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EP 0 867 542 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.05.2002 Patentblatt 2002/20 |
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Anmeldetag: 28.02.1998 |
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Webmaschine mit einer Einrichtung zum besseren Sichtbarmachen von Unzulänglichkeiten
in einer Gewebebahn
Loom with a device for better visualizing deficiencies in a woven fabric
Métier à tisser avec un dispositif pour mieux visualiser les déficiences dans une
bande de tissu
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI PT |
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Priorität: |
27.03.1997 DE 29705553 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.09.1998 Patentblatt 1998/40 |
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Patentinhaber: LINDAUER DORNIER GESELLSCHAFT M.B.H |
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88129 Lindau (DE) |
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Erfinder: |
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- Herrlein, Wilhelm
88239 Neuravensburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 29 705 553 US-A- 4 727 911 US-A- 5 456 292
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US-A- 3 502 115 US-A- 5 431 192
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Webmaschine mit einer Einrichtung zum besseren Sichtbarmachen
von Unzulänglichkeiten in einer Gewebebahn, wobei die Gewebebahn über mehrere achsparallel
angeordnete Walzen geführt und auf einen sogenannten Warenbaum aufgewickelt wird.
[0002] In bekannten Webmaschinen sind z.B. zwei Gewebeführungwalzen vorhanden, über welche
die Gewebebahn im gespanntem Zustand geführt wird.
Während des Abziehvorganges der Gewebebahn prüft der Weber stichprobenartig die Warenqualität,
um mögliche Unzulänglichkeiten im Gewebe rechtzeitig zu erkennen. Dazu bietet das
über eine erste Walze und eine zweite Walze gespannt geführte Gewebe die Möglichkeit
zur Sichtung im Hinblick auf Unzulänglichkeiten.
Nicht jede Unzulänglichkeit in einem Gewebe ist ohne zusätzliche Beleuchtung erkennbar.
Insbesondere dann nicht, wenn ungenügende Lichtverhältnisse im Webbetrieb vorherrschen.
Auch mittels Auflicht können Fehler in der Gewebebahn durch den Weber optisch nur
schwer wahrgenommen werden.
[0003] Aus dem US-Patent 4,727,911 ist ferner eine Webmaschine bekannt, in der im Bereich
des fertigen Gewebes eine Walzenanordnung in Form einer Sandwalze mit relativ großem
Durchmesser und zwei einander beabstandet angeordnete Presswalzen, relativ kleinen
Durchmessers, angeordnet sind, wobei die Presswalzen mit der Sandwalze in Kontakt
stehen.
Die Gewebebahn ist über die vorgenannte Walzenanordnung geführt und über eine der
Walzenanordnung nachgeordneten Umlenkwalze aus der Webmaschine herausgeführt. Außerhalb
der Webmaschine passiert die Gewebebahn eine Einrichtung zur Gewebeinspektion.
Der bekannte Stand der Technik besitzt den Nachteil, dass zum Sichtbarmachen von Unzulänglichkeiten
in einer Gewebebahn eine separate, außerhalb der Webmaschine installierte Einrichtung
erforderlich ist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Webmaschine mit einer Einrichtung zum Sichtbarmachen
von Unzulänglichkeiten in der hergestellten Gewebebahn zu schaffen.
[0005] Zur Lösung der Aufgabe ist die Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gekennzeichnet.
[0006] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist die Integration einer Leuchteneinheit in eine
Webmaschine und zwar in einem von mehreren Gewebeführungswalzen definierten Freiraum,
der von der maximal herstellbaren Breite einer Gewebebahn abgedeckt wird. Die Leuchteneinheit
ist derart angeordnet, daß vorhandene Unzulänglichkeiten in der Gewebebahn im Durchleuchtverfahren
gut erkannt werden können.
Der Weber kann also durch die erfindungsgemäß angeordnete Einrichtung das Gewebe gut
sichten und Webfehler leichter als bisher erkennen.
[0007] Die Einrichtung selbst besteht aus einem langgestreckten Reflektor mit etwa u-förmiger
Ausbildung, in welchem ein geeignetes Leuchtmittel, z.B. eine oder mehrere Leuchtstoffröhren,
aufgenommen ist. Die Einrichtung erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Webbreite
der Webmaschine. Die Einrichtung ist mit einem an der ersten und zweiten Webmaschinenwand
schwenkbar angeordneten Tragarm verbunden.
Dadurch ist ein Verschwenken der Einrichtung innerhalb des definierten Freiraums um
die Mittenachse des dem jeweiligen Tragarm an der inneren Webmaschinenwand haltenden
Bolzens möglich.
[0008] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
[0009] Hierbei ergeben sich aus den Zeichnungen und deren Beschreibung weitere Merkmale
und Vorteile der Erfindung.
- Figur 1
- zeigt die Vorderansicht der erfindungsgemäß angeordneten Einrichtung und deren Befestigung;
- Figur 2
- zeigt, gegenüber Figur 1 vergrößert dargestellt, einen Schnitt entlang der Linie A-A
gemäß Figur 1 mit schematischer Darstellung mehrerer Gewebeführungswalzen;
- Figur 3
- zeigt einen Schnitt entlang der Linie B-B in Figur 1.
[0010] Figur 1 zeigt die Anordnung der Einrichtung 1. Die Einrichtung 1 besteht aus einem
langgestreckten Reflektor 1a, der etwa u-förmiger Ausbildung ist, welcher am jeweiligen
Ende eine Aufnahme 2 umfasst, die den Reflektor 1a umgreift. Zur Befestigung des Reflektors
1a sind in den Aufnahmen 2 Steckhülsen 5 eingesteckt. Jede Steckhülse 5 ist von einem
am Tragarm 4 vorhandenen Zapfen 4a getragen. Die Tragarme 4 sind an der jeweiligen
Webmaschinenwand 8 befestigt. An den Webmaschinenwänden 8 sind Ausnehmungen, z.B.
Durchgangsbohrungen vorgesehen, in welchen jeweils ein Einsatz 10 eingesetzt ist.
In diesen Einsätzen 10 werden mit Hilfe von Befestigungsbolzen 9 die Tragarme 4 angebracht,
von welchen die Einrichtung 1 getragen wird.
[0011] In der Einrichtung 1 selbst befindet sich ein langgestrecktes Leuchtmittel 3, vorzugsweise
eine Kaltlicht-Leuchtstoffröhre. Die Stromversorgung des Leuchtmittels 3 erfolgt über
Zuleitungskabel 6.
[0012] Figur 2 zeigt schematisch die Anordnung der Einrichtung 1 innerhalb des Freiraumes
20. Die Gewebebahn 11 wird in Richtung des Pfeiles 19 über Umlenkwalzen 12,13 abgezogen
und gelangt auf die untere Walze 15. Die Gewebebahn 11 wird im Beispiel gegen den
Uhrzeigersinn am Umfang der unteren Walze 15 geführt und anschließend zu einer oberhalb
der unteren Walze 15 angeordneten oberen Walze 14 geführt. Die Gewebebahn läuft über
den Umfang der oberen Walze 14 und über weitere Walzen 16,17, welche die Gewebebahn
11 auf einen Warenbaum 18 führen, auf dem die Gewebebahn aufgewickelt wird.
[0013] Die Einrichtung 1 ist zwischen den Webmaschinenwänden 8 im Bereich des durch die
Walzen 14,15,16 und die Gewebebahn 11 selbst definierten Freiraumes 20 schwenkbar
angeordnet.
[0014] Da über diesem Freiraum die Gewebebahn 11 flächig gespannt ist, ist im Lichte der
Einrichtung 1 eine gute Sichtung der Gewebebahn auf Unzulänglichkeiten möglich. Gleichzeitig
wird in vorteilhafter Weise der zwischen den Walzen 14, 15 vorhandene Spalt zum Hindurchführen
der Gewebebahn 11 über seine gesamte Länge abgedeckt.
[0015] Figur 3 zeigt im Schnitt, wie das Leuchtmittel 3 in der Einrichtung 1 angeordnet
ist. Wie zu erkennen ist, lässt sich der Tragarm 4 zusammen mit der Einrichtung 1
in Richtung des Doppelpfeils 7 verschwenken. Dies ist nützlich, um die Wartungsarbeiten
an der Webmaschine oder der Einrichtung 1 zu erleichtern und die Position der Einrichtung
1, deren Leuchtwinkel usw. an die Bedürfnisse des Webers anzupassen.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
[0016]
- 1
- Einrichtung
- 1a
- Reflektor
- 2
- Aufnahme
- 3
- Leuchtmittel
- 4
- Tragarm
- 4a
- Zapfen
- 5
- Steckhülse
- 6
- Zuleitungskabel
- 7
- Doppelpfeil
- 8
- Webmaschinenwand
- 9
- Bolzen
- 9a
- Mittenachse
- 10
- Einsatz
- 11
- Gewebebahn
- 12
- Umlenkwalze
- 13
- Umlenkwalze
- 14
- Walze
- 15
- Walze
- 16
- Walze
- 17
- Walze
- 18
- Warenbaum
- 19
- Pfeil
- 20
- Freiraum
1. Webmaschine mit einer Einrichtung (1) zum besseren Sichtbarmachen von Unzulänglichkeiten
in einer zwischen wenigstens einer ersten und einer zweiten Walze (14,16) einer Walzenanordnung
(14,15,16) gespannt geführten Gewebebahn (11), wobei die Webmaschine eine äußere linke
und eine äußere rechte Webmaschinenwand (8) besitzt, wobei in den Webmaschinenwänden
(8) die Walzen (14,15,16) endseitig, achsparallel gelagert und derat voneinander beabstandet
angeordnet sind, daß zwischen den Walzen (14,15,16) und der über diese Walzen geführte
Gewebebahn ein definierter Freiraum (20) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Freiraumes (20) die Einrichtung (1) mit wenigstens einem Leuchtmittel
(3) derart angeordnet ist, daß das Leuchtmittel (3) die über die Walzen (14,16) geführte
Gewebebahn (11) gezielt beleuchtet.
2. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (1) aus einem etwa u-förmigen Querschnitt aufweisenden Reflektor
(1a) besteht, dessen freie Enden von jeweils einem Aufnahmemittel (2) umgriffen sind
und wobei das Aufnahmemittel (2) mit einem schwenkbar an der Webmaschinenwand (8)
angeordneten Tragarm (4) verbunden ist.
3. Webmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemittel (2) mit je einer am freien Ende der Tragarme (4) vorhandenen Steckhülse
(5) verbunden sind.
4. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Leuchtmittel (3) eine oder mehrere Leuchtstoffröhren verwendet werden.
1. Loom having a device (1) for improved visualisation of defects in a woven fabric web
guided under tension between at least a first and a second roller (14, 16) of a roller
arrangement (14, 15, 16), wherein the loom has an outer left and an outer right loom
wall (8), wherein the rollers (14, 15, 16) are mounted by their ends and with their
axes parallel in the loom walls (8) and are arranged spaced from one another such
that a defined free space (20) is formed between the rollers (14, 15, 16) and the
woven fabric web guided thereover, characterised in that the device (1) having at least one illuminating means (3) is arranged inside the
free space (20) such that the illuminating means (3) specifically illuminates the
woven fabric web (11) guided over the rollers (14, 16).
2. A loom according to Claim 1, characterised in that the device (1) consists of a reflector (la) having an approximately U-shaped cross-section,
the free ends of which are enclosed by a respective holding means (2) and wherein
the holding means (2) is connected to a bracket (4) arranged pivotally on the loom
wall (8).
3. A loom according to claim 2, characterised in that the holding means (2) are connected to a respective insertable sleeve (5) provided
at the free end of the brackets (4).
4. A loom according to Claim 1, characterised in that one or more fluorescent tubes are used as illuminating means (3).
1. Métier à tisser comprenant un dispositif (1) destiné à une meilleure visualisation
des insuffisances dans une bande de tissu (11) acheminée, en étant tendue, entre au
moins un premier et un deuxième rouleau (14, 16) d'un système de rouleaux (14, 15,
16), le métier à tisser étant muni d'une paroi (8) extérieure gauche et d'une paroi
(8) extérieure droite, les rouleaux (14, 15, 16) étant logés par leurs extrémités
et parallèlement à leur axe dans les parois (8) du métier à tisser et étant écartés
l'un de l'autre de manière à former une zone de dégagement (20) définie entre les
rouleaux (14, 15, 16) et la bande de tissu acheminée par l'intermédiaire de ces rouleaux,
caractérisé en ce que, à l'intérieur de la zone de dégagement (20), le dispositif (1) est monté avec au
moins un moyen d'éclairage (3), de telle sorte que le moyen d'éclairage (3) éclaire
de manière ciblée la bande de tissu (11) acheminée par l'intermédiaire des rouleaux
(14, 16).
2. Métier à tisser selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif (1) est formé par un réflecteur (la) avec une section pratiquement
en forme de u et dont les extrémités libres sont entourées chacune par un élément
de réception (2), l'élément de réception (2) étant assemblé à un bras de support (4)
monté contre la paroi (8) du métier à tisser de manière à pouvoir pivoter.
3. Métier à tisser selon la revendication 2, caractérisé en ce que les éléments de réception (2) sont assemblés chacun avec un manchon d'accouplement
embrochable (5) disposé contre l'extrémité libre du bras de support (4).
4. Métier à tisser selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs tubes fluorescents sont utilisés pour former le moyen d'éclairage
(3).
