(19)
(11) EP 0 960 067 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.08.2002  Patentblatt  2002/32

(21) Anmeldenummer: 98910624.0

(22) Anmeldetag:  12.02.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B66C 19/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE9800/407
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9835/905 (20.08.1998 Gazette  1998/33)

(54)

CONTAINERBRÜCKE

TRANSPORTER CONTAINER-LOADING BRIDGE

PONT DECHARGEUR POUR CONTENEURS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 14.02.1997 DE 19705670

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.12.1999  Patentblatt  1999/48

(73) Patentinhaber: Noell Crane Systems GmbH
97080 Würzburg (DE)

(72) Erfinder:
  • WEIS, Otto
    D-97241 Oberpleichfeld (DE)

(74) Vertreter: Lüdtke, Frank, Dipl.-Ing. 
Patentanwalt Schönefelder Strasse 3
30853 Langenhagen
30853 Langenhagen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 167 235
WO-A-95/18741
DE-A- 3 837 726
GB-A- 1 223 379
EP-A- 0 318 264
DE-A- 2 341 725
DE-A- 4 307 254
US-A- 3 630 390
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Containerbrücke entsprechend dem Oberbegriff des ersten Patentanspruches.
    Die Containerbrücke ist überall dort einsetzbar, wo viele Ladeeinheiten in kurzer Zeit umgeschlagen werden müssen. Die Containerbrücke ist vor allem geeignet zum Be - und Entladen von Containern aus Schiffen auf Lagerplätze beziehungsweise auf Transportmittel, mit denen sie weitertransportiert werden.
    Aus OS-DE 2 341 725 geht ein Brückenkran hervor, bei dem zwei übereinander angeordnete Katzen gegeneinander verfahrbar sind, wobei die obere Katze auf Fahrbahnen verfahrbar ist, die unterhalb der Katze liegen, und die unter Katze auf Fahrbahnen verfahrbar ist, die oberhalb der Katze liegen. Die obere Katze fährt über die darunter befindliche Katze hinweg, wobei die zu transportierende Last durch die U-förmig ausgebildete untere Laufkatze hindurchfährt. Damit der Container der oberen Laufkatze nicht mit der U-förmigen unteren Laufkatze kollidiert, muß an der oberen Katze ein Drehwerk vorhanden sein, damit der Container in Längsrichtung zur Bewegungsrichtung gedreht werden kann und eine Durchfahrt durch die untere Laufkatze möglich ist. Diese Drehbewegung eines jeden Containers kostet apparativen Aufwand und vor allem Zeit beim Verladen der Container.

    [0002] Weiterhin sind bei diesem Brückenkran die Fahrbahnen der Katzen außerhalb der Länge des zu transportierenden Containers angeordnet. Das hat den Nachteil, daß Probleme bei der Übernahme/Übergabe im Bereich der Schiffsbrücke entstehen können, wenn die Container sehr weit an die Brücke heranzustapeln sind.

    [0003] Aus DE 43 07 254 A1 ist ein Lastenverladekran bekannt, bei dem drei Katzen an einer Kranbrücke angeordnet sind, wobei zwei in ihrer Längsrichtung verfahrbare Hubeinheiten mit Hubwerk mit einer Transfereinheit zum Lastaustausch angeordnet sind. Die Transfereinheit kann doppelstöckig Lasten oder Container verfahren, wobei sie selbst nicht über eine Hubeinheit verfügt. Weiterhin ist es möglich, daß jede verfahrbare Hubeinheit mit Hubwerk auch durch die Transfereinheit hindurchfährt. Nicht möglich ist es allerdings, daß die Katzen mit Hubwerk und Container durch einander hindurchfahren, da das die Anordnung ihrer Fahrwerge und ihre Ausführung nicht möglich macht. Damit ist auch bei diesem Lastenverladekran keine Vorrichtung vorhanden, bei der mehrere Laufkatzen mit ihrer Last völlig unabhängig voneinander arbeiten können.

    [0004] Das Dokument EP-A-0 318 264 offenbart eine Containerbrücke, bestehend aus zwei Auslegern, Hubwerk, einem Fahrweg, mindestens einem Portal und mindestens zwei Katzen, die auf jeweils eigenen Fahrbahnen des Auslegers an der Containerbrücke verfahren, wobei sich ihre Fahrwege kreuzen. Allerdings fahren die Katzen auf jeweils eigenen Fahrwegen, die nebeneinander angeordnet sind, so daß auf einem Fahrweg an einem Fahrträger immer nur eine Katze verkehr, wodurch die Containerbrücke relativ breit ausgelegt sein muß, was zu einem erhöhten Materialaufwand führt.

    [0005] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Containerbrücke zu entwickeln, an der mehrere Laufkatzen weitestgehend unabhängig voneinander, bei geringem Zeit- und Materialaufwand arbeiten können, wobei alle Laufkatzen mit einer Hubeinrichtung versehen sein sollen.
    Diese Aufgabe wird durch eine Containerbrücke entsprechend dem kennzeichnenden Teil des ersten bzw. zweiten Patentanspruches erfüllt. Unteransprüche geben vorteilhafte Ausführungen der Erfindung wieder.
    Die erfindungsgemäße Containerbrücke, bestehend aus einem zweiarmigen Fahrträger, einem Hubwerk, einem Fahrwerk und mindestens einem Portal, wobei die Katzen auf jeweils eigenen Fahrbahnen des Fahrträgers an der Containerbrücke verfahren und sich ihre Fahrwege kreuzen. Ausgehend von zwei Katzen, deren Fahrbahnen sich kreuzen, ist es vorteilhaft, wenn diese beidseitig auf ihren Fahrbahnen verfahren.

    [0006] Erfindungsgemäß sind Fahrbahnen beider Katzen oberhalb der Katzen angeordnet. Das hat den Vorteil, daß die Katzen mit ihren Greifeinrichtungen unabhängig voneinander Container auch quer zur Fahrtrichtung transportieren können.

    [0007] Beide Katzen können damit weitestgehend unabhängig voneinander Fahrzeuge und Lagerplätze be- und entladen, wobei jede der beiden Katzen den gesamten Bereich der Containerbrücke überfahren und bearbeiten kann.
    Es ist weiterhin vorteilhaft, daß mindestens eine Seite des über das Portal hinausragenden Fahrträgers hochklappbar ist. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn anlandende Containerschiffe das erfordern oder aber dieser Bereich der Containerbrücke sich nicht im Einsatz befindet.

    [0008] Eine weitere Ausführung der Erfindung sieht vor, daß die Fahrbahnen der Katzen beidseitig eines einzigen Trägers verlaufen. Diese Ausführung ist besonders für Fälle geeignet, wo Container mit geringeren Lasten schnell zu transportieren sind.

    [0009] Eine andere Ausführung der Erfindung sieht vor, daß jede Katze an einem jeweils anderen Träger verfahren kann.
    Vorteilhaft ist es, die Fahrbahnen der Katzen innerhalb der Containerlänge eines quer transportierten Containers anzuordnen. Dadurch können die Container ohne Probleme sehr weit an die Schiffsbrücke herangestapelt werden.

    [0010] Im folgenden wird die erfindungsgemäße Containerbrücke an zehn Figuren und einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die Figuren zeigen:
    Figur 1
    Ansicht der erfindungsgemäßen Containerbrücke beim Umschlagvorgang mit der Katze 17 in Übergabeposition an Land und der Katze 18 im Umschlagvorgang auf Schiff,
    Figur 2
    Ansicht der Figur 1 mit Kreuzungsvorgang der beiden Katzen 17 und 18 innerhalb der Portale 9 und 10,
    Figur 3
    Detail des Kreuzungsvorganges aus Figur 2 mit der innerhalb des Fahrträgers 12 fahrenden Katze 17 und der außerhalb des Fahrträgers fahrenden Katze 18,
    Figur 4
    Ansicht der Figur 1 mit Wechselstellung der beiden Katzen 17 und 18,
    Figur 5
    Längsdarstellung die Bewegungslinien 37, 38 für die Katzen 17 und 18,
    Figur 6
    Querschnitt mit Katze 17 und Container 1 am Fahrträger 12.
    Figur 7
    Querschnitt mit Katze 18 mit Container 1 am Fahrträger 12,
    Figur 8
    Querschnitt beider Katzen 17 und 18 mit je einem Container 1 im Kreuzungsbereich am Fahrträger 12,
    Figur 9
    Ansicht der Containerbrücke mit hochgeklapptem Ausleger und den beiden Katzen 17 und 18,
    Figur 10
    den zweiarmigen Fahrträger 12 mit der innerhalb der Fahrträger angeordneten Katze 17 über dem Schiff im Bereich der Schiffsbrücke 40.
    Figur 11
    Ansicht einer Containerbrücke, bei der zwei Katzen 17, 18 an einem Fahrträger 12 angeordnet sind.
    Figur 12. 13
    Ansicht einer Containerbrücke, bei der zwei Katzen 17, 18 aus zwei Fahrträgern 12 angeordnet sind, wobei jede Katze 17, 18 einen eigenen Fahrträger hat.


    [0011] Die Figuren 1 bis 9 zeigen die erfindungsgemäße Containerbrücke 4 beim Umschlag von Container 1 von Schiff 2 zum Land 3. Je nach Größe des Schiffes 2 können mehrere Containerbrücken 4 gleichzeitig zum Einsatz kommen. An Land werden die Container 1 mit Transportmittel 5 weiter gehandhabt.

    [0012] Die Containerbrücke 4 verfährt über im Boden eingelassene Fahrschienen 6 und ein Fahrwerk 7 parallel zur Kaikante 8. An ein wasserseitiges Portal 9 und landseitiges Portal 10 mit Versteifungsstreben 11 ist ein zweiarmiger Fahrträger 12 über Verbindungselemente 13 befestigt. Der wasserseitige über den Portal 9 hinausragende Fahrträger 12 kann zum An- und Abdocken der Schiffe 2 über ein Gelenk 38 und ein Hubwerk 14 mit Seilen 15 und Umlenkrollen 16 hochgeklappt werden.

    [0013] Auf dem Fahrträger 12 verfahren die beiden Katzen 17 und 18. Jede Katze ist mit allen Einrichtungen für die Längs-, Hub- und Greiffahrt ausgestattet. Jede Katze besitzt demnach eine eigene Fahrbahn 19, 20, ein Längsfahrwerk 21, 22, eine Energiezuführung 23, 24, ein Hubwerk 25, 26 mit Seile 27, 28, einen Container Spreader 29, 30 und für den manuellen Betrieb je ein Führerhaus 31, 32.

    [0014] Bei der Katze 18 wird über ein Unterteil 33, zwei Seitenteile 34 und über Umlenkrollen 35 das Seil 28 zum Spreader 30 geführt. Das eigentliche Hubwerk 26 ist zweigeteilt neben dem Längsfahrwerk 22 angebaut. Zur Ableitung von Horizontalkräften auf die Seitenteile 34 sind Führungsrollen 36 und Führungsschienen 37 zwischen der Katze 18 und dem Fahrträger 12 angebaut. Durch diese Anordnung ist eine kompakte Bauweise entstanden.

    [0015] Der Entladevorgang geht in folgender Weise vor sich:
    Nach dem Anlegen des Schiffes 2 wird die Containerbrücke 4 über die Fahrwerke 7 zum Entladen der Container 1 in Position gefahren. Die Katze 17 (Fig. 4) übernimmt mit dem Spreader 27 einen Container 1 vom Schiff 2 und zieht diesen in die oberste Endposition der Katze 17. Der Container ist hierdurch in einer stabilen Position, ein Pendeln des Containers 1 wird unterbunden.

    [0016] Mit dem Katzfahrwerk 21 (Fig. 2) fährt die Katze 17 im Innenbereich des zweiarmigen Fahrträgers 12 in den Raum zwischen dem Containerbrückenportal 9, 10. Mit Erreichen dieser Position wird ein Signal zur Weiterfahrt an die zum Beispiel bereits wartende Katze 18 gemeldet. Beide Katzen bewegen sich aufeinander zu (Fig. 8), die Kreuzung findet statt. Die Katze 18 fährt dabei im Außenbereich des zweiarmigen Fahrträgers 12 und umfährt mit seinem wannenartigen Unterteil 33 und den Seitenteilen 34 den mit der Katze 17 zu transportierenden Container 1.

    [0017] Beide Katzen 17 und 18 setzen ihre Fahrt unabhängig voneinander fort (Fig. 5). zum Beispiel die Katze 17 zur Abgabe des Containers 1 an Land und die Katze 18 zur Aufnahme eines Containers 1 im Schiff beziehungsweise bei gleichzeitigem Be- und Entladen zur Abgabe eines Containers 1.

    [0018] Die Bewegungslinie des Containers 1 verläuft bei der Katze 17 im wesentlichen auf einer oberen Linie 37 und bei der Katze 18 auf einer unteren Linie 39. Die unter Linie 39 und der gesamte Raum unterhalb dieser Linie entspricht der bisher eingesetzten Katz Containerbrücke.

    [0019] Mit dem zweiarmigen Fahrträger 12, wie er in Figur 10 dargestellt ist, und der innerhalb des Fahrträgers 12 laufenden Katze 17 können Container bis unmittelbar an Seite Störkanten, z. B. Schiffsbrücken 40, gehandhabt werden. Bei größeren Abständen können auch hier die zweite Katze 18 zum Einsatz kommen.

    [0020] Das Verfahren hat den Vorteil, daß auf dem gesamten Transportweg der Container mit dem jeweiligen Spreader verbunden bleibt, auch wenn sich die Fahrwege beider Katzen kreuzen. Durch das Kreuzen innerhalb der Containerbrückenportale treten keine zusätzlichen Momente beziehungsweise Lasten auf die Kranschienen auf.

    [0021] Weiterhin wird aus Figur 10 deutlich, daß dadurch, daß sich die Fahrbahnen 19, 20 der Katzen 17, 18 innerhalb der Containerlänge befinden, besonders weit an die Schiffsbrücke 40 herangestaptelt werden kann. Ausführungsvarianten, wie die erfindungsgemäße Containerbrücke auch ausgeführt werden kann, ist den Figuren 11 und 12 zu entnehmen.

    Liste der verwendeten Bezugszeichen



    [0022] 
    1
    Last/Container
    2
    Schiff
    3
    Land
    4
    Containerbrücke
    5
    Transportmittel
    6
    Fahrschiene
    7
    Fahrwerk
    8
    Kaikante
    9
    Portal (wasserseitig)
    10
    Portal (landseitig)
    11
    Versteifungsstreben
    12
    zweiarmiger Fahrträger
    13
    Verbindungselement
    14
    Hubwerk
    15
    Seile
    16
    Umlenkrolle
    17
    Katze oben
    18
    Katze unten
    19
    Fahrbahn oben
    20
    Fahrbahn unten
    21
    Längsfahrweg
    22
    Längsfahrweg
    23
    Energiezuführung
    24
    Energiezuführung
    25
    Hubwerk
    26
    Hubwerk
    27
    Seile
    28
    Seile
    29
    Spreader
    30
    Spreader
    31
    Führerhaus
    32
    Führerhaus
    33
    Unterteil der Katze 18
    34
    Seitenteile der Katze 18
    35
    Umlenkrolle
    36
    Führungsrolle
    37
    Weg des oberen Containers
    38
    Gelenk
    39
    Weg des unteren Containers
    40
    Schiffsbrücke



    Ansprüche

    1. Containerbrücke, bestehend aus einem zweiarmigen Fahrträger (12) an einem Portal (9, 10) mit mindestens zwei Katzen (17, 18), an denen Hubwerke angeordnet sind und die mit allen Einrichtungen für Längs-, Hub- und Greiffahrten ausgestattet sind,
    gekennzeichnet dadurch, dass
    die Katzen (17, 18) auf jeweils eigenen Fahrbahnen (19, 20) des Fahrträgers (12) an der Containerbrücke (4) verfahren, wobei sich ihre Fahrwege in der Weise kreuzen, dass sie durch einander hindurchfahren und die Fahrbahnen (19, 20) jeder einzelnen Katze (17, 18) auf den jeweils unterschiedlichen Armen des Fahrträgers (12) angeordnet sind.
     
    2. Containerbrücke, bestehend aus einem zweiarmigen Fahrträger (12) an einem Portal (9, 10) mit mindestens zwei Katzen (17, 18), an denen Hubwerke angeordnet sind und die mit allen Einrichtungen für Längs-, Hub- und Greiffahrten ausgestattet sind,
    gekennzeichnet dadurch, dass
    die Katzen (17, 18) auf jeweils eigenen Fahrbahnen (19, 20) des Fahrträgers (12) an der Containerbrücke (4) verfahren, wobei sich ihre Fahrwege in der Weise kreuzen, dass sie durcheinander hindurchfahren und die Fahrbahnen (19, 20) jeder einzelnen Katze (17, 18) auf jeweils einem Arm des Fahrträgers (12) angeordnet sind.
     
    3. Containerbrücke nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Fahrbahnen (19) der Katze (17) und die Fahrbahnen (20) der Katze (18) einen geringeren Abstand zueinander aufweisen, als die Länge der längsten zu transportierenden Container.
     
    4. Containerbrücke nach den Ansprüchen 1 und 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Hubwerk (26) der Katze (18) zweigeteilt neben dem Längsfahrweg (22) angeordnet ist.
     
    5. Containerbrücke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Katzen (17, 18) mit Signaleinrichtungen ausgerüstet sind, die ein gegenseitiges Kollidieren verhindern.
     
    6. Containerbrücke nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    mindestens eine Seite des über das Portal (9, 10) hinausragenden Fahrträgers (12) hochgeklappt werden kann.
     


    Claims

    1. Container bridge, comprising a two-armed travelling support (12) on a gantry (9, 10) provided with at least two trolleys (17, 18), hoists being disposed on said trolleys, and said trolleys being provided with all means for longitudinal movements, lifting movements and gripping movements, characterised in that the trolleys (17, 18) travel along their own tracks (19, 20) of the travelling support (12) on the container bridge (4), their paths crossing in such a manner that they traverse each other, and the tracks (19, 20) of each individual trolley (17, 18) are disposed on the respective different arms of the travelling support (12).
     
    2. Container bridge, comprising a two-armed travelling support (12) on a gantry (9, 10) provided with at least two trolleys (17, 18), hoists being disposed on said trolleys, and said trolleys being provided with all means for longitudinal movements, lifting movements and gripping movements, characterised in that the trolleys (17, 18) travel along their own tracks (19, 20) of the travelling support (12) on the container bridge (4), their paths crossing in such a manner that they traverse each other, and the tracks (19, 20) of each individual trolley (17, 18) are disposed on one respective arm of the travelling support (12).
     
    3. Container bridge according to claim 1, characterised in that the tracks (19) of the trolley (17) and the tracks (20) of the trolley (18) are spaced from one another at a distance which is shorter than the length of the longest container to be transported.
     
    4. Container bridge according to claims 1 and 3, characterised in that, divided into two, the hoist (26) of the trolley (18) is disposed adjacent the longitudinal path (22).
     
    5. Container bridge according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the trolleys (17, 18) are provided with signalling means which prevent them from colliding into each other.
     
    6. Container bridge according to one of claims 1 to 5, characterised in that at least one side of the travelling support (12), which protrudes beyond the gantry (9, 10), can be pivoted upwardly.
     


    Revendications

    1. Pont gerbeur de conteneurs, composé d'une poutre roulante (12) à deux bras sur un portique (9, 10) avec au moins deux chariots (17, 18), sur lesquels sont disposés des treuils de levage et qui sont équipés de tous les dispositifs pour des parcours longitudinaux, de levage et de préhension,
    caractérisé en ce que
    les chariots (17, 18) se déplacent sur des chemins de roulement (19, 20) propres respectifs de la poutre roulante (12) sur le pont gerbeur de conteneurs (4), leurs trajectoires se croisant de telle sorte qu'ils passent au travers les uns des autres, et les chemins de roulement (19, 20) de chaque chariot individuel (17, 18) étant disposés sur les bras chaque fois différents de la poutre roulante (12).
     
    2. Pont gerbeur de conteneurs, composé d'une poutre roulante (12) à deux bras sur un portique (9, 10) avec au moins deux chariots (17, 18), sur lesquels sont disposés des treuils de levage et qui sont équipés de tous les dispositifs pour des parcours longitudinaux, de levage et de préhension,
    caractérisé en ce que
    les chariots (17, 18) se déplacent sur des chemins de roulement (19, 20) propres respectifs de la poutre roulante (12) sur le pont gerbeur de conteneurs (4), leurs trajectoires se croisant de telle sorte qu'ils passent au travers les uns des autres, et les chemins de roulement (19, 20) de chaque chariot individuel (17, 18) étant disposés chacun sur un bras de la poutre roulante (12).
     
    3. Pont gerbeur de conteneurs suivant la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les chemins de roulement (19) du chariot (17) et les chemins de roulement (20) du chariot (18) présentent une distance mutuelle inférieure à la longueur des conteneurs les plus longs à transporter.
     
    4. Pont gerbeur de conteneurs suivant les revendications 1 et 3,
    caractérisé en ce que
    le treuil de levage (26) du chariot (18) est disposé en deux parties à côté de la trajectoire longitudinale (22).
     
    5. Pont gerbeur de conteneurs suivant l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que
    les chariots (17, 18) sont équipés de dispositifs de signalisation qui empêchent une collision mutuelle.
     
    6. Pont gerbeur de conteneurs suivant l'une des revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce que
    au moins un côté de la poutre roulante (12) dépassant du portique (9, 10) peut être replié vers le haut.
     




    Zeichnung