(19)
(11) EP 0 883 839 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.01.2002  Patentblatt  2002/02

(21) Anmeldenummer: 97912154.8

(22) Anmeldetag:  09.10.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G05G 1/10, H01H 19/02
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9705/561
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9829/789 (09.07.1998 Gazette  1998/27)

(54)

BELEUCHTETES RÄNDELRAD

ILLUMINATED SERRATED WHEEL

MOLETTE ECLAIREE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE ES FR GB

(30) Priorität: 28.12.1996 DE 19654651

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.12.1998  Patentblatt  1998/51

(73) Patentinhaber: Valeo Schalter und Sensoren GmbH
74321 Bietigheim-Bissingen (DE)

(72) Erfinder:
  • WEBER, Adam
    D-74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
  • BALLMANN, Andreas
    D-71686 Remseck (DE)

(74) Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker 
Patentanwälte Postfach 10 37 62
70032 Stuttgart
70032 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 808 770
GB-A- 686 960
FR-A- 2 593 618
US-A- 4 583 151
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Betätigungsrad zur Betätigung eines Gerätes, insbesondere zur Drehverstellung eines Potentiometers in Kraftfahrzeugen.

    [0002] Ein derartiges Rad ist beispielsweise aus der DE-OS 38 08 770 der Anmelderin bekannt. Derartige Betätigungsräder müssen auch dann bedienbar sein, wenn der Fahrgastraum abgedunkelt ist. Hierzu wird die Skaleneinstellung des Potentiometers von innen beleuchtet ausgeführt. Durch diese Beleuchtung läßt sich in der Dunkelheit nicht nur die Lage des Betätigungsrades, sondern auch die jeweilige Einstellung erkennen, so daß im Bedarfsfall entsprechende Änderungen vorgenommen werden können.

    [0003] Da die Anzahl der betätigbaren Einstellelemente am Armaturenbrett eine steigende Tendenz aufweisen, ist es erwünscht, die für die Skalenbeleuchtung benötigte Energie möglichst gering zu halten, ohne gleichzeitig auf eine ausreichende Erkennbarkeit zu verzichten. Es besteht daher ein Bedarf, die Verluste an Lichtstrom auf dem Weg von der lichterzeugenden Quelle bis zu der Skalenanzeige möglichst gering zu halten.

    [0004] Die Erfindung geht daher aus von einem Betätigungsrad der sich aus dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ergebenden Gattung. Die Erfindung löst die o.g. Aufgabe mit der sich aus dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ergebenden Merkmalskombination. Die Erfindung besteht im Prinzip darin, die Lichtverluste des Lichtleiters innerhalb des Rändelrades möglichst gering zu halten, indem die Außenflächen des Lichtleiters weitgehend mit einer reflektierenden (weißen) Kunststoffschicht umgeben werden. Dabei wird die Fläche ausgespart, die zur Einspeisung des Lichtes in den Lichtleiter dient und gegebenenfalls auch anderer Flächen, falls dies für die Wirkungsweise des Betätigungsrades zweckmäßig erscheint.

    [0005] Um die Verlustflächen des Lichtleiters, an denen Licht ungewollt austreten könnte, möglichst gering zu halten, sollte der Lichtleiter eine möglichst unkomplizierte Form haben. Soweit wie im vorliegenden Fall der axial in den Lichtleiter eintretende Lichtstrom an einer radial umlaufenden Fläche wieder abgegeben werden soll, empfiehlt sich in Weiterbildung der Erfindung die Merkmalskombination nach Anspruch 2. Danach wird der Lichtstrom in die Querschnittsfläche des ersten Abschnitts des Lichtleiters eingespeist und durch den zweiten Abschnitt das Licht radial nach außen umgelenkt, bis es dann schließlich innerhalb des dritten Abschnittes radial nach außen verläuft. Die einzelnen Abschnitte sind dabei vorzugsweise räumlich umlaufend, so daß eine große Anzahl von streulichtabstrahlenden Flächen entfällt, wie dies beispielsweise der Fall wäre, wenn der zweite Abschnitt aus im wesentlichen radial verlaufenden Streben bestände.

    [0006] Durch die außen umlaufende Fläche ist es auch möglich, an der mantelförmigen Kontur des Rändelrades ein von innen beleuchtetes umlaufendes Band zu erhalten, auf welchem an beliebigen Stellen geeignete Markierungen vorgesehen werden können.

    [0007] Eine besonders einfache und gut lichtleitende Form für den zweiten Abschnitt ergibt sich durch die Merkmalskombination nach Anspruch 3. Danach hat der zweite Abschnitt eine gegenüber der Einstrahlungsachse umlaufend um 45 Grad geneigte Fläche. Dabei ist die innere Mantelfläche derart ausgestaltet, daß die parallel zur Drehachse des Betätigungsrades in den Lichtleiter eingespeiste Strahlung an der inneren Mantelfläche des Kegelstumpfes reflektiert wird. Die Winkelstellung der Wand ist also so gewählt, daß sie für die innerhalb des Lichtleiters auftreffende Strahlung wie ein Spiegel wirkt. Dies ist wie weiter unten noch erläutert wird, insofern wichtig, als an dieser Stelle keine (weiße) Deckschicht aufgebracht zu werden braucht, wie dies im Zusammenhang mit Anspruch 4 aufgeführt ist.

    [0008] Um nun zu verhindern, daß von außen in den Lichtleiter Störstrahlung eingestrahlt wird, empfiehlt sich in Weiterbildung der Erfindung die Merkmalskombination nach Anspruch 5. Andererseits ist es wichtig, daß die dunkle weitere Schicht möglichst nicht direkt mit dem Lichtleiter Kontakt hat, da sie aus dem Lichtleiter austretende Strahlung nicht reflektieren würde, sondern diese aufnimmt und sich dabei aufwärmt bzw. erhitzt. Andererseits hat die dunkle zweite Schicht auf den Vorteil, daß die durch den Gebrauch des Betätigungsrades auftretende Verschmutzung auf dessen Oberfläche nicht sichtbar wird. Ein besonderer Vorteil der weiteren Schicht besteht gemäß Anspruch 5 auch darin, daß diese Schicht zusätzlich noch gemäß der Merkmalskombination nach Anspruch 6 zu einer Betätigungsfläche ausgestaltet sein kann. Diese Betätigungsfläche wird vorzugsweise ein Rändelring sein, der benachbart zu der beleuchteten Skala liegt und mit dieser mechanisch verbunden ist. Durch Drehen der die Form eines Zylindermantels aufweisenden Rändelfläche wird also auch die Skala gedreht, so daß man an dem eingestellten leuchtenden Wert die Einstellung des einzustellenden elektrischen Gerätes beispielsweise Potentiometers, erkennt.

    [0009] Vorzugsweise wird die Rändelfläche an die weitere Schicht angegossen und ist aus deren Material gebildet. Durch die Merkmalskombination nach Anspruch 6 ist sichergestellt, daß durch die Abnutzung der Betätigungsfläche diese nicht stellenweise ihre Farbe ändert. Eine derartige Gefahr könnte beispielsweise bestehen, wenn die Betätigungsfläche aus dem ersten hellen Kunststoff gefertigt würde und die Betätigungsfläche dann mit einer dunklen Farbe nur überspritzt würde.

    [0010] Als Kunststoff für den Griffring und die weitere Schicht kann ein schwarz eingefärbter zäher Kunststoff verwendet werden. Die Wahl eines widerstandsfähigen Materials ist auch hinsichtlich der Merkmalskombination nach Anspruch 7 wichtig. Diesen Merkmalen gemäß wird in die zweite Kunststoffschicht auch noch ein Zahnrad eingearbeitet, welches zum Antrieb einer Übersetzung dienen kann. Auf diese Weise läßt sich die Drehbewegung des Betätigungsrades an die gewünschte jeweilige Drehbewegung zum Betätigen einer elektrischen Einheit anpassen. Die Einsatzfähigkeit des Betätigungsrades wird somit erhöht.

    [0011] Um die zweite Schicht mit der ersten Schicht bzw. dem Lichtleiter dauerhaft miteinander zu verbinden, empfiehlt sich in Weiterbildung der Erfindung die Merkmalskombination nach Anspruch 8.

    [0012] Die Festigkeit des zweiten Kunststoffs kann weiterhin dazu ausgenutzt werden, aus diesem gleichzeitig auch noch ein Lagerelement zur Lagerung des Betätigungsrades anzuformen. Ein entsprechender Vorschlag wird gemäß Anspruch 9 gemacht. Zur Lagerung kann dabei die Innenfläche oder die Außenfläche des Lagerrings dienen.

    [0013] Versuche haben gezeigt, daß in der Dunkelheit die Einstellskala auf dem Betätigungsrad besonders gut zu lesen ist, wenn diese nur aus leuchtenden Symbolen bzw. Zahlen besteht. Dementsprechend schlägt Anspruch 10 vor, die die Mantelfläche des Lichtleiters umgebende Anzeigefläche der Skala mit einem schwarzen Lack abzudecken und durch entsprechendes Entfernen oder Dreihalten von Lacken die gewünschten Symbole und Zeichen als leuchtende Markierungen sichtbar zu machen, was beispielsweise durch Laserbestrahlung geschehen kann. Um die Erkennbarkeit zu erhöhen, wird dabei die umlaufende Mantelfläche des Lichtleiters mit einer dünnen Schicht des weißen ersten Kunststoffs umgeben und dann erst eine schwarze Lackierung aufgebracht. Die von innen angestrahlte weiße erste Schicht strahlt also in Form von Markierungen nach außen, bei denen die Lackschicht von der ersten weißen Kunststoffschicht entfernt wurde.

    [0014] Eine wichtige Lösung der eingangs gestellten Aufgabe ergibt sich durch die sich aus Anspruch 11 ergebende Merkmalskombination. Im Prinzip besteht diese Lösung darin, die Spiegelwirkung an der spiegelnden Grenzfläche zu verbessern, welche der Umlenkung der in axialer Richtung eingespeisten Strahlung in eine radial verlaufende Strahlung dient. Auf diese Weise wird ein möglichst großer Anteil der eingespeisten Strahlung zur umlaufenden Umfangsfläche des Betätigungsrades transportiert. Die verbesserte Spiegeiwirkung der Grenzfläche trägt also erheblich zur Vermeidung von Leistungsverlusten der Strahlung in deren Umlenkbereich bei.

    [0015] Die Verluste von Strahlungsenergie lassen sich insbesondere durch die Kombination der Merkmale nach Anspruch 1 und 11 herabsetzen, wie dies in Anspruch 12 aufgezeigt ist. Dabei wird einerseits der Lichtleiter an den zur Spiegelung dienenden Grenzflächen weitgehend freigehalten. Dies sollte insbesondere in dem Bereich der Grenzfläche geschehen, in dem die in der Nähe der Längsachse des Lichtleiters eingespeiste Strahlung in radialer Richtung umgelenkt wird.

    [0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt:
    Fig. 1
    einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Betätigungsrad und
    Fig. 2
    eine Seitenansicht des Betätigungsrades nach Fig. 1.


    [0017] In Fig. 1 ist das Betätigungsrad 1 im Schnitt gezeigt. Den Kern des Betätigungsrades 1 bildet ein Lichtleiter 2, der sich aus drei Abschnitten zusammensetzt. Der erste Abschnitt 3 hat die Form eines Kreiszylinders mit dem Durchmesser D1. Der erste Abschnitt geht dann über in einen zweiten Abschnitt 4, der im wesentlichen die Form eines hohlen Kegelstumpfs besitzt. An den Kegelstumpf schließt sich dann der dritte Abschnitt 5 an, der im wesentlichen die Form eines Kreisrings hat. Für die Erfindung wichtig ist, daß die Außenfläche des Lichtleiters 2 weitgehend durch eine Deckschicht aus weißem Kunststoff umgeben ist, die die auf die Grenzschicht des Lichtleiters gerichtete Strahlung reflektiert, so daß kein Licht aus dem Lichtleiter unerwünscht aus diesem austreten kann. Der Lichtleiter 2 kann aus Makrolon glasklar gefertigt sein, während für die Deckschicht 7 Makrolon weiß Verwendung finden kann. Die Deckschicht 7 wiederum wird durch eine weitere Schicht 8 umgeben, die aus dunkel oder schwarz eingefärbtem Pocan bestehen kann. Diese weitere Schicht 8 wird ein Eintreten von Fremdlicht in den Lichtleiter 2 an unerwünschter Stelle verhindern. Die weitere Schicht 8 besitzt weiterhin einen umlaufenden Ansatz 10, der die Form eines Griffrings hat und mit einer Rändelung 11 versehen ist. Die äußere umlaufende Fläche dieses Rings mit der Rändelung 11 dient als Betätigungsfläche für das Betätigungsrad, welches in nicht dargestellter Weise um eine Drehachse 12 drehbar ist. Der zur Herstellung des Griffrings 10 bzw. der weiteren Schicht 8 verwendete Kunststoff kann beispielsweise aus Pocan schwarz bestehen. Bei Betätigung des Betätigungsrades 1 wird in geeigneter Weise ein zugeordnetes elektrisches Gerät eingestellt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel geschieht dies mittels einer Übersetzung, mit der ein in die weitere Schicht 8 eingearbeitetes Zahnrad 13 zusammenarbeitet. Die aus Fig. 2 ersichtliche Verzahnung 14 kann sich dabei um einen vollen Kreis oder aber auch nur auf einen Teil eines Kreisbogens erstrecken. Um die weitere Schicht 8 fest mit der Deckschicht 7 und dem Lichtleiter 2 zu verbinden, sind ein oder mehrere Stege 15 vorgesehen, die durch die Deckschicht 7 bzw. den Lichtleiter 2 ragen.

    [0018] Ein wichtiges Merkmal der Erfindung ist es, daß die Produktion der inneren Mantelfläche 17 des zweiten Abschnitts 4 sich in axialer Richtung über den Durchmesser D1 erstreckt, so daß die gesamte in den Durchmesser D1 eingestrahlte Strahlung von der inneren Mantelfläche 17 des zweiten Abschnitts 4 reflektiert wird, wobei diese Grenzfläche wie ein Spiegel wirkt. Es ist daher nicht zweckmäßig, diese Mantelfläche mit der Deckschicht 7 abzudecken. Die innere Mantelfläche 17 einer konischen Ausnehmung in dem zweiten Abschnitt 4 wirkt somit als spiegelnde Grenzfläche, durch welche die in den Abschnitt 3 in Richtung der Längsachse 12 eingestrahlte Lichtstrahlung in radialer Richtung zu dem ringförmigen Abschnitt 5 in radialer Richtung abgestrahlt wird. Die konische Ausnehmung in dem zweiten Abschnitt 4, deren Grenzfläche 17 als Spiegel für die Strahlung wirkt, läßt sich in ihrer spiegelnden Wirkung also erheblich dadurch verbessern, daß eine Grenzfläche zwichen Luft und dem Material des Lichtleiters gebildet wird. Die hohe Spiegelfähigkeit der Grenzfläche 17 ist besonders in dem der Längsachse 12 nahen Bereich wichtig, da hier das Zentrum der in den ersten Abschnitt 3 eingespeisten Strahlung liegt.

    [0019] Auf diese Weise ist es möglich, hinsichtlich der beiden Schichten 7,8 eine Bohrungsfläche 18 zu schaffen, die als Drehlager für das Betätigungsrad 1 ausgenutzt werden kann. Durch einen an die weitere Schicht angeformten Lagerring 19 läßt sich die Bohrungsfläche noch vergrößern und damit auch die Lagerfläche bzw. die Belastung der Lagerfläche verringern.

    [0020] Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die äußere Mantelfläche 20 der Deckschicht 7 nicht durch eine weitere Schicht abgedeckt ist. Diese äußere Mantelfläche bildet die Grundfläche einer Skala. Damit diese ebenfalls so dunkel wie der Griffring 10 mit seiner Rändelung 11 erscheint, wird die Mantelfläche 20 insgesamt mit einer nicht dargestellten schwarzen Lackschicht abgedeckt. Aus dieser Lackschicht werden dann die gewünschten Skalensymbole bzw. Buchstaben oder Zahlen durch Laserstrahlung herausgearbeitet. Dabei werden die Symbole um so heller erscheinen, je tiefer sie aus der Lackschicht und der darunter liegenden Deckschicht herausgearbeitet werden. Allerdings wird man in der Regel einen Teil der Deckschicht 7 stehenlassen, damit die gewünschten Symbole weitgehend hell und blendfrei erscheinen. Die Deckschicht wirkt in diesem Sinne also als in der Optik übliche, die Leuchtkraft gleichmäßig verteilende Streulichtscheibe.

    [0021] Insgesamt wird man die durch den Durchmesser D1 festgelegte Eintrittsfläche in den Lichtleiter so groß wie möglich halten. Bei dem Ausführungsbeispiel liegt D1 in dem Größenbereich des halben Durchmessers der äußeren Mantelfläche 20, wobei sie im vorliegenden Fall etwas kleiner ist. Weiterhin wird man die Stege 15 in Bereiche legen, in denen kein Skalensymbol aufscheinen soll, da in diesen Bereichen, wie aus der Zeichnung ersichtlich, die Lichtleitung behindert ist.


    Ansprüche

    1. Betätigungsrad zur Betätigung eines Gerätes, insbesondere Drehverstellung eines Potentiometers in einem Kraftfahrzeug, mit mindestens einem aus dem Innenraum des Rades (1) mittels eines Lichtleiters (2) beleuchtbaren Bezirk (20) am seitlichen Umfang des Rades (1), wobei der Lichtstrom im Achsenbereich (12) des Rades (1) in den Lichtleiter (2) eingespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (2) mit Ausnahme der zur Einspeisung des Lichtstromes dienenden Fläche (D1) größtenteils mit einer reflektierenden Schicht in Form einer hellen, vorzugsweise weißen, Deckschicht (8) aus einem ersten Kunststoff umspritzt ist.
     
    2. Betätigungsrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (2) aus drei Abschnitten (3,4,5) besteht, wobei der erste Abschnitt (3) zentral zur Drehachse (12) des Rades (1) angeordnet ist, wobei der dritte Abschnitt (5) im wesentlichen ringförmig ist, wobei die äußere Mantelfläche (19) des Rings (5) sich in den beleuchtbaren Bezirk des Rades (2) erstreckt und wobei ein umlaufender zweiter Abschnitt (4) den ersten mit dem dritten Abschnitt verbindet.
     
    3. Betätigungsrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt (4) im wesentlichen die Form eines stumpfen Hohlkegels besitzt, wobei die stumpfe Dachfläche der Querschnittsfläche der Walze (3) entspricht, wobei die Mantelflächen des Stumpfes gegen die Drehachse (12) etwa 45 Grad geneigt sind und die Wandstärke des Kegels etwa der Breite des ringförmigen ersten Abschnitts (3) entspricht.
     
    4. Betätigungsrad nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Mantelfläche (17) des Kegelstumpfs (4) im wesentlichen frei von einer oder mehreren Deckschichten (7,8) ist.
     
    5. Betätigungsrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer Grifffläche (10,11) aus einem durchgehend, vorzugsweise schwarz eingefärbten zweiten Kunststoff versehen ist und daß die aus dem ersten Kunststoff gebildete Deckschicht (7) weitgehend durch eine aus dem zweiten Kunststoff gebildete weitere Schicht (8) abgedeckt ist.
     
    6. Betätigungsrad nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der weiteren Schicht (8) ein ebenfalls aus dem zweiten Kunststoff gebildeter Griffring (10) angeformt ist, der vorzugsweise etwa den gleichen Außendurchmesser aufweist wie der ringförmige dritte Abschnitt (5).
     
    7. Betätigungsrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Lichteinspeisung (D1) gegenüberliegenden Seite des Betätigungsrades in die weitere Schicht (8) eine Verzahnung (13,14) eingefügt ist.
     
    8. Betätigungsrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsrad mit mindestens einem in axialer Richtung (12) verlaufenden, gegenüber der Drehachse (12) radial versetzten, aus dem zweiten Kunststoff gebildeten Steg (15) versehen ist.
     
    9. Betätigungsrad nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Lichteinspeisung gegenüberliegenden Seite des Betätigungsrades (1) an der weiteren Schicht (8) ein aus dem zweiten Kunststoff gebildeter Lagerring (19) angeformt ist.
     
    10. Betätigungsrad nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (7) an ihrer den dritten Abschnitt (5) umgebenden Mantelfläche (20) mit einem abdeckenden, lichtdichten Lack überzogen ist.
     
    11. Betätigungsrad zur Betätigung eines Gerätes, insbesondere Drehverstellung eines Potentiometers in einem Kraftfahrzeug, mit mindestens einem aus dem Innenraum des Rades (1) mittels eines Lichtleiters (2) beleuchtbaren Bezirk (20) am seitlichen Umfang des Rades (1), wobei der Lichtstrom im Achsenbereich (12) des Rades (1) in den Lichtleiter (2) eingespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß der größtenteils von einer reflektierenden Deckschicht (7) aus Kunststoff umhüllte Lichtleiter (3,4,5) zur Umlenkung des axial eingespeisten Lichtstroms in eine im wesentlichen radial gerichtete Strahlung mit einer koaxialen, konischen Ausnehmung (17) versehen ist, deren Mantelfläche (17) als spiegelnde Grenzfläche zur Umlenkung des Lichtstroms dient und daß die Grenzfläche (17) weitgehend von einer umhüllenden Deckschicht (7) freigehalten ist.
     
    12. Betätigungsrad nach Anspruch 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein an die Längsachse (12) angrenzender, radial innenliegender Bereich der Grenzfläche (17) von einer umhüllenden Deckschicht (7) freigehalten ist.
     


    Claims

    1. Control wheel for actuating a device, in particular rotating a potentiometer in a motor vehicle, with at least one region (20) on the lateral periphery of the wheel (1) which can be illuminated from the interior of the wheel (1) by means of a optical fibre (2), the lighting current being supplied into the optical fibre (2) in the axial region (12) of the wheel (1), characterised in that the optical fibre (2), with the exception of the area (D1) serving to supply the lighting current, is predominantly encapsulated by injection moulding by a reflective layer in the form of a light, preferably white outer layer (8).
     
    2. Control wheel according to claim 1, characterised in that the optical fibre (2) consists of three portions (3, 4, 5), the first portion (3) being arranged centrally with respect to the axis of rotation (12) of the wheel (1), the third portion (5) being substantially annular, the external surface (19) of the ring (5) extending into the illuminated region of the wheel (2) and a peripheral second portion (4) connecting the first portion to the third portion.
     
    3. Control wheel according to claim 2, characterised in that the second portion (4) substantially has the shape of a truncated hollow cone, the truncated top face corresponding to the cross-portional face of the roller (3), the external surfaces of the truncated cone being inclined toward the axis of rotation (12) by approximately 45° and the wall thickness of the cone corresponding approximately to the width of the annular first portion (3).
     
    4. Control wheel according to claims 1 and 3, characterised in that the internal surface (17) of the truncated cone (4) is substantially free of one or more outer layers (7, 8).
     
    5. Control wheel according to any one of claims 1 to 3, characterised in that it is provided with a handling face (10, 11) made of a continuously coloured, preferably black, second plastics material and in that the outer layer (7) formed from the first plastics material is largely covered by a further layer (8) formed from the second plastics material.
     
    6. Control wheel according to claims 2 and 4, characterised in that a handling ring (10) also formed from the second plastics material is moulded on the further layer (8), which ring (10) preferably has substantially the same external diameter as the annular third portion (5).
     
    7. Control wheel according to claim 4, characterised in that teeth (13, 14) are inserted into the further layer (8) at the side of the control wheel remote from the light supply (D1).
     
    8. Control wheel according to claim 5, characterised in that the control wheel is provided with at least one web (15) formed from the second plastics material and extending in the axial direction (12), radially offset from the axis of rotation (12).
     
    9. Control wheel according to any one of the preceding claims, characterised in that a bearing ring (19) formed from the second plastics material is moulded on the further layer (8) on the side of the control wheel (1) remote from the light supply.
     
    10. Control wheel according to any one of the preceding claims, characterised in that the outer layer (7) is covered on its external surface (20) surrounding the third portion (5) with a covering, light-proof paint.
     
    11. Control wheel for actuating a device, in particular rotating a potentiometer in a motor vehicle, with at least one region (20) on the lateral periphery of the wheel (1) which can be illuminated from the interior of the wheel (1) by means of a optical fibre (2), the lighting current being supplied into the optical fibre (2) in the axial region of the wheel (1), characterised in that the optical fibre (3, 4, 5) predominantly covered by a reflective outer layer (7) made of plastics material is provided with a coaxial, conical recess (17) for deflecting the axially supplied lighting current into a substantially radially directed emission of rays, the surface (17) of which recess (17) serves as a reflective contact face for deflecting the lighting current, and in that the contact face (17) is largely kept free of a covering outer layer (7).
     
    12. Control wheel according to claims 1 and 11, characterised in that at least one region of the contact face (17) located radially internally and adjacent to the longitudinal axis (12) is kept free of a covering outer layer (7).
     


    Revendications

    1. Bouton d'actionnement servant à actionner un dispositif, notamment pour le réglage en rotation d'un potentiomètre dans un véhicule automobile, comprenant au moins une zone (20), située sur le contour périphérique latéral du bouton (1), qui peut être éclairée à partir de la cavité du bouton (1) au moyen d'un guide de lumière (2), le flux lumineux étant introduit dans le guide de lumière (2) dans la zone axiale (12) du bouton (1), caractérisé en ce que le guide de lumière (2) est, à l'exception de la surface (D1) servant à l'introduction du flux lumineux, entouré par injection, dans sa plus grande partie, d'une couche réfléchissante se présentant sous forme d'une couche de recouvrement (8) claire, de préférence blanche, en une première matière plastique.
     
    2. Bouton d'actionnement suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le guide de lumière (2) est constitué de trois segments (3, 4, 5), le premier segment (3) étant disposé d'une manière centrale vis-à-vis de l'axe de rotation (12) du bouton (1), le troisième segment (5) étant essentiellement en forme d'anneau, la surface d'enveloppe extérieure (19) de l'anneau (5) s'étendant dans la zone du bouton (2) qui peut être éclairée, et un deuxième segment (4) de forme enveloppante fermée reliant le premier segment au troisième segment.
     
    3. Bouton d'actionnement suivant la revendication 2, caractérisé en ce que le deuxième segment (4) présente essentiellement la forme d'un tronc de cône creux, la surface formant la petite base du tronc de cône correspondant à la surface de section transversale du cylindre (3), la surface d'enveloppe du tronc de cône étant inclinée d'approximativement 45° vis-à-vis de l'axe de rotation (12) et l'épaisseur de paroi du tronc de cône correspondant approximativement à la largeur du premier segment (3) en forme d'anneau.
     
    4. Bouton d'actionnement suivant les revendications 1 et 3, caractérisé en ce que la surface d'enveloppe intérieure (17) du tronc de cône (4) est essentiellement dépourvue d'une ou plusieurs couches de recouvrement (7, 8).
     
    5. Bouton d'actionnement suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est pourvu d'une surface de préhension (10, 11) en une seconde matière plastique ininterrompue, de préférence colorée en noir, et en ce que la couche de recouvrement (7) formée de la première matière plastique est recouverte dans une large mesure d'une seconde couche (8) formée de la seconde matière plastique.
     
    6. Bouton d'actionnement suivant les revendications 2 et 4, caractérisé en ce qu'est réalisée au formage, sur la seconde couche (8), une bague de préhension (10) qui est également formée de la seconde matière plastique et qui présente de préférence approximativement le même diamètre extérieur que le troisième segment (5) en forme d'anneau.
     
    7. Bouton d'actionnement suivant la revendication 4, caractérisé en ce qu'une denture (13, 14) est ménagée dans la seconde couche (8), sur le côté du bouton d'actionnement situé à l'opposé de l'introduction de lumière (D1).
     
    8. Bouton d'actionnement suivant la revendication 5, caractérisé en ce que le bouton d'actionnement est pourvu d'au moins une baguette (15), formée de la seconde matière plastique, qui s'étend suivant la direction axiale (12) et qui est décalée radialement vis-à-vis de l'axe de rotation (12).
     
    9. Bouton d'actionnement suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un anneau de portée (19), formé de la seconde matière plastique, est réalisé au formage sur la seconde couche (8), sur le côté du bouton d'actionnement (1) qui est situé à l'opposé de l'introduction de lumière.
     
    10. Bouton d'actionnements suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche de recouvrement (7) et revêtue d'une laque couvrante opaque sur sa surface d'enveloppe (20) entourant le troisième segment (5).
     
    11. Bouton d'actionnement servant à actionner un dispositif, notamment pour le réglage en rotation d'un potentiomètre dans un véhicule automobile, comprenant au moins une zone (20), située sur le contour périphérique latéral du bouton (1), qui peut être éclairée à partir de la cavité du bouton (1) au moyen d'un guide de lumière (2), le flux lumineux étant introduit dans le guide de lumière (2) dans la zone axiale (12) du bouton (1), caractérisé en ce que le guide de lumière (3, 4, 5), enveloppé sur sa plus grande partie d'une couche de recouvrement (7) réfléchissante en matière plastique, est pourvu, afin de dévier le flux lumineux introduit axialement pour donner un faisceau orienté essentiellement radialement, d'un évidement (17) coaxial conique dont la surface d'enveloppe (17) sert de surface de séparation réfléchissante pour dévier le flux lumineux et en ce que la surface de séparation (17) est maintenue dans une large mesure dépourvue d'une couche de recouvrement (7) enveloppante.
     
    12. Bouton d'actionnement suivant les revendications 1 et 11, caractérisé en ce qu'au moins une zone de la surface de séparation (17) qui est située radialement à l'intérieur et est voisine de l'axe longitudinal (12) est maintenue dépourvue d'une couche de recouvrement (7) enveloppante.
     




    Zeichnung