[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Überwachung eines Überspannungsableiters
für Hoch- oder Mittelspannung mit einem Kapselungsgehäuse, bei dem eine Messgröße,
insbesondere die Temperatur, im Innenraum des Kapselungsgehäuses mittels eines Sensors
gemessen wird, bei dem die Messwerte mittels einer Antenne nach außen übertragen werden
sowie auf einen Überspannungsableiter zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Ein Überspannungsableiter ist beispielsweise aus der EP 0 388 779 A2 bekannt. Ein
weiterer Überspannungsableiter ist aus dem Patent Abstract of Japan vol. 015, no.
067 (P-1167) bekannt. Aus der europäischen Patentanmeldung EP 0 716 489 ist die Verwendung
von Oberflächenwellensensoren in Hochspannungsschaltanlagen bekannt.
[0003] Bei einem funkenstreckenlosen Ableiter fließt im Ruhezustand ein Leckstrom durch
die nichtlinearen Widerstandselemente, der eine gewisse Erwärmung des Ableiterkörpers
zur Folge hat. Dieser Leckstrom kann im Zuge einer Alterung des Ableiters langsam
ansteigen, was zu einer Erhöhung der mittleren Temperatur des Ableiters führen würde.
[0004] Die Messung der Erwärmung eines funkenstreckenlosen Ableiters kann zu einer Überwachung
seines Alterungszustandes dienen. Auch bei Ableitern mit einer Funkenstrecke erlaubt
die Messung der Temperatur Aussagen über Vorgänge im Ableiter. Außerdem ist auch die
Information über weitere Betriebsgrößen des Ableiters wünschenswert, die im Inneren
des Kapselungsgehäuses ermittelt werden können.
[0005] Zu diesem Zweck stellt sich die Aufgabe, ein Verfahren zu schaffen, das eine zuverlässige
Überwachung des Ableiters und eine Ableitung von Aussagen über den Zustand des Ableiters
nach Ableitvorgängen erlaubt, sowie einen Überspannungsableiter zur Durchführung des
Verfahrens zu schaffen, der eine besonders einfache und komfortable Überwachung seines
Betriebszustandes und seines Alterungszustandes, beispielsweise der Temperatur, des
Stroms, des Gasdrucks oder der Gasfeuchte erlaubt, ohne dabei die elektrischen Eigenschaften
nachteilig zu beeinflussen.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass mittels eines Oberflächenwellensensors
eine Messgröße, insbesondere die Temperatur im Innenraum des Kapselungsgehäuses gemessen
wird, dass die Messwerte mittels einer Antenne nach außen übertragen werden und dass
bei einer sprunghaften Temperaturerhöhung des Ableiterblockes die in dem Ableiter
umgesetzte elektrische Energie aus der Temperaturdifferenz und der Wärmekapazität
bestimmt wird.
[0007] Der erfindungsgemäße Überspannungsableiter weist einen Oberflächenwellensensor auf,
der innerhalb eines wenigstens teilweise metallischen Gehäuses angeordnet ist, welches
in axialer Richtung des Ableiterblocks zwischen zwei Ableitelementen oder zwischen
einem Ableitelement und einer Anschlusselektrode eingefügt ist.
[0008] Ein funkabfragbarer Oberflächenwellensensor ist ein passives, akustisches Bandelement,
zu dem von außen, außerhalb des Kapselungsgehäuses des Ableiters über eine Antenne
ein Abfragesignal in Form einer elektromagnetischen Welle eingestrahlt werden kann,
das mittels einer Antenne empfangen und abhängig von bestimmten physikalischen Größen,
beispielsweise der Umgebungstemperatur des Oberflächenwellensensors in veränderter
Form zurückgestrahlt wird und durch eine Antenne außerhalb des Kapselungsgehäuses
wieder aufnehmbar ist. Der Messwert für die Messgröße, insbesondere die Temperatur
im Inneren des Kapselungsgehäuses des Überspannungsabieiters steht somit ohne weiteren
Aufwand an einem Abfragegerät außerhalb des Kapselungsgehäuses, das beispielsweise
am Fuß des Ableiters angeordnet sein kann, zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung
und kann beispielsweise mittels eines Lichtwellenleiters, über Funk, oder über eine
sonstige Meßleitung zu einer zentralen Datenverarbeitungsanlage weitergeleitet werden.
[0009] Die Signale, die von unterschiedlichen Oberflächenwellensensoren zurückgestrahlt
werden, können durch die einzelnen Oberflächenwellensensoren auch codiert werden,
so daß Signale von mehreren dicht benachbarten Überspannungsableitern problemlos unterschieden
und entsprechend zugeordnet werden können. Das Verhalten eines Oberflächenwellensensors
kann grundsätzlich auch durch eine vorübergehend erfolgte Überlastung des Sensors
irreversibel verändert werden. Somit kann auch eine in der Vergangenheit erfolgte
Überlastung anhand des geänderten Verhaltens des Oberflächenwellensensors festgestellt
werden. Diese Eigenschaft läßt sich zur Registrierung von Ableiterüberlastungen oder
Totalausfällen nutzen.
[0010] Durch die Überwachung, insbesondere der Temperatur des Überspannungsableiters, kann
einerseits die in dem Ableiter umgesetzte Energie und, hieraus abgeleitet, der Leckstrom
bestimmt werden, der in Zusammenhang mit der anliegenden Spannung eine Aussage über
den Alterungszustand und die voraussichtliche Lebensdauer des Ableiters erlaubt.
[0011] Andererseits kann im Ableitfall auch der augenblicklich fließende Ableitstrom aus
einer vorübergehenden Erwärmung des Ableiters bestimmt werden. Das erfindungsgemäße
Verfahren kann hierzu so ausgestaltet werden, daß im Falle einer sprunghaften Temperaturerhöhung
des Ableiterblocks die im Ableiter umgesetzte elektrische Energie aus der Temperaturdifferenz
und der Wärmekapazität bestimmt wird.
[0012] Ein solcher Ableitstrom fließt im Normalfall nur sehr kurzzeitig, so daß in sehr
kurzer Zeit eine hohe Energie in dem Ableiterblock in Wärme umgesetzt wird. Dies führt
zu einer vorübergehenden starken Erwärmung des Ableiters, die sich in einem Temperatursprung
äußert, der durch den Oberflächensensor aufgenommen wird. Aus der Temperaturdifferenz
eines solchen Temperatursprungs, multipliziert mit einer mittleren Wärmekapazität
des Ableitermaterials bzw. aus einer entsprechenden Eichkurve kann dann die in dem
Ableiter umgesetzte Energie berechnet werden bzw. es können die Ableitvorgänge gezählt
werden, um den Zustand des Ableiters zu dokumentieren bzw. Wartungen zu veranlassen.
[0013] Hierzu kann vorgesehen sein, daß die Temperaturwerte von dem Oberflächenwellensensor
dauernd aufgenommen werden. Eine stationäre Abfrageeinheit strahlt dann dauernd Signale
an den Oberflächenwellensensor ab und empfängt die zurückgestrahlten Signale zur Auswertung.
[0014] Es kann jedoch auch vorgesehen sein, mit einem transportablen Abfragegerät die einzelnen
Oberflächenwellensensoren einer Gruppe von Ableitern lediglich im Wartungsfall bzw.
periodisch abzufragen.
[0015] Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Überspannungsableiters sieht
vor, daß Wände oder sonstige Bestandteile des Gehäuses eine Antenne bilden.
[0016] Das metallische Gehäuse kann typisch als Hohlzylinder mit stirnseitigen Deckeln ausgebildet
sein, der beispielsweise aus Aluminium besteht. Das metallische Gehäuse kann dann
beispielsweise wenigstens einen Längsschlitz aufweisen, der parallel zur Längsachse
des Ableiterkörpers verläuft und als Schlitzantenne zum Empfang und zur Abstrahlung
der Signale wirkt, die zwischen dem Abfragegerät und dem Oberflächenwellensensor ausgetauscht
werden. Hierzu sind zwei Anschlußleitungen des im Inneren des metallischen Gehäuses
angeordneten Oberflächenwellensensors mit diesem Gehäuse leitend verbunden.
[0017] In diesem Fall muß die Stromtragfähigkeit des metallischen Gehäuses so ausgebildet
sein, daß der Ableitstrom von diesem getragen werden kann, ohne daß das Gehäuse oder
der Oberflächenwellensensor durch Überhitzung beschädigt werden.
[0018] Das Gehäuse kann zu diesem Zweck mit den direkt benachbarten Ableitelementen verklebt
oder durch Federdruck kontaktiert sein.
[0019] Die Erfindung kann außerdem vorteilhaft dadurch ausgestaltet sein, daß das Gehäuse
zylinderförmig gestaltet und in die Außenkontur des Ableiterblocks eingepaßt ist.
[0020] Durch diese Ausgestaltung ergibt sich eine hohe dielektrische Stabilität ohne vorstehende
Kanten, die Entladungen begünstigen könnten.
[0021] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Oberflächenwellensensor
an einer Innenwand des Gehäuses befestigt ist, die einem Ableitelement unmittelbar
benachbart ist.
[0022] Hierdurch nimmt der Oberflächenwellensensor ohne größere Verzögerungen die Temperatur
des benachbarten Ableitelementes an, so daß die angezeigte Temperatur zuverlässig
die aktuelle Ableitertemperatur repräsentiert.
[0023] Grundsätzlich ist es auch denkbar, den Oberflächenwellensensor im Gasraum des Überspannungsableiters
außerhalb des Ableiterblocks anzuordnen, um die Temperatur des Überspannungsableiters
oder eine andere Meßgröße, wie die Gasdichte oder Gasfeuchte eines Füllgases zu überwachen.
Jedoch ist darauf zu achten, daß der Oberfächenwellensensor mit der Antenne dielektrisch
günstig, d. h. ohne größere Feldverzerrungen des elektrischen Feldes eingepaßt ist.
[0024] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in einer Zeichnung
gezeigt und anschließend beschrieben.
[0025] Dabei zeigt
- Figur 1
- schematisch den Aufbau eines Überspannungsableiters,
- Figur 2
- schematisch den Aufbau eines Ableiterblocks mit einem in diesen eingefügten metallischen
Gehäuse,
- Figur 3
- schematisch den Aufbau des metallischen Gehäuses mit dem Oberflächenwellensensor,
- Figur 4
- schematisch ein Gehäuse mit einer micro-strip-Antenne,
- Figur 5
- schematisch ein Gehäuse mit einer schichtweise aufgebauten Gehäusewand,
- Figur 6
- schematisch ein Gehäuse mit einer als Schlitzantenne ausgeführten Zwischenwand.
[0026] Ein Überspannungsableiter 1 für Hochspannung ist auf einem Fundament 2 aufgestellt.
Er besteht unter anderem aus einem Kapselungsgehäuse 3, das einen Ableiterblock 4
gasdicht umschließt, sowie Abschlußarmaturen 5, 6, die das Kapselungsgehäuse 3 an
beiden Enden abschließen und Feldsteuerelementen 7, 8. Der Ableiterblock 4 besteht
aus zylindrischen Ableitelementen 15, 16, 17, 18 in Form von nichtlinearen Widerständen,
beispielsweise Zinkoxidwiderständen, die axial mittels Federdruck zusammengedrückt
oder leitend verklebt oder durch andere Mittel zusammengehalten sind. Der Hochspannungsanschluß
ist an der Armatur 5 angeordnet, während der Erdanschluß mit der Armatur 6 verbunden
ist.
[0027] In dem Ableiterblock sind 3 Elemente 11, 12, 13 schwarz dargestellt, die jeweils
ein Gehäuse 18 eines Oberflächenwellensensors 19 repräsentieren. Am Fuße des Überspannungsableiters
1 ist eine Abfrageeinheit 9 dargestellt, die über eine Antenne hochfrequente elektromagnetische
Wellen ausstrahlt, wobei die Wellenfronten symbolisch mit 10 bezeichnet sind. Diese
Wellen werden von den Antennen der Oberflächenwellensensoren in den Gehäusen 11, 12,
13 aufgenommen und nach Durchlaufen des jeweiligen Oberflächenwellensensors und einer
entsprechend dem jeweils erfaßten Meßwert beispielsweise der Temperatur erfolgten
Veränderung des jeweiligen Signals zu der Abfrageeinheit 9 zurückgestrahlt.
[0028] Innerhalb der Abfrageeinheit 9 wird aus den zurückgestrahlten Signalen der durch
die einzelnen Oberflächenwellensensoren aufgenommene lokale Meßwert, insbesondere
Temperaturwert bestimmt und gespeichert. Die Werte können mittels einer Meßleitung
14 zu einer Warte weitergeleitet werden.
[0029] Durch die Einfügung von Temperatursensoren in den Ableiterblock 4 kann die Temperatur
des Ableiterblocks an den entsprechenden Stellen einzeln bestimmt werden. Bei einer
Erhöhung des Ruhestromes des Ableiters infolge Alterung findet eine allmähliche Erwärmung
des Ableiters statt, die entsprechend registriert werden kann. Findet diese Erwärmung
lokal ungleichmäßig statt, so deutet dies auf eine vorzeitige Alterung bestimmter
Ableitelemente hin.
[0030] Im Ableitfall wird in sehr kurzer Zeit eine sehr große elektrische Energiemenge in
Wärme umgesetzt, die nur verzögert mittels des Isoliergases, das in dem Kapselungsgehäuse
3 angeordnet ist, nach außen hin zum Kapselungsgehäuse 3 abgegeben werden kann. Der
kurzfristige Temperatursprung, der mittels der Oberflächenwellensensoren registriert
werden kann, gibt Aufschluß über die umgesetzte Energiemenge und damit über die Beanspruchung
des Ableiters.
[0031] In der Figur 2 ist schematisch im Ausschnitt ein Teil des Ableiterblocks 4 dargestellt
mit Ableitelementen 15, 16, 17, 18. Zwischen den Ableitelementen 16, 17 ist ein Gehäuse
18 eines Oberflächenwellensensors 19 angeordnet. In dem Gehäuse 18 ist ein Längsschlitz
20 angeordnet, dessen Längsrichtung parallel zur Achse des Ableiterblocks 4 verläuft.
Dieser Schlitz 20 wirkt als Antenne zum Empfang und zur Rückstrahlung der Abfragesignale
von der Abfrageeinheit 9.
[0032] Das Gehäuse 18 besteht beispielsweise aus Aluminium oder Stahl und ist so dickwandig
ausgebildet, daß es den Ableitstrom von dem Ableitelement 16 zum Ableitelement 17
weiterleitet, ohne thermisch überlastet zu werden. Der Oberflächenwellensensor 19
ist mittels seiner Anschlußleitungen mit zwei verschiedenen Punkten des Gehäuses 18
leitend verbunden.
[0033] Es kann auch vorgesehen sein, wie dies in der Figur 4 dargestellt ist, ein "wraparound
patch" oder eine Streifenleitungsantenne beliebiger Form auf das Gehäuse 18 aufzubringen
oder in die Außenwand des Gehäuses 18 zu integrieren, die dann mit dem Oberflächenwellensensor
19 leitend verbunden ist und zur Abstrahlung bzw. zum Empfang der Signale dient.
[0034] Alternativ kann auch die zylindrische Wand des Gehäuses 18, wie in Figur 5 dargestellt,
wenigstens teilweise als aus zwei leitenden Schichten mit einem zwischen diesen angeordnetem
Dielektrium bestehender Körper ausgebildet sein, so daß diese Anordnung ebenfalls
als Antenne benutzt werden kann.
[0035] Die innenliegende Schicht 23 ist dann massiv metallisch ausgebildet und trägt den
Ableitstrom. Auf diese Schicht ist ein Dielektrikum 24, beispielsweise PTFE aufgebracht,
das außen von einer leitenden Schicht 25 bedeckt ist. Die leitende Schicht ist nur
an einem Ende 26 des Gehäuses mit der massiven metallischen Schicht leitend verbunden.
[0036] In der Figur 6 ist dargestellt, daß auch eine Zwischenwand 27 des Gehäuses als dessen
Bestandteil in Form einer Antenne, beispielsweise einer Schlitzantenne, ausgebildet
sein kann.
[0037] Das Gehäuse kann auch als Käfig aus parallel zur Längsachse des Ableiterblocks verlaufenden
elektrisch leitenden Stäben ausgebildet sein.
1. Verfahren zur Überwachung eines Überspannungsableiters für Hoch- oder Mittelspannung
mit einem Kapselungsgehäuse (3), bei dem eine Meßgröße, insbesondere die Temperatur,
im Innenraum des Kapselungsgehäuses (3) mittels eines Sensors gemessen wird, bei dem
die Messwerte mittels einer Antenne (18) nach außen übertragen werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Falle einer sprunghaften Temperaturerhöhung des Ableiterblocks (4), gemessen mittels
eines Oberflächenwellensensors (19), die im Ableiter (1) umgesetzte elektrische Energie
aus der Temperaturdifferenz und der Wärmekapazität bestimmt wird.
2. Überspannungsableiter (1) für Hoch- oder Mittelspannung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1 mit einem Ableiterblock (4), der in einem Kapselungsgehäuse (3) gasdicht
abgeschlossen angeordnet ist und mit einem dem Ableiterblock zugeordneten Oberflächenwellensensor,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Oberflächenwellensensor (19) innerhalb eines wenigstens teilweise metallischen
Gehäuses (18) angeordnet ist, welches in axialer Richtung des Ableiterblocks (4) zwischen
zwei Ableitelementen (16, 17) oder zwischen einem Ableitelement und einer Anschlusselektrode
eingefügt ist.
3. Überspannungsableiter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
Wände oder sonstige Bestandteile des Gehäuses (18) eine Antenne bilden.
4. Überspannungsableiter nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (18) im Ableitfall den Ableitstrom führt.
5. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (16) zylinderförmig gestaltet und in die Außenkontur des Ableiterblocks
(4) eingepasst ist.
6. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Oberflächenwellensensor (19) an einer Innen- oder Seitenwand (21) des Gehäuses
(18) befestigt ist, die einem Ableitelement (17) unmittelbar benachbart ist.
1. Method for monitoring a surge diverter for high or medium voltage, having an enclosure
housing (3), in which a measured quantity, in particular the temperature, in the interior
of the enclosure housing (3), is measured by means of a sensor, in which the measured
values are transmitted to the outside by means of an antenna (18),
characterized in that in the case of a sudden temperature increase in the diverter block (4), measured
by means of a surface wave sensor (19), the electric energy converted in the diverter
(1) is determined from the temperature difference and the thermal capacity.
2. Surge diverter (1) for high or medium voltage for carrying out the method according
to Claim 1, having a diverter block (4) which is arranged sealed in a gas-tight fashion
in an enclosure housing (3), and having a surface wave sensor assigned to the diverter
block,
characterized in that the surface wave sensor (19) is arranged inside an at least partially metal housing
(18) which is inserted in the axial direction of the diverter block (4) between two
diverting elements (16, 17) or between a diverting element and a connecting electrode.
3. Surge diverter according to Claim 2, characterized in that walls or other components of the housing (18) form an antenna.
4. Surge diverter according to Claim 2 or 3, characterized in that the housing (18) conducts the leakage current in the case of diversion.
5. Surge diverter according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the housing (18) is of cylindrical shape and fitted into the outer contour of the
diverter block (4).
6. Surge diverter according to one of Claims 2 to 5 , characterized in that the surface wave sensor (19) is fastened to an inner wall or side wall (21) of the
housing (18), which wall is directly adjacent to a diverting element (17).
1. Procédé de surveillance d'un éclateur pour haute ou moyenne tension, comprenant un
corps (3) d'encapsulage, dans lequel une grandeur de mesure, notamment la température,
est mesurée à l'intérieur du corps (3) d'encapsulage au moyen d'un capteur, dans lequel
les valeurs de mesure sont transmises à l'extérieur au moyen d'une antenne (18),
caractérisé en ce que, dans le cas d'une élévation brusque de la température du bloc (4) d'éclateur mesurée
au moyen d'un capteur (19) d'ondes de surface, on détermine l'énergie électrique transformée
dans l'éclateur à partir de la différence de température et de la capacité calorique.
2. Eclateur (1) pour haute ou moyenne tension pour la mise en oeuvre du procédé suivant
la revendication 1, comprenant un bloc (4) d'éclateur, qui est enfermé d'une manière
étanche au gaz dans un corps (3) d'encapsulage et un capteur d'ondes de surface associé
au bloc d'éclateur,
caractérisé en ce que le capteur (19) d'ondes de surface est disposé à l'intérieur d'un corps (18) au moins
en partie métallique, qui est inséré dans la direction axiale du bloc (4) d'éclateur
entre deux éléments (16, 17) de décharge ou entre un élément de décharge et une électrode
formant borne.
3. Eclateur suivant la revendication 2, caractérisé en ce que des parois aux autres éléments constitutifs du corps (18) forment une antenne.
4. Eclateur suivant la revendication 2 ou 3 caractérisé en ce que le corps (18) mène le courant de décharge dans le puits de décharge.
5. Eclateur suivant l'une des revendications 2 à 4,
caractérisé en ce que le corps (18) est de forme cylindrique et est adapté au contour extérieur du bloc
(4) d'éclateur.
6. Eclateur suivant l'une des revendications 2 à 5,
caractérisé en ce que le capteur (19) d'ondes de surface est fixé à une paroi (21) intérieure ou latérale
du corps (18), qui est immédiatement voisine d'un élément (17) de décharge.