(19)
(11) EP 0 872 443 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.12.2002  Patentblatt  2002/50

(21) Anmeldenummer: 98810211.7

(22) Anmeldetag:  12.03.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B65H 31/06, B65H 33/02, B65H 31/32

(54)

Vorrichtung zur Bildung eines sich senkrecht zu den stehend aneinandergereihten Druckbogen erstreckenden Teilstapels

Device for forming a partial stack being perpendicular to printed sheets piled on edge and side by side

Dispositif pour former une pile partielle s'étandant perpendiculèrement aux feuilles imprimées rangées sur la tranche et une à côté de l'autre


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI

(30) Priorität: 18.03.1997 CH 64897

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.10.1998  Patentblatt  1998/43

(73) Patentinhaber: GRAPHA-HOLDING AG
6052 Hergiswil (CH)

(72) Erfinder:
  • von Aesch, Erwin
    4665 Oftringen (CH)
  • Mäder, Remy
    4310 Rheinfelden (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 623 542
US-A- 5 425 565
   
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 17, no. 667 (M-1524), 9. Dezember 1993 -& JP 05 221577 A (TOPPAN PRINTING CO LTD), 31. August 1993
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 95, no. 6, 31. Juli 1995 -& JP 07 061682 A (DAINIPPON PRINTING CO LTD), 7. März 1995
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bildung eines sich senkrecht zu den stehend aneinandergereihten Druckbogen erstreckenden Teilstapels durch Trennen von Druckbogen, die einer die Druckbogen in einer vorzugsweise geschuppten Formation etwa senkrecht zur Stapelbildungsrichtung fördernden Zuführvorrichtung nachgeschaltet ist und eine etwa horizontale Stapelführung aufweist, entlang derer eine zur Teilstapelbildung bestimmte, antreibbare mehrteilige Trenneinrichtung angeordnet ist, welche Teile der Trenneinrichtung jeweils ein gemeinsam mit dem anderen an dem Beschickungsende der Stapelführung zwischen zwei sich folgenden falzvoran angestellten Druckbogen eintauchende Spreizelemente einer die Druckbogen in Stapelführungsnähe auseinanderhaltenden Spreizvorrichtung aufweisen, von denen das in Stapelbildungsrichtung vorauslaufende Spreizelement dem hinteren Ende eines gebildeten Teilstapels und das nachlaufende Spreizelement dem vorderen Ende eines nachfolgenden Druckbogenstapels resp. Teilstapels, und denen ein zwischen den die Druckbogen auseinanderhaltenden Spreizelementen in den Druckbogenstapel eintreibbares Stützelement einer Stützvorrichtung zugeordnet ist.

[0002] Bei einer Einrichtung nach der US - A - 5 425 565 werden zum Stapeln von Kuverts diese einzeln von einer Kurvertfalzmaschine abgenommen und derart auf einer horizontalen Führung abgestellt, dass die nach unten gerichtete Klappe im oberen Randbereich angeordnet ist. Der Trennvorgang zweier Stapel erfolgt unmittelbar an der Zuführstelle der Kuverts, die einzeln von einem Schaufelrad an zwei in Kuverthöhe beabstandete Zinkenräder übergeben werden. In die durch die Zinkenräder zwischen jeweils zwei Kuverts gebildete Lücke werden zwei Stützelemente eingefahren, von denen eines der Rückseite eines vollendeten Stapels und das andere der Vorderseite eines folgenden Stapels zugeordnet ist.

[0003] Die JP - A - 05221577 vermittelt eine Vorrichtung zum Trennen eines Stapels auf dem Falz stehend aneinandergereihter Druckbogen. Hierzu ist eine unterhalb eines auf einem Tisch angeordneten Stapels stehender Druckbogen angetriebene senkrechte Spindel vorgesehen, die zur Bidlung eines Trennspaltes eine schwertähnliche Trennplatte und mit dieser antriebsverbundene Vortrennelemente bewegt.

[0004] Eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art ist in der EP - A - 0 623 542 offenbart.

[0005] Ein Hauptanliegen an eine solche Vorrichtung liegt in der zuverlässigen und schadlosen Trennung der Druckbogen zwischen zwei zu bildenden Teilstapeln, welche vorerst zur Zwischenlagerung transportiert und abgestellt oder unmittelbar anschliessend bei der Weiterverarbeitung wieder vereinzelt werden.

[0006] Daraus stellt sich die Aufgabe an die Erfindung, wonach auf eine einfache Weise eine Vorrichtung zu schaffen ist, mit welcher genaue Trennverhältnisse zwischen zwei Druckbogen eines Stapels zur Bildung von Teilstapeln zu erzielen sind.

[0007] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Spreizelemente der Spreizvorrichtung durch gegenseitige Annäherung der an einer zur Stapelbildungsrichtung parallelen Führungsanordnung nacheinander gelagerten Teile der Trennvorrichtung vereinigt an das Beschickungsende der Stapelführung versetzbar und in der Stapeltrennstellung zwischen zwei Druckbogen durch die in den Druckbogenstapel eintreibbaren Stützelemente der Stützvorrichtung voneinander trennbar sind.

[0008] Damit lassen sich die zur Bildung von Teilstapeln erforderlichen Funktionen in abgegrenzten Zusammenhängen entlang der Stapelführung ausführen, sodass klare Ablaufverhältnisse entstehen können.

[0009] Anschliessend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die bezüglich aller in der Beschreibung nicht näher erwähnten Einzelheiten verwiesen wird, anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Die Fig. 1 bis 9
die erfindungsgemässe Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen bei der Bildung von Teilstapeln aus Druckbogen,
Fig. 10
einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäss Linie X ö X in Fig. 9 und
Fig. 11
einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäss Linie XI ö XI in Fig. 6.


[0010] Die Fig. 1 bis 9 vermitteln die Herstellung eines Teilstapels 1 aus einem aus zugeführten Druckbogen 2 gebildeten Druckbogenstapels 3. Fig. 1 zeigt die Ausgangslage, in der sich die zweiteilige Trenneinrichtung 4 auf dem Rückweg in die Ausgangsstellung befindet. Auf der durch eine strichpunktierte Linie angedeuteten, aus Zugmitteln 32 -beispielsweise endlose, umlaufende Zahnriemen- und stationären Führungsleisten gebildeten Stapelführung 5 befindet sich ein durch eine Zuführvorrichtung 6 gebildeter Druckbogenstapel 3 aus aneinandergereihten auf dem Falz 7 stehenden Druckbogen 2. Diese kommen in einer geschuppten Formation an dem Beschickungsende 8 der Stapelführung 5 an. Die Stapelbildung erfolgt von dem Beschikkungsende 8 aus nach rechts.

[0011] Das vordere Ende 9 des Druckbogenstapels 3 liegt an einer den späteren Teilstapel 1 vorderseitig begrenzenden Endplatte 10 an, die wiederum an einem von zwei Einspannteilen 12, 13 einer Pressvorrichtung 11 ansteht und auf der Stapelführung 5 gleitend abgestützt ist.
Die vorgeschlagene Vorrichtung würde auch eine Zuführung der Druckbogen von unten an eine darüber angeordnete Stapelführung erlauben.
Mit der Pressvorrichtung 11 wird ein hinsichtlich seiner Länge vorbestimmbarer Teilstapel erfasst und in einer an die Stapelbildungsstrecke anschliessenden Umreifungsstation (nicht ersichtlich) oder auf dem Weg zu dieser zusammengepresst. Weiterhin vermittelt Fig. 1 die sich an einer Führungsanordnung 14 entlang der Stapelführung 5 in Rückfahrbewegung befindenden Einheiten 15, 16 der zweiteiligen Trenneinrichtung 4. Hierzu sind die jeweils aus einem Spreizelement 17, 18 einer Spreizvorrichtung 19 und einem Stützelement 20, 21 einer Stützvorrichtung 22 ausgebildeten Einheiten 15, 16 in eine Ruheposition versetzt, d.h. sie befinden sich unterhalb der Stapelführung 5.
Die dargestellten Einheiten 15, 16 sind durch Traggestelle 25, 26 an parallelen Schienen 23, 24 der Führungsanordnung 14 gleitend oder mit Kugelbüchsen geführt (siehe auch Fig. 10 und 11). An in Bewegungsrichtung der Einheiten 15, 16 entgegengerichtet abstehenden Auslegern 27 ist jeweils eine sich nach unten erstreckende kolbenstangenlose Kolbenzylindereinheit 28 befestigt, die an dem unteren Ende mit einem Support 29 verbunden ist. Die Traggestelle 25, 26 sind mit jeweils drei quer zur Bewegungsrichtung voneinander beabstandeten höckerartigen Aufbauten 30 ausgebildet, auf denen gegeneinandergerichtete Spreizelemente 17, 18 einer Spreizvorrichtung 19 in einem Lagerbock 31, in dem sie schwenkbar gelagert sind, angeordnet sind.
Die Spreizelemente 17, 18 sind mit einer nach unten resp. vom Druckbogenstapel 3 weg gerichtet wirkenden Rückstellkraft, die beispielsweise durch eine Drehfeder oder durch Gravitation erzielt werden kann, gegen einen die Schwenkbewegung nach unten begrenzenden Anschlag (nicht ersichtlich) beaufschlagt, sodass sie auf dem Rückweg in die Ausgangsstellung in einer Ausserwirkungslage gehalten sind.
Ein mit dem Kolben der Kolbenzylindereinheit 28 verbundener Mitnehmer 33 ist durch ein Zwischenglied 34 mit einem Antriebsträger 35 eines Stützelementes 20, 21 der Stützvorrichtung 22 verbunden, die auf die Breite des Antriebsträgers 35 verteilt jeweils drei bis annähernd an die Spreizelemente 17, 18 ragenden Stützplatten 42 bis 44 aufweisen, deren gegen die Stapelführung 5 gerichteten Enden im Sinne einer schonenden Vortriebsbewegung bezüglich Breite und Dicke keilförmig ausgebildet sind. Der Antriebsträger 35 der Stützelemente 20, 21 ist an zwei beabstandeten, einerseits im Traggestell 25, 26 und anderseits im Support 29 endseitig verankerten Führungsstangen 36, 37 verschiebbar geführt (siehe auch Fig. 10 und 11).
Durch die relativ breite Abstützungsfläche können die von der Vortriebsbewegung betroffenen Druckbogen 2 von den Stützplatten 42 bis 44 sorgfältig bestrichen werden.
Auf dem Rückweg in die Ausgangsposition haben die Einheiten 15, 16 den grössten Abstand im Zeitbereich des Endplatteneinschubes wieder verkleinert.
Mit den Bezugszeichen 38, 39 sind die zur gemeinsamen oder unabhängigen Bewegung gesteuerten Einheiten 15, 16 erforderlichen -seitlich versetzt zueinander angeordneten- Zahnriemen angedeutet, die endlos ausgebildet sind und um wenigstens eine Antriebsrolle (nicht dargestellt) umlaufen.

[0012] Nach Fig. 2 hat die Trenneinrichtung 4 die Ausgangsposition erreicht und die Einheiten 15, 16 sind sich gegenüberstehenden bzw. wenigstens annähernd mit aneinanderliegenden Stützelementen 21, 22 resp. Stützplatten 42 bis 44 zusammengeführt. Dabei haben sich die Spreizelemente 17, 18 der Spreizvorrichtung 19 bei der Annäherung der Einheiten 15, 16 gegenseitig zu einem hochgestellten Organ vereint, wobei das dem Druckbogenstapel 3 zugewandte Spreizelement 17 der Spreizvorrichtung 19 ein nasenähnliches Ende aufweist, welches das hochstehende Ende des anderen Spreizelementes 18 wenigstens teilweise überdeckt, sodass eine den Zuführstrom hemmende Stufe verhindert wird. Die Spreizvorrichtung 19 ist auf die sich stellenden Anforderungen vorbereitet, wonach die gegen die Stapelführung 5 geförderten Druckbogen 2 störungsfrei an dem Spreizelement 18 entlang gleiten können und beide Spreizelemente 17, 18 eine Form aufweisen, mit der eine Beschädigung der von ihnen betroffenen Druckbogen 2 ausgeschlossen wird. Die Spreizelemente 17, 18 weisen an den entgegengerichteten Seiten eine zahnflankenähnliche Form auf, sodass sie sich beim Aufrichten gegenseitig aneinander aufstellen oder abwälzen können. Zur Verschleissminderung können die betroffenen Oberflächen der Spreizelemente 17, 18 gehärtet oder vergütet sein.
Dass eine permanente Druckbogenzufuhr an die Stapelführung resp. ein kontinuierlicher Stapelaufbau stattfindet, vermitteln ein Vergleich der Stapellängen zwischen den Fig. 1 und 2 sowie die weiteren Fig. 3 bis 9.
Die Stützvorrichtung 22 befindet sich gemäss Fig. 2 weiterhin in eingefahrener Ruhelage, die Einheiten 15, 16 sind jedoch zum Einsatz vorbereitet.

[0013] Gemäss Fig. 3 ist aufgrund einer erreichten vorbestimmten Menge an gestapelten Druckbogen 2 für einen Teilstapel 1 die Trenneinrichtung 4 stromabwärts in eine Teilungs- bzw. Trennposition versetzt worden, in der die Spreizvorrichtung 19 durch Spreizelement 17 an dem bestehenden Druckbogenstapel 3 anliegt, bevor der nächstfolgende Druckbogen 2 der Schuppenformation die Stapelführung 5 auf der gegenüberliegenden Seite der Spreizvorrichtung 19 erreicht. Gegenüber Fig. 2 hat sich somit die Position der Trenneinrichtung 4 an der Führungsanordnung 14 geändert.
Anschliessend baut sich bei gleichgerichteter Bewegung des Trennelementes 4 an der in Stapelbildungsrichtung rückwärtigen Seite der Spreizvorrichtung 19, gegenüber dem Teilstapels 1, ein neuer Druckbogenstapel 3 auf, wie dies in Fig. 4 veranschaulicht ist. Dort befindet sich die Trenneinrichtung 4 also zwischen einem Teilstapel 1, der demnächst in eine an der Stapelführung 5 liegende Presse verschoben wird, und einem sich an der Stapelführung 5 laufend vergrössernden Druckbogenstapel 3.

[0014] Gemäss Fig. 5 hat die Trenneinrichtung 4 die Trennposition an der Stapelführung 5 erreicht, die sich u.a. aufgrund der gewählten bzw. vorbestimmten Länge eines Teilstapels 1 ergibt, d.h., es lassen sich mit der erfindungsgemässen Vorrichtung unterschiedlich lange Teilstapel 1 herstellen.
Vorerst werden nun an der mit der zunehmenden Stapellänge mitlaufenden Trenneinrichtung 4 die Stützelemente 20, 21 der Stützvorrichtung 22 ausgefahren und durch diese Bewegung die Spreizelemente 17, 18 der Spreizvorrichtung 19 voneinander entfernt, sodass ein Abstand zwischen dem Ende der vorauslaufenden Teilstapel 1 und dem Anfang des nachfolgenden Druckbogenstapel 3 entsteht.
Selbstverständlich könnten die Spreizelemente 17, 18 und die Stützelemente 20, 21 abgestimmt auf den gemeinsamen Bewegungsablauf durch eigene Antriebsmittel in die gewünschte Arbeitslage versetzt werden, jedoch erfolgt gemäss Fig. 5 dieser gemeinsame Bewegungsablauf, bei dem die Spreizelemente 17, 18 einen grösseren Eindringspalt für die nachfolgenden Sützelemente 20, 21, bzw. deren Stützplatten 42 bis 44 bewerkstelligen, durch die angetriebenen Stützelemente 20, 21 bzw. die auf die Spreizelemente 17, 18 einwirkenden Stützplatten 42 bis 44.
Durch eine nicht dargestellte Steuerung iniziiert, werden dabei die Kolben der Kolbenzylindereinheiten 28 der Einheiten 15, 16 angehoben, sodass die an den Spreizelementen 17, 18 angreifenden Stützelemente 20, 21 -an ihren abgerundeten Endkanten- die Spreizelemente 17, 18 den Abstand zwischen den anliegenden Druckbogen 2 vergrössernd zur Seite drängen und anschliessend zwischen die Druckbogen 2 einfahren.
Zur Begünstigung der Meidung einer Verletzung der an den Spreizelementen 17, 18 anliegenden Druckbogen 2 ist an den Stützelementen 20, 21 eine Vertiefung 40 vorgesehen (nur in Fig. 5 mit strichpunktierten Linien angedeutet), die es erlaubt, die Spreizelemente 17, 18 wenigstens teilweise aufzunehmen, sodass der durch sie erzeugte Reibungsdruck an den Oberflächen der Druckbogen 2 reduziert werden kann.

[0015] Fig. 6 zeigt bei fortschreitender Druckbogenstapelgrösse den Einbau einer Endplatte 41 an der Rückseite des mit höherer Geschwindigkeit von dem Druckbogenstapel 3 entfernten Teilstapels 1. In dieser Position hält die Einheit 15 über die Stützplatten 42 bis 44 vorläufig zusammen, solange, bis die Endplatte 41 in den aus den Stützplatten 42 bis 44 und Einspannteil 13 gebildeten schmalen Zwischenraum eingeführt ist. Während all diesen und den davor ausgeübten Funktionen läuft die Stapelbildung an der Stapelführung 5 ununterbrochen weiter.

[0016] Wie Fig. 7 zeigt, ist inzwischen das Stützelement 20 der Einheit 15 aus dem Zwischenraum in die Ruheposition unterhalb der Stapelführung 5 eingefahren und Spreizelement 15 hat durch das zurückgefahrene Stützelement 20 und die einwirkende Rückstellkraft ebenfalls die Ruhelage erreicht.
Der Teilstapel 1 wird nun durch Zusammenpressen der Druckbogen 2 und durch Verlegen in eine zusammenhängend gesteuert verbundene Presse versetzt, wo eine Abbindung oder Umreifung des Teilstapels 1 mit Bändern vorgenommen und letzterer aus der Maschine gestossen wird (nachlesbar in der EP - A - 0 623 542).

[0017] Es bedarf der Freistellung von Einspannteil 12 der Pressvorrichtung 11 resp. einer zusammenhängenden Abstimmung aller Funktionen der erfindungsgemässen Vorrichtung über eine Steuerung, damit ein rationeller und kontinuierlicher Ablauf zur unterbruchslosen, schnellen Herstellung von Teilstapeln 1 aus zugeführten Druckbogen 2 erzielt werden kann. Sobald der Teilstapel 1 abgepresst und mit Bändern umreift ist, stehen die Einspannteile 12, 13 der Pressvorrichtung 11 für das Einsetzen von Endplatten 10, 41 an den Stapelenden wieder zur Verfügung. Der Ausstoss des Teilstapels 1 aus der Pressvorrichtung erfolgt beispielsweise mittels antreibbarer Auflage in seitlicher Richtung.

[0018] Der nächstfolgende Verfahrensschritt, die Einheit 16 von dem in Stapelbildungsrichtung vorderen Ende des Druckbogenstapels 3 zu befreien, erfolgt durch Einfügen einer Endplatte 10 zwischen Stützelement 21 und zurücklaufendem Einspannteil 12 der Pressvorrichtung 11. Dieser Teilvorgang wird durch die Fig. 8 und 9 vermittelt und läuft wie zu den Fig. 6 und 7 beschrieben ab.
Nun verlässt auch Einheit 16 die Einschubposition für eine Endplatte 10 in Richtung Ausgangsposition, wie sie in Fig. 2 erkennbar ist.

[0019] Die Fig. 10 vermittelt die Einheit 16 der Trennvorrichtung 4 unmittelbar nachdem die Endplatte 10 an das vordere Ende des Druckbogenstapels 3 angefügt worden ist, wo sie sich auf dem Rückweg in die Ausgangsposition befindet (siehe auch Fig. 9).

[0020] In der Fig. 11 ist die ausgestossene Position der Einheit 16 der Trenneinrichtung 4 mit Blick auf das vordere Ende des Druckbogenstapels 3 gezeigt (siehe auch Fig. 6).


Ansprüche

1. Vorrichtung zur Bildung eines sich senkrecht zu den stehend aneinandergereihten Druckbogen (2) erstreckenden Teilstapels (1) durch Trennen von Druckbogen (2), die einer die Druckbogen (2) in einer vorzugsweise geschuppten Formation etwa senkrecht zur Stapelbildungsrichtung fördernden Zuführvorrichtung (6) nachgeschaltet ist und eine etwa horizontale Stapelführung (5) aufweist, entlang derer eine zur Teilstapelbildung bestimmte, antreibbare mehrteilige Trenneinrichtung (4) angeordnet ist, welche Teile der Trenneinrichtung (4) jeweils ein gemeinsam mit dem anderen an dem Beschickungsende (8) der Stapelführung (5) zwischen zwei sich folgenden falzvoran angestellten Druckbogen (2) eintauchende Spreizelemente (17, 18) einer die Druckbogen (2) in Stapelführungsnähe auseinanderhaltenden Spreizvorrichtung (19) aufweisen, von denen das in Stapelbildungsrichtung vorauslaufende Spreizelement (17) dem hinteren Ende eines gebildeten Teilstapels (1) und das nachlaufende Spreizelement (18) dem vorderen Ende (9) eines nachfolgenden Druckbogenstapels (3) resp. Teilstapels (1), und denen ein zwischen den die Druckbogen (2) auseinanderhaltenden Spreizelemente (17, 18) in den Druckbogenstapel (3) eintreibbares Stützelement (20, 21) einer Stützvorrichtung (22) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizelemente (17, 18) der Spreizvorrichtung (19) durch gegenseitige Annäherung der an einer zur Stapelbildungsrichtung parallelen Führungsanordnung (14) nacheinander gelagerten Teile der Trenneinrichtung (4) vereinigt an das Beschikkungsende (8) der Stapelführung (5) versetzbar und in der Stapeltrennstellung zwischen zwei Druckbogen (2) durch die in den Druckbogenstapel (3) eintreibbaren Stützelemente (20, 21) der Stützvorrichtung (22) voneinander trennbar gesteuert sind.
 
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizelemente (17, 18) der Spreizvorrichtung (19) gegen eine Rückstellkraft vereinigbar und trennbar sind.
 
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizelemente (17, 18) um eine quer zur Stapelführung (5) gerichtete Horizontalachse schwenkbar sind.
 
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Spreizelemente (17, 18) vereint ineinandergreifend ausgebildet sind.
 
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile der Trenneinrichtung (4) als entlang der Stapelführung (5) nacheinander angetriebene Einheiten (15, 16) aus jeweils einem Spreizelement (17, 18) der Spreizvorrichtung (19) und einem Stützelement (20, 21) der Stützvorrichtung (22) ausgebildet sind.
 
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheiten (15, 16) ein an der Führungsanordnung (14) verschiebbares Traggestell (25, 26) aufweisen.
 
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreiz- (19) und die Stützvorrichtung (22) durch ein Druckmedium mit einer gesteuerten Druckquelle antriebsverbunden sind.
 
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass diese durch Antriebsmittel mit einer Steuereinrichtung verbunden ist.
 
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheiten (15, 16) zur Aenderung ihrer Arbeitsstellung jeweils mit einem antreibbaren Zugmittel (38, 39) verbunden sind.
 
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheiten (15, 16) teilweise gemeinsam in die Arbeitsstellungen versetzbar sind.
 
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreiz- (17, 18) und die Stützelemente (20, 21) einer Einheit (15, 16) mit denjenigen der anderen Einheit (15, 16) teilweise gemeinsam verstellbar sind.
 
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizelemente (17, 18) der Spreizvorrichtung (19) durch die Bewegung der ihnen zugeordneten Stützelemente (20, 21) der Stützvorrichtung (22) bzw. einer Einheit (15, 16) angetrieben sind.
 
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (17, 18) durch mehrere quer zur Stapelbildungsrichtung angeordnete Stützplatten (42 bis 44) ausgebildet und deren dem Druckbogenstapel (3) zugewandten Enden mit den zugeordneten Spreizelementen (17, 18) antriebsverbunden sind.
 
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützplatten (42 bis 44) an der den Spreizelementen (17, 18) zugewandten Seite durch parallel zur Bewegungsrichtung der Stützplatten (42 bis 44) verlaufende, nutenartige Vertiefungen (40) ausgebildet sind.
 
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizelemente (17, 18) durch eine gegeneinander gerichtete Aufstell- oder Abwälzbewegung sich in die Betriebsstellung anhebend ausgebildet sind.
 
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizelemente (17, 18) eine gekrümmte Hebelform aufweisen.
 
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheiten (15, 16) der Trenneinrichtung (4) durch jeweils ein an der Führungsanordnung (14) verschiebbar gelagertes Traggestell (25, 26) ausgebildet sind, an welchem eine mit einem Stützelement (20, 21) antriebsverbundene Kolbenzylindereinheit (28) befestigt ist.
 
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (20, 21) an Führungsstangen (36, 37) zwischen dem Traggestell (25, 26) einem an dem gegenüberliegenden Ende der Kolbenzylindereinheit (28) befestigten Support (29) angeordnet sind.
 
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die entlang der Führungsanordnung (14) verstellbare Trenneinrichtung (4) im Takt der Druckbogenzuführung mit einer Steuervorrichtung antriebsverbunden ist.
 


Claims

1. Device for forming a partial stack (1), which extends perpendicularly to printed sheets (2) piled on edge and side by side, by way of separating printed sheets (2), which are downstream of a feeding mechanism (6) which conveys the printed sheets (2) in a preferably scaled formation approximately perpendicularly to the stack forming direction and comprises an approximately horizontal stack guide (5) along which is arranged a driven multi-part separating device (4) for forming partial stacks, which parts of the separating device (4) comprise respectively jointly with the other printed sheets (2) at the feed end (8) of the stack guide (5) between two successive forward scored printed sheets (2) engaging expanding elements (17, 18) of an expanding mechanism (19) which keeps the printed sheets (2) in the vicinity of the stack guide apart, of which the expanding element (17) which leads in the stack forming direction is associated with the rear end of a formed partial stack (1), and the trailing expanding element (18) is associated with the front end (9) of a trailing printed sheet stack (3) or partial stack (1), and they are associated with a support element (20, 21) of a supporting device (22) which is driven into the printed sheet stack (3) between the expanding elements (17, 18) which keep the printed sheets (2) apart, characterised in that the expansion elements (17, 18) of the expanding mechanism (19) are jointly transposed toward the feed end (8) of the stack guide (5) by getting mutually closer parts of the separating device (4) placed on a guide arrangement (14) one behind the other and parallel to the stack forming direction, and they are in the stack separating position separately controllable between two printed sheets (2) by the support elements (20, 21) of the supporting device (22) which are driven into the printed sheet stack (3).
 
2. Device according to Claim 1, characterised in that the expanding elements (17, 18) of the expanding mechanism (19) can be united and separated against a non-return force.
 
3. Device according to Claim 1 and/or 2, characterised in that the expanding elements (17, 18) are pivotal around a horizontal axis oriented transversely to the stack guide (5).
 
4. Device according to Claim 3, characterised in that the free ends of the expanding elements (17, 18) are designed to interengage.
 
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the parts of the separating device (4) are designed as units (15, 16) which are driven one after the other along the stack guide (5) and composed respectively of an expanding element (17, 18) of the expanding mechanism (19) and a support element (20, 21) of the supporting device (22).
 
6. Device according to Claim 5, characterised in that the units (15, 16) comprise a support frame (25, 26) which is displaceable on the guide arrangement (14).
 
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the expanding (19) and the supporting device (22) are connected to a drive by a pressure medium with a controlled pressure source.
 
8. Device according to Claim 7, characterised in that it is connected via a drive to a control device.
 
9. Device according to one of Claims 3 to 8, characterised in that the units (15, 16) are linked to a driven pulling means (38, 39) for the purpose of changing their work position.
 
10. Device according to Claim 9, characterised in that the units (15, 16) are partially jointly placed into the work positions.
 
11. Device according to one of Claims 1 to 10, characterised in that the expanding (17, 18) and the support elements (20, 21) of a unit (15, 16) are partially jointly adjustable with those of the other unit (15, 16).
 
12. Device according to one of Claims 1 to 11, characterised in that the expansion elements (17, 18) of the expanding mechanism (19) are driven by movement of their associated support elements (20, 21) of the supporting device (22) or a unit (15, 16).
 
13. Device according to one of Claims 1 to 12, characterised in that the support elements (17, 18) are established by a plurality of support plates (42 to 44) which are arranged transversely to the stack forming direction, and their ends facing towards the printed sheet stack (3) are connected to a drive associated with expanding elements (17, 18).
 
14. Device according to one of Claims 1 to 13, characterised in that the support plates (42 to 44) are at the side facing the expanding elements (17, 18) fitted with groovelike recesses (40) which extend parallel to the movement direction of the support plates (42 to 44).
 
15. Device according to one of Claims 1 to 14, characterised in that the expanding elements (17, 18) are designed to be elevating in the operational position by way of a counterwise stand-up or roll-off movement.
 
16. Device according to Claim 15, characterised in that the expanding elements (17, 19) have a curved lever shape.
 
17. Device according to one of Claims 1 to 16, characterised in that the units (15, 16) of the separating device (4) are arranged to have a respective support frame (25, 26) which is displaceably mounted on the guide arrangement (14) where a piston cylinder unit (28) is mounted which is linked to a support element (20, 21).
 
18. Device according to one of Claims 1 to 17, characterised in that the support elements (20, 21) are arranged on guide bars (36, 37) between the support frame (25, 26) at a support (29) which is mounted at the opposite end of the piston cylinder unit (28).
 
19. Device according to one of Claims 1 to 18, characterised in that the separating device (4) which is adjustable along the guide arrangement (14) is in time of the printed sheet feed drive-connected to a control device.
 


Revendications

1. Dispositif pour former, en séparant des feuilles imprimées (2), une pile partielle (1) s'étendant perpendiculairement aux feuilles imprimées (2) juxtaposées en position verticale, dispositif qui est disposé à la suite d'un dispositif d'alimentation (6) transportant les feuilles imprimées (2), en formation de préférence imbriquée, environ perpendiculairement à la direction de formation de la pile, et qui présente un guide de pile (5) approximativement horizontal, le long duquel est disposé un équipement de séparation (4) en plusieurs parties, pouvant être entraîné, destiné à former la pile partielle, lesdites parties de l'équipement de séparation (4) présentant respectivement un élément écarteur (17, 18) d'un dispositif écarteur (19) maintenant les feuilles imprimées (2) écartées à proximité du guide de pile, les éléments écarteurs (17, 18) s'enfonçant conjointement, à l'extrémité de chargement (8) du guide de pile (5), entre deux feuilles imprimées (2) qui se suivent en étant appliquées l'une contre l'autre avec le pli en avant, l'élément écarteur (17) antérieur dans la direction de formation de la pile étant associé à l'extrémité arrière d'une pile partielle formée (1) et l'élément écarteur postérieur (18) à l'extrémité avant (9) d'une pile (3) consécutive de feuilles imprimées ou respectivement d'une pile partielle (1) consécutive, et un élément de soutien (20, 21) d'un dispositif de soutien (22), élément qui peut être enfoncé dans la pile (3) de feuilles imprimées entre les éléments écarteurs (17, 18) maintenant les feuilles imprimées (2) écartées, étant respectivement associé aux éléments écarteurs (17, 18), caractérisé en ce que les éléments écarteurs (17, 18) du dispositif écarteur (19) sont commandés de manière à pouvoir, par rapprochement mutuel des parties de l'équipement de séparation (4) qui sont montées l'une à la suite de l'autre sur un bloc de guidage (14) parallèle à la direction de formation de la pile, être déplacés à l'état réuni à l'extrémité de chargement (8) du guide de pile (5), et à pouvoir être, dans la position de séparation de pile entre deux feuilles imprimées (2), séparés l'un de l'autre par les éléments de soutien (20, 21) du dispositif de soutien (22) qui peuvent être enfoncés dans la pile (3) de feuilles imprimées.
 
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments écarteurs (17, 18) du dispositif écarteur (19) peuvent être réunis et séparés à l'encontre d'une force de rappel.
 
3. Dispositif selon la revendication 1 et/ou 2, caractérisé en ce que les éléments écarteurs (17, 18) peuvent pivoter autour d'un axe horizontal orienté transversalement au guide de pile (5).
 
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les extrémités libres des éléments écarteurs (17, 18) sont conçues pour s'engager l'une dans l'autre à l'état réuni.
 
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les parties de l'équipement de séparation (4) sont réalisées sous forme d'unités (15, 16) entraînées l'une à la suite de l'autre le long du guide de pile (5) et constituées chacune d'un élément écarteur (17, 18) du dispositif écarteur (19) et d'un élément de soutien (20, 21) du dispositif de soutien (22).
 
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les unités (15, 16) présentent un bâti porteur (25, 26) pouvant coulisser sur le bloc de guidage (14).
 
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif écarteur (19) et le dispositif de soutien (22) sont reliés en entraînement, par un fluide sous pression, à une source de pression asservie.
 
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que ce dispositif est relié par des moyens d'entraînement à un équipement de commande.
 
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 3 à 8, caractérisé en ce que les unités (15, 16) sont, afin de modifier leur position de travail, respectivement reliées à un moyen de traction (38, 39) pouvant être entraîné.
 
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que les unités (15, 16) peuvent être déplacées pour partie conjointement dans les positions de travail.
 
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les éléments écarteurs (17, 18) et les éléments de soutien (20, 21) d'une unité (15, 16) peuvent être déplacés pour partie conjointement avec ceux de l'autre unité (15, 16).
 
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les éléments écarteurs (17, 18) du dispositif écarteur (19) sont entraînés par le déplacement des éléments de soutien (20, 21) du dispositif de soutien (22) ou encore d'une unité (15, 16) qui leur sont associés.
 
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les éléments de soutien (20, 21) sont formés par plusieurs plaques de soutien (42 à 44) disposées transversalement à la direction de formation de la pile, et leurs extrémités tournées vers la pile (3) de feuilles imprimées sont reliées en entraînement aux éléments écarteurs associés (17, 18).
 
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que les plaques de soutien (42 à 44) présentent, sur leur côté tourné vers les éléments écarteurs (17, 18), des renfoncements (40) du genre rainures, s'étendant parallèlement à la direction de déplacement des plaques de soutien (42 à 44).
 
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les éléments écarteurs (17, 18) sont conçus à soulèvement dans la position de service, par des mouvements respectifs de redressement ou de roulement dirigés l'un vers l'autre.
 
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que les éléments écarteurs (17, 18) présentent la forme d'un levier courbe.
 
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que les unités (15, 16) de l'équipement de séparation (4) sont formées par un bâti porteur respectif (25, 26) monté à coulissement sur le bloc de guidage (14), bâti sur lequel est fixé un ensemble cylindre-piston (28) relié en entraînement à un élément de soutien (20, 21).
 
18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que les éléments de soutien (20, 21) sont disposés sur des barres de guidage (36, 37) entre le bâti porteur (25, 26) et un support (29) fixé à l'extrémité opposée de l'ensemble cylindre-piston (28).
 
19. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que l'équipement de séparation (4), qui peut être déplacé le long du bloc de guidage (14), est relié en entraînement à un dispositif de commande à la cadence de l'alimentation des feuilles imprimées.
 




Zeichnung