche
durch Steuerflächen (41, 51; 24, 25; 81, 82) wahlweise in eine von mindestens zwei,
axial beabstandeten (68) Ebenen (69, 67, 66) verstellt wird, nämlich wenigstens einer
Kupplungsebene (69) und einer Entkupplungsebene (67),
in denen das Steuerglied (40) jeweils zwischen einer der Nullstellung (70) des Zylinderkerns
(33) entsprechenden Normallage (40) einerseits und einer oder mehreren, den Arbeitsstellungen
(71, 72, 74) des Zylinderkerns (33) entsprechenden Arbeitslagen (40', 40") andererseits
bewegbar ist,
wobei das Steuerglied in der Kupplungsebene (69) mit dem Zylinderkern (33) drehfest
gekuppelt ist und sein Schalterbetätiger (42) bei kleinen Schlüsseldrehungen (75,
75') den Mikroschalter (50, 50') trifft und betätigt,
während bei großen Schlüsseldrehungen (76) das Steuerglied (40) durch die axialen
Steuerflächen (41, 51; 24, 25) in die Entkupplungsebene (67) gelangt, wo das Steuerglied
(40) vom Zylinderkern (33) entkuppelt ist und sein Schalterbetätiger (42) bei der
Bewegung in freiem Abstand (68) am Mikroschalter (50) vorüber geht und daher wirkungslos
bleibt,
und daß die Impulsfeder (46) ständig mit dem Steuerglied (40) verbunden ist und das Steuerglied
in allen Ebenen (69, 67) und Arbeitslagen (40', 40") stets in seine Normallage (40)
federbelastet.
2. Verschluß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Mikroschalter (50, 50') vorgesehen sind und vom Schalterbetätiger (42) des in
der Kupplungsebene (69) befindlichen Steuerglieds beim Übergang aus der Normallage
(40)
in die der gesicherten Stellung (71) des Zylinderkerns (33) entsprechenden ersten
Arbeitslage (40') der eine Mikroschalter (50),
und in die der gesicherten Stellung (42) des Zylinderkerns (33) entsprechenden zweiten
Arbeitslage (40") der andere Mikroschalter (50') betätigt wird.
3. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Mikroschalter (50") vorgesehen ist, der unmittelbar oder mittelbar vom
Steuerglied (40) bei dessen axialer Verstellung betätigt wird.
4. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Mikroschalter (50") in den elektrischen Stromkreis (90) des ersten und
zweiten Mikroschalters (50, 50') geschaltet ist und diesen Stromkreis (90) beim Übergang
des Steuerglieds (40) aus der Kupplungsebene (69) in die Entkupplungsebene (67) unterbricht,
aber bei der Rückbewegung wieder schließt.
5. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadaurch
gekennzeichnet, daß bei der Schlüsseldrehung (75, 75') des Zylinderkerns (33) auch eine Zentralverriegelungs-Einrichtung
(91) betätigt wird, die auf weitere Verschlüsse und damit verbundene Schlösser im
gleichen Fahrzeug einwirkt, nämlich
beim Drehen (76) des Zylinderkerns (33) aus der Nullstellung (70) in die gesicherte
Stellung (71) bzw. die safegesicherte Stellung (74) werden die weiteren Verschlüsse
ebenfalls im Sicherungssinne umgesteuert,
aber beim Drehen (76') in die entsicherte Stellung (72) im Entsicherungssinne bewegt.
6. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine über die gesicherte Stellung (71) bis zur safegesicherten Stellung (74)
hinausgehende Drehung des Zylinderkerns (33) das Steuerglied (40) durch weitere Steuerflächen
(81, 82) aus der Entkupplungsebene (67) in wenigstens eine weitere, dritte Ebene,
nämlich eine Überlastsicherungsebene (66) überführt wird,
wo ggf. durch mechanische oder elektrische Glieder, wie einen vierten Mikroschalter,
weitere Funktionen wirksam bzw. unwirksam gesetzt werden können.
7. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei der axialen Verstellung nur ein Teil des Steuerglieds (40) aus der Kupplungsebene
(69) bzw. Entkupplungsebene (67) in die weitere Ebene (66) bzw. Ebenen überführt wird.
8. Verschluß nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerfläche (81, 82) zur axialen Verstellung des Steuerglieds (40) bzw. eines
Teils davon aus dem Aushebeprofil einer Überlastsicherung bestehen, das zwischen weiteren
Gliedern (38, 39) des Verschlusses angeordnet ist.
9. Verschluß nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das eine Glied der Überlastsicherung aus einer den Zylinderkern (33) umschließenden
Kanalhülse (38) besteht, die wenigstens einen Sperrkanal (37) zum Eintritt der Enden
der im Zylinderkern (33) vorgesehenen Zuhaltungen (36) besitzt,
wobei die Kanalhülse (38) zwar axialfest aber drehbar (86) im Gehäuse (31, 32) des
Schließzylinders angeordnet ist,
und daß im Gehäuse (31, 32) neben der Kanalhülse (38) ein Schiebering (39) axialbeweglich
und unverdrehbar gelagert ist, der ebenfalls den Zylinderkern (33) umschließt und
durch eine axiale Federkraft (43) gegen die Kanalhülse (38) gedrückt wird,
wobei zwischen der Kanalhülse (38) und dem Schiebering (39) ein Aushebeprofil (81,
82) angeordnet ist, das eine gegenüber dem Abstand (68) zwischen der Kupplungs- und
Entkupplungsebene (69, 67) eine größere axiale Profilhöhe aufweist,
und daß die beiden Glieder (38, 39) zwar bis zu einer bestimmten Lastgrenze drehfest
verbunden sind, aber bei Überlast sich gegen die Federbelastung voneinander lösen.
10. Verschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schiebering (39) wirkende Federbelastung von der zugleich als Druckfeder
ausgebildeten Impulsfeder (46) erzeugt wird, welche dazu dient, den Zylinderkern (33)
in seine Nullstellung (70) zurückzuführen.
11. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerflächen zur axialen Verstellung des Steuerglieds (40) zwischen der Kupplungsebene
(69) und der Entkupplungsebene (67) aus einem geneigten Profil (24, 25) der beiden
Kupplungsteile (35, 45) bestehen, die zwischen dem Zylinderkern (33) und dem Steuerglied
(40) angeordnet sind.
12. Verschluß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur axialen Verstellung die zwischen dem Steuerglied (40) und dem Zylinderkern (33)
befindlichen Kupplungsteile (45, 35) in Richtung der safegesicherten Stellung (74)
geneigte Steuerflächen (24, 25) aufweisen und das Steuerglied (40) eine Schulter (58)
besitzt, welche bei einer schlüsselbedingten Drehung (57) des Steuerglieds (40) im
Übergangsbereich zwischen der gesicherten Stellung (71) und der safegesicherten Stellung
(74) des Zylindernockens (33) gegen einen ortsfesten Anschlag (23) stößt und die Weiterdrehung
des Steuerglieds (40"') stoppt.
13. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Mikroschalter (50, 50') zu einem Kombinationsschalter (53)
mit einem gemeinsamen Betätigungsglied (56) zusammengefaßt sind und das Betätigungsglied
(56) richtungsabhängig von der schlüsselbedingten Drehung (75, 75') des Steuerglieds
(40) entweder die zum ersten oder die zum zweiten Mikroschalter (50, 50') des Kombinationsschalters
(53) gehörenden Kontaktelemente betätigt.
14. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (55") des dritten Mikroschalters (50") die dortigen Kontaktelemente
dann in dauernder Einschaltposition hält, wenn sich das Steuerglied (40) in seiner
Kupplungsebene (69) befindet, aber in Ausschaltposition bringt, wenn sich das Steuerglied
(40) in seiner Entkupplungsebene (67) oder seiner Überlastsicherungs-Ebene (66) befindet.
15. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite Mikroschalter (50, 50') bzw. der Kombinationsschalter (53) einerseits
und der dritte Mikroschalter (50") andererseits von unterschiedlichen radialen oder
axialen Zonen (63, 44) und/oder unterschiedlichen Steuerprofilen (61, 62) des gemeinsamen
Steuerglieds (40) betätigt werden.
16. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (20) ein Arbeitsglied (18) gelagert (22) ist, welches bei der Schlüsselbetätigung
(76') auf das zugehörige Schloß einwirkt,
und daß das Steuerglied einen Anschlag (99) trägt, welcher dann in den Bewegungspfad
des Arbeitsglieds (18) gelangt, wenn sich das Steuerglied (40) in seiner Entkupplungsebene
(67) bzw. seiner Überlastsicherungs-Ebene (66) befindet, wodurch eine Schloßbetätigung
durch Manipulationen am Arbeitsglied (18) verhindert ist,
und daß der Anschlag (99) aus dem Bewegungspfad des Arbeitsglieds (18) entfernt ist
und eine Betätigung des Schlosses zuläßt, wenn sich das Steuerglied (40) in seiner
Kupplungsebene (69) befindet.
17. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (10) mit einem elektrischen Schalter (94) versehen ist, der bei Betätigung
(16) der Handhabe (10) in der entsicherten Stellung (72) des Zylinderkerns (33) einen
elektrischen Antrieb (95) für das zugehörige Schloß wirksam setzt.
18. Verschluß nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (10) aus einer federbelasteten Griffklappe (13) besteht, wobei die Griffklappe
(13) die Kontaktteile im zugehörigen elektrischen Schalter (94) in ihrer durch die
Federbelastung vorgesehenen Ausgangsposition (13) geöffnet und in ihrer Betätigungsposition
(13') geschlossen hält.
19. Verschluß, nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastisches Rastelement (102), das zusammen mit einem steifen Gegen-Rastelement
(103) die Griffklappe (13) in ihrer Ausgangsposition (13) rast-elastisch hält, zugleich
die auf die Griffklappe (13) wirkende Rückstellkraft (111) erzeugt, welche die Griffklappe
aus ihrer Betätigungsposition (13') wieder in ihre Ausgangsposition (13) zurückführt,
wenn die menschliche Hand (59) die betätigte Griffklappe (13') freigegeben hat.
20. Verschluß nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegen-rastelement (103) aus einer Neigungsfläche (112) besteht, gegen die das
elastische Rastelement (102) drückt, und die Neigungsfläche (112) in Richtung auf
die gewünschte Ausgangsposition (13) der Griffklappe geneigt verläuft, während das
Rastelement (102) bei der Betätigung (16) der Griffklappe unter elastischer Verformung
(105') seines elastischen Teils (105) auf der Neigungsfläche (112) entlang läuft.
21. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Rastelement (102) aus einer federbelasteten (105) Kugel (104) besteht,
die in der Griffklappe (13) bzw. im Gehäuse (11) der Griffklappe (13) integriert ist.
1. Closure for doors, bonnets, tailgates (100) or the like, in particular of vehicles,
such as motor vehicles,
with a lock cylinder, the cylinder core (33) of which can be rotated by a proper key
(34) out of a neutral position (70), determined by a impulse spring (46), into three
different working positions (71, 72, 74), namely a released position (72), a secured
position (71) and a safe-secured position (74),
with a handle (10), which, upon actuation when the closure is in the released position
(72), opens a lock associated (17, 18) therewith, but in the secured position (71)
or the safe-secured position (74) renders the lock non-actuable,
with at least one microswitch (50, 50'), which, upon actuation, controls mechanical
or electrical components, such as a central locking device (91), a theft warning system,
or the like,
and with a switch actuator (42), which is carried along by the cylinder core (33)
by rotation (75, 75', 76) of the key, and which, when the cylinder core (33) passes
between the neutral position (70) and one of the three working positions (71, 72),
actuates the microswitch (50),
characterised
in that the switch actuator (42) is seated on a control element (40), which, by means of
a rotation (75, 75', 76) of the cylinder core (33) over different angular ranges by
the key, is displaced by control surfaces (41, 51; 24, 25; 81, 82) optionally into
one of at least two, axially spaced (68) planes (69, 67, 66), namely at least a coupling
plane (69) and an uncoupling plane (67),
in each of which the control element (40) can be moved between a normal position (40)
corresponding to the neutral position (70) of the cylinder core (33) on the one hand
and one or more working positions (40', 40") corresponding to the working positions
(71, 72, 74) of the cylinder core (33) on the other hand,
the control element, when in the coupling plane (69), being coupled in a rotationally
fixed manner to the cylinder core (33), and its switch actuator (42) striking and
actuating the microswitch (50, 50') upon small rotations (75, 75') of the key,
whereas, upon large rotations (76) of the key, the control element (40) comes by means
of the axial control surfaces (41, 51; 24, 25) into the uncoupling plane (67), where
the control element (40) is uncoupled from the cylinder core (33), and its switch
actuator (42) passes the microswitch (50) at a clear spacing (68) during the movement
and therefore remains ineffective,
and in that the impulse spring (46) is permanently connected to the control element (40) and
constantly spring-loads the control element, in all planes (69, 67) and working positions
(40', 40''), into its normal position (40).
2. Closure according to Claim 1,
characterised in that two microswitches (50, 50') are provided and, when the control element is in the
coupling plane (69), its switch actuator (42) actuates
one microswitch (50) when the control element moves out of the normal position (40)
into the first working position (40'), corresponding to the secured position (71)
of the cylinder core (33),
and the other microswitch (50') when the control element moves out of the normal position
(40) into the second working position (40''), corresponding to the secured position
(42) of the cylinder core (33).
3. Closure according to Claim 1 or 2, characterised in that a third microswitch (50") is provided, which is actuated directly or indirectly by
the control element (40) when the latter is axially displaced.
4. Closure according to Claim 3, characterised in that the third microswitch (50'') is connected to the electrical circuit (90) of the first
and second microswitch (50, 50') and interrupts this circuit (90) when the control
element (40) moves out of the coupling plane (69) into the uncoupling plane (67),
but closes the circuit again during the return movement.
5. Closure according to one or more of Claims 1 to 4,
characterised in that, upon rotation (75, 75') of the cylinder core (33) by the key, a central locking
device (91) is also actuated, which acts on further closures and locks associated
therewith in the same vehicle, namely,
upon rotation (76) of the cylinder core (33) out of the neutral position (70) into
the secured position (71) or the safe-secured position (74), the further closures
are also reset in such a way as to secure them,
but upon rotation (76') into the released position (72), they are moved in such a
way as to release them.
6. Closure according to one or more of Claims 1 to 5, characterised in that, as a result of a rotation of the cylinder core (33) beyond the secured position
(71) as far as the safe-secured position (74), the control element (40) is moved by
further control surfaces (81, 82) out of the uncoupling plane (67) into at least one
further, third plane, namely an overload safety plane (66),
where, if necessary, further functions can be rendered operative or inoperative by
mechanical or electrical elements, such as a fourth microswitch.
7. Closure according to one or more of Claims 1 to 6, characterised in that, when the control element (40) is axially displaced, only part of it is moved out
of the coupling plane (69) or uncoupling plane (67) into the further plane (66) or
planes.
8. Closure according to Claim 6 or 7, characterised in that the control surface (81, 82) for the axial displacement of the control element (40)
or part of it comprises the lift-out profile of an overload safety device, which profile
is arranged between further elements (38, 39) of the closure.
9. Closure according to Claim 8,
characterised in that one element of the overload safety device comprises a channel sleeve (38) surrounding
the cylinder core (33), which sleeve has at least one blocking channel (37) to allow
the entry of the ends of the tumblers (36) provided in the cylinder core (33),
the channel sleeve (38) being arranged in an axially fixed but rotatable (86) manner
in the housing (31, 32) of the lock cylinder,
and in that a slide ring (39), which also surrounds the cylinder core (33) and is pressed by
an axial spring force (43) against the channel sleeve (38), is mounted in an axially
movable and non-rotatable manner in the housing (31, 32), adjacent to the channel
sleeve (38),
there being arranged, between the channel sleeve (38) and the slide ring. (39), a
lift-out profile (81, 82) which has an axial profile height greater than the spacing
(68) between the coupling and uncoupling plane (69, 67),
and in that although the two elements (38, 39) are connected in a rotationally fixed manner to
each other up to a certain load limit, they are separated from each other, against
the spring loading, in the event of an overload.
10. Closure according to Claim 9, characterised in that the spring loading acting on the slide ring (39) is produced by the impulse spring
(46), designed at the same time as a compression spring, which serves to move the
cylinder core (33) back into its neutral position (70).
11. Closure according to one or more of Claims 1 to 10, characterised in that the control surfaces for the axial displacement of the control element (40) between
the coupling plane (69) and the uncoupling plane (67) comprise an inclined profile
(24, 25) of the two coupling parts (35, 45) which are arranged between the cylinder
core (33) and the control element (40).
12. Closure according to Claim 11, characterised in that, for the axial displacement, the coupling parts (45, 35) located between the control
element (40) and the cylinder core (33) have control surfaces (24, 25) inclined in
the direction of the safe-secured position (74), and the control element (40) has
a shoulder (58), which, upon key-induced rotation (57) of the control element (40),
abuts against a stationary stop (23) in the transition region between the secured
position (71) and the safe-secured position (74) of the cylinder cam (33) and stops
the further rotation of the control element (40''').
13. Closure according to one or more of Claims 1 to 12, characterised in that the first and the second microswitch (50, 50') are joined to form a combination switch
(53) with a common actuating element (56), and, depending on the direction of the
key-induced rotation (75, 75') of the control element (40), the actuating element
(56) actuates either the contact elements belonging to the first or to the second
microswitch (50, 50') of the combination switch (53).
14. Closure according to one or more of Claims 1 to 13, characterised in that the actuating element (55'') of the third microswitch (50'') holds the contact elements
there in a continuous switched-on position when the control element (40) is in its
coupling plane (69), but brings them into the switched-off position when the control
element (40) is in its uncoupling plane (67) or its overload safety plane (66).
15. Closure according to one or more of Claims 1 to 14, characterised in that the first and second microswitch (50, 50') or the combination switch (53) on the
one hand and the third microswitch (50'') on the other hand are actuated by different
radial or axial zones (63, 44) and/or different control profiles (61, 62) of the common
control element (40).
16. Closure according to one or more of Claims 1 to 15,
characterised in that a working element (18), which acts on the associated lock upon actuation (76') of
the key, is mounted (22) on the housing (20),
and in that the control element carries a stop (99), which comes into the movement path of the
working element (18) when the control element (40) is in its uncoupling plane (67)
or its overload safety plane (66), as a result of which actuation of the lock by manipulations
of the working element (18) is prevented,
and in that the stop (99) is moved out of the movement path of the working element (18) and allows
actuation of the lock when the control element (40) is in its coupling plane (69).
17. Closure according to one or more of Claims 1 to 16, characterised in that the handle (10) is provided with an electrical switch (94), which, upon actuation
(16) of the handle (10) when the cylinder core (33) is in the released position (72),
renders operative an electrical drive (95) for the associated lock.
18. Closure according to Claim 17, characterised in that the handle (10) comprises a spring-loaded grip flap (13), the grip flap (13) keeping
the contact parts in the associated electrical switch (94) open when in its starting
position (13), provided by the spring loading, but keeping them closed when in its
actuation position (13').
19. Closure according to Claim 17 or 18, characterised in that an elastic latching element (102), which, together with a rigid counter-latching
element (103), keeps the grip flap (13) in its starting position (13) in an elastically
latching manner, at the same time produces the restoring force (111) acting on the
grip flap (13), which force moves the grip flap out of its actuation position (13')
back into its starting position (13) again when the human hand (59) has released the
actuated grip flap (13').
20. Closure according to Claim 19, characterised in that the counter-latching element (103) comprises an inclined surface (112), against which
the elastic latching element (102) presses, and the inclined surface (112) runs in
an inclined manner in the direction of the desired starting position (13) of the grip
flap, whereas the latching element (102), upon actuation (16) of the grip flap, runs
along on the inclined surface (112) under elastic deformation (105') of its elastic
part (105).
21. Closure according to one or more of Claims 19 or 20, characterised in that the elastic latching element (102) comprises a spring-loaded (105) ball (104), which
is integrated into the grip flap (13) or the housing (11) of the grip flap (13).
1. Système de fermeture pour portes, capots, clapets (100) ou analogues en particulier
dans des véhicules, tels que des automobiles,
- avec un cylindre de fermeture, dont le noyau de cylindre (33) est susceptible de
tourner par l'intermédiaire d'une clé (34) conformée d'une position neutre (70) déterminée
par un ressort d'impulsion (46), en trois positions de travail (71, 72, 74), précisément
une position désarmée (72), une position armée (71) et une position de sûreté (74)
;
- avec une manette (10) qui, lors de l'actionnement à la position désarmée (72) de
la fermeture, ouvre une serrure (17, 18) lui étant reliée, mais qui, dans la position
année (71) et dans la position de sûreté (74), rend la serrure non actionnable ;
- avec au moins un micro-interrupteur (50, 50') qui, lors de l'actionnement, commande
des composants mécaniques ou électriques, tels qu'un dispositif de verrouillage centralisé
(91), une installation d'avertissement antivol ou analogue ;
- et avec un actionneur d'interrupteur (42) déplacé conjointement par la rotation
de clé (75, 75', 76) du noyau de cylindre (33) qui, à la transition entre la position
neutre (70) et l'une des positions de travail (71, 72) du noyau de cylindre (33),
actionne le micro-interrupteur (50),
caractérisé en ce que :
- l'actionneur d'interrupteur (42) est monté sur un organe de commande (40) qui par
une rotation de clé (75, 75', 76) du noyau de cylindre (33), sur différentes plages
angulaires, au moyen de surfaces de commande (41, 51 ; 24, 25; 81, 82), est placé
au choix en l'un parmi au moins deux plans (69, 67, 66) espacés axialement (68) précisément
au moins un plan d'accouplement (69) et un plan de désaccouplement (67) ;
- dans lesquels l'organe de commande (40) est déplaçable chaque fois, entre une position
normale (40) ,correspondant à la position neutre (70) du noyau de cylindre (33), d'une
part, et une ou plusieurs positions de travail (40', 40") correspondant aux positions
de travail (71, 72, 74) du noyau de cylindre (33), d'autre part ;
- l'organe de commande, dans le plan d'accouplement (69), étant couplé de façon assujettie
en rotation au noyau de cylindre (33) et son actionneur de clé (42), en cas de petites
rotations (75, 75') de dé, entrant en contact avec et actionnant le micro-interrupteur
(50, 50') ;
- tandis que, dans le cas de grandes rotations de clé (76), l'organe de commande (40)
arrive, par les surfaces de commande axiales (41, 51; 24, 25), dans le plan de désaccouplement
(67), où l'organe de commande (40) est désaccouplé du noyau de cylindre (33) et son
actionneur de clé (42) passant provisoirement lors du déplacement d'une distance libre
(68) au-dessus du micro-interrupteur (50) et restant alors sans effet ;
- et en ce que le ressort d'impulsion (46) est relié en permanence à l'organe de commande (40) et
l'organe de commande est chargé élastiquement en permanence à sa position normale
(40) dans tous les plans (69, 67) et positions de travail (40', 40").
2. Système de fermeture selon la revendication 1,
caractérisé en ce que deux micro-interrupteurs (50, 50') sont prévus et actionnés par l'actionneur de clé
(42), de l'organe de commande se trouvant dans le plan de couplage (69) lors du passage
de la position normale (40),
- à la première position de travail (40'), correspondant à la position armée (71)
du noyau de cylindre (33) d'un premier micro-interrupteur (50) ;
- et à la deuxième position de travail (40") correspondant à la position armée (42)
du noyau de cylindre (33) de l'autre micro-interrupteur (50').
3. Système de fermeture selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'est prévu un troisième micro-interrupteur (50") qui est actionné, directement ou indirectement,
par l'organe de commande (40) lors de sa manoeuvre axiale.
4. Système de fermeture selon la revendication 3, caractérisé en ce que le troisième micro-interrupteur (50") est commuté dans le circuit électrique (90)
du premier et du deuxième micro-interrupteurs (50, 50') et interrompt ce circuit électrique
(90), lors du passage de l'organe de commande (40) du plan d'accouplement (69) au
plan de désaccouplement (67), mais cependant la refermant lors du mouvement de rappel.
5. Système de fermeture selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'en cas de rotation de la clé (75, 75') du noyau de cylindre (33) est également actionné
un dispositif de verrouillage centralisé (91) qui agit sur d'autres systèmes de fermeture
et serrures leur étant liés, dans le même véhicule, précisément :
- lors de la rotation (76) du noyau de cylindre (33) depuis la position neutre (70)
à la position armée (71) ou à la position de sûreté (74), les autres systèmes de fermeture
sont également commutés dans le sens de la sûreté ;
- mais, lors de la rotation (76') à la position désarmée (72), sont déplacés dans
le sens du désarmement.
6. Système de fermeture selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, par une rotation vers l'extérieur se faisant entre la position année (71) et la
position de sûreté (74) du noyau de cylindre (33), l'organe de commande (40) est conduit,
par d'autres surfaces de commande (81, 82) du plan de désaccouplement (67) vers au
moins un autre plan, un troisième plan, en particulier de sécurité de surcharge (66),
où d'autres fonctions peuvent être mises en et hors d'action, le cas échéant, à l'aide
d'éléments mécaniques ou électriques, tels qu'un quatrième micro-interrupteur.
7. Système de fermeture selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, lors de la manoeuvre axiale, seule une partie de l'élément de commande (40) est
conduit du plan d'accouplement (69) ou du plan de désaccouplement (69) à l'autre plan
(66) ou aux autres plans.
8. Système de fermeture selon les revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que les surfaces de commande (81, 82), devant assurer la manoeuvre axiale, de l'élément
de commande (40) ou d'une partie de celui-ci, sont formées du profil de dégagement
d'une sécurité de surcharge disposée entre d'autres éléments (38, 39) du système de
fermeture.
9. Système de fermeture selon la revendication 8,
caractérisé en ce qu'un élément, appartenant à la sécurité de surcharge, est constitué d'une douille formant
canal (38), entourant le noyau de cylindre (33), douille qui comporte au moins un
canal de blocage (37) pour la pénétration des extrémités des gâchettes (36) prévues
dans le noyau de cylindre (33),
- la douille formant canal (38) étant disposée certes de façon axialement immobile,
mais cependant avec possibilité de rotation (86) dans le boîtier (31, 32) du cylindre
de fermeture,
- et en ce que, dans le boîtier (31, 32) à côté de la douille de canal (38), est montée, de façon
axialement mobile mais immobile en rotation, une bague coulissante (38) qui entoure
également le noyau de cylindre (33) et est pressée contre la douille formant canal
(38), par une force élastique (43) axiale ;
- où entre la douille formant canal (38) et la bague coulissante (39) est disposé
un profil de dégagement (81, 82) présentant, par rapport à l'espacement (68) entre
le plan d'accouplement et de désaccouplement (69, 67), une hauteur de profil axial
plus grande ;
- et en ce que les deux éléments (38, 39) sont, certes, reliés de façon assujettie en rotation jusqu'à
une limite de charge déterminée, mais se désolidarisent l'un de l'autre en cas de
surcharge, à l'encontre de la force élastique exercée.
10. Système de fermeture selon la revendication 9, caractérisé en ce que la charge élastique agissant sur la bague coulissante (39) est générée par le ressort
d'impulsion (46) réalisé en même temps sous forme de ressort de compression, ressort
servant à ramener le noyau de cylindre (33) à sa position neutre (70).
11. Système de fermeture selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les surfaces de commande, devant assurer la manoeuvre axiale de l'élément de commande
(40) entre le plan d'accouplement (69) et le plan de désaccouplement (67), sont constituées
d'un profil (24, 25) incliné des deux parties d'accouplement (35, 45), disposées entre
le noyau de cylindre (33) et l'élément de commande (40).
12. Système de fermeture selon la revendication 11, caractérisé en ce que, pour assurer le réglage axial, les parties d'accouplement (45, 35), qui se trouvent
entre l'élément de commande (40) et le noyau de cylindre (33), présentent des surfaces
de commande (24, 25) inclinées dans la direction de la position assurée en sûreté
(74) et l'élément de commande (40) comportant un épaulement (58) qui, en cas de rotation
(57), faite par une clé, de l'élément de commande (40), dans la zone de transition
entre la position armée (71) et la position de sûreté (74) de la saillie de cylindre
(33), vient en butée contre une butée (23) localement fixe et stoppe la continuation
de la rotation de l'élément de commande (40"').
13. Système de fermeture selon une ou plusieurs l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le premier et le deuxième micro-interrupteurs (50, 50') sont regroupés en un interrupteur
combiné (53), comportant un élément d'actionnement (56) commun, et l'élément d'actionnement
(56) actionnant, en fonction du sens de manoeuvre, d'après la rotation (75, 75') faite
par la clé de l'élément de commande (40), les éléments de contact appartenant soit
au premier, soit au deuxième micro-interrupteur (50, 50') de l'interrupteur combiné
(53).
14. Système de fermeture selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (55") du troisième micro-interrupteur (50") maintient les
éléments de contact présents à cet endroit en position enclenchée durable, si l'élément
de commande (40) se trouve dans son plan de couplage (69), mais assure le placement
en position débranchée, si l'élément de commande (40) se trouve dans son plan de désaccouplement
(67), ou dans son plan de sécurité de surcharge (66).
15. Système de fermeture selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le premier et le deuxième micro-interrupteurs (50, 50') ou l'interrupteur combiné
(53), d'une part, et le troisième micro-interrupteur (50"), d'autre part, sont actionnés
par des zones radiales ou axiales (63, 44) différentes et/ou des profils de commande
(61, 62) différents de l'élément de commande (40) commun.
16. Système de fermeture selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 15,
caractérisé en ce que sur le boîtier (20) est monté (22) un élément de travail (18) agissant sur la serrure
afférente lors de l'actionnement par clé (76') ;
- et en ce que l'élément de commande porte une butée (99) qui arrive ensuite dans la trajectoire
de déplacement de l'élément de travail (18) lorsque l'élément de commande (40) se
trouve dans son plan de désaccouplement (67) ou son plan de sécurité de surcharge
(66), faisant qu'est empêché un actionnement par clé, consécutif à des manipulations
frauduleuses effectuées sur l'élément de travail (18) ;
- lorsque la butée (99) est sortie de la trajectoire de déplacement de l'élément de
travail (18) et permet un actionnement de la serrure lorsque l'élément de commande
(40) se trouve dans son plan d'accouplement (69).
17. Système de fermeture selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que la manette (10) est munie d'un interrupteur électrique (94) qui, en cas d'actionnement
(16) de la manette (10) à la position désarmée (72) du noyau de cylindre (33), met
en action un entraînement électrique (95) pour la serrure afférente.
18. Système de fermeture selon la revendication 17, caractérisé en ce que la manette (10) est constituée d'un volet de saisie (13) chargé élastiquement, le
volet de saisie (13) maintenant ouvertes les parties de contact, installées dans l'interrupteur
électrique (94) afférent, à leur position initiale (13) prévue par la charge élastique
et maintenant les parties de contact fermées à leur position d'actionnement (13').
19. Système de fermeture selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce qu'un élément d'encliquetage (102) élastique, qui maintient avec une élasticité d'encliquetage,
à sa position initiale (13), le volet de saisie (13), conjointement avec un élément
conjugué d'encliquetage (103) rigide, génère en même temps la force de rappel (111)
agissant sur le volet de saisie (13), force qui ramène le volet de saisie de sa position
d'actionnement (13') à sa position initiale (13), lorsque la main humaine (59) a lâché
le volet de saisie (13') ayant été actionné.
20. Système de fermeture selon la revendication 19, caractérisé en ce que l'élément conjugué d'encliquetage (103) est constitué d'une surface inclinée (112)
contre laquelle presse l'élément d'encliquetage élastique (102) et la surface inclinée
(112) s'étend de façon inclinée dans la direction de la position initiale (13) souhaitée
du volet de saisie (13) tandis que, lors de l'actionnement (16) du volet de saisie
avec une déformation élastique (105') de sa partie élastique (105), l'élément d'encliquetage
(102) s'étend sur et le long de la surface inclinée (112).
21. Système de fermeture selon l'une des revendications 19 ou 20, caractérisé en ce que l'élément d'encliquetage élastique (102) est constitué d'une bille (104) chargée
élastiquement (105), intégrée dans le volet de saisie (13) ou dans le boîtier (11)
du volet de saisie (13).