(19)
(11) EP 0 840 088 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.08.2002  Patentblatt  2002/32

(21) Anmeldenummer: 97118416.3

(22) Anmeldetag:  23.10.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F42B 39/00, B65D 19/38

(54)

Munitions-Behältnis

Ammunition container

Conteneur pour munitions


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FI LI NL SE

(30) Priorität: 30.10.1996 DE 19643819

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.05.1998  Patentblatt  1998/19

(73) Patentinhaber: Diehl Stiftung & Co.
90478 Nürnberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Berg, Günter
    66620 Nonnweiler (DE)
  • Röper, Winfried
    66620 Nonnweiler (DE)
  • Krämer, Werner
    66701 Beckingen (DE)
  • Schank, Lothar
    66620 Nonnweiler (DE)
  • Wagner, Joachim
    66620 Nonnweiler (DE)

(74) Vertreter: Hofmann, Gerhard, Dipl.-Ing. Patentassessor et al
c/o Diehl Stiftung & Co., Zentrale Patentabteilung Stephanstrasse 49
90478 Nürnberg
90478 Nürnberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 815 702
DE-A- 19 522 000
DE-U- 9 414 555
FR-A- 866 185
FR-A- 2 742 222
US-A- 2 670 984
DE-A- 3 716 732
DE-C- 663 287
DE-U- 29 513 797
FR-A- 2 660 910
GB-A- 2 084 540
US-A- 4 666 034
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Behältnis für Munition gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Die Versorgung der Artillerietruppe mit Munition ist für die dafür vorgesehene Nachschubtruppe personal- und materialintensiv. Bedingt durch die gewünschte Reduzierung der Truppenstärke der besagten Nachschubtruppe kommt der Rationalisierung dieser Versorgungseinheit eine besondere Bedeutung zu.

    [0003] Die besagte Versorgung erfolgt bspw. mit Hilfe eines Wechselladesystems, das aus einem geeigneten Fahrzeug, einer zugehörigen Wechselladepritsche sowie einer Wechselladeeinrichtung besteht. Umfangreiche Untersuchungen während der letzten Jahre haben zu dem Ergebnis geführt, daß mit einem derartigen Wechselladesystem in Kombination mit wiederaufnehmbaren Wechselladepritschen Personal- und Materialeinsparungen möglich sind. Außerdem hat sich gezeigt, daß mit einem solchen Wechselladesystem Verkürzungen der Umlaufzeiten beim Umschlag, bei der Lagerung und beim Transport von Munition bzw. von Versorgungsgüter, erzielbar sind. Diese Untersuchungen resultieren in dem Rüstungsvorhaben namens MULTI (-Mobile Umschlag-, Lager- und Transportintegration). Das Wechselladesystem MULTI soll primär der Versorgung der Artillerietruppe mit Großverbraucher-Munition, insbes. mit Artilleriemunition 155 mm, dienen.

    [0004] Das DE 94 14 555 U betrifft eine Verpackungseinheit für Munition, bestehend aus einer Bodenplatte und aus einem gitterförmigen Kopfteil zur kopfseitigen Arretierung von Munition. Kopfteil und Fußteil sind unabhängig voneinander handhabbare Teile, die nur dann miteinander in Verbindung treten, wenn sich Munition zwischen Kopf- und Fußteil bzw. Bodenteil befindet. Spannbänder sorgen für die feste Verbindung von Kopf- und Fußteil. Diese Verpakkungseinheit weist in Abhängigkeit von der Länge der Munition eine unterschiedliche Bauhöhe auf, damit ist ein Wechselladesystem nicht möglich. Dieses Dokument bildet die Grundlage für den Anspruch 1.

    [0005] Das US 26 70 984 A bezieht sich auf eine Verpackungseinrichtung für Treibladungsmodule und/oder Munition. In einer quaderförmigen Kiste sind mehrere Aufnahmehülsen zur Aufnahme von Treibladungsmodulen vorgesehen. Ein Zwischenboden ist nicht notwendig und auch nicht offenbart.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Behältnis der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine rasche Schwerpunktbildung ermöglicht, das eine Erhöhung von Lagerkapazitäten für das bewegliche Bereithalten von Munition bei einer Reduzierung der Umschlaghäufigkeit und das eine Optimierung der Transportkapazitäten ermöglicht.

    [0007] Diese Aufgabe wird bei einem Behältnis der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Aus- bzw. Weiterbildungen des erfi8ndungsgemäßen Behältnisses sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

    [0008] Das erfindungsgemäße Behältnis weist den Vorteil auf, daß es sich für das oben erwähnte Rüstungsvorhaben namens MULTI optimal eignet, d.h. eine Rationalisierung der personalund materialintensiven Versorgung der Artillerietruppe mit Munition durch die Nachschubtruppe ermöglicht. Das erfindungsgemäße Behältnis läßt die Integration aller eingeführten Geschosse, insbes. 155 mm - Geschosse und Treibladungen, zu und trägt somit wesentlich zur Fähigkeit rascher Schwerpunktbildung, zu einem schnellen Umschlag sowie einer Erhöhung der Lagerkapazitäten zum beweglichen Bereithalten der entsprechenden Munition bei. Außerdem ist in vorteilhafter Weise eine bedarfsgerechte Entnahme ohne ein ungewolltes oder unerwünschtes Brechen der sog. MULTI-Beladung möglich. Das erfindungsgemäße Behältnis ist in vorteilhafter Weise in Leichtbauweise realisierbar und es ist für Geschosse sowie für in Treibladungsbehältern vorgesehene Treibladungen gleich gut geeignet. Ein für eine Anzahl Treibladungen vorgesehener Transport- bzw. Treibladungsbehälter ist in der Patentanmeldung 196 19 191.2 der Anmelderin beschrieben. Im erfindungsgemäßen Behältnis ist es möglich, eine definierte Anzahl derartiger Treibladungsbehälter sicher und zuverlässig unterzubringen. Das erfindungsgemäße Behältnis bildet somit entweder eine Geschoßpalette oder eine Treibladungspalette. Es ist zum System MULTI kompatibel und ermöglicht einen schnellen Umschlag, eine sichere Lagerung und eine bedarfsgerechte Entnahme unter minimalem personellem und zeitlichem Aufwand - wie bereits erwähnt worden ist.

    [0009] Das erfindungsgemäße Behältnis in Gestalt der Geschoßpalette erlaubt die Lagerung und den Transport aller eingeführten Geschoßtypen, insbes. für Artilleriemunition 155 mm, auch in bezündeter Form. Das Behältnis in Form der Treibladungspalette erlaubt in vorteilhafter Weise die Integration aller eingeführten Treibladungen und außerdem auch die Integration der neu einzuführenden modularen Treibladung. Durch geeignete geringfügige Adaption bietet die besagte Treibladungspalette darüber hinaus die Möglichkeit, als Verpackungseinheit für SMArt eingesetzt zu werden. Geschoß- und Treibladungspalette sind derartig ausgelegt, daß sie als Beladeeinheit MULTI zusammengefaßt werden können. Diese Beladeeinheit kann bspw.180 Schuß Artilleriemunition 155 mm mit zugehörigen Treibladungen und Anzündern beinhalten, die in einem Depot vorkonfektionierbar sind.

    [0010] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausbildungen des erfindungsgemäßen Behältnisses. Es zeigen:
    Fig. 1
    teilweise geschnitten in einer Seitenansicht eine Ausbildung des Behältnisses für Munition in Form von Geschossen,
    Fig. 2
    das Behältnis gemäß Fig. 1 teilweise geschnitten in einer Vorderansicht,
    Fig. 3
    eine Ausbildung des Behältnisses für Munition in Form von in Treibladungsbehältern vorgesehenen Treibladungen in einer Vorderansicht, und
    Fig. 4
    das Behältnis gemäß Fig. 3 in einer Seitenansicht.


    [0011] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Ausbildung des Behältnisses 10, das für Munition in Form von Geschossen 12 vorgesehen ist. Die Figuren 1 und 2 zeigen Geschosse 12 in Form von Artilleriemunition 155 mm, wobei Geschosse 12 unterschiedlicher Länge schematisch mit strichlierten dünnen Linien verdeutlicht sind. Im jeweiligen Behältnis 10 sind selbstverständlich nur Geschosse 12 gleicher Bauart, d.h. gleicher axialer Abmessungen untergebracht.

    [0012] Das Behältnis 10 weist einen Boden 14 auf, von welchem Ecksäulen 16 nach oben ragen. Durch die vier Ecksäulen 16 sind zwei Paare Seitenflächen 18 (sh. Fig. 2) und 20 (sh. Fig. 1) festgelegt, wobei die beiden sich gegenüberliegenden Seitenflächen 18 jeweils mit einer Verstrebung 22 versehen sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.

    [0013] Der Boden 14 ist palettenartig mit Öffnungen 24 ausgebildet, die zum Einstecken der Gabelzinken eines Gabelstaplers vorgesehen sind.

    [0014] Die verstrebten Seitenflächen 18 sind am oberseitigen Ende 26 der Ecksäulen 16 mit Querstreben 28 versehen, die sich zwischen den entsprechenden Ecksäulen 16 erstrecken. Die Querstreben 28 weisen voneinander einen an den Boden 14 angepaßten Abstand auf, so daß es möglich ist, Behältnisse 10 wunschgemäß aufeinanderzustapeln.

    [0015] An der Oberseite des Behältnisses 10 ist ein begehbarer Deckel 30 vorgesehen, der um eine Achse 32 (sh. Fig. 1) verschwenkbar ist. Die Achse 32 ist bspw. durch zwei Zapfen 34 festgelegt, die miteinander axial fluchten und die sich in zugehörige Laschen 36 hineinerstrecken, die von den die verstrebten Seitenflächen 18 bestimmenden Ecksäulen 16 nach innen wegstehen.

    [0016] Zum genauen Positionieren und Festlegen der entsprechenden Geschosse 12 ist der Boden 14 des Behältnisses 10 oberseitig mit Positionierelementen 38 versehen. Die Positionierelemente 38 dienen zum Festlegen des Bodenendes 40 des jeweiligen Geschosses 12. Außerdem ist zwischen den Ecksäulen 16 eine Zwischenplatte 42 begrenzt beweglich, d.h. höhenverstellbar, vorgesehen, die zum Einstecken und Festhalten der Kopfabschnitte 44 von Geschossen 12 mit Löchern 46 ausgebildet ist. Zum zuverlässigen rüttelfreien Festhalten der Kopfabschnitte 44 der Geschosse 12 ist der Rand 48 jedes Loches 46 mit einem Ringelement 50 aus elastisch nachgiebigem Material versehen. Die Ringelemente 50 werden gegen die zugehörigen Geschosse 12 bzw. deren Kopfabschnitte 44 gezwängt, indem die Zwischenplatte 42 mit Hilfe von Spanngurten 52 in Richtung des Bodens 14 des Behältnisses 10 gezogen wird. In Fig. 1 ist einer dieser Spanngurte 52 verdeutlicht.

    [0017] Zur Begrenzung der Höhenbeweglichkeit der Zwischenplatte 42 sind die Ecksäulen 16 mit Anschlägen 54 und 56 versehen, die es ermöglichen, Geschosse 12 unterschiedlicher Längenabmessungen jeweils zuverlässig im Behältnis 10 festzulegen.

    [0018] Zum Schutze der bspw. bezündeten Kopfabschnitte 44 der Geschosse 12 ist auf der Zwischenplatte 42 ein Kappenelement 58 bspw. mit Hilfe eines Spanngurtes 60 (sh. Fig. 2) festlegbar.

    [0019] Die Figuren 3 und 4 zeigen eine andere Ausbildung des Behältnisses 10, das nicht für Geschosse 12 sondern für in Treibladungsbehältern 62 vorgesehene Treibladungen vorgesehen ist. In den Figuren 3 und 4 sind nur zwei derartiger Treibladungsbehälter 62 schematisch verdeutlicht, wie sie in der eingangs erwähnten Patentanmeldung 196 19 191.2 der Anmelderin beschrieben sind. Auch das Behältnis 10 gemäß den Figuren 3 und 4 weist einen Boden 14 auf, von welchem Ecksäulen 16 nach oben stehen. Die vier Ecksäulen 16 legen zwei sich gegenüberliegende Seitenflächen 18 (sh. Fig. 4) und 20 (sh. Fig. 3) fest. Die beiden sich gegenüberliegenden Seitenflächen 18 sind jeweils mit einer Verstrebung 22 ausgebildet. Am oberseitigen Ende 26 der die verstrebten Seitenflächen 18 festlegenden Ecksäulen 16 sind Querstreben 28 vorgesehen, die sich zwischen den besagten oberseitigen Enden 26 der Ecksäulen 16 erstrecken. Der Abstand zwischen den beiden Querstreben 28 ist an die entsprechenden Grundabmessungen des Bodens 14 angepaßt, so daß Behältnisse 10 gemäß den Figuren 3 und 4 wie die Behältnisse 10 gemäß den Figuren 1 und 2 übereinander stapelbar sind. Das ist in Fig. 3 auch durch Querstreben 28 angedeutet, die dem Boden 14 zugeordnet sind.

    [0020] Auch das Behältnis 10 gemäß den Figuren 3 und 4 ist oberseitig mit einem Deckel 30 versehen, der um eine Achse 32 verschwenkbar ist. Die Achse 32 ist zur Längserstreckung der Treibladungsbehälter 62 senkrecht orientiert vorgesehen.

    [0021] Vom Boden 14 stehen oberseitig Auflagerelemente 64 weg, die voneinander beabstandet sind und zueinander parallel verlaufen. Die Auflagerelemente 64 bestehen aus einem geeigneten Strangprofilmaterial.

    [0022] Zur sicheren Festlegung einer entsprechenden Anzahl Treibladungsbehälter 62 im Behältnis 10 dienen Spanngurte, die an geeigneten Elementen 66 anbringbar sind.


    Ansprüche

    1. Behältnis (10) für Munition in Form von Geschossen (12) oder von in Treibladungsbehältern (62) vorgesehenen Treibladungen, mit einem Boden (14), vom Boden (14) nach oben stehende Ecksäulen (16) und

    einem Deckel (30), wobei

    der Boden (14) palettenartig mit Öffnungen (24) zum Einstecken der Gabelzinken eines Gabelstaplers ausgebildet ist,

    die Ecksäulen (16) vier sich paarweise gegenüberliegende Seitenflächen (18, 20) festlegen,

    ein Paar sich gegenüberliegende Seitenflächen (18) jeweils eine Verstrebung (22) aufweisen,

    der begehbare Deckel (30) am Behältnis (10) verschwenkbar vorgesehen ist, zwischen den Ecksäulen (16) eine Zwischenplatte (42) vorgesehen ist, die zum Einstecken und Halten der Kopfabschnitte (44) von Geschossen (12) mit Löchern (46) ausgebildet ist,

    die Ecksäulen (16) zur Begrenzung der Beweglichkeit der Zwischenplatte (42) mit Anschlägen (54, 56) versehen ist und

    am Behältnis (10) zum Fixieren der Munition in Richtung des Bodens (14) mindestens ein an der Zwischenplatte 42 befestigter Spanngurt (52) angebracht ist.


     
    2. Behältnis nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die verstrebten Seitenflächen (18) am Oberende (26) der Ecksäulen (16) zum Aufeinanderstapeln von Behältnissen (10) mit Querstreben (28) versehen sind.
     
    3. Behältnis nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Deckel (30) um eine Achse (32) verschwenkbar ist, die sich zwischen zwei einander zugewandten Ecksäulen (16) der verstrebten Seitenflächen (18) erstreckt.
     
    4. Behältnis nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß jeder Lochrand (48) mit einem Ringelement (50) aus einem elastischen Material versehen ist.
     
    5. Behältnis nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Boden (14) oberseitig Positionierelemente (38) aufweist, die zum Festlegen des Bodenendes (40) von Geschossen (12) vorgesehen sind.
     
    6. Behältnis nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß auf der Zwischenplatte (42) ein Kappenelement (58) festlegbar ist.
     
    7. Behältnis nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Boden (14) oberseitig längliche, voneinander beabstandete Auflagerelemente (64) für Treibladungsbehälter ( 62) aufweist.
     


    Claims

    1. A magazine (10) for ammunition in the form of projectiles (12) or of propellent charges provided in propellent-charge containers (62), said magazine having a base (14), corner structures (16) vertically disposed on the base (14) and

    a cover (30), in which

    the base (14) is formed in the style of a pallet with openings (24) for insertion of the fork tines of a fork-lift truck,

    the comer structures (16) define four side faces (18, 20) lying opposite one another in pairs,

    a pair of side faces (18) lying opposite one another each has a strut (22), the accessible cover (30) is disposed in such a way as to swivel on the magazine (10),

    an intermediate plate (42) is provided between the corner structures (16), said intermediate plate (42) being provided with holes (46) for the insertion and retaining of the head portions (44) of projectiles (12),

    the comer structures (16) are provided with stops (54, 56) for restricting the movement of the intermediate plate (42) and

    at least one bracing belt (52) fixed to the intermediate plate (42) is attached to the magazine (10) towards the base (14) for fixing the ammunition.


     
    2. A magazine according to Claim 1,
    characterized in that,
    at the upper end (26) of the corner structures (16), the braced side faces (18) are provided with transverse struts (28) for the purpose of stacking the containers (10).
     
    3. A magazine according to Claim 1 or 2,
    characterized in that
    the cover (30) can be swivelled about a pivot pin (32), which extends between two facing corner structures (16) of the braced side faces (18).
     
    4. A magazine according to Claim 1,
    characterized in that
    the edge (48) of each hole is provided with an annular element (50) made of an elastic material.
     
    5. A magazine according to Claim 1,
    characterized in that,
    on its upper side, the base (14) has positioning elements (38) which are provided for fixing the base ends (40) of projectiles (12).
     
    6. A magazine according to Claim 1,
    characterized in that
    a cap element (58) can be fixed on to the intermediate plate (42).
     
    7. A magazine according to Claim 1,
    characterized in that,
    on its upper side, the base (14) has longish positioning elements (64) disposed at a distance from one another for propellent-charge containers (62).
     


    Revendications

    1. Cage pour munitions en forme de projectiles (12) ou de charges propulsives (62) disposées dans des conteneurs de charges propulsives (62), avec un fond (14) et des montants d'angle (16) dressés du fond (14) vers le haut, dans lequel

    le fond (14) est conformé comme une palette avec des ouvertures (24) pour l'introduction des dents de fourche d'un chariot élévateur,

    les montants d'angle (16) définissent quatre surfaces latérales (18, 20) opposées deux à deux,

    une paire de surfaces latérales (18) opposées présente chaque fois un étrésillonnement (22),

    le couvercle d'accès (30) est monté basculant sur la cage (10), une plaque intermédiaire (42) étant prévue entre les montants d'angle (16), qui est configurée avec des trous (46) pour y enfiler et y maintenir les sections de tête (44) des projectiles (12),

    les montants d'angle (16) sont pourvus de cales (54, 56) pour limiter le mouvement de la plaque intermédiaire (42),

    au moins une sangle de serrage (52) fixée à la plaque intermédiaire (42) étant montée dans la cage, pour bloquer la munition contre le fond (14).


     
    2. Cage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les surfaces latérales étrésillonnées (18) sont pourvues d'entretoises transversales (28) à l'extrémité supérieure (26) des montants d'angle (16) pour l'empilement de cages (10).
     
    3. Cage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le couvercle (30) peut basculer autour d'un axe (32) qui s'étend entre deux montants d'angle (16) opposés entre eux des surfaces latérales étrésillonnées (18).
     
    4. Cage selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque bordure de trou (48) est pourvue d'un élément annulaire (50) en un matériau élastique.
     
    5. Cage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le fond (14) présente des organes de positionnement 38 sur sa face supérieure, qui servent à caler les culots (40) des projectiles (12).
     
    6. Cage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu' un élément en forme de capot (58) peut être fixé sur la plaque intermédiaire (42).
     
    7. Cage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le fond (14) présente sur sa face supérieure des organes de support (64) pour des conteneurs de charge propulsive (62).
     




    Zeichnung