[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen antimikrobiellen Waschmittelzusatz, und
ein Verfahren zu dessen Herstellung.
[0002] DE-A-195 38 028 beschreibt ein Waschmittelzusatz, der ein quellfähiges Schichtsilikat,
einen optischen Aufheller und ein Tensid enthält.
[0003] Waschmittelteilchen bestehend aus nichtionischem Tensid und Smectit oder Zeolith
sind in GB-A-2182051 beschrieben.
[0004] JP-A-91 94 899 offenbart Waschmittelzusammensetzungen enthaltend ein nichtionisches
Tensid, einen ölabsorbierenden Carrier, ein Tonmaterial und eine antimikrobielle Substanz.
[0005] Textile Fasermaterialien lassen sich auf verschiedene Art und Weise antimikrobiell
ausrüsten, so z.B. beim Waschprozess. Leider sind antimikrobielle Wirksubstanzen oxidationsanfällig
gegen die im Waschmittel vorhandenen Bleichmittelkomponenten, wie z.B. Perborate,
so dass die antimikrobielle Wirkung eines solchen Waschmittels deutlich verschlechtert
werden kann oder sogar ohne Wirkung ist.
[0006] Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, einen antimikrobiellen
Waschmittelzusatz zu finden, der gegenüber den übrigen Waschmittelkomponenten oxidationsstabil
bleibt und somit dem Waschmittel insgesamt eine gute Lagerstabilität verleiht und
gleichzeitig bewirkt, dass die antimikrobielle Wirkung beim Waschprozess voll entfaltet
wird.
[0007] Überraschenderweise wurde gefunden, dass ein Waschmittelzusatz in Agglomeratform
(Granulatform), der neben der antimikrobiellen Wirksubstanz mindestens ein quellfähiges
Schichtsilikat und ein Tensid enthält, diese Voraussetzungen erfüllt, d.h. die in
diesem Waschmittelzusatz enthaltene antimikrobielle Wirksubstanz ist gegen Oxidationsmittel
geschützt und nach der Auflösung des Agglomerats in der Waschlauge verfügbar. Der
Waschmittelzusatz weist bei guter mechanischer Stabilität eine hohe Lagerstabilität
auf, zerfällt gut in Wasser, und die antimikrobielle Wirksubstanz liegt beim Waschprozess
in homogener Verteilung vor.
[0008] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Waschmittelzusatz in Agglomeratform,
der dadurch gekennzeichnet ist, dass er mindestens ein quellfähiges Schichtsilikat,
eine antimikrobielle Wirksubstanz der Formel

worin
- X
- Sauerstoff, Schwefel oder -CH2-,
- Y
- Chlor oder Brom,
- Z
- SO2H, NO2 oder C1-C4-Alkyl,
- r
- 0 bis 3,
- o
- 0 bis 3,
- p
- 0 oder 1,
- m
- 0 oder 1 und
- n
- 0 oder 1 bedeuten,
und ein Tensid enthält.
[0009] Gegebenenfalls enthält der Waschmittelzusatz neben dem quellfähigen Schichtsilikat,
der antimikrobiellen Wirksubstanz und dem Tensid ein Alkalisalz, wie z.B. Alkalisulfat,
Alkalicarbonat oder Alkali(poly)phosphat.
[0010] Der erfindungsgemässe Waschmittelzusatz enthält vorzugsweise
(a) 5 bis 60 Gew.% quellfähiges Schichtsilikat;
(b) 5 bis 35 Gew.% Tensid;
(c) 0,1 bis 20 Gew.% einer antimikrobiellen Wirksubstanz; und
(c) 0 bis 60 Gew.% Alkalisalz.
[0011] Vorzugsweise stellt das quellfähige Schichtsilikat ein natürliches oder synthetisches
Tonmineral oder ein synthetisches schichtförmiges Natriumsilikat dar. Das quellfähige
Tonmineral ist vorzugsweise Montmorillonit, Beidelit, Saponit oder Hectorit.
[0012] Ganz besonders wird als Schichtsilicat feingemahlener Bentonit verwendet. Bentonit
enthält als Hauptmineral Montmorillonit, welcher ein quellfähiges dioktaedrisches
natürliches Schichtsilikat der Formel
Na
0,66(OH)
4Si
8(Al
3,34·Mg
0,66)O
20
darstellt. Jeweils eine Schicht setzt sich aus drei Teilelementen zusammen, wobei
zwei Tetraederschichten mit Si als Zentralatom eine Oktaederschicht mit Al als Zentralatom
einschliessen. Wie aus der allgemeinen Formel ersichtlich, ist Al
3+ teilweise isomorph durch Mg
2+ ersetzt. Der hierdurch entstehende Ladungsüberschuss wird zwischen den Schichten
durch Na
+ bzw. Ca
2+ ausgeglichen. Der Montmorillonit kann in der Natrium- oder Calciuimform bzw. in Form
eines mit Na
+ ausgetauschten Calcium-Montmorillonits verwendet werden.
[0013] Das Bentonitpulver weist vorzugsweise einen Restfeuchtegehalt von etwa 10 Gew.% und
einen Siebrückstand von maximal 30% auf 45µm auf.
[0014] Neben diesen natürlichen Mineralien können auch synthetisch hergestellte Tonmineralien
aus den vorstehend genannten Gruppen eingesetzt werden, wie z.B. synthetische schichtförmige
Natriumsilicate (z.B. das Handelsprodukt SKS 6 der Firma Hoechst AG).
[0015] Das Schichtsilikat wird vorzugsweise in einer Menge von 10 bis 50 Gew.%, insbesondere
30 bis 50 Gew.% eingesetzt.
[0016] Die quellfähigen Schichtsilikate besitzen die Eigenschaft, unter innerkristalliner
Quellung polare Agenzien zwischen die Silicatlamellen zu intercalieren, was sich bei
höheren Konzentrationen in einer Erhöhung des Schichtabstands bemerkbar macht.
[0017] Vorzugsweise ist das erfindungsgemäss verwendete Tensid ein anionisches oder nichtionogenes
Tensid.
[0018] Als anionische Tenside kommen vorzugsweise Verbindungen in Betracht, die aus der
Gruppe der
- sauren Ester oder deren Salze von Alkylenoxidaddukten der Formel

worin
X den Säurerest einer anorganischen, Sauerstoff enthaltenden Säure, wie z.B. Schwefelsäure
oder vorzugsweise Phosphorsäure, oder auch den Rest einer organischen Säure und
Y C1-C12-Alkyl, Aryl oder Aralkyl bedeuten,
"Alkylen" für den Ethylenrest oder Propylenrest steht, und
m 1 bis 4 und
n 4 bis 50 sind;
- Polystyrolsulfonate,
- Fettsäuretauride,
- alkylierten Diphenyloxid-mono- oder di-sulfonate,
- Sulfonate von Polycarbonsäureestern,
- mit einer organischen Dicarbonsäure, oder einer anorganischen mehrbasischen Säure
in einen sauren Ester übergeführte Anlagerungsprodukte von 1 bis 60, vorzugsweise
2 bis 30 Mol, Ethylenoxid und/oder Propylenoxid an Fettamine, Fettamide, Fettsäuren
oder Fettalkohole je mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder an drei- bis sechswertige
Alkanole mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen,
- Ligninsulfonate und
- Formaldehyd-Kondensationsprodukte ausgewählt sind.
[0019] Als nichtionogene Tenside kommen vorzugsweise Fettalkohol-Ethoxylate der Formel
(2) R-O-(EO)
y-H,
in Betracht, worin
- R
- einen Kohlenwasserstoffrest von 10 bis 18, insbesondere 12 bis 18 Kohlenstoffatomen;
oder einen Rest der Formel (2a)

- EO
- eine Ethylenoxidgruppe;
- Y1
- C1-C12-Alkyl, Aryl oder Aralkyl;
- m1
- 1 bis 4;
und
- y
- eine Zahl von 2 bis 20, insbesondere von 3 bis 10;
bedeuten.
[0020] Weiterhin können als nichtionogene Tenside
- Alkylenoxidaddukte an gesättigte oder ungesättigte 1-6-wertige aliphatische Alkohole,
Fettsäuren, Fettamine, Fettamide, Diamine und Sorbitanester,
- Alkylenoxid-Kondensationsprodukte (Blockpolymerisate),
- Polymerisate von Vinylpyrrolidon, Vinylacetat oder Vinylalkohol und
- Co- oder Terpolymere von Vinylpyrrolidon mit Vinylacetat und/oder Vinylalkohol erfindungsgemäss
eingesetzt werden.
[0021] Es können auch gezielt Mischungen aus den oben genannten anionischen und nichtionogenen
Tensiden hergestellt und erfindungsgemäss verwendet werden.
[0022] Bevorzugt werden nichtionogene Tenside der Formel (2) eingesetzt, worin
- R
- C12-C15-Alkyl; oder einen Rest der Formel (2a); und
- y
- 3 bis 10;
bedeuten.
[0023] Die Fettalkohol-Ethoxylate werden zwischen den Schichten eingelagert. Die nichtionogenen
Tenside, in denen die antimikrobiellen Wirksubstanzen löslich sind, begünstigen deren
Transport zwischen den Lamellen des quellfähigen Schichtsilicats. Die antimikrobiellen
Wirksubstanzen werden zwischen den Lamellen des Schichtsilicats intercaliert und so
vor der Reaktion mit anderen Waschmittelbestandteilen geschützt.
[0024] Die mit Tensiden und der antimikrobiellen Wirksubstanz intercalierten Schichtsilikate
in Granulatform quellen in Wasser auf und geben die Tenside und antimikrobielle Wirksubstanz
der Lösung in Wasser frei. Durch die Quellwirkung des Schichtsilicats-Agglomerats
in Wasser werden die Agglomerate gesprengt und im Wasser verteilt.
[0025] Bei den antimikrobiellen Wirksubstanzen handelt es sich um Verbindungen der Formel

worin
- X
- Sauerstoff, Schwefel oder -CH2-,
- Y
- Chlor oder Brom,
- Z
- SO2H,NO2 oder C1-C4-Alkyl,
- r
- 0 bis 3,
- 0
- 0 bis 3,
- p
- 0 oder 1,
- m
- 0 oder 1 und
- n
- 0 oder 1 bedeuten.
[0026] Solche Verbindungen sind in WO-A-96/06153 beschrieben.
[0027] Besonders interessant sind Verbindungen der Formel (3), worin
- X
- Sauerstoff, Schwefel oder -CH2- und
- Y
- Chlor oder Brom,
- m
- 0,
- n
- 0 oder 1,
- o
- 1 oder 2,
- r
- 1 oder 2 und
- p
- 0
bedeuten.
[0028] Besonders interessante Diphenylether entsprechen der Formel

worin
- X
- -O- oder -CH2-;
- m
- 1 bis 3; und
- n
- 1 oder 2;
bedeuten.
[0029] Ganz besonders bevorzugt ist die Verbindung -2,4,4'-Trichloro-2-hydroxydiphenylether
(Triclosan), entsprechend der Formel

oder die Verbindung der Formel

(Diclosan).
[0030] Der erfindungsgemässe Waschmittelzusatz kann eine oder eine Mischung von mehreren
antimikrobiellen Wirksubstanzen enthalten.
[0031] Als Alkalisalze kommen insbesondere Alkalisulfat, Alkalicarbonat oder Alkali(poly)phosphat
in Form ihrer Natrium- oder Kaliumsalze in Betracht. Ganz besonders bevorzugt ist
Natriumsulfat.
[0032] Das Alkalisalz erfüllt mehrere Funktionen: wird das Schichtsilikat mit dem Tensid
agglomeriert, so erhält man ein weiches, mit zunehmendem Gehalt an Tensid klebriges
Agglomerat, das nicht rieselfähig und nicht silierfähig ist. Durch die Anwesenheit
des Alkalisalzes wird die mechanische Stabilität des Agglomerats verbessert und dessen
Klebrigkeit vermindert. Ausserdem ist das Alkalisalz im Waschmittel als Builderkomponente
erwünscht. Das Alkalisalz wird vorzugsweise in Mengen von etwa 10 bis 40 Gew.%, insbesondere
von ca. 12 bis 30 Gew.% verwendet.
[0033] Wegen der hygroskopischen Eigenschaften des Tensids können die Agglomerat-Teilchen
des erfindungsgemässen Waschmittelzusatzes vorzugsweise mit synthetischem Zeolith
oder schichtförmigem Natriumsilicat umhüllt werden, wodurch die Rieselfähigkeit der
Agglomerat-Teilchen. verbessert wird. Die Umhüllung mit Zeolith oder schichtförmigem
Natriumsilicat verbessert weiterhin den Weissgrad des Agglomerats.
[0034] Das Agglomerat hat vorzugsweise eine Schüttdichte von mehr als 700 g/l und ist aufgrund
dieser hohen Schüttdichte mit hochkonzentrierten Waschmitteln mit hoher Dichte kompatibel.
[0035] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur Herstellung
des vorstehend beschriebenen Waschmittelzusatzes in Agglomeratform. Das Verfahren
ist dadurch gekennzeichnet, dass man
(a) die antimikrobielle Wirksubstanz als wässrige Dispersion gleichzeitig mit dem
Tensid zu dem Schichtsilikat gibt oder
(b) mindestens einen Teil der antimikrobiellen Wirksubstanz zuvor in dem Tensid löst
und die Lösung dem Schichtsilicat zusetzt.
[0036] Vorzugsweise mischt man das quellfähige Schichtsilikat vor der Zugabe der antimikrobiellen
Wirksubstanz/Tensids mit dem Alkalisalz.
[0037] Die Pulverkomponenten können z.B. in einem Intensivmischer, z.B. in einem Eirich-Mischer
miteinander gemischt werden. Anschliessend werden gleichzeitig oder nacheinander die
antimikrobielle Wirksubstanz (bevorzugt als wässrige Dispersion) und das Tensid unter
Durchwirbelung zu der Pulverkomponente gegeben. Hierbei bildet sich ein Agglomerat,
welches bei niedriger Mischgeschwindigkeit mit dem Zeolith oder einem schichtförmigen
Natriumsilicat abgepudert wird. Das entstandene Agglomerat wird gesiebt und kann durch
Zugabe von weiterem Zeolith (insbesondere Zeolith P) oder schichtförmigem Natriumsilicat
in Pulverform oberflächlich zur Verringerung der Klebrigkeit beschichtet werden.
[0038] Das erhaltene Agglomerat ist in Wasser gut dispergierbar. Die antimikrobielle Wirksub
stanz ist vor den im Waschmittel enthaltenen Oxidationsmitteln geschützt und nach
der Auflösung des Agglomerats in der Waschlauge verfügbar.
[0039] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner ein Waschmittel, enthaltend den
vorstehend beschriebenen Waschmittelzusatz neben üblichen Waschmittelkomponenten,
wie anionische und nichtionogene Tenside, Gerüstsubstanzen (Builder), Polymere (Co-Builder),
Vergrauungsinhibitoren, Bleichmittel und Bleichmittelaktivatoren, Enzyme, Schauminhibitoren,
optische Aufheller sowie Duftstoffe und/oder Farbstoffe.
[0040] Das bevorzugte Herstellungsverfahren ist nachfolgend beschrieben.
[0041] Das pulverförmige Schichtsilikat und das pulverförmige Natriumsalz werden intensiv
vorgemischt. Unter intensiver Durchwirbelung der Pulvermischung wird das Tensid oder
eine Lösung des Tensids zugegeben. Gleichzeitig wird die antimikrobielle Wirksubstanz
bzw. ein Gemisch verschiedener antimikrobieller Wirksubstanzen als wässrige Dispersion
(slurry) zugegeben. Alternativ kann eine Lösung der antimikrobiellen Wirksubstanz
in einer Tensidlösung zu dem Pulvergemisch gegeben werden.
[0042] Wird die antimikrobielle Wirksubstanz als wässrige Dispersion zugegeben, so agglomeriert
die Mischung bei einem Wassergehalt von etwa 20 bis 30 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmischung.
Nach einer Mischzeit von ca. 2 bis 5 Minuten erhält man ein Agglomerat, das in einem
geeigneten Trockner, vorzugsweise in einem Fliessbetttrockner auf einen Restwassergehalt
von ca. 2 bis 15 Gew.%, vorzugsweise von ca. 5 bis 10 Gew.% getrocknet wird. Das erhaltene
Agglomerat wird mit einer Siebmaschine auf eine Teilchengrösse von ca. 0,2 bis 2,5
mm, vorzugsweise von 0,5 bis 1,7 mm gesiebt. Die Fraktion <0,2 mm wird erneut der
Agglomeration zugeführt. Entstehendes grobes Korn wird mit einem Walzenbrecher zerkleinert
und erneut auf die Siebanlage gegeben.
[0043] Wird ein Teil der antimikrobiellen Wirksubstanz mit dem Tensid zu dem Pulvergemisch
gegeben, so wird zunächst die antimikrobielle Wirksubstanz in Pulverform im Tensid
gelöst. Das Gewichtsverhältnis zwischen Tensid und antimikrobieller Wirksubstanz kann
15:2 bis 4:10, vorzugsweise 10:3 bis 10:8 betragen. Die Lösung bzw. Dispersion der
antimikrobiellen Wirksubstanz im Tensid wird unter intensiver Durchwirbelung zum Pulver
gegeben, wobei gleichzeitig weitere Anteile der antimikrobiellen Wirksubstanz in wässriger
Dispersion zugegeben werden.
[0044] Nach einer Mischzeit von ca. 2 bis 5 Minuten bildet sich ein Agglomerat, welches
jedoch durch die Anwesenheit des Tensids etwas klebrig sein kann und deshalb zu Anbackungen
neigt. Durch Zugabe von ca. 0,5 bis 5 Gew.% eines synthetischen Zeoliths oder eines
feinkörnigen Natriumsilicats (z.B. des Handelsprodukts SKS 6 der Firma Hoechst AG)
während der letzten 30 Sekunden des Agglomerationsprozesses wird die Klebrigkeit des
Agglomerats soweit herabgesetzt, dass das Agglomerat im Fliessbett getrocknet und
wie beschrieben, abgesiebt werden kann.
[0045] Als zusätzlicher Schritt kann das abgesiebte Agglomerat in einen Trommelmischer (z.B.
einem Trommelmischer der Firma Telschig) oder einen Granulierteller gegeben werden.
Dann werden ca. 3 bis 15 Gew.%, vorzugsweise ca. 5 bis 10 Gew.% eines synthetischen
Zeoliths oder eines synthetischen Schichtsilikats in feinkörniger Form zugegeben.
Die mittlere Teilchengrösse dieses Pulvers soll vorzugsweise <20 µm, insbesondere
3 bis 10 µm betragen. Beim Mischen des Agglomerats mit dem Pulver lagert sich letzteres
an der äusseren Oberfläche des Agglomerats an.
[0046] Der so hergestellte erfindungsgemässe Waschmittelzusatz hat eine Schüttdichte, die
grösser ist als 700 g/l, so dass er mit Waschmitteln hoher Schüttdichte kompatibel
ist. Durch die Quellwirkung des im Waschmittelzusatz enthaltenen Schichtsilikats zerfallen
die Agglomerate rasch in Wasser. Die Aktivkomponenten Tensid und antimikrobielle Wirksubstanz
sind damit im Waschmittel verfügbar. Durch die Anwesenheit von Schichtsilikat und
Alkalisalz ist das Agglomerat mechanisch stabil. Das Agglomerat lässt sich nachträglich
dem Waschmittel beimischen, wodurch wesentliche Teile der Waschmittel-Produktionsanlage
nicht mit der antimikrobiellen Wirksubstanz kontaminiert werden.
[0047] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Waschmittelzusatzes besteht darin, dass
durch das Aufbringen auf einen Träger die Dosiergenauigkeit der Wirksubstanz bei der
Waschmittelherstellung erhöht wird.
[0048] Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie auf diese zu beschränken.
Herstellung des erfindungsgemässen Waschmittelzusatzes
Beispiel 1:
[0049]
| 60 g |
Bentonit werden mit |
| 20,0 g |
Natriumsulfat (wasserfrei) in einem Mixerglas mit Flügelrüher ca. 2 min verrührt.
Innerhalb einer Minute lässt man eine Lösung aus |
| 20,1 g |
einer 15%igen Lösung von Triclosan in C12-C15-Oxoalkoholethoxylat mit 5 Ethylenoxideinheiten zutropfen. Das zum Teil körnige Gemisch
wird für ca. 1,5 Minuten im Mixer gut gemischt, wobei es sich stark erwärmt. Jetzt
gibt man |
| 8,1 g |
deionisiertes Wasser tropfenweise über das Loch im Mixerglas hinzu und vermengt die
Masse gut. Es entsteht ein gräuliches Granulat. |
[0050] Das Muster wird 4 Stunden bei 65°C im Vakuum getrocknet und anschliessend über 3
Siebe mit Maschenweiten von 2, 1 und 0,5 mm gesiebt.
Beispiel 2
[0051]
| 60 g |
Bentonit werden mit |
| 20,0 g |
Natriumsulfat (wasserfrei) in einem Mixerglas mit Flügelrüher ca. 2 min verrührt.
Innerhalb einer Minute lässt man eine Lösung aus |
| 20,1 g |
einer 15%igen Lösung von Triclosan in Nonylphenylethoxylat mit 6,5 Ethylenoxideinheiten
zutropfen. Das zum Teil körnige Gemisch wird für ca. 1,5 Minuten im Mixer gut gemischt,
wobei es sich stark erwärmt. |
| |
Jetzt gibt man |
| 5,4 g |
deionisiertes Wasser tropfenweise über das Loch im Mixerglas hinzu und vermengt die
Masse gut. Es entsteht ein gräuliches Granulat. |
Das Muster wird 4 Stunden bei 65°C im Vakuum getrocknet und anschliessend über 3
Siebe mit Maschenweiten von 2, 1 und 0,5 mm gesiebt.
Beispiel 3
[0052]
| 60 g |
Bentonit werden mit |
| 20,0 g |
Natriumsulfat (wasserfrei) in einem Mixerglas mit Flügelrüher ca. 2 min verrührt.
Innerhalb einer Minute lässt man eine Lösung aus |
| 20,1 g |
einer 15%igen Lösung von Triclosan in C12-C15-Oxoalkoholethoxylat mit 5 Ethylenoxideinheiten zutropfen. Das zum Teil körnige Gemisch
wird für ca. 1,5 Minuten im Mixer gut gemischt, wobei es sich stark erwärmt. Jetzt
gibt man |
| 8,1g |
deionisiertes Wasser tropfenweise über das Loch im Mixerglas hinzu und vermengt die
Masse gut. Es entsteht ein gräuliches Granulat. |
Das Muster wird 4 Stunden bei 65°C im Vakuum getrocknet und anschliessend über 3
Siebe mit Maschenweiten von 2, 1 und 0,5 mm gesiebt.
Beispiel 4
[0053]
| 60 g |
Bentonit werden mit |
| 20,0 g |
Natriumsulfat (wasserfrei) in einem Mixerglas mit Flügelrüher ca. 2 min verrührt.
Innerhalb einer Minute lässt man eine Lösung aus |
| 20,0 g |
einer 15%igen Lösung von Triclosan in Nonylphenylethoxylat mit 6,5 Ethylenoxideinheiten
zutropfen. Das zum Teil körnige Gemisch wird für ca. 1,5 Minuten im Mixer gut gemischt,
wobei es sich stark erwärmt. Jetzt gibt man |
| 5,4 g |
deionisiertes Wasser tropfenweise über das Loch im Mixerglas hinzu und vermengt die
Masse gut. Es entsteht ein gräuliches Granulat. |
[0054] Das Muster wird 4 Stunden bei 65°C im Vakuum getrocknet und anschliessend über 3
Siebe mit Maschenweiten von 2, 1 und 0,5 mm gesiebt.
[0055] Beispiele 5 bis 10: Man verfährt wie in den Beispielen 1 bis 4 beschreiben, verwendet aber anstelle von
Triclosan die folgenden Verbindungen:
| Beispiel |
antimikrobielle Wirksubstanz |
| 5 |
Diclosan (Verbindung der Formel (6)) |
| 6 |
Dichlorophen |
Beispiel 7: Bestimmung der Oxidationsstabilität von Triclosan in verschiedenen Triclosan-Bentonit-Compound/Waschmittelmischungen
[0056] Durchführung: Zur Herstellung einer Waschmittelformulierung werden die in den Beispielen 1 bis
4 hergestellten Waschmittelzusätze eingesetzt.
[0057] Die einzelnen Waschmittelzusätze werden trocken mit einer Standard-Waschmittelmischung
gemischt, ebenso wird eine Referenzmischung Triclosan/Standardwaschmittel hergestellt.
Die so hergestellten Waschmittel haben folgende Zusammensetzung:
- x %
- Waschmittelzusatz
- 12 %
- Na-Perborat x 1 H2O
- 3 %
- TAED
ad 100% ECE (= Standardwaschmittel der Firma Henkel)
[0058] Dieses Waschmittel hat folgende Zusammensetzung (%):
| Lineares Na-alkylbenzolsulfonat |
8,0 |
Mg-silikat |
1,9 |
| Talgalkohol-tetradekan-ethylenglykolether |
2,9 |
Carboxymethylcellulose |
1,2 |
| Na-Seife |
3,5 |
EDTA |
0,2 |
| Na-triphosphat |
43,8 |
Na-sulfat |
21,2 |
| Na-silikat |
7,5 |
Wasser |
9,8 |
[0059] Die Referenzmischung hat folgende Zusammensetzung
| 0.15 % |
Triclosan |
| 12 % |
Na-Perborat x 1 H2O |
| 3 % |
TAED |
| ECE |
ad 100%. |
[0060] Der Sollgehalt an Triclosan in den Waschmittelzusammensetzungen wurde vor Testbeginn
analytisch bestimmt.
Tabelle 1:
| Waschmittelzusatz gem Beispiel |
Menge [%] |
Triclosan-Startwert [%] |
Triclosan nach 4 Wochen/60°C [%] |
| 1 |
5,8 |
0,16 |
0,07 |
| 2 |
6,2 |
0,17 |
0,08 |
| 3 |
7,3 |
0,20 |
0,13 |
| 4 |
8,1 |
0,21 |
0,13 |
| Referenz |
-- |
0,15 |
0,006 |
[0061] Die Ergebnisse zeigen, dass die den erfindungsgemässen Waschmittelzusatz enthaltenden
Waschmittel signifikant höhere Konzentrationen an antimikrobieller Wirksubstanz (Triclosan)
aufweisen und damit wesentlich lagerstabiler sind als Waschmittel, die die antimikrobielle
Wirksubstanz tel. quel. enthalten.
1. Waschmittelzusatz in Agglomeratform,
dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens ein quellfähiges Schichtsilikat, eine antimikrobielle Wirksubstanz
der Formel

worin
X Sauerstoff, Schwefel oder -CH2-,
Y Chlor oder Brom,
Z SO2H, NO2 oder C1-C4-Alkyl,
r 0 bis 3,
o 0 bis 3,
p 0 oder 1,
m 0 oder 1 und
n 0 oder 1 bedeuten,
und ein Tensid enthält.
2. Waschmittelzusatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzlich ein Alkalisalz enthält.
3. Waschmittelzusatz nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass er
(a) 5 bis 60 Gew.% quellfähiges Schichtsilikat;
(b) 5 bis 35 Gew.% Tensid;
(c) 0,1 bis 20 Gew.% einer antimikrobiellen Wirksubstanz; und
(c) 0 bis 60 Gew.% Alkalisalz;
enthält.
4. Waschmittelzusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er als quellfähiges Schichtsilikat ein natürliches oder synthetisches Tonmineral
oder ein synthetisches schichtförmiges Natriumsilikat enthält.
5. Waschmittelzusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schichtsilikat in einer Menge von 10 bis 50 Gew.% eingesetzt wird.
6. Waschmittelzusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Tensid aus der Gruppe der anionischen und nichtionogenen Tenside ausgewählt ist.
7. Waschmittelzusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass als nichtionogene Tenside Fettalkohol-Ethoxylate der Formel
(2) R-O-(EO)
y-H,
in Betracht kommen, worin
R ein Kohlenwasserstoffrest von 10 bis 18, insbesondere 12 bis 18 Kohlenstoffatomen;
oder ein Rest der Formel (2a)

EO eine Ethylenoxidgruppe;
Y1 C1-C12-Alkyl, Aryl oder Aralkyl;
m1 1 bis 4;
und
y eine Zahl von 2 bis 20, insbesondere von 3 bis 10;
bedeuten.
8. Waschmittelzusatz nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass als nichtionogenes Tensid eine Verbindung der Formel (2) eingesetzt wird, worin
R C12-C15-Alkyl; oder einen Rest der Formel (2a); und
y 3 bis 10;
bedeuten.
9. Waschmittelzusatz nach Anspruch
8,
dadurch gekennzeichnet, dass als antimikrobielle Wirksubstanz die Verbindung der Formel (3) verwendet wird, worin
X Sauerstoff, Schwefel oder -CH2- und
Y Chlor oder Brom,
m 0,
n 0 oder 1,
o 1 oder 2,
r 1 oder 2 und
p 0
bedeuten.
10. Waschmittelzusatz nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet, dass als antimikrobielle Wirksubstanz die Verbindung der Formel

verwendet wird, worin
X -O- oder -CH2-;
m 1 bis 3; und
n 1 oder 2;
bedeuten.
11. Waschmittelzusatz nach Anspruch
10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Formel

verwendet wird.
12. Waschmittelzusatz nach Anspruch
10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Formel

verwendet wird.
13. Waschmittelzusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass er als Alkalisalz Alkalisulfat enthält.
14. Verfahren zur Herstellung des Waschmittelzusatzes nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass man
(a) die antimikrobielle Wirksubstanz als wässrige Dispersion gleichzeitig mit dem
Tensid zu dem Schichtsilikat gibt oder
(b) mindestens einen Teil der antimikrobiellen Wirksubstanz zuvor in dem Tensid löst
und die Lösung dem Schichtsilicat zusetzt.
1. Laundry detergent additive in agglomerate form,
characterized in that it comprises at least one swellable phyllosilicate, an active antimicrobial substance
of the formula

in which
X is oxygen, sulphur or -CH2-,
Y is chloro or bromo,
Z is SO2H, NO2 or C1-C4 alkyl,
r is 0 to 3,
o is 0 to 3,
p is 0 or 1,
m is 0 or 1 and
n is 0 or 1,
and a surfactant.
2. Laundry detergent additive according to Claim 1, characterized in that it further comprises an alkali metal salt.
3. Laundry detergent additive according to Claim 1 or 2,
characterized in that it contains
(a) from 5 to 60% by weight of swellable phyllosilicate;
(b) from 5 to 35% by weight of surfactant;
(c) from 0.1 to 20% by weight of an active antimicrobial substance; and
(d) from 0 to 60% by weight of alkali metal salt.
4. Laundry detergent additive according to one of Claims 1 to 3, characterized in that as swellable phyllosilicate it comprises a natural or synthetic clay mineral or a
synthetic layered sodium silicate.
5. Laundry detergent additive according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the phyllosilicate is used in an amount of from 10 to 50% by weight.
6. Laundry detergent additive according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the surfactant is selected from the group of anionic and nonionic surfactants.
7. Laundry detergent additive according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that suitable nonionic surfactants include fatty alcohol ethoxylates of the formula
(2) R-O-(EO)
y-H,
in which
R is a hydrocarbon radical of from 10 to 18, in particular from 12 to 18, carbon
atoms; or is a radical of the formula (2a)

EO is an ethylene oxide group;
Y1 is C1-C12 alkyl or is aryl or aralkyl;
m1 is 1 to 4;
and
y is a number from 2 to 20, in particular from 3 to 10.
8. Laundry detergent additive according to Claim 7,
characterized in that as nonionic surfactant a compound of the formula (2) is used in which
R is C12-C15 alkyl; or is a radical of the formula (2a); and
y is 3 to 10.
9. Laundry detergent additive according to Claim 8,
characterized in that as active antimicrobial substance the compound of the formula (3) is used in which
X is oxygen, sulphur or -CH2- and
Y is chloro or bromo,
m is 0,
n is 0 or 1,
o is 1 or 2,
r is 1 or 2 and
p is 0.
10. Laundry detergent additive according to Claim 1,
characterized in that as active antimicrobial substance the compound of the formula

is used in which
X is -O- or -CH2-;
m is 1 to 3; and
n is 1 or 2.
11. Laundry detergent additive according to Claim 10,
characterized in that the compound of the formula

is used.
12. Laundry detergent additive according to Claim 10,
characterized in that the compound of the formula

is used.
13. Laundry detergent additive according to one of Claims 1 to 12, characterized in that it comprises alkali metal sulphate as an alkali metal salt.
14. Process for preparing the laundry detergent additive according to Claim 1,
characterized in that
(a) the active antimicrobial substance is added as an aqueous dispersion simultaneously
with the surfactant to the phyllosilicate or
(b) at least part of the active antimicrobial substance is dissolved beforehand in
the surfactant and the solution is added to the phyllosilicate.
1. Additif de détergent sous forme agglomérée,
caractérisé en ce qu'il renferme au moins un phyllosilicate gonflable, une substance active anti-microbienne
de formule

où
X représente un atome d'oxygène, de soufre ou un groupe -CH2-,
Y représente un atome de chlore ou de brome,
Z représente un groupe SO2H, NO2 ou alkyle en C1-C4,
r va de 0 à 3,
o va de 0 à 3,
p vaut 0 ou 1,
m vaut 0 ou 1 et
n vaut 0 ou 1
et un agent de surface.
2. Additif de détergent selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il renferme en plus un sel alcalin.
3. Additif de détergent selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'il renferme
(a) de 5 à 60 % en poids d'un phyllosilicate gonflable ;
(b) de 5 à 35 % en poids d'un agent de surface ;
(c) de 0,1 à 20 % en poids d'une substance active anti-microbienne ; et
(d) de 0 à 60 % en poids d'un sel alcalin.
4. Additif de détergent selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il renferme en tant que phyllosilicate gonflable un minéral argileux naturel ou synthétique
ou un silicate de sodium stratifié synthétique.
5. Additif de détergent selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'on utilise le phyllosilicate dans une quantité de 10 à 50 % en poids.
6. Additif de détergent selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'agent de surface est pris dans le groupe d'agents de surface anioniques et non
ionogènes.
7. Additif de détergent selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que, en tant qu'agent de surface non ionogènes, entrent en ligne de compte des oxéthylates
d'alcools gras de formule
(2)
R-O-(OE)y-H,
où
R représente un reste hydrocarboné comprenant 10 à 18 atomes de carbone, en particulier
de 12 à 18 atomes de carbone ; ou un reste de formule (2a)

OE est un groupe oxyde d'éthylène ;
Y1 représente un groupe alkyle en C1-C12, aryle ou aralkyle ;
m1 va de 1 à 4 ;
et
y va de 2 à 20, en particulier de 3 à 10.
8. Additif de détergent selon la revendication 7,
caractérisé en ce qu'on utilise en tant qu'agent de surface non ionogène un composé de formule (2), où
R représente un groupe alkyle en C12-C15 ; ou un reste de formule (2a) ; et
y va de 3 à 10.
9. Additif de détergent selon la revendication 8,
caractérisé en ce qu'on utilise en tant que substance active anti-microbienne le composé de formule (3),
où
X représente un atome d'oxygène, de soufre ou un groupe -CH2-,
Y représente un atome de chlore ou de brome,
m vaut 0,
n vaut 0 ou 1,
o vaut 1 ou 2,
r vaut 1 ou 2 et
p vaut 0.
10. Additif de détergent selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'on utilise en tant substance active le composé de formule

où
X représente un groupe -O- ou -CH2-,
m va de 1 à 3 ; et
n vaut 1 ou 2.
11. Additif de détergent selon la revendication 10,
caractérisé en ce qu'on utilise le composé de formule
12. Additif de détergent selon la revendication 10,
caractérisé en ce qu'on utilise le composé de formule
13. Additif de détergent selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'il renferme un sulfate alcalin en tant que sel alcalin.
14. Procédé pour la préparation de l'additif de détergent selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
(a) on ajoute au phyllosilicate la substance active anti-microbienne sous forme de
dispersion aqueuse conjointement avec l'agent de surface ou
(b) on dissout d'abord au moins une partie de la substance active anti-microbienne
dans l'agent de surface et on ajoute la solution au phyllosilicate.