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EP 0 980 050 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.07.2003 Patentblatt 2003/27 |
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Anmeldetag: 26.07.1999 |
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Münzgerät
Coin apparatus
Appareil pour pièces de monnaie
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
12.08.1998 DE 19836468
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.02.2000 Patentblatt 2000/07 |
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Patentinhaber: National Rejectors Inc. GmbH |
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21614 Buxtehude (DE) |
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Erfinder: |
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- Cohrs, Hans-Ulrich
21640 Horneburg (DE)
- Meyer, Wilfried
21614 Buxtehude (DE)
- Schlichting, Gerhard
21709 Dudenbüttel (DE)
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Vertreter: Patentanwälte
Hauck, Graalfs, Wehnert,
Döring, Siemons, Schildberg |
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Neuer Wall 41 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 470 587 CH-A- 486 078 DE-A- 3 522 229
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WO-A-94/04998 DE-A- 2 444 950
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Münzgerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Münzgeräte der eingangs genannten Art sind in vielgestaltigen Ausführungsformen bekannt
geworden. Ihnen ist gemeinsam, daß entlang einer Münzlaufbahn mehrere Prüfsensoren
angeordnet sind, die die Münzen auf verschiedene Kriterien, wie z. B. Größe, Dicke,
Werkstoff usw., untersuchen. In einer Auswertevorrichtung, die üblicherweise von einem
Mikroprozessor gebildet wird, werden die Meßsignale der Sensoren mit gespeicherten
Referenzwerten verglichen. Eine Annahmeweiche, die von einem Elektromagneten betätigt
wird, wird nach Maßgabe des Ausgangssignals der Auswertevorrichtung so geschaltet,
daß sie anzunehmende Münzen weiterleiten und nicht annehmbare Münzen in einen Rückgabekanal
lenken. Derartige Vorrichtungen sind in der DE-A-35 22 229 und DE-A-24 44 950 beschrieben.
[0003] Bei einfachen Münzgeräten gelangt die annehmbare Münze unmittelbar in eine Kasse,
wobei ein der Annahmeweiche nachgeordneter Anwesenheitssensor feststellt, wenn die
Münze die Weiche passiert hat. Häufig wird auch eine Münzsortierung der Annahmeweiche
nachgeschaltet, welche die Münzen je nach Wert in verschiedene Speicher (Münztuben)
leitet (Siehe EP-A-0 470 587). Hierfür ist bekannt, ebenfalls Weichen in Form von
Klappen oder dergleichen zu verwenden. Derartige Klappen sind ebenfalls von einem
Elektromagneten betätigt, die ihrerseits vom Mikroprozessor gesteuert werden.
[0004] Die Auswerteprozedur im Mikroprozessor, d. h. der Vergleich der Meßwerte mit den
Referenzwerten und der Erzeugung eines entsprechenden Annahme- oder Rückgabesignals
wird innerhalb kürzester Zeit durchgeführt und kann z. B. in weniger als 5 ms ablaufen.
Demgegenüber benötigt der Elektromagnet zur Betätigung z. B. der Annahmeweiche etwa
15 bis 20 ms. Diese Dauer setzt sich aus folgenden Vorgängen zusammen, die zeitlich
ineinander verschoben sind:
Aufbau des Magnetfeldes;
aufgrund des größten Luftspaltes zu Beginn ist die Anfangskraft am kleinsten und führt
mithin noch nicht zu einer Bewegung der Ankers;
während der Anzugsbewegung verkleinert sich der Luftspalt, und die Kraft wird größer,
bis die Klappe gegen den Anschlag trifft.
[0005] Dies bedeutet, daß der Weg der Münze vom letzten Prüfsensor bis zur Annahmeweiche
eine bestimmte Länge haben muß, damit die Weiche bereits in der entsprechenden Schaltstellung
ist, wenn die Münze die Weiche erreicht. Dieser Weg bestimmt u. a. die geometrischen
Abmessungen eines Münzgeräts wie z. B. in der CH-A-486 078. Das gleiche trifft zu
auf andere Weichen oder Klappen, die von Elektromagneten im Münzgerät betätigt werden
und deren Steuersignal von einem in Laufrichtung vorangehenden Sensor initiiert werden.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Münzgerät zu schaffen, bei dem der
Laufweg zwischen einem Sensor für eine Münze und einer dem Sensor nachgeordneten Weiche
minimiert werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0008] Bei der Erfindung wird von der Auswertevorrichtung ein Vormagnetisierungssignal für
den Elektromagneten erzeugt, das zeitlich vor der Erzeugung des Steuersignals liegt
und von einem Signal eines vorgeschalteten Sensors initiiert wird. Die Erfindung geht
dabei von der Erkenntnis aus, daß die Magnetisierung bereits in Gang gesetzt werden
kann, bevor die Weiche oder Klappe eine Bewegung ausführen soll. Wenn z. B. der letzte
Prüfsensor ein Meßsignal erzeugt, kann dieses dazu verwendet werden, die Magnetisierung
des Magneten für die Annahmeweiche in Gang zu setzen, und zwar entweder unmittelbar-oder
in einem vorgegebenen zeitlichen Abstand zum Auftreten des Meßsignals, wobei dieser
Abstand variiert werden kann je nach Größe einer Münze. Es versteht sich, daß eine
Münze mit größerem Durchmesser "schneller" an der Annahmeweiche ist als eine kleinere
Münze. Daher sollte die Vormagnetisierung mit einer im Durchmesser größeren Münze
früher als mit einer kleineren Münze erfolgen.
[0009] Die Vormagnetisierung des Elektromagneten der Annahmeweiche erfolgt unabhängig davon,
ob der Mikroprozessor ein Annahme- oder Rückgabesignal erzeugt. Zu Beginn der Vormagnetisierung
ist also noch offen, ob die erfaßte Münze angenommen oder abgewiesen wird. Es ist
daher erforderlich, den Magnetisierungsvorgang zu unterbrechen, wenn der Magnet nicht
betätigt werden soll. Daher wird die Magnetisierung unterbrochen, wenn die Auswertevorrichtung
kein Steuersignal für den Elektromagneten erzeugt. Dieses Steuersignal kann erst dann
erzeugt werden, wenn der oben beschriebene Vergleich zwischen den Meßsignalen der
Prüfsensoren und den Referenzwerten stattgefunden hat.
[0010] Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Weg der Münze von einem Prüfsensor bis zur
zugeordneten Weiche relativ kurz ausgelegt werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß der Magnet relativ klein dimensioniert werden kann. Es versteht sich, daß
der für die Münze zurückzulegende Weg in Abhängigkeit von der Größe des Magneten verringert
werden kann. Je leistungsfähiger ein Magnet ist, um so rascher kann er ansprechen
und eine Weiche betätigen. Bei Münzgeräten wird jedoch angestrebt, die Elektromagneten
so klein wie möglich auszulegen, und zwar nicht nur aus Kosten-, sondern auch aus
Raumspargründen.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher
erläutert.
- Fig. 1
- zeigt perspektivisch eine Ansicht eines Münzgeräts nach der Erfindung.
- Fig. 2
- zeigt ein Diagramm für einzelne Signalabläufe des Münzgeräts nach der Erfindung.
- Fig. 3
- zeigt ein Schaltschema für die Ansteuerung des Annahmemagneten des Münzgerätes nach
Fig. 1.
[0012] In Fig. 1 ist ein Münzgerät 10 perspektivisch dargestellt, wie es an sich bekannt
ist. Es soll in seinem Aufbau auch nicht im einzelnen beschrieben werden. Man erkennt
einen Münzeinwurfschlitz 12, dem sich ein Bereich anschließt, in dem die Münze auf
einer Laufbahn (nicht gezeigt) entlang von Sensoren 14 bewegt, die eine Münze, die
bei 16 dargestellt ist, auf unterschiedliche Eigenschaften prüfen. Ein in Laufrichtung
letzter Sensor ist mit CP2 bezeichnet. Nach Verlassen der Münzlaufbahn befindet sich
die dargestellte Münze 16 oberhalb einer Münzweiche 18 in Form einer um eine horizontale
Achse schwenkbaren Klappe, die von einem Elektromagneten 20 betätigt ist. Je nach
Betätigung der Annahmeweiche 18 gelangt die Münze in einen senkrecht unterhalb angeordneten
Annahmeschacht 22 oder über eine Laufbahn in einen daneben liegenden Rückgabeschacht
24.
[0013] In Fig. 3 ist gezeigt, wie der Annahmemagnet 20 betätigt wird. Er liegt an einer
Gleichspannungsquelle 26 und wird mit Hilfe eines elektronischen Schalters 28 ein-
bzw. ausgeschaltet. Der elektronische Schalter 28 liegt über einem PWM-Steller 30
(Pulsbreitenmodulation), der seinerseits von einem Mikroprozessor CPU bzw. 32 angesteuert
wird. Der Mikroprozessor 32 ist auch die Auswertevorrichtung für das Münzgerät nach
Fig. 1, das von den einzelnen Sensoren 14, CP2 und von einem Anwesenheitssensor CP3
Signale enthält, etwa zur Steuerung der Annahmemagneten 20. Der Mikroprozessor vergleicht
die Meßsignale der Prüfsonden mit gespeicherten Referenzwerten und erzeugt bei einer
anzunehmenden Münze ein Annahmesignal und bei einer nicht akzeptierten Münze ein Rückgabesignal.
Entsprechend wird die Annahmeweiche 18 vom Elektromagneten 20 betätigt.
[0014] Üblicherweise wird der Annahmemagnet 20 aktiviert, wenn der Mikroprozessor den Soll-Ist-Wertvergleich
durchgeführt und ein entsprechendes Signal erzeugt hat. Im vorliegenden Fall wird
jedoch bereits ein Vormagnetisierungssignal erzeugt, wenn die Münze 16 den letzten
Prüfsensor CP2 passiert hat. Der Annahmemagnet 20 wird bereits mit Strom versorgt,
so daß seine Vormagnetisierung beginnen kann. Wird aufgrund des Vergleichs-im-Mikroprozessor
die Münze 16 für gut befunden, wird die Magnetisierung fortgesetzt, bis eine Betätigung
der Weiche 18 erfolgt, so daß die Münze z. B. in den Annahmeschacht 12 gelenkt wird.
Wird hingegen im Mikroprozessor festgestellt, daß die Münze abzuweisen ist, wird ein
Rückgabesignal erzeugt, das dann die Magnetisierung des Annahmemagneten 20 unterbricht.
[0015] Der beschriebene Vorgang ist in Fig. 2 näher dargestellt. Auf der Zeitachse (a) ist
der Impuls des letzten Prüfsensors CP2 dargestellt. Auf der Zeitachse (b) ist in durchgezogenen
Linien das Magnetisierungssignal für den Annahmemagneten 20 dargestellt ohne Vormagnetisierung.
In gestrichelten Linien ist der Impuls für die Vormagnetisierung dargestellt. Auf
der Zeitachse (c) ist der Impuls des Anwesenheitssensors CP3 dargestellt. Auf der
Zeitachse (d) ist die Vormagnetisierungszeitdauer bei abgewiesener Münze dargestellt.
Sie ist mit x bezeichnet. Aus der Darstellung erkennt man, daß mit der Erzeugung eines
Signals vom letzten Prüfsensor CP2 zugleich die Magnetisierung des Annahmemagneten
beginnt. Nach Beendigung des Signals von CP2 erfolgt im Mikroprozessor der Vergleich
der Prüfsignale mit den Referenzwerten. Diese Zeit ist in der Darstellung mit y angegeben.
Nach Beendigung dieser Zeit erzeugt der Mikroprozessor z. B. ein Annahmesignal zur
Betätigung der Annahmeweiche 18 über den Magneten 20. Die Magnetisierung des Magneten
20 wird daher fortgesetzt, bis der Anwesenheitssensor CP3 feststellt, daß die Münze
die Annahmeweiche 18 verlassen hat. Zu diesem Zeitpunkt wird der Magnet 20 abgeschaltet.
Erbringt der Vergleich im Mikroprozessor jedoch, daß die Münze abzuweisen ist, wird
die Magnetisierung des Magneten 20 gemäß Zeitachse (d) nach Ablauf der Vergleichszeit
y abgebrochen. Die Annahmeweiche 18 wird mithin gar nicht betätigt.
[0016] In Fig. 3 ist noch ein weiterer Sensor 14.1 dargestellt, der den Durchmesser der
Münzen mißt. Auf diese Weise läßt sich mit Hilfe der Größe des Durchmessers und des
PWM-Stellers 30 die Magnetisierung des Magneten 20 steuern. Bei einem größeren Durchmesser
ist es erforderlich, eine raschere Ansprache der Annahmeweiche zu erzielen als bei
einem kleineren Durchmesser.
1. Münzgerät (10) mit zwei oder mehr einer Münzlaufbahn zugeordneten Prüfsensoren, einer
Auswertevorrichtung, in der Meßsignale der Prüfsensoren mit Referenzwerten verglichen
werden und die mindestens ein Steuersignal erzeugt, mindestens einer von einem Elektromagneten
(20) betätigten Weiche (18), die von einem der Steuersignale der Auswertevorrichtung
gesteuert wird und mindestens einem Anwesenheitssensor, der ein Rückstellsignal für
den Elektromagneten erzeugt, wenn er die Anwesenheit einer Münze feststellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertevorrichtung (32) ein Vormagnetisierungssignal für den Elektromagneten
(20) erzeugt, das zeitlich vor der Erzeugung des Steuersignals liegt und von einem
Signal eines vor der Weiche (18) angeordneten Sensors (CP2) initiiert und die Vormagnetisierung
unterbrochen wird, wenn ein Steuersignal für den Elektromagneten (20) nicht erzeugt
wird.
2. Münzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vormagnetisierungssignal für den Elektromagneten (20) der Annahmeweiche (18)
erzeugt wird.
3. Münzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung des Vormagnetisierungssignals in der Auswertevorrichtung (32) von dem
Meßsignal der in Laufrichtung der Münzen letzten Prüfsonde (CP2) ausgelöst wird.
4. Münzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt der Erzeugung des Vormagnetisierungssignals veränderbar ist.
5. Münzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Prüfsensor (14.1) den Durchmesser der Münzen (16) prüft und die Auswertevorrichtung
(32) den Zeitpunkt des Vormagnetisierungssignals zeitlich in Abhängigkeit von der
Größe des Durchmessers erzeugt derart, daß bei größerem Durchmesser das Vormagnetisierungssignal
früher und bei kleinerem Durchmesser später beginnt.
6. Münzgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (20) über einen elektronischen Schalter (28) an Gleichspannung
(26) gelegt wird und das Vormagnetisierungssignal der Auswertevorrichtung (32) auf
einen PWM-Steller (30) gegeben wird, der den Schalter (28) betätigt.
1. Coin apparatus (10) with two or more test sensors, assigned to a coin raceway, an
evaluation system in which the measuring signals of the test sensors are compared
with reference values and which generates at least one control signal, at least one
distributing switch (18) actuated by an electromagnet (20) which is controlled by
one of the control signals of the evaluation system, and at least one sensor for presence
which generates a reset signal for the electromagnet when it determines the presence
of a coin, characterised in that the evaluation system (32) generates a biasing signal for the electromagnet (20),
arranged chronologically prior to the generation of the control signal, and which
is initiated by a signal of a sensor (CP2), disposed ahead of the distributing switch
(18), and that the biasing is interrupted when a control signal for the electromagnet
(20) is not generated.
2. Coin apparatus according to claim 1, characterised in that a biasing signal for the electromagnet (20) of the receiving switch (18) is generated.
3. Coin apparatus according to claim 2, characterised in that the generation of the biasing signal in the evaluation system (32) is initiated by
the measuring signal of the test probe (CP2) which is the last one in the running
direction of the coins.
4. Coin apparatus according to one of claims 1 to 3, characterised in that the point of time of the generation of the biasing signal is adjustable.
5. Coin apparatus according to one of claims 1 to 4, characterised in that a test sensor (14.1) examines the diameter of the coins (16) and the evaluation system
(32) generates the point of time of the biasing signal chronologically in dependence
of the magnitude of the diameter, in such a manner that the biasing signal starts
earlier upon a larger diameter and that it starts later upon a smaller diameter.
6. Coin apparatus according to claim 4 or 5, characterised in that the electromagnet (20) is connected to d.c.-voltage (26) via an electronic switch
(28), and that the biasing signal of the evaluation System (32) is charged to a pulse-width
modulation servo component (30), which actuates the switch (28).
1. Appareil (10) pour pièces de monnaie, comportant deux ou plus de deux détecteurs de
contrôle associés à une voie de roulement de pièce de monnaie, un dispositif d'évaluation
dans lequel des signaux de mesure des détecteurs de contrôle sont comparés à des valeurs
de référence et qui produit au moins un signal de commande, au moins un aiguillage
(18) actionné par un électroaimant (20) et qui est commandé par l'un des signaux de
commande du dispositif d'évaluation, et au moins un détecteur de présence, qui produit
un signal de rappel pour l'électroaimant, s'il constate la présence d'une pièce de
monnaie, caractérisé en ce que le dispositif d'évaluation (32) produit un signal de prémagnétisation pour l'électroaimant
(20), qui est antérieur à la production du signal de commande et est initié par un
signal d'un détecteur (CP2) placé en amont de l'aiguillage (18) et en ce que la prémagnétisation est interrompue, si l'électroaimant (20) ne produit pas de signal
de commande.
2. Appareil pour pièces de monnaie selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un signal de prémagnétisation est produit pour l'électroaimant (20) de l'aiguillage
de réception (18).
3. Appareil pour pièces de monnaie selon la revendication 2, caractérisé en ce que la production du signal de prémagnétisation dans le dispositif d'évaluation (32)
est déclenchée par le signal de mesure de la dernière sonde de contrôle (CP2) dans
le sens de roulement des pièces de monnaie.
4. Appareil pour pièces de monnaie selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'instant de la production du signal de prémagnétisation est modifiable.
5. Appareil pour pièces de monnaie selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un détecteur de contrôle (14.1) contrôle le diamètre des pièces de monnaie (16) et
que le dispositif d'évaluation (32) produit l'instant du signal de prémagnétisation
dans le temps en fonction de la grandeur du diamètre de telle manière que le signal
de prémagnétisation commence plus tôt pour un grand diamètre et plus tard pour un
petit diamètre.
6. Appareil pour pièces de monnaie selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'électroaimant (20) est relié à la tension continue (26) par un commutateur électronique
(28) et que le signal de prémagnétisation du dispositif d'évaluation (32) est appliqué
à un actionneur à modulation de durée d'impulsion qui actionne le commutateur (28).

