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EP 1 153 146 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.08.2002 Patentblatt 2002/32 |
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Anmeldetag: 28.01.2000 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0000/654 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0044/945 (03.08.2000 Gazette 2000/31) |
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DURCHLAUFOFEN MIT EINER EINRICHTUNG ZUM ABSCHRECKEN VON WERKSTÜCKEN SOWIE ABSCHRECKVERFAHREN
CONTINUOUS FURNACE COMPRISING A DEVICE FOR QUENCHING WORKPIECES AND QUENCHING METHOD
FOUR CONTINU POURVU D'UN DISPOSITIF POUR LA TREMPE DE PIECES ET PROCEDE DE TREMPE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
29.01.1999 DE 19903659 30.04.1999 DE 19919738
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.11.2001 Patentblatt 2001/46 |
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Patentinhaber: LOI Thermprocess GmbH |
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D-45138 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- KUEHN, Friedhelm
D-45472 Muelheim-Ruhr (DE)
- SCHALBERGER, Wolfgang
D-44139 Dortmund (DE)
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Vertreter: Harlacher, Mechthild |
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Ruhrgas AG,
Huttropstrasse 60 45138 Essen 45138 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-89/12111 DE-U- 29 717 714 GB-A- 1 181 169
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DE-A- 3 831 910 FR-A- 2 617 953 US-A- 5 667 603
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Durchlaufofen mit einer Einrichtung zum Abschrecken
von Werkstücken, wobei sich die Einrichtung an eine Schleuse zur Entnahme der Werkstücke
anschließt. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Abschrecken von Werkstücken.
[0002] Der Durchlaufofen kann als Stoßofen, Rollenherdofen oder Drehherdofen ausgebildet
sein. Die Werkstücke befinden sich während des Transports durch den Ofen auf Chargenträgern,
und zwar auf Rosten oder ähnlichem. in dem Ofen sind die Werkstücke einem Reaktionsgas,
hier Endogas, ausgesetzt.
[0003] Aus der Praxis ist bekannt, die Werkstücke nach dem Aufkohlen oder Carbonitrieren
im Durchlaufofen in Wasser-, Öl- oder Salzbädem, die sich an den Ofen anschließen,
abzuschrecken. Die Verwendung von flüssigen Abschreckmitteln ist problematisch, weil
nach dem Abschrecken Reste von Öl-, Salz- oder Wasserzusätzen von den Werkstücken
entfernt und entsorgt werden müssen. Dies kann Umweltprobleme zur Folge haben. Außerdem
ist die Verwendung von Öl und Salz als Abschreckmittel sicherheitstechnisch problematisch.
Des weiteren ist die Bandbreite der Vorzüge der Werkstücke, je nach Werkstückgeometrie,
beim Abschrecken in flüssigen Abschreckmitteln sehr hoch.
[0004] FR-A-2617953 beschreibt einen Durchlaufofen mit einer Einrichtung zum Abschrecken
von Werkstücken, wobei sich die Einrichtung an eine Schleuse zur Entnahme der Werkstücke
anschließt, sich vertikal an die Schleuse eine Abschreckkammer anschließt und die
Schleuse mit einer Transportvorrichtung versehen ist, die die Werkstücke zwischen
Schleuse und Abschreckkammer transportiert. Die Werkstücke können mit einem Kühlgas
abgeschreckt werden.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Durchlaufofen mit einer Einrichtung zum Abschrecken
und ein Verfahren zum Abschrecken so weiterzuentwickeln, daß ein energiesparendes
und umweltschonendes Abschrecken von Werkstücken ermöglicht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den Ansprüchen 1 und 7 aufgeführten
kennzeichnenden Merkmale gelöst.
[0007] Die Werkstücke werden abgeschreckt, ohne die eingangs genannten Probleme bei der
Verwendung von flüssigen Abschreckmitteln in Kauf nehmen zu müssen. Vor allem entfällt
das Reinigen der Werkstücke von anhaftendem Öl, Salz oder Wasserzusätzen, was Umweltprobleme
zur Folge hat.
[0008] Das Abschrecken mit Kühlgas hat den Vorteil, daß die Verzüge der abgeschreckten Werkstücke
gering und zudem einheitlich sind.
[0009] Es ist herstellungstechnisch vorteilhaft, daß die Abschreckkammer nur eine Öffnung
zum Be- und Entladen aufweist.
[0010] Vorzugsweise ist die Abschreckkammer oberhalb der Schleuse angeordnet. Dies ermöglicht
eine wesentliche Weiterbildung der Erfindung, die darin besteht, daß die Transportvorrichtung
mit mindestens einer Spindel oder ähnlichen Einrichtung vertikal bewegt wird und daß
die Transportvorrichtung derart ausgebildet ist, daß diese die Öffnung zwischen Schleuse
und Abschreckkammer während des Abschreckens verschließt.
[0011] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist unterhalb der Transportvorrichtung
ein Transportboden zum horizontalen Transport der Werkstücke durch die Schleuse bei
geschlossener Abschreckkammer vorgesehen. Diese Weiterbildung ermöglicht, daß während
des Abschreckens der Werkstücke ein Beoder Entladen des Durchlaufofens möglich ist.
[0012] Vorzugsweise ist der Transportboden in einem festen Abstand zur Transportvorrichtung
angeordnet.
[0013] Erfindungsgemäß ist die Abschreckkammer druckdicht ausgeführt und mit mindestens
einem Umwälzventilator versehen.
[0014] Verfahrenstechnisch besteht die Lösung der gestellten Aufgabe darin, daß die Werkstücke
in der Schleuse im wesentlichen vertikal in eine Abschreckkammer transportiert werden,
in der die Werkstücke unter erhöhtem Druck von unter 10 bar mittels rezirkuliertem
Kühlgas abgeschreckt werden und daß nach Ablauf der Abschreckzeit die Werkstücke in
die Schleuse transportiert und aus dieser entnommen werden.
[0015] Vorzugsweise wird als Kühlgas Wasserstoff verwendet.
[0016] Vorteilhafterweise wird nach Beendigung der Abschreckzeit das Kühlgas in ein Gaszwischenspeicher
geflutet.
[0017] Erfindungsgemäß besteht dann die Möglichkeit, das Kühlgas aus dem Gaszwischenspeicher
zu Beheizungszwecken oder zur Herstellung von Reaktionsgas zu verwenden.
[0018] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im
Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert.
[0019] Die Zeichnung zeigt in:
- Fig. 1:
- eine Draufsicht auf eine Drehherdofen-Anlage in Ringkanalbauweise;
- Fig. 2:
- einen seitlichen Teil-Schnitt durch den Drehherdofen mit der Einrichtung zum Abschrecken.
[0020] Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Drehherdofen-Anlage wird zum Härten von Werkstücken
1, hier Getriebeteilen verwendet. Die Getriebeteile 1 sind auf Chargenträgern 2 (s.
Fig. 2), hier auf Rosten gestapelt. Die Ofenanlage weist einen Drehherdofen 3 in Ringkanalbauweise
auf, in dem die Werkstücke 1 unter einem Reaktionsgas, hier Endogas wärmebehandelt
werden. An einer Stelle ist eine isolierte Ofentür 4 zum Be- und Entladen vorgesehen.
[0021] An den Drehherdofen 3 schließt sich an die Ofentür 4 gasdicht eine Schleuse 5 an,
die wie in Fig. 2 dargestellt, eine Ausgangstür 6 aufweist. Oberhalb der Schleuse
5 befindet sich eine Abschreckkammer 7, die als Druckkammer mit einem wassergekühlten
Außenmantel ausgeführt ist. Die Schleuse ist mit einer Transportvorrichtung 8 versehen.
Die Transportvorrichtung 8 in der Schleuse 5 kann in Elevator-Fahrweise mittels mehrerer
Spindeln 9 oder ähnlicher Einrichtungen vertikal unter die Abschreckkkammer 7 gefahren
werden. Die Transportvorrichtung ist so ausgebildet, daß diese druckdicht eine Öffnung
12 zwischen Schleuse 5 und Abschreckkammer 7 verschließen kann, beispielsweise über
sogenannte nicht dargestellte Fingerpins.
[0022] Die Abschreckkammer 7 ist an eine Pumpstation 13 und einen Gaszwischenspeicher 14
für ein Kühlgas angeschlossen. In der Abschreckkammer befinden sich mehrere Umwälzventilatoren
10, deren Achsen senkrecht oder parallel zur Achse der Abschreckkammer 7 angeordnet
sind und die von Motoren 11 angetrieben werden. Ein in Fig. 2 dargestellter Wärmetauscher
15 kühlt das Kühlgas, während es umgewälzt wird.
[0023] Unterhalb der Transportvorrichtung 8 ist in festem Abstand zu dieser ein Transportboden
16 angeordnet, der bei geschlossener Abschreckkammer 7 einen Transport der Werkstücke
auf den Chargenträgern unter der Abschreckkammer ermöglicht. Hierfür sind die Spindeln
9 oder ähnliche Antriebe der Transportvorrichtung 8 an vier Stellen seitlich im Schleusenraum
5 angeordnet, so daß die Schleuse von einem Chargenträger passiert werden kann. Die
Spindeln 9 sind mit einem nicht dargestellten Strahlungsschutzschirm als Wärmeschutz
ausgerüstet.
[0024] Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren zum Abschrecken erläutert:
[0025] Nach Abschluß der Wärmebehandlung in dem Drehherdofen 3 wird die Ofentür 4 des Drehherdofens
3 geöffnet und ein Chargenträger 2, z. B. ein Rost von einem an sich bekannten Querstoßer
auf die Transportvorrichtung der Schleuse gestoßen. Die Transportvorrichtung 8 befindet
sich auf gleichem Niveau wie der Herd des Drehherdofens. Sobald der Querstoßer die
Ofentür durchfahren hat, kann diese bis auf ein Restmaß, das die Rückfahrt des Querstoßers
zuläßt, abgesenkt werden. Nachdem der Querstoßer die Schleuse verlassen hat, wird
die Transportvorrichtung 8 vertikal unter die Abschreckkammer 7 gefahren. Dabei verschließt
die Transportvorrichtung 8 die Abschreckkammer 7 gasdicht. Während des Transportes
der Werkstücke befindet sich in der Abschreckkammer, ebenso wie in der Schleuse, das
im Durchlaufofen eingesetzte Reaktionsgas. Die geschlossene kalte Abschreckkammer
wird mittels der Pumpstation 13 mit einem Kühlgas, vorzugsweise Wasserstoff oder Stickstoff,
geflutet und die Werkstücke bei einem Druck von unter 10 bar, vorzugsweise 9,5 bar,
mittels rezirkulierendem Kühlgas abgeschreckt.
[0026] Wenn als Kühlgas Wasserstoff verwendet wird, wird der Wasserstoff nach Ablauf der
Kühlzeit beim Druckausgleich auf Ofendruck in den Gaszwischenspeicher 14 geflutet
und zwischengespeichert. Das Kühlgas kann gespeichert werden, um es mehrfach als Kühlgas
zu verwenden, um es abschließend zu Verbrennungszwecken zu nutzen. Das Kühlgas könnte
auch zur Herstellung von Endogas für den Durchlaufofen benutzt werden oder aus dem
Gaszwischenspeicher zu Beheizungszwecken entnommen werden.
[0027] Nach dem Druckausgleich auf Ofendruck, und zwar um 3 mbar, wird die Abschreckkammer
7 mit dem Reaktionsgas, hier Endogas, gespült. Danach wird die Transportvorrichtung
8 abgesenkt und dabei die Werkstücke 1 aus der Abschreckkammer 7 in die Schleuse 5
transportiert. Der Transportboden befindet sich in der in Fig. 2 gestrichelt dargestellten
Position. Die Ausgangstür 6 der Schleuse 5 ist in an sich bekannter Art und Weise
mit einem brennenden Gasschleier versehen. Sie kann so frühzeitig geöffnet werden,
daß zeitgleich die Transportvorrichtung 8 in der Ausfahrebene ankommt, wenn die Ausgangstür
6 ihre geöffnete Stellung erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt kann außerdem ein nicht
dargestellter bekannter Rostauszieher auf die Transportvorrichtung 8 fahren und den
Rost 2 aus der Schleuse ziehen. Die Werkstücke 1 werden über eine Entladespeicherbahn
17 einem nicht dargestellten Anlaßofen zugeführt, an den sich eine Kühlstrecke anschließen
kann.
[0028] Nach Ausfahrt des Rostes 2 aus der Schleuse 5 wird die Ausgangstür 6 der Schleuse
verschlossen und die Schleuse 5 mit Endogas gespült. Das Gas kann in den Gaszwischenspeicher
14 gespült werden.
[0029] Wird Stickstoff als Kühlmedium eingesetzt, wird beim Spülvorgang über eine nicht
dargestellte Fackel ausgespült.
[0030] Die mit Kühlgas unter Druck abgeschreckten Werkstücke weisen nur geringe Verzüge
auf, die zudem einheitlich sind. Ein Nachwaschen der Werkstücke ist nicht notwendig.
Bedingt durch das Elevator-Prinzip ist das Spülvolumen gering. Bei geöffneter Schleusenausgangstür
befindet sich nur das bisher im Ofen eingesetzte Reaktionsgas in der Schleuse.
[0031] Besonders vorteilhaft ist, daß ein Entladen und Belanden des Durchlaufofens bei geschlossener
Abschreckkammer möglich ist.
[0032] Im Rahmen der Erfindung sind ohne weiteres Abwandlungsmöglichkeiten gegeben. So kann
die Abschreckkammer auch unterhalb der Schleuse angeordnet werden.
1. Durchlaufofen mit einer Einrichtung zum Abschrecken von Werkstücken, wobei sich die
Einrichtung an eine Schleuse zur Entnahme der Werkstücke anschließt und wobei sich
vertikal an die Schleuse (5) eine Abschreckkammer (7) anschließt, die an eine Pumpstation
(13) für ein Kühlgas angeschlossen ist, und daß die Schleuse mit einer Transportvorrichtung
(8) versehen ist, die die Werkstücke (1) zwischen Schleuse (5) und Abschreckkammer
(7) transportiert,
dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen Schleuse (5) und Abschreckkammer (7) eine gasdicht verschließbare Öffnung
(12) befindet und daß die Transportvorrichtung (8) derart ausgebildet ist, daß diese
die Öffnung (12) zwischen Schleuse (5) und Abschreckkammer (7) während des Abschreckens
verschließt.
2. Durchlaufofen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abschreckkammer (7) oberhalb der Schleuse (5) angeordnet ist.
3. Durchlaufofen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung (8) mit mindestens einer Spindel (9) oder ähnlichen Einrichtung
vertikal bewegt wird.
4. Durchlaufofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Transportvorrichtung (8) ein Transportboden (16), zum horizontalen
Transport der Werkstücke (1) durch die Schleuse (5) bei geschlossener Abschreckkammer
(7), vorgesehen ist.
5. Durchlaufofen nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Transportboden (16) in einem festen Abstand zur Transportvorrichtung (8) angeordnet
ist.
6. Durchlaufofen nach einen der Ansprüche 1 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abschreckkammer (7) druckdicht ausgeführt und mit mindestens einem Umwälzventilator
(10) versehen ist.
7. Verfahren zum Abschrecken von Werkstücken, die in einem Durchlaufofen kontinuierlich
unter einem Reaktionsgas wärmebehandelt und aus dem Durchlaufofen in eine Schleuse
überführt werden, an die sich eine Abschreckkammer zur Abschreckung unter Gas anschließt,
wobei die Werkstücke in der Schleuse (5) mittels einer Transportvorrichtung (8) im
wesentlichen vertikal in eine kalte Abschreckkammer (7) transportiert werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß während des Transportes der Werkstücke von der Schleuse (5) in die Abschreckkammer
(7) mittels der Transportvorrichtung (8) die Abschreckkammer (7) verschlossen wird,
daß die geschlossene Abschreckkammer mit Kühlgas geflutet wird und daß die Werkstücke
unter erhöhtem Druck von unter 10 bar mittels rezirkuliertem Kühlgas abgeschreckt
werden, wobei nach Ablauf der Abschreckzeit die Abschreckkammer (7) mit dem im Durchlaufofen
eingesetzten Reaktionsgas gespült wird und daß die Werkstücke in die Schleuse (5)
transportiert und aus dieser entnommen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekenzeichnet, daß als Kühlgas Wasserstoff verwendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung der Abschreckzeit das Kühlgas in einen Gaszwischenspeicher (14) geflutet
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlgas aus dem Gaszwischenspeicher (14) zu Beheizungszwecken oder zur Herstellung
von Reaktionsgas verwendet wird.
1. Continuous furnace with a device for quenching workpieces, said device adjoining a
lock (5) to remove said workpieces which is vertically adjoined by a quenching chamber
(7) which is connected to a pump station (13) for a cooling gas, wherein the lock
is provided with a transport device (8) which transports the workpieces (1) between
the lock (5) and the quenching chamber (7),
characterised in that an opening (12) which can be sealed gas-tight is located between the lock (5) and
the quenching chamber (7) and that the transport device (8) is designed so that it
seals the opening (12) between the lock (5) and the quenching chamber (7).
2. Continuous furnace according to claim 1,
characterised in that the quenching chamber (7) is arranged above the lock (5).
3. Continuous furnace according to claim 1 or 2,
characterised in that the transport device (8) is moved vertically with at least one spindle (9) or similar
device.
4. Continuous furnace according to any one of claims 1 through 3,
characterised in that, below the transport device (8), a transport floor (16) is provided for the horizontal
transport of the workpieces (1) through the lock (5) when the quenching chamber (7)
is closed.
5. Continuous furnace according to claim 4,
characterised in that the transport floor (16) is arranged at a fixed distance to the transport device
(8).
6. Continuous furnace according to either of claims 1 or 5,
characterised in that the quenching chamber (7) is pressure-tight and provided with at least one circulating
fan (10).
7. A method for quenching workpieces which are heat-treated in a continuous furnace under
a reaction gas and which are transferred from the continuous furnace into a lock to
which a quenching chamber for quenching the work pieces under a gas adjoins, the workpieces
in the lock (5) being transported substantially vertically into a cold quenching chamber
(7) by means of a transport device (8),
characterised in that,
during the transportation of the workpieces from the lock (5) into the quenching chamber
(7) by means of the transport device (8), the quenching chamber (7) is sealed, that
the sealed quenching chamber is flooded with cooling gas and that the workpieces are
quenched at elevated pressure of less than 10 bar by means of recirculated cooling
gas, the quenching chamber (7) being, after completion of the quenching time, rinsed
with the reaction gas used in the continuous furnace and that the workpieces are transported
into the lock (5) and removed therefrom.
8. Method according to claim 7,
characterised in that hydrogen is used as the cooling gas.
9. Method according to claim 8,
characterised in that, after completion of the quenching time, the cooling gas is flooded into a gas intermediate
storage facility (14).
10. Method according to claim 7 or 8,
characterised in that the cooling gas from the gas intermediate storage facility (14) is used for heating
purposes or for producing the reaction gas.
1. Four continu pourvu d'un dispositif pour la trempe de pièces, où le dispositif se
trouve en aval d'un sas pour la reprise des pièces et où en aval du sas (5) est disposée,
de manière verticale, une chambre de trempe (7), raccordée à une station de pompage
(13) pour un gaz de refroidissement, et où le sas est doté d'un dispositif de transport
(8) qui transporte les pièces (1) entre le sas (5) et la chambre de trempe (7),
caractérisé par le fait qu'une ouverture (12) pouvant être fermée et rendue étanche au gaz est disposée entre
le sas (5) et la chambre de trempe (7), et que le dispositif de transport (8) est
conçu de la sorte qu'il ferme l'ouverture (12) entre le sas (5) et la chambre de trempe
(7) lors de la trempe.
2. Four continu selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que la chambre de trempe (7) est disposée en amont du sas (5).
3. Four continu selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé par le fait que le dispositif de transport (8) est mû, de manière verticale, à l'aide d'au moins
une tige (9) ou d'un moyen similaire.
4. Four continu selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé par le fait qu'en aval du dispositif de transport (8) est prévu un plancher de transport (16) pour
le transport horizontal des pièces (1) à travers du sas (5) quand la chambre de trempe
(7) est fermée.
5. Four continu selon la revendication 4,
caractérisé par le fait que le plancher de transport (16) est disposé à une distance fixe du dispositif de transport
(8).
6. Four continu selon l'une des revendications 1 à 5
caractérisé par le fait que la chambre de trempe (7) est conçue de la sorte qu'elle conserve la pression et qu'elle
est dotée d'au moins un ventilateur de circulation (10).
7. Procédé pour la trempe de pièces soumises à un traitement thermique continu sous atmosphère
contrôlée dans un four continu et transférées du four continu vers un sas, en aval
duquel est disposée une chambre de trempe pour la trempe sous gaz, les pièces étant
transportées dans le sas (5) de manière essentiellement verticale vers une chambre
de trempe (7) froide à l'aide d'un dispositif de transport (8),
caractérisé par le fait
que, lors du transport des pièces du sas (5) vers la chambre de trempe (7) à l'aide du
dispositif de transport (8), la chambre de trempe (7) est fermée, que la chambre de
trempe fermée est remplie de gaz de refroidissement et que les pièces sont trempées
par du gaz de refroidissement circulé sous pression élevée restant en dessous de 10
bar, qu'à la fin du cycle de trempe la chambre de trempe (7) est balayée par l'atmosphère
contrôlée utilisée dans le four continu et que les pièces sont transportées dans le
sas (5) où elles sont ensuite reprises.
8. Procédé selon la revendication 7,
caractérisé par le fait que de l'hydrogène est utilisé comme gaz de refroidissement.
9. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé par le fait qu'à la fin du cycle de trempe le gaz de refroidissement est évacué dans un réservoir
de stockage intermédiaire de gaz (14).
10. Procédé selon l'une des revendications 7 ou 8,
caractérisé par le fait que le gaz de refroidissement issu du réservoir de stockage intermédiaire de gaz (14)
est utilisé pour les besoins de chauffage ou pour la production d'atmosphère contrôlée.

