[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Toilette der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art.
[0002] Solche Toiletten sind generell in Wohngebäuden, in Bürogebäuden und in vielen anderen
der Öffentlichkeit zugänglichen Räumlichkeiten vorhanden. Bei solchen Toiletten besteht
grundsätzlich ein Problem der Sauberkeit. Während dieses Problem in privaten Haushalten
durch regelmäßige Reinigung durch die im Haushalt lebenden Personen meist unmittelbar
nach jeder Benutzung kein großes Gesundheitsrisiko darstellt, existieren ernsthafte
Hygieneprobleme immer dann, wenn Toiletten einer großen Zahl von Personen zugänglich
sind. Weil sich hier der einzelne Benutzer oftmals nicht für die Reinigung zuständig
hält, bedarf es speziellen Personals zur periodischen Reinigung der Toiletten.
[0003] Der Gefahr, sich an verschmutzten Toiletten zu infizieren, kann an sich durch regelmäßige
gründliche Reinigung unter Verwendung antibakterieller Reinigungsmittel begegnet werden.
Eine solche Reinigung wäre an sich nach jeder Benutzung sinnvoll. Unter der Bezeichnung
"CWS CleanSeat" der Firma CWS, Zürich/Schweiz, ist eine Toilette bekanntgeworden,
bei der der Toilettensitz nach jeder mit einer Spülung verbundenen Benutzung automatisch
gereinigt wird. Die Reinigung erfolgt motorgetrieben und unter Verwendung eines Reinigungsmittels.
Solche Toilettenanlagen werden für öffentliche Toiletten empfohlen. Sie bedürfen der
regelmäßigen Wartung.
[0004] In der US-A-5,749,103 ist ein Toilettensitz beschrieben, der so beschaffen ist, daß
die Kontamination der Finger vermieden werden soll. Damit wird aber das gesundheitliche
Risiko nur geringfügig vermindert.
[0005] Aus JP-A-02243121 ist eine Toilette bekannt, in deren Deckel zwei Quecksilberlampen
angeordnet sind, die durch Schließen des Toilettendeckels für eine bestimmte Zeit
eingeschaltet werden. Eine der Quecksilberlampen erzeugt Strahlung mit einer Wellenlänge
von 185 nm, wodurch Ozon erzeugt wird. Die zweite Quecksilberlampe erzeugt Strahlung
mit einer Wellenlänge von 254 nm, wodurch aus dem gebildeten Ozon freier radikaler
Sauerstoff erzeugt wird. Durch diesen werden schädliche organische Verbindungen und
Organismen zerstört. Weil Ozon selbst gesundheitsschädlich ist, entstehen durch diese
Lösung neue Gesundheitsrisiken. Durch Beschädigung der Quecksilberlampen könnte Quecksilber
freigesetzt werden, was ebenfalls Gesundheitsrisiken in sich birgt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Toilette zu schaffen, bei der das
gesundheitliche Risiko für den Benutzer weiter gesenkt wird.
[0007] Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0008] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Toilette,
- Fig. 2
- eine Ansicht eines Deckels einer Toilette,
- Fig. 3
- einen Teilschnitt,
- Fig. 4
- ein Schaltschema und
- Fig. 5
- ein Schema einer Antriebseinheit.
[0010] In der Fig. 1 bedeutet 1 eine bekannte Toilettenschüssel, auf deren oberem Rand 2
ein Toilettensitz 3 um ein Scharnier 4 klappbar befestigt ist. Um das gleiche Scharnier
4 klappbar ist ein Deckel 5 angeordnet.
[0011] In der Fig. 2 ist der erfindungsgemäße Deckel 5 in einer Ansicht der dem Toilettensitz
3 zugewandten Seite, also der Unterseite, gezeigt. Der Deckel 5 weist eine ovale Vertiefung
6 auf, die sich in der Nähe des Randes über den ganzen Umfang des Deckels 5 zieht,
wobei die Form der ovalen Vertiefung 6 annähernd mit der Form des Toilettensitzes
3 übereinstimmt. In dieser Vertiefung 6 ist erfindungsgemäß eine ultraviolettes Licht
abstrahlende Strahlungsquelle 7 angeordnet. Diese Strahlungsquelle 7 ist eine UV-Röhre,
die Strahlung im Wellenlängenbereich von etwa 250 bis 270 nm aussendet. Auf der Unterseite
des Deckels 5 ist weiterhin ein Steuergerät 8 angebracht, das über ein Kabel 9 mit
elektrischer Energie versorgt wird. Über das Kabel 9 erhält das Steuergerät 8 beispielsweise
elektrische Energie mit der Nennspannung von 230 Volt. Das Steuergerät 8 steht mit
einem Schalter 10 in Verbindung, der vorteilhaft ein Lageschalter ist. Befindet sich
der Deckel 5 in waagerechter Position, die der geschlossenen Toilette entspricht,
so ist der Schalter 10 geschlossen. Wird der Deckel 5 an seiner Vorderkante angehoben,
so öffnet der Schalter 10. Der Schalter 10 kann vorteilhaft aus einem Reedkontakt
und einem Magnet gebildet sein. Der Magnet schließt den Reedkontakt des Schalters
10 immer dann und nur dann, wenn sich der Deckel 5 in der waagerechten Position befindet.
[0012] Mit strichpunktierter Linie III - III ist eine Schnittebene eines Teilschnittes eingezeichnet,
der in der Fig. 3 dargestellt ist. Dargestellt ist ein Teil des Deckels 5 mit der
Vertiefung 6, in der die Strahlungsquelle 7 angeordnet ist. In der Vertiefung 6 ist
ein Reflektor 11 angeordnet, der die von der Strahlungsquelle 7 ausgehende Strahlung
so reflektiert, daß die Strahlung in Richtung auf das Innere der Toilette 1 (Fig.
1) bzw. den Toilettensitz 3 fällt. Vorteilhaft ist auf der Austrittsseite der Vertiefung
6 in einem gewissen Abstand zur Strahlungsquelle 7 eine Blende 12 angebracht, deren
Aufgabe es ist, die Strahlungsquelle 7 vor Beschädigung zu schützen. Gleichzeitig
kann sie den Toilettensitz 3 vor der sehr intensiven direkten Strahlung der Strahlungsquelle
7 schützen.
[0013] Vorteilhaft kann der ganze Deckel 5 aus Aluminium gefertigt sein, wobei der Reflektor
11 unmittelbarer Teil des Deckels 5 ist. Wird der Deckel 5 aus einem anderen Werkstoff
hergestellt, kann es vorteilhaft sein, den Reflektor 11 durch Aufdampfen von Aluminium
im Bereich der Vertiefung 6 herzustellen. Aluminium ist als Werkstoff für den Reflektor
11 optimal, weil Aluminium Strahlung im hier wesentlichen Wellenlängenbereich sehr
gut reflektiert.
[0014] In der Fig. 4 ist ein Schaltschema gezeigt. Innerhalb des Steuergeräts 8 ist ein
Zeitgeber 13 vorhanden, der vom Schalter 10 angesteuert wird. Wird der Schalter 10
durch Schließen des Deckels 5 (Fig. 1) geschlossen, so gibt der Zeitgeber 13 für eine
am Zeitgeber 13 einstellbare Zeit Spannung auf ein vorzugsweise elektronisches Vorschaltgerät
14, das der Strahlungsquelle 7 vorgeschaltet ist. Damit wird die Strahlungsquelle
7 für diese einstellbare Zeit eingeschaltet. Wird der Deckel 5 (Fig. 1) geöffnet,
wenn die Strahlungsquelle 7 eingeschaltet ist, so unterbricht der Schalter 10 über
das Vorschaltgerät 14 die Energieversorgung für die Strahlungsquelle 7 sofort.
[0015] Die Strahlungsquelle 7 wird also durch Schließen des Deckels 5 (Fig. 1) der Toilette
eingeschaltet. Sie wird wieder ausgeschaltet, wenn entweder die am Zeitgeber 13 eingestellte
Zeit abgelaufen ist oder wenn der Deckel 5 wieder geöffnet wird.
[0016] Durch die Erfindung wird erreicht, daß das Innere der Toilette, insbesondere der
Toilettensitz 3, nach der Benutzung der Toilette mit UV-Strahlung im Wellenlängenbereich
von etwa 250 bis 270 nm bestrahlt wird. Es ist bekannt, daß UV-Strahlen dieser Wellenlänge
auf Einzeller wie Bakterien, aber auch auf Viren und Pilze wie etwa Schimmelpilze,
so wirken, daß diese Objekte geschädigt werden, so daß sie inaktiviert oder abgetötet
werden. Damit wird erreicht, daß das von einer solchen Toilette ausgehende Gesundheitsrisiko
annähernd vollständig beseitigt wird, wenn die UV-Strahlung eine gewisse Intensität
und eine gewisse Dauer aufweist.
[0017] Untersuchungen haben gezeigt, daß eine Entkeimung von ca. 99,9 % erreicht wird, wenn
die Keime mit einer Strahlungsenergie von ca. 300 mWsec/cm
2 bestrahlt werden. Um diese Strahlungsenergie abzugeben, muß also die Strahlungsquelle
7 für eine bestimmte Zeit eingeschaltet werden, wobei die Zeitdauer in erster Linie
von den Eigenschaften der verwendeten Strahlungsquelle 7 abhängt. Daneben spielen
die Dimensionen eine Rolle. Bei den durch die weitgehend gegebenen Maße einer Toilette
und den herstellbaren Strahlungsquellen 7, die auf diese Maße abgestimmt sind, ergeben
sich für eine weitestgehende Entkeimung erforderliche Einschaltzeiten im Bereich von
etwa 15 Sekunden bis 15 Minuten.
[0018] Der Reflektor 11 und Blende 12 bestehen vorteilhaft aus Aluminium, weil dieser Werkstoff
für Strahlung des hier in Rede stehenden Wellenlängenbereichs einen sehr hohen Reflexionskoeffizienten
hat. Dadurch wird die Ausbeute der Strahlung verbessert. Toilettensitz 3 und Deckel
5 bestehen vorteilhaft aus einem UV-beständigen Werkstoff, wofür wiederum Aluminium
in Frage kommt. Die üblicherweise verwendeten Werkstoffe, meist Kunststoffe, sind
nicht anwendbar, weil sie unter der Wirkung von UV-Strahlen brüchig werden.
[0019] Vorteilhaft ist es, wenn der Deckel 5 nicht zur Gänze auf dem Toilettensitz 3 aufliegt,
sondern wenn ein geringer Spalt bestehen bleibt. Dadurch und durch die aufeinander
abgestimmten Formen von Toilettensitz 3 und Deckel 5 wird sichergestellt, daß die
ganze dem Benutzer der Toilette zugekehrte Seite des Toilettensitzes 3 von der UV-Strahlung
getroffen, also entkeimt wird. Damit ist eine Ansteckung bei Berührung ausgeschlossen.
[0020] Da sich Toiletten im Naßbereich von Gebäuden befinden, sind die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen
bei der Zuführung elektrischer Energie zu beachten. So ist es vorteilhaft, wenn alle
aus Metall bestehenden Teile der Toilette geerdet sind. Vorteilhaft ist in der Stromversorgung
für die Toilette, also beispielsweise am Anschlußpunkt für das Kabel 9, ein Fehlerstromschutzschalter
installiert. Alternativ kann die elektrische Schaltung für Niederspannung, beispielsweise
24 Volt, ausgelegt sein, so daß es eines Fehlerstromschutzschalters nicht bedarf In
einem solchen Fall wird der erforderliche Transformator außerhalb des Naßzellenbereichs
angeordnet. Daneben besteht die Möglichkeit, spannungsführende Teile zusätzlich mit
Kunststoff zu umgießen.
[0021] Wird, wie zuvor als vorteilhaft erwähnt, der Toilettensitz 3 aus Aluminium hergestellt,
so hat dies den Nachteil, daß der Toilettensitz 3 vom Benutzer als unangenehm kalt
empfunden wird, weil sich Aluminium durch eine hohe Wärmeleitfähigkeit auszeichnet.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, kann es vorteilhaft sein, den Toilettensitz 3 elektrisch
zu beheizen. Dies kann dadurch geschehen, daß auf der Unterseite des Toilettensitzes
3 eine Heizfolie angeordnet ist. Die Heizung kann selbsttätig regelbar sein.
[0022] Die Erfahrung lehrt, daß Toiletten von manchen Benutzern nicht in der zweckmäßigen
Art und Weise benutzt und verlassen werden. So kann beobachtet werden, daß vielfach
der Deckel 5 nach der Benutzung der Toilette nicht geschlossen wird. Da aber die Entkeimung
nur bei geschlossenem Deckel 5 erfolgt, ist es vorteilhaft, wenn Mittel vorhanden
sind, durch die nach einer Benutzung der Toilette der Deckel 5 automatisch geschlossen
wird. Um dies zu erreichen, bieten sich vielerlei Möglichkeiten an. So kann beispielsweise
ein motorischer Antrieb vorgesehen sein, der im Anschluß an die Auslösung der Spülung
den Deckel 3 automatisch schließt.
[0023] Ein solches Beispiel ist schematisch in der Fig. 5 gezeigt. Am hinteren Ende des
Toilettensitzes 3 befindet sich eine Antriebseinheit, die einen in seiner Drehrichtung
umsteuerbaren Motor 20 aufweist, der innerhalb eines Gehäuses 21 gelagert ist. Das
Gehäuse 21 ist über zwei seitliche Stützen 22 mit dem hinteren Ende des Toilettensitzes
3 am Scharnier 4 (Fig. 1) starr verbunden. Mittels einer ersten Welle 23 wird die
Drehbewegung des Motors 20 auf ein Getriebe 24 übertragen, das stark untersetzt ist.
Ausgangsseitig ist am Getriebe 24 eine zweite Welle 25 vorhanden, auf der ein Ritzel
26 verschiebbar angeordnet ist. Dieses Ritzel 26 greift in eine mit dem Deckel 5 verbundene
Innenverzahnung 27 ein. Durch die Drehbewegung des Motors 20 in der einen oder der
anderen Richtung wird somit der Deckel 5 in Öffnungs- bzw. Schließrichtung bewegt.
Vorteilhaft wird die Abschaltung des Motors 20 beim Erreichen der beiden Endstellungen
"offen" bzw. "geschlossen" mittels bekannter Endschalter bewirkt.
[0024] Mittels einer Drucktaste kann ein Benutzer den Deckel 3 der Toilette motorisch öffnen,
so daß er anschließend die Toilette benutzen kann. Nach erfolgter Benutzung der Toilette
kann beispielsweise durch Betätigen der an einem Spülkasten vorhandenen Taste automatisch
auch das motorische Schließen des Deckels 5 ausgelöst werden.
[0025] Alternativ wäre es auch möglich, am Toilettensitz 3 einen Drucksensor anzuordnen,
durch den ein Schalter betätigt wird. Sobald der Drucksensor entlastet wird, veranlaßt
der von ihm betätigte Schalter nach Ablauf einer bestimmten Verzögerungszeit das Schließen
des Deckels 5. Das setzt allerdings voraus, daß der Benutzer sich tatsächlich bei
der Benutzung der Toilette auf den Toilettensitz 3 setzt.
[0026] Ist der Deckel 3 motorisch geschlossen, wird in der zuvor beschriebenen Weise die
Strahlungsquelle 7 (Fig. 2 und 4) für eine bestimmte Zeit eingeschaltet.
[0027] Vorteilhaft ist an der am Toilettensitz 5 angebrachten Antriebseinheit eine Notstellvorrichtung
vorhanden, mit deren Hilfe es möglich ist, bei Stromausfall den Deckel 5 von Hand
zu öffnen bzw. zu schließen. Diese Notstellvorrichtung besteht beispielsweise aus
einer Taste 28, mit deren Hilfe das Ritzel 26 über eine Stange 29 gegen Feder 30 so
bewegbar ist, daß das Ritzel 26 nicht mehr in die Innenverzahnung 27 eingreift, so
daß der Deckel 5 um seine Drehachse frei verschwenkbar ist.
[0028] Als Mittel zum Öffnen bzw. Schließen des Deckels 5 kommen im Rahmen der Ausgestaltung
der Erfindung auch Varianten in Betracht. Da das Öffnen des Deckels 5 für den Benutzer
selbstverständlich ist, wenn er die Toilette benutzen will, während das Schließen
des Deckels 5 oftmals vergessen wird, reicht es im allgemeinen aus, das Schließen
des Deckels 5 automatisch zu gestalten. Um dies zu erreichen, kann beispielsweise
der Deckel 5 von Hand gegen eine Feder in die "offen"-Stellung bewegbar sein und in
dieser Stellung einrasten. Nach der Spülung wird die Raststellung beispielsweise durch
einen Hubmagnet gelöst. Daraufhin wird der Deckel 5 durch die erwähnte Feder in Schließstellung
bewegt. Vorteilhaft ist es, wenn diese Bewegung durch ein hydraulisches Dämpfungselement
verlangsamt wird, so daß sich der Deckel 5 langsam gegen die Stellung "geschlossen"
bewegt.
[0029] Die erfindungsgemäße Toilette ist vorteilhaft dort anwendbar, wo gesundheitliche
Risiken erhöht sind. Dies ist beispielsweise in Krankenhäusern der Fall, wo die Benutzer
von Toiletten oftmals ein geschwächtes Immunsystem aufweisen. Bei Mehrbettzimmern
ist meist für zwei bis vier Betten eine gemeinsame Toilette vorhanden. In einem solchen
Fall ist die Benutzungsfrequenz der Toilette nicht sehr groß, so daß im Mittel zwischen
zwei Benutzungen eine für die weitestgehende Entkeimung benötigte Zeit für die Bestrahlung
tatsächlich zur Verfügung steht.
1. Toilette, bestehend aus einer Toilettenschüssel (1), einem Toilettensitz (3) und einem
Deckel (5), in der ultraviolettes Licht ausstrahlende Strahlungsquellen (7) angeordnet
sind, die nach der Benutzung der Toilette durch einen mit dem Deckel (5) verbundenen
Schalter (10) und ein Steuergerät (8) für eine bestimmte Zeit einschaltbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß als Strahlungsquelle (7) eine einzige UV-Röhre vorhanden ist, die Strahlung im Wellenlängenbereich
von etwa 250 bis 270 nm aussendet.
2. Toilette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (8) nach dem Schließen des Deckels (5) die Strahlungsquelle (7) so
lange eingeschaltet, daß auf den Toilettensitz (3) eine Energiedichte von etwa 300
mWsec/cm2 abgegeben wird.
3. Toilette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsquelle (7) durch das Steuergerät (8) nach der Benutzung der Toilette
für einen Zeitraum einschaltbar ist, der an einem im Steuergerät (8) enthaltenden
Zeitgeber (13) einstellbar ist.
4. Toilette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsquelle (7) in der dem Toilettensitz (3) zuwendbaren Unterseite des
Deckels (5) eingebaut ist, in ihrer Form der Form des Toilettensitzes (3) angepaßt
ist und in Richtung zum Toilettensitz (3) strahlt.
5. Toilette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Deckel (5) und der Strahlungsquelle (7) ein Reflektor (11) angeordnet
ist.
6. Toilette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Strahlungsquelle (7) auf der dem Toilettensitz (3) zuwendbaren Unterseite
des Deckels (5) eine Blende (12) angeordnet ist.
7. Toilette nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Energiezuführung für die Strahlungsquelle (7) und das Steuergerät (8) ein
Fehlerstromschutzschalter angeordnet ist.
8. Toilette nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß Reflektor (11) und Blende (12) aus Aluminium bestehen.
9. Toilette nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (20, 23, 24, 25, 26, 27) vorhanden sind, durch die der Deckel 5 im Anschluß
an die Auslösung einer Spülung automatisch schließbar ist.
10. Toilette nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel bestehen aus:
- einem in seiner Drehrichtung umsteuerbaren Motor (20), dessen Drehbewegung mittels
einer ersten Welle (23) auf ein stark untersetztes Getriebe (24) übertragbar ist,
und
- einem vom Getriebe (24) über eine zweite Welle (25) bewegbaren Ritzel (26), das
in eine mit dem Deckel (5) verbundene Innenverzahnung (27) eingreift.
1. Toilet consisting of a toilet bowl (1), a toilet seat (3) and a lid (5) in which are
incorporated radiation sources (7) emitting ultra-violet light which can be switched
on for a predetermined time after use of the toilet by means of a switch (10) linked
to the lid (5) and a control unit (8), characterized in that for the radiation source (7) a single UV tube is present emitting radiation in the
wave band of about 250 to 270 nm.
2. Toilet in accordance with Claim 1, characterized in that the control unit (8) switches on the radiation source (7) after closure of the lid
(5) for long enough to subject the toilet seat (3) to an energy density of about 300
mWsec/cm2.
3. Toilet in accordance with Claim 2, characterized in that the radiation source (7) can be switched on by the control unit (8) after use of
the toilet for a period which can be set on a timer (13) incorporated in the control
unit (8).
4. Toilet in accordance with Claim 2 or 3, characterized in that the radiation source (7) is incorporated in the underside of the lid (5) that can
be turned towards the toilet seat (3), that its shape matches the shape of the toilet
seat (3) and it radiates in the direction of the toilet seat (3).
5. Toilet in accordance with Claim 4, characterized in that a reflector (11) is positioned between the lid (5) and the radiation source (7).
6. Toilet in accordance with Claim 5, characterized in that a mask (12) is positioned in front of the radiation source (7) on the underside of
the lid (5) that can be turned towards the toilet seat (3).
7. Toilet in accordance with one of Claims 2 to 6, characterized in that a residual current safety switch is incorporated in the power supply to the radiation
source (7) and the control unit (8).
8. Toilet in accordance with Claim 6 or 7, characterized in that the reflector (11) and the mask (12) are made of aluminium.
9. Toilet in accordance with one of Claims 4 to 8, characterized in that means (20, 23, 24, 25, 26, 27) are provided so that the lid (5) can be closed automatically
on actuation of the flush.
10. Toilet in accordance with Claim 9,
characterized in that these means consist of:
- a reversible motor (20), whose rotation is transmitted via a high ratio reduction
drive (24) by means of a primary shaft (23), and
- a pinion (26) driven by the drive (24) through a secondary shaft (25), engaging
with an internally toothed gear (27) fixed to the lid (5).
1. Toilettes, composées d'une cuvette de toilettes (1), d'un siège de toilettes (3) et
d'un abattant (5), dans lesquelles sont disposées des sources de rayonnement, émettant
de la lumière ultraviolette (7), qui peuvent être enclenchées pendant une durée déterminée
après l'utilisation des toilettes par un commutateur (10), relié à l'abattant (5),
et un dispositif de commande (8), caractérisées en ce qu'est présente en tant que source de rayonnement (7) un tube UV unique qui émet le rayonnement
dans la gamme de longueurs d'onde comprise entre environ 250 et 270 nm.
2. Toilettes selon la revendication 1, caractérisées en ce que le dispositif de commande (8) enclenche la source de rayonnement (7) après fermeture
de l'abattant (5) jusqu'à ce que soit délivrée sur le siège des toilettes (3) une
densité d'énergie d'environ 300 mWsec/cm2.
3. Toilettes selon la revendication 2, caractérisées en ce que la source de rayonnement (7) peut être enclenchée par le dispositif de commande (8)
après l'utilisation des toilettes pendant une durée qui est réglable au niveau d'une
minuterie (13) contenue dans le dispositif de commande (8).
4. Toilettes selon la revendication 2 ou 3, caractérisées en ce que la source de rayonnement (7) est encastrée dans le dessous de l'abattant (5) orienté
vers le siège des toilettes (3), sa forme étant adaptée à la forme du siège des toilettes
(3) et émettant dans la direction du siège des toilettes (3).
5. Toilettes selon la revendication 4, caractérisées en ce qu'entre l'abattant (5) et la source de rayonnement (7) est disposé un réflecteur (11).
6. Toilettes selon la revendication 5, caractérisées en ce qu'avant la source de rayonnement (7) est disposé un écran (12) sur le dessous de l'abattant
(5) orienté vers le siège des toilettes (3).
7. Toilettes selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisées en ce que dans l'alimentation en énergie de la source de rayonnement (7) et du dispositif de
commande (8) est disposé un interrupteur de protection contre les courants de court-circuit.
8. Toilettes selon la revendication 6 ou 7, caractérisées en ce que le réflecteur (11) et l'écran (12) se composent d'aluminium.
9. Toilettes selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisées en ce qu'existent des moyens (20, 23, 24, 25, 26, 27) par le biais desquels l'abattant (5)
peut être fermé automatiquement suite au déclenchement d'une chasse d'eau.
10. Toilettes selon la revendication 9,
caractérisées en ce que les moyens se composent de :
- un moteur (20) à sens de rotation réversible, dont la rotation peut être transmise
à un engrenage (24) fortement démultiplié au moyen d'un premier arbre (23), et
- un pignon (26) pouvant être actionné par l'engrenage (24) par le biais d'un second
arbre (25), et qui s'engrène dans une denture interne (27) reliée à l'abattant (5).