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(11) |
EP 0 956 399 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2001 Patentblatt 2001/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.12.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E03C 1/042 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9706/868 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9826/133 (18.06.1998 Gazette 1998/24) |
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| (54) |
WANDANSCHLUSS
WALL CONNECTION
RACCORD MURAL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
10.12.1996 DE 19651313
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.11.1999 Patentblatt 1999/46 |
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Patentinhaber: Ideal-Standard GmbH & Co. OHG |
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53121 Bonn (DE) |
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Erfinder: |
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- BERGMANN, Konrad
D-54338 Schweich (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gesthuysen, von Rohr & Eggert |
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Patentanwälte
Postfach 10 13 54 45013 Essen 45013 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 064 002 DE-A- 3 041 712 DE-A- 4 033 043
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DE-A- 2 637 251 DE-A- 3 711 429
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wandanschluß zum Anschluß einer Armatur an ein Wassernetz,
mit einem einen wandseitigen Anschlußteil mit einem Eintrittskanal und einen armaturseitigen
Anschlußteil mit einem Austrittskanal aufweisenden Wandanschlußstück, wobei der Eintrittskanal
und der Austrittskanal vorzugsweise exzentrisch versetzt zueinander angeordnet sind,
und wobei ein Gewindebohrungen anfweisender, gegenüber dem Wandanschlußstück drehbarer
Flansch zur Verbindung der Armatur mit den Wandanschluß über Befestigungsschrauben
vorgesehen ist.
[0002] Wandanschlüsse dienen zur Verbindung der Heiß- und Kaltwasserinstallationsleitungen
des Wassernetzes mit einer Armatur. Üblicherweise sind der Eintrittskanal und der
Austrittskanal im Wandanschlußstück achsparallel exzentrisch versetzt zueinander angeordnet.
In der Praxis werden derartige Wandanschlüsse daher als "S-Anschlüsse" bezeichnet.
Durch die exzentrische Anordnung des Eintritts- und des Austrittskanals können Ungenauigkeiten
des Abstands der Anschlüsse der in der Installationswand vorgesehenen Heiß- und Kaltwasserinstallationsleitungen
bei der Montage der Armatur ausgeglichen werden. Durch Verdrehen der betreffenden
Wandanschlußstücke ist es möglich, eine exakte Montage der Armatur auch dann durchzuführen,
wenn der Abstand der Anschlüsse der Installationsleitungen vom Sollwert etwas abweicht.
[0003] Ein Wasseranschluß der zuvor genannten Art ist bereits aus der DE-A-40 33 043 bekannt.
Der in DE-U-67 51 160 beschriebene Wasseranschluß weist sowohl auf seinem wandseitigen
als auch auf seinem armaturseitigen Anschlußteil jeweils ein Außengewinde zur Verbindung
mit den Anschlüssen der Installationsleitungen bzw. mit der Armatur auf. Korrespondierend
zum Außengewinde auf dem armaturseitigen Anschlußteil des Wandanschlußstückes ist
an der Armatur am Heiß- und Kaltwasserzulauf jeweils eine Überwurfmutter mit einem
Innengewinde vorgesehen. Die bekannte Schraubverbindung zwischen dem Wandanschluß
und der Armatur nimmt aufgrund der jeweiligen Überwurfmuttern an dem Heiß- und Kaltwasserzulauf
vergleichsweise viel Platz ein, so daß eine über einen bekannten Wandanschluß angeschlossene
Armatur entsprechend weit von der Installationswand absteht.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Wandanschluß zum Anschluß einer
Armatur an das Wassernetz zur Verfügung zu stellen, wobei die Verbindung zwischen
dem Wandanschluß und der Armatur möglichst wenig Platz in Anspruch nimmt und sich
gleichzeitig in einfacher Weise herstellen läßt.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Wandanschluß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnung und der Zeichnung selbst.
[0007] Es zeigt
- Fig. 1
- eine Seitenansicht, teilweise im Querschnitt, eines erfindungsgemäßen Wandanschlusses,
- Fig. 2
- eine Ansicht des Wandanschlusses aus Fig. 1 in Pfeilrichtung II aus Fig. 1, jedoch
ohne Befestigungsschrauben,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht eines Teils einer Armatur mit einem erfindungsgemäßen Wandanschluß,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine Armatur mit zwei erfindungsgemäßen Wasseranschlüssen und
- Fig. 5
- eine Ansicht der Armatur aus Fig. 4 in Pfeilrichtung V aus Fig. 4.
[0008] In den einzelnen Figuren ist ein Wandanschluß 1 zum Anschluß einer Armatur 2 an ein
Wassernetz dargestellt, zu dem hier nicht dargestellte Heiß- und Kaltwasserinstallationsleitungen
gehören, die in entsprechenden Anschlüssen enden, mit denen dann die Armatur 2 über
Wandanschlüsse 1 verbunden wird. Der Wandanschluß 1 selbst weist ein Wandanschlußstück
3 auf, das mit einem wandseitigen Anschlußteil 4 und einem armaturseitigen Anschlußteil
5 versehen ist. Im wandseitigen Anschlußteil 4 befindet sich ein Eintrittskanal 6,
während sich im armaturseitigen Arischlußteil 5 ein Austrittskanal 7 befindet. Der
Eintrittskanal 6 und der Austrittskanal 7 sind achsparallel exzentrisch versetzt zueinander
angeordnet und über einen Durchgangskanal 8 miteinander verbunden.
[0009] Wesentlich ist nun, daß der Wandanschluß 1 zusätzlich zum Wandanschlußstück 3 einen
Flansch 9 zur Verbindung mit der Armatur 2 über Befestigungsschrauben 10, 11 aufweist,
die in entsprechende Gewindebohrungen 12, 13 des Flansches 9 einschraubbar sind. Wie
sich aus Fig. 2 ergibt, weist der Flansch 9 auf gegenüberliegenden Seiten jeweils
einen Flanschansatz 14, 15 auf, in dem sich jeweils eine Gewindebohrung 12, 13 befindet.
Natürlich könnten auch mehr Flanschansätze vorgesehen sein. Jedoch reichen zur Gewährleistung
einer guten Verbindung von Armatur 2 und Wandanschluß 1 und zur Erzielung einer entsprechenden
Dichtigkeit zwischen der Armatur 2 und dem Wandanschluß 1 schon die beiden dargestellten
Flanschansätze 14, 15 mit jeweils einer Gewindebohrung 12, 13 aus.
[0010] Vorteilhafterweise ist der Flansch 9 gegenüber dem Wandanschlußstück 3 drehbar. Dies
bedeutet, daß es sich bei dem Flansch 9 um ein an sich separates Bauteil handelt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei dem Flansch 9 um einen über
den wandseitigen Anschlußteil 4 aufsetzbaren Ring. Grundsätzlich ist es aber auch
möglich, daß der Flansch einteilig mit dem Wandanschlußstück ausgebildet sein kann.
Die zweiteilige Ausgestaltung des Wandanschlusses 1 mit gegenüber dem Wandanschlußstück
3 drehbarem Flansch 9 hat jedoch den Vorteil der leichten Montage. Der Flansch 9 wird
bedarfsweise an die jeweilige Montagestelle gedreht und die Verbindung zwischen der
Armatur 2 und dem Wandanschluß 1 kann dann hergestellt werden.
[0011] Um den Flansch 9 in einfacher Weise gegenüber dem Wandanschlußstück 3 drehen zu können,
weisen sowohl der Flansch 9 als auch das Wandanschlußstück 3 im gemeinsamen Kontaktbereich
jeweils kugelförmige Kontaktflächen 16, 17 mit etwa gleichem Radius auf. Durch diese
kugelförmigen Kontaktflächen 16, 17 zwischen dem Flansch 9 und dem Wandanschlußstück
3 ergibt sich eine Art Kugelgelenk, wodurch sich nicht nur der Flansch 9 gegenüber
dem Wandanschlußstück 3 leicht bewegen läßt, es ergibt sich auch eine gute umlaufende
und flächige Krafteinleitung von der Kontaktfläche 17 des Flansches 9 auf die Kontaktfläche
16 des Wandanschlußstückes 3.
[0012] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Flansch 9 im Bereich des armaturseitigen
Anschlußteils 5 des Wandanschlußstückes 3 angeordnet und zwar am Übergang des wandseitigen
Anschlußteils 4 zum armaturseitigen Anschlußteil 5. Dies muß nicht notwendigerweise
der Fall sein, bietet sich jedoch im Hinblick auf die drehbare Anordnung des Flansches
9 gegenüber dem Wandanschlußstück 3 an, da sich gerade im Übergangsbereich der Anschlußteile
4 und 5 die umlaufende Kontaktfläche 16 gut anordnen bzw. ausbilden läßt.
[0013] Die Rückseite 18 des Flansches 9 ist im wesentlichen eben. Dies hat den Vorteil,
daß der Flansch 9 flächig bis an die Oberfläche der hier nicht dargestellten Installationswand
bzw. einer Fliese der Installationswand heranschraubbar ist. Nicht dargestellt ist,
daß der Flansch auf dem Wandanschlußstück auch unverlierbar gesichert sein kann. In
diesem Falle stellt der sich aus dem Flansch und dem Wandanschlußstück zusammensetzende
Wandanschluß dann eine Baueinheit dar, wobei der Flansch trotz seiner separaten Ausbildung
nicht verloren gehen kann.
[0014] Am armaturseitigen Anschlußteil 5 des Wandanschlußstückes 3 befindet sich vorliegend
ein Sechskant 19. Statt des Sechskantes 19 könnte natürlich auch ein anderer Werkzeugangriffsbereich
vorgesehen sein. Über den Sechskant 19, der einteilig mit dem Wandanschlußstück 3
ausgebildet ist, läßt sich eine Verschraubung zwischen dem Wandanschluß 1 und den
jeweiligen Anschlüssen der nicht dargestellten Heiß- und Kaltwasserinstallationsleitungen
in einfacher Weise herstellen bzw. lösen. Für diese Schraubverbindung weist der wandseitige
Anschlußteil 4 in an sich bekannter Weise ein Außengewinde 20 zur Verbindung mit dem
nicht gezeigten Anschluß der betreffenden Installationsleitung auf.
[0015] Während das wandseitige Anschlußteil 4 mit dem Außengewinde 20 zur Verbindung mit
dem Wassernetz über entsprechende Anschlüsse versehen ist, weist der armaturseitige
Anschlußteil 5 einen Kugelkopf 21 zum Einsetzen in eine korrespondierende Aufnahme
22 der Armatur 2 auf. Im Einbauzustand, der unter anderem in Fig. 3 dargestellt ist,
befindet sich der Kugelkopf 21 in der korrespondierenden Aufnahme 22 der Armatur 2
und dichtet dort ab. Zu diesem Zweck ist im Bereich des Kugelkopfes 21 ein Dichtelement
23 in Form eines O-Ringes vorgesehen. Das Dichtelement 23 ist in einer umlaufenden
Nut 24 im Kugelkopf 21 angeordnet.
[0016] Vorliegend befindet sich im Austrittskanal 7 ein Rückschlagventil 25. Das Rückschlagventil
25 weist außenseitig in einer umlaufenden Nut 26 ein Dichtelement 27 auf, während
es über einen Sicherungsring 28 im Austrittskanal 7 sicher gehalten wird. Es versteht
sich, daß das Rückschlagventil grundsätzlich auch im Eintrittskanal angeordnet sein
könnte. Im übrigen könnte statt des Rückschlagventils oder zusätzlich zu diesem auch
ein Dämpfungseinsatz zur Geräuschminderung im Austrittskanal vorgesehen sein.
[0017] In den Fig. 4 und 5 ist jeweils zumindest ein Teil der Armatur 2 dargestellt, die
mit Wandanschlüssen 1 verbunden ist. Die Armatur 2 weist einen Armaturenkörper 29
auf, der mit einem Heißwasserzulauf 30 und einem Kaltwasserzulauf 31 versehen ist.
Am anschlußseitigen Ende des Heißwasserzulaufs 30 und des Kaltwasserzulaufs 31 befindet
sich jeweils ein Anschlußflansch 32, 33. Die Anschlußflansche 32, 33 sind vorliegend
einteilig mit dem Armaturenkörper 29 ausgebildet. Dies ist jedoch nicht unbedingt
erforderlich. Auch eine gegenüber dem Armaturenkörper drehbare Ausgestaltung ist möglich.
In diesem Falle ist es dann an sich nicht notwendig, den Flansch des Wandanschlusses
als separates Bauteil auszubilden.
[0018] Jeder der Anschlußflansche 32, 33 weist zwei Flanschansätze 34, 35 auf, in denen
jeweils eine Bohrung 36 vorgesehen ist. Die Bohrungen 36 eines jeden Anschlußflansches
32, 33 sind auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet und korrespondieren zu den Gewindebohrungen
12, 13 in den Flanschen 9 der Wandanschlüsse 1. Wie aus einem Vergleich der Fig. 4
und 5 erkennbar ist, läßt sich über die Anschlußflansche 32, 33 des Armaturenkörpers
29 und die Flansche 9 der Wandanschlüsse 1 die Armatur 2 ohne weiteres mit den Wandanschlüssen
1 über die Befestigungsschrauben 10, 11 verbinden. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung
des Wandanschlusses 1 gestattet es, die Wandanschlüsse 1, d. h. die Wandanschlußstücke
3 und auch die Flansche 9 für den Heißwasserzufluß 30 und dem Kaltwasserzufluß 31
baugleich auszuführen.
[0019] Wie sich aus Fig. 4 ergibt, befindet sich zwischen den Ansätzen 34 und dem Flansch
9 jeweils ein Zwischenraum. Dieser wird über ein Distanzstück 37 überbrückt, das im
dargestellten Ausführungsbeispiel einteilig mit dem Ansatz 34 ausgebildet ist. Gleiches
gilt im übrigen für den Ansatz 35. In Fig. 5 ist dargestellt, daß die beiden Ansätze
35 jeweils eine weitere Bohrung 38 aufweisen. Die Bohrungen 38 dienen vorzugsweise
zur Befestigung weiterer Bauteile der Armatur 2.
1. Wandanschluß zum Anschluß einer Armatur (2) an ein Wassernetz, mit einem einen wandseitigen
Anschlußteil (4) mit einem Eintrittskanal (6) und einem armaturseitigen Anschlußteil
(5) mit einem Austrittskanal (7) aufweisenden Wandanschlußstück (3), wobei der Eintrittskanal
(6) und der Austrittskanal (7) versetzt zueinander angeordnet sind und ein Gewindebohrungen
(12, 13) aufweisender, gegenüber dem Wandanschlußstück (3) drehbarer Flansch (9) zur
Verbindung der Armatur (2) mit dem Wandanschluß (1) über Befestigungsschrauben (10,
11) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandanschlußstück (3) und der Flansch (9) im gemeinsamen Kontaktbereich jeweils
kugelförmige Kontaktflächen (16, 17) aufweisen.
2. Wandanschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintrittskanal (6) und der Austrittskanal (7) exzentrisch versetzt zueinander
angeordnet sind.
3. Wandanschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (9) im Bereich des armaturseitigen Anschlußteils (5), vorzugsweise im
Bereich des Übergangs vom wandseitigen Anschlußteil (4) zum armaturseitigen Anschlußteil
(5) angeordnet ist.
4. Wandanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Installationswand zugewandte Rückseite (18) des Flansches (9) im wesentlichen
eben ist.
5. Wandanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch auf dem Wandanschlußstück unverlierbar gesichert ist.
6. Wandanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am wandseitigen Anschlußteil (4) ein Außengewinde (20) zum Anschluß an das Wassernetz
und, vorzugsweise, im Bereich des armaturseitigen Anschlußteils (5) ein Werkzeugangriffsbereich,
insbesondere in Form eines Sechskants (19), vorgesehen ist.
7. Wandanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der armaturseitige Anschlußteil (5) einen Kugelkopf (21) zum Einsetzen in eine korrespondierende
Aufnahme (22) der Armatur (2) aufweist und, vorzugsweise, im Bereich des Kugelkopfes
(21) wenigstens ein Dichtelement vorgesehen ist.
8. Wandanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Eintrittskanal oder im Austrittskanal (7) ein Rückschlagventil (25). und, vorzugsweise,
im Austrittskanal ein Dämpfungselement vorgesehen ist.
9. Armatur mit einem einen Heißwasserzulauf (30) und einen Kaltwasserzulauf (31) aufweisenden
Armaturenkörper (29), wobei am anschlußseitigen Ende des Heißwasserzulaufs (30) und
des Kaltwasserzulaufs (31) jeweils ein Anschlußflansch (32, 33) zur Verbindung mit
jeweils einem Wandanschluß (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 über Befestigungsschrauben
(10, 11) vorgesehen ist.
10. Armatur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (9) der Wandanschlüsse (1) zur Verbindung mit den Anschlußflanschen
(32, 33) des Heißwasserzulaufs (30) und des Kaltwasserzulaufs (31) baugleich sind.
1. Wall supply for connection of a fitting (2) to a water system, with a wall supply
piece (3) which has a wall-side supply part (4) with an inlet channel (6) and a fitting-side
supply part (5) with an outlet channel (7), the inlet channel (6) and the outlet channel
(7) being arranged offset to one another, and there being a flange (9) which has threaded
holes (12, 13) and which can turn relative to the wall supply piece (3) for connection
of the fitting (2) to the wall supply (1) using mounting screws (10, 11), characterized in that the wall supply piece (3) and the flange (9) each have spherical contact surfaces
(16, 17) in a common contact area.
2. Wall supply according to claim 1, characterized in that the inlet channel (6) and the outlet channel (7) are arranged eccentrically offset
to one another.
3. Wall supply according to claim 1 or 2, characterized in that the flange (9) is located in the area of the fitting-side supply part (5), preferably
in the area of the transition from the wall-side supply part (4) to the fitting-side
supply part (5).
4. Wall supply according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the back (18) of the flange (9) facing the installation wall is essentially flat.
5. Wall supply according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the flange (9) is captively secured in the wall supply piece (3).
6. Wall supply according to any one of claims 1 to 5, characterized in that on the wall-side supply part (4), there is an outside thread (20) for connection
to the water system and preferably in the area of the fitting-side supply part (5)
there is a tool engagement area, especially in the form of a hexagon (19).
7. Wall supply according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the fitting-side supply part (5) has a spherical head (21) for insertion into a corresponding
receiver (22) of the fitting (2) and preferably, there is at least one sealing element
in the area of the spherical head (21).
8. Wall supply according to any one of claims 1 to 7, characterized in that there is a non-return valve (25) in the inlet channel or in the outlet channel (7)
and preferably, there is a damping element in the outlet channel (7).
9. Fitting with a fitting body (29) which has a hot water delivery (30) and a cold water
delivery (31), on the supply-side end of the hot water delivery (30) and of the cold-water
delivery (31) there being one connecting flange (32, 33) each, respectively, for connection
to one wall supply (1) at a time according to any one of claims 1 to 8 using mounting
screws (10, 11).
10. Fitting according to claim 9, characterized in that the flanges (9) of the wall supplies (1) or connection to the connecting flanges
(32, 33) of the hot water delivery (30) and of the cold-water delivery (31) are structurally
identical.
1. Raccord mural pour brancher un appareil de robinetterie (2) sur un réseau de distribution
d'eau, avec un élément de raccordement mural (3) présentant une pièce de raccordement
située côté mur (4) avec une voie d'arrivée (6) et une pièce de raccordement située
côté robinet (5) avec une voie de sortie (7), les voies d'entrée (6) et de sortie
(7) étant de préférence disposées de façon excentriquement décalées l'une par rapport
à l'autre, une bride (9) présentant des taraudages (12, 13) et mobile par rapport
à l'élément de raccordement mural (3) étant prévue pour assurer l'assemblage entre
l'appareil de robinetterie (2) et le raccord mural (1) au moyen de vis de fixation
(10, 11), caractérisé en ce que l'élément de raccordement mural (3) et la bride (9) présentent respectivement des
surfaces de contact (16, 17) sphériques dans la zone de contact commune.
2. Raccord mural selon la revendication 1 caractérisé en ce que la voie d'arrivée (6) et la voie de sortie (7) sont disposées excentriquement décalées
l'une par rapport à l'autre.
3. Raccord mural selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que la bride (9) est agencée à la hauteur de la pièce de raccordement située côté robinet
(5), de préférence dans la zone de jonction entre la pièce de raccordement située
côté mur (4) et la pièce de raccordement située côté robinet (5).
4. Raccord mural selon l'une des revendications 1 à 3 caractérisé en ce que la partie arrière (18) de la bride (9), laquelle est tournée vers le mur abritant
les conduites est essentiellement plane.
5. Raccord mural selon l'une des revendications 1 à 4 caractérisé en ce que la bride est fixée de manière imperdable sur l'élément de raccordement mural.
6. Raccord mural selon l'une des revendications 1 à 5 caractérisé en ce que, sur la pièce de raccordement située côté mur (4) est prévu un filet mâle (20) destiné
au branchement sur le réseau de distribution d'eau et de préférence, à la hauteur
de la pièce de raccordement située côté robinet (5) une zone de prise d'outil, notamment
en forme d'hexagone (19).
7. Raccord mural selon l'une des revendications 1 à 6 caractérisé en ce que la pièce de raccordement située côté robinet (5) présente une tête sphérique (21)
venant se loger dans un évidement (22) correspondant de l'appareil de robinetterie
(2) et en ce qu'au moins un élément d'étanchéité est prévu à la hauteur de la tête sphérique (21).
8. Raccord mural selon l'une des revendications 1 à 7 caractérisé en ce qu'un clapet antiretour (25) est prévu dans la voie d'arrivée ou la voie de sortie (7)
et en ce que de préférence, un élément d'amortissement est prévu dans la voie de sortie.
9. Appareil de robinetterie avec un corps d'appareil de robinetterie (29) présentant
une arrivée d'eau chaude (30) et une arrivée d'eau froide (31), une bride de raccordement
(32, 33) étant respectivement prévue sur les arrivées d'eau chaude (30) et d'eau froide
(31), à savoir sur leur extrémité située côté raccord, cette bride étant destinée
au raccordement avec un raccord mural respectif (1) selon l'une des revendications
1 à 8, ce au moyen de vis de fixation (10, 11).
10. Appareil de robinetterie selon la revendication 9 caractérisé en ce que les brides (9) des raccords muraux (1) destinées au raccordement avec les brides
de raccordement (32, 33) des arrivées d'eau chaude (30) et d'eau froide (31) sont
de même construction.

