[0001] Die Erfindung betrifft einen Motorantrieb für Stufenschalter, Umsteller und Tauchkernspulen
gemäß dem Oberbegriff des ersten Patentanspruches.
Solche Motorantriebe sind aus der Firmenschrift BA47/91de "Motorantrieb" der Anmelderin
bereits bekannt.
[0002] Der gattungsgemäße Motorantrieb dient vorzugsweise zur Einstellung des Stufenschalters
auf die jeweils gewünschte Betriebsstellung.
Im Motorantrieb sind alle mechanischen und elektrischen Baugruppen, die zum Antrieb
des Stufenschalters o.ä. erforderlich sind, vereinigt.
[0003] Wichtige mechanische Baugruppen sind das Lastgetriebe und das Steuergetriebe.
Das Lastgetriebe betätigt direkt den Stufenschalter; es weist dazu einen entsprechend
dimensionierten Elektromotor auf. Das Steuergetriebe ist seitlich am Lastgetriebe
angeordnet und enthält eine Nockenscheibe, die sich bei jeder Umschaltung des Stufenschalters
um eine volle Umdrehung dreht. Diese Nockenscheibe enthält eine Vielzahl von Schaltnocken
zur mechanischen Betätigung zahlreicher Nockenschalter bzw. nockenbetätigter Kontakte,
die gleichzeitig Bestandteil der noch zu erläuternden elektrischen Baugruppen sind.
Das Steuergetriebe enthält weiterhin Mittel zur Anzeige der Stufenstellung bzw. des
Schaltschrittes.
[0004] Die wichtigsten elektrischen Baugruppen im Motorantrieb sind die unterschiedlichen
Stromkreise. Dazu gehört der Motorstromkreis, bei dem die Klemmen des elektrischen
Antriebsmotors über Motorschütze, Bremsschütze und andere Schaltmittel mit der Stromzuleitung
verbunden sind. Dazu gehören weiterhin der Steuerstromkreis und verschiedene Meldestromkreise
und Auslösestromkreise für Motorschutzschalter. Die Steuerung des Motorantriebes erfolgt
nach dem Prinzip der Schrittschaltung, d.h. ein Verstellvorgang um einen Schaltschritt
wird durch einen einmaligen Steuerimpuls eingeleitet und danach zwangsläufig zu Ende
geführt. Die Abtriebswelle des Motorantriebes, die im fertig montierten Zustand mit
der Antriebswelle des Stufenschalters gekuppelt ist, vollführt dabei eine genau festgelegte
Anzahl von Umdrehungen.
[0005] Die Laufzeit der Schrittschaltung wird durch eine Steuernocke des Steuergetriebes
mit einer Umdrehung je Stufe bestimmt.
[0006] Bei dem bekannten Motorantrieb ist zusätzlich, neben anderen Sicherheitseinrichtungen,
auch eine Durchlaufschutzeinrichtung vorgesehen, die verhindert, daß beim Versagen
der beschriebenen Schrittsteuerung der Motorantrieb bis in die Endstellung durchläuft.
[0007] Ein solches Versagen der Schrittsteuerung kann auftreten, falls z.B. ein Motorschütz
"kleben bleibt" oder eine Spule des Schrittschaltrelais, das Bestandteil der Schrittsteuerung
ist, defekt wird.
In einem solchen Fehlerfall muß die Durchlaufschutzeinrichtung zuverlässig den Motorschutzschalter
auslösen und damit den Motorantrieb stillsetzen, um dessen Durchlaufen zu verhindern.
[0008] Bei den bekannten Motorantrieben wird dieser Durchlaufschutz durch ein zusätzliches
Zeitrelais im Steuerkreis realisiert, das durch Kontakte des Motorschützes erregt
wird. Wenn das entsprechende Motorschütz nach einer festgelegten Zeit, im praktischen
Betrieb z.B. 7 Sekunden, noch nicht abgefallen ist, d.h. eine neue ungewollte Umschaltung
von einer Stufe auf eine benachbarte andere Stufe des Stufenschalters beginnt, löst
das Zeitrelais den Motorschutzschalter aus und setzt damit den Antrieb still.
[0009] Dieser Durchlaufschutz mit Zeitrelais weist jedoch eine Reihe von Nachteilen auf
Zum einen sind die verwendeten Zeitrelais selbst relativ störanfällig und wegen der
erforderlichen elektronischen Bauteile auch recht teuer. Weiterhin werden zu ihrer
Erregung zusätzliche Schützkontakte benötigt.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es demnach, einen neuartigen Motorantrieb mit einem Durchlaufschutz
anzugeben, der einfach und preisgünstig aufgebaut ist und dennoch, sich auch selbst
überwachend, fehlerfrei arbeitet.
[0011] Diese Aufgabe wird durch einen erfindungsgemäßen Motorantrieb mit den Merkmalen des
Patentanspruches gelöst.
[0012] Erfindungsgemäß sind im Steuergetriebe zwei zusätzliche Steuernocken vorhanden, die
mit zusätzlichen nockengesteuerten Überwachungskontakten korrespondieren und die Schützkontaktstellen
überwachen und bei nicht ordnungsgemäßer Kontaktstellung, die zu einem unzulässigen
Motordurchlauf über die anzusteuernde neue Stellung hinaus bis in die Endstellung
führen könnte, den Motorschutzschalter auslösen. Dadurch wird ein Zeitrelais nach
dem Stand der Technik für diesen Zweck ganz allgemein überflüssig.
[0013] Nach einem Merkmal der Erfindung überwacht die erste erfindungsgemäße Steuernocke
mit dem korrespondierenden ersten zusätzlichen nockengesteuerten Überwachungskontakt
die Stellung des Schützkontaktes des Relais für die Schrittschaltung und die zweite
erfindungsgemäße Steuernocke wiederum mit dem korrespondierenden zweiten zusätzlichen
nockengesteuerten Überwachungskontakt die Stellung des Motorschützes.
[0014] Ein unerwünschter Durchlauf des Motorantriebes kann zwei unterschiedliche Ursachen
haben:
Es kann das Motorschütz "kleben bleiben", dann läuft der Motorantrieb bis in die Endstellung
durch.
Es kann jedoch auch vorkommen, daß das Relais für die Schrittschaltung nicht anzieht
- sei es, daß es selbst defekt ist oder daß ein Fehler in der Zuleitung vorliegt -,
dann läuft der Motorantrieb ebenfalls bis in die Endstellung durch.
Die erfindungsgemäß vorgesehenen beiden Steuernocken, die mit jeweils einem durch
sie betätigten nockengesteuerten Überwachungskontakt zusammenwirken, ermöglichen einen
sicheren Schutz vor durch beide Fehler verursachten Durchläufen bei minimalem Schaltungsaufwand.
Wie bereits erläutert, ist beim erfindungsgemäßen Motorantrieb kein Zeitrelais mehr
erforderlich; vielmehr sind nur noch mechanische Teile vorhanden, die eine geringe
Störanfälligkeit aufweisen. Außerdem erfolgt im Fehlerfall keine Stufenverstellung,
wenn ein Fehler am Relais für die Schrittschaltung vorliegt und maximal nur eine Stufenverstellung,
wenn ein Fehler am Motorschütz vorliegt - spätestens dann wird der Motorschutzschalter
ausgelöst.
[0015] Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles noch näher erläutert
werden.
Fig. 1 zeigt die Schaltung eines erfindungsgemäßen Motorantriebes
Fig. 2 zeigt die Betätigungssequenz der beteiligten Kontakte der in Figur 1 dargestellten
Schaltung, die von der Nockenscheibe gesteuert werden, bei einer Umschaltung, d.h.
einer Drehung der Nockenscheibe von 360 Grad.
[0016] In Figur 1 ist die vollständige Schaltung eines erfindungsgemäßen Motorantriebes
dargestellt. Der linke Teil zeigt den Motorkreis mit dem Motor M1, einem Motorschutzschalter
Q1, dem Motorschütz K1, K2 und einem Heizwiderstand R1. Der rechte Teil zeigt die
Steuerkreise mit den nockengesteuerten Kontakten S12, S13, S14, die auch nach dem
Stand der Technik vorhanden sind.
Ebenfalls bereits bekannt ist die dargestellte Anordnung eines Schrittschaltrelais
K 20.
Weiterhin sind in diesem Teil der Schaltung die erfindungsgemäß zusätzlich vorgesehenen
nockengesteuerten Überwachungskontakte S15 und S16 angeordnet. Weitere Elemente der
Schaltung sind ein Tastschalter S3 zur manuellen Betätigung des Motorschützes K1,
K2, ein Durchlaufkontakt S37, ein Schließkontakt S40 sowie die Endschalter S4, S5,
S6, weiterhin ein Sperrschalter S8.
[0017] Die einzelnen Bestandteile der Schaltung sind in ihrer Funktion nachfolgend näher
beschrieben.
[0018] In der Figur 1 ist die Schaltung in Ruhestellung, d.h. im stationären Zustand des
Motorantriebes, dargestellt. Bei einer Schaltung in Richtung "+" laufen nacheinander
folgende Schaltschritte ab:
- Impulsgabe über den Tastschalter S3 oder von außen von beispielsweise einem Spannungsregler,
dadurch wird Motorschütz K2 erregt und schließt zur Selbsthaltung K2:13-14. Außerdem
werden K2:1-2, 3-4 und 5-6 geschlossen. Der Motor M1 läuft an.
- Der zweite nockengesteuerte Überwachungskontakt S16 schließt. Da der Kontakt K20:33-34
im Normalfall noch nicht geschlossen und der Kontakt K2:31-32 bereits geöffnet ist,
erfolgt bei ordnungsgemäßer Funktion keine Auslösung des Motorschutzschalters. In
diesem Schaltschritt wird durch das Schließen des Überwachungskontaktes S16 also überprüft,
ob das Motorschütz K1, K2 und/oder das Schrittschaltrelais K20 defekt sind.
- S16 öffnet wieder.
- S12 schließt.
- S13 schließt; das Schrittschaltrelais K20 wird angesteuert und zieht an. Über K20:23-24
und K2:13-14 geht K20 in Selbsthaltung.
Bei der anschließenden Schrittschaltung öffnet K20:61-62 und unterbricht die Selbsthaltung
für K2. K2 wird jetzt nur noch über S12:NO1-NO2 gehalten.
- der erste nockengesteuerte Überwachungskontakt S15 schließt und überprüft damit, ob
K20 ordnungsgemäß angezogen hat. Im Normalfall ist K2:43-44 geschlossen und K20:51-52
ist offen. Der Motorschutzschalter wird bei ordnungsgemäßer Funktion nicht ausgelöst.
- S15 öffnet wieder.
- S13 öffnet. K20 fällt aber nicht sofort ab, da K2:13-14 noch geschlossen ist.
- S12 öffnet. Dadurch, daß S12:NO1-NO2 öffnet, fällt K2 jetzt ab und öffnet K2:13-14,
den Haltekontakt von K20. Erst jetzt fällt K20 ab. K2:1-2, 3-4 und 5-6 öffnen; der
Motor M1 kommt zum Stillstand. Sämtliche Kontakte und Steuerungsschalter befinden
sich in der Ausgangsstellung. Die Umschaltung ist damit abgeschlossen.
[0019] Aus diesem Schaltablauf ist ersichtlich, daß die beiden zusätzlich vorgesehenen nockengesteuerten
Überwachungskontakte S15, S16 das Motorschütz K1, K2 sowie das Schrittschaltrelais
K20 überwachen. Dies geschieht, wie erläutert, dadurch, daß der zweite Überwachungskontakt
S16 durch die Nockenscheibe zeitlich nach der Impulsgabe geschlossen und kurz danach
wieder geöffnet wird und der erste Überwachungskontakt S15 zu einem späteren Zeitpunkt
zeitlich nach der Ansteuerung des Schrittschaltschützes K20 ebenfalls geschlossen
und kurz danach wieder geöffnet wird.
Diese Betätigung wird durch entsprechend angeordnete Schaltnocken auf der Nockenscheibe.
realisiert.
In der oben erläuterten Schaltsequenz wurde von einer ordnungsgemäßen Funktion des
Motorschützes K1, K2 und des Schrittschaltrelais K20 ausgegangen.
In diesem Fall läuft der Schaltungsablauf ungestört weiter, im Fehlerfall, bei dem
ohne zusätzliche Sicherung der Durchlauf eintreten würde, wird der Motorschutzschalter
ausgelöst.
[0020] Aus Figur 2 ist die bereits beschriebene kurzzeitige Betätigung der Überwachungskontakte
S15 und S16 zu den beschriebenen Zeitpunkten durch die Nockenscheibe verdeutlicht.
In dieser Darstellung ist der gesamte Umschaltvorgang des Stufenschalters, bei dem
eine vollständige Umdrehung der Nockenscheibe und eines mit dieser Nockenscheibe verbundenen
Schaltschritt-Anzeigerades im Motorantrieb auftritt, dargestellt.
Der komplette Umschaltvorgang ist hierbei in 33 einzelne, nacheinander ablaufende
zeitliche Schritte unterteilt, von einem Schaltschritt-Anzeigerad auf bekannte Weise
angezeigt werden. Das kurzzeitige Schließen des zweiten Überwachungsschalters S16
nach der Impulsgabe ist ebenso wie das kurzzeitige Schließen des ersten Überwachungsschalters
S15 zu einem späteren Zeitpunkt nach der Ansteuerung des Schrittschaltschützes K 20
durch Schließen von S13 verdeutlicht.
1. Motorantrieb für Stufenschalter, Umsteller oder Tauchkernspulen
- mit einem Lastgetriebe, das einen elektrischen Antriebsmotor (M1) aufweist und direkt
auf den Stufenschalter o. dgl. wirkt,
- ferner mit einem Steuergetriebe, das eine Nockenscheibe aufweist, welche Steuernocken
aufweist, die wiederum mechanische Nockenschalter (S12, S13, S14) betätigen und die
sich bei jedem Schaltschritt um 360 Grad dreht,
- ferner mit einem Motorstromkreis, mittels dessen die Klemmen des Antriebsmotors
(M1) über ein Motorschütz (K1, K2) drehrichtungsabhängig mit der Stromzuleitung verbindbar
sind und in den auch ein Motorschutzschalter (Q1) geschaltet ist,
- ferner mit einem Steuerstromkreis, der ein Schrittschaltrelais (K20) enthält, das
mittels der Nockenschalter (S12, S13, S14) betätigbar ist, derart, daß der Motorantrieb
nach dem Prinzip der Schrittschaltung arbeitet, wobei der eingeleitete Schaltschritt
selbsttätig und zwangsläufig zu Ende geführt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Nockenscheibe zwei zusätzliche Steuernocken angeordnet sind,
daß zwei zusätzliche nockengesteuerte Überwachungskontakte (S15,S16), die von den zusätzlichen
Steuernocken auf der Nockenscheibe betätigbar sind, vorgesehen sind,
daß die Betätigung des zweiten zusätzlichen Überwachungskontaktes (S16) derart erfolgt,
daß er zu einem ersten Zeitpunkt, wenn im normalen Betrieb bei einer Umschaltung der
Motorschütz (K1,K2) bereits erregt wurde, das Schrittschaltrelais (K20) aber noch
nicht erregt ist, kurzzeitig geschlossen wird,
daß die Betätigung des ersten zusätzlichen Überwachungskontaktes (S15) derart erfolgt,
daß er zu einem zweiten Zeitpunkt, wenn im normalen Betrieb bei einer Umschaltung
sowohl das Schrittschaltrelais (K20) als auch der Motorschütz (K1,K2) erregt sind,
kurzzeitig geschlossen wird
und daß der erste und der zweite zusätzliche Überwachungskontakt (S15, S16) so in den Steuerstromkreis
geschaltet sind, daß, wenn im ersten und im zweiten Zeitpunkt sich Motorschütz (K1,
K2) und Schrittschaltrelais (K20) nicht im jeweils für den normalen Betrieb vorgesehenen
Zustand befinden, der Motorschutzschalter (Q1) ausgelöst wird und damit der Motorantrieb
stillsetzbar ist.
1. Motor drive for tap selector switches, reversing devices or solenoid coils
- with a load gear which comprises an electrical drive motor (M1) and acts directly
on the tap selector switch or the like,
- furthermore with a control gear which comprises a cam disc, which comprises control
cams which in turn actuate mechanical cam switches (S12, S13, S14) and which rotates
through 360 degrees during each switching step,
- further with a motor current circuit, by means of which the terminals of the drive
motor (M1) are connectible by way of a motor relay (K1, K2) with the current feed
line in dependence on the direction of rotation and into which also a motor protection
switch (Q1) is connected,
- furthermore with a current control circuit which contains a stepping switch relay
(K20) which is actuable by means of the cam switches in such a manner that the motor
drive operates on the principle of the stepping switching, for which the initiated
switching. step is automatically and constrainedly taken to the end,
characterised thereby,
that two additional control cams are arranged on the cam disc,
that two additional cam-controlled monitoring contacts (S15, S16) are provided, which
are actuable by the additional control cams on the cam disc,
that the actuation of the second additional monitoring contact (S16) takes place in
such a manner that it is closed for a short time at a first instant when during a
switching-over in normal operation the motor relay (K1, K2) has already been excited,
but the stepping switch relay (K20) has not yet been excited,
that the actuation of the first additional monitoring contact (S15) takes place in
such a manner that it is closed for a short time at an instant when during a switching-over
in normal operation the motor relay (K1, K2) as well as also the stepping switch relay
(K20) are excited
and that the first and the second additional monitoring contact (S15, S16) are so
connected into the current control circuit that, when the motor relay (K1, K2) and
the stepping switch relay (K20) are at the first and the second instant not disposed
in the state respectively provided for the normal operation, the motor protection
switch (Q1) is triggered and the motor drive is stoppable thereby.
1. Entraînement à moteur pour des commutateurs d'échelons, les inverseurs ou des bobines
à noyaux plongeurs comprenant
- une transmission de charge équipée d'un moteur électrique (M1) et agissant directement
sur le commutateur d'échelons ou moyen analogue,
- une transmission de commande ayant un disque à cames muni de cames de commande qui
actionnent de nouveau des commutateurs à cames mécaniques (S12, S12, S14) et qui tourne
de 360° à chaque pas de commutation,
- un circuit de courant de moteur reliant les bornes du moteur (M1) à la ligne d'alimentation
électrique, par l'intermédiaire d'une protection de moteur (K1, K2), en fonction du
sens de rotation, et comportant également un disjoncteur de moteur (Q1),
- ainsi qu'un circuit de courant de commande comportant un relais de commutation de
pas (K20) actionné par le commutateur à cames (S12, S13, S14) de façon que l'entraînement
à moteur fonctionne selon le principe d'un circuit pas à pas, le pas de commutation
amorcé s'exécutant automatiquement et nécessairement jusqu'à sa fin,
caractérisé en ce que
le disque à cames comporte deux cames de commande supplémentaires
- deux contacts de surveillance (S15, S16) supplémentaires commandés par cames, qui
sont actionnés par les cames de commande supplémentaires du disque à cames, de façon
que l'actionnement du second contact de surveillance supplémentaire (S16) se fasse
pour qu'à un premier instant, si en fonctionnement normal, lors d'une commutation,
la protection du moteur (K1, K2) a déjà été excitée, le relais de commutation pas
à pas (K20) n'étant pas encore excité, il se ferme brièvement,
- l'actionnement du premier contact de surveillance supplémentaire (S15) se fait de
façon qu'il se ferme brièvement à un second instant, si en fonctionnement normal,
lors d'une commutation, à la fois le relais de commutation pas à pas (K20) et la protection
de moteur (K1, K2) sont excités,
- et le premier et le second contact de surveillance supplémentaires (S15, S16) sont
branchés dans le circuit de courant de commande pour que si à un premier et à un second
instant, la protection de moteur (K1, K2) et le relais de commutation de pas (K20)
ne se trouvent pas dans l'état prévu chaque fois pour le fonctionnement normal, alors
le commutateur de protection (Q1) se déclenche et arrête l'entraînement à moteur.