[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung einer Spinnvliesbahn aus
aerodynamisch verstreckten Filamenten aus thermoplastischem Kunststoff, - mit einem
Spinnkopf mit einer Mehrzahl von Spinndüsenbohrungen, aus dem ein Vorhang aus thermoplastischen
Filamenten austritt und einer Verstreckdüse mit zwei gegenüberliegenden düsenspaltbildenden
Verstreckdüsenaggregaten. - In der Verstreckdüse bzw. in dem Düsenspalt der Verstreckdüse
findet eine Verstreckung der Filamente statt, und zwar mit Hilfe von die Verstreckdüse
durchströmender Prozessluft. Die Prozessluft in dem Düsenspalt der Verstreckdüse hat
in der Regel eine höhere Temperatur als die Umgebungstemperatur, beispielsweise eine
Temperatur von 35 bis 45 °C. Die Bezeichnung "zwei gegenüberliegende düsenspaltbildende
Verstreckdüsenaggregate" verkennt natürlich nicht die Tatsache, dass diese beiden
Verstreckdüsenaggregate zu einer einzigen Verstreckdüse kombiniert sind und an ihren
Stirnseiten miteinander verbunden sein können. - Zwischen Spinnkopf und Verstreckdüse
ist zweckmäßigerweise eine Kühleinrichtung für die Filamente vorgesehen. Zur Aufnahme
des Vlieses ist in der Regel ein Ablegeband vorgesehen. Zwischen Verstreckdüse und
Ablegeband ist vorzugsweise eine spezielle Vlieslegeeinrichtung angeordnet.
[0002] Die aus der Praxis bekannten Vorrichtungen der eingangs beschriebenen Art haben sich
grundsätzlich bewährt. Bei den mit diesen bekannten Vorrichtungen hergestellten Spinnvliesbahnen
weist jedoch das Flächengewicht Unterschiede bzw. Toleranzen in der Größenordnung
von ± 20% auf. Es versteht sich, dass diese breite Flächengewichtsverteilung unerwünscht
ist.
[0003] Dementsprechend liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art anzugeben, mit der Spinnvliesbahnen mit engen Flächengewichtstoleranzen
herstellbar sind.
[0004] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung eine Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Art, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass an zumindest einem Verstreckdüsenaggregat
zumindest eine Temperiereinrichtung zur Temperierung des Verstreckdüsenaggregates
angeschlossen ist. - Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass an beiden gegenüberliegenden
düsenspaltbildenden Verstreckdüsenaggregaten jeweils zumindest eine Temperiereinrichtung
angeordnet ist, und zwar vorzugsweise an der düsenspaltabgewandten Rückseite jedes
Verstreckdüsenaggregates. Zweckmäßigerweise ist eine Temperiereinrichtung an einem
Trägerelement eines Verstreckdüsenaggregates befestigt. Dabei handelt es sich bevorzugt
um ein rückseitiges Trägerelement bzw. einen rückseitigen Trägerbalken für das Verstreckdüsenaggregat.
Rückseite meint hier die düsenspaltabgewandte Seite des Verstreckdüsenaggregates.
Temperiereinrichtung meint im Rahmen der Erfindung eine Einrichtung zur Aufheizung
oder zur Abkühlung eines Verstreckdüsenaggregates.
[0005] Nach sehr bevorzugter Ausführungsform der Erfindung, der besondere Bedeutung zukommt,
ist die Temperiereinrichtung eine Heizeinrichtung zur Aufheizung des Verstreckdüsenaggregates.
Nachfolgend wird deshalb anstelle des Begriffes Temperiereinrichtung der Begriff Heizeinrichtung
verwendet, obwohl die nachfolgend erläuterten technischen Merkmale grundsätzlich auch
ganz allgemein für eine Temperiereinrichtung gelten können. Mit der Heizeinrichtung
bzw. mit den Heizeinrichtungen können die Verstreckdüsenaggregate bei Bedarf aufgeheizt
werden. Erfindungsgemäß erfolgt die Aufheizung der Verstreckdüsenaggregate mit der
Maßgabe, dass eine Temperaturdifferenz zwischen der Temperatur im Verstreckdüsenspalt
bzw. der Prozesslufttemperatur im Verstreckdüsenspalt und der Umgebungstemperatur
kompensiert wird und einer aus dieser Temperaturdifferenz resultierenden Verformung
des Verstreckdüsenaggregates entgegengewirkt wird. So kann das gesamte Verstreckdüsenaggregat
auf Prozesslufttemperatur bzw. auf die Temperatur im Verstreckdüsenspalt aufgeheizt
werden.
[0006] Der Erfindung liegt insoweit die Erkenntnis zugrunde, dass bei Differenzen zwischen
der Temperatur im Verstreckdüsenspalt und der Umgebungstemperatur Verformungen an
den Verstreckdüsenaggregaten auftreten bzw. auftreten können und die Verstreckdüsenaggregate
dann insbesondere in ihrer Mitte zum Düsenspalt hin ausbeulen. Der Erfindung liegt
weiterhin die Erkenntnis zugrunde, dass aufgrund solcher Verformungen der Verstreckdüsenaggregate
bzw. der düsenspaltseitigen Innenflächen der Verstreckdüsenaggregate die genannten
Differenzen im Flächengewicht einer Spinnvliesbahn auftreten. Im Rahmen der Erfindung
wurde also gefunden, dass die unerwünscht hohen Flächengewichtstoleranzen, die bei
den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen auftreten, eine unmittelbare
Folge der Verformungen bzw. Verbiegungen der Verstreckdüsenaggregate sind. Es liegt
deshalb im Rahmen der Erfindung, dass vorzugsweise an jedem Verstreckdüsenaggregat
zumindest jeweils eine Heizeinrichtung zur Aufheizung des Verstreckdüsenaggregates
vorgesehen ist. Durch diese Aufheizung können die Temperaturdifferenzen innerhalb
der Verstreckdüsenaggregate kompensiert werden und somit die Verformungen vermieden
oder zumindest ausreichend reduziert werden. Normalerweise ist die Temperatur im Verstreckdüsenspalt
bzw. die Temperatur der Prozessluft im Verstreckdüsenspalt (beispielsweise 35 bis
45 °C) höher als die Umgebungstemperatur (beispielsweise ca. 20 °C). Dann beulen die
Verstreckdüsenaggregate im Betrieb der Anlage mit ihren düsenspaltseitigen Innenwänden
in der Regel zum Düsenspalt hin aus. Durch die erfindungsgemäße Aufheizung kann das
vermieden werden. Zweckmäßigerweise wird das Verstreckdüsenaggregat auf die Temperatur
im Düsenspalt aufgeheizt.
[0007] Vorzugsweise ist zumindest ein Temperaturfühler zur Messung der Umgebungstemperatur
vorgesehen und nach Maßgabe der gemessenen Umgebungstemperatur erfolgt die Aufheizung
eines Verstreckdüsenaggregates. Wie oben bereits dargelegt, liegt die Umgebungstemperatur
in der Regel bei etwa 20 °C. Zweckmäßigerweise ist ein Temperaturfühler an der Rückseite,
d.h. an der düsenspaltabgewandten Seite eines Verstreckdüsenaggregates, angeordnet.
Ein Temperaturfühler kann insbesondere an einem rückseitigen Trägerelement bzw. an
einem rückseitigen Trägerbalken des Verstreckdüsenaggregates vorgesehen sein. Nach
einer Ausführungsform der Erfindung ist an jedem Verstreckdüsenaggregat, zweckmäßigerweise
an der Rückseite jedes Verstreckdüsenaggregates, zumindest ein Temperaturfühler angeordnet.
[0008] Nach sehr bevorzugter Ausführungsform, der im Rahmen der Erfindung ganz besondere
Bedeutung zukommt, ist eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung zum Steuern und/oder
Regeln der Aufheizung eines Verstreckdüsenaggregates vorhanden. Es liegt dabei im
Rahmen der Erfindung, dass mit der Steuer- und/oder Regeleinrichtung die Aufheizung
eines Versteckdüsenaggregates nach Maßgabe der gemessenen Umgebungstemperatur erfolgt.
Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass eine Messeinrichtung zur Messung
der Temperatur im Verstreckdüsenspalt bzw. der Prozesslufttemperatur im Verstreckdüsenspalt
vorgesehen ist. Dann kann mit der Steuer- und/oder Regeleinrichtung die Aufheizung
eines Verstreckdüsenaggregates auch nach Maßgabe dieser gemessenen Temperatur vorgenommen
werden.
[0009] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine Einrichtung zur Ermittlung
des Flächengewichtes einer hergestellten Spinnvliesbahn vorgesehen und erfolgt die
Aufheizung in Abhängigkeit von diesem ermittelten Flächengewicht. Es liegt dabei im
Rahmen der Erfindung, dass mit der Steuer- und/oder Regeleinrichtung nach Maßgabe
des ermittelten Flächengewichtes die Aufheizung der Verstreckdüsenaggregate erfolgt.
[0010] Zweckmäßigerweise ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zwischen dem Spinnkopf
und der Verstreckdüse zumindest eine Kühlvorrichtung angeordnet. Die Kühlvorrichtung
kann beispielsweise aus einer Kühlkammer bestehen, die einen in horizontaler Richtung
rechteckigen Kammerquerschnitt aufweist. Der Kammerquerschnitt nimmt zweckmäßigerweise
in Laufrichtung der Filamente ab. - Vorzugsweise ist der Verstreckdüse eine Vlieslegeeinrichtung
nachgeschaltet. Diese Vlieslegeeinrichtung kann in Form einer Strahlpumpe mit in vertikaler
Richtung venturiartigem Einzug sowie einem Diffusoraustritt ausgebildet sein. Zweckmäßigerweise
weist die Vlieslegeeinrichtung in horizontaler Richtung einen rechteckigen Strömungsquerschnitt
auf. Im Bereich des Einzuges der Vlieslegeeinrichtung bzw. der Strahlpumpe ist zumindest
eine Freiluft-Einsaugöffnung vorgesehen. Unterhalb der Vlieslegeeinrichtung ist zweckmäßigerweise
ein kontinuierlich bewegtes Ablegesiebband vorgesehen, unter dem im Bereich der Vlieslegeeinrichtung
ein Sauggebläse angeordnet ist. Dabei liegt es im Rahmen der Erfindung, dass die Luftmenge,
die durch die als Strahlpumpe arbeitende Vlieslegeeinrichtung angesaugt wird, mit
Hilfe des Sauggebläses steuerbar oder regelbar ist.
[0011] Die erfindungsgemäße Verstreckdüse ist als Spaltdüse ausgebildet. Die Verstreckdüse
weist zweckmäßigerweise einen in horizontaler Richtung rechteckigen Düsenquerschnitt
auf. Vorzugsweise ist die Düsenspaltdicke des Düsenquerschnittes einstellbar. Es liegt
im Rahmen der Erfindung, dass am Austritt der Verstreckdüse ein Rücksprung an zumindest
einer Verstreckdüsenwand vorgesehen ist. Die Verstreckdüse bzw. ein Verstreckdüsenaggregat
ist zweckmäßigerweise als kastenartiges Bauteil mit Düsenwand aus Blech ausgebildet.
Mit anderen Worten weist nach dieser Ausführungsform ein Verstreckdüsenaggregat spaltdüsenseitig
eine Blechwand auf.
[0012] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Vorrichtung bzw. mit der erfindungsgemäßen Möglichkeit der Aufheizung der Verstreckdüsenaggregate
die Flächengewichtstoleranzen der fertigen Spinnvliesbahn sehr gering gehalten werden
können. Während mit den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen unerwünschte
Flächengewichtstoleranzen in der Größenordnung von ± 20% erreicht werden, können mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung wesentlich geringere Flächengewichtsdifferenzen
bzw. Flächengewichtstoleranzen erzielt werden. So werden beispielsweise Flächengewichtstoleranzen
in der Größenordnung von ± 6% und kleiner erreicht.
[0013] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- das Schema einer erfindungsgemäßen Vorrichtung für die Herstellung eines Spinnvliesbahn,
und
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht des Gegenstandes nach Fig. 1 aus Richtung des Pfeiles
A.
[0014] In den Figuren ist eine Vorrichtung zur Herstellung einer Spinnvliesbahn 1 aus aerodynamisch
verstreckten Filamenten aus thermoplastischem Kunststoff dargestellt. Die Vorrichtung
weist einen Spinnkopf 2 mit einer Mehrzahl von Spinndüsenbohrungen auf. Aus dem Spinnkopf
2 tritt ein Vorhang 3 aus thermoplastischen Filamenten aus. An den Spinnkopf 2 schließt
ein Fadenbildungsraum 4 an. Weiter unten in Fig. 1 ist die Verstreckdüse 5 erkennbar,
die aus zwei gegenüberliegenden düsenspaltbildenden Verstreckdüsenaggregaten 6 besteht.
Der Verstreckdüse 5 ist eine Vlieslegeeinrichtung 7 nachgeschaltet, die in Form einer
Strahlpumpe mit in vertikaler Richtung venturiartigem Einzug 8 und Diffusoraustritt
9 ausgebildet ist. Die Vlieslegeeinrichtung 7 bzw. die Strahlpumpe weist zumindest
eine Freiluft-Einsaugöffnung 10 im Bereich des Einzuges 8 auf. Die Spinnvliesbahn
1 wird auf einem Ablegesiebband 11 abgelegt, das kontinuierlich bewegt wird. Unter
diesem Ablegesiebband 11 ist im Bereich der Vlieslegeeinrichtung 7 ein Sauggebläse
12 angeordnet.
[0015] Die Verstreckdüse 5 ist als Spaltdüse ausgeführt. In Fig. 1 ist erkennbar, dass die
düsenspaltseitigen Innenwände 13 der beiden Verstreckdüsenaggregate 6 zumindest über
einen Großteil der vertikalen Länge der Verstreckdüse 5 konvergent zueinander angeordnet
sind. Die beiden Verstreckdüsenaggregate 6 sind an ihren Stirnseiten zweckmäßigerweise
in nicht dargestellter Weise miteinander verbunden. Im Ausführungsbeispiel ist an
jedem der beiden gegenüberliegenden düsenspaltbildenden Verstreckdüsenaggregate 6
eine erfindungsgemäße Heizeinrichtung 14 angeordnet, und zwar vorzugsweise an der
düsenspaltabgewandten Rückseite jedes Verstreckdüsenaggregates 6 (s. Fig. 1 und 2).
Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel ist dabei jede Heizeinrichtung 14 an einem
Trägerbalken 15 eines Verstreckdüsenaggregates 6 befestigt. Ein Trägerbalken 15 verläuft
im Ausführungsbeispiel senkrecht zur Laufrichtung der Filamente. Eine Heizeinrichtung
14 kann beispielsweise als Plattenheizkörper oder als Heizregister ausgebildet sein.
- Im Betrieb der Vorrichtung liegt normalerweise eine Temperaturdifferenz zwischen
der Temperatur im Düsenspalt 16 bzw. der Prozesslufttemperatur im Düsenspalt 16 und
der Umgebungstemperatur vor. Die Temperatur im Düsenspalt 16 beträgt beispielsweise
35 bis 45 °C, während die Umgebungstemperatur beispielsweise 20 °C beträgt. Wenn diese
Temperaturdifferenz aufrechterhalten bleibt, treten Verformungen an den Verstreckdüsenaggregaten
6 auf, und zwar werden insbesondere die düsenspaltseitigen Innenwände 13 der Verstreckdüsenaggregate
6 verformt, und vor allem nach innen zum Düsenspalt 16 hin ausgebeult. Der Erfindung
liegt die Erkenntnis zugrunde, dass aufgrund dieser Verformungen unerwünscht hohe
Flächengewichtstoleranzen in der hergestellten Spinnvliesbahn 1 resultieren. Erfindungsgemäß
wird deshalb mit Hilfe der Heizeinrichtungen 14 so aufgeheizt, dass Temperaturdifferenzen
innerhalb der Verstreckdüsenaggregate 6 möglichst ausgeglichen werden und die unerwünschten
Verformungen somit vermieden werden.
[0016] In der Fig. 2 ist eine Heizeinrichtung 14 erkennbar, die an der Rückseite eines Trägerbalkens
15 eines Verstreckdüsenaggregates 6 befestigt ist. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel
ist über der Heizeinrichtung 14 eine Isolierung 17 vorgesehen. In der Fig. 2 sind
im Übrigen Temperaturfühler 18 zur Messung der Umgebungstemperatur zu erkennen. Zweckmäßigerweise
erfolgt nach Maßgabe der gemessenen Umgebungstemperatur die Aufheizung der Verstreckdüsenaggregate
6.
1. Vorrichtung zur Herstellung einer Spinnvliesbahn (1) aus aerodynamisch verstreckten
Filamenten aus thermoplastischem Kunststoff, - mit
einem Spinnkopf (2) mit einer Mehrzahl von Spinndüsenbohrungen, aus dem ein Vorhang
(3) aus thermoplastischen Filamenten austritt,
einer Verstreckdüse (5) mit zwei gegenüberliegenden düsenspaltbildenden Verstreckdüsenaggregaten
(6), dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem Verstreckdüsenaggregat (6) zumindest eine Temperiereinrichtung
zur Temperierung des Verstreckdüsenaggregates (6) angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden gegenüberliegenden düsenspaltbildenden Verstreckdüsenaggregaten (6) jeweils
zumindest eine Temperiereinrichtung angeordnet ist, und zwar vorzugsweise an der düsenspaltabgewandten
Rückseite jedes Verstreckdüsenaggregates (6).
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Temperiereinrichtung an einem Trägerelement eines Verstreckdüsenaggregates (6)
befestigt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die zumindest eine Temperiereinrichtung
eine Heizeinrichtung (14) zur Aufheizung des Verstreckdüsenaggregates (6) ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Temperaturfühler (18) zur Messung der Umgebungstemperatur vorgesehen
ist und wobei nach Maßgabe der gemessenen Umgebungstemperatur die Temperierung des
Verstreckdüsenaggregates (6) erfolgt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung zum Steuern und/oder Regeln der Temperierung
eines Verstreckdüsenaggregates (6) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zur Ermittlung des Flächengewichtes der hergestellten Spinnvliesbahn
(1) vorgesehen ist und wobei die Temperierung in Abhängigkeit von dem ermittelten
Flächengewicht der Spinnvliesbahn (1) erfolgt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Spinnkopf (2) und Verstreckdüse (5) zumindest eine Kühlvorrichtung angeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstreckdüse (5) eine Vlieslegeeinrichtung (7) nachgeschaltet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ablegesiebband (11) für die Spinnvliesbahn (1) vorgesehen ist.