[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zündkerze einer Brennkraftmaschine, insbesondere
für den Einsatz bei Ottogasmotoren, mit einem Isolatorkörper, mit mindestens einer
feststehenden Masseelektrodenträgeranordnung und mit mindestens einem feststehenden
Mittelelektrodenträger, wobei ein mindestens zwei Teile aufweisendes Zündkerzengehäuse
den Isolatorkörper umgibt.
[0002] Bei den derzeit verfügbaren Zündkerzen für Industriegasmotoren handelt es sich vielfach
um Produkte, welche aus der Automobilindustrie abgeleitet wurden und durch entsprechende
Verbesserungen für den vorzugsweisen Einsatz in Industriegasmotoren angepaßt wurden.
Diese Kerzen weisen in der Regel eine feststehende zylindrische Mittelelektrode auf,
welche mit einem Edelmetallpin versehen ist. Bei den feststehenden Masseelektroden
werden sowohl die Hakenelektrode als auch zwei bis vier seitlich angebrachte Elektrodenfinger
eingesetzt. Derartige Masseelektroden können ebenfalls mit einem Edelmetallplättchen
versehen sein. Zündkerzen dieser Art sind aus der EP 0834973 A2, EP 0859436 A1, EP
1049222 A1, DE 19641856 A1 sowie aus der WO 95/25372 bekannt. Gattungsgemäße Zündkerzen
mit mehrteiligen Zündkerzengehäuse sind z.B. aus der GB 156,087 A oder aus der US
6,152,095 A bekannt. Ein wesentlicher Nachteil der beim Stand der Technik bekannten
Zündkerzen besteht darin, daß ihre Druckfestigkeit für einen dauerhaften Betrieb nicht
ausreichend gut ausgebildet ist. So kommt es des öfteren bei Zündkerzen gemäß dem
Stand der Technik zum unbeabsichtigten Auspressen des Isolatorkörpers oder der Basismittelelektrode.
Passiert dies bei Betriebszuständen in denen ein hoher Innendruck im Zylinder der
Brennkraftmaschine vorherrscht, so kann es zu einem explosionsartigen Ausschießen
von Isolatorkörper und/oder Basismittelelektrode bei Zündkerzen nach dem Stand der
Technik kommen, was unter anderem auch eine Gefährdung des anwesenden Betriebspersonals
darstellen kann.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es somit, eine Zündkerze zu schaffen, bei der die Nachteile
der Zündkerzen gemäß dem Stand der Technik beseitigt sind. Darüber hinaus soll ein
Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Zündkerzen zur Verfügung gestellt
werden.
[0004] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Zündkerzengehäuse ein Gehäuseunterteil
und ein Gehäuseoberteil aufweist, wobei zumindest der brennkammerseitige Teil des
Isolatorkörpers von dem Gehäuseunterteil gemeinsam mit dem Gehäuseoberteil druckfest,
vorzugsweise vollständig, umfaßt ist.
[0005] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Zündkerzengehäuses mit einem Gehäuseunterteil
und einem Gehäuseoberteil können die einzelnen Teile sehr druckfest gefertigt, anschließend
auf den Isolatorkörper aufgeschoben und somit in der Weise zusammengefügt werden,
daß eine sehr druckfeste Zündkerze entsteht.
[0006] Hierbei umfaßt der Verbund aus Gehäuseunterteil und Gehäuseoberteil den Isolatorkörper
der Zündkerze in der Weise, daß ein ungewolltes Auspressen des Isolatorkörpers oder
der Basismittelelektrode aus dem so aufgebauten Zündkerzengehäuse wirksam verhindert
wird. Die Bezeichnungen Gehäuseunter- und -oberteil beziehen sich auf die normale
Einbaulage einer Zündkerze, bei der der Gehäuseunterteil nach unten in Richtung Brennkammer
und der Gehäuseoberteil nach oben in Richtung des Zündkerzensteckers zeigt.
[0007] Bezüglich der Verbindung der einzelnen Teile des Zündkerzengehäuses ist es besonders
günstig, daß diese in ihrem Kontaktbereich übereinandergeschoben und/oder verpreßt
und/oder verschweißt sind. Durch diese Art der Verbindung im Kontaktbereich zwischen
den einzelnen Teilen des Zündkerzengehäuses wird eine besonders druckfeste Zündkerze
hergestellt.
[0008] Zur Befestigung der Zündkerze im Zylinder ist es besonders günstig, daß mindestens
ein Teil des Zündkerzengehäuses ein Gewinde zum Einschrauben in einen Zylinderkopf
aufweist.
[0009] Günstige Ausführungsformen sehen vor, daß die einzelnen Teile des Zündkerzengehäuses
aus elektrisch leitfähigem Material gefertigt und/oder die Verbindungen der einzelnen
Teile des Zündkerzengehäuses in ihrem jeweiligen Kontaktbereich leitfähig ausgebildet
sind. Hierdurch kann das Zündkerzengehäuse als elektrisch leitendes Verbindungsstück
zwischen mindestens einer Masseelektrode und dem Zylinder bzw. Motorblock verwendet
werden.
[0010] Günstige Varianten sehen vor, daß die einzelnen Teile des Zündkerzengehäuses vorzugsweise
jeweils mindestens eine Abdichtung gegen den Isolatorkörper aufweisen. Durch solche
Abdichtungen wird der Austritt von Gas bzw. der Druckabfall durch die Zündkerze hindurch
verhindert.
[0011] Die Druckfestigkeit der Zündkerze wird in besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen
des weiteren dadurch verstärkt, daß der Isolatorkörper mindestens eine vorzugsweise
sich über seinen gesamten Umfang erstreckende Wulst aufweist, die vorzugsweise in
mindestens einem Kontaktbereich von mindestens zwei Gehäuseteilen, angeordnet ist.
[0012] Günstige Ausführungsvarianten des mehrteilig aufgebauten und elektrisch leitenden
Zündkerzengehäuses sehen vor, daß die Masselektrodenträgeranordnung am Zündkerzengehäuse
angeordnet ist und mindestens eine Masseelektrode aufweist. Die Bezeichnung Masseelektrodenträgeranordnung
bezieht sich hierbei auf eine Anordnung von mindestens einem Masseelektrodenträger
an welchem wiederum mindestens eine Masseelektrode angeordnet ist.
[0013] Zur Gewährleistung einer langen Lebensdauer der Zündkerze sehen einzelne bevorzugte
Ausführungsbeispiele vor, daß die Masseelektrodenträgeranordnung, vorzugsweise vier
senkrecht zueinander angeordnete, flächige, vorzugsweise nach innen weisende, Masseelektroden
aufweist. Hierbei ist es wiederum günstig, daß mindestens eine Masseelektrode und/oder
mindestens eine Masseelektrodenträgeranordnung mit mindestens einem Teil des Zündkerzengehäuses
verschweißt und/oder in mindestens einen Teil des Zündkerzengehäuses integriert ist.
[0014] Bei dem als Gegenstück zu den Masseelektroden und der Masseelektrodenträgeranordnung
ausgebildeten Mittelelektrodenträger ist es besonders günstig, daß mindestens eine,
vorzugsweise vier, senkrecht zueinander angeordnete - flächige - vorzugsweise nach
außen weisende - Mittelelektrode(n) am Mittelelektrodenträger angeordnet ist (sind).
Hierbei kann der Mittelelektrodenträger wie auch die Masseelektrodenträgeranordnung
einen oder mehrere Einzelelektrodenträger sowie Elektroden aufweisen. Besonders günstig
ist, daß die Elektroden des Mittelelektrodenträgers und der Masseelektrodenträgeranordnung
jeweils paarweise planparallel gegenüberliegend einen isolierenden Luftspalt zwischen
einander aufweisend angeordnet sind. Durch eine derartige Anordnung wird eine sehr
gute und zuverlässige Zündung des Brennstoff-Luftgemisches sowie auch eine lange Lebensdauer
der druckfesten Zündkerze erreicht.
[0015] Eine besonders druckfeste Variante wird dadurch erreicht, daß der Mittelelektrodenträger
auf dem Isolatorkörper geschultert ist und/oder die Basismittelelektrode umgibt und/oder
mit der Basismittelelektrode vorzugsweise vollständig verschweißt ist. Hierdurch wird
vor allem ein ungewolltes Ausdrücken der Basismittelelektrode aus der Zündkerze verhindert.
[0016] Im Sinne einer langen Lebensdauer der Zündkerze sehen besonders günstige Ausführungsvarianten
vor, daß die Kantenlänge der Mittelelektroden und/oder der Masseelektroden größer
4 mm, vorzugsweise größer 6 mm, ist. Eine weitere Verbesserung der Lebensdauer der
Elektroden wird dadurch erreicht, daß die Elektroden des Mittelelektrodenträgeranordnung
eine Beschichtung aus Edelmetall und/oder Edelmetallplättchen aufweisen.
[0017] Zur Herstellung einer solchen Zündkerze sieht ein günstiges Verfahren vor, daß die
einzelnen Teile des Zündkerzengehäuses einzeln gefertigt, über einen handelsüblichen
Standardisolatorkörper geschoben und/oder übereinander geschoben und/oder verpreßt
und/oder verschweißt werden. Hierdurch kann ein Standardisolatorkörper zur Herstellung
einer erfindungsgemäßen Zündkerzen verwendet werden, was die Produktionskosten für
solche Zündkerze deutlich senkt. Besonders günstig ist es darüber hinaus, daß der
Mittelelektrodenträger vorab gefertigt, bündig auf eine Basismittelelektrode des Isolatorkörpers
bis zum Isolatorsockel aufgeschoben und verschweißt wird.
[0018] Weitere günstige Ausführungsformen sehen vor, daß die Masseelektrodenträgeranordnung
mit mindestens einem Teil des Zündkerzengehäuses verschweißt oder integriert in mindestens
einem Teil des Zündkerzengehäuses gefertigt wird und daß zum Schweißen ein gepulstes
und/oder kontinuierlich arbeitendes Laserschweißverfahren und/oder Elektrodenstrahlschweißverfahren
und/oder Plasmaschweißverfahren und/oder Hochvakuumlötverfahren und/oder Widerstandsschweißtechnik
angewendet wird.
[0019] Weitere Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Zündkerze.
[0020] Bei der erfindungsgemäßen Zündkerze wird auf einen Standardisolatorkörper wie er
handelsüblich von diversen Zündkerzenherstellern eingesetzt wird zurückgegriffen.
[0021] Dieser Isolatorkörper 1 (meist aus Keramik gefertigt) wird unter beidseitiger Beilage
einer Dichtung 2 in ein Zündkerzengehäuseoberteil 3 eingeschoben. Das Zündkerzengehäuseunterteil
4 wird ebenfalls auf den Isolatorkörper 1 geschoben. In einem weiteren Fertigungsschritt
werden Ober- 3 und Unterteil 4 vorzugsweise im Bereich der Isolatorwulst 15 miteinander
verpresst. Im vorgespannten Zustand werden die Gehäuseteile mittels Laser miteinander
verschweißt 5 .
[0022] Durch diese Bauweise kann das Obergehäuse 3 sehr druckstabil ausgelegt werden. Ein
Motordruck bedingtes Ausdrücken des Isolatorkörpers 1 wird somit unterbunden. Durch
den Schweißprozeß im Kontaktbereich 5 am vorgespannten Gehäuse 3 werden die Gehäusebauteile
dauerhaft vorgespannt und es kommt somit zu einer Abdichtung zwischen Gehäuse 3,4
- Dichtung 2 und Isolatorkörper 1.
[0023] Als Werkstoffe für Gehäuseober- und -unterteil 3,4 können schweißbare Baustähle,
Edelstähle sowie deren Legierungen aber auch Nickelbasislegierungen oder Messinglegierungen
zum Einsatz kommen. Der Vorteil des Messinggehäuses liegt in der besseren Wärmeableitung.
[0024] Durch die gewählte zweischalige Form des Gehäuses kann eine sehr kompakte Hochdruckkerze
mit zB M18 x 1,5 Gewinde 13 hergestellt werden.
[0025] An den Gehäuseunterteil 4 kann motorseitig eine Masseelektrodenträgeranordnung 6
aufgebracht werden. Im konkreten Fall wird aus Gründen der Temperatur und Heißkorrosionsbeständigkeit
ein Masseelektrodenträgeranordnung 6 aus Inco Alloy 600 (WNr 2.4816) mittels Laser
mit dem Gehäuse im Bereich 7 verschweißt. Als Alternativen können ebenfalls andere
Nickelbasislegierungen oder Hochtemperaturedelstähle zum Einsatz kommen. Der Masseelektrodenträgeranordnung
6 könnten gegebenenfalls auch in einem Stück also als integrierender Bestandteil des
Gehäuseunterteils 4 gefertigt werden.
[0026] Durch die Ausführung des Masseelektrodenträgeranordnung 6 mit 4 Elektrodenfingern
ist für eine gute Gemischzugänglichkeit gesorgt.
[0027] Die Masseelektrodenträgeranordnung 6 sind mit Edelmetallplättchen (= Masseelektroden
9) versehen, diese werden mittels Laser einseitig oder beidseitig mit dem Träger 6
verschweißt. Die Schweißung ist so angebracht, daß an den Elektrodenseiten der Spalt
verschlossen wird. Das heißt zwischen Edelmetallplättchen und Elektrodenträgerfingern
besteht kein offener Spalt (oder Öffnung) durch welche Gas eintreten können.
[0028] Durch diese Konstruktion ist es möglich in Bezug auf die kompakte Gesamtbauteilgröße
sehr lange Elektrodenabbrandkanten herzustellen. Es werden an der Masseelektrodenträgeranordnung
Edelmetallplättchen 9 mit einer Kantenlänge größer 4,0 mm eingesetzt.
[0029] Im konkreten Fall beträgt die Kantenlänge der Masseelektrode 9 6,25 mm.
[0030] Bei den Masseelektroden 9 kommen Plättchen mit den Abmessungen 6,25 x 1,6 x 0,5 mm
(es können auch andere Abmessungen eingesetzt werden) zum Einsatz. Als Edelmetall
können z.B. Pt Rh Legierungen (90/10, 95/5, 80/20, 75/25) verwendet werden.
[0031] Als Schweißverfahren können gepulste Laser, kontinuirlich arbeitende Laser (CW-Laser)
, Elektronenstrahlschweißverfahren oder Vakuum- und Hochvakuumlötverfahren sowie das
Plasmaschweißen oder die Widerstandsschweißtechnik eingesetzt werden.
[0032] Die Basismittelelektrode 12 des Isolatorkörpers 1 wird mit einem Mittelelektrodenträger
10 im Bereich 11 verschweißt. Durch den Mittelelektrodenträger 10 kann in Abstimmung
mit der Masseelektrodenträgeranordnung 6 die Funkenlage festgelegt werden. Der Mittelelektrodenträger
10 wird auf die Basismittelelektrode 12 aufgeschoben, bis er bündig am Isolatorsockel
14 aufliegt. In dieser Position wird er mit der Basismittelelektrode im Bereich 11
verschweißt. Durch diese Anordnung sind der Mittelelektrodenträger 10 und die Basismittelelektrode
12 hochdrucksicher. Ein Auspressen aus dem Isolatorsockel der Basismittelelektrode
bedingt durch den Motordruck ist nicht möglich, da der mit der Basismittelelektrode
12 verschweißte Mittelelektrodenträger 10 am Isolatorsockel 14 geschultert 14 ist.
Die Schweißverbindung 11 zwischen Elektrodenträger und Elektrode wird durch das Verschweißen
mit einem gepulsten Laser hergestellt. Es kann jedoch ebenfalls ein kontinuirlich
arbeitender Laser (CW-Laser), das Elektronenstrahlschweißverfahren, ein Lötverfahren
oder die Widerstandsschweißtechnik eingesetzt werden.
[0033] Die Schweißung 11 kann entlang der gesamten Länge der Basismittelelektrode 12 erfolgen
wobei von außen also durch den Mittelelektrodenträger 10 auf die Basismittelelektrode
12 durchgeschweißt wird. Es können ein oder mehrere Punktschweißungen sowie ein oder
mehrere Nahtschweißungen welche in der Längsachse bei Bedarf mehrfach am Umfang oder
radial bei Bedarf mehrfach am Umfang angeordnet sein können.
[0034] Der Mittelelektrodenträger 10 ist so ausgelegt, daß er eine gute Gemischzugänglichkeit
ermöglicht. Durch die erfindungsgemäße Ausführung ist ein leichtes Nachstellen möglich.
Der Mittelelektrodenträger ist so ausgelegt, daß Mittelelektroden 8 mit einer Länge
von größer 4 mm aufgeschweißt werden können. Bei der konkreten Erfindung beträgt die
Kantenlänge der Mittelelektrode 8 6, 25 mm. Der Mittelelektrodenträger 10 ist mit
4 gesonderten Elektrodenfingern ausgelegt, auf welchen Edelmetallelektroden als Mittelelektroden
8 aufgeschweißt sind.
[0035] Die Mittelelektrodenanordnung 10 sind mit Edelmetallplättchen als Mittelelektroden
8 versehen, diese werden mittels Laser einseitig oder beidseitig mit dem Träger verschweißt.
Die Schweißung ist so angebracht, daß an den Elektrodenseiten der Spalt verschlossen
wird. Das heißt zwischen Edelmetallplättchen und Elektrodenträgerfingern besteht kein
offener Spalt (oder Öffnung) durch welche Gas eintreten kann.
[0036] Als Mittelelektrodenträgerwerkstoff kommt im konkreten Fall Inco Alloy 600 (WNr.
2.4816) zum Einsatz. Als Alternativen können ebenfalls andere Nickelbasislegierungen
oder Hochtemperaturedelstähle zum Einsatz kommen.
[0037] Bei den Mittelelektroden 8 kommen Plättchen mit den Abmessungen 6,25 x 2,0 x 0,5
mm (es können auch andere Abmessungen eingesetzt werden) zum Einsatz. Als Edelmetall
können z.B. Pt Rh Legierungen (90/10, 95/5, 80/20, 75/25) verwendet werden.
1. Zündkerze einer Brennkraftmaschine, insbesondere für den Einsatz bei Ottogasmotoren,
mit einem Isolatorkörper, mit mindestens einer feststehenden Masseelektrodenträgeranordnung
und mit mindestens einem feststehenden Mittelelektrodenträger, wobei ein mindestens
zwei Teile aufweisendes Zündkerzengehäuse den Isolatorkörper umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Zündkerzengehäuse ein Gehäuseunterteil (4) und ein Gehäuseoberteil (3) aufweist,
wobei zumindest der brennkammerseitige Teil des Isolatorkörpers (1) von dem Gehäuseunterteil
(4) gemeinsam mit dem Gehäuseoberteil (3) druckfest, vorzugsweise vollständig, umfaßt
ist.
2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile (3,4) des Zündkerzengehäuses in ihrem Kontaktbereich (5) übereinandergeschoben
und/oder verpreßt und/oder verschweißt sind.
3. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil des Zündkerzengehäuses ein Gewinde (13) zum Einschrauben in einen
Zylinderkopf aufweist.
4. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile (3,4) des Zündkerzengehäuses aus elektrisch leitfähigem Material
gefertigt und/oder die Verbindungen der einzelnen Teile (3,4) des Zündkerzengehäuses
in ihrem jeweiligen Kontaktbereich (5) leitfähig ausgebildet sind.
5. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile (3,4) des Zündkerzengehäuses vorzugsweise jeweils mindestens
eine Abdichtung (2) gegen den Isolatorkörper (1) aufweisen.
6. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolatorkörper (1) mindestens eine vorzugsweise sich über seinen gesamten Umfang
erstreckende Wulst (15) aufweist, die vorzugsweise in mindestens einem Kontaktbereich
(5) von mindestens zwei Gehäuseteilen (3,4), angeordnet ist.
7. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Masselektrodenträgeranordnung (6) am Zündkerzengehäuse angeordnet ist und mindestens
eine Masseelektrode (9) aufweist.
8. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Masseelektrodenträgeranordnung (6), vorzugsweise vier senkrecht zueinander angeordnete,
flächige, vorzugsweise nach innen weisende, Masseelektroden (9) aufweist.
9. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Masseelektrode (9) und/oder mindestens eine Masseelektrodenträgeranordnung
(6) mit mindestens einem Teil (4) des Zündkerzengehäuses verschweißt und/oder in mindestens
einen Teil des Zündkerzengehäuses integriert ist.
10. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine, vorzugsweise vier, senkrecht zueinander angeordnete - flächige -
vorzugsweise nach außen weisende - Mittelelektroden (8) am Mittelelektrodenträger
(10) angeordnet ist (sind).
11. Verfahren zur Herstellung einer Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile (3,4) des Zündkerzengehäuses einzeln gefertigt, über einen handelsüblichen
Standardisolatorkörper (1) geschoben und/oder übereinander geschoben und/oder verpreßt
und/oder verschweißt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelelektrodenträger (10) vorab gefertigt bündig auf eine Basismittelelektrode
(12) des Isolatorkörpers (1) bis zum Isolatorsockel (14) aufgeschoben und verschweißt
wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Masseelektrodenträgeranordnung (6) mit mindestens einem Teil (4) des Zündkerzengehäuses
verschweißt oder integriert in mindestens einem Teil (4) des Zündkerzengehäuses gefertigt
wird.