(19)
(11) EP 1 138 860 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.08.2003  Patentblatt  2003/32

(21) Anmeldenummer: 01810045.3

(22) Anmeldetag:  18.01.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E05D 15/06

(54)

Schallschutzvorrichtung für Systeme mit einem beweglichen Teil

Sound-proofing device for systems comprising a movable part

Dispositif d'insonorisation pour systèmes comprenant une partie mobile


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR

(30) Priorität: 29.03.2000 CH 20000598

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.10.2001  Patentblatt  2001/40

(73) Patentinhaber: HAWA AG
CH-8932 Mettmenstetten (CH)

(72) Erfinder:
  • Haab, Karl
    6353 Weggis (CH)
  • Stauffer, Bruno
    8913 Ottenbach (CH)

(74) Vertreter: Rutz, Peter 
RUTZ ISLER & PARTNER Alpenstrasse 14 Postfach 4627
6304 Zug
6304 Zug (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 246 130
DE-A- 3 801 705
US-A- 5 524 402
DE-A- 3 202 879
US-A- 4 344 206
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Schallschutzvorrichtung für mechanische Systeme mit einem beweglichen, insbesondere einem verschiebbaren Teil, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Schiebetüren, die zum Abschliessen und/oder Unterteilen von Räumen dienen, sind normalerweise an einem Laufwerk aufgehängt, das in einer Schiene geführt ist. Die Schiene ist normalerweise an der Decke oder an einer Seitenwand befestigt. Abhängig von den verwendeten Schienen und Laufwerken, dem oft erheblichen Gewicht der Schiebetüren und der Beschaffenheit des Mauerwerks treten beim Betrieb dieser Vorrichtungen oft störende Geräusche auf. Wird in einem Konferenzsaal z.B. ein Vortrag gehalten, so können die durch das Verschieben von Türen oder Trennwänden in benachbarten Räumen verursachten Geräusche im Konferenzsaal als störend empfunden werden. Ebenso stören solche Geräusche auch in Privatwohnungen insbesondere während der Nachtzeit, wenn der Geräuschpegel ansonsten auf einen Minimalwert abgesunken ist. Moderne Schliesssysteme sind unter Umständen mit Laufwerken versehen, die von Elektromotoren angetrieben werden. Von den Elektromotoren verursachte Vibrationen können daher ebenfalls störend in Erscheinung treten.

    [0003] Aus der Offenlegungsschrift DE 32 02 879 A ist eine Beschlagsanordnung für eine Schiebetür bekannt, bei der zur Geräusch- und Vibrationsdämpfung eine Führungsschiene mittels eines Gummielementes mit einem Träger verbunden wird.

    [0004] Aus der Offenlegungsschrift DE 22 46 130 A ist eine innenlaufende Schiebetür für Fahrzeuge bekannt, die an einer mittels Gummi-Federelementen mit der Karosserie verbundenen Kugelschiene aufgehängt ist. Gemäss der Patentschrift DE 21 41 065 C3 dient die Verwendung von Gummi-Federelementen dazu den Arbeitsaufwand bei der Türmontage und die Störanfälligkeit der Tür zu verringern.

    [0005] Aus der Patentschrift US-A-4 344 206 ist ferner bekannt, dass mittels elastischen Elementen auch unerwünschte Bewegungen von Teilen einer Vorrichtung verhindert werden können, die der Montage einer Schiebetür dient.

    [0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Schallschutzvorrichtung für Systeme zu schaffen, die wenigstens ein bewegliches, insbesondere ein verschiebbares Teil aufweisen.

    [0007] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit den in Anspruch 1 angegebenen Massnahmen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen angegeben.

    [0008] Die für ein mechanisches System mit wenigstens einem beweglichen Teil vorgesehene Schallschutzvorrichtung verhindert die Übertragung von störenden Schallwellen von diesem System auf ein benachbartes System. Derartige mechanische Systeme bestehen z.B. aus einer Schiene, in der ein mit einer Schiebetür oder einer Trennwand verbundenes Laufwerk verschiebbar gelagert ist. Die Schiene wird mittels der Schallschutzvorrichtung z.B. an der Decke eines Raumes oder an einem Schrankoberboden befestigt.

    [0009] Die Schallschutzvorrichtung, die zusammen mit dem mechanischen System ein Schwingungssystem bildet, ist derart ausgestaltet, dass die Resonanzfrequenz des Schwingungssystems ausserhalb des Frequenzbereichs liegt, innerhalb dem ein ungedämpftes System störende Schallwellen erzeugt. Schallwellen ausserhalb des Resonanzbereichs werden in der Schallschutzvorrichtung an zwei seriell geschalteten Reflexionsstellen reflektiert.

    [0010] Die Schallschutzvorrichtung besteht vorzugsweise aus zwei an einem Montagekörper zu befestigenden Winkelelementen, die je über eine schallweiche, elastische Schicht mit einem Mittelstück verbunden sind, an dem das mechanische System aufgehängt wird. Die Winkelelemente und das Mittelstück sind vorzugsweise derart ausgestaltet, dass durch diese ein Druck auf die schallweiche Schicht ausgeübt wird, so dass langfristig verhindert wird, dass sich die mit einem Klebstoff befestigte schallweiche Schicht vom Mittelstück sowie dem zugehörigen Winkelelement ablösen kann. In einer bevorzugten Ausgestaltung wird zudem verhindert, dass sich das Mittelstück vollständig von den Winkelelementen lösen kann, wenn die schallweiche Schicht bei einem Brandfall geschmolzen wird.

    [0011] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt :
    Fig. 1
    eine Schallschutzvorrichtung 1 in einer bevorzugten Ausgestaltung,
    Fig. 2
    die Schallschutzvorrichtung 1 gemäss Fig. 1 aufgesetzt auf eine zur Führung eines Laufwerks vorgesehene Schiene 5,
    Fig. 3
    die mit Halterippen 34 versehene Schallschutzvorrichtung 1 gemäss Fig. 1.


    [0012] Fig. 1 zeigt eine Schallschutzvorrichtung 1, die zur Befestigung eines mit einem beweglichen, insbesondere einem verschiebbaren Teil versehenen mechanischen Systems dient. Das mechanische System besteht z.B. aus einer Schiene 5, die über die Schallschutzvorrichtung an einem Montagekörper befestigt wird und einem in der Schiene 5 geführten Laufwerk, durch das eine Schiebetür oder ein Trennelement verschiebbar gehalten ist.

    [0013] Die Schallschutzvorrichtung 1, durch die durch das bewegliche Teil verursachte Schwingungen stark gedämpft und zum Teil reflektiert werden, besteht aus einem schallharten, vorzugsweise aus Metall bestehenden Mittelstück 3 und zwei schallharten, vorzugsweise aus Metall bestehenden Winkelelementen 2a, 2b.

    [0014] Das Mittelstück 3 weist eine mit dem mechanischen System, z.B. mit der Schiene 5, verbindbare Basisplatte 31 auf, die zwei Flügelstücke 32a, 32b miteinander verbindet, welche je über eine schallweiche, elastische Schicht 4a bzw. 4b mit einem Seitenteil 22a bzw. 22b eines Winkelelementes 2a bzw. 2b verbunden sind. Die Winkelelemente 2a, 2b weisen nebst dem Seitenteil 22a bzw. 22b ein Basisteil 21a, 21b auf, das mit dem Montagekörper verbindbar ist.

    [0015] Die montierte Schallschutzvorrichtung erweitert ein daran angeschlossenes mechanisches System zu einem Schwingungssystem mit wenigstens einer Resonanzfrequenz, die unterhalb des Bereichs der Frequenzen störender Schallanteile liegt, die beim Verschieben des beweglichen Teils entstehen können. Abgestimmt wird das Schwingungssystem durch entsprechende Wahl der Beschaffenheit und der Abmessungen der beiden schallweichen Schichten 4a, 4b, die vorzugsweise aus einem hochwertigen Gummi bestehen und mittels einem Klebstoff mit dem betreffenden Flügelstück 32a bzw. 32b und dem Seitenteil 22a bzw. 22b verbunden sind.

    [0016] Die Resonanzfrequenz des Schwingungssystems ergibt sich aus der Wurzel der Federkonstante der Schallschutzvorrichtung 1 geteilt durch die Wurzel der Masse des daran befestigten Systems. Vorzugsweise wird vorgesehen, dass die entstehende Flächenpressung der schallweichen Schichten 4a, 4b im Bereich von 2 kg/cm2 bis 4 kg/cm2 liegt.

    [0017] Durch die Wahl eines schallweichen Materials für die Schichten 4a, 4b ergeben sich an den Übergängen zwischen den schallweichen Schichten 4a, 4b und den schallharten Flügelstücken 32a, 32b sowie den schallharten Seitenteilen 22a bzw. 22b zwei Reflexionsstellen an denen ausserhalb des Resonanzbereichs des Schwingungssystems liegende Schallwellen reflektiert werden, so dass durch die Schallschutzvorrichtung eine doppelte akustische Isolation des mechanischen Systems bewirkt wird. Die Grösse der Reflexion hängt dabei vom Verhältnis der Schallhärten bzw. der Schallwiderstände der an die Reflexionsstelle angrenzenden Materialien, der Wellenlänge und der Schalldichte ab. Stoffe mit hohem Schallwiderstand sind schallhart. Stoffe mit geringem Schallwiderstand sind schallweich. Der Schallwiderstand bzw. die Schallhärte ergibt sich dabei aus dem Produkt der Materialdichte und der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Schalls innerhalb dem betreffenden Material.

    [0018] Sowohl die mit dem Mittelstück 3 verbundenen Flügelstücke 32a, 32b als auch die mit den Winkelelementen 2a, 2b verbundenen Seitenteile 22a, 22b sind vorzugsweise derart gegeneinander geneigt, dass die schallweichen Schichten 4a, 4b bei einer Auslenkung des Mittelstücks 3 in Richtung der Schwerkraft gleichzeitig auf Scherung und auf Druck belastet werden. Durch Scherbewegungen können tieffrequente Schwingungen hoher Amplitude ausgeführt werden. Durch gleichzeitigen Druck wird das schallweiche Material in der vorgegebenen Form gehalten und ferner ein Ablösen (z.B. Abscheren) der Schichten 4a, 4b verhindert. Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung erlaubt daher die Verwendung von elastischen Materialien mit geringem Schallwiderstand.

    [0019] In Fig. 2 sind die wesentlichen Abmessungen (Höhen h, Breiten b, Längen 1 und Dicken d) der in den Indizes bezeichneten Elemente der Schallschutzvorrichtungen zeichnerisch hervorgehoben. Dabei ist ersichtlich, dass das Mittelstück 3 und die Winkelelemente 2a, 2b in Richtung der Schwerkraft derart gegeneinander verschoben sind, dass beim Auftreten von Schwingungen das Mittelstück 3 nicht an den Montagekörper und die Winkelelemente 2a, 2b nicht an die Schiene 5 anstossen können. Die Flügelstücke 32a, 32b und die Seitenteile 22a bzw. 22b sind in Bezug auf die Richtung der Schwerkraft stark geneigt (in der beispielsweisen Ausgestaltung um 30° bzw. 35°), so dass bei einer Belastung der Schallschutzvorrichtung entsprechend hohe Kraftvektoren entstehen, durch die die schallweichen Schichten 4a, 4b auf Scherung und Druck belastet werden.

    [0020] Durch eine Neigung bzw. ein gegenseitiges Überlappen der Seitenteile 22a bzw. 22b und der Flügelstücke 32a, 32b kann zudem bewirkt werden, dass die Flügelstücke 32a, 32b des Mittelstücks 3 nach einem Schmelzen der schallweichen Schichten 4a, 4b durch die Seitenteile 22a bzw. 22b der Winkelelemente 2a, 2b gehalten werden, so dass das gegebenenfalls mit einem schweren beweglichen Teil versehene mechanische System auch im Brandfall mit dem Montagekörper verbunden bleibt.

    [0021] Ein Ablösen der schallweichen Schichten 4a, 4b während der Belastung kann ferner weitgehend verhindert werden, indem ein bevorzugter Verlauf der Schichten 4a, 4b an deren Enden gewählt wird. Dabei wird vorzugsweise ein stetig gegen die Auflageflächen konvergierender Verlauf gewählt, so dass unter Belastung entlang den schallweichen Schichten 4a, 4b ein gleichmässiger Spannungsverlauf resultiert. Das Material der schallweichen Schichten 4a, 4b liegt vorzugsweise derart an den mit dem Mittelstück 3 verbundenen Flügelstücken 32a, 32b und den mit den Winkelelementen 2a, 2b verbundenen Seitenteilen 22a, 22b an, dass sich die Enden der schallweichen Schichten 4a, 4b, vorzugsweise dem Verlauf der Form eines Zylinders folgend, praktisch bis zum Abschluss stetig verjüngen. Bei der Herstellung, die bevorzugt durch Vulkanisieren erfolgt, werden die Gummischichten daher der Einfachheit halber durch Körper begrenzt, die die Form eines Zylinders aufweisen (siehe Fig. 1, Kreise k1 und k2).

    [0022] Die Schallschutzvorrichtungen 1 können zur Verbindung von beliebigen mechanischen Systemen mit einem Montagekörper verwendet werden. Aufgrund der geringen Abmessungen können die Schallschutzvorrichtungen 1 vorteilhaft zur Montage von Schienen 5 (siehe Fig. 2) verwendet werden, entlang denen ein eine Schiebetür oder ein Trennelement tragendes Laufwerk geführt ist.

    [0023] Die Schallschutzvorrichtung 1 kann mit einfachen Massnahmen montiert werden. Die Basisplatte 31 des Mittelstücks 3 und das Basisteil 21a, 21b jedes Winkelelementes 2a, 2b weisen vorzugsweise Durchlässe 32a, 23b; 33 auf, durch die Befestigungsschrauben führbar sind, die mit dem Montagekörper und der Schiene verbunden werden.

    [0024] Bei der in Fig. 1 gezeigten Schallschutzvorrichtung 1 ist das Mittelstück 3 nach oben geöffnet ausgerichtet. Möglich ist jedoch auch, das Mittelstück 3 nach unten geöffnet anzuordnen. Ein nach unten geöffnetes Mittelstück 3 könnte dabei in der Form einer Schiene 5 ausgestaltet sein, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist.

    [0025] Fig. 3 zeigt die Schallschutzvorrichtung 1 gemäss Fig. 1, bei der die einander zugewandten Seiten des Mittelstücks 3 und der Winkelelemente 2a, 2b mit Halterippen 34 versehen sind. Die Halterippen 34, deren Höhe im Bereich von 1/10 mm bis etwa 5 mm liegen kann und die gerade oder schräg von unten nach oben verlaufen, dienen der Fixierung der elastischen Schichten 4a bzw. 4b und/oder der formschlüssigen Verbindung des Mittelstücks 3 und der Winkelelemente 2a, 2b, sobald sich eine der elastischen Schichten 4a bzw. 4b lösen sollte, wodurch eine erhöhte Sicherheit erzielt wird. Die Rippen 34 können auch kürzer oder ein- oder mehrfach unterbrochen sein.


    Ansprüche

    1. Schallschutzvorrichtung (1) zur Befestigung eines mit einem beweglichen, insbesondere einem verschiebbaren Teil versehenen mechanischen Systems an einem Montagekörper, insbesondere an einem Schrankoberboden (201), an einer Decke oder an einer Seitenwand, wobei eine mit dem mechanischen System verbindbare Basisplatte (31) eines schallharten Mittelstücks (3) zwei Flügelstücke (32a, 32b) miteinander verbindet, die je über eine schallweiche, elastische Schicht (4a, 4b) mit einem Seitenteil (22a, 22b) eines schallharten Winkelelementes (2a, 2b) verbunden sind, das ein mit dem Montagekörper verbindbares Basisteil (21a, 21b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die mit dem Mittelstück (3) verbundenen Flügelstücke (32a, 32b) als auch die mit den Winkelelementen (2a, 2b) verbundenen Seitenteile (22a, 22b) derart gegeneinander geneigt sind, dass die schallweichen Schichten (4a, 4b) bei 'einer Auslenkung des Mittelstücks (3) in Schwerkraftrichtung stets auf Scherung und auf Druck belastet werden.
     
    2. Schallschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschaffenheit und die Abmessungen der beiden schallweichen Schichten (4a, 4b) unter Berücksichtigung der Neigung der Flügelstücke (32a, 32b) und der Seitenteile (22a, 22b) derart gewählt ist, dass die montierte Schallschutzvorrichtung das mechanische System zu einem Schwingungssystem erweitert, dessen Resonanzfrequenz unterhalb des Frequenzbereichs störender Schallanteile liegt.
     
    3. Schallschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Mittelstück (3) verbundenen Flügelstücke (32a, 32b) und die mit den Winkelelementen (2a, 2b) verbundenen Seitenteile (22a, 22b) derart gegeneinander geneigt sind, dass das Mittelstück (3) nach einem Schmelzen der schallweichen Schichten (4a, 4b) durch die Winkelelemente (2a, 2b) in Schwerkraftrichtung gehalten wird.
     
    4. Schallschutzvorrichtung nach Anspruch 1, 2, oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schallweichen Schichten (4a, 4b) aus Gummi bestehen und/oder mittels einem Klebstoff mit den Flügelstücken (32a, 32b) und den Seitenteile (22a, 22b) verbunden sind.
     
    5. Schallschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der schallweichen Schichten (4a, 4b) derart an den mit dem Mittelstück (3) verbundenen Flügelstücken (32a, 32b) und den mit den Winkelelementen (2a, 2b) verbundenen Seitenteilen (22a, 22b) anliegt, dass sich die Enden der schallweichen Schichten (4a, 4b) vorzugsweise dem Verlauf der Form eines Zylinders folgend praktisch bis zum Abschluss stetig verjüngen.
     
    6. Schallschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelelemente (2a, 2b) mit einer Decke oder einer Wand und das Mittelstück (3) mit einer Schiene 5 verbunden ist, entlang der ein eine Schiebetür oder ein Trennelement tragendes Laufwerk geführt ist.
     
    7. Schallschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisplatte (31) des Mittelstücks (3) und das Basisteil (21a, 21b) jedes Winkelelementes (2a, 2b) mit Durchlässen (32a, 23b; 33) versehen sind, durch die Befestigungsschrauben führbar sind.
     
    8. Schallschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (3) relativ zu den Winkelelementen (2a, 2b) nach unten oder nach oben ausgerichtet ist.
     
    9. Schallschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (3) Bestandteil der Schiene (5) ist.
     
    10. Schallschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die schallweichen Schichten (4a, 4b) einwirkende Flächenpressung im Bereich von 2 kg/cm2 bis 4 kg/cm2 liegt.
     
    11. Schallschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels den schallweichen Schichten (4a, 4b) miteinander verbundenen Seiten des Mittelstücks (3) und der Winkelelemente (2a, 2b) mit Halterippen (34) versehen sind.
     


    Claims

    1. Sound insulation device (1) for connecting a mechanical system comprising a moveable, particularly a laterally slideable element with a mounting body, particularly a top cover of a wardrobe (201), a ceiling or a sidewall, wherein a base plate (31) of a sound hard middle part (3), which is connectable to the mechanical system, connects two wing elements (32a, 32b) with each other, each of said wing elements (32a, 32b) being connected over a sound soft elastic layer (4a, 4b) with a side part (22a, 22b) of a sound hard angle element (2a, 2b) comprising a base part (21a, 21b) which is connectable to the mounting body, characterised in that the wing elements (32a, 32b) connected to the middle part (3) as well as the side parts (22a, 22b) connected to the angle elements (2a, 2b) are inclined towards each other in such a way, that the sound soft layers (4a, 4b) are stressed in view of shearing and pressure during a movement of the middle part (3) in direction of gravitational force.
     
    2. The sound insulation device (1) as claimed in claim 1, wherein the constitution and size of the two sound soft layers(4a, 4b) are selected with regard to the inclination of the wing elements (32a, 32b) and the side parts (22a, 22b) in such a way, that the installed sound insulation device (1) expands the mechanical system to an oscillation system with a resonant frequency lying below the frequency range of disturbing sound signals.
     
    3. The sound insulation device (1) as claimed in claim 1 or 2, wherein the wing elements (32a, 32b) connected to the middle part (3) and the side parts (22a, 22b) connected to the angle elements (2a, 2b) are inclined towards each other in such a way, that the middle part (3) is held by the angle elements (2a, 2b) in direction of gravitational force after the sound soft layers (4a, 4b) are melted.
     
    4. The sound insulation device (1) as claimed in claim 1, 2 or 3, wherein the sound soft layers (4a, 4b) consist of rubber and/or are connected by means of an adhesive to the wing elements (32a, 32b) and to the side parts (22a, 22b).
     
    5. The sound insulation device (1) according to one of the claims 1 to 5, wherein the material of the sound soft layers (4a, 4b) fits on to the wing elements (32a, 32b) of the middle part (3) and the side parts (22a, 22b) of the angle elements (2a, 2b) in such a way, that the end parts of the sound soft layers (4a, 4b) preferably follow the form of a cylinder thereby getting continuously thinner towards the end.
     
    6. The sound insulation device (1) according to one of the claims 1 to 5, wherein the angle elements (2a, 2b) are connected to a ceiling or a wall and the middle part (3) is connected to a rail (5), along which a running mechanism (6) carrying a sliding door or a sliding separation element is guided.
     
    7. The sound insulation device (1) according to one of the claims 1 to 6, wherein the base plate (31) of the middle part (3) and the base part (21a, 21b) of each angle element (2a, 2b) is equipped with openings (32a, 23b; 33) through which mounting screws can be guided.
     
    8. The sound insulation device (1) according to one of the claims 1 to 7, wherein, relative to the angle elements (2a, 2b), the middle part (3) is directed downwards or upwards.
     
    9. The sound insulation device (1) according to one of the claims 1 to 8, wherein middle part (3) is part of the rail (5).
     
    10. The sound insulation device (1) according to one of the claims 1 to 9, wherein the surface pressure on the sound soft layers (4a, 4b) is in the range from 2 kg/cm2 to 4 kg/cm2.
     
    11. The sound insulation device (1) according to one of the claims 1 to 10, wherein the sides of the middle parts (3) and angle elements (2a, 2b), which are connected by the sound soft layers (4a, 4b), are equipped with holding strips (34).
     


    Revendications

    1. Dispositif insonorisant (1) pour fixer un système mécanique pourvu d'une partie mobile, en particulier coulissante, à une armature, en particulier à un dessus d'armoire (201), à un plafond ou à un mur latéral, dans lequel une plaque de base (31), pouvant être relie au système mécanique, d'une pièce centrale (3) à haute raideur acoustique relie entre elles deux ailes (32a, 32b), qui sont chacune relies par une couche élastique à faible raideur acoustique (4a, 4b) à une partie latérale (22a, 22b) d'un élément angulaire (2a, 2b) à haute raideur acoustique qui présente une partie de base (21a, 21b) pouvant être relie à l'armature, caractérisé en ce que aussi bien les ailes (32a, 32b) relies à la pièce centrale (3) que les parties latérales (22a, 22b) reliées aux éléments angulaires (2a, 2b) sont inclinés les uns par rapport aux autres de telle façon que les couches à faible raideur acoustique (4a, 4b) sont toujours sollicitées en cisaillement et en pression lors d'une déviation de la pièce centrale (3) dans le sens de la gravité.
     
    2. Dispositif insonorisant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la nature et les dimensions des deux couches à faible raideur acoustique (4a, 4b) sont choisies en tenant compte de l'inclinaison des ailes (32a, 32b) et des parties latérales (22a, 22b) de telle façon que le dispositif insonorisant monté transforme le système mécanique en un système vibratoire, dont la fréquence de résonance se situe en dessous de la plage de fréquences de fractions de sons gênantes.
     
    3. Dispositif insonorisant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les ailes (32a, 32b) reliées à la pièce centrale (3) et les parties latérales (22a, 22b) reliées aux éléments angulaires (2a, 2b), sont inclinées les unes par rapport aux autre de telle façon que la pièce centrale (3) après une fusion des couches à faible raideur acoustique (4a, 4b) est maintenue par les éléments angulaires (2a, 2b) dans le sens de la gravité.
     
    4. Dispositif insonorisant selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les couches à faible raideur acoustique (4a, 4b) sont constituées de caoutchouc et/ou sont relies aux ailes (32a, 32b) et aux parties latérales (22a, 22b) au moyen d'un adhésif.
     
    5. Dispositif insonorisant selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le matériau des couches à faible raideur acoustique (4a, 4b) est en appui sur les ailes (32a, 32b) reliées à la pièce centrale (3) et sur les parties latérales (22a, 22b) reliées aux éléments angulaires (2a, 2b) de telle façon que les extrémités des couches à faible raideur acoustique (4a, 4b) diminuent de manière continue presque jusqu'à la fin, en suivant de préférence la courbe de la forme d'un cylindre.
     
    6. Dispositif insonorisant selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les éléments angulaires (2a, 2b) sont relis à un plafond ou à un mur et la pièce centrale (3) est relie à un rail 5, le long duquel est guidé(e) une porte coulissante ou un mécanisme portant un élément de séparation.
     
    7. Dispositif insonorisant selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la plaque de base (31) de la pièce centrale (3) et la partie de base (21a, 21b) de chaque élément angulaire (2a, 2b) sont pourvues de trous (32a, 23b ; 33) par lesquels peuvent être introduites des vis de fixation.
     
    8. Dispositif insonorisant selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la pièce centrale (3) est orientée vers le bas ou vers le haut par rapport aux éléments angulaires (2a, 2b).
     
    9. Dispositif insonorisant selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la pièce centrale (3) fait partie intégrante du rail (5).
     
    10. Dispositif insonorisant selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la pression surfacique agissant sur les couches à faible raideur acoustique (4a, 4b) est comprise dans la plage de 2 kg/cm2 à 4 kg/cm2.
     
    11. Dispositif insonorisant selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les côtés de la pièce centrale (3) et des éléments angulaires (2a, 2b) reliés ensemble au moyen des couches à faible raideur acoustique (4a, 4b) sont pourvus de nervures d'accrochage (34).
     




    Zeichnung