[0001] Die Erfindung betrifft eine zweiflügelige Tür mit zwei, jeweils an einem Standflügel
und an einem Gangflügel angeordneten im Schließsinn wirkenden Türschließern, bei der
zwischen den Türschließern ein Schließfolgeregler vorgesehen ist, wobei an jedem der
Türschließer ein Schwenkarm angebracht, der einendig mit einem in einer Führungsschiene
längsverschiebbar angeordneten Gleitstück verbunden ist, wobei hinsichtlich des Schließfolgereglers
das dem Gangflügel zugeordnete Gleitstück mit einer in der Führungsschiene vorhandenen
Sperrvorrichtung zusammenwirkt, die einerseits an einem Überlastglied und andererseits
an einem vom Standflügel in Freigabelage überführbaren Betätigungsglied abgestützt
ist, das mit einem drehgelagerten Auslösehebel in der Art zusammenwirkt, daß das Betätigungsglied
in einer die Sperrvorrichtung in Freigabelage sichernde Stellung gehalten wird, wenn
der Standflügel geschlossen ist.
[0002] Der DE 36 04 091 A1 ist beispielsweise ein Schließfolgeregler für zweiflügelige Türen
zu entnehmen, der innerhalb einer Führungsschiene eingebaut ist. Die Führungsschiene
ist dabei oberhalb der Türflügel auf dem Türrahmen montiert. Die Funktionsweise eines
solchen Schließfolgereglers wirkt in Schließlage des Standflügels auf das in einem
schienenfesten Lagerkörper geführten Schubglied über einen in der Führungsschiene
ebenfalls verschiebbar angeordneten Übertragungsblock auf das Gleitstück am Schwenkarm
des standflügelseitigen Türschließers derart ein, daß das Schubglied ein Widerlager
für die federbelastete, an einem Überlastglied gestützte Klemmplatte bildet. Diese
Klemmplatte, die sich bei Schließlage des Standflügels in einer solchen Lage befindet,
daß eine mit dem Gangflügel wirkverbundene und die Klemmplatte durchquerende Klemmstange,
diese Klemmplatte ungehindert passieren kann, so daß eine Betätigung des Gangflügels
ungehindert erfolgen kann. Wird jedoch der Standflügel aus seiner Schließlage herausgebracht,
so wird zwangsläufig dadurch eine Verschiebebewegung des Gleitstückes am standflügelseitigen
Türschließer in Richtung auf das Türband des Standflügels hin ausgeführt und das Schubglied
drucklos, so ist die die Klemmplatte beaufschlagende Feder in der Lage, die Klemmplatte
in eine Schrägstellung zu bringen. Durch die Schrägstellung erfolgt auf der Klemmstange
eine Verklemmung der Klemmplatte, die gleichzeitig eine Festsetzung des Gangflügels
in der momentanen Öffnungslage bewirkt. Durch diese Vorgehensweise wird dem Benutzer
klar, daß vor Schließung des Gangflügels zunächst wieder der Standflügel in seine
ordnungsgemäße Schließlage überführt werden muß, so daß anschließend eine funktionale
Schließfolge von Stand- und Gangflügel erfolgen kann. Um jedoch bei auftretender Überlast
am Gangflügel diesen auch bei leicht geöffneten Standflügel in Richtung seiner Schließlage
bewegen zu können, ist das die Klemmplatte lagernde Überlastglied im Sinne des Gangflügels
federbelastet abgestützt. Hierdurch wird bei Beginn der Schließbewegung des Gangflügels
die schräggestellte Klemmplatte in eine Vertikallage überführt, so daß die Klemmstange
dann die Klemmplatte passieren kann. Diese Funktionsweise bedingt jedoch, daß die
Türbänder auf der gleichen Türseite angeordnet sind, wie auch die Türschließerführungsschiene
mit Schließfolgeregelvorrichtung.
[0003] Aufgrund eines sogenannten Kräftedreieckes ergibt sich jedoch in dem Augenblick eine
andere Betätigungsabfolge, wenn bei einer zweiflügeligen Tür die Türbänder nicht auf
der gleichen Seite wie der Türschließer, die Führungsschiene mit dem Schließfolgeregler,
sondern auf der entgegengesetzten Seite angebracht sind. In diesem Falle bewegen sich
infolge der geometrischen Verhältnisse die Gleitstücke an den Schwenkarmen der Türschließer
bei einer Öffnungsbewegung der einzelnen Türflügel zunächst geringfügig in Schloßrichtung
hin und erst danach in die Richtung auf die Bandseite der Türflügel. Dies kann unter
Umständen zu Verklemmungen der bekannten Schließfolgevorrichtung führen.
[0004] Eine Schließfolgeregelung der eingangs genannten Art, die auch auf der Bandgegenseite
montiert werden kann, ist der DE 40 16 283 C1 zu entnehmen. Bei einer Öffnungsbewegung
des Standflügels wird die am Beginn der Öffnungsphase zur Türschloßseite hin gerichtete
Verschiebebewegung des Gleitstückes dazu benutzt, den in Übertotpunktlage befindlichen
Auslösehebel über seine Totpunktlage hinaus zu verschwenken. Dieses kann entweder
durch den Türflügel selbst oder mittelbar über eine Zusatzeinrichtung geschehen, so
daß das auf die Klemmplatte einwirkende Schubglied zurückweicht und dadurch der die
Klemmplatte belastenden Feder ermöglicht, die im Überlastglied schwenkbar angeordnete
Klemmplatte in eine Schräglage zur Verklemmung an der Klemmstange zu überführen. Hierdurch
wird der Gangflügel in seiner jeweiligen Öffnungslage festgehalten. Gleichzeitig wird
zur Erzielung einer sicheren Freigabe der Klemmplatte bei Schließung des Standflügels
der Auslösehebel als zweiseitiger Hebel ausgebildet. Einer dieser Hebelarme ist an
der Führungsschiene gelagert und andererends mit einer am Schubglied abgestützten
Druckstange drehgelenkig verbunden. Der zweite Hebelarm ist an einem Ende mit dem
ersten Hebelarm verbunden, und an seinem freien Ende befindet sich eine Auslöserolle
und ein von der Schubvorrichtung des Standflügelgleitstücks beaufschlagbarer Auslösezapfen.
Damit der Auslösehebel in seiner vom Standflügel verursachten Schließlage verbleibt
bis eine zwangsläufige Auslösebewegung eingeleitet ist, und auch eine feste Verbindung
zwischen den Hebelarmen nach deren Einstellung zueinander erzielt werden kann, ist
der erste Hebelarm des Auslösehebels winkelförmig gestaltet und weist in seinem Endbereich
einen zum Türdurchgang hin reichenden Zapfen mit einer Stirnverzahnung auf, an den
der zweite Hebelarm drehfest anklemmbar ist. An seinem freien Ende lagert in der Schließlage
der Standflügel an einer anliegenden Auslöserolle. Hierdurch wird zum einen die Verschwenkung
des Auslösehebels in eine Übertotpunktlage ermöglicht, und andererseits läßt sich
die Auslöserolle sicher vom Standflügel beaufschlagen. Die Ansteuerung des Auslösehebels
aus seiner Übertotpunktlage läßt sich dadurch erreichen, daß die die Auslöserolle
lagernde, am zweiten Hebelarm des Auslösehebels angeordnete Achse, einen aus dem zweiten
Hebelarm herausragenden Auslösezapfen aufweist, der von einer geneigten Stellfläche,
an der mit dem Gleitstück des Standflügels verbundenen Schubvorrichtung zur Verschwenkung
des Auslösehebels betätigbar ist. Durch diese Vorrichtung ist gewährleistet, daß bei
Öffnung des Standflügels durch die Verschwenkung des Auslösehebels die daran angelenkte
Druckstange geringfügig von dem die Klemmplatte beaufschlagenden Schubglied zurückgezogen
wird, so daß die Klemmplatte infolge der sie belastenden Feder in eine Sperrlage zur
Feststellung des Gangflügels gelangen kann.
[0005] Das deutsche Gebrauchsmuster 92 09 276 beschreibt einen Obentürschließer mit Gleitschienengestänge
für den verdeckten Einbau in Türblätter oder Türrahmen. Der hier beschriebene Türschließer
für den unsichtbaren Einbau ist aufgrund seiner Konstruktion so beschaffen, daß er
sowohl für DIN-rechts als auch DIN-links Türen eingesetzt werden kann. Darüber hinaus
sind seine geometrischen Abmaße so klein gehalten, daß er auch in sogenannte Profilrahmentüren
ohne Probleme eingebaut werden kann.
[0006] Bei einer zweiflügeligen Tür der eingangs genannten Art ist es die Aufgabe der Erfindung,
eine völlig unsichtbare, verdeckte Schließfolgeregelung für zweiflügelige Türen zu
schaffen, die mit Obentürschließern versehen sind und bei denen eine Gleitschiene
verwendet wird.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1
gelöst, damit die Türschließer innerhalb des Stand- und des Gangflügels jeweils im
oberen Bereich verdeckt eingebaut werden können. Die Führungsschiene (Gleitschiene)
wird ebenfalls verdeckt oberhalb der Türflügel innerhalb des Türrahmens eingelassen,
so daß nach außen hin weder die Türschließer noch die Führungsschiene sichtbar sind.
Bei geschlossener Tür sind keinerlei Vorrichtungen einer selbstschließenden Türanlage
vorhanden, wie es z.B. bei Schließfolgeregelungen der Fall ist, die im Bodenbereich
eingebaut sind. Schließfolgeregelungen im Bodenbereich sind jedoch sehr kostenintensiv.
[0008] Angelenkt sind die Obentürschließer mit der Führungsschiene über Schwenkarme, die
einerseits an der Antriebsachse des Türschließers und andererseits mit je einem in
der Führungsschiene geführten Gleitstück verbunden sind. Ein Betätigungsglied wirkt
ferner mit einem drehgelagerten Auslösehebel in der Art zusammen, daß der Standflügel
in einer die Sperrvorrichtung in Freigabelage lagernde Stellung gehalten wird. Der
Auslösehebel wird dabei bei einer Öffnungsbewegung des Standflügels verzögert aufgrund
der Überwindung des Totpunktes freigegeben. Durch diese rein mechanisch arbeitende
Schließfolgeregelung, die dabei keine elektrische, hydraulische oder pneumatische
zusätzliche Energie benötigt, wird ein sicherer Schließfolgeregler geschaffen, der
unsichtbar angeordnet auch an Brandschutztüren eingesetzt werden kann.
[0009] Die Erfindung wird anhand eines schematisch dargestellten möglichen Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1:
- Eine zweiflügelige Tür mit einem Schließfolgeregler, der innerhalb des Türrahmens
sowie innerhalb der Türen eingebauter Türschließer wiedergegeben wird.
- Figur 2:
- Ausschnitt aus der Führungsschiene zur Verdeutlichung der Funktionsweise des Betätigungsgliedes
in einer Ansicht von unten gesehen.
- Figur 3:
- Führungsschiene im Schnitt von vorne gesehen mit Auslösehebel
- Figur 4:
- Führungsschiene in der Seitenansicht mit Auslösehebel
[0010] Die in Figur 1 gezeigte zweiflügelige Tür, bestehend aus einem Standflügel 21 und
einem Gangflügel 22, ist über jeweils zwei Bänder 28 mit dem Türrahmen 27 drehgelagert
verbunden. Dabei weisen der Standflügel 21 und der Gangflügel 22 im mittleren Bereich
eine Falz auf, die einen sicheren Verschluß der Türen gewährleisten. Innerhalb der
Türblätter, die entweder als Feuerschutztür oder aber auch als Rahmentür ausgeführt
sein können, befinden sich im oberen Bereich unsichtbar eingelassen, Türschließer
23 und 26. Bei den Türschließern 23 und 26 handelt es sich um Türschließer, die für
den unsichtbaren Einbau konzipiert worden sind. An der nicht dargestellten Schließerwelle
befindet sich jeweils ein Schwenkarm 24 und 25, deren zweite Enden mit je einem Gleitstück,
welche jeweils innerhalb der Führungsschiene 1 verschiebbar gelagert sind, verbunden.
Die Führungsschiene 1 ist ebenfalls unsichtbar in den oberen Bereich des Türrahmens
27 eingelassen worden, so daß bei geschlossenem Stand- und Gangflügel keinerlei Teile
eines Türschließers als auch einer Schließfolgeregelung sichtbar sind. Selbst bei
geöffnetem Stand- oder Gangflügel sind in diesem Falle nur die verbindenden Elemente
zwischen den Türschließern 23, 26 und der Führungsschiene 1, nämlich die Schwenkarme
24 und 25 von unten sichtbar.
[0011] Aufgrund der geometrischen Anordnung und damit ergebenden Kraftverhältnisse, nämlich
der Türbänder, der Türschließer und der in der Führungsschiene 1 verschiebbaren Gleitstücke
sind diese auch nicht alle auf einer Linie angeordnet, so daß sich zwangsläufig bei
Öffnung eines der Türflügel beim Öffnungsbeginn jeweils eine Verschiebung des Gleitstükkes
zur Schloßseite hin ergibt. Das heißt, es muß quasi ein Totpunkt überwunden werden,
wo nach Überwindung des Totpunktes das Gleitstück sich dann zur Wandseite hin innerhalb
der Führungsschiene 1 sicher bewegt. Diese Verschiebung des Gleitstückes zur Schloßseite
hin ist für den Benutzer nicht merkbar und beinhaltet auch keinerlei Nachteile für
die benutzenden Personen.
[0012] Das in Figur 2 ausschnittsweise gezeigte Teil der Führungsschiene 1 gibt das Zusammenwirken
des Gleitstückes 3, des Standflügels 21, mit dem Auslösehebel 6 wieder. An dem Gleitstück
3 ist über die Verbindung 4 der Schwenkarm 24 des Türschließers 23 drehgelagert verbunden.
Gleichzeitig befindet sich an dem Gleitstück 3 ein Auslöser 5, welcher kraft- und
formschlüssig mit dem Gleitstück 3 verbunden ist. Der Auslöser 5 ist so gestaltet,
daß er einen abweisenden Arm 2 hat, an dessen Ende sich eine Anlaufschräge 7 befindet.
Aufgrund der Öffnungsbewegung des Standflügels 21 wird das Gleitstück 3 mit dem Auslöser
5 in die Bewegungsrichtungen 19 bewegt.
[0013] Die Darstellung der Figur 2 zeigt den Standflügel noch in der geschlossenen Stellung,
d.h. auch der Auslösehebel 6 befindet sich noch in der Stellung, wo der Gangflügel
frei bewegbar ist.
[0014] Der Auslösehebel 6 ist ein zweiarmiger Hebel mit den Hebelarmen 15, 16. Gelagert
wird der Auslösehebel 6 im Drehpunkt 9. Der Hebelarm 15, welcher mit einer Abrundung
13 und einer Anlaufschräge 14 versehen ist, wirkt mit einem in dem Führungsstück 17
geführten Betätigungsglied 10 zusammen. Dabei ist das Betätigungsglied 10 federbelastet,
so daß bei einer Verschiebung des Gleitstückes, 3 des Standflügels 21, zur Bandseite
hin, nach Überwindung des Totpunktes, der Auslösehebel 6 in die Bewegungsrichtung
20 verschwenkt wird. Dadurch wird gleichzeitig das Betätigungsglied 10 in die Betätigungsrichtung
11 verschoben und sperrt dadurch den Gangflügel 22. Der Gangflügel 22 kann erst dann
wieder geschlossen werden, wenn der Auslöser 5 den Auslösehebel 6 verschwenkt hat.
Nähert sich der Standflügel 21 seiner Schließlage, so kommt der Auslöser 5 mit seiner
Anlaufschräge 7 mit der Anlaufschräge 8 des Hebelarmes 16, des Auslösehebels 6, zusammen.
Dieses bewirkt ein Zurückschwenken des Auslösehebels 6, weil aufgrund der auftretenden
Kräfte des Türschließers 23 die Federkraft, mit welcher das Betätigungsglied beaufschlagt
ist, überwunden wird. Nach dem Verschwenken des Auslösehebels 6 wird das Betätigungsglied
10 zurückgedrückt und gibt dadurch gleichzeitig den Gangflügel 22 frei, wo aufgrund
des anstehenden Schließmomentes des Türschließers 26 der Gangflügel 22 auch sicher
in die Schließlage gebracht wird.
[0015] Wie das Ausführungsbeispiel deutlich macht, ist neben den Gleitstücken auch die gesamte
Schließfolgemechanik und damit auch der Auslösehebel 6 innerhalb der Führungsschiene
1 für den Betrachter bei geschlossener Tür nicht sichtbar. Auch befindet sich in der
Führungskammer 18, in der sich auch die Gleitstücke der Türschließer 23 und 26 bewegen,
einstellbar eine Halterung 12. Mit der Halterung 12 ist der über den Drehpunkt 9 bewegliche
Auslösehebel 6 drehgelagert. Dieses wird insbesondere aus den Figuren 3 und 4 noch
einmal deutlich.
Bezugszeichen
[0016]
- 1
- Führungsschiene
- 2
- Arm
- 3
- Gleitstück
- 4
- Verbindung
- 5
- Auslöser
- 6
- Auslösehebel
- 7
- Anlaufschräge
- 8
- Anlaufschräge
- 9
- Drehpunkt
- 10
- Betätigungsglied
- 11
- Betätigungsrichtung
- 12
- Halterung
- 13
- Abrundung
- 14
- Anlaufschräge
- 15
- Hebelarm
- 16
- Hebelarm
- 17
- Führungsstück
- 18
- Führungskammer
- 19
- Bewegungsrichtung
- 20
- Bewegungsrichtung
- 21
- Standflügel
- 22
- Gangflügel
- 23
- Türschließer
- 24
- Schwenkarm
- 25
- Schwenkarm
- 26
- Türschließer
- 27
- Türrahmen
- 28
- Bänder
1. Zweiflügelige Tür mit zwei, jeweils an einem Standflügel (21) und an einem Gangflügel
(22) angeordneten im Schließsinn wirkenden Türschließern (23, 26), bei der zwischen
den Türschließern (23, 26) ein Schließfolgeregler vorgesehen ist,
- wobei an jedem der Türschließer (23, 26) ein Schwenkarm (24, 25) angebracht, der
einendig mit einem in einer Führungsschiene (1) längsverschiebbar angeordneten Gleitstück
verbunden ist,
- wobei hinsichtlich des Schließfolgereglers das dem Gangflügel (22) zugeordnete Gleitstück
mit einer in der Führungsschiene (1) vorhandenen Sperrvorrichtung zusammenwirkt, die
einerseits an einem Überlastglied und andererseits an einem vom Standflügel (21) in
Freigabelage überführbaren Betätigungsglied (10) abgestützt ist, das mit einem drehgelagerten
Auslösehebel (6) in der Art zusammenwirkt, daß das Betätigungsglied (10) in einer
die Sperrvorrichtung in Freigabelage sichernde Stellung gehalten wird, wenn der Standflügel
(21) geschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Türschließer (23, 26) jeweils im oberen Bereich innerhalb des Standflügels (21)
und des Gangflügels (22) eingebaut sind,
- die Führungsschiene (1) oberhalb der Türflügel innerhalb eines Türrahmens (27) eingebaut
ist und
- die Halterung (12) des Auslösehebels (6) innerhalb der Führungsschiene (1) angeordnet
ist, wobei ein mit dem Auslösehebel (6) zusammenwirkender Auslöser (5) an dem Gleitstück
(3) des Standflügels (21) vorhanden ist und der Auslösehebel (6) bei einer Öffnungsbewegung
des Standflügels (21) dadurch verzögert freigegeben wird, daß der Auslöser (5) an
dem Auslösehebel (6) zu Beginn der Öffnungsbewegung des Standflügels (21) vorbeigedrückt
werden kann.
2. Zweiflügelige Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (12) des Auslösehebels (6) innerhalb der Führungsschiene (1) verstellbar
ist.
3. Zweiflügelige Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (6) von seinem Drehpunkt (9) aus gesehen, einen Hebelarm (16) und
einen Hebelarm (15) hat, die jeweils mit einer Anlaufschräge (8, 14) versehen sind.
4. Zweiflügelige Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (5) einseitig befestigt ist und an einem abweisenden Arm (2) an dessen
Ende eine Anlaufschräge (7) aufweist.
1. A double-wing door with two door closers (23, 26) which are respectively arranged
at an inactive door leaf (21) and at an active door leaf (22) and operate in closing
direction, said door comprises a closure sequence controller provided between the
door closers (23, 26),
- whereby a pivot arm (24, 25) is mounted at each of the door closers (23, 26), which
arm's one end is connected to a slide member that is arranged longitudinally slidably
within a guide rail (1),
- whereby with regard to the closure sequence controller, the slide member assigned
to the active door leaf (22) interacts with a blocking device provided in the guide
rail (1), said device is supported on the one hand at an override member and on the
other hand at an actuation member (10) transferable by means of the inactive door
leaf (21) being in the releasing position, said actuation member interacts with a
rotatably supported releasing lever (6) in such a way that the actuation member (10)
is maintained in an arrangement protecting the blocking device in the releasing position,
when the inactive door leaf (21) is closed,
characterised in that
- the door closers (23, 26) are respectively incorporated in the upper region within
the inactive door leaf (21) and within the active door leaf (22),
- the guide rail (1) is incorporated above the door leaves within a door frame (27),
and
- the support (12) of the releasing lever (6) is arranged within the guide rail (1),
whereby a trigger (5) interacting with the releasing lever (6) is provided at the
slide member (3) of the inactive door leaf (21) and in the event of an opening movement
of the inactive door leaf (21), the release of the releasing lever (6) is delayed
by the fact that in the beginning of the inactive door leafs (21) opening movement,
the trigger (5) can be pushed past the releasing lever (6).
2. A double-wing door according to claim 1, characterised in that the support (12) of the releasing lever (6) is adjustable within the guide rail (1).
3. A double-wing door according to claim 1 or 2, characterised in that, seen from its point of rotation (9), the releasing lever (6) comprises a lever arm
(16) and a lever arm (15) which are respectively provided with a ramp surface (8,
14).
4. A double-wing door according to any of the claims 1 to 3, characterised in that the trigger (5) is fastened on one side and presents a ramp surface (7) at the end
of a deflecting arm (2).
1. Une porte à deux vantaux comprenant deux ferme-portes (23, 26) respectivement montés
sur un vantail semi-fixe (21) et sur un vantail de service (22) et opérant dans le
sens de fermeture, ladite porte est pourvue d'un régulateur de fermeture prévu entre
les ferme-portes (23, 26),
- sur chacun des ferme-portes (23, 26) étant monté un bras pivotant (24, 25) dont
une extrémité est connectée avec une pièce coulissante, qui de sa part est arrangée
dans un rail de guidage (1) de façon à pouvoir se déplacer longitudinalement,
- et, en ce qui concerne le régulateur de fermeture, la pièce coulissante attribuée
au vantail de service (22) coopérant avec un dispositif de blocage prévu dans le rail
de guidage (1), ledit dispositif est supporté d'une part sur un membre de surcharge
et il est supporté d'autre part sur un membre de manoeuvre (10) qui peut être transféré
par l'intermédiaire du vantail semi-fixe (21) se trouvant dans la position de libération,
ledit membre de manoeuvre coopère avec un levier de déclenchement (6) pivotant de
telle façon que le membre de manoeuvre (10) est maintenu dans un état protégeant le
dispositif de blocage dans la position de libération lorsque le vantail semi-fixe
(21) est fermé,
caractérisée en ce que
- les ferme-portes (23, 26) sont montés respectivement dans la partie supérieure à
l'intérieur du vantail semi-fixe (21) et à l'intérieur du vantail de service (22),
- le rail de guidage (1) est monté au-dessus des vantaux de la porte à l'intérieur
d'un cadre de porte (27), et
- le support (12) du levier de déclenchement (6) est arrangé à l'intérieur du rail
de guidage (1), tandis qu'un déclencheur (5) coopérant avec le levier de déclenchement
(6) est prévu sur la pièce coulissante (3) du vantail semi-fixe (21) et en cas de
mouvement d'ouverture du vantail semi-fixe (21) le levier de déclenchement (6) est
libéré de façon retardée par le fait que le déclencheur (5) peut être poussé en by-passant
le levier de déclenchement (6) tout au début du mouvement d'ouverture du vantail semi-fixe
(21).
2. Une porte à deux vantaux selon la revendication 1, caractérisée en ce que le support (12) du levier de déclenchement (6) à l'intérieur du rail de guidage (1)
est réglable.
3. Une porte à deux vantaux selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le levier de déclenchement (6), vu depuis son point de pivotement (9), présente un
bras de levier (16) et un bras de levier (15) lequels sont respectivement pourvus
d'un butoir incliné (8, 14).
4. Une porte à deux vantaux selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le déclencheur (5) est attaché d'un seul côté et il présente un butoir incliné (7)
sur l'extrémité d'un bras déflecteur (2).