| (19) |
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(11) |
EP 0 858 909 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.11.1997 |
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| (54) |
Druckmaschine mit einem korrosiongeschützten Druckwerkzylinder
Printing machine with a corrosion-resistant printing cylinder
Machine pour l'impression avec un cylindre d'impression résistant à la corrosion
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
14.02.1997 DE 19705671
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.08.1998 Patentblatt 1998/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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D-69019 Heidelberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Kropp, Frank
69239 Neckarsteinach (DE)
- Sonnenschein, Joachim
64367 Mühltal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fey, Hans-Jürgen |
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Heidelberger Druckmaschinen AG
Patentabteilung
Kurfürsten-Anlage 52-60 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 328 738 US-A- 1 404 209
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NL-A- 6 606 126 US-A- 3 225 419
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 11, no. 21 (M-555) [2468], 21. Januar 1987 (1987-01-21)
& JP 61 193892 A (MITSUBISHI HEAVY INDUSTRIES LIMITED), 28. August 1986 (1986-08-28)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die in den heutigen Druckmaschinen eingesetzten Druckwerkszylinder, insbesondere
der Gummituchzylinder und der Plattenzylinder von Rollenrotations- oder Bogenrotations-Offsetdruckmaschinen
werden zur Vermeidung von Korrosion der Zylinderoberfläche üblicherweise mit Schutzschichten
überzogen. Einfache Korrosionsschutzschichten für Grauguß- oder Stahlzylinder werden
durch Phosphatieren und nachfolgendes Einölen der Zylindermantelfläche erzeugt. Daneben
ist es bekannt, hochwertige Korrosionsschutzschichten für Druckwerkszylinder durch
galvanisches Verzinken, Vernickeln und Verchromen zu erzeugen, wie das beispielsweise
in der US-PS 4,643,095 beschrieben ist, oder solche dünne Metallschichten aus Chrom,
Nickel etc. mit Hilfe eines Lasers auf den Plattenzylinder aufzuschmelzen (DE 36 08
286). Andere Metallschichten, z.B. Edelstahl werden, wie z.B. die JP-OS 4-238034 lehrt,
durch Plasmabeschichten in einer Argonatmosphäre auf den Druckzylinder aufgebracht.
[0002] Abgesehen davon, daß diese bekannten Verfahren relativ aufwendig und damit teuer
sind, ist oft auch noch eine Nachbearbeitung der Zylindermantelfläche erforderlich,
um sicherzustellen, daß die Formabweichungen des Zylinders nach dem Beschichten innerhalb
der für die Zylinder vorgegebenen Toleranz von typisch 5µm bleiben.
[0003] Aus der EP 0 583 543 A1 sowie der US 4,643,095 ist es weiterhin bekannt, nicht den
Platten- oder Gummituchzylinder, sondern den Gegendruckzylinder im Druckwerk einer
Rotationsdruckmaschine mit einer allerdings relativ dicken, nämlich 0,4 bis 1 mm starken
Kunststoffschicht aus Polyurethan zu versehen. Dabei geht es jedoch nicht darum, diesen
Zylinder vor Korrosion zu schützen, sondern die nachgiebigen bzw. elastischen Eigenschaften
einer solchen Schicht bei den dort beschriebenen direkten Druckverfahren auszunutzen,
um das Abdruckverhalten zu optimieren.
[0004] In der JP-OS 61-79697 ist eine Feuchtwalze für das Feuchtwerk einer Offsetdruckmaschine
beschrieben, die eine zwischen 50 µm und 150 µm dicke hydrophile Schicht aus einer
Mixtur von Polyurethan und Quarzpulver trägt. Abgesehen davon, daß es sich hierbei
nicht um einen Druckzylinder und eine Korrosionsschutzschicht handelt, wird die Oberfläche
dieser Feuchtwalze nach dem Beschichten geschliffen.
[0005] Generell eignen sich die bekannten, auf Walzen im Farb- oder Feuchtwerk von Druckmaschinen
aufgebrachten Beschichtungen aus Kunststoffen wie Polyamiden (Rilsan) nicht sonderlich
gut als Korrosionsschutzschicht, weil diese Schichten an der Oberfläche der Zylinder
schlecht haften, deshalb relativ dick aufgeschrumpft werden und dann eine Nachbearbeitung
der Zylinderoberfläche erfordern. Ein solcher Schrumpfverband ist außerdem nur bei
vollständig geschlossenen Zylinderoberflächen möglich.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein möglichst einfaches und preiswertes
Verfahren zum Aufbringen einer Korrosionsschutzschicht auf die Oberfläche von Zylindern
im Druckwerk einer Druckmaschine anzugeben, sowie eine Druckmaschine mit derartig
korrosionsgeschützten Druckzylindem zu schaffen.
[0007] Diese Aufgabe wird mit den in den Ansprüchen 1 bzw 9 angegebenen Maßnahmen gelöst.
[0008] Gemäß der Erfindung wird diese Korrosionsschutzschicht erzeugt, indem auf die Oberfläche
des durch Drehen, Strahlen etc. mit einer sauberen, mikrorauhen Oberfläche versehenen
Druckwerkszylinders ein in einem Lösungsmittel bzw. Dispersionsmittel gelöster bzw.
dispergierter thermisch vernetzbarer Kunststoff wie beispielsweise Polyurethan, Nitrilbutadien,
Phenol oder Epoxyharz, Silikonharz, Acrylharz oder Acrylat gleichmäßig dünn auf die
Zylinderoberfläche aufgetragen wird, der Zylinder anschließend getrocknet und dann
bei erhöhter Temperatur ausgehärtet bzw. vernetzt wird, so daß eine abrasionsfeste,
höchstens 100 µm starke Schutzschicht entsteht, die haftend mit der Zylinderoberfläche
verbunden ist. Der mit dieser Schicht versehene Zylinder wird dann ohne weitere Bearbeitung
der Oberflächenform montiert und in die Druckmaschine eingebaut. Da sich beispielsweise
durch Aufsprühen des Kunststoffes auf die Zylinderoberfläche sehr gleichmäßige Schichten
erzeugen lassen, liegen die Formabweichungen der Zylinderoberfläche nach dem Beschichten
immer noch innerhalb der geforderten Toleranzbreite von typisch 5 µm, so daß auf eine
anschließende Nachbearbeitung verzichtet werden kann.
[0009] Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels anhand der Figuren 1 bis 2 der beigefügten Zeichnungen.
- Figur 1
- ist eine vereinfachte Prinzipskizze, die das Druckwerk einer Offsetdruckmaschine mit
dem Plattenzylinder und dem Gummituchzylinder im Schnitt zeigt.
- Figur 2
- ist eine einfache Schemazeichnung, die den Beschichtungsvorgang des Zylinders 2 aus
Figur 1 skizziert.
[0010] Die im Druckwerk 1 der Figur 1 mit 2 und 3 bezeichneten Zylinder, nämlich der Plattenzylinder
2 und der Gummituchzylinder 3 bestehen aus Grauguß oder Stahl und wurden bzgl. der
Form ihrer Oberfläche sehr genau auf einen Durchmesser mit einer Rundlaufgenauigkeit
von 0,01mm gebracht. Vor ihrem Einbau in die Druckmaschine wurde ihre Oberfläche auf
folgende Art und Weise mit einer Korrosionsschutzschicht versehen:
[0011] Zuerst wurde die Oberfläche durch Strahlen mit Sand mit definierter Körnung gesäubert
und aufgerauht, wodurch sich eine Rauhtiefe von ca.5 µm ergab. Anschließend wurde
auf die so vorbereitete Oberfläche eine Mischung aus den Hauptkomponenten Nitrilbutadien
(100 Teile), Phenolharz (100 Teile), Ruß (70 Teile), Vulkanisationsmittel (30 Teile),
Zinkoxid (5 Teile), Stearinsäure (1 Teil), Beschleuniger (1 Teil) und Hexamethyltetraamin
(6 Teile) gelöst als 30%ige Lösung eines geeigneten organischen Lösungsmittels bei
einer Temperatur von ungefähr 60 Grad Celsius auf den auf ca. 50 Grad Celsius erwärmten
Zylinder aufgesprüht. Hierbei wurde der Zylinder 2 gleichförmig gedreht und der Sprühkopf
4 mit konstanter Geschwindigkeit über seine Oberfläche geführt, wie das in Figur 2
skizziert ist..
[0012] Der so besprühte Zylinder wurde dann bei der genannten Temperatur mehrere Stunden
getrocknet, bis die Schicht lösungsmittel frei war. Anschließend wurde die Temperatur
auf 130 Grad erhöht und über ca. 2 Stunden konstant gehalten, wodurch die Schicht
polymerisierte.
[0013] Auf diese Weise erhält man je nach Konzentration des gelösten Harzes und aufgesprühter
Menge die gewünschte, ca. 50 µm starke Korrosionsschutzschicht, die sehr gut auf der
Zylinderoberfläche haftet. Durch die Verfabrensführung lassen sich die Toleranzen
für die Dickenvariation der Schicht von +/- 2,5 µm leicht einhalten, so daß der so
beschichtete Zylinder ohne weitere Nachbearbeitung montiert und in die Druckmaschine
eingebaut werden kann.
[0014] Im Hinblick auf möglichst gute Haftung auf der Zylinderoberfläche hat es sich als
sinnvoll erwiesen, vor der Beschichtung zusätzlich einen Primer auf der Basis eine
Phenolharzes, zum Beispiel Polybutiralen in einer sehr dünnen Schicht von ca. 10 µm
auf die Zylinderoberfläche aufzusprühen. Alternativ dazu kann die Zylinderoberfläche
auch vor dem Beschichten phosphatiert werden.
[0015] Die erhaltene durchgehärtete Schutzschicht in einer Stärke von 50 µm schützt die
Zylinderoberfläche sehr effektiv gegen Korrosion, ist resistent gegen die beim Offsetdrucken
verwendeten Farben, Wasch- und Lösungsmittel und relativ schlag- und abrationsfest.
[0016] Alternativ zu dem beschriebenen Ausführungsbeispiel kann aber z. B. auch eine Lackschicht
auf der Basis einer gelösten Polyurethanverbindung im wesentlichen nach dem gleichen
Verfahren auf den Zylinder 2 aufgesprüht werden. Geeignete PU-Verbindungen sind u.a.
in den US-Patenten 5,552,496 und 5,459,197 beschrieben, auf die an dieser Stelle ausdrücklich
Bezug genommen wird.
[0017] Eine derartige Beschichtung eignet sich wegen ihrer Haftfestigkeit auch für andere
bogenführende Druckwerkszylinder, die keine völlig geschlossene Zylindermantelfläche
besitzen, sondern mit z. B. Kanälen oder Ausnehmungen versehen sind, wie z. B. Überführtrommeln.
1. Verfahren zum Aufbringen einer Korrosionsschutzschicht auf die Oberfläche eines Zylinders
für das Druckwerk einer Druckmaschine, wobei
der Zylinder z.B. durch Drehen, Strahlen etc. mit einer sauberen, mikrorauhen Oberfläche
versehen wird,
ein in einem Lösungsmittel gelöster, thermisch vernetzbarer Kunststoff gleichmäßig
auf die Zylinderoberfläche aufgetragen wird,
die Kunststoffschicht anschließend getrocknet und bei erhöhter Temperatur ausgehärtet
bzw. vernetzt wird, und
der Zylinder dann ohne weitere Bearbeitung der Oberflächenform montiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei der Auftrag des gelösten Werkstoffes auf den Zylinder bei erhöhter Temperatur
erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
wobei der Zylinder auf eine Temperatur zwischen 40 und 80 Grad Celsius gebracht und
der gelöste Kunststoff ebenfalls im Temperaturbereich zwischen 40 Grad Celsius und
80 Grad Celsius aufgetragen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei die Vernetzung des Kunststoffs bei Temperaturen oberhalb von 120 Grad erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei der gelöste Kunststoff auf die Zylinderoberfläche aufgesprüht wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei die Oberfläche des Zylinders vor dem Auftragen des Kunststoffs mit einem Haftprimer
versehen wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei die Oberfläche des Zylinders vor dem Auftragen des Kunststoffes phosphatiert
wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
wobei der Kunststoff einen der Stoffe Polyurethan, Phenolharz, Epoxyharz, Polyesterharz,
Silikonharz, Acrylharz, Acrylate, Nitrilbutadien oder eine Mischung dieser Stoffe
enthält.
9. Druckmaschine mit einem Druckwerkszylinder, dessen Oberfläche eine Korrosionsschutzschicht
trägt, wobei die Schutzschicht höchsten 100 µm stark ist, aus einem verschleiß- und
abriebfesten, thermisch vernetzbaren Kunststoff besteht, der haftfest auf die Oberfläche
aufgebracht ist, und die Dickenvariation der Schicht den größeren Wert aus 20 % ihrer
Stärke und 5µm nicht überschreitet.
10. Druckmaschine nach Anspruch 9,
wobei die Schutzschicht in einer Stärke von bis zu 50 µm mit einer Dickentoleranz
von 5 µm aufgebracht ist.
11. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 10,
wobei der Druckwerkszylinder der Plattenzylinder oder Gummituchzylinder einer Offsetdruckmaschine
ist.
1. Method of applying an anti-corrosion layer to the surface of a cylinder for a printing
unit of a printing press, wherein
the cylinder is provided with a clean, micro-rough surface by turning, blasting etc,
a plastic dissolved in a solvent and thermally cross-linkable is uniformly sprayed
onto the cylinder surface,
the plastic layer is subsequently dried and cured and/or cross-linked at an elevated
temperature, and wherein
the cylinder is then installed without any further treatment of the surface form.
2. Method according to claim 1,
wherein the dissolved material is applied to the cylinder at an elevated temperature.
3. Method according to claim 2,
wherein the temperature of the cylinder is brought to between 40 and 80 degrees Celsius
and the dissolved plastic is also applied in the temperature range between 40 degrees
Celsius and 80 degrees Celsius.
4. Method according to claim 1,
wherein the plastic is cross-linked at temperatures above 120 degrees.
5. Method according to claim 1,
wherein the dissolved plastic is sprayed onto the cylinder surface.
6. Method according to one of claims 1 to 5,
wherein an adhesive primer is applied to the surface of the cylinder prior to the
application of the plastic.
7. Method according to one of claims 1 to 5,
wherein the surface of the cylinder is phosphated prior to the application of the
plastic.
8. Method according to one of claims 1 to 7,
wherein the plastic contains one of the materials polyurethane, phenolic resin, epoxy
resin, polyester resin, silicone resin, acrylic resin, acrylate, nitrite butadiene,
or a mixture of these materials.
9. Printing press haying a printing unit cylinder the surface of which carries an anti-corrosion
layer, wherein the anti-corrosion layer is at most 100 µm in thickness, consists of
a wear-proof and abrasion-proof plastic that is thermally cross-linkable and adhesively
bonded to the surface, and wherein the thickness of the layer does not vary by more
than 20% of its thickness or 5 µm, whichever is greater.
10. Printing press according to claim 9,
wherein the anti-corrosion layer is applied with a thickness of up to 50 µm and with
a thickness tolerance of 5 µm.
11. Printing press according to one of claims 9 to 10,
wherein the printing unit cylinder is the plate cylinder or blanket cylinder of an
offset printing press.
1. Procédé pour appliquer une couche de protection contre la corrosion sur la surface
d'un cylindre destiné au groupe d'impression d'une machine à imprimer, d'après lequel,
on munit le cylindre, par exemple par tournage, grenaillage, etc., d'une surface propre
à structure micro-rugueuse,
on applique de manière uniforme sur la surface du cylindre, une matière plastique
dissoute dans un solvant et pouvant être réticulée par voie thermique,
on procède ensuite au séchage de la couche de matière plastique puis à son durcissement
ou sa réticulation à température plus élevée, et
on monte ensuite le cylindre sans autre usinage de la forme de la surface.
2. Procédé selon la revendication 1, d'après lequel l'application de la matière dissoute
sur le cylindre, est effectuée à température plus élevée.
3. Procédé selon la revendication 2, d'après lequel on porte le cylindre à une température
comprise entre 40 et 80 degrés Celsius, et la matière plastique dissoute est également
appliquée dans une plage de température entre 40 degrés Celsius et 80 degrés Celsius.
4. Procédé selon la revendication 1, d'après lequel la réticulation de la matière plastique
est effectuée à des températures au-dessus de 120 degrés Celsius.
5. Procédé selon la revendication 1, d'après lequel l'on pulvérise la matière plastique
dissoute, sur la surface du cylindre.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, d'après lequel, avant l'application
de la matière plastique, on munit la surface du cylindre d'une couche de fond d'accrochage.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, d'après lequel on phosphate la surface
du cylindre avant l'application de la matière plastique.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, d'après lequel la matière plastique
contient l'une des substances suivantes, à savoir du polyuréthanne, une résine phénolique,
une résine époxy, une résine polyester, une résine siliconée, une résine acrylique,
des acrylates, du butadiène nitrile ou un mélange de ces substances.
9. Machine à imprimer comprenant un cylindre de groupe d'impression dont la surface porte
une couche de protection oontre la corrosion, machine dans laquelle la couche de protection
est d'une épaisseur au plus de 100 µm, est constituée d'une matière plastique pouvant
être réticulée par voie thermique, résistant à l'usure et à l'abrasion et qui est
appliquée sur la surface de manière à y adhérer fortement, et la variation d'épaisseur
de la couche ne dépasse pas la plus grande valeur de 20% de son épaisseur et de 5
µm.
10. Machine à imprimer selon la revendication 9, dans laquelle la couche de protection
est appliquée selon une épaisseur allant jusqu'à 50 µm, avec une tolérance d'épaisseur
de 5 µm.
11. Machine à imprimer selon l'une des revendications 9 à 10, dans laquelle le cylindre
de groupe d'impression est le cylindre porte-plaque ou le cylindre de blanchet d'une
machine à imprimer offset.

