(19)
(11) EP 1 163 411 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.08.2003  Patentblatt  2003/32

(21) Anmeldenummer: 99923392.7

(22) Anmeldetag:  23.03.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04H 6/04
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE9900/870
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 0005/7003 (28.09.2000 Gazette  2000/39)

(54)

ANORDNUNG ZUR SICHERUNG EINES FAHRZEUG-ABSTELLPLATZES

DEVICE FOR SECURING A VEHICLE PARKING AREA

DISPOSITIF POUR PROTEGER UNE AIRE DE STATIONNEMENT DE VEHICULE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.12.2001  Patentblatt  2001/51

(73) Patentinhaber: Kötter, Wilfried
48282 Emsdetten (DE)

(72) Erfinder:
  • Kötter, Wilfried
    48282 Emsdetten (DE)

(74) Vertreter: Habbel, Ludwig (Lutz), Dipl.-Ing. et al
Habbel & Habbel, Patentanwälte, Am Kanonengraben 11
48151 Münster
48151 Münster (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 130 353
DE-A- 19 532 738
EP-A- 0 295 222
FR-A- 2 725 741
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Aus der DE 41 16 236 A1 ist eine gattungsfremde Anordnung als Sektionalschiebewand bekannt, die z. B. als Garagentor ausgestaltet ist deren horizontal verfahrbare, senkrechte Wandelemente beispielsweise von der stimseitig vorgesehenen Garagentoröffnung um die Ecke geführt sind, so daß bei Öffnung des Garagentors diese Wandelemente innen neben die Seitenwand der Garage verfahren werden. Es handelt sich bei diesen Wandelementen also lediglich um eine bestimmte Ausbildung eines Garagentores.

    [0003] Ein Nachteil der dabei vorgesehenen Garage ist ihre notwendige, feste Errichtung: ein transportables Magazin ist nicht vorgesehen. Wo beispielsweise aus baurechtlichen Gründen keine Garage errichtet werden darf, stehen Fahrzeuge häufig der Witterung oder dem Vandalismus ungeschützt ausgesetzt auf dem Stellplatz. Weiterhin ist in vielen Anwendungsfällen ein Witterungsschutz nicht erforderlich, beispielsweise in Parkhäusern, Tiefgaragen u. dgl., wo jedoch ein Sichtschutz oder ein Schutz für Vandalismus gewünscht wird. Bei derartigen Anwendungsfällen ist die Errichtung einer eigenen gemauerten Garage auf dem Fahrzeugstellplatz aus baurechtlichen Gründen und aufgrund der vorhandenen Platzverhältnisse nicht möglich.

    [0004] Ein weiterer Nachteil der gattungsfremden Anordnungen, bei denen eine fest errichtete Garage vorgesehen ist, besteht in dem vergleichsweise hohen Preis einer derartigen Garage, wobei ein Ortswechsel des Benutzers zwangsweise dazu führt, daß dieser die Garage zurücklassen muß.

    [0005] Aus der EP 130 353 A2 ist eine gattungsgemäße Anordnung bekannt, deren horizontal verfahrbare Wandung faltenbalgartig zusammengeschoben werden kann und senkrechte Abschnitte aufweist, welche die einzelnen Falten bilden. Wie bei der vorgenannten DE 41 16 236 A1 ist eine Führung parallel zur Seitenwand innerhalb des Gehäuses vorgesehen: dort neben der Garagenwand, hier als zwei jeweils scherengitterartige Führungen, welche die beiden Seitenwandungen geradlinig neben den beiden Seiten im Magazin führt.

    [0006] Ein Nachteil dieser Anordnung ist ein vergleichsweise hoher Platzbedarf der Wandung im Magazin, und daraus resultieren vergleichsweise große Abmessungen des Magazins. Der verbleibene Stellplatz für das Kraftfahrzeug ist bei vorgegebener Grundfläche, z. B. auf dem Boden eines Parkhauses eingezeichneten Parkflächen, entsprechend gering. Wenn, um diesen Nachteil zu auszugleichen, das Innere des Magazins als Stellfläche verfügbar gemacht wird, so ist die im Magazin untergebrachte Antriebs- und Führungsmechanik für die Wandelemente möglicherweise gegen Beschädigungen suboptimal geschützt, und das auf den Stellplatz und in das Magazin einfahrende Fahrzeug kann eventuell gegen die zusammengefaltete Wandung geraten und diese beschädigen bzw. selbst beschädigt werden.

    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Anordnung dahingehend zu verbessern, daß diese mit vergleichsweise geringen Kosten einen grundsätzlichen Schutz des auf dem Abstellplatz befindlichen Fahrzeuges ermöglicht und möglichst vielseitig aufstellbar ist.

    [0008] Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

    [0009] Die Erfindung schlägt mit anderen Worten drei Maßnahmen vor:

    Erstens, dass die Abschnitte der Wandung als vergleichsweise steife Wandelemente ausgebildet sind. Hierdurch ist nicht nur ein Witterungsschutz erzielbar, sondern auch ein Vandalismusschutz.

    Zweitens, dass die Wandelemente in einer Führung verschiebbar geführt sind. Hierdurch können Führungen verwendet werden, wie z. B. Schienen oder Nuten, die einerseits bodenoder deckennah angeordnet werden und andererseits sich selbst nicht bewegen, so dass scherengitterartige oder ähnliche be-wegliche Führungsmittel vermieden werden können, die zu Beschädigungen am Fahrzeug oder Verletzungen der Benutzer führen können.

    Drittens, dass die Führung, zickzack-, schnecken- oder mäanderförmig über die Grundfläche des Magazins verläuft. Hierdurch wird die Platzausnutzung innerhalb des Magazins optimiert, z. B. gegenüber einer geradlinigen Linearführung der Wandung. Das Magazin kann dementsprechend klein dimensioniert sein und eine große freie, als Stellplatz für das Fahrzeug nutzbare Fläche ermöglichen. Dies ermöglicht eine Aufstellung auch auf begrenzten bereits vorhandenen Plätze, z. B. in Parkhäusern oder Tiefgaragen.



    [0010] Die transportable Anordnung kann einerseits dort, wo baurechtlich die Errichtung einer Garage unzulässig ist, aufgestellt werden. Sie kann weiterhin aufgrund ihrer geringen Abmessungen den Stellplatz innerhalb eines Parkhauses, einer Tiefgarage od. dgl. schützen, und sie kann zudem aufgrund ihrer transportablen Ausgestaltung auch nacheinander an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden.

    [0011] Zu diesem Zweck ist eine flexible Wandung vorgesehen, die aus einem Magazin ausgefahren werden kann, in dem ausgefahrenen Zustand den Stellplatz umgibt, wobei dieser ausgefahrene Zustand die Gebrauchsstellung der Anordnung darstellt, während in der Ruhestellung, in der ein Schutz des Stellplatzes nicht benötigt wird, die flexible Wandung platzsparend in einem Magazin aufbewahrt ist. In dieser Ruhestellung wird der geschlossene und großvolumige optische Eindruck einer freistehenden Garage vermieden.

    [0012] Vorteilhaft kann das Magazin eine Stirn- oder Längsseite der den Stellplatz umgebenden Wandung bilden, so daß einerseits der Platzbedarf für die Aufstellung der Anordnung vergleichsweise klein gehalten werden kann und andererseits das Magazin dadurch noch weiter verkleinert werden kann, daß die im Magazin aufzunehmenden Wandelemente nur die verbleibenden Wandungen bilden müssen, die nicht durch das Magazin selbst gebildet sind.

    [0013] Vorteilhaft können die flexiblen Wandelemente in einer oberen und einer unteren Schiene geführt werden, um eine definierte Anordnung der den Stellplatz umgebenden Wandungen zu gewährleisten. Die oberen Führungsschienen können insbesondere dann, wenn die erfindungsgemäße Anordnung innerhalb eines Gebäudes oder einer vergleichbaren Struktur, wie beispielsweise in einem Carport, angeordnet werden soll, von der dort vorhandenen Konstruktion abgehängt werden. Zu diesem Zweck können vorteilhaft höheneinstellbare Abhänger vorgesehen sein, die auf einfache Weise eine an die örtlichen Verhältnisse angepaßte und exakt waagerechte Anordnung der oberen Führungsschiene ermöglichen.

    [0014] Vorteilhaft kann das Magazin als allseitig geschlossener Behälter ausgebildet sein, um erstens einen Schutz für die im Magazin aufbewahrten Wandelemente zu bilden und um zweitens einen Verletzungsschutz zu bieten, während die Wandelemente aus dem Magazin ausgefahren oder in das Magazin eingefahren werden, und um drittens einen Schutz für den Stellplatz zu bilden, der als feste Wand die übrigen mobilen Wandungen ergänzt.

    [0015] Vorteilhaft können die Wandelemente als schmale, aufrecht angeordnete Leisten ausgebildet sein, die auf einem flexiblen Flächenelement befestigt sind. Gegenüber beispielsweise horizontal verlaufenden Wandelementen, die notwendigerweise flexibel sein müßten, können daher vergleichsweise steife Wandelemente verwendet werden, die einen guten Vandalismusschutz bieten. Die Anordnung derartiger Wandelemente auf einem flexiblen Flächenelement, beispielsweise auf einem textilen Gewebe, ermöglicht starke Abwinklungen der einzelnen Flächenelemente gegeneinander, so daß ein nahezu frei wählbarer Bahnverlauf für die Führungen dieser Wandelemente ermöglicht wird. Ein derartig frei wählbarer Verlauf, beispielsweise mit sehr engen Biegeradien, ermöglicht die optimal platzsparende Unterbringung der Wandelemente im Magazin.

    [0016] Alternativ zu einem derartigen gemeinsamen Trägerelement für die beweglichen Wandelemente kann vorgesehen sein, sämtliche Wandelemente separat in den Führungsschienen zu führen und lediglich im Bereich der Führungsrollen oder an anderen wenigen Stellen horizontal miteinander zu verbinden, so daß die Wandelemente, auch wenn sie aus einer Vielzahl einzelner Leisten bestehen, als eine Gesamtheit gehandhabt werden können. Die mechanische Stabilität der durch die Wandelemente gebildeten Wandung kann jedoch durch das flexible Flächenelement verbessert werden, das bei Belastungen einer einzelnen Leiste eine Kraftverteilung auf die benachbarten Leisten und eine Stützwirkung durch diese benachbarten Leisten ermöglicht.

    [0017] Es kann vorgesehen sein, oberhalb der verfahrbaren Wandelemente fest installierte Wandelemente anzuordnen. In diesem Fall kann die Antriebsleistung für die verfahrbaren Wandelemente minimiert werden, da die verfahrbaren Wandelemente so niedrig wie möglich bemessen und dementsprechend leicht sein können, um das Einfahren eines Fahrzeuges auf den Stellplatz unterhalb der fest installierten Wandelemente gerade noch zu ermöglichen. Für den Benutzer kann eine Zugangstür in Form eines schwenkbaren Abschnittes innerhalb dieser fest installierten Wandelemente vorgesehen sein.

    [0018] Vorteilhaft kann eine dachartige obere des Stellplatzes vorgesehen sein, so daß insbesondere bei Aufstellung im Freien ein Witterungsschutz für das Fahrzeug ermöglicht wird. Zudem wird Vandalismus durch auf den Stellplatz geworfene Gegenstände auf diese Weise vermieden. Eine flache, im wesentlichen horizontale Gestaltung dieser Abdeckung ermöglicht deren platzsparende und optisch unauffällige Anordnung.

    [0019] Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, das Magazin zweiteilig auszugestalten. In Abhängigkeit von der Länge der benötigten mobilen Wandung kann daher vorgesehen sein, entweder nur einen Teil eines derartigen Magazins zu verwenden, wenn beispielsweise in einem Parkhaus eine Seiten- und eine Stirnwand des Stellplatzes ohnehin durch eine gemauerte Wandung des Parkhauses abgeschlossen ist. Zwei derartige Magazine nebeneinandergestellt könnten demgegenüber zur Aufnahme einer insgesamt ausreichenden Anzahl von Wandelementen dienen, um einen ansonsten ungeschützten Stellplatz vollständig mit Hilfe der Wandelemente umranden zu können.

    [0020] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen im folgenden näher erläutert. Dabei zeigt
    Fig. 1
    eine schematische perspektivische Ansicht auf eine Anordnung zur Sicherung eines Fahrzeugstellplatzes,
    Fig. 2
    eine schematische, ebenfalls perspektivische Ansicht eines Magazinrahmens und
    Fig. 3
    ein ebenfalls pespektivisches, schematisch dargestelltes zweites Ausführungsbeispiel.


    [0021] In Fig. 1 ist mit 1 allgemein ein Stellplatz bezeichnet, der als Parkplatz für ein Fahrzeug vorgesehen ist. Am rückwärtigen Stirnende dieses Stellplatzes 1 ist ein zweiteiliges Magazin 2 vorgesehen, wobei das Magazin verfahrbare Wandelemente 3 beinhaltet, die teilweise aus dem Magazin 2 herausgefahren dargestellt sind.

    [0022] Die Wandelemente 3 sind in einer oberen Führungsschiene 4 geführt und aufgehängt und in einer unteren Führungsschiene 5 geführt. Die untere Führungsschiene 5 kann mit dem Boden verschraubt und verdübelt sein, während die obere Führungsschiene 4 an nicht dargestellten Abhängern aufgehängt sein kann, wobei diese Abhänger an einer Geschoßdecke od. dgl. befestigt sein können. Für die Aufstellung im Freien können separate Stützen für die obere Führungsschiene 4 vorgesehen sein, die beispielsweise schräg oder torbogenartig verlaufen, so daß ein möglichst breiter Freiraum zur Auffahrt auf den Stellplatz 1, beispielsweise von der vorderen Stimseite aus, gegeben ist.

    [0023] Das Magazin 2 ist zweiteilig ausgestaltet, wobei in jedem der beiden Teile etwa die Hälfte der insgesamt für die Umrandung des Stellplatzes 1 erforderlichen Wandelemente 3 angeordnet ist. Wenn der Stellplatz beispielsweise ohnehin an eine vorhandene Seitenwand anschließt, kann vorgesehen sein, lediglich einen Teil des Magazins 2 zu verwenden, so daß die Wandelemente 3 lediglich eine Seitenwand und eine Stirnwand des Stellplatzes 2 umgeben. Die Zweiteiligkeit erleichtert zudem den Transport und die Aufstellung durch das geringere Gewicht des einzelnen Magazinteils.

    [0024] Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß jeweils mehreren Wandelementen 3 jeweils eine gemeinsame Aufhängung zur Führung in den Führungsschienen 4 und 5 zugeordnet ist. Ermöglicht wird dies dadurch, daß die einzelnen Wandelemente 3 auf einen gemeinsamen flexiblen Träger in Form eines textilen Gewebes aufgeklebt sind, so daß die einzelnen Wandelemente 3 zwar gegeneinander beweglich gelagert sind, jedoch so stabil miteinander verbunden sind, daß nicht jedes einzelne Wandelement 3 aufgehängt und geführt sein muß.

    [0025] Alternativ zu derart schmalen, jeweils gegeneinander beweglichen, einzelnen Wandelementen 3 kann vorgesehen sein, vergleichbar mit einem Sektionaltor breitere Platten zu verwenden, die zickzackartig oder flach hintereinander in dem Magazin aufbewahrt werden können. Dabei kann ggf. vorgesehen sein, diese einzelnen Sektionen lediglich an ihren Aufhängungen miteinander zu verbinden, so daß zwar der Montageaufwand reduziert wird, aber dennoch sämtliche Sektionen einer derartigen Sektionalwandung gemeinsam aus dem Magazin 2 herausgezogen oder in das Magazin 2 zurückgezogen werden können.

    [0026] Aus Fig. 2 ist der grundsätzliche Aufbau eines Magazins 2 ersichtlich: Das Magazin 2 verfügt über einen Rahmen 6 und eine obere Deckelplatte 7, wobei durch Distanzbolzen unterhalb der Deckelplatte 7 eine Führungskulisse 8 gehaltert ist.

    [0027] Die Führungskulisse 8 kann beispielsweise in Form einer Platte ausgebildet sein, in welche eine z. B. mäanderförmig oder schneckenförmig verlaufende Nut eingefräst ist, so daß die in das Magazin 2 eingezogenen Wandelemente 3 entsprechend diesem Nutverlauf geführt sind.

    [0028] Grundsätzlich kann ein Magazin 2 entsprechend Fig. 2 als offene Rahmenkonstruktion ausgebildet sein; vorteilhaft ist jedoch eine allseitige, kastenartige Verkleidung des Magazins 2 vorgesehen. Das Magazin 2 kann lose aufgestellt sein. Vorteilhaft ist es jedoch im Untergrund verankert, beispielsweise mit Hilfe von Dübeln.

    [0029] Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Anordnung zur Sicherung eines Stellplatzes, wobei im Gegensatz zu Fig. 1 ein einteilig ausgestaltetes Magazin 2 dargestellt ist, welches sich jedoch ebenfalls über die gesamte Breite des Stellplatzes erstreckt. Die beweglichen Wandelemente 3 sind vergleichsweise niedrig ausgestaltet, so daß eine vergleichsweise schwache Antriebsleistung ausreicht, um die Wandelemente 3 zu handhaben und auch bei Aufstellung im Freien und entsprechenden Windlasten eine zuverlässige Beweglichkeit der Wandelemente 3 sichergestellt ist.

    [0030] Ein ausreichend großer Raum innerhalb der Anordnung, die es dem Fahrzeugführer bequem ermöglicht, sich innerhalb der Anordnung aufzuhalten, wird durch zusätzliche, fest installierte Wandelemente 9 ermöglicht, die oberhalb der beweglichen Wandelemente 3 angeordnet sind. Damit der Benutzer den Stellplatz nicht nur gebückt betreten oder verlassen kann, ist innerhalb der fest installierten Wandelemente 9 ein schwenkbeweglicher Abschnitt 10 als Tür vorgesehen.

    [0031] Sowohl beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 als auch dem der Fig. 3 kann zusätzlich zu der senkrechten, den Stellplatz umgebenden Wandung eine obere Decke vorgesehen sein, die den Schutz des abgestellten Fahrzeuges vervollkommnet.

    [0032] Die Betätigung der Wandelemente 3 zum Ein- oder Ausfahren aus dem Magazin 2 kann vorteilhaft elektromotorisch erfolgen, insbesondere mit Hilfe einer Fernbedienung. Aus Sicherheitsgründen und für Anwendungsfälle ohne elektrische Energieversorgung kann alternativ oder ergänzend ein Antrieb mittels Handkurbel vorgesehen sein.

    [0033] Die einzelnen Wandelemente 3 können vorteilhaft in Form von Strangpreßprofilen aus Aluminium ausgebildet sein, so daß gleichzeitig ein geringes Gewicht und eine hohe mechanische Stabilität sowie eine Witterungsbeständigkeit gegeben ist.

    [0034] Die dargestellte Anordnung zur Sicherung eines Stellplatzes kann auch von Laien in kurzer Zeit und auf einfache Weise montiert und in Betrieb genommen werden.


    Ansprüche

    1. Anordnung zur Sicherung eines Fahrzeug-Abstellplatzes, mit einer zwischen einer Gebrauchs- und einer Ruhestellung horizontal verfahrbaren aufrechten Wandung und einem Magazin
    wobei die Wandung in ihrer Gebrauchsstellung den Abstellplatz umgibt,
    und wobei die Wandung in ihrer Ruhestellung in dem als transportable Einheit ausgebildeten Magazin aufbewahrbar ist,
    und wobei schmale, aufrecht angeordnete Abschnitte der Wandung zueinander winkelbeweglich sind,
    und wobei das Magazin Führungen zur platzsparenden Anordnung der Wandelemente aufweist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Abschnitte der Wandung als vergleichsweise steife Wandelemente (3) ausgebildet sind,
    und dass die Wandelemente (3) in einer Führung verschiebbar geführt sind
    wobei die Führung zickzack-, schnecken- oder mäanderförmig über die Grundfläche des Magazins (2) verläuft.
     
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (2) eine Stirn- oder Längsseite der Wandung bildet.
     
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch höhenverstellbare Abhänger, an denen eine obere Führungsschiene (4) für die Wandelemente (3) aufgehängt ist.
     
    4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (2) als allseitig geschlossener Behälter ausgebildet ist.
     
    5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandelemente (3) auf einem flexiblen Flächenelement befestigt sind.
     
    6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung oberhalb der verfahrbaren Wandelemente (3) fest installierte Wandelemente aufweist.
     
    7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine obere, den zumindest größten Teil des Stellplatzes (1) überdachende Decke.
     
    8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (2) zweiteilig ausgestaltet ist und in beiden Teilen jeweils ein separater Abschnitt, der durch die Wandelemente (3) zu bildenden Wandung aufgenommen ist.
     


    Claims

    1. Arrangement for securing a motor vehicle parking place, with upright walling which can be displaced between a use and a resting position, and a storage means,
    in which arrangement the walling when in the use position surrounds the parking place,
    and in which arrangement the walling, when not in use, may be stored in the storage means, which is constructed as a transportable unit,
    and in which arrangement narrow, upright portions of the walling can be displaced at angles to one another,
    and in which arrangement the storage means incorporates guides for compact arrangement of the wall elements,
    characterised in that,
    the portions of the walling are constructed as relatively rigid wall elements (3),
    and in that the wall elements (3) can be displaced in a guide which runs zigzag-, involute- or meander-fashion over the bottom surface of the storage means (2).
     
    2. Arrangement in accordance with claim 1, characterised in that the storage means (2) forms a front or long side of the walling.
     
    3. Arrangement in accordance with claim 1 or 2 characterised by vertically adjustable suspension members, on which an upper guide rail (4) for the wall elements (3) is suspended.
     
    4. Arrangement in accordance with one of the foregoing claims, characterised in that the storage means (2) is constructed as a container closed on all sides.
     
    5. Arrangement in accordance with one of the foregoing claims, characterised in that the wall elements (3) are fastened on a flexible surface element.
     
    6. Arrangement in accordance with one of the foregoing claims, characterised in that the walling above the horizontally displaceable wall elements (3) incorporates fixed wall elements.
     
    7. Arrangement in accordance with one of the foregoing claims, characterised by a cover spanning at least the largest part of the parking place (1).
     
    8. Arrangement in accordance with one of the foregoing claims, characterised in that the storage means (2) is designed in two parts and a separate portion of the walling to be formed by the walling elements (3) is stored in each of the two parts.
     


    Revendications

    1. Configuration destinée à sécuriser l'emplacement de parking d'un véhicule, comportant une paroi verticale déplaçable horizontalement entre une position opérationnelle et une position de repos, et un magasin,
    sachant que la paroi en position opérationnelle entoure l'emplacement de parking,
    et sachant que la paroi en position de repos peut se ranger dans le magasin conformé en unité transportable,
    et sachant que des segments étroits de la paroi, agencés verticalement, se laissent déplacer en angle les uns par rapport aux autres,
    et sachant que le magasin présente des guides destinés à agencer les éléments-paroi de façon à gagner de la place,
    caractérisée en ce que
    les segments de la paroi sont configurés sous forme d'éléments-paroi (3) relativement rigides,
    et en ce que ces éléments-paroi (3) peuvent se déplacer guidés par une coulisse,
    sachant que cette coulisse présente un tracé en zigzag, en vis sans fin ou en méandres sur la surface de base du magasin (2).
     
    2. Configuration selon la revendication 1, caractérisée en ce que le magasin (2) forme un côté frontal ou longitudinal de la paroi.
     
    3. Configuration selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par des moyens de suspension réglables en hauteur auxquels est accroché un rail de guidage supérieur (4) pour les éléments-paroi (3).
     
    4. Configuration selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le magasin (2) est configuré sous forme de conteneur fermé sur tous ses côtés.
     
    5. Configuration selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments-paroi (3) sont fixés sur un élément de surface flexible.
     
    6. Configuration selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la paroi située au-dessus des éléments-paroi (3) déplaçable présente des éléments-paroi installés fixes.
     
    7. Configuration selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par un plafond de couverture, recouvrant au moins la plus grande partie de l'emplacement de parking (1).
     
    8. Configuration selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le magasin (2) est configuré en deux parties et que chacune de ces parties loge un segment séparé de la paroi à former au moyen des éléments-paroi (3).
     




    Zeichnung