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EP 0 876 181 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.07.2003 Patentblatt 2003/27 |
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Anmeldetag: 24.01.1997 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9700/010 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9702/6947 (31.07.1997 Gazette 1997/33) |
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EISLAUFSCHUH MIT OPTIMIERTER SCHAFTGESTALTUNG
ICE-SKATING BOOT WITH OPTIMIZED UPPER SHAPE
CHAUSSURE DE PATIN A GLACE A FORME DE TIGE OPTIMISEE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
24.01.1996 AT 11396
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.11.1998 Patentblatt 1998/46 |
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Patentinhaber: MRK HANDELS AG |
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8039 Zürich (CH) |
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Erfinder: |
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- KUBELKA, Axel
A-8742 Obdach (AT)
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| (74) |
Vertreter: Matschnig, Franz, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt,
Siebensterngasse 54,
Postfach 252 1071 Wien 1071 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 181 838 US-A- 4 876 806 US-A- 5 371 957
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US-A- 4 780 969 US-A- 4 972 613
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Eislaufschuh mit einem hochschaftigen
Schuhoberteil aus Leder, Textilien, Kunststoffen, Metall oder Netzstrukturen, welcher
eine im wesentlichen parallel zur Fußmittelebene verlaufende Einstiegsöffnung aufweist.
[0002] Bei Hochschaftschuhen konventioneller Zungenbauweise und Schnürung, insbesondere
im Sportbereich, werden einerseits relativ steife Oberteile verwendet, andererseits
sind die Sohlen wegen Gerätebefestigung- (Schlitt-/Roll-/Schischuh) völlig steif.
Auch wenn die Einstiegränder relativ weit geschnitten sind, kommt dieses den Raumforderungen
im Fußgelenkbereich unzureichend entgegen, weil die gerade geschnittenen Ränder weit
auseinanderklaffen und so bei Vorwärtsneigung unangenehmer bis schmerzhafter Druck
der relativ harten Ränder auf die Ristmulde ausgeübt wird und - infolge Materialspannung
- auch der Knöcheldruck ansteigt.
[0003] Bei Leder, welches auch in verstärkter Ausführung die Fußform des Benützers annimmt
und daher gefragt ist, neigt daher der Knöchelbereich allmählich zum Ausbeulen und
Faltenbildung, wodurch Verletzungsgefahr aufkommt, andererseits kann nur die alte
Schnürmethode verwendet werden, weil jede andere - infolge Hebelkräfte - noch frühere
Materialermüdung bewirken würde.
[0004] Ursache für dieses Verhalten liegt nicht nur in der Verbreiterung der gelenknahen
Fußknochen, sondern im trapezförmigen Grundriß des Sprungbeines - nach vorne verbreitert
- und so die Knöchel auseinandertreibt, sobald Vorlage entsteht. Bei einem trainierten
Athleten kommt deshalb vermehrter Knöchelraumbedarf auf, einerseits weil er kräftiger
ausgebildet ist, andererseits häufiger in Vorlage agiert. Bei Schlittschuhen für Figurenlauf
besteht auch noch erhöhte absatzbedingte Sohlensprengung, was eine grundsätzliche
Vorlagerung des Fußgelenkes bewirkt.
[0005] Etliche Abhilfen gegen diesen Paßformmangel wurden vergeblich versucht, wie Zusatzschnürung
oder Versteifungen, oder Einschnitte an den Schnürrändern. Weil diese Maßnahmen aber
keinen Raumgewinn brachten, wirkten sie entweder blockierend oder materialermüdend
weil zuviel Flexion ermöglicht wurde.
[0006] So offenbart die US-PS 5,371,957 eine Konstruktion, bei der speziell der Lappen 22A,
auf steifes Leder angewendet, nur unnötigen Druck verursachen würde, zumindest aufgrund
seiner Randgestaltung. Bei einem allfälligen Vorsatz über die Wölbung 3, 4 bzw. deren
Löcher hinaus (in Fig. 2) entstünde bei Ledermaterial hier Schmerz. Der Vorhalt zeigt
also keine verbesserte Oberflächengestaltung, die bei festem Material des gesamten
Oberteils anwendbar ist.
[0007] Bei der Ausführung der US-PS 4,780,969 mit dem Ziel einer spezifischen Zugkraftaufteilung
ist der Zug der Bänder am obersten Schuhrand in engster Position lokalisiert und somit
entstünde bei steifem Schlittschuhmaterial ebenfalls eine Druckstelle. Darüberhinaus
entspricht diese Ausführung nicht einer raumfordernden Gestaltung oder Verteilung
bezüglich der Drukkentlastung.
[0008] Die nicht näher bezeichneten Vorwölbungen der US-PS 4,876,806 betreffen nur die Vorfußoder
Ristzone, und gestatten keine sphärische Anpassung. Letzteres gilt auch für die Vorwölbungen
im Bereich der Zahl 30 der Fig. 1 der US-PS 4,972,613. Die Manschette des letztgenannten
Dokumentes würde aufgrund der Randgestaltung ebenfalls unnötigen Druck verursachen
würde und zeigt ebenfalls keine verbesserte Oberflächengestaltung, die bei festem
Material des gesamten Oberteils anwendbar ist.
[0009] Die wellenförmige Struktur der US-PS 4,533,342 hat ihre Ursache allein in der Bewältigung
von Raumproblemen und betrifft auch vor allem nur den Vorfuß.
[0010] In der CH 181 838 A ist ein hoher Schlittschuh mit Verschnürung beschrieben, bei
welchem das Eisen des Schuhs, d.h. die Kufe, gegen den Schuh in Quer- und Längsrichtung
verstellt werden kann, damit eine optimale Anpassung an den Läufer, z.B. auch hinsichtlich
der Schwerlinie möglich ist. Andere, hier interessierende Eigentümlichkeiten zeigt
der Schlittschuh nicht.
[0011] Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Eislaufschuhes mit verbesserter
Paßform, bei welchem die oben angeführten offensichtlichen Raumprobleme gelöst werden
können. Diese Lösung sollte möglichst einfach und kostengünstig unter Beibehaltung
bisheriger Herstellungsmethoden realisierbar sein.
[0012] Diese Ziel wird ausgehend von einem Eislaufschuh der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß die Berandung der Einstiegsöffnung im Bereich unmittelbar oberhalb des
Fußgelenkes zumindest an einer Seite, vorzugsweise an beiden Seiten, einen konvexen,
zur Fußmittelebene gerichteten bogenförmige Fortsatz aufweist. Ähnlich wie bei kartographischen
Kugelabwicklungen entsteht dadurch in vorteilhafter Weise nicht nur verbesserte Oberflächenanpassung,
der Materialzuwachs erlaubt auch eine besser gerundete Verbiegung, wodurch der Druck
auf Knöchel und Verschlußleisten abnimmt.
[0013] Vorzugsweise greift an diesem Fortsatz ein Verschlußmittel für den Schuh an. Dabei
bewirkt der Zug auf die Schnürränder tangentiale und weniger radiale resultierende
Schließkräfte, was ebenfalls eine Druckentlastung bewirkt.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Eislaufschuhes erstreckt
sich der Fortsatz bzw. die Fortsätze etwa 15 mm unterhalb des Schaftrandes beginnend
etwa entlang des oberen Schaftdrittels. Bei einem Eislaufschuh, bei welchem das Verschlußmittel
eine Schnürung ist, die über Verschlußteile, z.B. Löcher oder Haken an dem Schuh angreift,
ergibt sich eine bevorzugte Ausführungsvariante, bei welcher die bogenförmigen Fortsätze
sich einerseits vom zweiten Verschlußteil bis zum vierten Verschlußteil oder bis zu
dem ersten oberhalb der Gelenkzone liegenden Verschlußteil erstrecken, wobei vorzugsweise
zumindest ein Verschlußteil im Mittelabschnitt des im wesentlichen symmetrischen Fortsatzes
angeordnet ist und die im Bereich der Endabschnitte des Fortsatzes angeordneten Verschlußteile
sowohl innerhalb oder außerhalb des Fortsatzes angeordnet sein können. Bei dieser
Ausführung befindet sich daher mindestens ein Verschlußteil (Haken, Ösen, Nieten)
etwa im Mittelbereich des zitierten Fortsatzes, wo er echt tangentiale Zugkraft produziert.
Weitere Verschlußteile innerhalb oder außerhalb der Randbereiche des Fortsatzes bewirken
dagegen Zuglinien etwa vertikaler und horizontaler Ausrichtung vorzugsweise zum Vorfuß
und zum Unterschenkel zugeordnet, wodurch das Bewegungszentrum lokalisiert wird. Eine
für praktische Verhältnisse geeignete Dimensionierung der Fortsätze ergibt sich dadurch,
daß bei beidseitiger Ausführung die bogenförmigen Fortsätze der Ränder ca. 12 mm vorspringend
ausgebildet sind. Weiters besteht im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Möglichkeit,
daß die Fortsätze der Ränder größer oder zumindest soweit überlappend sein können,
daß die Verschlußteile diese beim Schließen nicht behindern.
[0015] Um eine bessere anatomische Anpassung der Wirkung der Fortsätze zu erreichen, können
die Fortsätze entsprechend den anatomischen Gegebenheiten und ihrem Verwendungszweck
asymmetrisch sowohl in Quer- als auch Schuhlängsrichtung angeordnet bzw. ausgebildet
sein. In der Praxis ist es von Vorteil, wenn die Fortsätze durch die Schaftzunge unterlegt
sind und diese für diesen Zweck eine spezifische Auskleidung oder Polsterung aufweist.
Alternativ dazu können die Fortsätze aber auch auf einem Innenschuh oder einem Polsterungsabschnitt
einer Manschette aufliegend angeordnet sein.
[0016] Als Verschlußteile des Verschlußmittels können beispielsweise Ösen, Haken, Nieten,
Beschläge, Anschweißungen, Verklebungen oder Nahtstellen vorgesehen sein, die zumindest
einfach innerhalb der Fortsätze vorgesehen sind. Ebenso kann zur Verbesserung der
erfindungsgemäßen Wirkung der Fortsätze vorgesehen sein, daß diese von einem kongruenten
Band oder Manschettenteilfortsatz zumindest teilweise abgedeckt sind, welches oder
welcher die Verschlußteile abschnittsweise übernimmt oder eigene zusätzliche Verschlußteile
aufweist.
[0017] Die inneren Flächen der Fortsätze können zumindest dort Auskleidungen aufweisen,
wo keine Verschlußteile angebracht sind. Weiters besteht im Rahmen der vorliegenden
Erfindung die Möglichkeit, daß die Fortsätze zumindest im unteren Bereich an einem
Querspalt des Verschlußrandes enden oder in einen solchen übergehen, um die Wirkung
der Fortsätze zu verstärken. Eine Verbesserung der Anpassung der Fortsätze kann dadurch
erreicht werden, daß die Fortsätze zwecks individueller Anpassung verstellbar ausgebildet
sind durch Verzahnungen, Exzenter oder Verschraubung und zu diesem Zweck eine mitverschiebliche
oder elastische Innenauskleidung oder Polsterung aufweisen.
[0018] Eine detaillierte Erläuterung der vorliegenden Erfindung und weitere Vorteile und
Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
einiger nicht einschränkender Ausführungsbeispiele, bei welcher auf die beiliegenden
Figuren 1 bis 10 Bezug genommen wird, die folgendes zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Fußes,
Fig. 1a den Fuß von Fig. 1a in einer Vorderansicht,
Fig. 2 die Seitenansicht eines Schlittschuhs,
Fig. 2a die Frontansicht des Schlittschuhes von Fig. 2,
Fig. 3 die Fußstellung innerhalb des Schuhes von Fig. 2,
Fig. 4 und 4a Horizontalschnitte von Schuhschäften wie in Fig. 2 und
Fig. 5 -10 Seitenansichten von unterschiedlichen Ausführungsformen von Schlittschuhen
der erfindungsgemäßen Art.
[0019] Fig. 1 zeigt die Innenknöchelposition kt, sowie die betroffenen Bereiche (kleine
Pfeile) und die über dem Gelenk befestigte Ristinnenbeuge. (Großer Pfeil).
[0020] In Fig. 1a sind Schien- und Wadenbein t, f, sowie die inneren und äußeren Knöchelfortsätze
kf, kt dargestellt, wobei mit U der Unterschenkel und mit F der Fuß bezeichnet ist.
[0021] Fig. 2 zeigt die Seitenansicht eines Schlittschuhes 1 mit den Bogenfortsätzen 3,
Fig. 2a, die zugehörige Seitenansicht. Die Ösen 4 in den Verschlußleisten 6 können
im Schaft 1a durch Haken 4a oder andere Verschlüsse ergänzt bzw. ersetzt werden. Die
Zunge 2 wird durch die Bogenfortsätze 3 überdeckt, die steife Sohle 1b geht in den
erhöhten Absatz 1c über, welcher die Sprengung bestimmt; statt des Eisens 5 kann auch
ein Rollschuh montiert sein. Der Schnitt aa wird in den folgenden Fig. 4, 4a erklärt.
[0022] Fig. 3 zeigt die Problemzone (kleine Pfeile), welche bei Gelenkvorwanderung (großer
Pfeil) infolge der Sprengung 1c' aufkommt.
[0023] Die Figuren 4 und 4a mit den Schaftschnitten aa mit Bogenfortsatz 3 und aa' ohne
solcher Fortsätze 3' zeigen wie die weiter innenliegenden Haken 4a, mit weiterreichender
Auskleidung 1d im Schaft 1a, infolge tangentialerer Verschlußzüge V,V' resultierende
Druckzonen R,R' "entschärfen".
[0024] Fig. 5 zeigt einen Kunstlaufschuh mit vier Verschlußhaken 4a, von denen drei symmetrisch
im dem Bogenfortsatz 3 plaziert sind und die Beweglichkeit oberhalb des Sprunggelenkes
lokalisieren. Im oberen Randbereich des Fortsatzes entsteht dabei der quasi horizontale
Zug R1, im unteren, der quasi vertikale R2.
[0025] Fig. 6 zeigt einen Hockeyschuh, bei welchem die hintere Versteifung 6, in einen unteren
6a und einen oberen Bereich 6b (Spoiler) zerfällt, sowie zwei Ösen 4b, quasi symmetrisch
in der Schnürleiste 8, welche mit dem Fortsatz 3 kongruent radial vorgearbeitet ist.
[0026] Fig. 7 zeigt denselben Schuh mit einer verstärkten Seitenstütze 7a, welche zusätzlich
unterlegt sein kann, kongruent dem Fortsatz 3 und der Schnürleiste 8 folgt, weiters
einen Fußbettfortsatz 7e und Scheuerschutzbeilagen 7b aufweist. Dieselben sind auch
der Schnürleiste beigefügt 8a. Die Versteifung ist mit dem Schaft 1 direkt verschweißt
oder vernäht. 7c
[0027] Fig. 6 zeigt eine steife oder flexible Versteifung 7a, welche mindestens mit der
Schnürleiste 8 in Verbindung steht oder nur mit der Sohle 1b, wo sie einen Fortsatz
7e besitzt, wobei sie die Schnürösen 7g des Fortsatzes 3 übernimmt, während dieser
keine Ösen 4 in der betreffenden Zone aufweisen muß.
[0028] Fig. 9 zeigt eine vernähte 7c flexible Versteifung, mit der Schnürleiste 8 verbunden.
[0029] Fig. 10 zeigt eine Blech- oder Kunststoffversteifung 7a mit Prägung 7f, welche sowohl
am Schaft 1a oder an der Schnürleiste mitgenietet 7d sein kann.
[0030] Beim Ein- oder Ausstieg wird die Versteifung 7 über die Achse "x" nach außen gebogen,
weil sie mit der Sohle 1b fixiert ist und beweglich wird, sobald der Verschluß offen
ist.
1. Eislaufschuh mit einem hochschaftigen Schuhoberteil aus Leder, Textilien, Kunststoffen,
Metall oder Netzstrukturen, welcher eine im wesentlichen parallel zur Fußmittelebene
verlaufende Einstiegsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Berandung der Einstiegsöffnung im Bereich oberhalb des Fußgelenkes zumindest
an einer Seite, vorzugsweise an beiden Seiten einen konvexen, zur Fußmittelebene gerichteten
bogenförmigen Fortsatz (3) aufweist, und daß an diesem Fortsatz ein Verschlußmittel
für den Schuh angreift.
2. Eislaufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (3) bzw. die Fortsätze etwa 15 mm unterhalb des Schaftrandes beginnend
sich etwa entlang des oberen Schaftdrittels erstreckt bzw. erstrecken.
3. Eislaufschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußmittel eine Schnürung ist, die über Verschlußteile, z.B. Ösen (4) oder
Haken an dem Schuh angreift, und die bogenförmigen Fortsätze (3) sich einerseits vom
zweiten Verschlußteil bis zum vierten Verschlußteil oder bis zu dem ersten oberhalb
der Gelenkzone liegenden Verschlußteil erstrecken, wobei vorzugsweise zumindest ein
Verschlußteil im Mittelabschnitt des im wesentlichen symmetrischen Fortsatzes angeordnet
ist und die im Bereich der Endabschnitte des Fortsatzes angeordneten Verschlußteile
sowohl innerhalb als auch außerhalb des Fortsatzes angeordnet sein können.
4. Eislaufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei beiderseitiger Ausführung die bogenförmigen Fortsätze (3) der Ränder ca. 12 mm
vorspringend ausgebildet sind.
5. Eislaufschuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (3) der Ränder größer - oder zumindest so weit überlappend sein können,
daß die Verschlußteile diese beim Schließen nicht behindern.
6. Eislaufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (3) entsprechend anatomischer Gegebenheiten und Verwendungszweck asymmetrisch
- sowohl in Quer- als auch in Schuhlängsrichtung ausgebildet sind.
7. Eislaufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (3) durch die Schaftzunge unterlegt sind, und diese für diesen Zweck
eine spezifische Auskleidung oder Polsterung aufweist.
8. Eislaufschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (3) auf einem Innenschuh oder einem Polsterungsabschnitt einer Manschette
aufliegend angeordnet sind.
9. Eislaufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verschlußteile wie Ösen (4), Haken, Nieten, Beschläge, Anschweißungen, Verklebungen
oder Nahtstellen mindestens einfach innerhalb der Fortsätze (3) angeordnet sind.
10. Eislaufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Fortsätze (3) von einem kongruenten Band oder Manschettenteilfortsatz zumindest
teilweise abgedeckt sind, welches oder welcher die Verschlußteile abschnittsweise
übernimmt oder eigene, zusätzliche Verschlußteile aufweist.
11. Eislaufschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Flächen der Fortsätze (3) zumindest dort Auskleidungen aufweisen, wo
keine Verschlußteile angebracht sind.
12. Eislaufschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (3) zumindest im unteren Bereich an einem Querspalt des Verschlußrandes
enden oder in einen solchen übergehen.
13. Eislaufschuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (3) zwecks individueller Anpassung verstellbar ausgebildet sind, durch
Verzahnungen, Exzenter oder Verschraubung, und zu diesem Zweck eine mitverschiebliche
oder elastische Innenauskleidung oder Polsterung aufweisen.
1. Ice-skate having a high shoe upper part made from leather, textiles, synthetic materials,
metal or net structures, which comprises a foot insertion opening which extends substantially
parallel with the foot middle plane, characterised in that in the region above the ankle the edging of the foot insertion opening comprises,
at least on one side and preferably on both sides, a convex arcuate extension (3)
which is directed to the foot middle plane, and that a closure means for the shoe
acts upon this extension.
2. Ice-skate according to claim 1, characterised in that commencing approximately 15 mm below the shaft edge, the extension(s) (3) extends/extend
approximately along the upper shaft third.
3. Ice-skate according to claim 2, characterised in that the closure means is lacing, which acts upon the shoe by way of closure parts, e.g.
eyelets (4) or hooks, and the arcuate extensions (3) extend on the one side from the
second closure part as far as to the fourth closure part or as far as to the first
closure part lying above the ankle region, wherein preferably at least one closure
part is disposed in the middle portion of the substantially symmetrical extension
and the closure parts which are disposed in the region of the end portions of the
extension can be disposed both within the extension or on the outside thereof.
4. Ice-skate according to claim 1, characterized in that in the case of a double-sided design, the arcuate extensions (e) of the edges are
formed so as to protrude approximately 12 mm.
5. Ice-skate according to claim 4, characterised in that the extensions (3) of the edges can be formed to be larger - or at least to be overlapping
to such an extent that the closure parts are not able to prevent them from closing.
6. Ice-skate according to claim 1, characterised in that corresponding to anatomic characteristics and application, the extensions (3) are
formed in an asymmetrical manner - both in the transverse and also shoe longitudinal
direction.
7. Ice-skate according to claim 1, characterised in that the shaft tongue is placed under the extensions (3) and comprises lining or padding
specific for this purpose.
8. Ice-skate according to claim 7, characterised in that the extensions (3) are disposed so as to lie on an inner shoe or on a padding portion
of a sleeve.
9. Ice-skate according to claim 1, characterised in that the closure parts, such as eyelets (4), hooks, rivets, fittings, weld-on parts, stick-on
parts or seam points, are disposed at least onefold within the extensions (3).
10. Ice-skate according to claim 1, characterised in that the extensions (3) are covered at least partially by a congruent strip or sleeve
part extensions, which takes over sections of the closure parts or comprises its own
additional closure parts.
11. Ice-skate according to claim 7, characterised in that the inner surfaces of the extension (3) comprise linings at least at the site where
no closure parts are provided.
12. Ice-skate according to claim 3, characterised in that at least in the lower region the extensions (3) terminate at or become a transverse
gap of the closure edge.
13. Ice-skate according to claim 5, characterised in that for the purpose of individual adaption, the extensions (3) are formed in an adjustable
manner by virtue of toothings, eccentrics or a screw-connection and for this purpose
comprise a simultaneously displaceable or elastic inner lining or padding.
1. Chaussure de patinage sur glace comportant une partie supérieure de chaussure à tige
haute, en cuir, textiles, matières plastiques, métal ou structures réticulées, qui
présente une ouverture d'entrée dirigée pour l'essentiel parallèlement au plan médian
du pied, caractérisée en ce que la bordure de l'ouverture d'entrée présente, dans la zone au-dessus de l'articulation
du pied, au moins d'un côté, de préférence des deux cotés, un prolongement (3) convexe,
arqué, dirigé vers le plan médian du pied, et en ce qu'un moyen de fermeture de la chaussure est en prise sur ce prolongement.
2. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 1, caractérisée en ce que le prolongement (3) ou les prolongements s'étend ou s'étendent approximativement
15 mm en commençant en dessous du bord de la tige, approximativement le long du tiers
supérieur de la tige.
3. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 2, caractérisée en ce que le moyen de fermeture est un laçage qui est en prise sur la chaussure à l'aide de
pièces de fermeture, par exemple des oeillets (4) ou des crochets, et les prolongements
(3) arqués s'étendent d'une part de la deuxième pièce de fermeture jusqu'à la quatrième
pièce de fermeture ou jusqu'à la première pièce de fermeture située au-dessus de la
zone de l'articulation, dans laquelle, de préférence, au moins une pièce de fermeture
est disposée dans la partie médiane du prolongement pour l'essentiel symétrique et
les pièces de fermeture disposées dans la zone des parties d'extrémité du prolongement
sont disposées aussi bien à l'intérieur qu'à l'extérieur du prolongement.
4. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 1, caractérisée en ce que, dans la réalisation des deux côtés, les prolongements (3) arqués partent en saillie
des bords sur environ 12 mm.
5. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 4, caractérisée en ce que les prolongements (3) des bords sont plus grands, ou tout au moins se recouvrent,
au point que les pièces de fermeture ne les gênent pas pendant la fermeture.
6. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 1, caractérisée en ce que les prolongements (3) sont, selon les conditions anatomiques et le but de l'utilisation,
conçus de manière asymétrique, aussi bien dans le sens transversal que dans le sens
longitudinal de la chaussure.
7. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 1, caractérisée en ce que les prolongements (3) sont placés sur la languette de la tige et la languette présente
à cet effet un revêtement et un rembourrage spécifiques.
8. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 7, caractérisée en ce que les prolongements (3) sont disposés en étant appuyé sur un chausson intérieur ou
une partie de rembourrage d'un manchon.
9. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 1, caractérisée en ce que les pièces de fermeture, comme des oeillets (4),des crochets, des rivets, des ferrures,
des pièces soudées, des pièces collées ou des coutures, sont disposées au moins simplement
à l'intérieur des prolongements (3).
10. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 1, caractérisée en ce que les prolongements (3) sont recouverts, tout au moins en partie, par une bande correspondante
ou un prolongement partiel du manchon, qui reprend en partie les pièces de fermeture
ou qui présente ses propres pièces de fermeture supplémentaires.
11. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 7, caractérisée en ce que les surfaces internes des prolongements (3) présentent des revêtements au moins là
où il n'y a pas de pièces de fermeture.
12. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 3, caractérisée en ce que les prolongements (3) se terminent, au moins dans la zone inférieure sur un intervalle
transversal du bord de fermeture ou passent dans un tel intervalle.
13. Chaussure de patinage sur glace selon la revendication 5, caractérisée en ce que les prolongements (3) sont conçus de manière réglable pour une adaptation individuelle,
par engrènements, excentrique ou vissage et présentent à cet effet un revêtement intérieur
ou un rembourrage mobile avec lui ou élastique.