[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schalten von mehreren Stromkreisen eines
Fahrzeuges und einen Schalter hierfür.
[0002] Derartige Schaltverfahren und die Schalter werden in der Fahrzeugtechnik zur Steuerung
vielzähliger Stromkreise und deren zugehörige Verbraucher im Bordnetz verwendet.
[0003] Bei herkömmlichen Schaltverfahren sind die Schaltkontakte eines Mehrpositionsschalter
direkt mit den zu schaltenden Stromkreisen elektrisch verbunden.
[0004] So werden die verschieden Beleuchtungszustände - Standlicht, Fahrlicht, Nebellicht,
Nebelschlusslicht und evtl. Fernlicht über einen einzigen Mehrfachschalter direkt
geschalten.
[0005] Durch die teils leistungsstarken Verbraucher, beispielsweise das Fahrlicht, bedingt,
müssen die Schaltkontakte fiir das Schalten hoher Leistungen - bzw. hoher Ströme bei
üblichem 12 Volt Bordnetz - ausgelegt sein, um einem funktionsstörendem Verschleiß
entgegenzuwirken.
[0006] Derartige Schalter sind durch die nötige Verwendung von verschleißarmen Kontakten
für das Schalten hoher Leistungen in der Herstellung aufwendig und teuer.
[0007] Aus der US 4 055 772 ist ein digital codiertes Stromversorgungssystem bekannt, bei
dem eine Starkstromversorgung mittels Starkstromschalter in Abhängigkeit von der Schaltstellung
der Schwachstromschalter schaltbar ist.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt ausgehend von diesem Stand der Technik die Aufgabe
zugrunde, ein Verfahren zum Schalten von mehreren Stromkreisen eines Fahrzeuges zu
schaffen, das den Einsatz kostengünstiger und einfach herzustellender Schalter ermöglicht
und gleichzeitig eine sichere Funktion gewährleistet.
[0009] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 4 gelöst.
[0010] Nach der Erfindung erfolgt die Steuerung der Stromkreise der Verbraucher indirekt
mittels einer binären Codierung der Positionen eines Betätigungselements mittels Schaltelemente,
beispielsweise Mikroschalter, die keine hohen Leistungen schalten müssen.
[0011] Die binäre Codierung ermöglicht die Verwendung von kostengünstigen Logikbausteinen
wie Gatter- oder Prozessorlogik, die wiederum die Stromkreise über bekannte verlustarme
kostengünstige elektrische Schalt- oder Steuerelemente (Thyristoren, Triacs, etc.)
steuert.
[0012] Hierdurch wird der Einsatz kostengünstiger Schalter für geringe Leistungen ermöglicht.
Zudem kann durch die binäre Codierung auf einheitliche kostengünstige Massenbauteile
für unterschiedlichste Anwendungen zurückgegriffen werden, da die speziiellen Schaltfunktionen
der Stromkreise erst durch die Logik bestimmt wird.
[0013] Eine derartige Logik kann beispielsweise aus einem evtl. programmierbaren Gatter
(Logic Array) oder einer Prozessorlogik bestehen.
[0014] Diese Logikbausteine können zumindest im Herstellungsprozeß leicht austauschbar an
oder im Schalter untergebracht sein.
[0015] Es ist aber auch denkbar die binäre Codierung eines Schalters bzw. der Position dessen
Betätigungselements über ein Bussystem einer zentralen Logik (Bordrechner) zuzuführen,
die zusätzlich für die Steuerung weiterer Bordfunktionen zuständig sein kann.
[0016] Nach der Erfindung ist die Anzahl der Codierungsmöglichkeiten größer ist als die
Anzahl der Positionen des Betätigungselements bzw. der gewünschten Schaltzustände.
Diese überzählige Anzahl der Codierungsmöglichkeiten wird zur Überprüfung (Redundanz)
der Positionen des Betätigungselements oder einer einzelnen bestimmten Schaltungsfunktion
verwandt.
[0017] Beispielsweise wird ein Schaltelement (Redundanzschalter) von dem Betätigungselement
über die Profilscheibe zusätzlich in der Stellung ein bestimmter Zustand aktiviert
("O" oder "I" - Stellung), in der über die anderen Schalteelemente dieser bestimmte
Zustand (codiert), wie "Fahrlicht an", bereits eingestellt ist. Diese doppelte Aktivierung
einer bestimmten Schaltfunktion ist miteinander ODER-verknüpft, so dass bereits eine
Aktivierung, also über den Redundanzschalter oder die anderen Schalter, zum Einschalten
des bestimmten Zustandes, wie z.B. "Fahrlicht an" ausreicht.
[0018] Hierdurch kann vermieden werden, dass eine sicherheitsrelevante Funktion -wie beispielsweise
"Fahrlicht an" trotz Fehlfunktion wegen dieser Redundanz weiterhin ordnungsgemäß ausgeführt
wird. Es können aber auch statt eines derartigen Redundanzschalters andere redundante
Prinzipien angewendet werden. Beispielsweise können über die Profilscheibe die Schaltelemente
bzw. Mikroschalter oder -taster derart betätigt werden, dass jede Codierungskombination
sich von einer benachbarten (beispielsweise 0000, 00II, 0I0I, I000, usw.) oder gar
einer beliebigen anderen in mindestens zwei Bit unterscheidet (beispielsweise 0000,
I00I, III0, 0III, usw). Die jeweilige erlaubte Kombination oder Änderung kann dann
von einer Logik überprüft werden und bei Fehlfunktion - im Falle einer Zweifachredundanz
- korrigierend eingreifen und/oder einen Alarm auslösen.
[0019] Weiter vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0020] Die Erfindung wird im folgenden anhand einer in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsform erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgcmäßen Drehlichtschalters für ein Fahrzeug;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Ansicht des unteren Abschnitts eines Drehlichtschalters nach Fig.
1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf eine Platine eines Drehlichtschalters;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht nach Fig. 3 und
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung der Schaltpositionen eines Drehlichtschalters.
[0021] Der in Fig. 1 dargestellte Drehlichtschalter 1 weist an seiner Oberseite einen durch
eine Bedienperson betätigbaren Knopf 3 auf, der auf einem aus einem Gehäuse 2 herausragenden
Ende einer Achse 5 abnehmbar starr befestigt ist.
[0022] Die Achse 5 ist in der Ober- und Unterseite des Gehäuses 2 drehbar und längsverschicbbar
gelagert. Im Inneren des Gehäuses 2 ist im mittleren Bereich eine Platine 9 ortsfest
im Gehäuse angeordnet, wobei sich die Achse 5 senkrecht durch eine zentralc Ausnehmung
in der Platine 9 erstreckt. Selbstverständlich ist diese zentrale Ausnehmung in ihren
Innenabmessungen gegenüber den Außenabmessungen des den durch sie durchdringenden
Achsenabschnitts größer ausgebildet. Unterhalb der Platine 9 ist auf der Achse 5 eine
Profilscheibe 7 drehfest und längsverschiebbar angeordnet. Hierzu weist die Profilscheibe
7 eine zentrale Ausnehmung in Form eines Innensechskant auf, der dem Außensechskantbereich
dieses Abschnitts der Achse 5 in seinen Abmessungen entspricht bzw. geringfügig größer
ausgebildet ist.
[0023] Unterhalb der Profilscheibe 7 ist die Achse 5 in einem mit dem Gehäuse 1 bzw. dessen
Unterseite ortsfest angeordneten hohlzylindrischer Körper in Form einer Lagerhülse
8 drehbar und längsverschiebbar gelagert. Die Oberseite (Stirnseite) dieser Hülse
8 dient als unterer ortsfester Begrenzungsanschlag für die Unterseite der Profilscheibe
7, deren Oberseite mit den Kontakten der Mikroschalter 11 bis 14 in Berührung kommt
bzw. von diesen mit einer Federkraft beaufschlagt wird. Hierdurch ist die Profilscheibe
7 trotz Längsverschiebbarkeit der Achse 5 im Gehäuse in Längsrichtung ortsfest gelagert.
Um diese definierte Lage exakt zu halten, ist es auch denkbar die Profilscheibe 7
beispielsweise mittels eines Bajonettverschlusses an der Hülse 8 drehbar und in Längsrichtung
der Achse 5 ortsfest anzuordnen.
[0024] Die Begrenzung bei einem Herausziehen der Achse 5 über den Knopf 3 durch eine Bedienperson
wird in nicht näher dargestellter Weise durch Ausnehmungen und Vorsprünge auf der
Achse 5 und hiermit zusammenwirkenden ortsfest am Gehäuse angeordneten Elementen realisiert.
[0025] Umgekehrt kann die Achse 5 nur soweit hineingeschoben werden. bis die Unterseite
des Knopfes 3 an der Außenseite der Oberseite des Gehäuses 5 aufliegt.
[0026] Auf diese Weise wird ein Herauziehen und Hineinschieben der Achse 5 um einen definierten
Betrag gewährleistet, ohne dass hierdurch die Lage der Profilscheibe 7, in Längsrichtung
gesehen, verändert wird.
[0027] Wie in Fig. 2 ersichtlich weist die Profilscheibe 7 an ihrer Oberseite in Richtung
der Platine 9 ein aus Vorsprüngen und Ausnehmungen bestehendes Profil auf, das der
Betätigung der Mikroschalter 11 bis 14 dient.
[0028] Hierzu können die Mikroschalter 11 bis 13 tangential wie in Fig. 1 und Fig. 2 oder
in radialer Richtung wie in Fig. 3 und Fig. 4 angeordnet sein. Die Anordnung der Schalter
11 bis 14 entspricht hierbei dem Profil der Profilscheibe 7 und der gewünschten Schaltcharakteristik
der Schalter 11 bis 14.
[0029] Durch ein entsprechendes Zusammenwirken des oberseitigen Profils der Profilscheibe
7 und den gefederten Kontakten der Mikroschalter 11 bis 14 kann beispielsweise eine
Schaltcharakteristik wie in nachfolgender Tabelle erreicht werden.
| Stellung des Drehknopfs |
Funktion |
Schalter 11 |
Schalter 12 |
Schalter 13 |
Schalter 14 |
| I |
Parklicht links |
1 |
0 |
1 |
1 |
| II |
Parklicht rechts |
1 |
1 |
0 |
1 |
| III |
automatisches Fahrlicht |
1 |
0 |
0 |
1 |
| IV |
AUS |
0 |
0 |
0 |
1 |
| V |
Standlicht |
0 |
1 |
0 |
1 |
| VI |
Fahrlicht |
0 |
1 |
1 |
0 |
| automat. Fahrlicht: Fahrlicht, das in Abhängigkeit der detektierten Umgebungshelligkeit
gesteuert wird |
[0030] Hierbei entspricht eine aus Fig. 5 ablesbaren schematisch dargestellte Position I
bis VI des Drehknopfs 3 einer definierte Stellung bzw. Kombination der Schalter 11
bis 14. Bei der dargestellte Art der binären Codierung einer Schaltstellung fungiert
Schalter 14 als Redundanzschalter, der zur Gewährleistung einer besonders wichtigen
Funktion - wie beispielsweise hier das Fahr- bzw. Abblendlicht - trotz Funktionsstörung
beiträgt.
[0031] Die Funktion "Fahrlicht" wird zusätzlich zu der Codierung über Schalter 11 bis 13
zusätzlich durch eine "0"-Stellung (d.h. Fahrlicht aktiv) des Schalters 14 abgesichert.
Die "0"-Stellung (Fahrlicht aktiv) entspricht hier dem Verhalten "Schalter nicht betätigt"
bzw. "kein Strom" bzw. Leitung auf Masse", so dass über eine Logikschaltung das Fahrlicht
durch eine ODER-Verknüpfung mit dem 3-Bit Code für Fahrlicht (im Beispiel 011) eingeschalten
bleibt. Eine potentielle Fehlfunktion wird hierdurch als solche crkannt und kann sogar
als Alarm "Fehlfunktion" ausgegeben werden.
[0032] Dies hat den Vorteil, dass eine Fehlfunktion, wie Masseschluß einzelner oder aller
Schalter 11 bis 13, beispielsweise bei einem Ein- oder Ausschalten des zusätzlichen
Nebellichts nicht zu einem ungewollten und gefährlichen Abschalten des Fahrlichts
führen kann.
[0033] Es ist aber auch denkbar. den Redundanzschalter statt in "0"-Stellung in "I"-Stellung
zu realisieren. Hierdurch kann die Fehlfunktion "Stromschluß" statt "Masseschluß"
erkannt werden, da bei einem Stromschluß die entsprechende Leitung auf "I"-Potential
gezogen wird.
[0034] Derartige Redundanzschalter können aber auch in Kombination miteinander verwendet
werden, so dass beide Fehlfunktion detektiert und/oder fehlertolerant geschalten werden
können.
[0035] Selbstverständlich ist die binäre Codierung von Schaltstellungen eines Mehrfachschalters
nicht auf eine 3-Bit Codierung mit zusätzlichem Redundanzschalter beschränkt sondern
je nach benötigter Schaltstellungsanzahl als Mehrbit-Codierung mit einem oder sogar
mehreren Redundanzschaltern (z.B. für mehrere sicherheitsrelevante Schaltfunktionen)
ausführbar.
[0036] Durch das erfindungsgemäße Schaltverfahren wird eine kostengünstige einfache Bauweise
eines derartigen Schalters mit binärer Codierung mittels Mikroschalter für schwache
Leistungen und eventueller Redundanz ermöglicht. Statt der im Beispiel dargestellten
Redundanzart kann die Redundanz auch durch spezielle Codierungsstufen -z.B. Änderung
von mindestens zwei Zuständen pro Stufeoder Redundanzbits für Quersummen usw. realisiert
werden.
[0037] Die Steuerung der Stromkreise erfolgt dann über eine Steuerungselektronik mit Logikeinheit
und Schalteinheit, die teilweise oder insgesamt im oder am Schalter untergebracht
sein können. Vorteilhafterweise kann diese Steuerungselektronik als Teil einer zentralen
Steuerung - wie beispielsweise ein Bordrechner - ausgebildet sein.
[0038] Zusätzlich zu den Mikroschaltern 11 bis 14 befinden sich. wie aus Fig. 3 und Fig.
4 ersichtlich. auf der Platine 9 weitere Mikroschalter 15 und 16. Diese Mikroschalter
sind statt wie die zur Profilscheibe gerichteten Schalter 11 bis 14 in radial nach
innen zur Achse 5 gerichtet.
[0039] Sie können hierdurch durch entsprechende Ausnehmungen und Vorsprünge an der Oberfläche
der Achse 5 in diesem Bereich betätigt werden. Dies kann beispielsweise durch eine
Drehung oder durch ein Längsverschieben der Achse 5 erfolgen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
dienen diese Schalter 15 und 16 dem Detektieren eines zweistufigen Herausziehens bzw.
Hineinschiebens der Achse 5 und entsprechenden Schaltfunktionen wie Nebellicht und/oder
Nebelschlußlicht.
[0040] Um ein bedienerfreundliches Schalten des Schalters zu gewährleisten sind in dem Schalter
1 in nicht näher dargestellter Weise Rastkurven oder -elemente angeordnet die in üblicher
Weise einrastende Stellung in Dreh- und Längsrichtung gewährleisten.
1. Verfahren zum Schalten von mehreren Stromkreisen in einem Fahrzeug, insbesondere Lichtstromkreise,
wobei mehrere Positionen eines Betätigungselements (3) binär codiert werden, die binäre
Codierung einer Logik zugeführt wird und die Logik die Schaltung der Stromkreise steuert,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Position des Betätigungselements (3) redundant abgesichert und dadurch
eine Fehlfunktion erkannt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierung von der Logik über ein Bussystem ausgelesen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Logik als zentrale Logik zur Steuerung weiterer elektrischer Funktionen und der
jeweiligen Stromkreise ausgebildet ist.
4. Schalter für ein Fahrzeug, insbesondere Lichtschalter, zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Betätigungselement (3) und einer
Schalteinrichtung zur Erreichung mehrerer Schaltzustände abhängig von der Position
des Betätigungselements (3),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schalteinrichtung aus mehreren Schaltelementen mit jeweils zwei Schaltzuständen
aufgebaut ist, so dass sich eine binäre Codierung der Schaltzustände aller Schaltelemente
(11-13) abhängig von der Stellung des Betätigungselements (3) ergibt, um über eine
Logik die Stromkreise zu schalten und die Schalteinrichtung für mindestens eine Position
des Betätigungselements (3) wenigstens ein weiteres Schaltelement (14) aufweist, um
diese mindestens eine Position unabhängig von den Schaltzuständen der übrigen Schaltelemente
(11-13) redundant abzusichern.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente als Niederleistung schaltende Mikroschalter (11-14) ausgebildet
sind.
6. Schalter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement als Drehknopf (3) ausgebildet ist, der über eine Achse (5)
mit einer Profilscheibe (7) zur Betätigung der Schaltelemente (11-14) verbunden ist.
7. Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilscheibe auf der Achse drehfest und längsverschiebbar gelagert ist, so dass
der Drehknopf (3) mit seiner Drehachse zur Betätigung weiterer Schaltelemente (15,
16) herauszieh - und hineinschiebbar ist.
1. Method for switching a plurality of circuits in a vehicle, in particular lighting
circuits, a plurality of positions of an activation element (3) being binary-coded,
the binary coding being fed to a logic device and the logic device controlling the
switching of the circuits, characterized in that at least one position of the activation element (3) is redundantly protected and
as a result a malfunction is detected.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the coding is read out from the logic device via a bus system.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the logic device is embodied as a central logic device for controlling further electrical
functions and their respective circuits.
4. Switch for a vehicle, in particular a light switch, for carrying out the method according
to one of the preceding claims, having an activation element (3) and a switching device
for bringing about a plurality of switched states as a function of the position of
the activation element (3), characterized in that the switching device is constructed from a plurality of switching elements with two
switched states each so that a binary coding of the switched states of all the switching
elements (11-13) results as a function of the position of the activation element (3)
in order to switch the circuits by means of a logic device, and the switching device
has at least one further switching element (14) for at least one position of the activation
element (3) in order to protect this at least one position independently of the switched
states of the other switching elements (11-13).
5. Switch according to Claim 4, characterized in that the switching elements are embodied as microswitches (11-14) which switch with low
power.
6. Switch according to Claim 4 or 5, characterized in that the activation element is embodied as a rotary knob (3) which is connected via an
axle (5) to a profiled disk (7) for activating the switching element (11-14).
7. Switch according to Claim 6, characterized in that the profiled disk is mounted on the axle so as to be fixed in terms of rotation and
capable of displacement in the longitudinal direction so that the rotary knob (3)
can be pulled out and pushed in with its axis of rotation in order to activate further
switching elements (15,16).
1. Procédé pour commuter plusieurs circuits dans un véhicule, en particulier des circuits
d'éclairage, plusieurs positions d'un élément d'actionnement (3) étant codés de façon
binaire, le codage binaire étant amené à une logique et la logique commandant la commutation
des circuits,
caractérisé
en ce qu'au moins une position de l'élément d'actionnement (3) est protégée de façon redondante
et une fonction défectueuse est ainsi détectée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le codage est lu par la logique via un système de bus.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la logique est conçue comme une logique centrale pour la commande d'autres fonctions
électriques et des circuits respectifs.
4. Commutateur pour un véhicule, en particulier commutateur d'éclairage, pour l'application
du procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, avec un élément
d'actionnement (3) et un dispositif de commutation pour obtenir plusieurs états de
commutation en fonction de la position de l'élément d'actionnement (3),
caractérisé
en ce que le dispositif de commutation est conçu à partir de plusieurs éléments de commutation
comportant chacun deux états de commutation, de sorte qu'on obtient un codage binaire
des états de commutation de tous les éléments de commutation (11-13) en fonction de
la position de l'élément d'actionnement (3), pour commuter les circuits par l'intermédiaire
d'une logique, et le dispositif de commutation présente au moins un autre élément
de commutation (14) pour au moins une position de l'élément d'actionnement (3), afin
de protéger de façon redondante cette au moins une position indépendamment des états
de commutation des autres éléments de commutation (11-13).
5. Commutateur selon la revendication 4, caractérisé en ce que les éléments de commutation sont conçus comme des micro-rupteurs (11-14)commutant
de la basse puissance.
6. Commutateur selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement est conçu comme un bouton tournant (3), qui est relié par
un axe (5) à un disque profilé (7) pour l'actionnement des éléments de commutation
(11-14).
7. Commutateur selon la revendication 6, caractérisé en ce que le disque profilé est logé sur l'axe de manière résistante à la torsion et coulissante
dans le sens longitudinal, de sorte que le bouton tournant (3) peut être rentré en
poussant et sorti en tirant avec son axe de rotation pour l'actionnement d'autres
éléments de commutation (15, 16).