[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Hydro-Transformatoren, durch die ein Antriebsglied
oder mehrere Antriebsglieder mit Fluid aus einer Einrichtung zur Abgabe hydraulischer
Energie gespeist werden.
[0002] Aus dem Stand der Technik, wie dieser in "Hydrostatische Antriebe mit Sekundärregelung,
Der Hydraulik Trainer Band 6", Vogel-Buchverlag Würzburg, 1989, dargelegt ist, sind
Hydro-Transformatoren bekannt, die eine mit dem Antriebsglied hydraulisch verbundene
Konstanteinheit und eine mit dem System mit eingeprägtem Druck hydraulisch verbundene
Verstelleinheit aufweisen. Die Konstanteinheit ist eine Einrichtung mit der Funktion
Konstantpumpe/Konstantmotor, während die Verstelleinheit eine sekundär geregelte Einrichtung
mit der Funktion Verstellpumpe/Verstellmotor ist. Die Wellen der Konstanteinheit und
der Verstelleinheit sind mechanisch miteinander gekoppelt.
[0003] Wenn als Antriebsglied ein Zylinder mit einseitig wirkender Last verwendet wird,
so soll mit einem Hydro-Transformator bewirkt werden, daß vorgegebene Zylindergeschwindigkeiten
beim Ausfahren und beim Einfahren des Zylinders unabhängig von der Zylinderbelastung
erreicht werden und geringe Verluste auftreten.
[0004] Beim Betrieb eines solchen herkömmlichen Hydro-Transformators wird daher zum Ausfahren
des Zylinders die Drehzahl der verbundenen Wellen von Verstelleinheit und Konstanteinheit
vorgegeben und über eine Anpassung des Hubvolumens der Verstelleinheit eine Drehzahlregelung
ausgeführt. Die Konstanteinheit arbeitet dabei als Pumpe und die Verstelleinheit als
Motor. Beim Einfahren des Zylinders arbeitet hingegen die Verstelleinheit als Pumpe
und die Konstanteinheit als Motor, wobei ebenfalls eine Drehzahlregelung stattfindet.
Ferner erfolgt durch die Verstelleinheit eine Rückgewinnung von Energie, die in das
System mit eingeprägtem Druck gespeist wird. Die Drehzahlregelung kann sowohl beim
Ausfahren als auch beim Einfahren des Zylinders hydraulisch, wie z.B. in der Patentschrift
US-A-4 819 429, oder elektronisch ausgeführt werden.
[0005] Herkömmliche Hydro-Transformatoren haben den Nachteil, daß zu ihrer Anwendung ein
hoher gerätetechnischer Aufwand notwendig ist und damit vor allem der Einsatz im oberen
Leistungsbereich, wie z.B. bei Großbaggern, erfolgt.
[0006] Die Nachteile des Standes der Technik sollen mit der vorliegenden Erfindung überwunden
werden.
[0007] Somit hat die vorliegende Erfindung die Aufgabe einen Hydro-Transformator vorzusehen,
mit dem vorgegebene Volumenströme an einem Antriebsglied unabhängig von der Belastung
dieses Antriebsgliedes erreicht werden, die Energierückgewinnung vom Antriebsglied
möglich ist, der gerätetechnische Aufwand geringer als bei herkömmlichen Hydro-Transformatoren
ist und ein günstiger Wirkungsgrad erreicht wird.
[0008] Diese Aufgabe wird durch einen Hydro-Transformator entsprechend Patentanspruch 1
gelöst.
[0009] Es wird ein Hydro-Transformator vorgesehen, der eine beliebige Hydromaschine aufweist,
deren einer Anschluß wahlweise über einen Arbeitsanschluß des Schaltventils mit einer
Druckleitung hydraulisch verbindbar ist und die vorzugsweise ein Zahnradmotor ist.
Der andere Anschluß der Hydromaschine ist mit einer hydraulischen Leitung, die zu
einem Antriebsglied führt, hydraulisch verbunden. Das Schaltventil wird über eine
Steuerungseinrichtung in Abhängigkeit von einer den Volumenstrom der Hydromaschine
kennzeichnenden gemessenen Kenngröße angesteuert. Dabei wird der Arbeitsanschluß wahlweise
mit dem Druckanschluß oder einem Anschluß, an dem ein niedrigerer Druck als in der
Hydromaschine herrscht, verbunden. Auf diese Weise kann in dem Fall, in dem das Antriebsglied
ein Zylinder ist, dieser in Abhängigkeit vom Volumenstrom ausgefahren werden. Andrerseits
kann beim Einfahren des Zylinders Fluid in Abhängigkeit vom Volumenstrom in die Druckleitung
geführt werden, wodurch eine Energierückgewinnung erfolgt. Durch den geringen gerätetechnischen
Aufwand kann der Anwendungsbereich von Hydro-Transformatoren wesentlich erweitert
werden.
[0010] Vorteilhaft ist es, wenn die Ansteuerung des Schaltventils so vorgenommen wird, daß
die den Volumenstrom kennzeichnende Kenngröße im wesentlichen konstant ist. Somit
ist ein Zylinder mit konstanter Geschwindigkeit lastunabhängig aus- und einfahrbar.
[0011] Als Kenngröße für den Volumenstrom ist die Drehzahl der Hydromaschine verwendbar.
Damit muß ein einfach und kostengünstig abgreifbarer Meßwert bestimmt werden, was
die Kosten des Hydro-Transformators günstig gestaltet.
[0012] Es ist ferner von Vorteil, den einen Anschluß der Hydromaschine über das Schaltventil
wahlweise, in einer ersten Schaltposition, mit der Druckleitung oder, in einer zweiten
Schaltposition, einer Ablaufleitung zu verbinden, da der relativ große Volumenstrom
in die Ablaufleitung kurze Schaltperioden des erfindungsgemäßen Hydro-Transformators
zur Folge hat.
[0013] Obwohl mit der vorliegenden Erfindung auch nur ausschließlich das Ausfahren eines
Zylinders als Antriebsglied bewirkt werden kann, ist es günstig eine Hydromaschine
mit zwei Volumenstromrichtungen und zwei Drehrichtungen zu verwenden, da auf diese
Weise Energie, die beim Einfahren des Zylinders auf das Fluid übertragen wird, teilweise
wiedergewinnbar ist.
[0014] Liegt z.B. in der Druckleitung ein doppelt so hoher Druck als am Antriebsglied vor,
so ist das Schaltventil in einer solchen Weise zu betätigen, daß das Schaltventil
die gleiche Zeitdauer in der ersten Position wie in der zweiten Position verweilt.
[0015] Ferner kann zwischen dem anderen Anschluß der Hydromaschine und der zum Antriebsglied
führenden Leitung ein weiteres Schaltventil vorgesehen sein, das die hydraulische
Verbindung zwischen Hydromaschine und Antriebsglied wahlweise schalten kann. Somit
ist durch eine Druckleitung mit geringem Druck ein Antriebsglied mit höherem Druck
mit Fluid speisbar.
[0016] Vorzugsweise ist das weitere Schaltventil in einer solche Weise schaltbar, daß das
Antriebsglied entweder mit der Hydromaschine oder mit einer Ablaufleitung in hydraulischer
Verbindung steht. Um Kavitationen zu vermeiden, ist es sinnvoll, den Druck in der
Ablaufleitung vorzuspannen. Aus dem gleichen Grund kann ein Nachsaugventil vorgesehen
werden. Die große Differenz zwischen dem Druck in der Ablaufleitung und dem in der
Hydromaschine hat eine hohe Ansprechempfindlichkeit des erfindungsgemäßen Hydro-Transformators
zur Folge.
[0017] Eine hohe Taktfrequenz bei einem kleinen Volumenstrom in der Druckleitung verringert
die Pulsation am Antriebsglied, während durch eine niedrige Taktfrequenz bei einem
großen Volumenstrom in der Druckleitung der Schaltverlust klein gehalten wird. Daher
sind in Abhängigkeit vom Unter- oder Überschreiten eines vorbestimmten Volumenstroms
Taktfrequenzen oberhalb oder unterhalb einem vorbestimmten Wert zu wählen.
[0018] Das Dämpfungsverhalten der Hydromaschine kann verbessert werden, indem an deren Welle
eine zusätzliche Masse rotationssymmetrisch befestigt wird. Durch das höhere Trägheitsmoment
wird eine niedrige Taktfrequenz bei einem hohem Volumenstrom unterstützt. Somit werden
die Schaltverluste verringert.
[0019] Der erfindungsgemäße Hydro-Transformator wird vorzugsweise in der Mobilhydraulik
eingesetzt. Dadurch steht nun auch in der Mobilhydraulik ein kostengünstiger Hydro-Transformator
zur Verfügung, der die Ansteuerung eines Antriebsgliedes nahezu unabhängig vom Vorliegen
eines genau festgelegten Druckpegels in der Druckleitung macht. Dadurch lassen sich
in der Mobilhydraulik in stärkerem Maße leichte und kostengünstige Hydrospeicher einsetzen.
[0020] Weitere Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der sonstigen
Unteransprüche.
[0021] Bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein hydraulisches Antriebssystem mit einem Hydro-Transformator entsprechend
einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2(a) bis 2(d) graphische Darstellungen der Funktionsweise eines Hydro-Transformators
entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung über der Zeit,
wobei die Schaltstellung eines ersten Schaltventils, das Drehmoment eines Hydromotors,
die Drehzahl des Hydromotors und die Volumenströmen am ersten Schaltventil bei einem
Fluidstrom zum Antriebsglied gezeigt sind,
die Fig. 3(a) und 3 (b) graphische Darstellungen der Funktionsweise eines Hydro-Transformators
entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung über der Zeit,
wobei die Drehzahl des Hydromotors und die Schaltstellung eines ersten Schaltventils
bei einem Fluidstrom vom Antriebsglied gezeigt sind, und
Fig. 4 ein hydraulisches Antriebssystem mit einem Hydro-Transformator entsprechend
dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
[0022] Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Hydro-Transformators ist in
Fig. 1 als Anwendung in einem hydraulischen Antriebssystem gezeigt.
[0023] Der Hydro-Transformator entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel weist ein erstes
Schaltventil 2, eine Hydromaschine 4, einen Sensor 6 und eine Steuerungseinrichtung
7 auf.
[0024] Das Schaltventil 2 hat einen Druckanschluß 2P, einen Arbeitsanschluß 2A und einen
Ablaufanschluß 2T und kann zwei Schaltstellungen, die Stellung a und die Stellung
b, einnehmen. In der Schaltstellung a ist der Druckanschluß 2P mit dem Arbeitsanschluß
2A verbunden, während in der Schaltstellung b der Arbeitsanschluß 2A mit dem Ablaufanschluß
2T verbunden ist. Der Steuerkolben 21 wird durch eine Feder 22 in die Schaltstellung
a vorgespannt und ist durch einen Hubmagneten 23 in die Schaltstellung b schaltbar.
Statt des aufgezeigten Schaltventils 2 kann eine beliebige Ventileinrichtung verwendet
werden, bei der ein Druckanschluß und ein Arbeitsanschluß bzw. der Arbeitsanschluß
und ein Tankanschluß innerhalb kurzer Zeit wahlweise verbindbar sind.
[0025] Die Hydromaschine 4 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Konstantmotor mit
zwei Volumenstromrichtungen und zwei Drehrichtungen, und weist einen ersten Anschluß
4B und einen zweiten Anschluß 4C auf. Es kann jedoch auch ein beliebiger Hydromotor
mit zumindest einer Volumenstromrichtung und einer Drehrichtung verwendet werden,
wenn keine Energierückgewinnung erfolgen soll. Der Arbeitsanschluß 2A des Schaltventils
2 ist über eine Arbeitsleitung 24 mit dem ersten Anschluß 4B der Hydromaschine 4 verbunden.
[0026] An der Hydromaschine 4 ist ein Sensor 6 vorgesehen, der eine Kenngröße für den Volumenstrom
in der Hydromaschine 4 mißt. Der Sensor 6 ist vorzugsweise ein Tachometer, das an
einer Welle 4a des Konstantmotors 4 befestigt ist. Das elektrische Ausgangssignal
des Sensors 6 wird über elektrische Leitungen 61 und 62 zur Steuerungseinrichtung
7 übertragen. Die Steuerungseinrichtung 7 vergleicht das den Volumenstrom durch die
Hydromaschine 4 kennzeichnende elektrische Ausgangssignal des Sensors 6 mit einem
Wert für den Soll-Volumenstrom Q
Soll, der an die Steuerungseinrichtung 7 angelegt ist. Der Soll-Volumenstrom Q
Soll kann entweder in einem Speicher der Steuerungseinrichtung 7 vorliegen oder von einer
externen Einrichtung vorgegeben werden. Das Ausgangssignal der Steuerungseinrichtung
7 wird über eine elektrische Leitung 71 dem Hubmagneten 23 des Schaltventils 2 zugeführt.
[0027] Nachfolgend wird nun die äußere Beschaltung eines Hydro-Transformators entsprechend
dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Fig. 1 erläutert.
[0028] Der Druckanschluß 2P des Schaltventils 2 im vorstehend beschriebenen Hydro-Transformator
10 ist über eine Druckleitung 11 mit einem Hydrospeicher 1 mit Gasvorspannung hydraulisch
verbunden. Der Hydrospeicher kann alternativ dazu ein beliebiges anderes System mit
eingeprägten Druck sein. Der Volumenstrom vom Hydrospeicher 1 zum Druckanschluß 2P
ist in Fig. 1 mit Q
A bezeichnet. Der Ablaufanschluß 2T des Schaltventils 2 ist über eine erste Ablaufleitung
25 mit einem Tank 3 verbunden. Der Volumenstrom vom Tank 3 zum Ablaufanschluß 2T ist
in Fig. 1 mit Q
B bezeichnet.
[0029] Der zweite Anschluß 4C des Hydromotors 4 des Hydro-Transformators 10 ist über eine
zweite Arbeitsleitung 41 mit einem ersten Anschluß 5A eines Antriebsglieds 5 verbunden.
Das Antriebsglied 5 ist beispielsweise ein Zylinder mit einseitig wirkender Last.
Der zweite Anschluß 5B des Antriebsgliedes 5 ist über eine zweite Ablaufleitung 51
mit einem Tank 30 verbunden.
[0030] Die äußere Beschaltung des Hydro-Transformators ist jedoch nicht auf die dargestellte
Form beschränkt, sondern muß nur folgende Grundvoraussetzungen erfüllen: Es soll die
Möglichkeit bestehen, daß am Druckanschluß 2P ein größerer Druck als am Ablaufanschluß
2T anliegt, und an den zweiten Anschluß 4C der Hydromaschine 4 muß eine Last angeschlossen
sein.
[0031] Um während der endlichen Schaltzeiten des Schaltventils 2 Kavitationen oder Druckspitzen
in der Leitung 24 zu vermeiden, werden zwischen der Leitung 24 und einem in Fig. 1
nicht bezeichneten Tank ein Rückschlagventil 26 sowie zwischen der Leitung 24 und
dem Hydrospeicher 1 ein Rückschlagventil 27 vorgesehen.
[0032] Die Funktionsweise des Hydro-Transformators entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 2(a) bis 2(d), Fig.
3(a), 3(b) sowie Fig. 1 beschrieben. Dabei wird als Antriebsglied ein Zylinder mit
einseitig wirkender Last beispielhaft verwendet.
a) Zum Ausfahren des Zylinders wird als erstes ein Sollwert QSoll für den Volumenstrom in die Steuerungseinrichtung 7 eingegeben und das Schaltventil
2 in die Schaltstellung a gebracht, wie es in Fig. 1 und 2(a) gezeigt ist. Dadurch
kann Fluid aus dem Hydrospeicher 1 und das Schaltventil 2 in die Hydromaschine 4 treten,
deren Drehmoment M sich kurzzeitig erhöht, um dann auf konstantem Niveau zu bleiben,
wie es in Fig. 2(b) gezeigt ist, und deren Drehzahl n sich kontinuierlich erhöht.
Der Volumenstrom QA vom Hydrospeicher 1 zum Schaltventil 2 erhöht sich, wie es in Fig. 2(d) gezeigt ist.
Das Fluid gelangt von der Hydromaschine 4 in den Zylinder, der ausfährt.
Aus der mit dem Sensor 6 erfaßten Drehzahl n wird unter Verwendung von Parametern
der Hydromaschine 4 in der Steuerungseinrichtung 7 der Ist-Volumenstrom Qist ermittelt und mit dem vorbestimmten Soll-Volumenstrom QSoll verglichen. Erreicht der Ist-Volumenstrom Qist diesen vorbestimmten Soll-Volumenstrom QSoll, wird dem Hubmagnet 23 des Schaltventils 2 ein elektrisches Signal zugeführt, durch
das das Schaltventil 2 in die Schaltstellung b gebracht wird, wie es in Fig. 2(a)
gezeigt ist. Dadurch fällt das Drehmoment der Hydromaschine 4 steil ab und verringert
sich die Drehzahl n von dieser kontinuierlich, wie es in den Fig. 2(b) und 2(c) gezeigt
ist. Gleichzeitig verringert sich der Volumenstrom QB vom Tank 3 zum Ablaufanschluß 2T des Schaltventils 2, wie es in Fig. 2(d) gezeigt
ist. Unterschreitet der Ist-Volumenstrom Qist in der Hydromaschine nun einen Wert, der vom Soll-Volumenstrom QSoll abhängt, wie z.B. 95% des Soll-Volumenstroms QSoll, so schaltet die Steuerungseinrichtung 7 den Hubmagneten 23 des Schaltventils 2 wieder
in die Schaltstellung a. Im Anschluß wiederholt sich die vorstehend beschriebene Steuerung.
Liegt beispielsweise im Hydrospeicher ein Druck von 20 MPa vor und liegt am Zylinder
zum Heben des Kolbens beispielsweise ein Druck von 5 MPa an, so kann unabhängig von
der augenblicklich Belastung des Zylinders dieser mit konstanter Geschwindigkeit,
die in Form des Soll-Volumenstromes QSoll vorgegeben ist, ausgefahren werden.
b) Beim Einfahren des Zylinders wird das Schaltventil 2 in die Schaltposition b gebracht,
wie es in Fig. 3(b) gezeigt ist. Dadurch strömt Fluid aus dem Zylinder über den Hydromotor
4, der in zum vorhergehenden Fall entgegengesetzte Richtung angetrieben wird, und
das Schaltventil 2 zum Tank 3. Die negative Drehzahl -n der Hydromaschine erhöht sich
kontinuierlich, wie es in Fig. 3(a) gezeigt ist, wobei der Zylinder einfährt.
[0033] Überschreitet der über den Sensor 6 gemessene negative Ist-Volumenstrom einen vorbestimmten
Wert, der der negative Soll-Volumenstrom Q
Soll oder ein anderer eingegebener Volumenstrom für das Einfahren sein kann, so wird das
Schaltventil 2 in die Schaltposition A gebracht, wie es in Fig. 3(a) gezeigt ist.
Dadurch gelangt Fluid aus dem Zylinder in den Hydrospeicher 1. Sinkt der über den
Sensor 6 gemessene Ist-Volumenstrom unter ein vorbestimmtes Niveau, das vom vorbestimmten
Wert abhängt, wie z.B. 95% vom vorbestimmten Wert, so wird das Schaltventil 2 wieder
in die Schaltstellung b gebracht.
[0034] Als Ergebnis kann Fluid aus dem Zylinder mit relativ geringem Druck, in einen Hydrospeicher
1 mit relativ hohem Druck geleitet werden. Somit erfolgt beim Einfahren des Zylinders
eine Energierückgewinnung. Folglich ist der Hydro-Transformator entsprechend dem ersten
Ausführungsbeispiel in der Mobilhydraulik effektiv einsetzbar. Durch den im Verhältnis
zum Stand der Technik geringen gerätetechnischen Aufwand beim Hydro-Transformator
entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel wird die Möglichkeit für eine Erweiterung
der Einsatzmöglichkeiten von Hydro-Transformatoren geschaffen.
[0035] Um einen niedrigen Druck am Antriebsglied in einen hohen Druck am Hydrospeicher umzusetzen,
ist es notwendig, das erste Schaltventil 2 einen bezüglich der jeweiligen Gesamtschaltperiode
längeren Zeitraum in der Schaltstellung b zu belassen. Beispielsweise beträgt der
Druck am Antriebsglied 5 MPa, während im Hydrospeicher 1 ein Druck von 20 MPa herrscht.
In diesem Fall ist es günstig, daß das Schaltventil 3/4 der Gesamtschaltperiode in
der Schaltstellung b belassen wird.
[0036] Eine Voraussetzung für den Betrieb des Hydro-Transformators entsprechend dem ersten
Ausführungsbeispiel ist, daß der Druck im Hydrospeicher stets höher als der Druck
im Antriebsglied 5 ist. Es kann jedoch auch der Fall auftreten, daß am Antriebsglied
ein Druck notwendig ist, der oberhalb des Drucks im Hydrospeicher liegt. Für diesen
Fall wurde das zweite erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel vorgesehen.
[0037] In Fig. 4 ist ein hydraulisches Antriebssystem gezeigt, das einen Hydro-Transformator
entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung aufweist.
[0038] Der Hydro-Transformator 10 entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich von dem entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel darin, daß zwischen dem zweiten
Anschluß 4C der Hydromaschine 4 und dem ersten Anschluß 5A des Antriebsgliedes 5 ein
zweites Schaltventil 8 vorgesehen ist. Dieses Schaltventil 8 weist einen Druckanschluß
8P', einen Arbeitsanschluß 8A und einen Ablaufanschluß 8T auf. Der Druckanschluß 8P'ist
über eine Arbeitsleitung 41 mit dem zweiten Anschluß 4C der Hydromaschine 4 hydraulisch
verbunden. Der Arbeitsanschluß 8A ist über eine Arbeitsleitung 84 mit dem ersten Anschluß
5A des Antriebsgliedes 5 hydraulisch verbunden. Der Ablaufanschluß 8T ist mit einem
Tank 300 hydraulisch verbunden.
[0039] Das zweite Schaltventil 8 hat eine Schaltstellung a, in der der Druckanschluß 8P
mit dem Arbeitsanschluß 8A hydraulisch verbunden ist, und eine Schaltstellung b, in
der der Druckanschluß 8P mit dem Ablaufanschluß 8T hydraulisch verbunden ist. Ein
Steuerkolben 81 des zweiten Schaltventils 8 wird über eine Feder 82 vorgespannt und
mittels Betätigung eines Hubmagneten 83 des Schaltventils 8 bewegt.
[0040] Der Druck in der Arbeitsleitung 84 wird mit einem Druckmesser 9 gemessen, wobei das
elektrische Ausgangssignal dieses Druckmessers zu einer weiteren Steuerungseinrichtung
7a übertragen wird, die mit der Steuerungseinrichtung 7 in einem Gehäuse ausgebildet
sein kann. Die Steuerungseinrichtung 7a ist über eine elektrische Leitung 71a mit
dem Hubmagneten 83 des zweiten Schaltventils 8 verbunden.
[0041] Der grundlegende Aufbau und die grundlegende Funktionsweise der anderen Bestandteile
des Hydro-Transformators 10 des zweiten Ausführungsbeispiels entsprechen denen des
Hydro-Transformators 10 vom ersten Ausführungsbeispiel und werden daher nachfolgend
nicht detailliert beschrieben.
[0042] Nachstehend wird die Bedeutung des zweiten Schaltventils 8 bei Betrieb des Hydro-Transformators
10 erläutert.
a) Soll mit einem relativ geringen Druck, wie z.B. 5 MPa im Hydrospeicher 1 ein Zylinder
als Antriebsglied, in dem ein relativ hoher Druck, wie z.B. 20MPa erforderlich ist,
ausgefahren werden, so wird das zweite Schaltventil 8 als erstes in die Schaltstellung
b gebracht, in der der Druckanschluß 8P mit dem Ablaufanschluß 8T hydraulisch verbunden
ist. Als Ergebnis stellt sich an der Hydromaschine 4 eine bestimmte Drehzahl ein.
Nun wird das zweite Schaltventil 8 in Abhängigkeit von einem spezifischen Parameter,
wie z.B. dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeitspanne oder dem Erreichen eines
bestimmten Ist-Volumenstromes in der Hydromaschine 4', mittels einer entsprechenden
Ansteuerung des Hubmagneten 83 durch die weitere Steuerungseinrichtung 7a in die Schaltstellung
a gebracht. Dadurch wird dem Antriebsglied 5 Fluid zugeführt. Unterschreitet der über
den Druckmesser 9 gemessene Druck oder der Differenzenquotient dieses Drucks einen
vorbestimmten Wert, so wird das zweite Schaltventil 8 durch Ansteuerung des Hubmagneten
83 in die Schaltstellung b zurückgeschaltet. Anschließend wiederholt sich das vorstehend
beschriebene Schalten in die Schaltstellung a. Als Ergebnis fährt der Zylinder aufgrund
eines Drucks im Hydrospeicher, der geringer als der Lastdruck ist, mit konstanter
Geschwindigkeit aus.
b) Beim Einfahren des Zylinders erfolgt eine Steuerung des zweiten Schaltventils 8
durch die weitere Steuerungseinrichtung 7a in einer solchen Weise, daß der Druck am
ersten Anschluß 5A des Antriebsgliedes 5 höher als der Druck am Arbeitsanschluß 2A
des ersten Schaltventils 2 ist. Das kann entweder darüber erfolgen, daß für bestimmte
Druckwerte am Druckmesser 9 ein bestimmtes gespeichertes Schaltverhalten des zweiten
Schaltventils 8 aus der Steuerungseinrichtung 7a abgerufen wird oder daß der Druck
in zumindest einer der hydraulischen Leitungen 11', 24 und 41 gemessen und dann in
der Steuerungseinrichtung 7a ausgewertet und zur Ansteuerung des Hubmagneten 83 verwendet
wird. Die Ansteuerung des ersten Schaltventils 2 erfolgt wie beim Einfahren des Zylinders,
der an einem Hydro-Transformator entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen
ist. Als Ergebnis kann an den Hydrospeicher 1 ein vorbestimmter Druck angelegt und
ein vorbestimmter Volumenstrom zugeführt werden, wodurch eine gezielte Rückgewinnung
von Energie möglich ist.
[0043] Bei kleinen Volumenströmen am Antriebsglied kann durch das Schalten der Schaltventile
entsprechend dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiele ein starkes Pulsieren an
der Last des Antriebsgliedes auftreten. Andererseits entstehen an den Schaltventilen
Schaltverluste.
[0044] Zur Verringerung des Pulsierens an der Last bei Volumenströmen unterhalb eines vorbestimmten
Wertes hat es sich als günstig erwiesen, die Taktfrequenz bei der Ansteuerung der
Hubmagneten größer als eine vorbestimmte Taktfrequenz zu gestalten, während zur Minimierung
der Schaltverluste bei Volumenströmen oberhalb eines vorbestimmten Wertes die Taktfrequenz
bei der Ansteuerung des Hubmagneten kleiner als eine vorbestimmte Taktfrequenz zu
gestalten ist. Der vorbestimmte Wert für den Volumenstrom und die Werte für die Taktfrequenz
liegen dabei entweder standardmäßig in der entsprechenden Steuerungseinrichtung vor
oder wurden in diese vor dem jeweiligen Betrieb des hydraulischen Antriebssystems
eingegeben.
[0045] Um den Betrag der zurückgewonnenen Energie zu erhöhen und einen gleichmäßigen Lauf
der Hydromaschine abzusichern, können die Hydro-Transformatoren entsprechend dem ersten
und zweiten Ausführungsbeispiel in der nachstehend ausgeführten Weise abgewandelt
werden.
[0046] An die Welle der Hydromaschine entsprechend dem ersten bzw. zweiten Ausführungsbeispiel
kann eine Masse variabel angekoppelt werden. Dadurch erhöht sich der Widerstand, den
die Hydromaschine einer Änderung des Bewegungszustandes ihrer Welle entgegensetzt.
Dieses verschlechtert zwar das Anlaufverhalten der Hydromaschine, dämpft aber andrerseits
Schwankungen bei der Drehzahl, wodurch ein ausgeglicheneres Ausfahren eines Zylinders,
der als Antriebsglied verwendet wird, sowie eine effektive Rückgewinnung von Energie
beim Einfahren des Zylinders abgesichert werden.
[0047] Somit werden durch die Erfindung Hydro-Transformatoren geschaffen, mit denen eine
lastunabhängige Volumenstromstabilisierung bei geringem gerätetechnischen Aufwand
sowie eine Energierückgewinnung möglich sind. Beim zweiten Ausführungsbeispiel können
zusätzlich Lastdrücke realisiert werden, die höher als der Speicherdruck sind.
[0048] Die vorliegende Erfindung bezieht sich somit auf einen Hydro-Transformator, der eine
Hydromaschine, ein Schaltventil und eine Steuerungseinrichtung aufweist. Ein Arbeitsanschluß
des Schaltventils, der wahlweise mit einem Druckanschluß des Schaltventils oder einem
Ablaufanschluß des Schaltventils hydraulisch verbindbar ist, ist mit einem ersten
Anschluß der Hydromaschine verbunden. Der zweite Anschluß der Hydromaschine steht
mit einem Antriebsglied in hydraulischer Verbindung. Das Schaltventil wird durch die
Steuerungseinrichtung im Ansprechen auf ein Signal, das den Volumenstrom in die Hydromaschine
kennzeichnet, angesteuert. Ist das Antriebsglied ein Zylinder, so kann dessen Ausfahren
mit konstanter Geschwindigkeit und lastunabhängig ausgeführt werden sowie beim Einfahren
Energie zurückgewonnen werden. Durch das Vorsehen eines weiteren Schaltventils zwischen
dem zweiten Anschluß des Hydromotors und dem Antriebsglied ist bei geringem Druck
am Druckanschluß des Schaltventils ein höherer Druck am Antriebsglied erzeugbar.
1. Hydro-Transformator (10) mit
einem Schaltventil (2), das einen Druckanschluß (2P) und einen Arbeitsanschluß
(2A) aufweist, wobei die hydraulische Verbindung zwischen dem Druckanschluß (2P) und
dem Arbeitsanschluß (2A) schaltbar ist,
eine Hydromaschine (4) zur Ansteuerung eines Antriebsglieds, deren erster Anschluß
(4B) mit dem Arbeitsanschluß (2A) des Schaltventils (2) hydraulisch verbunden ist
und deren zweiter Anschluß (4C) mit dem Antriebsglied (5) hydraulisch verbindbar ist,
und
einer Steuerungseinrichtung (7), mit der das Schaltventil (2) in Abhängigkeit von
einer den Volumenstrom der Hydromaschine (4) kennzeichnenden gemessenen Kenngröße
ansteuerbar ist.
2. Hydro-Transformator (10) nach Anspruch 1, wobei zwischen dem Arbeitsanschluß (2A)
und dem Druckanschluß (2P) ein Rückschlagventil (27) vorgesehen ist.
3. Hydro-Transformator (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Schaltventil (2) durch
die Steuerungseinrichtung (7) in einer solchen Weise steuerbar ist, daß die gemessene
Kenngröße im wesentlichen konstant bleibt.
4. Hydro-Transformator (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die gemessene
Kenngröße die Drehzahl der Hydromaschine (4) ist.
5. Hydro-Transformator (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schaltventil
(2) zwischen einer ersten Schaltstellung (a), in der der Druckanschluß (2P) mit dem
Arbeitsanschluß (2A) hydraulisch verbunden ist, und einer zweiten Schaltstellung (b),
in der der Arbeitsanschluß (2A) mit einem Ablaufanschluß (2T) des Schaltventils (2)
hydraulisch verbunden ist, schaltbar ist.
6. Hydro-Transformator (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwischen Arbeitsanschluß
(2A) und Ablaufanschluß (2T) ein Rückschlagventil (26) vorgesehen ist.
7. Hydro-Transformator (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Hydromaschine
(4) zwei Volumenstromrichtungen und zwei Drehrichtungen aufweist.
8. Hydro-Transformator (10) nach Anspruch 7, wenn dieser von Anspruch 5 abhängt, wobei
in dem Fall, in dem ein Volumenstrom von der Hydromaschine (4) zum Schaltventil (2)
vorliegt, eine erste Periodenzeit, in der sich das Schaltventil (2) in der ersten
Schaltstellung (a) befindet, kürzer als eine zweite Periodenzeit, in der sich das
Schaltventil (2) in der zweiten Schaltstellung (b) befindet, ist.
9. Hydro-Transformator (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der zweite
Anschluß (4C) der Hydromaschine (2) mit einem Druckanschluß (8P) eines weiteren Schaltventils
(8) hydraulisch verbunden ist und ein Arbeitsanschluß (8A) des weiteren Schaltventils
(8) mit dem Antriebsglied (5) hydraulisch verbunden ist, und wobei die hydraulische
Verbindung zwischen dem Druckanschluß (8P) und dem Arbeitsanschluß (8A) des weiteren
Schaltventils (8) in Abhängigkeit vom Druck am Arbeitsanschluß (8A) von diesem schaltbar
ist.
10. Hydro-Transformator (10) nach Anspruch 9, wobei das weitere Schaltventil (8) in eine
erste Schaltstellung (a), in der der Druckanschluß (8P) des weiteren Schaltventils
(8) mit dem Arbeitsanschluß (8A) von diesem hydraulisch verbunden ist, und eine zweite
Schaltstellung (b), in der Druckanschluß (8P) des weiteren Schaltventils (8) mit einem
Ablaufanschluß (8T) von diesem hydraulisch verbunden ist, schaltbar ist.
11. Hydro-Transformator (10) nach Anspruch 10, wobei die Taktfrequenz des weiteren Schaltventils
(8) bei einem Volumenstrom am Druckanschluß (8P) von diesem, der kleiner als ein vorbestimmter
Volumenstrom ist, größer als eine vorbestimmte Taktfrequenz ist und bei einem Volumenstrom
am Druckanschluß (8P) von diesem, der größer als ein vorbestimmter Volumenstrom ist,
kleiner als eine vorbestimmte Taktfrequenz ist.
12. Hydro-Transformator (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mit einer
Welle (4a) der Hydromaschine (4) eine Masse wahlweise koppelbar ist.
13. Hydro-Transformator (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das in der Mobilhydraulik
eingesetzt wird.
1. Hydro-transformer (10) including
a switching valve (2) comprising a pressure port (2P) and a work port (2A), wherein
the hydraulic connection between said pressure port (2P) and said work port (2A) is
switchable,
a hydraulic machine (4) for driving a drive member and having a first port (4B)
hydraulically connected with the work port (2A) of said switching valve (2) and a
second port (4C) capable of being hydraulically connected with said drive member (5),
and
a control means (7) whereby said switching valve (2) may be driven in accordance
with a measured characteristic value characterizing a volume flow of said hydraulic
machine (4).
2. Hydro-transformer (10) according to claim 1, wherein a check valve (27) is provided
between said work port (2A) and said pressure port (2P).
3. Hydro-transformer (10) according to claim 1 or 2, wherein said switching valve (2)
may be controlled by said control means (7) in such a way that the measured characteristic
value remains substantially constant.
4. Hydro-transformer (10) according to any one of the preceding claims, wherein the measured
characteristic value is the rotational speed of said hydraulic machine (4).
5. Hydro-transformer (10) according to any one of the preceding claims, wherein said
switching valve (2) may be switched between a first switching position (a) in which
said pressure port (2P) is hydraulically connected with said work port (2A), and a
second switching position (b) in which said work port (2A) is hydraulically connected
with a drain port (2T) of said switching valve (2).
6. Hydro-transformer (10) according to any one of the preceding claims, wherein a check
valve (26) is provided between work port (2A) and drain port (2T).
7. Hydro-transformer (10) according to any one of the preceding claims, wherein said
hydraulic machine (4) presents two volume flow directions and two directions of rotation.
8. Hydro-transformer (10) according to claim 7 if the latter is appended to claim 5,
wherein in a case in which a volume flow from said hydraulic machine (4) to said switching
valve (2) is present, a first period time in which said switching valve (2) is in
the first switching position (a), is shorter than a second period time wherein said
switching valve (2) is in the second switching position (b).
9. Hydro-transformer (10) according to any one of the preceding claims, wherein said
second port (4C) of said hydraulic machine (2) is hydraulically connected with a pressure
port (8P) of a further switching valve (8), and a work port (8A) of said further switching
valve (8) is hydraulically connected with said drive member (5), and wherein the hydraulic
connection between said pressure port (8P) and said work port (8A) of said further
switching valve (8) is switchable by the latter in accordance with the pressure at
work port (8A).
10. Hydro-transformer (10) according to claim 9, wherein said further switching valve
(8) may be switched to a first switching position (a) wherein said pressure port (8P)
of said further switching valve (8) is hydraulically connected with said work port
(8A) thereof, and a second switching position (b) wherein said pressure port (8P)
of said further switching valve (8) is hydraulically connected with a drain port (8T)
thereof.
11. Hydro-transformer (10) according to claim 10, wherein the clock frequency of said
further switching valve (8) is greater than a predetermined clock frequency in the
case of a volume flow at pressure port (8P) thereof, which is lower than a predetermined
volume flow, and is lower than a predetermined clock frequency in the case of a volume
flow at the pressure port (8P) thereof which is greater than a predetermined volume
flow.
12. Hydro-transformer (10) according to any one of the preceding claims, wherein a mass
may optionally be coupled with a shaft (4a) of said hydraulic machine (4).
13. Hydro-transformer (10) according to any one of the preceding claims, which is employed
in mobile hydraulics.
1. Transformateur hydraulique (10) avec un relais pneumatique (2), comprenant un raccord
de tubulure de refoulement (2P) et un raccord d'énergie (2A), dans lequel le couplage
hydraulique entre le raccord de tubulure de refoulement (2P) et le raccord d'énergie
(2A) peut être commuté,
avec une machine hydraulique (4) pour mettre en mouvement un mécanisme d'entraînement,
le premier raccord (4B) étant couplé par un dispositif hydraulique au raccord d'énergie
(2A) du relais pneumatique (2) et le deuxième raccord (4C) pouvant être couplé par
un dispositif hydraulique au mécanisme d'entraînement (5), et
avec un système dé réglage (7) avec lequel le relais pneumatique (2) peut être
commandé en fonction d'un paramètre significatif mesuré du débit volumétrique de la
machine hydraulique (4).
2. Transformateur hydraulique (10) selon la revendication 1, dans lequel un clapet de
retenue (27) est prévu entre le raccord d'énergie (2A) et le raccord de tubulure de
refoulement (2P).
3. Transformateur hydraulique (10) selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le relais
pneumatique (2) peut être réglé par le système de réglage (7) de telle façon que le
paramètre mesuré reste sensiblement constant.
4. Transformateur hydraulique (10) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
le paramètre mesuré est la vitesse de rotation de la machine hydraulique (4).
5. Transformateur hydraulique (10) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
le relais pneumatique (2) peut être commuté entre une première position de commutation
(a), dans laquelle le raccord de tubulure de refoulement (2P) est couplé par un dispositif
hydraulique au raccord d'énergie (2A), et une deuxième position de commutation (b),
dans laquelle le raccord d'énergie (2A) est couplé par un dispositif hydraulique à
un raccord de sortie (2T) du relais pneumatique (2).
6. Transformateur hydraulique (10) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
un clapet de retenue (26) est prévu entre le raccord d'énergie (2A) et le raccord
de sortie (2T).
7. Transformateur hydraulique (10) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
la machine hydraulique (4) comprend deux sens de débit volumétrique et deux sens de
rotation.
8. Transformateur hydraulique (10) selon la revendication 7, si celle-ci dépend de la
revendication 5, dans lequel, s'il existe un débit volumétrique de la machine hydraulique
(4) pour le relais pneumatique (2), une première période de temps, dans laquelle le
relais pneumatique (2) se trouve dans la première position de commutation (a) est
plus courte qu'une deuxième période de temps, dans laquelle le relais pneumatique
(2) se trouve dans la deuxième position de commutation (b).
9. Transformateur hydraulique (10) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
le deuxième raccord (4C) de la machine hydraulique (2) est couplé par un dispositif
hydraulique à un raccord de tubulure de refoulement (8P) d'un relais pneumatique auxiliaire
(8) et un raccord d'énergie (8A) du relais pneumatique auxiliaire (8) est couplé par
un dispositif hydraulique au mécanisme d'entraînement (5), et dans lequel le couplage
hydraulique entre le raccord de tubulure de refoulement (8P) et le raccord d'énergie
(8A) du relais pneumatique auxiliaire (8) peut être commuté en fonction de la pression
au niveau du raccord d'énergie (8A) de celui-ci.
10. Transformateur hydraulique (10) selon la revendication 9, dans lequel le relais pneumatique
auxiliaire (8) peut être commuté dans une première position de commutation (a), dans
laquelle le raccord de tubulure de refoulement (8P) du relais pneumatique auxiliaire
(8) est couplé par un dispositif hydraulique au raccord d'énergie (8A) de celui-ci,
et une deuxième position de commutation (b), dans laquelle le raccord de tubulure
de refoulement (8P) du relais pneumatique auxiliaire (8) est couplé par un dispositif
hydraulique à un raccord de sortie (8T) de celui-ci.
11. Transformateur hydraulique (10) selon la revendication 10, dans lequel la fréquence
des impulsions du relais pneumatique auxiliaire (8) est supérieure à une fréquence
d'impulsions prédéfinie pour un débit volumétrique, inférieur à un débit volumétrique
prédéfini, au niveau du raccord de tubulure de refoulement (8P) de celui-ci, et inférieure
à une fréquence d'impulsions prédéfinie pour un débit volumétrique, supérieur à un
débit volumétrique prédéfini, au niveau du raccord de tubulure de refoulement (8P)
de celui-ci.
12. Transformateur hydraulique (10) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
une masse peut être couplée à volonté à un arbre (4a) de la machine hydraulique (4).
13. Transformateur hydraulique (10) selon l'une des revendications précédentes, placé
dans l'hydraulique mobile.