[0001] Die Erfindung betrifft eine Legenestanordnung für Geflügel, umfassend wenigstens
ein Gehäuse mit zumindestens eine Durchtrittsöffnung für das Geflügel aufweisenden
Gehäusewänden und mit wenigstens einem Gehäuseboden und umfassend eine an einem Gehäusebodenrand
entlanggeführte Abtransporteinrichtung für gelegte Eier, wobei der Gehäuseboden eine
Neigung in Richtung der Abtransporteinrichtung aufweist.
[0002] Legenestanordnungen dieser Gattung werden insbesondere in Großstallanlagen für Geflügel,
zum Beispiel für Legehennen, installiert, um auf industrielle Weise die von dem Geflügel
zu legenden Eiern zu erfassen und abzutransportieren. Mit dem Gehäuse der Legenestanordnung
wird für das Geflügel eine Örtlichkeit zum Legen der Eier bereitgestellt. Das Gehäuse
bildet dabei beispielsweise einen geschlossenen Raum aus, in den das Geflügel durch
wenigstens eine Durchtrittsöffnung in einer der Wände des Gehäuses gelangen kann.
Auf den Boden dieses Gehäuses gelegte Eier rollen aufgrund ihrer Form und der Neigung
des Gehäusebodens den Boden hinab. Sie rollen dabei in die Abtransporteinrichtung,
weil die Neigung des Gehäusebodens in Richtung der Abtransporteinrichtung verläuft.
Die Abtransporteinrichtung ist beispielsweise ein Förderband, das von dem Gehäuseboden
abrollende Eier aufnimmt und aus der Legenestanordnung heraustransportiert.
[0003] Der Gehäuseboden ist häufig durch Exkremente des Geflügels, Futterreste, Federn und
dergleichen verschmutzt, so daß bei zu geringer Neigung des Gehäusebodens Eier auf
dem Gehäuseboden aufgrund seiner durch die Verschmutzungen hergestellten unebenen
Oberfläche liegenbleiben. Damit die Eier mittels der ihre Rollbewegung bewirkenden
Schwerkraft die Unebenheiten überwinden können und auf die Abtransporteinrichtung
rollen, wird bei bekannten Legenestanordnungen eine größere Neigung des Gehäusebodens
eingestellt. Vgl. z.B. die Druckschrift FR-A-2365951 Nachteilig dabei ist, daß die
Eier aufgrund der größeren Neigung des Gehäusebodens mit höherer Geschwindigkeit hinabrollen.
Diese höhere Geschwindigkeit entsteht insbesondere dann, wenn der Rollweg aufgrund
eines breit bzw. tief ausgebildeten Gehäusebodens relativ lang ist. Im Ergebnis kann
auf nachteilige Weise eintreten, daß hinabrollende Eier mit einer hohen Geschwindigkeit
auf der Abtransporteinrichtung einrollen und dort am Ende des Rollweges gegen Hindernisse,
wie beispielsweise eine seitliche Begrenzung eines Förderbandes oder bereits auf der
Abtransporteinrichtung liegende Eier, prallen. Infolge dabei auftretender Stöße werden
Kräfte auf die Schalen der Eier ausgeübt, wodurch es regelmäßig zu Haarrissen in den
Schalen und häufig auch zum Zerbrechen der Schalen kommt. Beschädigte Eier können
nicht verwertet werden, insbesondere wegen einer verringerten Haltbarkeit nicht an
den Nahrungsmittelhandel abverkauft werden. Auf nachteilige Weise ist eine hohe Ausschußrate
bei der Eierproduktion gegeben.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Legenestanordnung der eingangs genannten
Gattung aufzuzeigen, die eine Reduzierung der Ausschußrate gewährleistet.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Gehäuseboden aus wenigstens
zwei Bodenplatten ausgebildet ist, die zueinander um eine parallel zur Längserstreckung
der Abtransporteinrichtung ausgerichtete und in der Ebene des Gehäusebodens verlaufende
Schwenkachse schwenkbar sind, und daß wenigstens ein eine separate Schwenkung jeder
Bodenplatte bewirkendes Schwenkorgan vorgesehen ist.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Legenestanordnung ist der Gehäuseboden nicht einstückig
ausgebildet, sondern in durch Bodenplatten gebildete Abschnitte unterteilt. Beispielsweise
kann der Gehäuseboden in zwei Bodenplatten geteilt sein, die in einer Ebene liegen
und dadurch insgesamt den Gehäuseboden ausbilden. Beide Bodenplatten sind zueinander
schwenkbar, d.h., eine Bodenplatte kann gegenüber der anderen Bodenplatte geschwenkt
werden. Die Schwenkachse liegt in der Ebene des Gehäusebodens. Dadurch ist sichergestellt,
daß auch bei einem Schwenken der Bodenplatten zueinander weiterhin ein Gehäuseboden
ausgebildet bleibt. Dieser ist dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei Abschnitten
mit verschiedenen Neigungen bzw. Schrägstellungen zur Abtransporteinrichtung hin bestehen
kann.
[0007] Ist eine Bodenplatte gegenüber der anderen geschwenkt, so weist sie eine andere Neigung
bezüglich der Umgebung des Gehäusebodens, insbesondere bezüglich der Abtransporteinrichtung,
auf. Die Neigung kann insbesondere steiler sein, so daß auf dieser Bodenplatte eventuell
bereits liegengebliebene Eier wieder zum Abrollen gebracht werden. Die andere Bodenplatte
kann dagegen eine geringere Neigung aufweisen. Auf diese Bodenplatte können die Eier
von der Bodenplatte mit größerer Neigung rollen, wodurch mit Vorteil erreicht ist,
daß die Eier auf dieser Bodenplatte aufgrund der geringeren Neigung ausrollen und
nicht weiter beschleunigt werden, wie es bei einem Gehäuseboden mit durchgängig größerer
Neigung der Fall ist. Dieses quasi Bremsen erfolgt durch die Reibung der Eier an dieser
Bodenplatte, dem Rollwiderstand, dem eine geringere Vortriebskraft aufgrund der geringeren
Neigung entgegenwirkt. Es ist somit vorteilhaft verhindert, daß die hinabrollenden
Eier eine derartige Rollgeschwindigkeit erreichen, die bei einer Kollision dieser
Eier mit Hindernissen oder anderen Eiern zu mechanischen Beschädigungen ihrer Schalen
führen würde.
[0008] Sind die Eier von der einen Bodenplatte mit größerer Neigung auf die andere Bodenplatte
mit geringerer Neigung gerollt, kann auch diese Bodenplatte unabhängig von "der anderen
Bodenplatte mit einem Schwenkorgan steiler angestellt werden. Es erfolgt damit eine
Vergrößerung der Neigung dieser Bodenplatte, die jedoch nicht zugleich mit der Vergrößerung
der Neigung der ersten Bodenplatte, sondern zum Beispiel anschließend erfolgt.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Legenestanordnung ist somit ein Gehäuseboden vorhanden,
der nicht einheitlich angestellt wird. Vielmehr erfolgt jeweils ein Vergrößern der
Neigung von zueinander separaten Abschnitten des Gehäusebodens, den Bodenplatten,
in Richtung der Abtransporteinrichtung. Das Vergrößern der Neigungen erfolgt vorzugsweise
in einer zeitlichen Abfolge, so daß hinabrollende Eier wie auf einer Welle bewegt
werden. Es erfolgt jeweils ein Abrollen von einer Bodenplatte mit steilerer Neigung
auf die nächstfolgende Bodenplatte, die noch eine geringere Neigung aufweist, woraufhin
die Neigung dieser Bodenplatte vergrößert wird, so daß ein Ei dort nicht liegenbleiben
kann und ein weiteres Abrollen erfolgt. Durch die geringeren Neigungen der Bodenplatten,
auf die die Eier zunächst rollen, werden die Eier abgebremst, so daß Beschädigungen
der Eier deutlich reduziert werden und somit die Ausschußrate sinkt.
[0010] Aufgrund der Ausrichtung der Schwenkachse zwischen den Bodenplatten parallel zur
Längserstreckung der Abtransporteinrichtung ist eine Anstellung der einzelnen Bodenplatten
in einer Reihenfolge möglich, die sicherstellt, daß die Eier schonend zur Abtransporteinrichtung
geführt werden. Dazu wird zunächst die Bodenplatte steiler angestellt, die der Abtransporteinrichtung
am entferntesten ist. Alternativ kann diese Bodenplatte ständig steil angestellt sein.
Von dieser Bodenplatte können die Eier dann auf eine Bodenplatte rollen, die der Abtransporteinrichtung
näher ist. Durch fortlaufendes steileres Anstellen dieser und gegebenenfalls weiterer
Bodenplatten können die Eier schließlich zur Abtransporteinrichtung rollen, da sie
stets dann immer wieder abgebremst werden, wenn das Erreichen einer zu hohen Abrollgeschwindigkeit
droht.
[0011] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Legenestanordnung ist es, daß aufgrund
der kontrollierten Abrollbewegungen der Eier erreichbar ist, daß ein Gehäuseboden
mit größerer Breite, d.h. Tiefe in Richtung der Abtransporteinrichtung, herstellbar
ist. Diese größere Breite würde bei bekannten Legenestanordnungen dazu führen, daß
die Eier über den langen Rollweg eine zu hohe Geschwindigkeit erfahren. Bei der erfindungsgemäßen
Legenestanordnung tritt vorteilhaft keine hohe Geschwindigkeit der Eier auf, weil
sie durch die verschieden geneigten Bodenplatten des Gehäusebodens jeweils im Verlauf
des Rollweges abgebremst werden. Durch die größere Breite kann aber vorteilhaft eine
größere Anzahl von zum Beispiel Legehennen gleichzeitig in der Legenestanordnung eingestallt
sein, wodurch mit wesentlichem Vorteil eine Erhöhung der Eiproduktion erreichbar ist.
[0012] Die separaten Bodenplatten des Gehäusebodens können in einer Ebene frei nebeneinander
angeordnet sein. Es ist aber auch möglich, die Bodenplatten miteinander durch wenigstens
ein Gelenk, zum Beispiel ein Scharnier, zu verbinden, so daß ihr gegenseitiges Schwenken
weiterhin hergestellt ist und durch das Scharnier bzw. durch die Scharniere oder dergleichen
Gelenkmittel geführt ist.
[0013] Zum separaten Schwenken jeder Bodenplatte kann vorgesehen sein, daß für jede Bodenplatte
ein einzelnes Schwenkorgan vorhanden ist. Als Schwenkorgan kann beispielsweise jeweils
ein Hebel oder ein Arbeitszylinder dienen, der separat an einer Bodenplatte in ihre
Schwenkung bewirkender Weise angreift. Diese Schwenkorgane können beispielsweise ausgehend
von der Bodenplatte, die der Abtransporteinrichtung für die Eier am entferntesten
ist, nacheinander betätigt werden, so daß nacheinander die Neigungen der Bodenplatten
vergrößert werden. Alternativ kann vorgesehen sein, daß für zwei einander benachbarte
Bodenplatten ein gemeinsames Schwenkorgan vorgesehen ist. Auch mit einem Schwenkorgan
kann das separate Schwenken dieser beiden Bodenplatten erreicht werden, wenn das Schwenkorgan
zunächst an einer Bodenplatte in ihre Neigung verändernden Weise angreift und nachfolgend
entsprechend an der zweiten Bodenplatte angreift.
[0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Gehäuseboden um eine
Kippachse kippbar gelagert ist, daß die Kippachse einem einer Durchtrittsöffnung angenäherten
Rand des Gehäusebodens zugeordnet ist und daß ein Kippantrieb vorgesehen ist. Nach
dieser Weiterbildung ist der Gehäuseboden nicht nur in sich durch die verschiedenen
Bodenplatten schwenkbar, sondern auch insgesamt um eine Kippachse kippbar. Diese Kippachse
ist dem Rand des Gehäusebodens zugeordnet, der der Durchtrittsöffnung bzw. mehreren
Durchtrittsöffnungen in einer Gehäusewand angenähert ist. Wird der Gehäuseboden um
diese Kippachse gekippt, so wird der Gehäuseboden von innen gegen die Durchtrittsöffnungen
geführt. Diese werden dadurch verschlossen, mit dem Vorteil, daß in dieser Stellung
des Gehäusebodens kein Zutritt für das Geflügel in die Legenestanordnung gegeben ist.
Dadurch ist vorteilhaft erreicht, daß zum Beispiel in Ruhezeiten das Geflügel nicht
in die Legenestanordnung gelangen kann und diese insbesondere durch Exkremente verschmutzt.
Durch diese Maßnahme wird somit erreicht, daß eine Verschmutzung des Gehäusebodens
und eine daraus resultierende Unebenheit seiner Oberfläche vermindert wird. Zugleich
werden durch das Kippen des Gehäusebodens Verschmutzungen von seiner Oberfläche dadurch
entfernt, daß sie von dem sich etwa in senkrechter Kipplage befindlichen Gehäuseboden
herabrieseln. Das Kippen des Gehäusebodens erfolgt mit einem auf geeignete Weise ausgebildeten
Kippantrieb. Dieser kann separat gegenüber den Schwenkorganen für die Bodenplatten
ausgebildet sein.
[0015] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Gehäusebodens ist mit besonderem Vorteil
verhindert, daß auf dem Gehäuseboden liegengebliebene Eier durch ein Kippen des Gehäusebodens
aus der Legenestanordnung herausgeschleudert werden. Die erfindungsgemäße Ausbildung
des Gehäusebodens ermöglicht vorteilhaft, vor dem Kippen des Gehäusebodens auf den
Bodenplatten des Gehäusebodens liegengebliebene Eier in der beschriebenen Weise schonend
zur Abtransporteinrichtung zu bewegen.
[0016] In einer besonderen konstruktiven Ausführung der Erfindung umfaßt der Kippantrieb
eine seitlich am Gehäuseboden vorbeigeführte Zugstange, deren freies Ende unterhalb
des Gehäusebodens angeordnet ist und an dem das Schwenkorgan beispielsweise für zwei
einander benachbarte Bodenplatten angeordnet ist. Bei dieser Ausführung sind auf vorteilhafte
Weise die Schwenkorgane in den Kippantrieb integriert. Durch eine Betätigung des Kippantriebes
kann dadurch zugleich eine Betätigung der Schwenkorgane und ein Kippen des Gehäusebodens
erfolgen. Der konstruktive Aufbau wird aufgrund der Zusammenfassung beider Bewegungsantriebe
und der damit verbundenen Einsparung von Bauteilen vereinfacht. Das Gehäuse der erfindungsgemäßen
Legenestanordnung ist vorzugsweise auf einem Rahmengestell angeordnet, so daß unter
dem Gehäuseboden ein Bauraum für die Anordnung eines Schwenkorgans vorhanden ist.
Das Schwenkorgan ist am freien Ende der Zugstange unterhalb des Gehäusebodens angeordnet,
wodurch auf vorteilhafte Weise gewährleistet ist, daß die Oberfläche des Gehäusebodens,
die für das Geflügel zugänglich ist, frei von Bauteilen des Schwenkorgans ist. Diese
sind unterhalb des Gehäusebodens angeordnet und greifen von unten an dem Gehäuseboden,
nämlich an seinen einzelnen Bodenplatten an. Mit der Zugstange wird auf das Schwenkorgan
eine Zugkraft ausgeübt, die nach oben gerichtet ist. Über diese Zugkraft wird ein
Kippen des Gehäusebodens insgesamt bewirkt, wobei zugleich ermöglicht ist, daß die
einzelnen Bodenplatten des Gehäusebodens nacheinander in eine jeweils größere Neigungslage
gebracht werden.
[0017] Dabei ist das Schwenkorgan nach einer Weiterbildung der Erfindung als etwa dreieckige
Auflageplatte ausgebildet und am freien Ende der Zugstange unterhalb des Gehäusebodens
schwenkbar angelenkt, wobei eine Seite der dreieckigen Auflageplatte als Auflagekante
für zwei Bodenplatten ausgebildet ist. Bei einer Bewegung der Zugstange nach oben
wird die Auflageplatte aufgrund ihrer Anlenkung an der Zugstange gleichfalls nach
oben bewegt. Dabei greift sie von unten an dem Gehäuseboden an. Aufgrund ihrer schwenkbaren
Anlenkung an der Zugstange kann sich die Auflageplatte dabei zunächst in einer Schwenklage
befinden, in der ihre Auflagekante an einer der beiden Bodenplatten angreift. Diese
Bodenplatte ist von der Abtransporteinrichtung für die Eier weiter entfernt als die
andere Bodenplatte. Sie ist vorzugsweise vor einem Bewegen der Zugstange nach oben
steiler angestellt, weshalb Eier von dieser Bodenplatte auf die andere Bodenplatte
abrollen können. Bei einem Anheben der Zugstange greift die Auflagekante der dreieckigen
Auflageplatte auch an der anderen Bodenplatte an und vergrößert dabei deren Neigung
in Bezug auf die Ebene der Abtransporteinrichtung. Die auf dieser Bodenplatte liegenden
Eier können von dieser auf die Abtransporteinrichtung abrollen.
[0018] Um sicher zu gewährleisten, daß die Bodenplatten nacheinander geschwenkt werden,
um ihre Neigung zu verändern, ist vorgesehen, daß die Auflagekante der etwa dreieckigen
Auflageplatte ausgehend von der Mitte ihrer Längserstreckung beidseitig Abschrägungen
aufweist. Die Abschrägungen treten mit den Unterseiten der Bodenplatten in anliegende
Wechselwirkung. Aufgrund der Schwenkbarkeit der dreieckigen Auflageplatte und aufgrund
der Abschrägungen ist dabei sichergestellt, daß zunächst eine Anlage der einen abgeschrägten
Seite der Auflagekante an eine Bodenplatte auftritt, bevor auch die andere abgeschrägte
Seite der Auflagekante an die benachbarte Bodenplatte angelegt wird. Die Abschrägungen
sind dabei jeweils kontinuierlich ausgebildet, so daß jeder abgeschrägte Auflagekantenabschnitt
gerade ausgebildet ist.
[0019] Damit die Zugstange eine Zugbewegung nach oben ausführen kann, umfaßt der Kippantrieb
einen Schwenkhebel, an dessen einem freien Ende die Zugstange schwenkbar angelenkt
ist und an dessen anderem freien Ende ein Kraftübertragungsmittel angreift. Mit dem
Kraftübertragungsmittel ist der Schwenkhebel in eine Schwenkbewegung versetzbar, im
Zuge der das freie Ende des Schwenkhebels, an dem die Zugstange angelenkt ist, nach
oben bewegt wird. Die Zugstange wird dadurch nach oben bewegt, woraufhin die an ihrem
freien Ende unterhalb des Gehäusebodens angeordneten Schwenkorgane bzw. ein Schwenkorgan
an der Unterseite des Gehäusebodens angreifen können bzw. kann. Das Kraftübertragungsmittel
ist beispielsweise ein auf eine Welle aufgewickelter Riemen. Die Welle kann durch
einen geeigneten Antrieb in umkehrbare Drehbewegungen versetzt werden, woraufhin der
Riemen auf die Welle aufgewickelt wird bzw. von der Welle abgewickelt wird. Dadurch
erfolgt ein Schwenken des Schwenkhebels. Andere Kraftübertragungsmittel, wie Ketten,
sind gleichfalls verwendbar.
[0020] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß eine Gehäusewand des Gehäuses
wenigstens eine Durchtrittsöffnung für das Geflügel aufweist, und daß die Abtransporteinrichtung
für die gelegten Eier auf der dieser Gehäusewand gegenüberliegenden Seite des Gehäusebodens
angeordnet ist. Durch diese Anordnung ist der Gehäuseboden von der Durchtrittsöffnung
für das Geflügel ausgehend abwärts zur Abtransporteinrichtung geneigt. Die Abtransporteinrichtung
ist dadurch beispielsweise innerhalb des Gehäuses angeordnet. Das hat den Vorteil,
daß das Geflügel während der Eiablage mit dem Kopf voran in Richtung der Durchtrittsöffnung
des Gehäuses ausgerichtet ist, so daß die Eier bereits im Bereich der Abtransporteinrichtung
gelegt werden. Ein vorteilhaft kurzer Abrollweg des Eis ist die Folge. Entsprechend
ist verhindert, daß das Geflügel in der Eiablage mit dem Kopf in das Innere des Gehäuses
ausgerichtet ist. Dadurch wird die Gefahr von Verletzungen eines ein Ei legenden Tieres
durch sogenannte Kloakenpicker wesentlich reduziert. Die Kloake weist in die Legenestanordnung
hinein und ist von außen, insbesondere von sich vor der Durchtrittsöffnung aufhaltenden
anderen Tieren nicht erreichbar. Aufgrund der nach innen in Richtung der Abtransporteinrichtung
ausgerichteten Neigung des Gehäusebodens ist das ein Ei legende Tier mit der Brust
erhöht auf dem Gehäuseboden angeordnet. Auch diese Anordnung vermindert vorteilhaft
Verletzungen des Tieres.
[0021] Die Abtransporteinrichtung der erfindungsgemäßen Legenestanordnung ist vorzugsweise
ein bekanntes Förderband. Dieses kann durch eine entsprechende Längenausbildung an
mehreren Gehäuseböden mehrerer Gehäuse entlanggeführt sein.
[0022] Mehrere Gehäuse können zu einer Gehäusegruppe zusammengefaßt sein, deren jeweils
zugeordnete Schwenkhebel der Kippantriebe mit einer gemeinsamen Welle in der Wirkverbindung
stehen. Beispielsweise einander gegenüberliegende Gehäuse sind durch Rückwände voneinander
trennbar. Eine Rückwand kann beispielsweise oberhalb der Abtransporteinrichtung für
die Eier angeordnet sein. Die Anordnung hat den Vorteil, daß die Rückwand verhindert,
daß Tiere auf die Abtransporteinrichtung treten und diese verschmutzen.
[0023] Eine Gehäusegruppe kann auch mehretagig ausgebildet sein. Schließlich kann vorgesehen
sein, daß auf den Gehäuseboden eine Matte aufgelegt ist. Diese Matte bedeckt die separaten
Bodenplatten und den zwischen den Bodenplatten ausgebildeten Abstand, insbesondere
Spalt. Vorteilhaft wird dadurch ein Gehäuseboden mit einer geschlossenen Oberfläche
hergestellt. Die Matte kann beispielsweise elastische Noppen aufweisen. Diese federn
aufgrund ihrer Elastizität ein Ei bei dessen Ablage ab, so daß ein harter Aufprall
des Eis auf eine Bodenplatte verhindert ist.
[0024] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale
ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer teilweise geöffneten Legenestanordnung für Geflügel
mit mehreren Gehäusen, die jeweils durch Gehäusewände voneinander getrennt sind,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht einer zwei Gehäuse voneinander trennenden Gehäusewand,
- Fig. 3 - 6
- Seitenansichten von zwei einander gegenüberliegenden, jeweils zwei Gehäuse voneinantrennenden
Gehäusewänden und
- Fig. 7
- eine Seitenansicht eines Bauteils der Legenestanordnung.
[0025] Die Legenestanordnung in Fig. 1 weist mehrere in zwei Reihen nebeneinander angeordnete
Gehäuse 1 auf. Jeweils vier Gehäuse 1 sind in einer Reihe angeordnet. Jedes Gehäuse
1 ist durch Gehäuseseitenwände 2, 3 und ein Gehäusedach 4 begrenzt. Zwischen einander
gegenüberliegenden Gehäusen 1 angeordnete Gehäuserückwände 31 sind nicht dargestellt.
Die in Fig. 1 rechts dargestellten Gehäuse 1 sind ohne die Gehäusewände 3 und das
Gehäusedach 4 gezeichnet. Das Gehäusedach 4, das auf jeder Seite des Gehäusedachfirstes
5 angeordnet ist, ist zweigeteilt. Ein Gehäusedachabschnitt 6 ist über Scharniere
7 an dem Gehäusedachabschnitt 8 schwenkbar angelenkt.
[0026] Die Gehäusewand 3 weist Durchtrittsöffnungen 9 für das Geflügel auf. Sämtliche Gehäuse
1 sind auf einem Rahmengestell 10 angeordnet. Das Rahmengestell 10 weist auf einem
nicht dargestellten Boden aufstellbare Standbeine 11 und mit diesen verbundene Rahmenprofile
12 auf. Auf den Rahmenprofilen 12 liegen die Gehäuse 1 auf.
[0027] Jeweils zwei Gehäuse 1 liegen paarweise einander gegenüber. Zwischen den Gehäusen
1 sind zwei Förderbänder 13 als Abtransporteinrichtungen für gelegte Eier angeordnet.
Oberhalb der Förderbänder 13 ist eine Welle 26 angeordnet, sie verläuft parallel zur
Förderrichtung der Förderbänder 13.
[0028] Beidseitig sind den Förderbändern 13 Gehäuseböden 14 der Gehäuse 1 zugeordnet.
[0029] In Fig. 2 ist der Aufbau eines Gehäusebodens 14 sowie dessen Anordnung innerhalb
eines Gehäuses 1 dargestellt. Der Gehäuseboden 14 besteht aus zwei Bodenplatten 15.
Die Bodenplatten 15 liegen nebeneinander, so daß sie den Gehäuseboden 14 geschlossen
ausbilden. Beide Bodenplatten 15 sind zueinander um eine Schwenkachse schwenkbar.
Die Schwenkachse ist zwischen den einander zugekehrten Seitenrändern der Bodenplatten
15 angeordnet, so daß die eine Bodenplatte 15 relativ zur anderen Bodenplatte 15 verschwenkbar
ist, ohne daß die Ausbildung eines geschlossenen Gehäusebodens 14 aufgehoben wird.
[0030] Dem Gehäuseboden 14 ist eine Zugstange 16 zugeordnet. Die Zugstange 16 ist neben
dem Gehäuseboden 14 angeordnet, aus Fig. 1 ist erkennbar, daß jedem Gehäuseboden 14
im Bereich beider Stirnränder seiner Bodenplatten 15 jeweils eine Zugstange 16 zugeordnet
ist. Das freie Ende der Zugstange 16 ist unterhalb des Gehäusebodens 14 angeordnet.
An diesem Ende ist eine dreieckige Auflageplatte 17 um eine Schwenkachse 18 schwenkbar
angelenkt. Die Auflageplatte 17 weist eine Auflagekante 19 auf, die an die Unterseiten
beider Bodenplatten 15 anlegbar ist. Die Auflageplatte 17 ist an der Zugstange 16
derart angelenkt, daß eine Dreiecksecke in Richtung des freien Endes der Zugstange
16 zeigt. Die Auflagekante 19 ist an der Seite der Auflageplatte 17 angeordnet, die
dieser Ecke gegenüberliegt.
[0031] In Fig. 2 ist dargestellt, daß die Auflagekante 19 an die Bodenplatte 15, die dem
Förderband 13 entfernter ist, angelegt ist. An die zweite Bodenplatte 15 ist die Auflagekante
19 nicht angelegt. Daraus ergeben sich zwei verschiedene Neigungen der Bodenplatten
15 in bezug auf die Ebene des Förderbandes 13. Die dem Förderband 13 entferntere Bodenplatte
15 ist zu dieser Ebene steiler angestellt als die andere Bodenplatte 15. Die verschiedenen
Neigungen der Bodenplatten 15 ergeben sich einerseits aus der abgewinkelten Lage der
Auflageplatte 17 in bezug auf die Längserstreckung der Zugstange 16. Dadurch ist gewährleistet,
daß der der Bodenplatte 15, die dem Förderband 13 weiter entfernt ist, zugeordnete
Bereich der Auflagekante 19 an diese Bodenplatte 15 angelegt ist, während der der
anderen Bodenplatte 15 zugeordnete Bereich der Auflagekante 19 an diese Bodenplatte
15 noch nicht angelegt ist. Dazu tragen darüber hinaus auch in die Auflagekante 19
eingebrachte Abschrägungen bei. Jeweils ausgehend von der Mitte der Längserstreckung
der Auflagekante 19 verlaufen die beiden Abschnitte der Auflagekante 19 nach außen
hin schräg abwärts. Aufgrund dieses schrägen Verlaufes entfernt sich die Auflagekante
19 nach außen hin zunehmend von der Unterseite der dem Förderband 13 näher zugeordneten
Bodenplatte 15.
[0032] Das der Auflageplatte 17 abgekehrte andere Ende der Zugstange 16 ist an dem freien
Ende eines Schwenkhebels 20 um eine Achse 21 schwenkbar angelenkt. Der Schwenkhebel
20 ist seinerseits im mittleren Bereich seiner Längserstreckung auf einer Auflageschulter
22 schwenkbar aufgelegt. Die Auflageschulter 22 wird durch die Gehäusewand 2 ausgebildet,
die einen entsprechenden Zuschnitt aufweist. In die Gehäusewand 2 ist darüber hinaus
ein kreisbogenförmiger Ausschnitt 23 eingebracht, dessen gedachter Mittelpunkt mit
der Schwenkachse des Schwenkhebels 20 zusammenfällt. Durch den Ausschnitt 23 ist ein
die Schwenkachse 21 bereitstellender Bolzen 24 hindurchgeführt. Der Bolzen 24 verbindet
beidseitig der Gehäusewand 2 verlaufende Abschnitte des Schwenkhebels 20 miteinander.
[0033] Am anderen Ende des Schwenkhebels 20 greift an diesem ein Riemen 25 als Kraftübertragungsmittel
an. Der Riemen ist auf die Welle 26 aufgewickelt. Die Welle 26 wird von einem Tragprofil
27 gehalten, das seinerseits mit zwei einander gegenüberliegenden Gehäusewänden 2
über geeignete Befestigungsmittel haltend verbunden ist. Oberhalb des Gehäusebodens
14 ist eine bogenförmig aufwärts verlaufende Rückwand 31 angeordnet. Diese verhindert,
daß Tiere das Förderband betreten.
[0034] Fig. 3 bis 6 zeigen, daß bei einem Verschwenken des Schwenkhebels 20 ein Kippen des
Schwenkbodens 14 um eine Kippachse erfolgt. Die Kippachse ist dem der Durchtrittsöffnung
9 in der Gehäusewand 3 angenäherten Rand der Bodenplatte 15 zugeordnet, die von dem
Förderband 13 entfernter ist. Die Riemen 25 und die Rückwände 31 sind in diesen Fig.
zur besseren Veranschaulichung nicht dargestellt.
[0035] In Fig. 3 sind die Schwenkhebel 20 in ihrer Ausgangs-Schwenkstellung. In dieser weisen
die Bodenplatten 15 voneinander verschiedene Neigungen auf. Die von dem zugeordneten
Förderband 13 entferntere Bodenplatte 15 ist steiler als die andere Bodenplatte 15
angestellt.
[0036] In Fig. 4 wird durch ein Schwenken der Schwenkhebel 20 eine Anhebung jeder Zugstange
16 bewirkt. Dabei wird auch die am freien Ende der Zugstange 16 angelenkte Auflageplatte
17 angehoben, wobei sich die Auflagekante 19 der Auflageplatte 17 jeweils auch an
die Bodenplatte 15 anlegt, die dem Förderband 13 näher angeordnet ist. Durch diese
Anlage ist bewirkt, daß sich die Neigung dieser Bodenplatten 15 in bezug auf die Ebene
der Förderbänder 13 vergrößert. Aufgrund der in der Auflagekante 19 vorgesehenen Abschrägungen
weist auch die Bodenplatte 15, die den Förderbändern 13 jeweils entfernter ist, noch
eine Neigung in Richtung des Förderbandes 13 auf.
[0037] In Fig. 5 und 6 sind weitere Kippzustände der Gehäuseböden 14 dargestellt. In diesen
Kippzuständen ist kein Abrollen von auf den Bodenplatten 15 befindlichen Eiern auf
die Förderbänder 13 mehr möglich, weil die Bodenplatten 15 nicht mehr in Richtung
der Förderbänder 13 geneigt sind. Mit den Gehäuseböden 14 erfolgt vielmehr ein Verschluß
der Durchtrittsöffnungen 9 in den Gehäusewänden 3.
[0038] In Fig. 7 ist gezeigt, daß auf den aus den Bodenplatten 15 ausgebildeten Gehäuseboden
14 eine Matte 28 aufgelegt ist. Die Matte 28 weist nach oben vorstehende Noppen 29
auf. Fig. 7 zeigt weiterhin, daß die Bodenplatten 15 durch ein Scharnier 30 miteinander
verbunden sind.
1. Legenestanordnung für Geflügel, umfassend wenigstens ein Gehäuse (1) mit zumindestens
eine Durchtrittsöffnung (9) für das Geflügel aufweisenden Gehäusewänden und mit wenigstens
einem Gehäuseboden (14) und umfassend eine an einem Gehäusebodenrand entlanggeführte
Abtransporteinrichtung (13) für gelegte Eier, wobei der Gehäuseboden eine Neigung
in Richtung der Abtransporteinrichtung aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehäuseboden (14) aus wenigstens zwei Bodenplatten (15) ausgebildet ist, die
zueinander um eine parallel zur Längserstreckung der Abtransporteinrichtung ausgerichtete
und in der Ebene des Gehäusebodens (14) verlaufende Schwenkachse schwenkbar sind,
und daß wenigstens ein eine separate Schwenkung jeder Bodenplatte (15) bewirkendes
Schwenkorgan vorgesehen ist.
2. Legenestanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatten (15) miteinander durch wenigstens ein Scharnier (30) oder dergleichen
Gelenkmittel verbunden sind.
3. Legenestanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Bodenplatte (15) ein Schwenkorgan vorgesehen ist.
4. Legenestanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für zwei einander benachbarte Bodenplatten (15) ein gemeinsames Schwenkorgan vorgesehen
ist.
5. Legenestanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseboden (14) um eine Kippachse kippbar gelagert ist, daß die Kippachse einem
einer Durchtrittsöffnung (9) angenäherten Rand des Gehäusebodens (14) zugeordnet ist
und daß ein Kippantrieb vorgesehen ist.
6. Legenestanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kippantrieb eine seitlich am Gehäuseboden (14) vorbeigeführte Zugstange (16)
umfaßt, deren freies Ende unterhalb des Gehäusebodens (14) angeordnet ist, und daß
das Schwenkorgan am freien Ende der Zugstange (16) angeordnet ist.
7. Legenestanordnung nach Anspruch 4 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkorgan als etwa dreieckige Auflageplatte (17) ausgebildet ist und am freien
Ende der Zugstange (16) unterhalb des Gehäusebodens schwenkbar angelenkt ist, und
daß eine Seite der dreieckigen Auflageplatte (16) als Auflagekante (19) für zwei Bodenplatten
(15) ausgebildet ist.
8. Legenestanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagekante (19) ausgehend von der Mitte ihrer Längserstreckung beidseitig Abschrägungen
aufweist.
9. Legenestanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrägungen jeweils kontinuierlich ausgebildet sind.
10. Legenestanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kippantrieb einen Schwenkhebel (20) umfaßt, an dessen einem freien Ende die Zugstange
(16) schwenkbar angelenkt ist und an dessen anderem freien Ende ein Kraftübertragungsmittel
angreift.
11. Legenestanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsmittel ein auf eine Welle (26) aufgewickelter Riemen (25) ist.
12. Legenestanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gehäusewand (3) des Gehäuses (1) wenigstens eine Durchtrittsöffnung (9) für
das Geflügel aufweist und daß die Abtransporteinrichtung für die gelegten Eier auf
der dieser Gehäusewand (3) gegenüberliegenden Seite des Gehäusebodens (14) angeordnet
ist.
13. Legenestanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtransporteinrichtung ein Förderband (13) ist.
14. Legenestanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gehäuse (1) zu einer Gehäusegruppe zusammengefaßt sind, deren jeweils zugeordnete
Schwenkhebel (20) von einer gemeinsamen Welle (26) angetrieben sind.
15. Legenestanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Gehäuseboden (14) eine Matte (28) aufgelegt ist.
1. Laying-nest arrangement for poultry, comprising at least one housing (1) with housing
walls, having at least one through-passage opening (9) for the poultry, and with at
least one housing floor (14), and comprising a device (13) which is intended for removing
laid eggs and is guided along a border of the housing floor, the housing floor being
inclined in the direction of the removal device, characterized in that the housing floor (14) is formed from at least two floor panels (15) which can be
pivoted in relation to one another about a pivot axis which is oriented parallel to
the longitudinal extent of the removal device and runs in the plane of the housing
floor (14), and in that there is provided at least one pivoting element which causes each floor panel (15)
to be pivoted separately.
2. Laying-nest arrangement according to Claim 1, characterized in that the floor panels (15) are connected to one another by at least one hinge (30) or
similar articulation means.
3. Laying-nest arrangement according to Claim 2, characterized in that a pivoting element is provided for each floor panel (15).
4. Laying-nest arrangement according to Claim 2,
characterized in that a common pivoting element is provided for two adjacent floor panels (15).
5. Laying-nest arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the housing floor (14) is mounted such that it can be tilted about a tilting axis,
in that the tilting axis is assigned to an edge of the housing floor (14) which is in the
vicinity of a through-passage opening (9), and in that a tilting drive is provided.
6. Laying-nest arrangement according to Claim 5, characterized in that the tilting drive comprises a connecting rod (16) which is guided laterally past
the housing floor (14) and of which the free end is arranged beneath the housing floor
(14), and in that the pivoting element is arranged at the free end of the connecting rod (16).
7. Laying-nest arrangement according to Claims 4 and 6, characterized in that the pivoting element is designed as an approximately triangular bearing plate (17)
and is articulated in a pivotable manner at the free end of the connecting rod (16),
beneath the housing floor, and in that one side of the triangular bearing plate (16) is designed as a bearing edge (19)
for two floor panels (15).
8. Laying-nest arrangement according to Claim 7, characterized in that, starting from the centre of its longitudinal extent, the bearing edge (19) has bevels
on both sides.
9. Laying-nest arrangement according to Claim 8, characterized in that the bevels are each designed continuously.
10. Laying-nest arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the tilting drive comprises a pivoting lever (20), at one free end of which the connecting
rod (16) is articulated in a pivotable manner and at the other free end of which a
force-transmission means acts.
11. Laying-nest arrangement according to Claim 10, characterized in that the force-transmission means is a belt (25) wound up onto a shaft (26).
12. Laying-nest arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that a housing wall (3) of the housing (1) has at least one through-passage opening (9)
for the poultry, and in that the device for removing the laid eggs is arranged on that side of the housing floor
(14) which is located opposite said housing wall (3).
13. Laying-nest arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the removal device is a conveying belt (13).
14. Laying-nest arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality of housings (1) are combined to form a housing group, of which respectively
associated pivoting levers (20) are driven by a common shaft (26).
15. Laying-nest arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that a mat (28) is positioned on the housing floor (14).
1. Pondoir pour volailles, comprenant au moins un boîtier (1) avec des parois de boîtier
présentant au moins une ouverture de passage (9) pour la volaille et avec au moins
un fond de boîtier (14), et comprenant un dispositif d'évacuation (13), guidé le long
d'un bord du fond du boîtier, pour les oeufs pondus, le fond du boîtier présentant
une inclinaison dans la direction du dispositif d'évacuation,
caractérisé
en ce que le fond de boîtier (14) est constitué d'au moins deux plaques de fond (15) qui peuvent
pivoter l'une par rapport à l'autre autour d'un axe de pivotement parallèle à l'étendue
longitudinale du dispositif d'évacuation et s'étendant dans le plan du fond de boîtier
(14), et en ce qu'il est prévu au moins un organe de pivotement opérant un pivotement
séparé de chaque plaque de fond (15).
2. Pondoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plaques de fond (15) sont reliées entre elles par au moins une charnière (30)
ou des moyens d'articulation similaires.
3. Pondoir selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu un organe de pivotement pour chaque plaque de fond (15).
4. Pondoir selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu un organe de pivotement commun pour deux plaques de fond (15) voisines
l'une de l'autre.
5. Pondoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fond de boîtier (14) est monté de manière à pouvoir basculer autour d'un axe de
basculement, en ce que l'axe de basculement est associé à un bord du fond de boîtier (14), proche d'une
ouverture de passage (9) et en ce qu'il est prévu un dispositif d'entraînement en basculement.
6. Pondoir selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement en basculement comprend une barre de traction (16) qui
passe latéralement devant le fond de boîtier (14), et dont l'extrémité libre est disposée
au-dessous du fond de boîtier (14) et en ce que l'organe de pivotement est disposé à l'extrémité libre de la barre de traction (16).
7. Pondoir selon la revendication 4 et la revendication 6, caractérisé en ce que l'organe de pivotement est réalisé en tant que plaque de support (17) triangulaire
et est articulé pivotant à l'extrémité libre de la barre de traction (16), au-dessous
du fond de boîtier, et en ce qu'un côté de la plaque de support (16) triangulaire est réalisé en tant que bord de
support (19) pour deux plaques de fond (15).
8. Pondoir selon la revendication 7, caractérisé en ce que le bord de support (19) présente, partant du milieu de son étendue longitudinale,
des chanfreins des deux côtés.
9. Pondoir selon la revendication 8, caractérisé en ce que les chanfreins sont réalisés chacun de manière continue.
10. Pondoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement en basculement comprend un levier de pivotement (20)
à une extrémité libre duquel est articulée pivotante la barre de traction (16), et
à l'autre extrémité libre duquel agit un moyen de transmission des forces.
11. Pondoir selon la revendication 10, caractérisé en ce que le moyen de transmission des forces est une courroie (25) enroulée sur un arbre (26).
12. Pondoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une paroi (3) du boîtier (1) présente au moins une ouverture de passage (9) pour la
volaille et en ce que le dispositif d'évacuation des oeufs pondus est disposé sur le côté du fond de boîtier
(14) opposé à cette paroi de boîtier (3).
13. Pondoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de transport est un convoyeur à bande (13).
14. Pondoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs boîtiers (1) sont réunis en un groupe de boîtiers dont les leviers de pivotement
(20) respectifs sont entraînés par un arbre commun (26).
15. Pondoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une natte (28) est placée sur le fond de boîtier (14).