| (19) |
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(11) |
EP 1 244 551 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.07.2003 Patentblatt 2003/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.01.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B41F 35/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0100/066 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0105/1286 (19.07.2001 Gazette 2001/29) |
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| (54) |
WASCHBALKEN FÜR DRUCKMASCHINENZYLINDER
WASHING BAR FOR A PRINTING PRESS CYLINDER
BARRE DE NETTOYAGE POUR CYLINDRE DE MACHINE A IMPRIMER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
08.01.2000 DE 10000555
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2002 Patentblatt 2002/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Baldwin Germany GmbH |
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86165 Augsburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHMUTZ, Torsten
86399 Bobingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Vetter, Ewald Otto, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Anwaltssozietät
Postfach 10 26 05 86016 Augsburg 86016 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 755 788
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US-A- 5 123 354
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1998, no. 05, 30. April 1998 (1998-04-30) & JP 10 006482
A (NIPPON BALDWIN KK), 13. Januar 1998 (1998-01-13)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Endung betrifft einen Waschbalken für Druckmaschinenzylinder gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Ein derartiger Waschbalken ist z.B. aus US-A-5 123 354 bekannt.
[0003] Demgemäß betrifft die Erfindung einen Waschbalken für Druckmaschinenzylinder, enthaltend
Seitenteile und eine mit diesen verbundene Traverse, ein Andrückelement zum Andrücken
eines Waschtuchabschnittes eines Waschtuches an die Mantelfläche eines zu reinigenden
Zylinders, wobei das Andrückelement an der Traverse positioniert ist und sich in dessen
Längsrichtung erstreckt, und Lager in den Seitenteilen zur drehbaren Lagerung einer
Saubertuchspindel und einer Schmutztuchspindel, um das Waschtuch von der Saubertuchspindel
über das Andrückelement auf die Schmutztuchspindel zu bewegen, wobei sich das Andrückelement
in Traversen- Querrichtung gesehen bogenförmig über eine Innenleiste erstreckt, die
beiden Längsränder des Andrückelements zwischen die Innenleiste und Außenleisten eingefügt
sind und die Leisten mit der Traverse verbunden sind.
[0004] Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Möglichkeit zu schaffen,
durch welche das Andrückelement auf einfache Weise schnell montiert und demontiert
werden kann.
[0005] Bei einem Waschbalken, welcher ein Sprührohr zum Besprühen des Waschtuches mit Flüssigkeit
enthält, soll gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen werden, das Sprührohr auf einfache
Weise schnell austauschen zu können.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch
1 gelöst.
[0007] Der Waschbalken ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder
des Andrückelements auf der Traverse aufsitzen und je einen seitlichen Randvorsprung
haben, der von der benachbarten Leiste übergriffen wird, daß die Innenleiste an der
Traverse lösbar befestigt ist mit Befestigungsmitteln, die von außerhalb des Andrückelements
zugänglich sind, so daß an ihnen die Innenleiste lösbar ist und nach dem Lösen die
Innenleiste aus dem Andrückelement in Traversen-Längsrichtung herausziehbar ist.
[0008] Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0009] Das Andrückelement besteht vorzugsweise aus einem biegeelastischen Material, z. B.
Gummi oder Kunststoff, und wird üblicherweise auch als Anpresslippe oder Anpressmembran
bezeichnet.
[0010] Der Druckmaschinenzylinder, welcher mit dem Waschbalken gewaschen werden kann, ist
insbesondere ein sogenannter Gummituchzylinder in einer Offset-Druckmaschine, kann
jedoch auch jeder andere Zylinder oder jede andere Rolle einer Offset-Druckmaschine
oder einer anderen Druckmaschine sein.
[0011] Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen anhand von bevorzugten
Ausführungsformen als Beispiele beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- schematisch eine Seitenansicht eines Waschbalkens nach der Erfindung zum Waschen der
Mantelfläche eines Druckmaschinenzylinders,
- Fig. 2
- eine Längsansicht eines Sprührohres von Fig. 1 mit den ihn haltenden Elementen, im
wesentlichen in der Ebene II-II von Fig. 1 in Richtung der dortigen Pfeile gesehen,
- Fig. 3
- eine Querschnittsansicht längs der Ebene III-III von Fig. 2 in Richtung der dortigen
Pfeile gesehen,
- Fig. 4
- unmaßstäblich eine Vorderansicht auf wesentliche Teile des Waschbalkens von dem Druckmaschinenzylinder
her gesehen,
- Fig. 5
- eine unmaßstäbliche Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Haltevorrichtung
nach der Erfindung, durch welche ein Waschtuch-Andrückelement und ein Sprührohr schnell
austauschbar ist,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf die Ausführungsform von Fig. 5.
[0012] Der in den Zeichnungen dargestellte Waschbalken 2 für Druckmaschinenzylinder 4 enthält
ein Andrückelement 6 zum Andrücken eines Waschtuchabschnittes 8 an die Mantelfläche
10 des zu reinigenden Zylinders 4. Das Andrückelement 6 ist vorzugsweise eine flexible
Lippe aus Gummi oder Kunststoff. Sie hat gemäß Fig. 1 im Querschnitt gesehen eine
im wesentlichen halbrunde oder u-förmige Tunnel-Dachform und bildet zwischen sich
und einer Innenleiste 12 einen Hohlraum 14. Der Hohlraum 14 kann aufblasbar sein zum
Kontaktieren und Andrücken des Andrückelementes 6 an den Zylinder 4 mit dem zwischen
ihnen liegenden Waschtuchabschnitt 8. Gemäß der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform
ist der Hohlraum 14 nicht aufblasbar. Gestrichelte Linien 6-2 zeigen, wie das Andrückelement
6 von dem Zylinder 4 deformierbar ist. Der Waschbalken 2 kann von einem nicht gezeigten
Antrieb automatisch von der in Fig. 1 gezeigten Grundposition, in welcher das Andrückelement
6 Abstand vom Zylinder 4 hat, in eine Waschposition vorgeschoben werden, in welcher
das Andrückelement 6 den auf ihm liegenden Waschtuchabschnitt 8 an die Mantelfläche
10 des Zylinders 4 andrückt, und dann wieder in die Grundposition zurückbewegt werden.
Nach oder beim Zurückziehen des Waschbalkens 2 von seiner Waschposition in seine Grundposition
nimmt das Andrückelement 6 aufgrund seiner eigenen Federelastizität wieder seine in
ausgezogenen Linien dargestellte Ursprungsform an.
[0013] Die Längsränder 16 und 17 des Andrückelementes 6 sind zwischen einer Traverse 20,
die Innenleiste 12 und äußere Halteleisten 18 und 19 eingespannt, welche sich jeweils
über die gesamte Länge des Andrückelementes 6 erstrecken und an der Traverse 20 mit
Schrauben 21 und 23 oder durch Schnellverbindungselemente (Spannkeil oder dgl.) befestigt
sind.
[0014] Nach dem Herausnehmen der Schrauben 21 oder Lösen der Schnellverbindungselemente
der Innenleiste 12 kann diese Innenleiste 12 aus dem Andrückelement 6 in Leistenlängsrichtung
herausgezogen werden. Danach kann das Andrückelement 6 zwischen den Außenleisten 18
und 19 in Leistenlängsrichtung herausgezogen werden oder quer zu den Außenleisten
18 und 19 zusammengedrückt und damit von diesen freigemacht und dann quer oder längs
herausgenommen werden. Das Einsetzen des Andrückelements 6 und der Innenleiste 12
zwischen die Außenleisten 18 und 19 erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
[0015] Die Längsränder 16 und 17 des Andrückelements 6 sitzen auf der Traverse 20 und haben
je einen nach außen wegragenden Randvorsprung 16-1 bzw. 17-1, der von der benachbarten
äußeren Halteleiste 18 bzw. 19 übergriffen wird.
[0016] Die Traverse 20 verbindet Seitenteile 22 des Waschbalkens miteinander.
[0017] In den Seitenteilen 22 befinden sich Lager 24 zur drehbaren Lagerung einer Saubertuchspindel
26, auf welche ein sauberes Waschtuch 28 gewickelt ist, und Lager 30 für eine Schmutztuchspindel
32 zum Aufwickeln des jeweils schmutzigen Waschtuchabschnittes.
[0018] Die Schmutztuchspindel 32 ist mit einem Freilaufantrieb 34 versehen, welcher die
Schmutztuchspindel 32 jeweils dann dreht und dadurch das Waschtuch von der Saubertuchspindel
26 über ein Umlenkblech 36 und das Andrückelement 6 um einen vorbestimmten Waschtuchabschnitt
8 weitertransportiert, wenn der Waschbalken 2 von der in Fig. 1 gezeigten Grundposition
in die Waschposition quer zum Zylinder 4 bewegt wird. In der nicht gezeigten Waschposition
drückt das Andrückelement 6 den Waschtuchabschnitt 8 gegen die Mantelfläche 10 des
Zylinders 4 und wird dadurch leicht verformt, wie diese durch die gestrichelten Linien
6-2 gezeigt ist. Der Freilaufantrieb 34 ist ähnlich wie eine Ratsche ausgebildet.
Sie hat einen Tuchmitnahmehebel 38, welcher bei der Bewegung des Waschbalkens von
der Waschposition (nicht gezeigt) in die Grundposition (gezeigt) an einem Anschlag
einer Halterung anliegt und dadurch gehindert wird, der Bewegung des Waschbalkens
zu folgen. Bei der umgekehrten Bewegung des Waschbalkens von der gezeigten Grundposition
in die nicht gezeigte Waschposition gibt der Anschlag den Tuchmitnahmehebel 38 frei,
so daß er sich durch eine in ihm enthaltene Feder in die Ausgangsposition zurückbewegen
kann, wobei er aufgrund seines Freilaufes bei dieser Rückwärtsbewegung die Schmutztuchspindel
32 nicht dreht.
[0019] Die Rückwärtsbewegung oder Freilaufbewegung des Tuchmitnahmehebels 38 wird durch
einen Fühler-Hebel 40 begrenzt, der mit einer Rolle 42 versehen ist, die auf dem Waschtuchwickel
der Schmutztuchspindel 34 reitet und dadurch die Rücklaufstrecke in Freilaufrichtung
des Tuchmitnahmehebels 38 in Abhängigkeit von dem jeweiligen Durchmesser des Schmutztuchwickels
bestimmt. Damit wird erreicht, daß unabhängig von den Wickeldurchmessern des Waschtuches
auf den beiden Spindeln 32 und 26 jeder Vörschubschritt des Waschtuches ungefähr gleich
groß ist.
[0020] Der Waschbalken hat auf jeder Seite zwei Rollen 44 und 45, mit welchen er in Führungen
einer ortsfesten Halterung zwischen der Grundposition und der Waschposition fahrbar
ist.
[0021] Ein Sprührohr 50 ist neben dem Bewegungsweg des Waschtuches 28 von der Saubertuchspindel
26 zu dem Andrückelement 6 angeordnet zum Befeuchten des Waschtuches 28 durch einen
vorhangartigen Sprühstrahl 52 aus einer sehr großen Vielzahl von sehr kleinen Düsenbohrungen
54 im Sprührohr 50.
[0022] Das Sprührohr 50 ist in einen Kanal 56 der in Fig. 1 oberen äußeren Halteleiste 19
eingesetzt und wird darin von der Halteleiste gegen Durchbiegung abgestützt. Die Querschnittsform
des Kanals 56 ist der runden Form des Sprührohres 50 angepasst und erstreckt sich
nur teilweise, vorzugsweise um ungefähr 180°, um das Sprührohr 50 herum. Das Sprührohr
50 kann radial in den Kanal 56 eingesetzt sein, ist jedoch gemäß der bevorzugten Ausführungsform
axial in den Kanal 56 eingeschoben und aus diesem auch axial herausziehbar.
[0023] Wie Fig. 2 zeigt, ist das Sprührohr 50 vorzugsweise nur an seinen Enden durch je
ein Befestigungsmittel 58-1 und 58-2 an der Traverse 20 lösbar befestigt.
[0024] Die Befestigungsmittel 58-1 und 58-2 sind vorzugsweise spiegelbildlich oder identisch
ausgebildete Flüssigkeitsanschlußkörper, in welche die Enden des Sprührohres 50 flüssigkeitsdicht
eingesteckt sind. Die Dichtung wird vorzugsweise durch O-Ringe 60 erreicht, welche
auf die Rohrenden aufgesteckt sind. Die Flüssigkeitsanschlußkörper 58-1 und 58-2 sind
über Flüssigkeitsleitungen 62-1 und 62-2 an eine Flüssigkeitsquelle 64 angeschlossen.
Von der Flüssigkeitsquelle 64 wird Flüssigkeit, z.B. Wasser, jeweils dann über die
Düsenbohrungen 54 des Sprührohres 50 auf das Waschtuch 28 gesprüht, während oder kurz
bevor das Waschtuch 28 um einen Schritt weiter zu dem Andrückelement 6 bewegt wird.
Der Sprühstrahl 52 ist vorzugsweise in den Einlaufkeil zwischen diesem Waschtuch 28
und dem Andrückelement 6 gerichtet.
[0025] Zum Herausnehmen des Sprührohres 50 braucht lediglich einer der beiden Flüssigkeitsanschlußkörper
58-1 oder 58-2 von der Traverse 20 abgeschraubt zu werden. Danach kann das Sprührohr
6 axial aus dem anderen Flüssigkeitsanschlußkörper 58-1 oder 58-2 und aus dem Kanal
56 der Halteleiste 19 herausgezogen werden. Dies bedeutet einen sehr geringen Montageaufwand.
Gemäß einer anderen Ausführungsform könnte der vom einen Rohrende wegzunehmende Flüssigkeitsanschlußkörper
58-1 oder 58-2 an der Traverse 20 auch längsverschiebbar angeordnet sein. Gemäß einer
nochmals weiteren Ausführungsform könnten die Flüssigkeitsanschlußkörper 58-1 und
58-2 an der äußeren Halteleiste 19, welche das Sprührohr 50 trägt, lösbar befestigt
sein, anstatt an der Traverse 20.
[0026] Bei allen Ausführungsformen besteht der Vorteil, daß nicht mehr eine Vielzahl von
Schrauben über die gesamte Länge des Waschbalkens, dessen Länge der Länge des zu reinigenden
Zylinders 4 entspricht, gelöst zu werden braucht, sondern nur noch eine einzige Schraube
oder ein anderes Befestigungselement, mit welchem der Flüssigkeitsanschlußkörper an
der Traverse 20 (oder der äußeren Halteleiste 19) befestigt ist.
[0027] Gemäß anderen Ausführungsformen besteht auch die Möglichkeit, nur eines der beiden
Befestigungsmittel 58-1 und 58-2 als Flüssigkeitsanschlußkörper auszubilden, oder
keinen der beiden, wenn die Flüssigkeit auf andere Weise dem Sprührohr 50 zugeführt
wird, z. B. an einer von den Sprührohrenden entfernten Stelle, z. B. in der Sprührohrmitte.
[0028] Das Sprührohr 50 ist an seinem Außenumfang vorzugsweise mit einer Abflachung 66 versehen,
gegen die eine Positionierschraube 68 drückt, welche durch die äußere Halteleiste
19, welche das Sprührohr 50 trägt, hindurchgeschraubt ist. Dadurch wird die Drehwinkellage
der Sprühdüsenöffnungen 54 relativ zu der Halteleiste 19 definiert. Diese Positionierschraube
68 muß jeweils zurückgeschraubt werden, wenn das Sprührohr 50 nicht radial, sondern
axial herausgezogen oder eingesetzt wird aus bzw. in den Kanal 56 der äußeren Halteleiste
19.
[0029] Die eine und/oder andere der beiden äußeren Halteleisten 18 und 19 können zusammen
mit der Traverse 20 ein einteiliges Materialstück sein.
[0030] Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher beide äußeren Halteleisten
18 und 19 zusammen mit der Traverse 20 ein einteiliges Materialstück sind. Ferner
zeigen die Fig. 5 und 6 eine Möglichkeit zur lösbaren Befestigung der Innenleiste
12 an der Traverse 20 durch Schnellbefestigungselemente 70 anstatt durch Schrauben
21. Die Schnellbefestigungselemente 70 sind um eine Drehachse 72, die in der Traverse
20 gelagert ist, auf die Innenleiste 12 schwenkbar.
[0031] Die Innenleiste 12 kann so ausgebildet sein, daß sie die Längsränder 16, 17 des,
vorzugsweise kompressibel elastischen, Andrückelements 6 seitlich übergreift und vorzugsweise
gegen die Traverse 20 und/oder die äußeren Halteleisten 18, 19 spannt. Hierfür kann
die Innenleiste 12 z. B. mit Höhenabstand über der Traverse 20 seitliche Randvorsprünge
haben, welche innere Randvorsprünge des Andrückelements 6 übergreifen, oder im Querschnitt
gesehen eine Schwalbenschwanzform oder Trapezform haben, wobei die Leistenbreite nahe
der Traverse 20 am kleinsten ist und mit zunehmenden Abstand von der Traverse größer
wird.
1. Waschbalken für Druckmaschinenzylinder, enthaltend Seitenteile (22) und eine mit diesen
verbundene Traverse (20), ein Andrückelement (6) zum Andrücken eines Waschtuchabschnittes
(8) eines Waschtuches (28) an die Mantelfläche eines zu reinigenden Zylinders (4),
wobei das Andrückelement (6) an der Traverse positioniert ist und sich in dessen Längsrichtung
erstreckt, und Lager (24, 30) in den Seitenteilen (22) zur drehbaren Lagerung einer
Saubertuchspindel (26) und einer Schmutztuchspindel (32), um das Waschtuch (28) von
der Saubertuchspindel über das Andrückelement (6) auf die Schmutztuchspindel zu bewegen,
wobei
sich das Andrückelement (6) in Traversen-Querrichtung gesehen bogenförmig über eine
Innenleiste (12) erstreckt, die beiden
Längsränder (16, 17) des Andrückelements (6) zwischen die Innenleiste (12) und Außenleisten
(18, 19) eingefügt sind und die Leisten (12, 18, 19) mit der Traverse (20) verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder (16, 17) des Andrückelements (6) auf der Traverse (20) aufsitzen
und je einen seitlichen Randvorsprung (16-1, 17-1) haben, der von der benachbarten
Leiste (18, 19) übergriffen wird, daß die innenleiste (12) an der Traverse (20) lösbar
befestigt ist mit Befestigungsmitteln (21; 70), die von außerhalb des Andrückelements
(6) zugänglich sind, so daß an ihnen die Innenleiste lösbar ist und nach dem Lösen
die Innenleiste (12) aus dem Andrückelement (6) in Traversen-Längsrichtung herausziehbar
ist.
2. Waschbalken nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die seitlichen Randvorsprünge (16-1, 17-1) in Traversen-Querrichtung nach außen ragen
und von den Außenleisten (18, 19) übergriffen werden.
3. Waschbalken nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsmittel Schrauben (21) aufweisen, welche sich durch die Traverse (20)
erstrecken und in die Innenleiste (12) eingeschraubt sind.
4. Waschbalken nach Anpruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsmittel Schnellverbindungsmittel (70) aufweisen, durch welche die
Innenleiste (12) mit der Traverse (20) lösbar verbunden ist.
5. Waschbalken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Traverse (20) und mindestens eine der beiden Außenleisten (18, 19) zusammen ein
einteiliges Materialstück sind.
6. Waschbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der beiden Außenieisten (18, 19) an der Traverse (20) befestigt ist.
7. Waschbalken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsränder des Andrückelements (6) zwischen die Traverse (20), die innenleiste
(12) und die Außenleisten (18, 19) eingeklemmt sind.
8. Waschbalken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Sprührohr (50) zum Befeuchten des Waschtuches (28) in einen Kanal (56) einer
der beiden Außenleisten (18, 19) eingesetzt und darin von dieser Außenleiste (19)
in Rohrquerrichtung abgestützt ist, und daß Befestigungsmittel (58-1, 58-2) vorgesehen
sind zum lösbaren Befestigen des Sprührohres (50) an den beiden Rohrenden.
9. Waschbalken nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohr-Befestigungsmittel (58-1, 58-2) an mindestens einem Rohrende eine Fassung
aufweisen, in welche das Rohrende axial flüssigkeitsdicht einsetzbar ist und aus welcher
es axial herausnehmbar ist, daß das Rohrbefestigungsmittel mindestens des betreffenden
anderen Rohrendes derart wegnehmbar angeordnet ist, daß nach Wegnahme dieses Rohrbefestigungsmittels
das Rohr aus der Fassung des einen Rohrbefestigungsmittels axial herausnehmbar ist
und nach dieser Herausnahme auch aus dem Kanal der Außenleiste herausnehmbar ist,
und daß die Rohrbefestigungsmittel mindestens an einem Rohrende einen Flüssigkeitseinlaß
zur Flüssigkeitszufuhr in das von ihnen gehaltene Rohrende aufweisen.
10. Waschbalken nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fassung eine Steckfassung ist, die mit dem betreffenden Rohrende eine Steckkupplung
bildet.
1. Wash bar for printing machine cylinders, containing side portions (22) and a crossbar
(20) connected thereto, a pressure element (6) for pressing a wash blanket section
(8) of a wash blanket (28) against the peripheral surface of a cylinder (4) to be
cleaned, wherein the pressure element (6) is positioned on the crossbar and extends
in the longitudinal direction thereof, bearings (24, 30) in the side portions (22)
for rotatably mounting a clean-blanket spindle (26) and a dirty-blanket spindle (32)
for moving the wash blanket (28) from the clean-blanket spindle via the pressure element
(6) onto the dirty-blanket spindle, wherein the pressure element (6) seen in the transverse
direction of the crossbar extends arcuately over an inner bar (12), the two longitudinal
edges (16, 17) of the pressure element (6) are inserted between the inner bar (12)
and outer bars (18, 19), the bars (12, 18, 19) are connected to the crossbar (20),
characterised in that the longitudinal edges (16, 17) of the pressure element (6) are seated on the crossbar
(20) and each have a lateral edge projection (16-1, 17-1) which is overlapped by the
adjacent bar (18, 19), in that the inner bar (12) is releasably fastened to the crossbar (20) with fastening means
(21; 70) which are accessible from outside the pressure element (6), so that at them
the inner bar is releasable and after release the inner bar (12) can be pulled out
of the pressure element (6) in the longitudinal direction of the crossbar.
2. Wash bar according to claim 1, characterised in that the lateral edge projections (16-1, 17-1) extend outwardly in the transverse direction
of the crossbar and are overlapped by the outer bars (18, 19).
3. Wash bar according to claim 1 or 2, characterised in that the fastening means comprise bolts (21) which extend through the crossbar (20) and
are screwed into the inner bar (12).
4. Wash bar according to claim 1 or 2, characterised in that the fastening means comprise quick-release connecting means (70) by which the inner
bar (12) is releasably connected to the crossbar (20).
5. Wash bar according to any of the preceding claims, characterised in that the crossbar (20) and at least one of the two outer bars (18, 19) together are a
single piece of material.
6. Wash bar according to any of claims 1 to 4, characterised in thar at least one of the two outer bars (18, 19) is fastened to the crossbar (20).
7. Wash bar according to any of the preceding claims, characterised in thar the longitudinal edges of the pressure element (6) are clamped between the crossbar
(20), the inner bar (12) and the outer bars (18, 19).
8. Wash bar according to any of the preceding claims, characterised in that a spray pipe (50) for moistening the wash blanket (28) is inserted in a channel (56)
of one of the two outer bars (18, 19) and supported therein by this outer bar (19)
in the transverse direction of the pipe, and in that fastening means (58-1, 58-2) are provided for releasably fastening the spray pipe
(50) at both pipe ends.
9. Wash bar according to claim 8, characterised in that the pipe fastening means (58-1, 58-2) at at least one pipe end comprise a holder
in which the pipe end can be inserted axially liquid-tightly and from which it can
be taken out axially, in that the pipe fastening means at least of the other pipe end concerned is arranged so
that it can be removed in such a way that after removal of this pipe fastening means
the pipe can be taken axially out of the holder of one pipe fastening means and after
this taking out can also be taken out of the channel of the outer bar, and in that the pipe fastening means at at least one pipe end comprise a liquid inlet for liquid
delivery to the pipe end held by them.
10. Wash bar according to claim 9, characterised in that the holder is a socket-type holder which with the pipe end concerned forms a socket
coupling.
1. Barre de nettoyage pour cylindre de machine à imprimer, comprenant des parties latérales
(22) et une traverse (20) assemblée à celles-ci, un élément presseur (6) pour presser
en application un tronçon (8) de toile de nettoyage d'une toile de nettoyage (28)
contre la surface extérieure d'un cylindre (4) à nettoyer, l'élément presseur (6)
étant positionné sur la traverse et s'étendant dans la direction longitudinale de
celle-ci, et des paliers (24, 30) dans les parties latérales (22) pour le montage
à rotation d'une broche (26) de toile propre et d'une broche (32) de toile sale, afin
de déplacer la toile de nettoyage (28) de la broche de toile propre sur la broche
de toile sale en passant par l'élément presseur (6), l'élément presseur (6) s'étendant,
en vue dans la direction transversale de la traverse, en forme d'arc au-dessus d'une
barrette intérieure (12), les deux bords longitudinaux (16, 17) de l'élément presseur
(6) étant insérés entre la barrette intérieure (12) et des barrettes extérieures (18,
19), et les barrettes (12, 18, 19) étant assemblées à la traverse (20), caractérisée en ce que les bords longitudinaux (16, 17) de l'élément presseur (6) reposent sur la traverse
(20) et possèdent chacun une saillie de bord latérale (16-1, 17-1) qui est recouverte
par la barrette voisine (18, 19), et en ce que la barrette intérieure (12) est fixée de manière amovible sur la traverse (20) par
des moyens de fixation (21 ; 70) qui sont accessibles de l'extérieur de l'élément
presseur (6), de sorte que la barrette intérieure peut être détachée au niveau desdits
moyens et que, une fois détachée, la barrette intérieure (12) peut être retirée hors
de l'élément presseur (6) dans la direction longitudinale de la traverse.
2. Barre de nettoyage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les saillies de bord latérales (16-1, 17-1) dépassent vers l'extérieur dans la direction
transversale de la traverse et sont recouvertes par les barrettes extérieures (18,
19).
3. Barre de nettoyage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les moyens de fixation présentent des vis (21) qui s'étendent à travers la traverse
(20) et sont vissées dans la barrette intérieure (12).
4. Barre de nettoyage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les moyens de fixation présentent des moyens d'assemblage rapide (70) par lesquels
la barrette intérieure (12) est assemblée de manière amovible à la traverse (20).
5. Barre de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la traverse (20) et au moins une des deux barrettes extérieures (18, 19) forment
conjointement un élément d'un seul tenant.
6. Barre de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'au moins une des deux barrettes extérieures (18, 19) est fixée sur la traverse (20).
7. Barre de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les bords longitudinaux de l'élément presseur (6) sont serrés entre la traverse (20),
la barrette intérieure (12) et les barrettes extérieures (18, 19).
8. Barre de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un tuyau de pulvérisation (50) destiné à humidifier la toile de nettoyage (28) est
installé dans un canal (56) d'une des deux barrettes extérieures (18, 19) et y est
soutenu dans la direction transversale du tuyau par cette barrette extérieure (19),
et en ce que des moyens de fixation (58-1, 58-2) sont prévus pour la fixation amovible du tuyau
de pulvérisation (50) aux deux extrémités du tuyau.
9. Barre de nettoyage selon la revendication 8, caractérisée en ce que les moyens (58-1, 58-2) de fixation du tuyau présentent, à au moins une extrémité
du tuyau, une douille dans laquelle l'extrémité du tuyau peut être enfoncée axialement
en étanchéité aux liquides et de laquelle elle peut être retirée axialement, en ce que le moyen de fixation du tuyau d'au moins l'autre extrémité concernée du tuyau est
disposé de manière déposable de telle sorte qu'après avoir déposé ce moyen de fixation
du tuyau, le tuyau peut être retiré axialement de la douille de l'un des moyens de
fixation du tuyau, puis, une fois retiré de la douille, peut aussi être retiré du
canal de la barrette extérieure, et en ce que les moyens de fixation du tuyau présentent, au moins à une extrémité du tuyau, une
admission de liquide pour l'apport de liquide dans l'extrémité de tuyau qu'ils maintiennent.
10. Barre de nettoyage selon la revendication 9, caractérisée en ce que la douille est une douille à emboîtement, qui forme avec l'extrémité concernée du
tuyau un accouplement par emboîtement.