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EP 0 780 222 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.08.2002 Patentblatt 2002/33 |
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Anmeldetag: 09.11.1996 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Säcken aus ein- oder mehrlagigen Schlauchabschnitten
Method and apparatus for manufacturing bags from single- or multi-ply tubes
Procédé et dispositif pour la fabrication de sacs de flans tubulaires mono- ou multi-couche
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
21.12.1995 DE 19548110
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.06.1997 Patentblatt 1997/26 |
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Patentinhaber: Windmöller & Hölscher |
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D-49525 Lengerich (DE) |
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Erfinder: |
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- Achelpohl, Fritz
49536 Lienen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 397 099 FR-A- 988 809
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DE-A- 2 055 016 US-A- 3 664 238
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Säcken aus ein- oder mehrlagigen
Schlauchabschnitten aus Papier oder thermoplastischem kunststoff, bei dem mindestens
ein Ende jedes flachflachliegenden Schlauchabschnitts zu einem Bodenquadrat aufgezogen
und die dadurch gebildeten Seiteneinschläge unter teilweise Überdeckung der Eckeinschläge
einander überlappend eingeschlagen und verklebt werden.
[0002] Bei der Herstellung von Säcken stellt die Verklebung der einander überlappend eingeschlagenen
Seiteneinschläge des zu einem Bodenquadrat aufgezogenen Bodens miteinander und mit
den Eckeinschlägen ein besonderes Problem dar, da diese Verklebung einerseits dicht
und fest sein soll, um dichte und stabile Böden zu schaffen, und da diese andererseits
einfach ausführbar sein soll, um die Bodenverklebungen mit einem möglichst geringen
Aufwand und insbesondere geringem maschinellen Aufwand bewerkstelligen zu können.
Es ist bekannt, zur Verklebung der Seiteneinschläge der Böden diese mit formatmässigen
Klebstoffaufträgen aus Kaltklebstoff oder Hotmelt zu versehen. Das Aufbringen derartiger
Klebstoffaufträge erfordert jedoch einen erheblichen maschinellen Aufwand und eine
ständige Wartung der den Klebstoff zuführenden Einrichtungen. Dieser Nachteil trifft
auch auf die DE-A-2 055 016 zu, die eine Vorrichtung zum gasdichten Verkleben von
Säcken, vorzugsweise aus Kunststoffolien offenbart, bei welcher unmittelbar vor dem
Umlegen der Bodenseitenumschläge auf die Bodeneckeinschläge im Bereich der gemeinsamen
Falzlinie ein auf Schmelztemperatur erhitzter "Hotmelt-Klebstoff" durch im Arbeitstakt
der Sackmaschine gesteuerte Düsen aufgetragen wird. Dieser "Hotmelt-Klebstoff" wird
zusätzlich zu den üblichen großflächigen Klebstoffaufträgen verwendet, weil "Hotmelt-Klebstoffe"
sehr schnell erstarren und eine große Klebekraft gewinnen, so dass die so erzielte
Verklebung den in der gemeinsamen Falz zwischen den Bodenseitenumschlägen und den
Eckeinschlägen wirkenden insbesondere bei Säcken aus Kunststorffolien starken, elastischen
Rückstellkräften widersteht. Eine derartige Verklebung muss direkt vor Ort, also im
Bodenleger, geschehen. Eine Vorkonfektionierung ist nicht möglich.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren der eingangs angegebenen Art zu
schaffen, mit der sich in einfacher Weise die zu einem Bodenquadrat aufgezogenen Böden
zulegen und verkleben lassen.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs angegebenen Art
dadurch gelöst, daß die Schlauchabschnitte in den miteinander zu verklebenden Bereichen
mit Beschichtungen aus thermoplastischem Kunststoff versehen, die Beschichtungen erwärmt
und aneinandergedrückt werden.
[0005] Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich die Böden bei ihrem Zulegen in einfacher
Weise dadurch dicht verkleben, daß die miteinander zu verklebenden Bereiche vollständig
oder teilweise mit Beschichtungen aus thermoplastischem Kunststoff versehen werden,
der nach seiner Erwärmung, also Plastivizierung, gut mit sich selbst verklebbar ist.
Die Kunststoffbeschichtungen werden auf das Papier in bekannter Weise aufgebracht.
Die Beschichtungen aus thermoplastischem Kunststoff können beispielsweise aus PE (Polyäthylen)
bestehen.
[0006] Zweckmäßigerweise wird der überlappende Seiteneinschlag auf dem Randbereich seiner
Innenseite mit einer Beschichtung mit thermoplastischem Kunststoff versehen. Auf diese
Weise kann eine gute Verklebung des überlappenden Seiteneinschlags mit der Außenseite
des überlappten Seiteneinschlags erzielt werden, insbesondere wenn der Schlauchabschnitt
auf seiner Außenseite vollflächig mit einer Kunststoffbeschichtung versehen ist.
[0007] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die mit
einer Beschichtung aus thermoplastischem Kunststoff versehene Außenseite des zugelegten
Bodens erwärmt und auf diese ein Bodendeckblatt aufgedrückt wird, dessen dem Boden
zugewandte, mit thermoplastischem Kunststoff beschichtete Seite zuvor erwärmt worden
ist. Dies Bodendeckblatt macht eine Beschichtung der Innenseite des überlappenden
Seiteneinschlags überflüssig und führt zu einer besonders dichten und festen Verklebung
des Bodens.
[0008] Statt eines formatmäßigen Aufbringens der dem Verkleben dienenden Kunststoffbeschichtungen
auf den Außenseiten der Schlauchabschnitte können diese nach einer bevorzugten Ausführungsform
auf ihren Außenseiten vollflächig mit Beschichtungen aus thermoplastischem Kunststoff
versehen sein. Diese Beschichtungen führen zusätzlich auch zu einer Erhöhung der Festigkeit
der Säcke und zu einer verbesserten Beständigkeit gegen Feuchtigkeitseinflüsse.
[0009] Selbstverständlich läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren mit besonderem Vorteil
auch dann anwenden, wenn die Schlauchabschnitte vollständig aus einer Folie aus thermoplastischem
Kunststoff bestehen.
[0010] Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich nicht nur die Böden bei ihrem Zulegen
verkleben, das erfindungsgemäße Verfahren kann auch zum Bilden der längsverlaufenden
Nähte bei der Herstellung der Schlauchabschnitte aus flachliegenden Materialbahnen
angewandt werden.
[0011] Zweckmäßigerweise werden die mit den aufgezogenen Böden versehenen Schlauchabschnitte
querliegend kontinuierlich gefördert, wobei die miteinander zu verschweißenden Bereiche
über Heizeinrichtungen, wie beheizte Bleche, Platten oder Schwerter, gezogen werden,
die die miteinander zu verklebenden Bereiche durch Plastivizierung der Kunststoffbeschichtungen
aktivieren.
[0012] Sollen auf die zugelegten Böden Bodendeckblätter aufgeklebt werden, werden die miteinander
zu verschweißenden Flächen des Bodens und des Bodendeckblatts über beheizte Platten
geleitet.
[0013] Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einer die
mit aufgezogenen Böden versehenen Schlauchabschnitte querliegend fördernden Fördereinrichtung
zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß zum Einschlagen der Seitenteile ein
gestellfestes beheiztes Lineal vorgesehen ist, um dessen zueinander parallelen Seitenkanten
gestellfeste Leit- und/oder Andrückstäbe die Seiteneinschläge falten, wobei zwischen
die einander zunehmend überlappenden Seiteneinschläge ein beheiztes Schwert greift,
das die miteinander zu verklebenden Bereiche der Seiteneinschläge erwärmt. Das Lineal
kann im Querschnitt die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks oder Trapezes besitzen.
Zweckmäßigerweise nimmt die Höhe des Dreiecks oder des Trapezes in Transportrichtung
zunehmend ab.
[0014] Um zu verhindern, daß eine Seite des Bodens mit der angrenzenden Seitenwand des flachliegenden
Sackes verklebt, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der Bodenbereich
des Schlauchabschnitts über eine Tischplatte gezogen wird und ein gestellfestes Trennblech
vorgesehen ist, das zwischen eine Seite des in die Ebene des flachliegenden Schlauchabschnitts
geklappten Bodens und den darunterliegenden Endbereich des Schlauchabschnitts greift.
[0015] Zweckmäßigerweise ist ein gestellfestes Quetschwalzenpaar vorgesehen, durch das jeder
Boden nach dem Zulegen und Verkleben hindurchläuft, so daß die miteinander zu verklebenden
Teile fest aneinandergedrückt werden und eine gute Verklebung gewährleistet ist.
[0016] Soll auf den zugelegten Boden zusätzlich ein Bodendeckblatt aufgebracht werden, läuft
jeder zugelegte Boden unter einer gestellfesten Heizplatte hindurch, hinter der in
Förderrichtung ein gestellfest gelagerter Transportzylinder angeordnet ist, der auf
den Boden ein Bodendeckblatt aufdrückt, das auf seiner dem Boden zugewandten Seite
mit einer erwärmten Beschichtung aus thermoplastischem Kunststoff versehen ist. Um
die Beschichtung zu erwärmen, kann der Transportzylinder über einen Teil seines Umfangs
von einer beheizten gekrümmten Schale eingefaßt sein.
[0017] Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung besteht die Vorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einer die mit aufgezogenen Böden versehenen Schlauchabschnitte
querliegend fördernden Fördereinrichtung erfindungsgemäß aus an endlosen und mit gleicher
Fördergeschwindigkeit wie die Fördereinrichtung und parallel zu dieser umlaufenden
Fördermitteln angeordneten beheizten Platten, die sich auf die inneren Bereiche der
mit den einzuschlagenden äußeren Bereichen zu verklebenden Eckeinschläge legen und
deren zueinander parallelen Kanten die Faltkanten für die Seiteneinschläge bilden,
wobei zum Einschlagen der Seiteneinschläge gestellfeste Leit- und/oder Andrückstäbe
vorgesehen sind, wobei die miteinander zu verklebenden Bereiche der einander überlappend
eingeschlagenen Seiteneinschläge über gestellfeste beheizte Schwerter laufen und wobei
die beheizbaren Platten vor Einlauf der Böden in die Preßwalzenpaare gegensinnig ausgeschwenkt
werden.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigt
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine Seite eines querliegend geförderten flachliegenden Schlauchabschnitts
mit aufgezogenem Bodenquadrat,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine Einrichtung zum einander überlappenden Einschlagen der Seiteneinschläge
eines Bodens mit Einrichtungen zum Erwärmen der aufgebrachten Kunststoffbeschichtungen
in schematischer Darstellung,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die Vorrichtung längs der Linie III-III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Vorrichtung nach den Fig. 2 und 3,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf einen quergeförderten flachliegenden Schlauchabschnitt mit zugelegtem
Boden und aufzuklebendem Bodendeckblatt während des Heranförderns,
- Fig. 6
- eine Vorrichtung zum Aufbringen eines einseitig erwärmten Bodendeckblatts auf einen
zugelegten Boden eines kontinuierlich geförderten flachliegenden Schlauchabschnitts,
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf einen quergeförderten Schlauchabschnitt mit einem auf den zugelegten
Boden aufgeklebten Bodendeckblatt,
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf einen quergeförderten Schlauchabschnitt mit aufgezogenem Bodenquadrat,
bei dem nur die miteinander zu verklebenden Bereiche mit Beschichtungen aus thermoplastischem
Kunststoff versehen sind,
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf den quergeförderten Boden nach Fig. 8 mit auf die Bodeneckeinschläge
aufgelegten beheizten mitlaufenden Formatplatten in schematischer Darstellung,
- Fig. 10
- eine Seitenansicht der an einer endlosen Kette umlaufenden Haltestempel für die beheizten
Format-platten,
- Fig. 11
- eine Seitenansicht der Vorrichtung nach den Fig. 9 und 10 in schematischer Darstellung,
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 11 in schematischer Darstellung und
- Fig. 13
- einen Schnitt längs der Linie XIII-XIII durch die Vorrichtung nach Fig. 12.
[0019] Aus Fig. 1 ist ein flachliegender Schlauchabschnitt 1 ersichtlich, der mit einem
aufgezogenen Bodenquadrat 2 versehen ist, das in die Ebene des flachliegenden Schlauchabschnitts
1 geklappt ist. Durch das aufgezogene Bodenquadrat haben sich die Eckeinschläge 4
in Form von gleichschenkeligen Dreiecken ausgebildet. Die seitlichen durch gestrichelte
Linien abgeteilten Bereiche des Bodenquadrats bilden die Seiteneinschläge 5, die beim
Zulegen des Bodens einander überlappend eingeschlagen werden.
[0020] Die Außenseite des Schlauchabschnitts 1 ist mit einer Beschichtung aus thermoplastischem
Kunststoff, beispielsweise PE, versehen. Auch der äußere Randbereich der Innenseite
des rechten Seiteneinschlags 5 ist formatmäßig mit einer Beschichtung 6 aus thermoplastischem
Kunststoff versehen. Zum Verkleben des zugelegten Bodens werden die miteinander zu
verklebenden Bereiche der Seiteneinschläge erwärmt, so daß die Kunststoffbeschichtungen
plastifiziert werden und durch einander überlappendes Einschlagen der Seiteneinschläge
miteinander verkleben. Bei dem einander überlappenden Einschlagen der Seiteneinschläge
5 verkleben diese nicht nur miteinander, sondern auch mit den von diesen überdeckten
Bereichen der Eckeinschläge.
[0021] Die Schlauchabschnitte 1 werden durch zwei Doppelbandförderer 7, von denen nur der
linke dargestellt ist, in Richtung des Pfeils A kontinuierlich gefördert.
[0022] Zum Zwecke des einander überlappenden Einschlagens der Seiteneinschläge 5 werden
die mit den Bodenquadraten versehenen Enden des Schlauchabschnitts 1 durch die Doppelbandförderer
7 über eine gestellfeste Tischplatte 8 gezogen, und zwar in der Weise, daß die noch
geöffneten Bodenquadrate 2 unter ein schwertförmiges Lineal 9 einlaufen, das gestellfest
gehalten ist und einen Querschnitt in Form eines gleichschenkeligen-Dreiecks oder
eines gleichschenkeligen Trapezes mit in Förderrichtung A abnehmender Höhe besitzt.
Die Seitenkanten 10, 11 des Lineals 8 bilden Faltkanten, um die die Seiteneinschläge
5 während ihres kontinuierlichen Transports einander überlappend eingeschlagen werden.
Zum Einschlagen der Seiteneinschläge 5 sind gestellfeste Stäbe 12 vorgesehen, die
die Seiteneinschläge 5 um die Faltkanten 10, 11 falten und gegen die Oberseite des
Lineals 9 andrücken. Das Lineal 9 ist durch in seinem Innern angeordnete und nicht
dargestellte Heizstäbe beheizt.
[0023] Zwischen die einander überlappend auf das Lineal 9 eingeschlagenen Seiteneinschläge
5 greift ein beheiztes gestellfest gehaltenes flaches Schwert 14, durch das die Beschichtung
6 und der mit dieser Beschichtung verklebende beschichtete Bereich auf der Außenseite
des überlappten Seiteneinschlags 5 plastifiziert wird. Nach dem überlappenden Einschlagen
der Seiteneinschläge läuft der zugelegte Boden zwischen das Preßwalzenpaar 15 hindurch,
so daß die miteinander zu verklebenden erwärmten Bereiche der Kunststoffbeschichtungen
fest aufeinandergedrückt werden und eine gute Verklebung erreicht wird. Die obere
Walze des Preßwalzenpaares 15 ist an einem federbelasteten Hebel gelagert, durch den
die obere Walze gegen die untere Walze federnd angedrückt wird.
[0024] Um zu verhindern, daß die eine Seite des in die Ebene des flachliegenden Schlauchabschnitts
1 geklappten Bodens mit dem angrenzenden beschichteten Bereich der Außenseite des
Schlauchabschnitts 1 verklebt, greift zwischen die Bodenhälfte und den angrenzenden
Bereich des Schlauchabschnitts 1 eine die Verklebung verhindernde Trennplatte 16.
[0025] Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 bis 7 wird auf den in die Ebene des flachliegenden
Schlauchabschnitts 1 geklappten zugelegten Boden 20 ein Bodendeckblatt 21 aufgeklebt.
[0026] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schlauchabschnitt 1 auf seiner Außenseite
durchgehend mit einer Beschichtung aus thermoplastischem Kunststoff versehen. Auch
das Bodendeckblatt 21 ist auf seiner Unterseite, also auf seiner dem Boden zugekehrten
Seite mit einer Beschichtung aus thermoplastischem Kunststoff versehen.
[0027] Zur Plastifizierung der miteinander zu verklebenden Beschichtungen läuft der flachliegend
über die Tischplatte 8 geförderte Boden unter einer beheizten Platte 22 hindurch,
die die mit Kunststoff beschichtete Oberseite des zugelegten Bodens erwärmt und dadurch
plastifiziert. Hinter dem Auslauf der beheizten Platte drückt ein Zuführzylinder 23,
der in nicht dargestellter Weise mit das Bodendeckblatt 21 haltenden Greifern versehen
ist, das Bodendeckblatt auf den zugelegten Boden 20 auf. Um die beschichtete Seite
des Bodendeckblatts zu erwärmen, ist der Auftragszylinder 23 über den dargestellten
Teil seines Umfangs mit einer beheizten schalenförmigen Platte 25 versehen, die gestellfest
gehalten ist.
[0028] Nach dem Aufdrücken des Bodendeckblatts 21 auf den zugelegten Boden 20, durchläuft
dieser das Preßwalzenpaar 26, dessen obere Walze an einem federbelasteteten Hebel
gelagert ist.
[0029] Aus Fig. 7 ist der Schlauchabschnitt 1 mit angeformten und zugelegten Boden mit aufgeklebtem
Bodendeckblatt 21 ersichtlich.
[0030] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8 bis 13 sind die miteinander zu verklebenden
Bereiche des Bodens mit formatmäßigen Aufträgen aus thermoplastischem Kunststoff versehen.
[0031] Aus Fig. 8 ist ein in Richtung des Pfeils A geförderter Schlauchabschnitt 1 aus Papier
ersichtlich, der mit einem aufgezogenen Bodenquadrat 30 versehen ist, das in die Ebene
des Schlauchabschnitts 1 geklappt ist. Die Eckeinschläge 31 des Bodenquadrats sind
mit nebeneinanderliegenden dreieckigen Beschichtungen 32 aus thermoplastischem Kunststoff
versehen, die durch einen Grauton angedeutet sind. Die Seiteneinschläge 33 sind an
ihren äußeren Seitenbereichen mit formatmäßigen Kunststoffbeschichtungen 34 versehen,
und zwar der auf seiner Innenseite und der linke auf seiner Außenseite.
[0032] Zum Erwärmen der formatmäßigen Beschichtungen 32 auf den Eckeinschlägen 31 sind erwärmte
schuhartige Platten 35 vorgesehen, die an einer oberhalb der Tischplatte 36 umlaufenden
endlosen Kette 37 durch Stempel 38 befestigt sind. Die Formatplatten 35 laufen mit
eine Geschwindigkeit, die der Fördergeschwindigkeit der Schlauchabschnitte 1 entspricht.
Die Formatplatten 36 legen sich in der aus Fig. 9 ersichtlichen Weise mittig auf die
Eckeinschläge 31 auf, so daß sie die in Fig. 9 gestrichelt gekennzeichneten formatmäßigen
Kunststoffbeschichtungen 32 erwärmen. Die Seitenkanten 39 der Formatbleche bilden
Faltkanten, um die die Seiteneinschläge 33 durch gestellfeste Führungs- und Andrückstangen
40 umgelegt werden. Die Oberseiten der Formatbleche 39 erwärmen die äußere Bereiche
der formatmäßigen Beschichtungen 32, so daß diese nach dem einander überlappenden
Einschlagen der Seiteneinschläge 33 mit sich selbst bzw. mit den entsprechenden Außenseiten
des Boden verkleben, die ebenfalls mit formatmäßigen Beschichtungen versehen sind.
[0033] Zur Erwärmung der beschichteten Randstreifen 34 der Seiteneinschläge sind beheizte
gestellfeste Schwerter 42 vorgesehen, die in der aus Fig. 12 ersichtlichen Weise die
Beschichtungen 34 auf der Außenseite und der Innenseite der Seiteneinschläge 33 erwärmen.
[0034] Die Stempel 38 sind schwenkbar in ihren Kettenhalterungen 44 befestigt, wobei Schwenkantriebe
vorgesehen sind, die die Formatplatten 39 in Richtung der Pfeile B und C aus den zugelegten
Böden herausschwenken, bevor diese durch den Walzenspalt des Preßwalzenpaares 45 laufen.
[0035] Die anhand der Fig. 10 bis 13 beschriebene Vorrichtung kann auch eingesetzt werden,
wenn die Schlauchabschnitte auf ihren Außenseiten vollflächig mit einer Beschichtung
aus thermoplastischem Kunststoff versehen sind.
1. Verfahren zum Herstellen von Säcken aus ein- oder mehrlagigen Schlauchabschnitten
(1) aus Papier, bei dem mindestens ein Ende jedes flachliegenden Schlauchabschnitts
(1) zu einem Bodenquadrat (2) aufgezogen und die dadurch gebildeten Seiteneinschläge
(5) unter teilweiser Überdeckung der Eckeinschläge (4) einander überlappend eingeschlagen
und verklebt werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schlauchabschnitte (1) in den miteinander zu verklebenden Bereichen mit Beschichtungen
(6) aus thermoplastischem Kunststoff versehen, die zuvor erkalteten Beschichtungen
erwärmt und zum Zwecke ihrer Verklebung miteinander aneinander gedrückt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der überlappende Seiteneinschlag (5) auf den Randbereich seiner Innenseite mit einer
Beschichtung (6) aus thermoplastischem Kunststoff versehen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einer Beschichtung aus thermoplastischem Kunststoff versehene Außenseite
des zugelegten Bodens (20) erwärmt und auf diese ein Bodendeckblatt (21) aufgedrückt
wird, dessen den Boden zugewandte, mit einem thermoplastischem Kunststoff beschichtete
Seite zuvor erwärmt worden ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlauchabschnitte auf ihren Außenseiten vollflächig mit Beschichtungen aus thermoplastischem
Kunststoff versehen werden.
5. Verfahren zum Herstellen von Säcken aus ein- oder mehrlagigen Schlauchabschnitten
(1) aus thermoplastischem kunststoff, bei dem mindestens ein Ende jedes flachliegenden
Schlauchabschnitts (1) zu einem Bodenquadrat (2) aufgezogen und die dadurch gebildeten
Seiteneinschläge (5) unter teilweiser Überdeckung der Eckeinschläge (4) einander überlappend
eingeschlagen und verklebt werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schlauchabschnitte (1) in den miteinander zu verklebenden Bereichen mit Beschichtungen
(6) aus thermoplastischem Kunststoff versehen, die zuvor erkalteten Beschichtungen
erwärmt und zum Zwecke ihrer Verklebung miteinander aneinander gedrückt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den aufgezogenen Böden versehenen Schlauchabschnitte (1) querliegend kontinuierlich
gefördert und die miteinander zu verschweißenden Bereiche über Heizeinrichtungen,
wie beheizte Bleche (39), Platten (9, 22) oder Schwerter (14), gezogen werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander zu verschweißenden Flächen des zugelegten Bodens (20) und des Bodendeckblatts
über beheizte Platten (22, 25) geleitet werden.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit einer
die mit aufgezogenen Böden versehenen Schlauchabschnitte (1) querliegenden fördernden
Fördereinrichtung (7),
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Einschlagen der Seitenteile (5) ein gestellfestes beheiztes Lineal (9) vorgesehen
ist, um dessen zueinander parallelen Seitenkanten gestellfeste Leit- und/oder Andrückstäbe
(12) die Seiteneinschläge falten, und dass zwischen die einander zunehmend überlappenden
Seiteneinschläge ein beheiztes Schwert (14) greift, das die miteinander zu verklebenden
Bereiche der Seiteneinschläge (5) erwärmt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Lineal (9) im Querschnitt die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks oder Trapezes
besitzt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Dreiecks oder des Trapezes in Transportrichtung zunehmend kleiner wird.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenbereich des Schlauchabschnitts über eine Tischplatte (8) gezogen wird und
ein gestellfestes Trennblech (16) vorgesehen ist, das zwischen einer Seite des in
die Ebene des flachliegenden Schlauchabschnitts geklappten Bodens und den darunterliegenden
Endbereich des Schlauchabschnitts greift.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein gestellfestes Quetschwalzenpaar (15) vorgesehen ist, durch das jeder Boden nach
dem Zulegen hindurchläuft.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass jeder zugelegte Boden (20) unter einer gestellfesten Heizplatte (22) hindurchläuft,
hinter der in Förderrichtung ein gestellfest gelagerter Transportzylinder (23) angeordnet
ist, der auf diesen ein Bodendeckblatt (21) aufdrückt, das auf seiner dem Boden zugewandten
Seite mit einer erwärmten Beschichtung aus thermoplastischem Kunststoff versehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportzylinder über einen Teil seines Umfangs von einer beheizten gekrümmten
Schale (25) eingefaßt ist.
15. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit einer
die mit aufgezogenen Böden (2) versehenen Schlauchabschnitte (1) querliegend fördernden
Fördereinrichtung (7), dadurch gekennzeichnet, dass an endlosen mit gleicher Fördergeschwindigkeit wie die Fördereinrichtung und parallel
zu dieser umlaufenden Fördermitteln (37) angeordnete beheizte Platten (35) vorgesehen
sind, die sich auf die inneren Bereiche der mit den einzuschlagenden äußeren Bereichen
zu verklebenden Eckeinschläge legen und deren zueinander parallele Kanten die Faltkanten
für die Seiteneinschläge bilden, dass zum Einschlagen der Seiteneinschläge gestellfeste
Leit- und/oder Andrückstäbe (40) vorgesehen sind, dass die miteinander zu verklebenden
Bereiche (34) der einander überlappend eingeschlagenen Seiteneinschläge (33) über
gestellfeste beheizte Schwerter (42) laufen und dass die beheizbaren Platten vor Einlauf
der Böden in die Presswalzenpaare gegensinnig ausgeschwenkt werden.
1. Method of producing bags from paper tube sections (1) with one or more layers, in
the case of which at least one end of each tube section (1) in the flat state is drawn
open to give a bottom square formation (2), and the resulting side folds (5) are folded
inwards such that they overlap one another, partially covering over the corner folds
(4) in the process, and adhesively bonded, characterized in that, in the regions which are to be adhesively bonded to one another, the tube sections
(1) are provided with coatings (6) of thermoplastic polymer material, and the previously
cooled coatings are heated and, for the purpose of being adhesively bonded to one
another, pressed against one another.
2. Method according to Claim 1, characterized in that, on the border region of its inner side, the overlapping side fold (5) is provided
with a coating (6) of thermoplastic polymer material.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the outer side of the closed-up bottom (20), said outer side being provided with
a coating of thermoplastic polymer material, is heated, and pressed onto said outer
side is a bottom cover sheet (21), of which the side which is directed towards the
bottom, and is coated with a thermoplastic polymer material, has previously been heated.
4. Method according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the tube sections are provided with coatings of thermoplastic polymer material over
the entire surface area of their outer sides.
5. Method of producing bags from thermoplastic-polymer tube sections (1) with one or
more layers, in the case of which at least one end of each tube section (1) in the
flat state is drawn open to give a bottom square formation (2), and the resulting
side folds (5) are folded inwards such that they overlap one another, partially covering
over the corner folds (4) in the process, and adhesively bonded, characterized in that, in the regions which are to be adhesively bonded to one another, the tube sections
(1) are provided with coatings (6) of thermoplastic polymer material, and the previously
cooled coatings are heated and, for the purpose of being adhesively bonded to one
another, pressed against one another.
6. Method according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the tube sections (1) provided with the drawn-open bottoms are conveyed continuously
in a transversely located state, and the regions which are to be welded to one another
are drawn over heating arrangements, such as heated lamellae (39), plates (9, 22)
or blades (14).
7. Method according to one of Claims 1 to 6, characterized in that those surfaces of the closed-up bottom (20) and of the bottom cover sheet which are
to be welded to one another are directed over heated plates (22, 25).
8. Apparatus for implementing the method according to one of Claims 1 to 7, having a
conveying arrangement (7) by means of which the tube sections (1) provided with drawn-open
bottoms are conveyed in a transversely located state, characterized in that provided for the purpose of folding inwards the side parts (5) is a framework-mounted
heated straight edge (9), around the mutually parallel side edges of which the framework-mounted
directing and/or pressure-exerting bars (12) fold the side folds, and in that engaging between the increasingly overlapping side folds is a heated blade (14),
which heats those regions of the side folds (5) which are to be adhesively bonded
to one another.
9. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the straight edge (9) is in the form of an isosceles triangle or trapezium in cross
section.
10. Apparatus according to Claim 9, characterized in that the height of the triangle or of the trapezium becomes increasingly smaller in the
transporting direction.
11. Apparatus according to one of Claims 8 to 10, characterized in that the bottom region of the tube section is drawn over a table top (8), and there is
provided a framework-mounted separating lamella (16) which engages between a side
of the bottom folded into the plane of the tube section in the flat state and the
end region of the tube section located therebeneath.
12. Apparatus according to one of Claims 8 to 11, characterized in that there is provided a framework-mounted pair of pinching rollers (15), through which
each bottom runs once it has been closed up.
13. Apparatus according to one of Claims 8 to 12, characterized in that each closed-up bottom (20) runs through beneath a framework-mounted heating plate
(22), downstream of which, as seen in the conveying direction, there is arranged a
framework-mounted transporting cylinder (23) which presses a bottom cover sheet (21)
onto said bottom (20), the bottom cover sheet being provided, on its side which is
directed towards the bottom, with a heated coating of thermoplastic polymer material.
14. Apparatus according to Claim 13, characterized in that the transporting cylinder is surrounded over part of its circumference by a heated
curved shell (25).
15. Apparatus for implementing the method according to one of Claims 1 to 7, having a
conveying arrangement (7) by means of which the tube sections (1) provided with drawn-open
bottoms (2) are conveyed in a transversely located state, characterized in that there are provided heated plates (35) which are arranged on endless conveying means
(37), circulating at the same conveying speed as, and parallel to, the conveying arrangement,
which position themselves on the inner regions of the corner folds to be adhesively
bonded to the outer regions to be folded inwards, and of which the mutually parallel
edges form the folding edges for the side folds, in that framework-mounted directing and/or pressure-exerting bars (40) are provided for folding
inwards the side folds, in that the side folds (33) folded inwards in a manner in which they overlap one another
have their regions (34), which are to be adhesively bonded to one another, running
over framework-mounted heated blades (42), and in that, before the bottoms run into the pair of pressing rollers, the heatable plates are
pivoted out in opposite directions.
1. Procédé de fabrication de sacs à partir de tronçons tubulaires (1) en papier, en une
ou plusieurs couches, où au moins une extrémité de chaque tronçon tubulaire (1) reposant
à plat est ouverte en un carré de fond (2) et les rabats latéraux (5) ainsi formés
sont rabattus et collés en se chevauchant, en recouvrant partiellement les rabats
de coin (4), caractérisé en ce que les tronçons tubulaires (1) sont pourvus dans les zones à assembler par collage de
revêtements (6) en matière synthétique thermoplastique, que les revêtements préalablement
refroidis sont chauffés et sont appliqués par pression les uns contre les autres dans
le but de leur collage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rabat latéral (5) à recouvrement est pourvu sur la zone de bord de son côté intérieur
d'un revêtement (6) en matière synthétique thermoplastique.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le côté extérieur pourvu d'un revêtement en matière synthétique thermoplastique du
fond plié (20) est chauffé et que sur celui-ci, une feuille de recouvrement de fond
(21) est appliquée dont le côté orienté vers le fond, revêtu d'une matière synthétique
thermoplastique, a été chauffée auparavant.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les tronçons tubulaires sont pourvus sur leurs côtés extérieurs sur toute la surface
de revêtements en matière synthétique thermoplastique.
5. Procédé de fabrication de sacs à partir de tronçons tubulaires (1) en matière synthétique
thermoplastique en une ou plusieurs couches, où au moins une extrémité de chaque tronçon
tubulaire (1) reposant à plat est ouverte en un carré de fond (2), et les rabats latéraux
(5) ainsi formés sont rabattus et collés en se chevauchant, en recouvrant partiellement
les rabats de coin (4), caractérisé en ce que les tronçons tubulaires (1) sont pourvus dans les zones à assembler par collage de
revêtements (6) en matière synthétique thermoplastique, que les revêtements auparavant
refroidis sont chauffés et sont appliqués par pression les uns contre les autres dans
le but de leur collage.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les tronçons tubulaires (1) pourvus des fonds ouverts sont convoyés continuellement
en position transversale et que les zones à assembler par soudage sont tirées sur
des installations de chauffage, comme des tôles (39), plaques (9, 22) ou lames (14)
chauffées.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les faces à assembler par soudage du fond plié (20) et de la feuille de recouvrement
de fond sont guidées sur des plaques chauffées (22, 25).
8. Dispositif pour la mise en oeuvre dû procédé selon l'une des revendications 1 à 7
avec une installation de convoyage (7) convoyant en position transversale les tronçons
tubulaires (1) pourvus des fonds ouverts, caractérisé en ce que pour rabattre les parties latérales (5), il est prévu une règle chauffée (9) solidaire
du bâti autour des arêtes latérales parallèles l'une à l'autre de laquelle des tiges
de guidage et/ou d'application (12) solidaires du bâti plient les rabats latéraux,
et en ce qu'il s'engage entre les rabats latéraux se recouvrant de plus en plus une lame chauffée
(14) qui chauffe les zones à assembler par collage des rabats latéraux (5).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la règle (9) présente en section transversale la forme d'un triangle ou trapèze à
branches égales.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la hauteur du triangle ou du trapèze devient de plus en plus petite dans la direction
de transport.
11. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la zone de fond du tronçon tubulaire est tirée sur un plateau de table (8) et qu'il
est prévu une tôle de séparation (16) solidaire du bâti qui s'engage entre un côté
du fond rabattu dans le plan du tronçon tubulaire reposant à plat et la zone d'extrémité
située en dessous du tronçon tubulaire.
12. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce qu'il est prévu une paire de rouleaux d'écrasement (15) solidaires du bâti à travers
laquelle passe chaque fond après le pliage.
13. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisé en ce que chaque fond plié (20) passe sous une plaque de chauffage (22) solidaire du bâti derrière
laquelle est disposé dans la direction de transport un cylindre de transport (23)
logé d'une manière solidaire du bâti qui applique sur celui-ci une feuille de recouvrement
de fond (21) qui présente sur son côté orienté vers le fond un revêtement chauffé
en matière synthétique thermoplastique.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que le cylindre de transport est encadré sur une partie de son pourtour par une coque
courbée chauffée (25).
15. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications 1 à 7
avec une installation de convoyage (7) convoyant en position transversale les tronçons
tubulaires (1) pourvus de fonds ouverts (2), caractérisé en ce que sont prévues des plaques chauffées (35) disposées à des moyens de convoyage sans
fin (37) tournant à la même vitesse de convoyage que l'installation de convoyage et
parallèlement à celle-ci, qui s'appliquent sur les zones intérieures des rabats de
coin à assembler par collage avec les zones extérieures à rabattre et dont les arêtes
parallèles l'une à l'autre forment les arêtes de pliage pour les rabats latéraux,
en ce que sont prévus pour rabattre les rabats latéraux des tiges de guidage et/ou d'application
(40) solidaires du bâti, en ce que les zones à assembler par collage (34) des rabats latéraux (33) rabattus en se chevauchant
passent sur des lames chauffées (42) solidaires du bâti et en ce que les plaques pouvant être chauffées, avant l'entrée des fonds dans les paires de rouleaux
de compression, sont pivotées en sens inverse vers l'extérieur.