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(11) |
EP 0 939 190 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.12.2002 Patentblatt 2002/50 |
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Anmeldetag: 25.02.1999 |
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| (54) |
Sektionaltor
Sectional door
Porte sectionnelle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DK ES FR GB IT LI NL PT |
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Priorität: |
27.02.1998 DE 19808485
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.09.1999 Patentblatt 1999/35 |
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Patentinhaber: H & K Teckentrup KG. |
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33415 Verl (DE) |
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Erfinder: |
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- Bole, Ulrich
33415 Verl-Sürenheide (DE)
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| (74) |
Vertreter: Strauss, Hans-Jochen, Dipl.-Phys., Dr. |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. Gustav Meldau
Dipl.-Phys. Dr. Hans-Jochen Strauss
Postfach 2452 33254 Gütersloh 33254 Gütersloh (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/51898 DE-U- 29 503 474
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DE-A- 19 749 948 DE-U- 29 708 001
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sektionaltor, bestehend aus einzelnen gelenkig miteinander
verbundenen Paneelsegmenten, wobei die einzelnen Paneelsegmente jeweils an ihrer oberen
Stirnbreitseite einen konvex verlaufenden Querschnitt und an ihrer unteren Stirnbreitseite
einen konkav verlaufenden Querschnitt aufweisen, so daß in Folge des Verfahrens des
Sektionaltores entlang einer Führungsbahn jeweils eine konvexe Stirnbreitseite mit
einer konkaven Stirnbreitseite korrespondiert, und zur Innenseite des Sektionaltores
Scharnierbänder zur gelenkigen Verbindung einerseits und andererseits zur Spaltbegrenzung
der Paneelsegmente zueinander angeordnet sind, wobei an dem Scharnierband Schutzelemente
angeformt sind, die die entstehende Öffnung zwischen zwei winklig zueinander stehenden
Paneelsegmenten in Axialrichtung zur Gelenkachse des Scharnierbandes verschließen.
[0002] Beim Übergang von der Schließlage in die Öffnungslage und umgekehrt durchlaufen die
einzelnen Paneelsegmente eines Sektionaltores einen bogenförmigen Führungsbahnbereich,
wobei insbesondere in dem Bogenbereich eine gewinkelte Stellung der Einzelpaneelsegmente
zueinander erfolgt. Um für diesen Bahnabschnitt einen Zugriffsschutz zwischen den
Paneelbreitseiten zu gewährleisten, weisen diese insbesondere konvex verlaufende Querschnitte
an ihrer oberen Stirnbreitseite und konkav verlaufende Querschnitte an der unteren
Stirnbreitseite auf. In gelenkiger Verbindung der Paneelsegmente wirkt somit jeweils
eine konvex geformte Stirnbreitseite mit einer darunterliegenden konkav ausgebildeten
Stirnbreitseite zusammen, so daß sich beim Durchlaufen des Bogens ein begrenzender
Spalt zwischen den Stirnbreitseiten ergibt. Zur gelenkigen Verbindung der Paneelsegmente
sind zur Innenseite des Tores Scharnierbänder angeordnet, so daß die einzelnen Sektionen
des Tores miteinander gelenkig verbunden sind. Insbesondere in dem Bereich, wo die
Scharnierbänder angeordnet sind, ergeben sich, wenn das Sektionaltor durch den bogenförmigen
Bereich der Führungsbahn geführt wird. Öffnungen, die ebenfalls vor einem Zugriff
zu sichern sind.
[0003] Ein gattungsgemäßes Sektionaltor ist aus der europäischen Patentanmeldung 0 326 131
A2 sowie aus der DE 196 00 553 C1 bekannt. Aus den Druckschriften ist bereits bekannt,
insbesondere zur Abdeckung des Öffnungsbereichs an den Scharnierbändern Schutzelemente
vorzusehen, wobei die Schutzelemente derart angeformt sind, daß sie nach außen weisend
aus der Sektionaltorfläche herausstehen, und an der unteren Scharnierbandlasche des
Scharnierbandes angeformt sind. Somit ergibt sich, wenn das Sektionaltor in den Kurvenbereich
der Führungsbahn gelangt, daß die nach außen stehenden Schutzelemente in Folge der
Kurvenbahn von dem oberen angelenkten Paneelsegment überschwenkt werden, so daß die
sich ergebende Öffnung abgedeckt wird.
[0004] Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Anordnung aus dem Stand der Technik ist,
daß die Schutzelemente aus der Fläche des geschlossenen Tores herausstehen. Somit
ergibt sich, daß da wo die Scharnierbänder an der Rückseite des Sektionaltores angebracht
sind, jeweils eine Reihe dieser Schutzelemente zur Innenseite des Sektionaltores hin
vorstehen. Diese Schutzelemente wirken nicht nur störend, sondern geben auch eine
Angriffsfläche für an der Rückwand stehende Gegenstände, die sich darin verhaken können,
wenn das Tor geöffnet wird.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung vor dem aufgezeigten Stand der Technik hier
ein Sektionaltor derart weiterzubilden, daß es einerseits an seiner Innenseite eine
ebene glatte Fläche aufweist, und andererseits gewährleistet werden soll, daß insbesondere
die Scharniere einen festen Verbund mit den Stirnbreitseiten der Paneele aufweisen.
[0006] Eine Teilaufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der oberen Stirnbandlasche,
die mit der unteren konkav gebildeten Stirnbreitkante des Paneelsegmentes verbunden
ist, ein Schutzelement in Form eines Viertelkreissegmentes angeformt ist, welches
in einen Schlitz an der Rückseite der oberen konvex gebildeten Stirnbreitseite des
gelenkig angeschlossenen Paneelsegmentes greift. Die Anordnung des Schutzelementes
auf der Innenseite der oberen Scharnierbandlasche bringt wesentliche Vorteile mit
sich, wobei das in Form eines Viertelkreissegmentes ausgebildete Schutzelement bei
dem heruntergelassenen Tor in die Sektionaltorfläche hineinragt und somit unsichtbar
ist. Wird das Sektionaltor durch die gekrümmte Führungsbahn gefahren, so schwenkt
das Viertelkreissegment aus der Sektionaltorfläche heraus und bewirkt somit den hinreichenden
Zugriffsschutz. Das heruntergefahrene Sektionaltor weist somit aufgrund der erfindungsgemäßen
Ausbildung eine nach innen weisende glatte Torwandfläche auf, wobei die Torwandfläche
keine Möglichkeit mehr bietet, daß sich ungewollt Gegenstände an der Rückwandseite
des Sektionaltores verhaken können.
[0007] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Kreisbogen des Viertelkreissegmentes
unter einem Spiel in den konvex gebildeten Hohlraum der oberen Stirnbreitseite einschwenkbar.
Somit wird beim heruntergelassenen Sektionaltor der Zugriffsschutz komplett von der
Sektionaltorwandstärke aufgenommen. Dabei ist in zweckmäßiger Weise die Gelenkachse
des Scharnierbandes direkt in dem Zwickel zwischen dem senkrecht verlaufenden Schenkel
des Viertelkreisbogensegmentes und der oberen Scharnierbandlasche angeordnet. Die
Gelenkachse des Scharnierbandes ist somit in die Sektionaltorfläche eingebunden, so
daß auch selbst die Gelenkachse nicht hervorstehend und nicht sichtbar ist.
[0008] Zur Lösung der zweiten Teilaufgabe wird diese erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
im Bereich der Scharnierbänder in der oberen konvex und der unteren konkav gebildeten
Stirnbreitseite entsprechend an die Kontur des Paneelsegmentes angepaßte konvexe und
konkave Kunststoff-Formteile mit Schraubkanälen angeordnet sind. Die Einbindung von
Kunststoff-Formteilen in der Stirnbreitseite weist eine Vielzahl von Vorteilen auf,
die darin zu sehen sind, daß einerseits das aus einem Stahlblech geformte Paneelsegment
insbesondere in diesem Bereichen stabilisiert wird, wobei die Anheftpunkte nicht allein
an den geformten Blechen vorgenommen werden, sondern an den eingelassenen Kunststoff-Formteilen.
Es wird auch gewährleistet, daß insbesondere an den Heftpunkten ein Ausleiern der
Fixpunkte vermieden wird.
[0009] Für die Aufnahme der Blechbefestigungen weisen die Kunststoff-Formteile zur Innenseite
des Tores Aussparungen auf, die einerseits einen Sitz für die Lagerlaschen bilden
und in die andererseits die profiliert gebogene konvexe bzw. konkave Vorderseite und
das die Rückseite bildende Blech münden. In Weiterbildung sind die Blechkanten von
Vorder- und Rückseite im Bereich der Aussparung gefaltet und im Bereich der Aussparung
überlappend angeordnet. Im Überlappungsbereich werden sie mittels der für die Scharnierlaschen
bestimmten Verschraubung aufeinander pressend verbunden. Hierbei werden zur festen
Verbindung insbesondere der Kantenbereiche in diesen Überlappungsbereich auch die
Schrauben gesetzt, die in die in den Kunststoff-Teilen vorgesehenen Schraubkanälen
einschraubbar sind.
[0010] Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist im Überlappungsbereich
der gefalteten Blechkanten in der Aussparung des konkav geformten Kunststoff-Teiles
zwischen den gefalteten Blechkanten eine Lippendichtung in Form einer Streifendichtung
angeordnet. Ist das Sektionaltor heruntergelassen, kommt somit der obere nach innenweisende
Kantenbereich der konkaven Stirnbreitseite zur Anlage an die Lippendichtung und preßt
sich gegen diese, so daß ein luftundurchlässiger Verschluß erreicht werden kann.
[0011] Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das konvex geformte
Kunststoff-Teil eine querverlaufende Nut auf, in die sich das montierte Scharnierbandgelenk
einfügt. Somit wird das nach innen weisende Scharnierband von dem Kunststoff-Formteil
aufgenommen. In Weiterbildung sind oberhalb der Nut Schlitze zur Aufnahme des eingeschwenkten
Schutzelementes vorhanden. Somit wird erreicht, daß das Scharnierband einerseits mit
seinen Kreisbogensegmenten und den Kunststoffteilen andererseits mit dem Sektionaltor
zusammenwirken, so daß einerseits die störende Wirkung der Schutzelemente vermieden
wird durch Einlassen in die Sektionaltorfläche, und daß andererseits eine hohe Steifigkeit
durch die Kunststoff-Formteile im Berietch der Stirnbreitseiten erreicht wird.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden Figuren näher
erläutert, dabei zeigen:
- Figur 1:
- In der perspektivischen Darstellung zwei miteinander gelenkig verbundene Paneelsegmente
eines Sektionaltores;
- Figur 2:
- Eine weitere perspektivische Darstellung insbesondere der Gelenkstelle zweier miteinander
verbundenen Paneelsegmente;
- Figur 3:
- Eine weitere perspektivische Darstellung der die Gelenkstelle bildenden Einzelteile,
bestehend aus Scharnierband und Kunststoff-Formteilen;
- Figur 4:
- Eine Seitenansicht der Gelenkstelle im gefalteten Zustand;
- Figur 5:
- Eine weitere Seitenansicht gemäß der Figur 4 in der heruntergelassenen Schließstellung
des Sektionaltores;
- Figur 6:
- Eine weitere Ausführungsform gemäß der Figur 2, und
- Figur 7:
- Eine weitere Variante gemäß der Figur 3.
[0013] Die Figur 1 zeigt in der perspektivischen Darstellung zwei Paneelsegmente 1 und 2
eines nicht näher dargestellten Sektionaltores, die miteinander gelenkig verbunden
sind. Dabei weisen, wie aus den Figuren 2, 4 und 5 näher zu erkennen ist, die Einzelpaneelsegmente
1 und 2 jeweils an ihrer oberen Stirnbreitseite 3 einen konvex verlaufenden Querschnitt
4 auf, wobei an der gegenüberliegenden unteren Stirnbreitseite 5 ein konkav verlaufender
Querschnitt 6 angeordnet ist. Somit wird, wie aus der Kinematik der zueinanderstehenden
Paneelsegmente 1 und 2 ersichtlich, ebenfalls dargestellt in den Figuren 2, 4 und
5, daß infolge des Verfahrens des Sektionaltores entlang einer nicht näher dargestellten
gebogenen Führungsbahn jeweils eine konvexe Stirnbreitseite 3 mit einer konkaven Stirnbreitseite
5 korrespondieren. Dabei wird insbesondere der Spalt während des Verschwenkvorganges
der zueinanderstehenden Paneelsegmente 1 und 2 zwischen den Stirnbreitseiten 3 und
5 während des Verschwenkvorganges gleichgehalten.
[0014] Um den kontrollierten Verschwenkvorgang zu ermöglichen, ist zur Innenseite des Sektionaltores
ein Scharnierband 7 zur gelenkigen Verbindung einerseits und zur Spaltbegrenzung der
Paneelsegmente 1 und 2 andererseits angeordnet. An der oberen Scharnierbandlasche
8.1 sind Schutzelemente 9 angeformt, die den entstehenden Öffnungsraum 10, erkennbar
insbesondere in den Figuren 2 und 4, zwischen zwei winklig zueinanderstehenden Paneelsegmenten
1 und 2 in Axialrichtung zur Gelenkachse 11 des Scharnierbandes 7 verschließen. Erfindungsgemäß
ist an der oberen Scharnierbandlasche 8.1, die mit der unteren konkav gebildeten Stirnbreitseite
5 des Paneelsegmentes 1 verbunden ist, ein Schutzelement 9 in Form eines Viertelkreissegmentes
angeformt. Dieses Schutzelement 9, welches in Form eines Viertelkreissegmentes ausgebildet
ist, greift im heruntergelassenen Zustand des Sektionaltores in einen Schlitz 12,
der an der Rückseite der oberen konvex gebildeten Stirnbreitseite 3 des gelenkig angeschlossenen
Paneelsegmentes 2 angeordnet ist. Diese Anordnung des Schutzelementes 9 ermöglicht,
daß die nach innenweisende Rückseite der Sektionaltorfläche glatt ausgebildet werden
kann. Dabei stehen letztendlich nur noch die Schraubenköpfe vor, gemäß der Abbildung
Figur 5, wobei diese auch noch in Senklöcher eingelassen werden können, so daß eine
quasi glatte rückwärtige Sektionaltorfläche gebildet werden kann.
[0015] Wie insbesondere aus den Figuren 4 und 5 zu erkennen ist, ist der Kreisbogen 13 des
Viertelkreissegmentes unter einem Spiel 14 in den konvex gebildeten Hohlraum der oberen
Stirnbreitseite 3 einschwenkbar. Die Gelenkachse 11 des Scharnierbandes 7, dargestellt
in den Figuren 4 und 5, ist direkt in dem Zwickel 15 zwischen dem senkrecht verlaufenden
Schenkel 15 des Viertelkreisbogensegmentes und der oberen Scharnierbandlasche 8.1
angeordnet. Die Gelenkachse 11 des Scharnierbandes 8 ist dabei derart angeordnet,
daß sie ebenfalls in die Fläche, also in die Rückseite des Sektionaltores weisend,
angeordnet ist. Der Drehpunkt der Gelenkachse 11 liegt somit in der Rückwand des Sektionaltores.
[0016] Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung, dargestellt in den
Figuren 2 und 3, sind im Bereich der Scharnierbänder 7 in der oberen konvex und der
unteren konkav gebildeten Stirnbreitseite 3 und 5 entsprechend an die Kontur des Paneelsegmentes
1 und 2 angepaßte konvexe und konkave Kunststoff-Formteile 17 und 18 angeordnet. Insbesondere
aus der perspektivischen Darstellung der Figur 2 wird ersichtlich, daß insbesondere
die aus Blech gebildeten Paneelsegmente 1 und 2 in ihren Endbereichen derart geformt
sind, daß sie anliegend an die Kunststoff-Formteile 17 und 18 diese umformen und einfassen.
In vorteilhafter Bildung der Kunststoff-Formteile 17 und 18 weisen diese zur Innenseite
des Tores Aussparungen 19 und 20 auf, die einerseits einen Sitz für die Lagerlasche
8.1 bzw. die untere Lagerlasche 8.2 bilden, und in die andererseits die profiliert
gebogene konvexe bzw. konkave Vorderseite 21.1 bzw. 21.2 und die Rückseite bildenden
Bleche 22.1 bzw. 22.2 münden.
[0017] Wie insbesondere aus der Figur 2 und den Figuren 4 und 5 zu erkennen ist, sind die
Blechkanten von Vorderseite 21.1 bzw. 21.2 und der Rückseite 22.1 und 22.2 im Bereich
der Aussparungen 19 und 20 gefaltet, wobei sie insbesondere in diesem Bereich der
Aussparungen 19 und 20 überlappend angeordnet. Insbesondere in diesem Bereich der
Aussparungen 19 und 20 werden die überlappenden Bereiche mittels der Verschraubung
23 der Scharnierlaschen 8.1 und 8.2 gepreßt aufeinander verbunden. Somit ergibt sich
ein geschlossener Verbund, der das Paneelsegnient 1 bzw. 2 bildenden Bleche 21 und
22. Der sich bildende Hohlraum kann dabei mit Hartschaum verfüllt werden.
[0018] In Weiterbildung der Erfindung ist, dargestellt in der Figur 4 und 5 im Überlappungsbereich
der gefalteten Blechkanten in der Aussparung 20 des konkav geformten Kunststoff-Teiles
18 zwischen den gefalteten Blechkanten eine Lippendichtung 24 in Form einer Streifendichtung
angeordnet. Wie aus dem Zusammenwirken der beiden Paneelsegmente 1 und 2 zu erkennen
ist, kommt insbesondere der obere nach innenweisende Kantenbereich 25, dargestellt
in der Figur 5, zur Anlage an die Lippendichtung 24. Zur Aufnahme insbesondere der
Gelenkachse 11, dargestellt in der Figur 4 und 5, weist das konvex geformte Kunststoff-Teil
17 eine querverlaufende Nut 26 auf, in die sich das montierte Scharnierband 7 mit
seiner Gelenkachse 11 einfügt. Dabei sind, wie insbesondere in der Figur 3 zur erkennen
ist, insbesondere oberhalb der Nut 26 Schlitze 27 mit beispielsweise angeformten Taschen
28 zur Aufnahme des eingeschwenkten Schutzelementes 9 angeformt.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform, dargestellt in den Figuren 6 und 7 ist im rückwärtigen
geraden Schenkelbereich der konvexen Stirnbreitseite 3 eine halbkreisförmige Nut 29
zur Aufnahme der Gelenkachse 11 eingeformt, wobei im vorderen konvex gebogenen Bereich
der Stirnbreitseite 3 eine weitere Nut 30 zur Aufname einer Lippendichtung 31 eingeformt
ist. Wie insbesondere aus der Darstellung der Figur 7 zu erkennnen ist, sind die Kunststoff-Formteile
17 und 18 quaderförmig ausgebildet sind, wobei gesonderte aus Kuststoff geformte Taschen
28 im Bereich des konvex gebogenen Bereichs der Stirnbreitseite 3 angeordnet sind,
in die das Schutzelement 9 greift.
[0020] Gemäß der Erfindung wird erreicht, daß das Scharnierband 7 einerseits mit seinen
als Kreisbogensegmenten ausgebildeten Schutzelementen 9 und den Kunststoffteilen 17
und 18 andererseits mit dem Sektionalton zusammenwirken, so daß einerseits die störende
Wirkung der Schutzelemente 9 vermieden wird durch Einlassen in die Sektionaltorfläche,
und daß andererseits eine hohe Steifigkeit durch die Kunststoffformteile 17 und 18
im Bereich der Stirnbreitseiten 3 und 5 der Paneelsegmente 1 bzw. 2 erreicht wird.
1. Sektionaltor, bestehend aus einzelnen gelenkig miteinander verbundenen Paneelsegmenten
(1, 2), wobei die Einzel-Paneelsegmente jeweils an ihrer oberen Stirnbreitseite einen
konvex verlaufenden Querschnitt (4) und an ihrer unteren Stirnbreitseite einen konkav
verlaufenden Querschnitt (6) aufweisen, so daß infolge des Verfahrens des Sektionaltores
entlang einer Führungsbahn jeweils eine konvexe Stirnbreitseite mit einer konkaven
Stirnbreitseite korrespondiert, und zur Innenseite des Sektionaltores Scharnierbänder
(7) zur gelenkigen Verbindung einerseits und andererseits zur Spaltbegrenzung der
Paneelsegmente zueinander angeordnet sind, wobei an dem Scharnierband Schutzelemente
angeformt sind, die die entstehende Öffnung zwischen zwei winklig zueinander stehenden
Paneelsegmenten (1, 2) in Axialrichtung zur Gelenkachse des Scharnierbandes verschließen,
dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen Scharnierbandlasche (8.1), die mit der unteren konkav gebildeten Stirnbreitseite
(5) des Paneelsegmentes (1) verbunden ist, ein Schutzelement (9) in Form eines Viertelkreissegmentes
angeformt ist, welches in einen Schlitz (12) an der Rückseite der oberen konvex gebildeten
Stirnbreitseite (3) des gelenkig angeschlossenen Paneelsegmentes (2) greift.
2. Sektionaltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreisbogen (13) des Viertelkreissegmentes unter einem Spiel (14) in den konvex
gebildeten Hohlraum der oberen Stirnbreitseite (3) einschwenkbar ist.
3. Sektionaltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachse (11) des Scharnierbandes (7) direkt in dem Zwickel (15) zwischen
dem senkrecht verlaufenden Schenkel (16) des Viertelkreisbogensegmentes und der oberen
Scharnierbandlasche (8.1) angeordnet ist.
4. Sektionaltor nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Scharnierbänder (7) in der oberen konvex (3) und der unteren konkav
(5) gebildeten Stirnbreitkante entsprechend an die Kontur des Paneetsegmentes (1,
2) angepaßte konvexe und konkave Kunststoff-Formteile (17, 18) mit Schraubkanälen
(23) angeordnet sind.
5. Sektionaltor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Formteile (17, 18) zur Innenseite des Tores jeweils Aussparungen (19,
20) aufweisen, die einerseits einen Sitz für die Lagerlaschen (8.1, 8.2) bilden, und
in die andererseits die profiliert gebogene konvexe bzw. konkave Vorderseite und die
die Rückseite bildenden Bleche (22.1, 22.2) münden.
6. Sektionaltor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechkanten von Vorder- (21) und Rückseite (22) im Bereich der Aussparung (19,
20) gefaltet sind und im Bereich der Aussparung (19, 20) überlappen, wobei sie mittels
der Verschraubung (23) der Scharnierlaschen (8.1, 8.2) gepresst aufeinander verbunden
sind.
7. Sektionaltor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Überlappungsbereich der gefalteten Blechkanten in der Aussparung (20) des konkav
geformten Kunststoffteils (18) zwischen den gefalteten Blechkanten eine Lippendichtung
(24) in Form einer Streifendichtung angeordnet ist.
8. Sektionaltor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der obere nach innen weisende Kantenbereich (25) der konkaven Stirnbreitseite (5)
zur Anlage an die Lippendichtung (24) kommt.
9. Sektionaltor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das konvex geformte Kunststoffteil (17) eine querverlaufende Nut (26) aufweist, in
die sich die montierte Scharnierbandgelenkachse (11) einfügt.
10. Sektionaltor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Nut (26) Schlitze (27) zur Aufnahme des eingeschwenkten Schutzelementes
(9) vorhanden sind.
11. Sektionaltor nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im rückwärtigen geraden Schenkelbereich der konvexen Stirnbereitseite (3) eine halbkreisförmige
Nut zur Aufnahme der Gelenkachse (11) eingeformt ist.
12. Sektionaltor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen konvex gebogenen Bereich der Stirnbreitseite (3) eine weitere Nut zur
Aufname einer Lippendichtung eingeformt ist.
13. Sektionaltor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Konststoff-Formteile (17, 18) quaderförmig ausgebildet sind, wobei gesonderte
aus Kuststoff geformte Taschen im Bereich des konvex gebogenen Bereichs der Stirnbreitseite
(3) angeordnet sind, in die das Schutzelement (9) greift.
1. Sectional door consisting of individual Hinge-connected panel segments (1, 2), wherein
the individual panel segments each have a convex cross-section (4) at their upper
broad end face and a concave cross-section (6) at their lower broad end face, so that
on moving the sectional door along a guide track, each convex broad end face corresponds
with a concave broad end face, and hinge strips (7) are located on the inside of the
sectional door, firstly to make a flexible joint and secondly to limit the gap between
the panel segments, with protecting elements being formed onto the hinge strip which
limit the opening which arises between two panel segments (1, 2) standing at an angle
to one another in the axial direction relative to the pivot pin of the hinge strip,
characterised in that on the upper hinge strip plate (8.1) which is joined to the lower concave-shaped
broad end face (5) of the panel segment (1) there is formed a protecting element (9)
in the form of a quarter-circle segment, which engages in a slit (12) on the rear
side of the upper convex-shaped broad end face (3) of the hinge-connected panel segment
(2).
2. Sectional door as claimed in Claim 1, characterised in that the arc (13) of the quarter-circle segment can be swung with a clearance (14) into
the convex-shaped hollow space of the upper broad end face (3).
3. Sectional door as claimed in Claim 1, characterised in that the pivot pin (11) of the hinge strip (7) is located directly in the triangular space
(15) between the vertical leg (16) of the quarter-circle segment and the upper hinge
strip plate (8.1).
4. Sectional door as claimed in Claims 1 to 3, characterised in that in the region of the hinge strips (7) in the upper convex-shaped (3) and the lower
concave-shaped (5) broad end face there are located convex and concave moulded plastic
parts (17, 18) with screw channels (23), which moulded parts are appropriately adapted
to the contour of the panel segment (1, 2).
5. Sectional door as claimed in Claim 4, characterised in that the moulded plastic parts (17, 18) on the inside of the door each have recesses (19,
20) which firstly form a seat for the bearing plates (8.1, 8.2) and into which, secondly,
the profiled convex or concave (as applicable) front side and the metal sheets (22.1,
22.2) forming the rear side lead.
6. Sectional door as claimed in Claim 5, characterised in that the metal sheet edges of the front (21) and rear (22) sides are folded and overlap
in the region of the recess (19, 20), wherein they are joined pressed against each
other by means of the screw fitting (23) of the hinge plates (8.1, 8.2).
7. Sectional door as claimed in Claim 6, characterised in that in the overlap region of the folded metal sheet edges in the recess (20) of the concave-shaped
plastic part (18), a lip seal (24) in the form of a strip seal is located between
the folded sheet metal edges.
8. Sectional door as claimed in Claim 7, characterised in that the upper inward-pointing edge region (25) of the concave broad end face (5) abuts
against the lip seal (24).
9. Sectional door as claimed in any one or more of the preceding Claims 1 to 8, characterised in that the convex-shaped plastic part (17) has a transverse groove (26) into which the fitted
hinge strip pivot pin (11) is inserted.
10. Sectional door as claimed in Claim 9, characterised in that above the groove (26) there are slits (27) to receive the swung-in protecting element
(9).
11. Sectional door as claimed in Claims 1 to 10, characterised in that in the rear straight leg region of the convex broad end face (3) there is formed
a semicircular groove for receiving the pivot pin (11).
12. Sectional door as claimed in Claim 11, characterised in that in the front convexly curved region of the broad end face (3) there is formed a further
groove for receiving a lip seal.
13. Sectional door as claimed in Claim 4, characterised in that the moulded plastic parts (17, 18) are cuboid in shape, there being separate pockets
formed from plastic in the region of the convexly curved region of the broad end face
(3), in which pockets the protecting element (9) engages.
1. Porte sectionnelle, composée de différents segments de panneau (1, 2) reliés ensemble
par articulation, dans laquelle les différents segments de panneau présentent respectivement
sur leur côté large avant supérieur une section transversale (4) s'étendant de façon
convexe et sur leur côté large avant inférieur une section transversale (6) s'étendant
de façon concave, de façon telle que, consécutivement au déplacement de la porte sectionnelle
le long d'une glissière de guidage, un côté large avant convexe correspond respectivement
à un côté large avant concave, et dans laquelle des charnières (7), permettant une
relation articulée d'une part et d'autre part la délimitation d'interstices des segments
de panneau les uns par rapport aux autres, sont disposés vers le côté interne de la
porte sectionnelle, des éléments de protection étant formés au niveau de la charnière
et fermant l'ouverture existant entre deux segments de panneau (1, 2) formant un angle
entre eux dans la direction axiale par rapport à l'axe d'articulation de la charnière,
caractérisée en ce qu'au niveau de la bride supérieure de la charnière (8.1), qui est reliée avec le côté
large avant (5) inférieur formé de façon concave du segment de panneau (1), un élément
protecteur (9) en forme d'un segment en quart de cercle est formé, lequel s'engrène
dans une fente (12) au niveau du côté arrière du côté large avant supérieur (3) formé
de façon convexe du segment de panneau (2) raccordé par articulation.
2. Porte sectionnelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'arc de cercle (13) du segment en quart de cercle peut s'insérer par pivotement,
avec un jeu (14), dans l'espace creux formé de façon convexe du côté large avant (3)
supérieur.
3. Porte sectionnelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'axe d'articulation (11) de la charnière (7) est disposé directement dans le coin
(15) entre la branche (16) s'étendant verticalement du segment en quart de cercle
et la bride de la charnière supérieure (8.1).
4. Porte sectionnelle selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que, dans la zone des charnières (7), dans le côté large avant supérieur formé de façon
convexe (3) et dans le côté large avant inférieur formé de façon concave (5), sont
disposées des pièces usinées (17, 18) en matière synthétique concaves et convexes
adaptées au contour du segment de panneau et comportant des canaux filetés (23).
5. Porte sectionnelle selon la revendication 4, caractérisée en ce que les pièces usinées en matière synthétique (17, 18) présentent, vers le côté interne
de la porte, des évidements respectifs (19, 20), qui forment d'une part un siège pour
les brides d'appui (8.1, 8.2) et dans lesquels débouchent d'autre part le côté avant
concave ou convexe courbé de façon profilée et les tôles formant le côté arrière (22.1,
22.2).
6. Porte sectionnelle selon la revendication 5, caractérisée en ce que les arêtes de tôle de la face avant (21) et arrière (22) sont pliées dans la zone
de l'évidement (19, 20) et se chevauchent dans la zone de l'évidement (19, 20), où
elles sont reliées ensemble par compression au moyen d'un assemblage à vis (23) des
charnières (8.1, 8.2).
7. Porte sectionnelle selon la revendication 6, caractérisée en ce que, dans la zone de chevauchement des arêtes de tôle pliées et dans l'évidement (20)
de la pièce en matière synthétique (18) formée de façon concave entre les arêtes de
tôle pliées, est disposé un joint à lèvres (24) sous la forme d'une garniture en bande.
8. Porte sectionnelle selon la revendication 7, caractérisée en ce que la zone d'arête supérieure (25), orientée vers l'intérieur, du côté large avant (5)
concave vient s'appuyer sur le joint à lèvres (24).
9. Porte sectionnelle selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8 précédentes, caractérisée en ce que la pièce (17) en matière synthétique formée de façon convexe présente une rainure
(26) s'étendant transversalement, dans laquelle s'insère l'axe d'articulation (11)
de la charnière montée.
10. Porte sectionnelle selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'au-dessus de la rainure (26) existent des fentes (27) permettant de loger l'élément
de protection (9) inséré par pivotement.
11. Porte sectionnelle selon les revendications 1 à 10, caractérisée en ce que, dans la zone de la branche droite arrière du côté large avant convexe (3) est formée
une rainure en demi-cercle destinée à loger l'axe d'articulation (11).
12. Porte sectionnelle selon la revendication 11, caractérisée en ce que, dans la zone avant courbée de façon convexe du côté large avant (3) est formée une
autre rainure destinée à loger un joint à lèvres.
13. Porte sectionnelle selon la revendication 4, caractérisée en ce que les pièces usinées en matière synthétique (17, 18) sont conçues en forme de parallélépipède,
des brides séparées en matière synthétique étant disposées dans la zone de la zone
courbée de façon convexe du côté large avant (3), dans lesquelles s'insère l'élément
de protection (9).