[0001] Die Erfindung betrifft einen Koaxialverbinder mit einem Außenleiter und einem koaxial
zu dem Außenleiter angeordneten Innenleiter, wobei zum Herstellen eines vorbestimmten
Wellenwiderstandes Z
L das Verhältnis von Außendurchmesser d des Innenleiters zu Innendurchmesser D des
Außenleiters von d/D einen vorbestimmten Wert aufweist, gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Ein gattungsgemäßer 7/16-Koaxialverbinder ist aus der DIN-Norm 47 223 bekannt. Bei
einem derartigen 7/16-Koaxialverbinder weist der Außendurchmesser d des Innenleiters
einen Wert von ca. 7 mm und der Innendurchmesser D des Außenleiters einen Wert von
ca. 16 mm auf. Hierdurch wird mit Luft als Dielektrikum zwischen Innenleiter und Außenleiter
über den Stecker ein konstanter Wellenwiderstand von 50 Ω erzielt. Die Steckverbinderfamilie
7/16 ist für die Verbindung von Rohrleitungen und biegsamen Kabeln geeignet, die einen
wirksamen Innendurchmesser des Außenleiters von vorzugsweise 10 bis 20 mm aufweisen.
Bei derartigen Steckverbindern ist sowohl bei einem Kuppler mit buchensförmigem Innenleiter
als auch bei einem Stecker mit stiftförmigem Innenleiter eine Isolierstoffscheibe
zum Tragen und Stützen des Innenleiters innerhalb des Außenleiters vorgesehen. Diese
Isolierstoffscheibe ist aus Isolationsgründen aus einem Isolator gefertigt, der dementsprechend
physikalisch ein Dielektrikum darstellt. Da jedoch die Abmessungen 7 mm /16 mm für
ein Dielektrikum von Luft zwischen dem Innenleiter und dem Außenleiter ausgelegt sind,
muß der Innenleiter im Bereich der Isolierstoffscheibe einen verringerten Durchmesser
aufweisen, um gemäß der Wellengleichung wieder den gewünschten Wellenwiderstand von
50 Ω zu erhalten. Aus diesem Grunde weist der Innenleiter eines der DIN-Norm 47 223
entsprechenden 7/16-Koaxialverbinders im Bereich der Isolierstoffscheibe eine Einschnürung
auf. Beidseits der Isolierstoffscheibe bzw. beidseits dieser entsprechenden Einschnürung
weist der Innenleiter wieder den entsprechenden Außendurchmesser von ca. 7 mm auf.
Dies hat jedoch den erheblichen Nachteil, daß zur Herstellung und Montage eines derartigen
7/16-Koaxialverbinders mit Isolierstoffscheibe ein großer Aufwand erforderlich ist,
da der Innenleiter nicht einfach durch die Isolierstoffscheibe hindurch geschoben
werden kann.
[0003] DE-C-4 300 243 zeigt einen Koaxialverbinder gemäß dem Oberbegrift des Anspruchs 1.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Koaxialverbinder der o.g. Art
dahingehend zu verbessern, daß bei unverändertem Wellenwiderstand und möglichst hoher
Grenzfrequenz eine vereinfachte Montage und funktionssichere Stekkung möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Koaxialverbinder der o.g. Art mit den
in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0006] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß der Innenleiter ausgehend von der Isolierstoffscheibe
in steckseitiger Richtung einen Außendurchmesser aufweist, welcher dem verringerten
Innendurchmesser der Durchführung der Isolierstoffscheibe entspricht, und daß der
Innenleiter ausgehend von der Isolierstoffscheibe in steckseitiger Richtung bis zu
einem Steckinterface des Innenleiters von einem zusätzlichen Dielektrikum umgeben
ist, dessen radiale Dicke gemäß dessen dielektrischer Konstante ε derart gewählt ist,
daß sich gemäß der Wellengleichung der vorbestimmte Wellenwiderstand Z
L ergibt. Dies hat den Vorteil, daß der Innenleiter ohne Einschnürung für das steckseitige
Isolierstoffteil ausgebildet ist, so daß eine einfache Montage des Koaxialverbinders
durch einfaches Hindurchstecken des Innenleiters durch das Isolierstoffteil möglich
ist. Gleichzeitig ist es durch die erfindungsgemäße Ausbildung des d/D-Koaxialverbinders
möglich, diesen ohne Kompensationsmaßnahmen im Bereich der elektrischen bzw. mechanischen
Referenzebene mit einem normgerechten d/D-Koaxialverbinder zu verbinden. Femer ist
trotz Abweichung vom Normmaß d des Innenleiters am steckseitigen Ende bezüglich der
Isolierstoffscheibe eine unveränderte Dimensionierung des Innendurchmessers D des
Außenleiters im steckseitigen Ende des Koaxialverbinders möglich, so daß bei der Verbindung
mit einem dem Verhältnis d/D entsprechenden Koaxialverbinder am Außenleiter, welcher
sowohl die mechanische als auch elektrische Referenzebene definiert, kein Sprung und
keine Kompensation zum Erzielen des vorbestimmten Wellenwiderstandes Z
L erforderlich ist.
[0007] Der Koaxialverbinder ist beispielsweise ein Koaxialstecker mit stiftförmigem Innenleiter.
Bei diesem erzielt man eine stabile und einfach herzustellende Fixierung der Isolierstoffscheibe
dadurch, daß im steckseitigen Ende der Außenleiter, ausgehend von der Isolierstoffscheibe,
bis zu einer durch ein Außenleiterinterface gebildeten elektrischen und mechanischen
Referenzebene mittels eines Metallringes, insbesondere Einpreßringes, ausgebildet
ist.
[0008] Der Koaxialverbinder ist alternativ als Koaxialkuppler mit buchsenförmigem Innenleiter
ausgebildet, wobei der buchsenförmige Innenleiter im Bereich seines Steckinterfaces
mittels radial über dessen Umfang verteilter axialer Schlitze spannzangenförmig ausgebildet
ist. Hierbei ergibt sich der besondere Vorteil, daß durch die erfindungsgemäße Ausbildung
des Innenleiters mit dem zusätzlichen Dielektrikum, welches die Spannzange überdeckt,
entsprechende Segmente der Spannzange durch das Dielektrikum zusätzlich gestützt sind.
Wird nun dieser Kuppler mit einem Stecker verbunden und sind Kuppler und Stecker nicht
genau zueinander fluchtend angeordnet, so kommt es nicht zu einem Verbiegen oder möglicherweise
sogar Abbrechen der Segmente der Spannzange, welche durch die Außendurchmesserverringerung
des Innenleiters bezüglich eines normgerechten Kupplers eine geringere Wandstärke
aufweisen.
[0009] Zweckmäßigerweise ist der Koaxialverbinder ein 7/16-Koaxialverbinder, beispielsweise
ein 7/16-Koaxialkuppler oder ein 7/16-Koaxialstecker, wobei D einen Wert von etwa
16 mm und d einen Wert von etwa 7 mm aufweist sowie der vorbestimmte Wellenwiderstand
Z
L = 50 Ω beträgt. Hiermit können viele Anwendungsbereiche in der Hochfrequenztechnik,
wie beispielsweise im Bereich von Basisstationen mit Mobilfunk, abgedeckt werden,
in denen der gewünschte Wellenwiderstand Z
L = 50 Ω beträgt.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das den Innenleiter umhüllende Dielektrikum
einstückig mit der Isolierstoffscheibe und aus dem selben Werkstoff wie die Isolierstoffscheibe
ausgebildet, wobei das Dielektrikum einen Raum zwischen Innenleiter und Außenleiter
nur teilweise, insbesondere weniger als zur Hälfte, ausfüllt.
[0011] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt
in:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Koaxialverbinders in Form eines geraden
Steckers in teilweise aufgeschnittener Seitenansicht,
- Fig. 2
- eine alternative Ausführungsform des Koaxialverbinders in Form eines geraden Kupplers
in teilweise aufgeschnittener Seitenansicht,
- Fig. 3
- zwei erfindungsgemäße und zueinander passende Koaxialverbinder in Form von Buchse/Stecker
vor dem Zusammenstecken in teilweise aufgeschnittener perspektivischer Ansicht,
- Fig. 4
- nach dem Zusammenstecken in teilweise aufgeschnittener perspektivischer Ansicht und
- Fig. 5
- einen erfindungsgemäßen Koaxialverbinder in Form eines geraden Steckers, welcher mit
einem herkömmlichen, normgerechten Koaxialverbinder in Form eines geraden Kupplers
zusammengesteckt ist.
[0012] Der in Fig. 1 dargestellte Koaxialverbinder ist ein 7/16-Koaxialstecker mit einem
Außenleiter 10, einem koaxial hierzu angeordneten stiftförmigem Innenleiter 12, einem
steckseitigen Ende 14 zum Verbinden mit einem entsprechenden Koaxialverbinder und
einer im Bereich des steckseitigen Endes 14 angeordneten Isolierstoffscheibe 16 zum
Stützen des Innenleiters 12. Der lediglich beispielhaft in Fig. 1 dargestellte Koaxialverbinder
ist vom Typ 7/16, d.h. der Außendurchmesser d des Innenleiters 12 hat für Luft als
Dielektrikum einen Wert von ca. 7 mm, und der Innendurchmesser D des Außenleiters
hat für Luft als Dielektrikum einen Wert von ca. 16 mm. Hierdurch ergibt sich mit
Luft als Dielektrikum ein Wellenwiderstand Z
L von 50 Ω. Da im Bereich der Isolierstoffscheibe 16 ein anderer Werkstoff als Luft
zwischen dem Innenleiter 12 und dem Außenleiter 10 vorhanden ist, muß in diesem Bereich
der Außendurchmesser des Innenleiters 12 und somit eine Bohrung 18 in der Isolierstoffscheibe
16 zum Durchführen des Innenleiters 12 einen bezüglich d, also bezüglich 7 mm verringerten
Durchmesser aufweisen.
[0013] Erfindungsgemäß weist auch derjenige Teil des Innenleiters 12, welcher in Richtung
des steckseitigen Endes 14 aus der Bohrung 18 der Isolierstoffscheibe 16 herausragt,
einen entsprechend verringerten Durchmesser auf. Die Isolierstoffscheibe 16 ist in
Richtung des steckseitigen Endes 14 derart ausgebildet, daß ein zusätzliches Dielektrikum
20 den Innenleiter 12 bis zu einem Interface 22 des Innenleiters 12 überdeckt. Das
Interface 22 des Innenleiters 12 bezeichnet hierbei diejenige Ebene, in der der Innenleiter
eines Koaxialverbinders an dem Innenleiter eines entsprechend anderen eingesteckten
Koaxialverbinders anschlägt. In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform würde
an dem Interface 22 eine entsprechende Stirnseite des buchsenförmigen Innenleiters
eines Koaxialkupplers anschlagen.
[0014] Dementsprechend bildet die Anschlagebene zwischen den Außenleitern zweier zusammengesteckter
Koaxialverbinder ein Interface des Außenleiters, wobei dieses Interface eine Ebene
definiert, welche auch als elektrische und mechanische Referenzebene 24 bezeichnet
wird. Gemäß der DIN-Norm 47 223 überragt beim Koaxialstecker die Interfaceebene 22
des Innenleiters 12 die elektrische und mechanische Referenzebene 24 um 1,77 mm. Ferner
überragt beim Koaxialkuppler die elektrische und mechanische Referenzebene 24 die
Interfaceebene 22 des Innenleiters 12 um 1,77 mm (vgl. Fig. 2).
[0015] Der Koaxialstecker umfaßt ferner eine Überwurfmutter 26, einen O-Ring 28 zum Abdichten
zwischen der Isolierstoffscheibe 16 und dem Außenleiter 10, ein Isolierteil 30 im
Bereich der Kabeleinführung, ein Gehäuse 32, eine Dichtung 34 zur Gehäuseabdichtung,
einen Klemmring 36 für den Außenleiter eines einzuführenden Kabels, eine Dichtungsmasse
38, eine Aufnahme 40 für die Dichtungsmasse, eine Stopfbuchse 42 und einen O-Ring
43 zur Abdichtung im Bereich der Überwurfmutter 26.
[0016] Zum Haltern der Isolierstoffscheibe 16 in dem steckseitigen Ende 14 des Koaxialverbinders
ist ein Einpreßring 44 vorgesehen, welcher gleichzeitig zwischen der Isolierstoffscheibe
16 und der elektrischen und mechanischen Referenzebene 24 den Außenleiter bildet.
[0017] Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist der Koaxialverbinder als 7/16-Koaxialkuppler
mit buchsenförmigem Innenleiter 12 ausgebildet. Im Gegensatz zum Stecker gemäß Fig.
1 ist der Innenleiter 12 buchsenförmig ausgebildet, wobei durch entsprechende axiale
Schlitze im steckseitigen Ende des Innenleiters 12 eine Spannzange 46 mit entsprechenden
Segmenten ausgebildet ist. Wie sich aus Fig. 2 sofort anschaulich ergibt, liegt die
Besonderheit des dargestellten Koaxialkupplers darin, daß das zusätzliche Dielektrikum
20 auch die Spannzangensegmente 46 überdeckt, so daß das zusätzliche Dielektrikum
20 eine Abstützung für diese Spannzangensegmente 46 bildet. Somit führt auch ein nicht
exakt fluchtendes Einstecken des Koaxialsteckers gemäß Fig. 1 in den Koaxialkuppler
gemäß Fig. 2 nicht zu einem Verbiegen oder gar Abbrechen der Spannzangensegmente 46,
da diese von dem zusätzlichen Dielektrikum 20 gestützt werden.
[0018] Wie sich weiterhin aus Fig. 2 ergibt, überragt beim Koaxialkuppler die elektrische
und mechanische Referenzebene 24 die Interfaceebene 22 des Innenleiters 12 um 1,77
mm. Ferner sind kein Einpreßring 44 und keine Überwurfmutter 26 vorgesehen. Statt
dessen ist am steckseitigen Ende 14 ein Gehäuseaußenteil 48 mit Gewinde 50 ausgebildet.
[0019] In Fig. 3 und Fig. 4 ist ein erfindungsgemäß ausgebildeter Koaxialkuppler einem erfindungsgemäß
ausgebildeten Koaxialstecker gegenübergestellt. In der Interfaceebene 22 treffen die
jeweiligen zusätzlichen Dielektrika 20, welche den jeweiligen Innenleiter 12 umhüllen,
aufeinander. In der elektrischen und mechanischen Bezugsebene 24 treffen die jeweiligen
Außenleiter 10 von Kuppler und Stecker aufeinander. Wie sich insbesondere aus Fig.
4 ergibt, ist zum Aufrechterhalten eines konstanten Wellenwiderstandes Z
L von 50 Q keinerlei Kompensation oder Sprung im Bereich des Außenleiters oder im Bereich
der elektrischen und mechanischen Referenzebene 24 erforderlich.
[0020] Fig. 5 veranschaulicht einen erfindungsgemäß ausgebildeten 7/16-Koaxialstecker, welcher
mit einem herkömmlich gemäß DIN-Norm 47 223 ausgebildeten Koaxialkuppler zusammengesteckt
ist. Hierbei erfolgt der Übergang zwischen den Außenleitern von Stecker und Kuppler
in der elektrischen und mechanischen Referenzebene 24 ohne jeden Sprung und ohne jede
Kompensationsmaßnahme. Somit ist der erfindungsgemäß ausgebildete Koaxialstecker vollständig
kompatibel zu herkömmlichen, gemäß der DIN-Norm 47 223 ausgebildeten Koaxialkupplern.
Dies trifft selbstverständlich auch umgekehrt für Koaxialkuppler bezüglich normgemäß
ausgebildeten Koaxialsteckern zu. Dadurch, daß keinerlei Kompensationsmaßnahmen oder
Sprünge im Außenleiterbereich, d.h. in der mechanischen und elektrischen Referenzebene
24, erforderlich sind, ergibt sich trotz der nicht normgerechten Ausmaße des Innenleiters
eine nicht wesentlich reduzierte Grenzfrequenz für diese Steckverbindungen. Dies ist
vor allem auch unabhängig davon, ob ein erfindungsgemäßer Verbinder, sei es Stecker
oder Kuppler, mit einem normgerecht ausgebildeten Verbinder, sei es Stecker oder Kuppler,
zusammengefügt wird. Ferner ergibt sich durch die erfindungsgemäße Ausbildung des
Koaxialkupplers eine größere Handhabungssicherheit, da die in ihrer Wandstärke verringerten
Spannzangensegmente, wie bereits zuvor erläutert, nicht mehr der Gefahr unterliegen
abzubrechen.
[0021] Wie insbesondere aus den Fig. 3 bis 5 ersichtlich, ist zusätzlich zur Abdichtung
in der Bohrung 18 der Isolierstoffscheibe 16 ein O-Ring angeordnet.
1. Koaxialverbinder mit einem Außenleiter (10), einem koaxial hierzu angeordneten Innenleiter
(12), einem Verhältnis d/D von Außendurchmesser d des Innenleiters zu Innendurchmesser
D des Außenleiters derart, daß sich gemäß der Wellengleichung

ein vorbestimmter Wellenwiderstand Z
L ergibt, einem kabelseitigen Ende zum Verbinden mit einem Koaxialkabel, einem steckseitigen
Ende (14) zum Verbinden mit einem entsprechenden Koaxialverbinder und einer im Bereich
des steckseitigen Endes (14) angeordneten Isolierstoffscheibe (16) zum Stützen des
Innenleiters (12), wobei zum Ausgleich der dielektrischen Eigenschaften der Isolierstoffscheibe
(16) eine Bohrung (18) in dieser zum Durchführen des Innenleiters (12) einen bzgl.
d verringerten Durchmesser derart aufweist, daß der vorbestimmte Wellenwiderstand
Z
L auch im Bereich der Isolierstoffscheibe (16) vorherrscht,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenleiter (12) von der Isolierstoffscheibe (16) in steckseitiger Richtung herausragend
einen Außendurchmesser aufweist, welcher dem verringerten Innendurchmesser der Bohrung
(18) der Isolierstoffscheibe (16) entspricht, und daß der Innenleiter (12) ausgehend
von der Isolierstoffscheibe (16) in steckseitiger Richtung bis zu einem Steckinterface
(22) des Innenleiters (12) von einem zusätzlichen Dielektrikum (20) umgeben ist, dessen
radiale Dicke gemäß dessen dielektrischer Konstante
ε derart gewählt ist, daß sich gemäß der Wellengleichung der vorbestimmte Wellenwiderstand
Z
L ergibt.
2. Koaxialverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Koaxialstecker mit stiftförmigem Innenleiter (12) ist.
3. Koaxialverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im steckseitigen Ende (14) der Außenleiter (10) ausgehend von der Isolierstoffscheibe
(16) bis zu einer durch ein Außenleiterinterface gebildeten elektrischen und mechanischen
Referenzebene (24) mittels eines Metallringes (44), insbesondere Einpreßringes, ausgebildet
ist.
4. Koaxialverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Koaxialkuppler mit buchsenförmigen Innenleiter (12) ist.
5. Koaxialverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der buchsenförmige Innenleiter (12) im Bereich seines Steckinterface (22) mittels
radial über dessen Umfang verteilter axialer Schlitze (46) spannzangenförmig ausgebildet
ist.
6. Koaxialverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er ein 7/16-Koaxialverbinder, ist, wobei D einen Wert von etwa 16 mm und d einen
Wert von etwa 7 mm aufweist sowie der vorbestimmte Wellenwiderstand ZL=50Ω beträgt.
7. Koaxialverbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der 7/16-Koaxialverbinder ein 7/16-Koaxialkuppler oder ein 7/16-Koaxialstecker ist.
8. Koaxialverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Innenleiter (12) umhüllende Dielektrikum (20) einstückig mit der Isolierstoffscheibe
(16) und aus demselben Werkstoff wie die Isolierstoffscheibe (16) ausgebildet ist,
wobei das Dielektrikum (20) den Raum zwischen Innenleiter (12) und Außenleiter (10)
nur teilweise, insbesondere weniger als zur Hälfte, ausfüllt.
1. Coaxial connector with an external conductor (10), an internal conductor (12) arranged
coaxially therewith, a ratio of d/D of external diameter d of the internal conductor
to internal diameter D of the external conductor such that a predetermined characteristic
impedance Z
L according to the wave equation

results, a cable-end for connecting to a coaxial cable, a plugend (14) for connecting
to a corresponding coaxial connector and an insulator disk (16) arranged in the region
of the plug-end (14) for supporting the internal conductor (12), whereby for equalising
the dielectric properties of the insulator disk (16), the disk having a bore (18)
for guiding the internal conductor (12) through has a diameter reduced relative to
d, such that the predetermined characteristic impedance Z
L prevails also in the region of the insulator disk (16),
characterised in that the internal conductor (12) has an external diameter projecting beyond the insulator
disk (16) in the direction of the plug, which corresponds to the reduced internal
diameter of the bore (18) of the insulator disk (16), and that the internal conductor
(12) is surrounded by an additional dielectric (20) extending from the insulator disk
(16) in the direction of the plug as far as a plug interface (22) of the internal
conductor (12), whose radial thickness is so chosen according to its dielectric constant
ε that the predetermined characteristic impedance Z
L results in accordance with the wave equation.
2. Coaxial connector according to Claim 1, characterised in that it is a coaxial plug with pin-shaped internal conductor (12).
3. Coaxial connector according to Claim 2, characterised in that in the plug-end (14) the external connector (10) starting from the insulator disk
(16) as far as an electrical and mechanical reference plane (24) formed by an external
conductor interface is formed by means of a metal ring (44), particularly press-in
ring.
4. Coaxial connector according to Claim 1, characterised in that it is a coaxial coupler with socket-shaped internal conductor (12).
5. Coaxial connector according to Claim 4, characterised in that the socket-shaped internal connector (12) is made chuckshaped in the region of its
plug interface (22) by means of axial slits (46) distributed radially over its circumference.
6. Coaxial connector according to Claim 1, characterised in that it is a 7/16 coaxial connector, whereby D has a value of approximately 16 mm and
d a value of approximately 7 mm and the predetermined characteristic impedance ZL = 50 Ω.
7. Coaxial connector according to Claim 6, characterised in that the 7/16 coaxial connector is a 7/16 coaxial coupler or a 7/16 coaxial plug.
8. Coaxial connector according to Claim 1, characterised in that the dielectric (20) surrounding the internal conductor (12) is formed in one piece
with the insulator disk (16) and of the same material as the insulator disk (16),
whereby the dielectric (20) only partially fills the space between internal conductor
(12) and external conductor (10), particularly less than half.
1. Connecteur coaxial comportant un conducteur extérieur (10), un conducteur intérieur
(12) disposé coaxialement à celui-ci, le rapport d/D entre le diamètre extérieur d
du conducteur intérieur et le diamètre intérieur D du conducteur extérieur étant tel
que selon l'équation d'onde

il résulte une impédance caractéristique prédéterminée Z
L, comportant une extrémité côté câble pour la connexion avec un câble coaxial, une
extrémité côté enfichage (14) pour la connexion avec un connecteur coaxial correspondant
et un disque de matière isolante (16) agencé au niveau de l'extrémité côté enfichage
(14) pour soutenir le conducteur intérieur (12), dans lequel, afin de compenser les
propriétés diélectriques du disque en matière isolante (16), celui-ci présente un
perçage (18) pour faire passer le conducteur intérieur (12) dont le diamètre est réduit
par rapport à d, de telle sorte que l'impédance caractéristique Z
L vaut également au niveau du disque en matière isolante (16),
caractérisé en ce que le conducteur intérieur (12) dépassant du disque en matière isolante (16) en direction
côté enfichage présente un diamètre extérieur qui correspond au diamètre intérieur
réduit du perçage (18) du disque en matière isolante (16), et
en ce que le conducteur intérieur (12) est entouré, à partir du disque en matière isolante
(16) en direction côté enfichage jusqu'à une interface d'enfichage (22) du conducteur
intérieur (12), par un diélectrique supplémentaire (20) dont l'épaisseur radiale est
choisie selon la constante diélectrique ε de telle sorte qu'il en résulte l'impédance
caractéristique prédéterminée Z
L selon l'équation d'onde.
2. Connecteur coaxial selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est un élément mâle coaxial à conducteur intérieur (12) en forme de pointe.
3. Connecteur coaxial selon la revendication 2, caractérisé en ce que dans l'extrémité côté fiche (14) le conducteur extérieur (10) est réalisé au moyen
d'un anneau métallique (44), en particulier un anneau monté à la presse à partir du
disque en matière isolante (16) jusqu'à un plan de référence électrique et mécanique
(24) formé par une interface de conducteur extérieur.
4. Connecteur coaxial selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est un élément femelle coaxial à conducteur intérieur (12) en forme de douille.
5. Connecteur coaxial selon la revendication 4, caractérisé en ce que le conducteur intérieur (12) en forme de douille est réalisé en forme de pince de
serrage au niveau de son interface d'enfichage (22) au moyen de fentes axiales (46)
réparties radialement sur sa périphérie.
6. Connecteur coaxial selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est un connecteur coaxial 7/16, D prenant une valeur d'environ 16 mm et d une valeur
d'environ 7 mm et l'impédance caractéristique prédéterminée étant de ZL = 50 Ω.
7. Connecteur coaxial selon la revendication 6, caractérisé en ce que le connecteur coaxial 7/16 est un élément femelle coaxial 7/16 ou un élément mâle
coaxial 7/16.
8. Connecteur coaxial selon la revendication 1, caractérisé en ce que le diélectrique (20) entourant le conducteur intérieur (12) est réalisé en une seule
pièce avec le disque en matière isolante (16) et du même matériau que le disque en
matière isolante (16), le diélectrique (20) ne remplissant que partiellement, en particulier
moins de la moitié, l'espace entre le conducteur intérieur (12) et le conducteur extérieur
(10).