[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine
in feuchter Umgebung.
[0002] Im allgemeinen wird bei der Abstimmung von Motoren dem Wasserdampfgehalt der angesaugten
Luft wenig Beachtung geschenkt, weil bei normalen Abstimmbedingungen die Temperatur
der Luft niedrig und damit der Wasserdampfgehalt der Luft vernachlässigbar klein ist.
Während des Betriebes bei hohen Lufttemperaturen und hoher Luftfeuchte, wie beispielsweise
in tropischen Klimazonen vorliegend, nimmt der Wasserdampfgehalt der Luft nicht mehr
zu vernachlässigende Größenordnungen an. Dies kann dazu führen, daß die für die Abstimmung
der Brennkraftmaschine zugeführte Brennstoffmasse um mehr als 10% zu hoch ist. Bei
Kraftfahrzeugen mit Otto-Motoren mit -Regelung wird dieser Fehler automatisch ausgeregelt,
wobei dies jedoch eine gewisse Zeit erfordert und aufgrund des großen Regelbereiches
zu Ungenauigkeiten führt. Bei Dieselmotoren hingegen scheidet eine solche Regelung
gänzlich aus. Daher wird bei Dieselmotoren eine Voreinstellung getätigt, die entweder
auf maximale Leistung oder minimale Emission gerichtet ist. Dazu kann der Dieselmotor
auf maximale Feuchte eingestellt werden, was jedoch zu Leistungseinbußen führt, oder
aber es kommt bei höherer Luftfeuchtigkeit zu verstärkter Rußbildung.
[0003] Aus der EP 509 496 B1 ist eine Regelvorrichtung für einen Gasturbinenbrenner zur
Erzielung einer stabilen Verbrennung mit begrenzter No
x -Emission bekannt, umfassend eine Einrichtung zur Messung einer Eigenschaft der Frischluft,
nämlich der Temperatur und/oder der Feuchtigkeit, eine Einrichtung zur Korrektur der
Frischluft-Strömungsrate oder des Verhältnisses von Kraftstoff-Strömungsrate zu Frischluft-Strömungsrate
entsprechend der Änderung in der gemessenen Eigenschaft, so daß der Arbeitspunkt des
Brenners in einem stabilen Verbrennungsbereich gehalten wird, wobei eine weitere Einrichtung
zur vorherigen Bestimmung und Speicherung einer Grenzlinie für stabile Verbrennungen
zwischen dem stabilen Verbrennungsbereich und einem instabilen Verbrennungsbereich
in einer Koordinationsebene der Frischluft-Strömungsrate und/oder des Verhältnisses
von Kraftstoffströmungsrate zu Frischluft-Strömungsrate sowie der Temperatur und/oder
Feuchtigkeit der Frischluft für jede Turbinenlast und eine Einrichtung zur Bestimmung
des momentanen Arbeitspunktes des Brenners in diesen Koordinaten vorgesehen sind,
wobei vorzugsweise die absolute Feuchtigkeit der Frischluft gemessen wird. Nachteilig
an der bekannten Regelvorrichtung ist, daß diese relativ aufwendig ist, da diverse
Kennlinien vorab zu bestimmen sind und der vorgesehene Regelvorgang, der durch einen
Mikroprozessor gesteuert wird, sehr komplex ist.
[0004] Aus der DE 44 40 796 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ansaugen und Beimischen
wenigstens eines Zusatzstoffes in eine Fluidströmung bekannt, insbesondere von Frischluft
in eine Brennstoffströmung, wobei der Zusatzstoff durch einen von der Fluidströmung
erzeugten Unterdruck bei inniger Vermischung mit dem Fluid angesaugt wird. Dazu ist
vorgesehen, daß der Feuchtigkeitsgehalt bzw. die relative Feuchtigkeit des Zusatzstoffes
vor dem Beimischen herabgesetzt werden, um den Schadstoffaustausch zu reduzieren.
Nachteilig an der Vorrichtung ist der apparative Aufwand, der den Einsatz insbesondere
in Kraftfahrzeugen erschwert.
[0005] Ferner ist aus US-A-5,586,524 ein Ansaugsystem einer Zweitakt-Brennkraftmaschine
bekannt mit einem Temperatur-Sensor, einem Feuchtigkeitssensor und einem Drucksensor.
Die Daten dieser Sensoren werden im Steuergerät zum Berechnen der Kraftstoffeinspritzmenge
benutzt.
[0006] Der Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Steuerung von Brennkraftmaschinen zu schaffen, mittels derer eine
einfache Anpassung der Brennkraftmaschine unter Berücksichtigung der Luftfeuchtigkeit
möglich ist.
[0007] Die Lösung des technischen Problems ergibt sich durch die Merkmale der Patentansprüche
1 und 3.
[0008] Durch die Ermittlung eines Korrekturfaktors aus den erfaßten Werten für die Temperatur
und die relative Luftfeuchte, mitiels dessen die Brennstoffmenge an die äußeren Umgebungsparameter
bzw. die verfügbare Sauerstoffmasse angepaßt wird, ergibt sich ein reduzierter Emissionsausstoß
und Brennstoffverbrauch ohne Leistungseinbußen. Des weiteren kann auf aufwendige Regelvorrichtungen
verzichtet werden und statt dessen eine Steuerung Anwendung finden.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Die einzige Figur zeigt ein schematisches Blockschaltbild der Vorrichtung
zur Steuerung eines Kraftfahrzeugmotors.
[0011] Die Vorrichtung zur Steuerung umfaßt einen Temperatursensor 1, einen Sensor 2 zur
Erkennung der relativen Feuchte, einen Drucksensor 3, ein Speicherelement 4 und ein
Steuergerät 5. Der Kraftfahrzeugmotor umfaßt einen Motorblock 6, in dem die einzelnen
Zylinder angeordnet sind, eine Luftansaugung 7, einen nachgeschalteten Luftfilter
8, einen Ansaugkrümmer 9, einen Ansaugtrakt 10, Luftzuführungen 11 für die einzelnen
Zylinder und eine Abgasleitung 12. Zusätzlich ist eine Kraftstoffieitung vorhanden,
wobei eine Einspritzanlage 13 zylinderindividuell die Kraftstoffmenge steuert. Der
Temperatursensor 1, der Sensor 2 und der Drucksensor 3 sind vor der Luftansaugung
7 angeordnet und erfassen jeweils Temperatur T
fL, relative Feuchte und den Gesamtdruck p der feuchten Luft. Die erfaßte Temperatur
T
fL wird an das Speicherelement 4 übergeben, in dem eine Funktion des Sättigungsdruckes
des Wasserdampfes p" (T
fL) abgelegt ist. Der zur erfaßten Temperatur T
fL zugehörige Sättigungsdruck des Wasserdampfes p" (T
fL), erfaßte relative Feuchte und der Gesamtdruck p werden in dem Steuergerät 5 zu einem
Korrekturfaktor F
fL gemäß folgender Beziehung zusammengefaßt:

[0012] Dieser Korrekturfaktor F
fL wird an die Einspritzanlage 13 übergeben und dort mit einer nominierten Einspritzzeit
multipliziert, so daß entsprechend auch die den Zylindern zugeführte Kraftstoffmenge
angepaßt ist. Über den Korrekturfaktor F
fL wird die dem Zylinder zugeführte Kraftstoffmenge der vorhandenen Sauerstoffmenge
angepaßt, die von der Luftfeuchtigkeit abhängig ist. Da der Drucksensor 3 den Luftdruck
mißt, kann ein meist bereits vorhandener Luftdruckmesser für die Höhenkorrektur dessen
Aufgabe übernehmen. Alternativ können der Temperatursensor 1, der Sensor 2 und der
Drucksensor 3 auch hinter dem Luftfilter 8 oder im Ansaugtrakt 10 angeordnet werden.
[0013] Nachfolgend wird die Herleitung des Korrekturfaktors F
fL näher erläutert. Hierzu wird der Ausdruck

untersucht, der den Einfluß der Luftfeuchte auf die zur Reaktion im Zylinder zur
Verfügung stehende trockene Luftmasse beschreibt. Dabei bedeuten
R = Gaskonstante,
m = Masse
und die Indizes stehen hier und im Folgenden für
f
L = feuchte Luft
L = trockene Luft und
D = Wasserdampf.
Für die Gesamtmasse der feuchten Luft gilt

Dies läßt sich mit den Molmassen M
i und den Substanzmengen n
i auch ausdrücken als

oder mit den Molanteilen v
i
Da die Summe aller Molanteile eines Gasgemisches gleich 1 ist, ergibt sich hier für
den Molanteil der trockenen Luft

so daß für das Verhältnis der Molmassen von feuchter zu trockener Luft auch geschrieben
werden kann

Aus der Beziehung für die allgemeine Gaskonstante

läßt sich dann das Verhältnis der Gaskonstante von trockener zu feuchter Luft berechnen.
Das Massenverhältnis von Wasserdampf zu trockener Luft wird ebenfalls über die Substanzmengen
und deren Molmassen ausgedrückt

wobei n
L / n
D = ξ molares Feuchteverhältnis [Mol
D / Mol
L] genannt wird, das über die relative Feuchte der Luft errechenbar ist. Es gilt

mit den am gleichen Ort zu bestimmenden Größen
- ϕ =
- relative, Luftfeuchte
- p =
- (Gesamt-) Druck der feuchten Luft und
- p"(TfL) =
- Sättigungsdruck des Wasserdampfes für die am Ort herrschende Temperatur der feuchten
Luft TfL.
[0014] Wird jetzt noch der Molanteil des Wasserdampfes mit dem Feuchtverhältnis ausgedrückt,

so ergibt sich für das Verhältnis der Gaskonstanten bzw. der Molmassen

[0015] Für den gesuchten Ausdruck der den Einfluß der Luftfeuchte auf die Einspritzdauer
beschreibt, folgt daraus

oder

[0016] Aus dem Fehlerfortpflanzungsgesetz folgt für den relativen Fehler ΔF
fL/F
fL des Feuchtefaktor F
fL
[0017] Wird für den Umgebungsdruck p = 1 bar und dessen relativen Fehler Δp/p = ± 3 % angesetzt,
daß ist die Bandbreite in der der Umgebungsdruck gewöhnlich schwankt, für die relative
Feuchte der größtmögliche Wert ϕ = 1, mit einer realistischen Meßungenauigkeit von
Δϕ= ± 10 % und den relativen Fehler mit dem der Sättigungsdruck zu bestimmen ist zu
Δp" / p "= ± 5 % angenommen, so ergeben sich für den Feuchteeinflußfaktor F
fL und dessen relativen Fehler ΔF
fL/F
fL die in folgender Tabelle in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur dargestellten
Werte.
TfL
( °C) |
p"(TfL)
(bar) |
FfL
( - ) |
± FfL/FfL
( % ) |
| - 40 |
0.000124 |
0.99988 |
0.001434 |
| - 30 |
0.000373 |
0.99963 |
0.004324 |
| - 20 |
0.001029 |
0.99897 |
0.011908 |
| - 10 |
0.002594 |
0.99741 |
0.030065 |
| 0 |
0.006107 |
0.99389 |
0.071031 |
| 10 |
0.012271 |
0.98773 |
0.143615 |
| 20 |
0.02337 |
0.97663 |
0.276622 |
| 30 |
0.04242 |
0.95758 |
0.512098 |
| 40 |
0.07375 |
0.92625 |
0.920432 |
| 50 |
0.12335 |
0.87665 |
1.626563 |
| 60 |
0.19920 |
0.80080 |
2.875564 |
| 70 |
0.31160 |
0.68840 |
5.232563 |
[0018] Aus der Beispielrechnung ist zu ersehen, daß der Feuchteeinfluß bei hohen Umgebungstemperaturen
nicht vernachlässigt werden sollte, aber auch , daß die Fehler bei relativ ungenauer
Bestimmung der relativen Luftfeuchte nicht wesentlich ins Gewicht fallen. Insbesondere
kann mit einem Umgebungsdruck von p = 1 bar gerechnet werden, so daß eine Messung
des Umgebungsdruckes entfallen kann.
1. Verfahren zur Steuerung von Brennkraftmaschinen unter Berücksichtigung der Luftfeuchtigkeit,
insbesondere für Kraftfahrzeuge mittels mindestens eines Temperatursensors (1) und
eines Sensors (2) zur unmittelbaren oder mittelbaren Erfassung der relativen Luftfeuchte
ϕ, umfassend folgende Verfahrensschritte:
a) Erfassung der Temperatur TfL der Luft und der relativen Luftfeuchte ϕ,
b) Ermittlung des Sättigungsdruckes p" (TfL) des Wasserdampfes für die erfaßte Temperatur TfL
c) Ermittlung eines Korrekturfaktors

wobei der Gesamtdruck p der feuchten Luft wahlweise als konstant angenommen oder
zusätzlich erfaßt wird und
d) Ermittlung einer angepaßten Brennstoffmenge mittels des Korrekturfaktors FfL, die der Brennkraftmaschine zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Korrekturfaktors FfL die Einspritzzeit der Brennstoffmenge angepaßt wird.
3. Vorrichtung zur Ansteuerung von Brennkraftmaschinen , umfassend ein Steuergerät (5),
einen Temperatursensor (1) und einen Sensor (2) zur unmittelbaren oder mittelbaren
Erfassung der relativen Luftfeuchte ϕ, wobei der Temperatursensor (1) und der Sensor
(2) zur Erfassung der relativen Luftfeuchte ϕ vor oder in einem Ansaugtrakt (10) der
Brennkraftmaschine angeordnet sind, die Sensorausgänge mit dem Steuergerät (5) verbunden
sind und das Steuergerät (5) den Korrekturfaktor nach Schritt c aus Anspruch 1 berechnet
und die Brennstoffmenge diesem Korrekturfaktor anpaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drucksensor (3) zur Erfassung des Druckes p der angesaugten Luft vor oder im
Ansaugetrakt angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der vor dem Ansaugtrakt angeordnete Drucksensor (3) als Höhenkorrektur-Drucksensor
ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Steuergerät (5) ein Speicherelement (4) zugeordnet ist, in dem die Kennlinie
p"(TfL) des Sättigungsdruckes des Wasserdampfes abgelegt ist, welche dann gemäß Anspruch
1 definiert einsetzbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Steuergerät (5) ein Algorithmus abgelegt ist, mit dem der Sättigungsdruck p"(TfL) des Wasserdampfes berechenbar ist, so daß dieser dann wie im Anspruch 1 definiert
einsetzbar ist.
1. Method for controlling internal-combustion engines taking account of the atmospheric
humidity, in particular for motor vehicles, by means of at least one temperature sensor
(1) and a sensor (2) for directly or indirectly recording the relative atmospheric
humidity ϕ, comprising the following method steps:
a) recording the temperature TfL of the air and the relative atmospheric humidity ϕ,
b) determining the saturation pressure p''(TfL) of the water vapour for the recorded temperature TfL
c) determining a correction factor

where the total pressure p of the humid air is optionally assumed to be constant
or additionally recorded, and
d) determining an adapted fuel quantity, which is fed to the internal-combustion engine,
by means of the correction factor FfL
2. Method according to Claim 1, characterized in that the injection time for the fuel quantity is adapted by means of the correction factor
FfL.
3. Device for controlling internal-combustion engines, comprising a control unit (5),
a temperature sensor (1) and a sensor (2) for directly or indirectly recording the
relative atmospheric humidity ϕ, the temperature sensor (1) and the sensor (2) for
recording the relative atmospheric humidity ϕ being arranged upstream of or in an
intake section (10) of the internal-combustion engine, the sensor outputs being connected
to the control unit (5) and the control unit (5) calculating the correction factor
in accordance with step c from Claim 1 and adapting the fuel quantity to this correction
factor.
4. Device according to Claim 3, characterized in that a pressure sensor (3) for recording the pressure p of the intake air is arranged
upstream of or in the intake section.
5. Device according to Claim 4, characterized in that the pressure sensor (3) arranged upstream of the intake section is designed as a
level-correction pressure sensor.
6. Device according to one of Claims 3 to 5, characterized in that the control unit (5) is assigned a memory component (4), in which the characteristic
curve p''(TfL) of the saturation pressure of the water vapour is stored, which can then be used
as defined in Claim 1.
7. Device according to one of Claims 3 to 5, characterized in that an algorithm is stored in the control unit (5), by means of which algorithm it is
possible to calculate the saturation pressure p''(TfL) of the water vapour, so that it can then be used as defined in Claim 1.
1. Procédé de commande de moteurs à combustion interne en tenant compte de l'humidité
de l'air, en particulier pour véhicules automobiles, au moyen d'au moins un capteur
de température (1) et d'un capteur (2) pour la saisie directe ou indirecte de l'humidité
relative de l'air ϕ, comprenant les étapes de procédé suivantes :
a) saisie de la température TfL de l'air et de l'humidité relative de l'air ϕ,
b) détermination de la pression de saturation p" (TfL). de la vapeur d'eau pour la température saisie TfL,
c) détermination d'un facteur de correction

la pression totale p de l'air humide étant au choix considérée comme constante ou
saisie en plus,
et
d) détermination au moyen du facteur de correction FfL d'une quantité de carburant adaptée qui est introduite dans le moteur à combustion
interne.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la durée d'injection de la quantité de carburant est adaptée au moyen du facteur
de correction FfL.
3. Dispositif de commande de moteurs à combustion interne, comprenant un appareil de
commande (5), un capteur de température (1) et un capteur (2) pour la saisie directe
ou indirecte de l'humidité relative de l'air ϕ, dans lequel le capteur de température
(1) et le capteur (2) pour saisir l'humidité relative de l'air ϕ sont agencés en amont
ou dans un trajet d'aspiration (10) du moteur à combustion interne, les sorties des
capteurs sont raccordées à l'appareil de commande (5) et l'appareil de commande (5)
calcule le facteur de correction selon l'étape c de la revendication 1 et adapte la
quantité de carburant à ce facteur de correction.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un capteur de pression (3) est agencé en amont ou dans le trajet d'aspiration pour
saisir la pression p de l'air aspiré.
5. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le capteur de pression (3) agencé devant le trajet d'aspiration se présente sous
la forme d'un capteur de pression à correction de niveau.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce qu'à l'appareil de commande (5) est affecté un élément de mémorisation (4) dans lequel
est mémorisée la courbe caractéristique p"(TfL) de la pression de saturation de la vapeur d'eau qui peut être ensuite utilisée comme
défini selon la revendication 1.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que dans l'appareil de commande (5) est mémorisé un algorithme avec lequel la pression
de saturation p"(TfL) de la vapeur d'eau peut être calculée de sorte qu'elle puisse être utilisée ensuite
comme défini dans la revendication 1.