(19)
(11) EP 0 991 859 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.08.2002  Patentblatt  2002/32

(21) Anmeldenummer: 98929299.0

(22) Anmeldetag:  12.05.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F02D 41/04, F02D 41/32, F02D 41/18
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9802/769
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9900/592 (07.01.1999 Gazette  1999/01)

(54)

VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR STEUERUNG VON BRENNKRAFTMASCHINEN

METHOD AND DEVICE FOR REGULATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES

PROCEDE ET DISPOSITIF DE COMMANDE DE MOTEURS A COMBUSTION INTERNE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES FR GB IT PT SE

(30) Priorität: 28.06.1997 DE 19727597

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.04.2000  Patentblatt  2000/15

(73) Patentinhaber: Volkswagen Aktiengesellschaft
38436 Wolfsburg (DE)

(72) Erfinder:
  • SCHUMACHER, Volker
    D-38524 Sassenburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
US-A- 5 586 524
US-A- 5 735 245
   
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 012, no. 057 (M-670), 20. Februar 1988 & JP 62 203942 A (TOYOTA MOTOR CORP), 8. September 1987
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 007, no. 271 (M-260), 3. Dezember 1983 & JP 58 150071 A (NISSAN JIDOSHA KK), 6. September 1983
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 375 (M-545), 13. Dezember 1986 & JP 61 167168 A (TOYOTA MOTOR CORP), 28. Juli 1986
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine in feuchter Umgebung.

[0002] Im allgemeinen wird bei der Abstimmung von Motoren dem Wasserdampfgehalt der angesaugten Luft wenig Beachtung geschenkt, weil bei normalen Abstimmbedingungen die Temperatur der Luft niedrig und damit der Wasserdampfgehalt der Luft vernachlässigbar klein ist. Während des Betriebes bei hohen Lufttemperaturen und hoher Luftfeuchte, wie beispielsweise in tropischen Klimazonen vorliegend, nimmt der Wasserdampfgehalt der Luft nicht mehr zu vernachlässigende Größenordnungen an. Dies kann dazu führen, daß die für die Abstimmung der Brennkraftmaschine zugeführte Brennstoffmasse um mehr als 10% zu hoch ist. Bei Kraftfahrzeugen mit Otto-Motoren mit -Regelung wird dieser Fehler automatisch ausgeregelt, wobei dies jedoch eine gewisse Zeit erfordert und aufgrund des großen Regelbereiches zu Ungenauigkeiten führt. Bei Dieselmotoren hingegen scheidet eine solche Regelung gänzlich aus. Daher wird bei Dieselmotoren eine Voreinstellung getätigt, die entweder auf maximale Leistung oder minimale Emission gerichtet ist. Dazu kann der Dieselmotor auf maximale Feuchte eingestellt werden, was jedoch zu Leistungseinbußen führt, oder aber es kommt bei höherer Luftfeuchtigkeit zu verstärkter Rußbildung.

[0003] Aus der EP 509 496 B1 ist eine Regelvorrichtung für einen Gasturbinenbrenner zur Erzielung einer stabilen Verbrennung mit begrenzter Nox -Emission bekannt, umfassend eine Einrichtung zur Messung einer Eigenschaft der Frischluft, nämlich der Temperatur und/oder der Feuchtigkeit, eine Einrichtung zur Korrektur der Frischluft-Strömungsrate oder des Verhältnisses von Kraftstoff-Strömungsrate zu Frischluft-Strömungsrate entsprechend der Änderung in der gemessenen Eigenschaft, so daß der Arbeitspunkt des Brenners in einem stabilen Verbrennungsbereich gehalten wird, wobei eine weitere Einrichtung zur vorherigen Bestimmung und Speicherung einer Grenzlinie für stabile Verbrennungen zwischen dem stabilen Verbrennungsbereich und einem instabilen Verbrennungsbereich in einer Koordinationsebene der Frischluft-Strömungsrate und/oder des Verhältnisses von Kraftstoffströmungsrate zu Frischluft-Strömungsrate sowie der Temperatur und/oder Feuchtigkeit der Frischluft für jede Turbinenlast und eine Einrichtung zur Bestimmung des momentanen Arbeitspunktes des Brenners in diesen Koordinaten vorgesehen sind, wobei vorzugsweise die absolute Feuchtigkeit der Frischluft gemessen wird. Nachteilig an der bekannten Regelvorrichtung ist, daß diese relativ aufwendig ist, da diverse Kennlinien vorab zu bestimmen sind und der vorgesehene Regelvorgang, der durch einen Mikroprozessor gesteuert wird, sehr komplex ist.

[0004] Aus der DE 44 40 796 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ansaugen und Beimischen wenigstens eines Zusatzstoffes in eine Fluidströmung bekannt, insbesondere von Frischluft in eine Brennstoffströmung, wobei der Zusatzstoff durch einen von der Fluidströmung erzeugten Unterdruck bei inniger Vermischung mit dem Fluid angesaugt wird. Dazu ist vorgesehen, daß der Feuchtigkeitsgehalt bzw. die relative Feuchtigkeit des Zusatzstoffes vor dem Beimischen herabgesetzt werden, um den Schadstoffaustausch zu reduzieren. Nachteilig an der Vorrichtung ist der apparative Aufwand, der den Einsatz insbesondere in Kraftfahrzeugen erschwert.

[0005] Ferner ist aus US-A-5,586,524 ein Ansaugsystem einer Zweitakt-Brennkraftmaschine bekannt mit einem Temperatur-Sensor, einem Feuchtigkeitssensor und einem Drucksensor. Die Daten dieser Sensoren werden im Steuergerät zum Berechnen der Kraftstoffeinspritzmenge benutzt.

[0006] Der Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung von Brennkraftmaschinen zu schaffen, mittels derer eine einfache Anpassung der Brennkraftmaschine unter Berücksichtigung der Luftfeuchtigkeit möglich ist.

[0007] Die Lösung des technischen Problems ergibt sich durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 3.

[0008] Durch die Ermittlung eines Korrekturfaktors aus den erfaßten Werten für die Temperatur und die relative Luftfeuchte, mitiels dessen die Brennstoffmenge an die äußeren Umgebungsparameter bzw. die verfügbare Sauerstoffmasse angepaßt wird, ergibt sich ein reduzierter Emissionsausstoß und Brennstoffverbrauch ohne Leistungseinbußen. Des weiteren kann auf aufwendige Regelvorrichtungen verzichtet werden und statt dessen eine Steuerung Anwendung finden.

[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

[0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Figur zeigt ein schematisches Blockschaltbild der Vorrichtung zur Steuerung eines Kraftfahrzeugmotors.

[0011] Die Vorrichtung zur Steuerung umfaßt einen Temperatursensor 1, einen Sensor 2 zur Erkennung der relativen Feuchte, einen Drucksensor 3, ein Speicherelement 4 und ein Steuergerät 5. Der Kraftfahrzeugmotor umfaßt einen Motorblock 6, in dem die einzelnen Zylinder angeordnet sind, eine Luftansaugung 7, einen nachgeschalteten Luftfilter 8, einen Ansaugkrümmer 9, einen Ansaugtrakt 10, Luftzuführungen 11 für die einzelnen Zylinder und eine Abgasleitung 12. Zusätzlich ist eine Kraftstoffieitung vorhanden, wobei eine Einspritzanlage 13 zylinderindividuell die Kraftstoffmenge steuert. Der Temperatursensor 1, der Sensor 2 und der Drucksensor 3 sind vor der Luftansaugung 7 angeordnet und erfassen jeweils Temperatur TfL, relative Feuchte und den Gesamtdruck p der feuchten Luft. Die erfaßte Temperatur TfL wird an das Speicherelement 4 übergeben, in dem eine Funktion des Sättigungsdruckes des Wasserdampfes p" (TfL) abgelegt ist. Der zur erfaßten Temperatur TfL zugehörige Sättigungsdruck des Wasserdampfes p" (TfL), erfaßte relative Feuchte und der Gesamtdruck p werden in dem Steuergerät 5 zu einem Korrekturfaktor FfL gemäß folgender Beziehung zusammengefaßt:



[0012] Dieser Korrekturfaktor FfL wird an die Einspritzanlage 13 übergeben und dort mit einer nominierten Einspritzzeit multipliziert, so daß entsprechend auch die den Zylindern zugeführte Kraftstoffmenge angepaßt ist. Über den Korrekturfaktor FfL wird die dem Zylinder zugeführte Kraftstoffmenge der vorhandenen Sauerstoffmenge angepaßt, die von der Luftfeuchtigkeit abhängig ist. Da der Drucksensor 3 den Luftdruck mißt, kann ein meist bereits vorhandener Luftdruckmesser für die Höhenkorrektur dessen Aufgabe übernehmen. Alternativ können der Temperatursensor 1, der Sensor 2 und der Drucksensor 3 auch hinter dem Luftfilter 8 oder im Ansaugtrakt 10 angeordnet werden.

[0013] Nachfolgend wird die Herleitung des Korrekturfaktors FfL näher erläutert. Hierzu wird der Ausdruck

untersucht, der den Einfluß der Luftfeuchte auf die zur Reaktion im Zylinder zur Verfügung stehende trockene Luftmasse beschreibt. Dabei bedeuten
R = Gaskonstante,
m = Masse
und die Indizes stehen hier und im Folgenden für
fL = feuchte Luft
L = trockene Luft und
D = Wasserdampf.
Für die Gesamtmasse der feuchten Luft gilt

Dies läßt sich mit den Molmassen Mi und den Substanzmengen ni auch ausdrücken als

oder mit den Molanteilen vi

Da die Summe aller Molanteile eines Gasgemisches gleich 1 ist, ergibt sich hier für den Molanteil der trockenen Luft

so daß für das Verhältnis der Molmassen von feuchter zu trockener Luft auch geschrieben werden kann

Aus der Beziehung für die allgemeine Gaskonstante

läßt sich dann das Verhältnis der Gaskonstante von trockener zu feuchter Luft berechnen. Das Massenverhältnis von Wasserdampf zu trockener Luft wird ebenfalls über die Substanzmengen und deren Molmassen ausgedrückt

wobei nL / nD = ξ molares Feuchteverhältnis [MolD / MolL] genannt wird, das über die relative Feuchte der Luft errechenbar ist. Es gilt

mit den am gleichen Ort zu bestimmenden Größen
ϕ =
relative, Luftfeuchte
p =
(Gesamt-) Druck der feuchten Luft und
p"(TfL) =
Sättigungsdruck des Wasserdampfes für die am Ort herrschende Temperatur der feuchten Luft TfL.


[0014] Wird jetzt noch der Molanteil des Wasserdampfes mit dem Feuchtverhältnis ausgedrückt,

so ergibt sich für das Verhältnis der Gaskonstanten bzw. der Molmassen



[0015] Für den gesuchten Ausdruck der den Einfluß der Luftfeuchte auf die Einspritzdauer beschreibt, folgt daraus

oder



[0016] Aus dem Fehlerfortpflanzungsgesetz folgt für den relativen Fehler ΔFfL/FfL des Feuchtefaktor FfL



[0017] Wird für den Umgebungsdruck p = 1 bar und dessen relativen Fehler Δp/p = ± 3 % angesetzt, daß ist die Bandbreite in der der Umgebungsdruck gewöhnlich schwankt, für die relative Feuchte der größtmögliche Wert ϕ = 1, mit einer realistischen Meßungenauigkeit von Δϕ= ± 10 % und den relativen Fehler mit dem der Sättigungsdruck zu bestimmen ist zu Δp" / p "= ± 5 % angenommen, so ergeben sich für den Feuchteeinflußfaktor FfL und dessen relativen Fehler ΔFfL/FfL die in folgender Tabelle in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur dargestellten Werte.
TfL
( °C)
p"(TfL)
(bar)
FfL
( - )
± FfL/FfL
( % )
- 40 0.000124 0.99988 0.001434
- 30 0.000373 0.99963 0.004324
- 20 0.001029 0.99897 0.011908
- 10 0.002594 0.99741 0.030065
0 0.006107 0.99389 0.071031
10 0.012271 0.98773 0.143615
20 0.02337 0.97663 0.276622
30 0.04242 0.95758 0.512098
40 0.07375 0.92625 0.920432
50 0.12335 0.87665 1.626563
60 0.19920 0.80080 2.875564
70 0.31160 0.68840 5.232563


[0018] Aus der Beispielrechnung ist zu ersehen, daß der Feuchteeinfluß bei hohen Umgebungstemperaturen nicht vernachlässigt werden sollte, aber auch , daß die Fehler bei relativ ungenauer Bestimmung der relativen Luftfeuchte nicht wesentlich ins Gewicht fallen. Insbesondere kann mit einem Umgebungsdruck von p = 1 bar gerechnet werden, so daß eine Messung des Umgebungsdruckes entfallen kann.


Ansprüche

1. Verfahren zur Steuerung von Brennkraftmaschinen unter Berücksichtigung der Luftfeuchtigkeit, insbesondere für Kraftfahrzeuge mittels mindestens eines Temperatursensors (1) und eines Sensors (2) zur unmittelbaren oder mittelbaren Erfassung der relativen Luftfeuchte ϕ, umfassend folgende Verfahrensschritte:

a) Erfassung der Temperatur TfL der Luft und der relativen Luftfeuchte ϕ,

b) Ermittlung des Sättigungsdruckes p" (TfL) des Wasserdampfes für die erfaßte Temperatur TfL

c) Ermittlung eines Korrekturfaktors

wobei der Gesamtdruck p der feuchten Luft wahlweise als konstant angenommen oder zusätzlich erfaßt wird und

d) Ermittlung einer angepaßten Brennstoffmenge mittels des Korrekturfaktors FfL, die der Brennkraftmaschine zugeführt wird.


 
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Korrekturfaktors FfL die Einspritzzeit der Brennstoffmenge angepaßt wird.
 
3. Vorrichtung zur Ansteuerung von Brennkraftmaschinen , umfassend ein Steuergerät (5), einen Temperatursensor (1) und einen Sensor (2) zur unmittelbaren oder mittelbaren Erfassung der relativen Luftfeuchte ϕ, wobei der Temperatursensor (1) und der Sensor (2) zur Erfassung der relativen Luftfeuchte ϕ vor oder in einem Ansaugtrakt (10) der Brennkraftmaschine angeordnet sind, die Sensorausgänge mit dem Steuergerät (5) verbunden sind und das Steuergerät (5) den Korrekturfaktor nach Schritt c aus Anspruch 1 berechnet und die Brennstoffmenge diesem Korrekturfaktor anpaßt.
 
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drucksensor (3) zur Erfassung des Druckes p der angesaugten Luft vor oder im Ansaugetrakt angeordnet ist.
 
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der vor dem Ansaugtrakt angeordnete Drucksensor (3) als Höhenkorrektur-Drucksensor ausgebildet ist.
 
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Steuergerät (5) ein Speicherelement (4) zugeordnet ist, in dem die Kennlinie p"(TfL) des Sättigungsdruckes des Wasserdampfes abgelegt ist, welche dann gemäß Anspruch 1 definiert einsetzbar ist.
 
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Steuergerät (5) ein Algorithmus abgelegt ist, mit dem der Sättigungsdruck p"(TfL) des Wasserdampfes berechenbar ist, so daß dieser dann wie im Anspruch 1 definiert einsetzbar ist.
 


Claims

1. Method for controlling internal-combustion engines taking account of the atmospheric humidity, in particular for motor vehicles, by means of at least one temperature sensor (1) and a sensor (2) for directly or indirectly recording the relative atmospheric humidity ϕ, comprising the following method steps:

a) recording the temperature TfL of the air and the relative atmospheric humidity ϕ,

b) determining the saturation pressure p''(TfL) of the water vapour for the recorded temperature TfL

c) determining a correction factor

where the total pressure p of the humid air is optionally assumed to be constant or additionally recorded, and

d) determining an adapted fuel quantity, which is fed to the internal-combustion engine, by means of the correction factor FfL


 
2. Method according to Claim 1, characterized in that the injection time for the fuel quantity is adapted by means of the correction factor FfL.
 
3. Device for controlling internal-combustion engines, comprising a control unit (5), a temperature sensor (1) and a sensor (2) for directly or indirectly recording the relative atmospheric humidity ϕ, the temperature sensor (1) and the sensor (2) for recording the relative atmospheric humidity ϕ being arranged upstream of or in an intake section (10) of the internal-combustion engine, the sensor outputs being connected to the control unit (5) and the control unit (5) calculating the correction factor in accordance with step c from Claim 1 and adapting the fuel quantity to this correction factor.
 
4. Device according to Claim 3, characterized in that a pressure sensor (3) for recording the pressure p of the intake air is arranged upstream of or in the intake section.
 
5. Device according to Claim 4, characterized in that the pressure sensor (3) arranged upstream of the intake section is designed as a level-correction pressure sensor.
 
6. Device according to one of Claims 3 to 5, characterized in that the control unit (5) is assigned a memory component (4), in which the characteristic curve p''(TfL) of the saturation pressure of the water vapour is stored, which can then be used as defined in Claim 1.
 
7. Device according to one of Claims 3 to 5, characterized in that an algorithm is stored in the control unit (5), by means of which algorithm it is possible to calculate the saturation pressure p''(TfL) of the water vapour, so that it can then be used as defined in Claim 1.
 


Revendications

1. Procédé de commande de moteurs à combustion interne en tenant compte de l'humidité de l'air, en particulier pour véhicules automobiles, au moyen d'au moins un capteur de température (1) et d'un capteur (2) pour la saisie directe ou indirecte de l'humidité relative de l'air ϕ, comprenant les étapes de procédé suivantes :

a) saisie de la température TfL de l'air et de l'humidité relative de l'air ϕ,

b) détermination de la pression de saturation p" (TfL). de la vapeur d'eau pour la température saisie TfL,

c) détermination d'un facteur de correction

la pression totale p de l'air humide étant au choix considérée comme constante ou saisie en plus,
et

d) détermination au moyen du facteur de correction FfL d'une quantité de carburant adaptée qui est introduite dans le moteur à combustion interne.


 
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la durée d'injection de la quantité de carburant est adaptée au moyen du facteur de correction FfL.
 
3. Dispositif de commande de moteurs à combustion interne, comprenant un appareil de commande (5), un capteur de température (1) et un capteur (2) pour la saisie directe ou indirecte de l'humidité relative de l'air ϕ, dans lequel le capteur de température (1) et le capteur (2) pour saisir l'humidité relative de l'air ϕ sont agencés en amont ou dans un trajet d'aspiration (10) du moteur à combustion interne, les sorties des capteurs sont raccordées à l'appareil de commande (5) et l'appareil de commande (5) calcule le facteur de correction selon l'étape c de la revendication 1 et adapte la quantité de carburant à ce facteur de correction.
 
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un capteur de pression (3) est agencé en amont ou dans le trajet d'aspiration pour saisir la pression p de l'air aspiré.
 
5. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le capteur de pression (3) agencé devant le trajet d'aspiration se présente sous la forme d'un capteur de pression à correction de niveau.
 
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce qu'à l'appareil de commande (5) est affecté un élément de mémorisation (4) dans lequel est mémorisée la courbe caractéristique p"(TfL) de la pression de saturation de la vapeur d'eau qui peut être ensuite utilisée comme défini selon la revendication 1.
 
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que dans l'appareil de commande (5) est mémorisé un algorithme avec lequel la pression de saturation p"(TfL) de la vapeur d'eau peut être calculée de sorte qu'elle puisse être utilisée ensuite comme défini dans la revendication 1.
 




Zeichnung