(19)
(11) EP 1 196 220 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.07.2003  Patentblatt  2003/27

(21) Anmeldenummer: 00954537.7

(22) Anmeldetag:  19.07.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A63B 25/10
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP0006/897
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 0100/5469 (25.01.2001 Gazette  2001/04)

(54)

VORRICHTUNG ZUR ERLEICHTERTEN FORTBEWEGUNG FÜR EINE PERSON

DEVICE FOR HELPING A PERSON TO WALK

DISPOSITIF POUR FACILITER LA MARCHE D'UNE PERSONNE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 20.07.1999 DE 19934014

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.04.2002  Patentblatt  2002/16

(73) Patentinhaber: Böck, Alexander
82288 Kottgeisering (DE)

(72) Erfinder:
  • Böck, Alexander
    82288 Kottgeisering (DE)

(74) Vertreter: Rösler, Uwe, Dipl.-Phys. 
Rösler Patentanwaltskanzlei, Landsberger Strasse 480a
81241 München
81241 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 701 894
FR-A- 2 783 175
DE-C- 19 915 813
US-A- 3 444 631
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur erleichterten Eigenfortbewegung von Personen mittels jeweils eines, an beiden Beinen der Person abnehmbar zu befestigenden Federsystems, das durch Kompression und Auslenkung wenigstens eines Federelementes die Person zu einer springenden, schrittweisen Fortbewegung auf dem Boden befähigt.

    Stand der Technik



    [0002] Spring und Hüpfgeräte sind seit langem bekannt und zeichnen sich durch die verschiedensten Federanordnungen aus Siehe zB, DE-A-2 701 894. Keine der bekannten Anordnungen ermöglicht aber eine Fortbewegung mit Sprüngen ähnlich denen auf einem Trampolin. Der Grund ist darin zu sehen, daß bisher keine Federanordnung gefunden wurde, die die notwendige Energie speichern kann aber zugleich so ein geringes Eigengewicht besitzt ,daß dadurch keine Behinderung der Bewegungen des Läufers auftritt.

    Darstellung der Erfindung



    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde mit möglichst einfachen und leicht handzuhabenden Mitteln eine Vorrichtung zur erleichterten Eigenfortbewegung von Personen aufzuzeigen, die es den jeweiligen Person ermöglicht ohne fremde Energieeinwirkung sowohl hohe als auch weite Sprünge in einer stabilen und sicheren Weise zu ermöglichen. Die Vorrichtung soll vornehmlich als Spiel- oder Sportgerät einsetzbar sein und der Körperertüchtigung dienen. Es sollte jedoch auch möglich sein die Vorrichtung aufgrund ihrer sicheren Einsetzbarkeit als Fortbewegungsmittel einzusetzen, wo immer sich die Vorrichtung für den alltäglichen Gebrauch vorteilhaft einsetzen läßt.

    [0004] Die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben. Den Erfindungsgedanken vorteilhaft weiterbildende Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0005] Erfindungsgemäß ist eine Vorrichtung zur erleichterten Eigenfortbewegung von Personen mittels jeweils eines, an beiden Beinen der Person abnehmbar zu befestigenden Federsystems, das durch Kompression und Auslenkung wenigstens eines Federelementes die Person zu einer springenden, schrittweisen Fortbewegung auf dem Boden befähigt, derart ausgebildet, daß das Federelement eine Blattfeder ist, die eine bogenförmige Form aufweist, an deren konkaven Seite ein Hebelarmmechanismus vorgesehen ist, der über zwei getrennte Befestigungsvorrichtungen drehbar fest mit der Blattfeder verbunden ist und eine Grundplatte vorsieht, auf der jeweils der Fuß der Person positionierbar ist und die einerseits über wenigstens ein Achsdrehlager und einer Verbindungsstrebe mit der einen Befestigungsvorrichtung verbunden ist und die andererseits entweder unmittelbar oder über einen starr mit der Grundplatte verbundenen Zentralträger mit der anderen Befestigungsvorrichtung verbunden ist.

    [0006] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde die Federkraft einer Blattfeder dazu zu nutzen, um durch gezielte Deformation der Blattfeder ihre Federenergie in Sprungenergie umzuwandeln. Dazu ist an jeweils einem Bein des Läufers eine speziell geformte Blattfeder so angebracht, daß ein Federweg der Blattfeder von mehr als 30 cm erreicht wird. Über ein, am Fuß und vorzugsweise am Knie des Läufer befestigtes Gestell, der sogenannte Hebelarmmechanismus, wird die Trittkraft des Läufers auf die Blattfeder übertragen. Beim Auftritt wird die Blattfeder elastisch verformt, wobei Energie in der Feder gespeichert wird. Die gespeicherte Energie wird beim Ausfedern wieder freigegeben und ermöglicht dem Läufer so einen Laufstil, ähnlich dem auf einem Trampolin. Um beim Ein- und Ausfedern einen geraden Federweg zu erzielen, ist der Hebelmechanismus entsprechend mit einer Verbindungsstrebe ausgestattet, die die Grundplatte, auf die der Fuß der Person positioniert ist, mit der Blattfeder verbindet.

    [0007] Die Blattfeder ist vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt und an ihrem einen Ende - dem, im am Bein des Läufers montierten Zustand, oberen Ende - über eine als Drehlager ausgebildete Befestigungsvorrichtung, vorzugsweise mit dem Zentralträger befestigt, an dem auch ein Kniebügel angebracht ist, der leicht unterhalb der Höhe des Kniegelenkes das Knie des Läufers bündig umschließt. Der Fuß des Läufers ist auf der Grundplatte fest positioniert, die mit dem Zentralträger fest in einem 90°-Winkel verbunden ist.

    [0008] Es ist jedoch auch denkbar, daß die Grundplatte direkt mit dem oberen Ende der Blattfeder über die Befestigungsvorrichtung verbunden ist. In diesem Fall ist jedoch für einen sicheren Sitz des Fuß des Läufers ein fester Schuh vorzusehen, vergleichbar mit dem Sitz in einem Skistiefel, der über eine Art Skibindung lösbar fest mit der Grundplatte verbunden werden kann.

    [0009] Am anderen Ende der Blattfeder ist eine Art Sohle befestigt, die den Kontakt zum Boden darstellt. Eine sogenannte Verbindungsstrebe verbindet die Blattfeder, ungefähr bei einem viertel ihrer Länge von unten, über ein Lager mit der Grundplatte am Fuß des Läufers.

    [0010] Bei geeigneter Abstimmung der Achsabstände aller Anlenkpunkte zwischen dem Hebelarmmechanismus und der Blattfeder sowie des Steifigkeitsverlaufes entlang der Kontur der Blattfeder wird mit der erfindungsgemäßen Konfiguration eine nahezu parallel zu Trittkraftrichtung des Läufers erfolgende Deformation der Blattfeder sowie geradlinige Einfederung erreicht. Der Kraftangriffspunkt zwischen Boden und Federvorrichtung wird dabei durch das Abrollen der Sohle am Boden, proportional zum Federweg, nach hinten d.h. in Richtung Verse des Läufers verschoben. Dies ist erwünscht, da dies der normalen Kraftverlagerung bei Belastung im Fuß entspricht.

    [0011] Eine vom Läufer ausgeübte Kraft wird dabei auf zwei Wegen auf die Blattfeder und dann zum Boden übertragen: Ein Weg führt über den Hebelarmmechanismus und die obere Befestigungsvorrichtung zur Feder und von dieser über die Sohle zum Boden. Ein zweiter Weg führt über die Verbindungsstrebe und dessen Achslager bis an das untere Viertel der Blattfeder und von dort ebenfalls über die Sohle zum Boden.

    Kurze Beschreibung der Erfindung



    [0012] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exemplarisch beschrieben. Es zeigen:
    Fig. 1 a, b
    Sprungvorrichtung im entspannten und deformierten Zustand,
    Fig. 2 a, b
    Längs- und Querschnitt durch Verbindung von Verbindungsstrebe und Fußhebel,
    Fig. 3 a, b
    Längs- und Querschnitt durch Fußhebel,
    Fig. 4
    Zentralträger mit Anlenkungen,
    Fig. 5
    Kniebügel,
    Fig. 6
    Ausführungsbeispiel
    Fig. 7
    Ausführungsbeispiel.

    Wege zur Ausführung der Erfindung, gewerbliche Verwendbarkeit



    [0013] In Figur 1 a ist eine erfindungsgemäße Sprungvorrichtung im entspannten und in Figur 1 b im deformierten Zustand gezeigt. Eine kreisförmig ausgebildete Feder 1, aus glasfaserverstärktem Kunststoff, ist an ihrem oberen Ende über ein, als Befestigungsvorrichtung ausgebildetes Achslager 2 mit einem Gestell 3, das am Fuß und Knie eines Läufers befestigt ist, verbunden. Das Gestell 3 besteht aus einer Grundplatte 15, auf die der Fuß des Läufers positionierbar ist, sowie einem Zentralträger 14, der fest in einem rechtem Winkel mit der Grundplatte 15 verbunden ist und im oberen Bereich einen Kniebügel 18' vorsieht.

    [0014] Am unteren Ende ist die Feder 1 über ein weiteres Achslager 4 an dem Fußhebel 5 befestigt . Der Fußhebel 5 ist über eine Rolle 6, deren Achse 7 über Lager 8 im Fußhebel 5 positioniert ist, und einer gegenüberliegenden elastischen Platte 9 drehfest mit der Feder 1 verbunden (siehe Detailldarstellung gem. Figur 2, a zeigt einen Längsschnitt, b einen Querschnitt durch den Fußbereich der Vorrichtung). Die Verbindungsstrebe 10 verbindet die Achse 7 über das Lager 11 mit dem Gestell 3 bzw. der Grundplatte 15 am Fuß des Läufers.

    [0015] Am Fußhebel 5 befindet sich ferner eine zylinderförmige Sohle 12, deren Zylinderachse nicht notwendigerweise mit der Achse des Lagers 4 zusammenfällt. Die Sohle 12 bildet die Kontaktfläche zum Boden 13 (siehe auch Detailldarstellung gemäß Figur 3 a, b).

    [0016] Als Endanschlag bei kompletter Einfederung befindet sich ein Gummipuffer 26 an der Verbindungsstrebe 10. Damit wird die Einfederung durch eine definierte Stelle beendet, so daß keine Schäden an der Mechanik auftreten können.

    [0017] Gemäß Figur 4 weist das Gestell 3 einen Zentralträger 14 auf, der mit der Grundplatte 15 verschraubt ist. Zwei Speichen 16 verbinden über eine Nietplatte 17 und einen Querbolzen 18 den Zentralträger 14 mit der Grundplatte 15. Der Schuh des Läufers ist an der Grundplatte 15 z.B. durch Verschrauben befestigt. Ein Kniebügel 18' ist über Rohrschellen 19 mit dem Gestell 3 verschraubt.

    [0018] Eine vom Läufer ausgeübte Kraft wird nun auf zwei Wegen auf die Feder 1 und dann zum Boden 13 übertragen. Ein Weg führt über das Gestell 3 und die obere Lagerung 2 zur Feder 1 und von dieser über die untere Lagerung 4, den Fußhebel 5 und die Sohle 12 zum Boden 13 (Siehe Figur 1a).

    [0019] Ein zweiter Weg führt über die Verbindungsstrebe 10 zur Achse 7 mit der Rolle 6 auf die Feder 1. Von dort über Fußhebel 5 und Feder 1 zum Boden 13.

    [0020] Die Rolle 6 (Fig. 2 a, b) übernimmt dabei zwei Aufgaben. Einerseits überträgt sie teilweise die Kraft von der Verbindungsstrebe 10 auf die Feder 1, andererseits erlaubt sie eine Relativbewegung der Feder 1 zur Rollenachse 7 die, wie schon beschrieben, über Lager 4 unten im Fußhebel 5 fixiert ist. Die Relativbewegung tritt durch die Durchbiegung und der daraus folgenden Änderung der Bogenlänge der Feder 1 in dem Bereich zwischen Lager 4 und Achse 7 auf.

    [0021] Die Biegesteifigkeit des Gerätes quer zur Laufrichtung muß möglichst hoch sein, um das Gleichgewicht beim Laufen halten zu können. Diese Steifigkeit wird hauptsächlich durch die Steifigkeit des Gestells 3 und der damit verbundenen Verbindungsstrebe 10 mit Lagerung 11 bestimmt (Fig. 4). Die Beitrag der Feder 1 dazu ist vernachlässigbar. Um diese hohe Biegesteifigkeit in Querrichtung zu erzielen ist deshalb der Zentralträger 14 als geschlossenes Rechteckprofil ausgebildet um Torsionskräfte übertragen zu können. Die Speichen 16 dienen ebenfalls nicht nur der Übertragung der Federkräfte, sondern versteifen die Struktur gegen Torsion der Grundplatte 15. Die Breite des Steuerhebels 10 und der daraus resultierende große Abstand der Lagerschalen der Lagerung 11 tragen weiter zur Steifigkeit bei. Da die Biegekräfte durch das Drücken des Knies des Läufers in Querrichtung auftreten muß der Kniebügel 18' auch entsprechend steif ausgebildet sein und starr mit dem Gestell 3 verbunden sein. Dazu wird er über die Rohrschellen 19 vier mal mit dem Gestell 3 verschraubt.
    Eine bevorzugte Ausführungsform des Kniebügels 18' ist in Figur 5 dargestellt.

    [0022] In den Figuren 6 und 7 sind zwei Varianten der Sprungvorrichtung dargestellt. Die Variante in Figur 6 zeichnet sich dadurch aus, daß eine ebene Blattfeder 20 über ein Seil 21 oder ein Seil 22 vorgespannt ist. Dadurch läßt sich eine bedeutende Verringerung der Fertigungskosten der Blattfeder 20 erzielen. Durch die Vorspannung wird jedoch die Federcharakteristik und die Geradheit des Einfederweges negativ beeinflußt.

    [0023] Die Variante in Figur 7 zeichnet sich durch einen an die Blattfeder 23 angeschraubten Lagersockel 24 aus. Die Sohle 25 ist dabei direkt an der Feder 23 befestigt. Hierdurch läßt sich eine erhebliche Gewichtsreduzierung im Bereich der Sohle erreichen was den Laufkomfort steigert. Problematisch dabei ist hier die Befestigung des Lagersockels 24 auf der Blattfeder.

    Bezugszeichenliste



    [0024] 
    1
    Blattfeder
    2
    Verbindungsvorrichtung
    3
    Gestell
    4
    Achslager
    5
    Fußhebel
    6
    Rolle
    7
    Achse
    8
    Achslager
    9
    Elastische Platte
    10
    Verbindungsstrebe
    11
    Lager
    12
    Sohle
    13
    Boden
    14
    Zentralträger
    15
    Grundplatte
    16
    Speiche
    17
    Nietplatte
    18
    Querbolzen
    18'
    Kniebügel
    19
    Rohrschelle
    20
    Blattfeder
    21
    Seil
    22
    Seil
    23
    Blattfeder
    24
    Lagersockel
    25
    Sohle



    Ansprüche

    1. Vorrichtung zur erleichterten Eigenfortbewegung von Personen mittels jeweils eines, an beiden Beinen der Person abnehmbar zu befestigenden Federsystems, das durch Kompression und Auslenkung wenigstens eines Federelementes die Person zu einer springenden, schrittweisen Fortbewegung auf dem Boden befähigt,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement eine bogenförmige Form aufweist, an deren konkaven Seite ein Hebelarmmechanismus vorgesehen ist, der über zwei getrennte Befestigungsvorrichtungen drehbar fest mit dem Federelement verbunden ist und eine Grundplatte vorsieht, auf der jeweils der Fuß der Person positionierbar ist und die einerseits über wenigstens ein Achsdrehlager und einer Verbindungsstrebe mit der einen Befestigungsvorrichtung verbunden ist und die andererseits entweder unmittelbar oder über einen starr mit der Grundplatte verbundenen Zentralträger mit der anderen Befestigungsvorrichtung verbunden ist.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement eine Blattfeder ist.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte starr, im rechten Winkel mit einem Zentralträger verbunden ist, der mit der anderen Befestigungsvorrichtung in Wirkverbindung steht, die an einem Ende des Federelementes angebracht ist.
     
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstrebe und die Grundplatte über das Achsdrehlager verbunden sind.
     
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstrebe mit einem Fußhebel über ein weiteres Achsdrehlager verbunden ist, das zusammen mit dem Fußhebel das Federelement einschließt, die relativ zum weiteren Achsdrehlager gleitend gelagert ist, und daß der Fußhebel in einem Endbereich des Federelementes mit dieser drehbar fest oder fest verbunden ist.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Fußhebel am Endbereich des Federelementes eine zylinderförmig ausgebildete Kontur aufweist oder mit einem zylinderförmig oder sphärisch ausgebildeten Sohlenelement lösbar fest verbunden ist.
     
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtungen jeweils als Achslager ausgebildet sind, die fest an dem Federelement angeordnet sind und eine drehfeste Verbindung zum Federelement gewährleisten.
     
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralträger im Bereich der anderen Befestigungsvorrichtung einen Kniebügel aufweist, der das Bein der Person im Bereich unterhalb des Knies fixiert.
     
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8;
    dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder eine vorgefertigte bogenartige Form aufweist.
     
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder als ebene Feder ausgebildet ist und ihre bogenartige Form durch Vorspannung mittels Zugvorkehrungen erzielbar ist, die am Hebelmechanismus anbringbar sind.
     
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder aus glasfaserverstärkten Kunststoff gefertigt ist.
     


    Claims

    1. Device for assisting a person in walking by means of a respective spring system to be fastened detachably on both legs of the person, which enables the person to perform a jumping stepwise locomotion on the ground by compression and deflection of at least one spring element,
    characterised in that said spring element has an arcuate shape on the concave side of which a lever arm mechanism is provided that it fixedly connected for rotation to said leaf spring via two separate fastening devices, and that provides a base plate on which the respective foot of the person can be positioned and which is connected, on the one hand, via at least one rotating axle bearing and a connecting brace to the first fastening device and, on the other hand, to the other fastening device either directly or via a central support rigidly connected to the base plate.
     
    2. Device according to Claim 1,
    characterised in that said spring element is a leaf spring.
     
    3. Device according to Claim 1 or 2,
    characterised in that said base plate is rigidly connected to a central support at a right angle, which support is functionally connected to the other fastening device that is attached on one end of said spring element.
     
    4. Device according to any of the Claims 1 to 3,
    characterised in that said connecting brace and said base plate are connected via said rotating axle bearing.
     
    5. Device according to any of the Claims 1 to 4,
    characterised in that said connecting brace is connected to a pedal via a further rotating axle bearing that, together with said pedal, encloses said spring element, which brace is supported for sliding movement relative to said further rotating axle bearing, and that said pedal is fixedly connected for rotation therewith or fixed in a terminal region of said spring element.
     
    6. Device according to Claim 5,
    characterised in that said pedal presents a cylindrically shaped contour at the terminal region of said spring element or is detachably fixed to a cylindrically or spherically shaped sole element.
     
    7. Device according to any of the Claims 1 to 6,
    characterised in that said fastening devices are each configured as axle bearings, are fixedly mounted on said spring element and ensure a torsion-preventing connection to said spring element.
     
    8. Device according to any of the Claims 3 to 7,
    characterised in that said central support presents a knee strap in the region of the other fastening device, which strap fixes the person's leg in the zone below the knee.
     
    9. Device according to any of the Claims 2 to 8,
    characterised in that said leaf spring presents a prefabricated arcuate shape.
     
    10. Device according to any of the Claims 2 to 8,
    characterised in that said leaf spring is configured as plane spring and that its arcuate shape can be achieved by biasing by means of traction provisions adapted for being mounted on said lever mechanism.
     
    11. Device according to any of the Claims 2 to 10,
    characterised in that said leaf spring is made of fibre-reinforced synthetic resin.
     


    Revendications

    1. Dispositif à faciliter la locomotion d'une personne moyennant un système à ressort respectif à monter, de façon amovible, sur les deux jambes d'une personne, qui rend une personne capable de réaliser une locomotion en sauts par pas sur le sol par la compression et le débattement d'au moins un élément de ressort,
    caractérisé en ce que ledit élément de ressort est d'une forme en cintre à un côté concave, auquel un mécanisme de bras de levier est disposé, qui est fixé au ressort à lames via deux dispositifs de fixage séparés, et qui présente une plaque d'assise, sur laquelle la personne peut positionner le pied respectif et qui est reliée, d'un côté, via au moins un palier de pivotement et une jambe de raccord au premier dispositif de fixage, et, d'autre côté à l'autre dispositif de fixage, soit directement, soit via un support central, qui est raccordé à la plaque d'assise.
     
    2. Dispositif selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que ledit élément de ressort est un ressort à lames.
     
    3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que ladite plaque d'assise est raccordée, de façon rigide, à un support central à un angle droit, ce support étant relié, par les fonctions, à l'autre dispositif de fixage, qui est monté sur une extrémité dudit élément de ressort.
     
    4. Dispositif selon une quelconque des revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que ladite jambe de raccord et ladite plaque d'assise sont reliées via ledit palier de pivotement.
     
    5. Dispositif selon une quelconque des revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que ladite jambe de raccord est reliée à une pédale via un autre palier de pivotement, qui, ensemble avec ladite pédale, renferme ledit élément de ressort, ladite jambe de raccord s'appuyant pour un mouvement glissant relatif audit autre palier de pivotement, et en ce que ladite pédale est reliée, de manière fixe, pour une rotation avec le dernier ou est fixé dans une zone d'extrémité dudit élément de ressort.
     
    6. Dispositif selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que ladite pédale a un contour sous forme cylindrique à une région d'extrémité dudit élément de ressort ou est fixé, de manière amovible, à un élément de semelle ayant une forme cylindrique ou sphérique.
     
    7. Dispositif selon une quelconque des revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce que chacun desdits dispositifs de fixage est configuré en tant que palier, est monté, de manière fixe, sur ledit élément de ressort, et assure une connexion audit élément de ressort de manière à empêcher toute torsion.
     
    8. Dispositif selon une quelconque des revendications 3 à 7,
    caractérisé en ce que ledit support central présente une monture de genou dans la zone de l'autre dispositif de fixage, cette monture fixant la jambe de la personne dans la zone au-dessous du genou.
     
    9. Dispositif selon une quelconque des revendications 2 à 8,
    caractérisé en ce que ledit ressort à lames a une forme en cintre préfabriquée.
     
    10. Dispositif selon une quelconque des revendications 2 à 8,
    caractérisé en ce que ledit ressort à lames est configuré sous forme d'un ressort plan, et en ce qu'on peut achever sa forme en cintre en le mettant en contrainte moyennant des moyens de traction aptes à être monté sur ledit mécanisme à levier.
     
    11. Dispositif selon une quelconque des revendications 2 à 10,
    caractérisé en ce que ledit ressort à lames est fait en une résine synthétique renforcée par fibres.
     




    Zeichnung