[0001] Die Erfindung betrifft ein Farbwerk für eine Druckmaschine nach den Oberbegriffen
von Haupt- und Nebenanspruch.
[Stand der Technik]
[0002] Aus DE 30 08 981 A1 ist ein Farbwerk dieser Art für eine Druckmaschine bekannt, dass
als umstellbares Heber- / Filmfarbwerk betreibbar ist. Das Farbwerk besteht aus einem
Farbkasten mit vorgeordneter Farbkastenwalze und einer zwischen der Farbkastenwalze
und einer nachgeschalteten Farbwerkswalze pendelnder Heberwalze. Die Heberwalze ist
stillsetzbar, wenn im Filmbetrieb zwischen der Farbkastenwalze und der nachgeschalteten
Farbwerkswalze eine Zusatzwalze anstellbar ist.
[0003] Ein Heberfarbwerk ist aus DE 37 06 602 C2 bekannt. Danach ist die zu verarbeitende
Druckfarbe von einer Farbkastenwalze als Farbzuführwalze mittels einer Farbheberwalze
an eine erste Farbwerkswalze (1.Farbreiberwalze) übertragbar. Weiterhin ist ein Farbwalzenzug
der ersten Farbwerkswalze nachgeordnet und weist mehrere an einem Plattenzylinder
anliegende Farbauftragwalzen auf. Dabei ist in Drehrichtung des Plattenzylinders eine
erste vorgeordnete Farbauftragwalze mit einer nachgeordneten Farbauftragwalze durch
eine Farbreiberwalze gekoppelt. Im darüberliegenden Farbwerkswalzenzug ist eine Farbverteilerwalze
angeordnet, welche einerseits mit der Farbzuführung (Farbkastenwalze, Farbheberwalze
und erste Farbreiberwalze) und andererseits mit einem ersten und einem dazu parallel
geschalteten zweiten Walzenstrang mit den am Plattenzylinder anliegenden Farbauftragwalzen
in Funktionsverbindung ist.
[0004] Weiterhin ist aus FR 574 658 ein Heberfarbwerk für eine Druckmaschine bekannt, bei
dem zwischen der Farbkastenwalze und der nachgeschalteten Farbkastenwalze mit Walzenzug
die pendelnde Farbheberwalze angeordnet ist. Der nachgeschalteten Farbwerkswalze ist
in ständig reibschlüssigen Kontakt wenigstens eine erste Kalanderwalze ortsveränderlich
gelagert zugeordnet, wobei der Farbtransport zum Walzenzug zwischen der ersten Kalanderwalze
und einer nachgeordneten zweiten Farbwerkswalze periodisch trennbar ist. Die Bewegung
der Heberwalze ist mit der Bewegung der Kalanderwalzen mittels gemeinsamer Kurvensteuerung
gekoppelt.
[0005] Durch die bewegten Massen werden im Farbwerk unerwünschte Schwingungen erregt.
Bei einer Farbzuführung mittels Farbheberwalze tritt bedingt durch das Auftreffen
der Heberwalze auf die erste Farbreiberwalze eine Heberschlag auf, der im Farbwerk
unerwünschte Schwingungen erregt. Weiterhin treten durch den Farbheberstreifen bedingte
Farbdichteschwankungen im Farbwerk auf, die durch eine Vielzahl von Spaltstellen (große
Anzahl von Farbwalzen im Walzenzug) verringert werden.
[Aufgabe der Erfindung]
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Farbwerk für eine Druckmaschine zu
schaffen, dass die genannten Nachteile vermeidet, dass insbesondere eine stabile Farbführung
im Farbwerk gestattet und einen einfachen Aufbau im Farbwalzenzuges erlaubt.
[0007] Gelöst wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkmale von Haupt- und Nebenanspruch.
Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Farbwerkes ist darin begründet, dass durch den
erfindungsgemäß einfachen Aufbau eine spürbare Reduzierung der Walzenanzahl innerhalb
des Walzenzuges erzielbar ist. Ebenso von Vorteil ist, dass im Farbwerk kein Heberschlag
auftritt.
Ebenso ist vorteilhaft, dass die Farbzufuhr ohne Farbheberwalze erfolgt und Farbdichteschwankungen
spürbar reduziert sind. Damit ist auch bei einem Walzenzug mit geringer Anzahl von
Farbwalzen eine stabile Farbführung realisierbar.
[0009] Weiterhin ist es ein weiterer Vorteil, dass der Farbfluss im Farbwerk speziell an
der ersten der Farbzuführung zugeordneten Farbwerkswalze (1. oder 2. Farbreiber) zeitlich
trennbar ist und gleichzeitig der von der Farbzuführwalze (z.B. der Farbkastenwalze)
übertragene Farbfilm auf der Mantelfläche dieser Farbwerkswalze (1.oder 2. Farbreiber)
eingeebnet wird.
[0010] Schließlich ist es von Vorteil, dass die Bewegung der Farbzuführwalze bevorzugt mit
der Bewegung wenigstens einer an der ersten antreibbaren Farbwerkswalze (1.Farbreiber
und/oder an der zweiten antreibbaren Farbwerkswalze (2.Farbreiber) anliegenden Kalanderwalze
koppelbar ist, um die Ausbildung des gewünschten Farbfilmes zu beschleunigen.
[0011] Mit den erfindungsgemäßen Mitteln ist ein kurzes, reaktionsschnelles und mit geringem
Aufwand erzielbares Farbwerk geschaffen, welches die erforderliche Druckqualität prozeßstabil
erzeugt.
[Beispiele]
[0012] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen
schematisch:
- Fig. 1
- ein erstes Farbwerk mit einer konstanten Farbzuführung,
- Fig. 2
- ein erstes Farbwerk mit einer getakteten Farbzuführung,
- Fig. 3
- ein zweites Farbwerk mit einer konstanten Farbzuführung,
- Fig. 4
- ein zweites Farbwerk mit einer getakteten Farbzuführung,
- Fig. 5
- ein zweites Farbwerk mit einer konstanten Farbzuführung und zwei Kalanderwalzen im
Walzenzug.
[0013] In einer Offsetdruckmaschine ist in einem Druckwerk ein Farbwerk zum Einfärben einer
auf einem Plattenzylinder 2 fixierbaren Druckform angeordnet. Der Plattenzylinder
2 ist mit einem Gummituchzylinder 1 und der Gummituchzylinder 1 ist mit einem Bogenführungszylinder
in Funktionsverbindung. Für den Naßoffsetdruck ist dem Plattenzylinder 2 in dessen
Drehrichtung vor dem Farbwerk ein Feuchtwerk 3 mit einem Feuchtmittelbehälter 4 zugeordnet.
Das Feuchtwerk 3 ist bevorzugt mittels einer schaltbaren Brückenwalze in das Farbwerk
integrierbar. Alternativ ist das Druckwerk auch im Trockenoffset (feuchtmittelfreier
Offsetdruck) betreibbar. Dazu ist das Feuchtwerk 3 bzw. zumindest die Feuchtauftragwalze
vom Plattenzylinder 2 trennbar und/oder zumindest von der Feuchtmittelzuführung trennbar
oder das Druckwerk ist ohne Feuchtwerk 3 ausgebildet.
[0014] Das Farbwerk besteht unter anderem aus einem Farbzuführsystem, welches zumindest
aus einer antreibbaren, einfärbbaren Farbzuführwalze 15 gebildet ist. Im vorliegenden
Beispiel ist die Farbzuführwalze 15 eine Farbkastenwalze, die mit einer Farbdosiereinrichtung
und einem Farbkasten 16 in Funktionsverbindung ist. Alternativ ist das Farbzuführsystem
auch mittels wenigstens einer der Farbzuführwalze 15 unmittelbar zugeordneten, vorzugsweise
axial zur Farbzuführwalze 15 verfahrbaren Farbspendeeinrichtung ausführbar.
[0015] Gemäß Fig. 1 und 2 ist die Farbzuführwalze 15 mit einer im Farbwerk direkt nachgeordneten
ersten Farbwerkswalze 14 (1.Farbreiber) in Funktionsverbindung, wobei diese erste
Farbwerkswalze 14 bevorzugt axial changierbar und insbesondere rotativ antreibbar
ist. Der ersten Farbwerkswalze 14 (1.Farbreiber) ist ein Walzenzug nachgeordnet, der
u.a. mit einer Mehrzahl von dem Plattenzylinder 2 zugeordneten Farbauftragwalzen 5
in Funktionsverbindung ist.
[0016] Im Walzenzug gemäß Figur 1 und 2 sind der antreibbaren ersten Farbwerkswalze 14 mehrere,
im vorliegenden Beispiel drei, Übertragwalzen 12 nachgeordnet. Einer Übertragwalze
12 folgt eine bevorzugt axial changierbare und insbesondere rotativ antreibbare zweite
Farbwerkswalze 9 (2.Farbreiber).
Der zweiten Farbwerkswalze 9 ist reibschlüssig am Walzenumfang eine erste Kalanderwalze
10 in ständigem Kontakt zugeordnet, welche periodisch mit einer in Richtung Plattenzylinder
1 nachfolgenden Farbwalze 7, hier einer Verteilerwalze, in Funktionsverbindung bringbar
ist. Diese Farbwalze 7 ist bevorzugt direkt mit zwei dem Plattenzylinder 2 zugeordneten
Farbauftragwalzen 5 (2. und 3. Farbauftragwalze in Drehrichtung des Plattenzylinders)
in Kontakt. Der Farbtransport ist durch die ortsveränderlich gelagerte Kalanderwalze
10 zum Walzenzug mit wenigstens einer Farbauftragwalze 5 an einer Trennstelle trennbar.
[0017] Gemäß Fig. 1 und 2 ist der zweiten Farbwerkswalze 9 zusätzlich zur ersten Kalanderwalze
10 eine Übertragwalze 11 in ständigem Kontakt zugeordnet. In Richtung Plattenzylinder
2 ist in ständigem Kontakt zur Übertragwalze 11 dieser eine bevorzugt axial changierbare
und insbesondere rotativ antreibbare dritte Farbwerkswalze 6 (3.Farbreiber) nachgeordnet,
welche mit zwei Farbauftragwalzen 5 in Kontakt steht. Diese Farbauftragwalzen 5 sind
in Drehrichtung des Plattenzylinders 2 als erste und zweite Farbauftragwalzen 5 angeordnet.
In Drehrichtung des Plattenzylinders 2 sind weiterhin der ersten und zweiten Farbauftragwalze
5 zwei weitere Farbauftragwalzen 5 (3. und 4. Farbauftragwalze in Drehrichtung des
Plattenzylinders) nachgeordnet, die mit einer bevorzugt axial changierbaren und insbesondere
rotativ antreibbaren vierten Farbwerkswalze 8 (4.Farbreiber) in Funktionsverbindung
sind.
[0018] Für die Farbzuführung ist die Farbzuführwalze 15 mit einem Einstellsystem 13 in Funktionsverbindung.
Beispielsweise ist dies eine exzentrisch einstellbare Kurvenrolle zur Einstellung
eines Spaltes 19 zwischen der Farbzuführwalze 15 und der direkt zugeordneten ersten
Farbwerkswalze 14 (Fig. 1 und 2). Bevorzugt ist das Einstellsystem 13 mit einem wahlweise
gestellfesten oder ortsveränderlichen Anschlag 18, alternativ einer Steuerkurve, in
Kontakt.
[0019] Zwischen der Farbzuführwalze 15 und der ersten Farbwerkswalze 14 (1.Farbreiber) ist
zur Einstellung der gewünschten Filmdicke der Spalt 19 mittels Einstellsystem 13 und
Anschlag 18 auf eine definierte Größe einstellbar, wobei die Spaltgröße vorzugsweise
kleiner als 1 mm ist. Hierbei erfolgt die Farbzuführung von der Farbzuführwalze 15
direkt zur ersten Farbwerkswalze 14 mittels Farbspaltung. Damit ist im Spalt 19 mit
konstanter Größe eine ununterbrochene, dünne Farbschicht (Farbfilm) in den nachfolgenden
Walzenzug des Farbwerkes übertragbar, so dass wie in Fig.1 gezeigt eine konstante
Farbzuführung im Farbwerk vorliegt. Die nachstehend näher erläuterte weitere Ausbildung
des Farbkastens 16 mit einem Drehgelenk 17 ist - falls vorhanden - stillgesetzt.
[0020] In einer Ausbildung gem. Fig. 2 ist der Farbkasten 16 mit der Farbzuführwalze 15
in einer Drehachse in wenigstens einem Drehgelenk 17 gelagert. Der Farbkasten 16 ist
mit der Farbzuführwalze 15 (und Farbdosiereinrichtung) mittels wenigstens einer Betätigungseinrichtung
schwenkbar im Drehgelenk 17 und taktweise auf die gestellfest gelagerte erste Farbwerkswalze
14 zu bewegbar bzw. von dieser weg bewegbar. Als Betätigungseinrichtung ist beispielsweise
wenigstens ein Arbeitszylinder oder wenigstens ein ortsveränderlicher Anschlag 18
einsetzbar. Der bereits definiert, eingestellte Spalt 19 gewährleistet die gewünschte
Filmdicke und dass seitens der Farbzuführwalze 15 kein Kontakt zur ersten Farbwerkswalze
14 auftritt. Durch die getaktete Schwenkbewegung der einfärbbaren Farbzuführwalze
15 wird der eingestellte Spalt 19 über die auf der Farbzuführwalze 15 befindliche
(dosierte) Schichtdicke vergrößert, derart, dass die Farbfilmbildung zur ersten Farbwerkswalze
14 taktweise unterbrochen ist. D.h. es ist nur periodisch eine dünne Farbschicht (Farbfilm)
in den nachgeschalteten Walzenzug zuführbar.
Diese getaktete Arbeitsweise der Farbzuführwalze 15 ist beispielsweise synchron oder
asynchron sinnvoll, wenn ein Kanaldurchgang des Plattenzylinders 2 erfolgt. Ebenso
ist diese Arbeitsweise unter Berücksichtigung des Drucksujets realisierbar.
[0021] Bevorzugt ist in Drehrichtung der Farbzuführwalze 15 vor dem Spalt 19 die Farbdosiereinrichtung
angeordnet.
[0022] In den Ausbildungen gemäß Figur 1 und 2 ist die Übertragwalze 11 alternativ auch
als Kalanderwalze (2.Kalanderwalze) ausführbar. Hierbei ist die Übertragwalze 11 in
ständigem reibschlüssigen Kontakt zur zweiten Farbwerkswalze 9 und ist mit der nachgeordneten
dritten Farbwerkswalze 6 periodisch in Kontakt bringbar.
[0023] In einer weiteren Ausbildung ist auch die der ersten Farbwerkswalze 14 (1.Farbreiber)
unmittelbar benachbarte Übertragwalze 12 als Kalanderwalze ausführbar. Diese Übertragwalze
12 ist in ständigem Kontakt zur ersten Farbwerkswalze 14 und ist periodisch mit der
nachgeordneten Übertragwalze 12 in Kontakt bringbar.
[0024] In einer weiteren Ausbildung ist in einem Farbwerk in Kombination der ersten Farbwerkswalze
14 die Übertragwalze 12 als Kalanderwalze und der zweiten Farbwerkswalze 9 wenigstens
eine Kalanderwalze 10 zugeordnet.
[0025] Das Farbwerk gemäß Figur 1 und 2 ist mit einem relativ langen, d.h. viele Walzen
mit entsprechender Anzahl an Spaltstellen aufweisenden, Walzenzug ausgeführt.
[0026] Gemäß den Figuren 3 bis 5 ist der Farbwerkswalzenzug weiter verkürzbar, indem die
Übertragwalzen 12 und die erste Farbwerkswalze 14 (1.Farbreiber) entfallen. Die Farbzuführung
erfolgt zumindest mittels der einfärbbaren, mit einem Einstellsystem 13 in Funktionsverbindung
stehenden Farbzuführwalze 15 direkt auf die bevorzugt axial changierbare und insbesondere
rotativ antreibbare zweite Farbwerkswalze 9 (2.Farbreiber). Zwischen den Walzen 15,
9 ist mittels Einstellsystem 13 ein definierter Spalt 19 fixierbar. Der zweiten Farbwerkswalze
9 ist umfangsseitig wiederum die erste Kalanderwalze 10 in ständig reibschlüssigem
Kontakt zugeordnet, welche periodisch mit der in Richtung Plattenzylinder 1 nachfolgenden
Farbwerkswalze 7 (Verteilerwalze), die wiederum mit zwei Farbauftragwalzen 5 in Kontakt
ist, in Funktionsverbindung bringbar ist. Die Kalanderwalze 10 ist in Reibschluß zur
Farbwerkswalze 9 ortsveränderlich gelagert, so dass der Farbtransport zum Walzenzug
mit wenigstens einer Farbauftragwalze 5 periodisch an einer Trennstelle trennbar ist.
[0027] Der zweiten Farbwerkswalze 9 ist zusätzlich umfangsseitig in ständigem Kontakt die
Übertragwalze 11 zugeordnet. In Richtung Plattenzylinder 2 ist in ständigem Kontakt
zur Übertragwalze 11 dieser die bevorzugt axial changierbare und insbesondere rotativ
antreibbare dritte Farbwerkswalze 6 (3.Farbreiber) nachgeordnet, welche mit den nachfolgenden
zwei Farbauftragwalzen 5 (1.und 2. Farbauftragwalze) in Kontakt ist. In Drehrichtung
des Plattenzylinders 2 sind diesen Farbauftragwalzen 5 zwei weitere Farbauftragwalzen
5 nachgeordnet, die mit einer bevorzugt axial changierbaren und insbesondere rotativ
antreibbaren vierten Farbwerkswalze 8 (4.Farbreiber) in Kontakt sind.
[0028] In bevorzugter Weise ist gemäß Figur 3-5 in Drehrichtung der Farbzuführwalze 15 vor
dem Spalt 19 die Farbdosiereinrichtung angeordnet. Alternativ ist auch in den Ausbildungen
gem. Fig. 3-5 eine Farbspendeeinrichtung einsetzbar, welche zur Farbzuführwalze 15
axial verfahrbar ist.
[0029] Gemäß Figur 3 ist zwischen der Farbzuführwalze 15 und der zweiten Farbwerkswalze
9 (2.Farbreiber) bei definierter Spaltgröße im Spalt 19 eine konstante Farbzuführung
zur nachfolgenden zweiten Farbwerkswalze 9 mittels Einstellsystem 13 realisierbar.
Falls vorhanden ist der Farbkasten 16 mit einfärbbarer Farbzuführwalze 15 im Drehgelenk
17 stillgesetzt. Die Farbübertragung erfolgt direkt von der Farbzuführwalze 15 zur
zweiten Farbwerkswalze 9 mittels Farbspaltung im Spalt 19, dessen Spaltgröße vorzugsweise
kleiner als 1 mm ist. Die Übertragwalze 11 ist wahlweise als Kalanderwalze oder in
ständigem Kontakt zur zweiten Farbwerkswalze 9 (2.Farbreiber) und zur dritten Farbwerkswalze
6 (3.Farbreiber) schaltbar. In diesen Ausbildungen ist ein periodischer oder ständiger
Farbfluss über den vorderlastigen Walzenzug gewährleistet. Hingegen ist die Verbindung
zwischen der ersten Kalanderwalze 10 und der Farbwalze 7 (Verteilerwalze) periodisch
trennbar.
[0030] Gemäß Figur 4 ist der Farbkasten 16 mit Farbzuführwalze 15 mittels Betätigungseinrichtung,
z.B. wenigstens ein Arbeitszylinder oder ein Anschlag 18, um die Achse des Drehgelenkes
17 taktweise auf die zweite Farbwerkswalze 9 (2.Farbreiber) zu bewegbar bzw. von dieser
weg bewegbar. Für die Farbzuführung ist der Farbzuführwalze 15 das Einstellsystem
13 (vorzugsweise mit Anschlag 18) zur Einstellung des Spaltes 19 auf die gewünschte
Filmdicke zwischen der Farbzuführwalze 15 und der zweiten Farbwerkswalze 9 zugeordnet.
Der Spalt 19 gewährleistet auch hier, dass kein Kontakt zur Farbwerkswalze 9 erfolgt.
Gemäß Figur 4 ist eine getaktete Farbzuführung (analog zu Figur 2) durch die bevorzugte
Schwenkbewegung der Farbzuführwalze 15 realisierbar. D.h. die Farbfilmbildung wird
zur zweiten Farbwerkswalze 9 taktweise unterbrochen, so dass periodisch eine Farbschicht
(Farbfilm) in den nachfolgenden Walzenzug übertragbar ist.
[0031] Der zweiten Farbwerkswalze 9 (2.Farbreiber) sind wenigstens eine Kalanderwalze 10
und eine Übertragwalze 11 zugeordnet, wobei die Übertragwalze 11 wahlweise auch als
zweite Kalanderwalze betreibbar ist. Die Kalanderwalze 10 ist umfangsseitig an der
zweiten Farbwerkswalze 9 in Kontakt und ist periodisch mit der Farbwalze 7 (Verteilerwalze)
kontaktierbar. Die Übertragwalze 11 ist umfangsseitig in ständigem Kontakt zur zweiten
Farbwerkswalze 9 (2.Farbreiber) und zur nachgeordneten dritten Farbwerkswalze 6 (3.Farbreiber)
angeordnet.
Alternativ ist die Übertragwalze 11 auch als zweite Kalanderwalze (analog zur Kalanderwalze
10) ausführbar, periodisch mit der dritten Farbwerkswalze 6 (3.Farbreiber) kontaktierbar.
[0032] In Figur 5 ist das Farbwerk bevorzugt analog zu Figur 3 ausgebildet. Die einfärbbare
Farbzuführwalze 15 mit Farbkasten 16 ist - falls vorhanden - im Drehgelenk 17 stillsetzbar.
Durch den mittels Einstellsystem 13 fixierten Spalt 19 ist eine konstante Farbzuführung
realisierbar.
Alternativ ist das Farbwerk (Fig.5) auch gemäß Figur 4 ausgebildet. Die Farbzuführwalze
15 ist taktend bewegbar, um den definierten Spalt 19 periodisch zu vergrößern und
eine getaktete Farbzuführung zu realisieren.
[0033] Der zweiten Farbwerkswalze 9 sind gem. Fig. 5 umfangsseitig zwei Kalanderwalzen 10,
11 (Übertragwalze 11 als Kalanderwalze) zugeordnet.
[0034] Die rotativ antreibbare Farbzuführwalze 15 ist in einer Ausbildung mit der Schwenkbewegung
zumindest der ersten Kalanderwalze 10 (bevorzugt auch mit der Übertragwalze 11 als
Kalanderwalze), derart getriebetechnisch gekoppelt, dass die Walzen 15, 10, 11 synchron
antreibbar sind.
In einer weiteren Ausbildung sind zwei separate Getriebe einsetzbar, wobei die Farbzuführwalze
15 wahlweise synchron oder bevorzugt asynchron zur ersten Kalanderwalze 10 bzw. zur
Übertragwalze 11 antreibbar ist.
[0035] Die Farbzuführung erfolgt mittels der antreibbaren, eingefärbten Farbzuführwalze
15 durch den Spalt 19 zur antreibbaren ersten Farbwerkswalze 14 (gem. Fig. 1-2). Hierbei
besteht kein Kontakt zwischen der Farbzuführwalze 15 und der ersten Farbwerkswalze
14. Die Farbwerkswalze 14 nimmt je nach (mittels Einstellsystem 13) eingestellter
Filmschichtdicke die Druckfarbe von der Farbzuführwalze 15 konstant oder periodisch
(bei einer getakteten Farbzuführwalze 15) ab und führt diese den nachgeordneten Übertragwalzen
12 zu.
[0036] Von den Übertragwalzen 12 wird die Druckfarbe durch Farbspaltung der antreibbaren
zweiten Farbwerkswalze 9 zugeführt. Ist die zur Farbzuführwalze 15 reibschlüssig anliegende
erste Übertragwalze 12 als um die Farbzuführwalze schwingende Kalanderwalze ausgebildet,
so wird der Farbfilm auf der Farbzuführwalze 15 eingeebnet und periodisch an die nachfolgende
Übertragwalze 12 transportiert.
[0037] Die Kalanderwalze 10 liegt reibschlüssig an der zweiten Farbwerkswalze 9 an und schwingt
um die Achse der Farbwerkswalze 9 derart, dass die Kalanderwalze 10 in ständigem reibschlüssigen
Kontakt zur Farbwerkswalze 9 verbleibt und gleichzeitig der Farbfluß zur nachgeordneten
Farbwalze 7 periodisch trennbar ist. In dieser Ausbildung ebnet die Kalanderwalze
10 den auf der Mantelfläche der Farbwerkswalze 9 befindlichen Farbfilm zu einem gleichmäßigen
Farbfilm ein. Weiterhin wird die Farbe periodisch auf die Farbwalze 7 und nachfolgend
auf die Farbauftragwalzen 5, einschließlich der vierten Farbwerkswalze 8, übertragen.
Zur Farbwerkswalze 9 ist weiterhin die Übertragwalze 11 in ständig reibschlüssigen
Kontakt. Die Übertragwalze 11 ist bevorzugt wahlweise für die ständige Übertragung
der Farbe in Kontakt mit der nachgeordneten dritten Farbwerkswalze oder für die periodische
Übertragung von Farbe als Kalanderwalze, analog zur Kalanderwalze 10, ausgebildet.
[0038] In den Ausbildungen gem. Fig. 3-5 erfolgt die Farbzuführung direkt von der Farbzuführwalze
15 auf die zweite Farbwerkswalze 9. Der weitere Farbfluß erfolgt analog zur o.g. Verfahrensweise.
[Bezugszeichenliste]
[0039]
- 1 -
- Gummituchzylinder
- 2 -
- Plattenzylinder
- 3 -
- Feuchtwerk
- 4 -
- Feuchtmittelbehälter
- 5 -
- Farbauftragwalze
- 6 -
- dritte Farbwerkswalze
- 7 -
- Farbwerkswalze
- 8 -
- vierte Farbwerkswalze
- 9 -
- zweite Farbwerkswalze
- 10 -
- erste Kalanderwalze
- 11 -
- Übertragwalze
- 12 -
- Übertragwalze
- 13 -
- Einstellsystem
- 14 -
- erste Farbwerkswalze
- 15 -
- Farbzuführwalze
- 16 -
- Farbkasten
- 17 -
- Drehgelenk
- 18 -
- Anschlag
- 19 -
- Spalt
1. Farbwerk für eine Druckmaschine mit einer eine antreibbare Farbzuführwalze aufweisenden
Farbzuführeinheit und einer antreibbaren Farbwerkswalze mit wenigstens einem nachgeordneten
Walzenzug sowie wenigstens einer, einem Plattenzylinder zugeordneten Farbauftragwalze,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Farbzuführwalze (15) mit einem Einstellsystem (13) in Funktionsverbindung ist,
dass die Farbzuführwalze (15) direkt an einer antreibbaren, ersten Farbwerkswalze (14)
angeordnet ist, wobei zwischen diesen Walzen (15, 14) ein definierter Spalt (19) durch
das Einstellsystem (13) fixierbar ist,
dass der ersten Farbwerkswalze (14) mehrere Übertragwalzen (12) nachgeordnet sind und
dass einer Übertragwalze (12) eine antreibbare, zweite Farbwerkswalze (9) folgt, die
in ständig reibschlüssigem Kontakt mit wenigstens einer ersten benachbarten ortveränderlich
gelagerten Kalanderwalze (10) ist, so dass der Farbtransport zum zumindest eine Farbauftragwalze
(5) aufweisenden Walzenzug periodisch an einer Trennstelle trennbar ist.
2. Farbwerk für eine Druckmaschine mit einer eine antreibbare Farbzuführwalze aufweisenden
Farbzuführeinheit und einer antreibbaren Farbwerkswalze mit wenigstens einem nachgeordneten
Walzenzug sowie wenigstens einer , einem Plattenzylinder zugeordneten Farbauftragwalze,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Farbzuführwalze (15) mit einem Einstellsystem (13) in Funktionsverbindung ist,
dass die Farbzuführwalze (15) direkt an einer antreibbaren Farbwerkswalze (9) angeordnet
ist, wobei zwischen diesen Walzen (15, 9) ein definierter Spalt (19) durch das Einstellsystem
(13) fixierbar ist,
dass der Farbwerkswalze (9) in ständig reibschlüssigem Kontakt wenigstens eine erste benachbarte
ortsveränderlich gelagerte Kalanderwalze (10) zugeordnet ist, so dass der Farbtransport
zum zumindest eine Farbauftragwalze (5) aufweisenden Walzenzug periodisch an einer
Trennstelle trennbar ist.
3. Farbwerk nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweiten Farbwerkswalze (9) in ständig reibschlüssigem Kontakt eine Übertragwalze
(11) zugeordnet ist, der eine antreibbare dritte Farbwerkswalze (6) mit Farbauftragwalzen
(5) folgt.
4. Farbwerk nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Übertragwalze (11) in ständigem Kontakt zur Farbwerkswalze (6) angeordnet ist.
5. Farbwerk nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Übertragwalze (11) als Kalanderwalze periodisch mit der Farbwerkswalze (6) in
Kontakt bringbar ist.
6. Farbwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Farbzuführwalze (15) zur antreibbaren ersten Farbwerkswalze (14) taktend bewegbar
ist, um den definierten Spalt (19) periodisch zu vergrößern.
7. Farbwerk nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Farbzuführwalze (15) zur antreibbaren zweiten Farbwerkswalze (9) taktend bewegbar
ist, um den definierten Spalt (19) periodisch zu vergrößern.
8. Farbwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die der ersten Farbwerkswalze (14) zugeordnete erste Übertragwalze (12) in ständig
reibschlüssigem Kontakt zur Farbwerkswalze (14) als ortsveränderliche Kalanderwalze
ausgebildet ist und der Farbtransport zur nachgeordneten Übertragwalze (12) periodisch
trennbar ist.
1. Inking unit for a printing press with an ink feed unit having a drivable ink feed
roller and a drivable ink feed roller with at least one downstream arranged roller
train as well as at least one ink applicator roller fitted to a plate cylinder, characterised in that the ink feed roller (15) is functionally connected with an adjustment system (13),
that the ink feed roller (15) is arranged directly against a drivable first inking
unit roller (14), wherein between these rollers (15, 14) a defined slot (19) can be
set by the adjustment system (13),
that several transfer rollers (12) are arranged downstream of the first inking unit
roller (14) and that a drivable second inking unit roller (9) follows a transfer roller
(12), which is in continuous frictional contact with at least one first neighbouring
calendar roller (10) mounted position-changeably, so that the ink transport to the
roller train having at least one ink applicator roller (5) is periodically interruptable
at a separating position.
2. Inking unit for a printing press with an ink feed unit having a drivable ink feed
roller and a drivable inking unit roller with at least one downstream arranged roller
train as well as at least one ink feed roller fitted to a plate cylinder, characterised in that the ink feed roller (15) is functionally connected with an adjusting system (13),
that the ink feed roller (15) is fitted directly against a drivable inking unit roller
(9), wherein between these rollers (15, 9) a defined slot (19) can be set by the adjusting
system (13),
that fitted to the inking unit roller (9) in continuous frictional contact therewith
is at least one first neighbouring calendar roller (10) mounted position-changeably,
so that the ink transport to the roller train having at least one ink applicator roller
(5) is periodically interruptable at a separating position.
3. Inking unit according to Claim 1 or 2, characterised in that fitted to the second inking unit roller (9) in continuous frictional contact therewith
is a transfer roller (11) which follows a drivable third inking unit roller (6) with
ink applicator rollers (5).
4. Inking unit according to Claim 3, characterised in that the transfer roller (11) is arranged in continuous contact relative to the inking
unit roller (6).
5. Inking unit according to Claim 3, characterised in that the transfer roller (11) as a calendar roller can be brought periodically into contact
with the inking unit roller (6).
6. Inking unit according to Claim 1, characterised in that the ink feed roller (15) is rhythmically movable relative to the drivable first inking
unit roller (14) in order periodically to increase the defined slot (19).
7. Inking unit according to Claim 2, characterised in that the ink feed roller (15) is rhythmically movable relative to the drivable second
inking unit roller (9) in order periodically to increase the defined slot (19).
8. Inking unit according to Claim 1, characterised in that the first transfer roller (12) fitted to the first inking unit roller (14) is constructed
in continuous frictional contact relative to the inking unit roller (14) as a position
variable calendar roller and the ink transport to the downstream arranged transfer
roller (12) is periodically interruptable.
1. Unité d'encrage pour une machine d'impression, comportant une unité d'amenée d'encre
présentant un rouleau d'amenée d'encre pouvant être entraîné et un rouleau d'unité
d'encrage pouvant être entraîné ayant au moins un train de rouleaux disposé en aval,
ainsi qu'au moins un rouleau d'application d'encre associé à un cylindre porte-plaque,
caractérisée en ce que le rouleau d'amenée d'encre (15) est en liaison fonctionnelle avec un système de
réglage (13), en ce que le rouleau d'amenée d'encre (15) est agencé directement sur un premier rouleau d'unité
d'encrage (14) pouvant être entraîné, une fente définie (19) pouvant être fixée, entre
ces rouleaux (15, 14), par le système de réglage (13), en ce que plusieurs rouleaux de transfert (12) sont disposés en aval du premier rouleau d'unité
d'encrage (14), et en ce qu'un second rouleau d'unité d'encrage (9) pouvant être entraîné suit un rouleau de transfert
(12) et est en contact de frottement continu avec au moins un premier rouleau de calandre
(10) voisin monté en pouvant modifier sa position, de sorte que le transport d'encre
vers le train de rouleaux présentant au moins un rouleau d'application d'encre (5)
peut être coupé périodiquement en un point de coupure.
2. Unité d'encrage pour une machine d'impression, comportant une unité d'amenée d'encre
présentant un rouleau d'amenée d'encre pouvant être entraîné et un rouleau d'unité
d'encrage pouvant être entraîné ayant au moins un train de rouleaux disposé en aval,
ainsi qu'au moins un rouleau d'application d'encre associé à un cylindre porte-plaque,
caractérisée en ce que le rouleau d'amenée d'encre (15) est en liaison fonctionnelle avec un système de
réglage (13), en ce que le rouleau d'amenée d'encre (15) est agencé directement sur un rouleau d'unité d'encrage
(9) pouvant être entraîné, une fente définie (19) pouvant être fixée, entre ces rouleaux
(15, 9), par le système de réglage (13), en ce qu'au moins un premier rouleau de calandre (10) voisin monté en pouvant modifier sa position
est associé au rouleau d'unité d'encrage (9) en contact de frottement continu, de
sorte que le transport d'encre vers le train de rouleaux présentant au moins un rouleau
d'application d'encre (5) peut être coupé périodiquement en un point de coupure.
3. Unité d'encrage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce qu'un rouleau de transfert (11) est associé au second rouleau d'unité d'encrage (9) en
contact de frottement continu, lequel est suivi par un troisième rouleau d'unité d'encrage
(6) pouvant être entraîné avec des rouleaux d'application d'encre (5).
4. Unité d'encrage selon la revendication 3,
caractérisée en ce que le rouleau de transfert (11) est agencé en contact continu par rapport au rouleau
d'unité d'encrage (6).
5. Unité d'encrage selon la revendication 3,
caractérisée en ce que le rouleau de transfert (11), comme rouleau de calandre, peut être amené en contact
périodiquement avec le rouleau d'unité d'encrage (6).
6. Unité d'encrage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le rouleau d'amenée d'encre (15) est déplaçable de façon cyclique vers le premier
rouleau d'unité d'encrage (14) pouvant être entraîné, pour agrandir périodiquement
la fente définie (19).
7. Unité d'encrage selon la revendication 2,
caractérisée en ce que le rouleau d'amenée d'encre (15) peut être déplacé de façon cyclique vers le second
rouleau d'unité d'encrage (9) pouvant être entraîné, pour agrandir périodiquement
la fente définie (19).
8. Unité d'encrage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le premier rouleau de transfert (12) associé au premier rouleau d'unité d'encrage
(14), en contact de frottement continu par rapport au rouleau d'unité d'encrage (14),
est réalisé comme rouleau de calandre dont la position peut être modifiée, et le transport
d'encre vers le rouleau de transfert (12) disposé en aval peut être coupé périodiquement.