[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackung zur gepolsterten, versandgeeigneten stoßgeschützten
Unterbringung von Verpackungsgut, umfassend eine Außenverpackung, eine an Innenmaße
der Außenverpackung angepaßte Innenverpackung, umfassend ein Basiselement, das einen
aus faltbarem Material bestehenden Zuschnitt aufweist, mit einem eine Auflage- und
Anlagefläche für das Verpackungsgut bildenden Basisabschnitt, einen an dem Verpackungsgut
anschmiegend angreifenden, aus flexiblem straffbarem Flächenmaterial gebildeten elastischen
Polster- und Halteabschnitt, das Verpackungsgut, das zwischen dem elastischen Polster-
und Halteabschnitt und dem Basisabschnitt mittels des geelastischen strafften Polster-
und Halteabschnitts gehalten ist, und eine das Verpackungsgut an dessen der Auflage-
und Anlagefläche zugewandten Seite gegen die Innenwand der Außenverpackung stoßschluckend
abfedernde, federelastische Polsterung mit wenigstens einem Polsterabschnitt, der
an dem Basiselement angeordnet ist und durch wenigstens ein Bestandteil der Innenverpackung
bildendes Spannmittel gegen Rückstellkraft verdrängt gehalten wird, sowie Distanzelemente,
die den Basisabschnitt innerhalb der Umverpackung festlegen. Es handelt sich um eine
Verpackung, in der an der Innenverpackung festgelegtes Verpackungsgut im Abstand von
den Wandflächen der Außenverpackung, die durch eine Umverpackung oder Umhüllung gebildet
ist, zu halten ist. Ein Polsterteil ist federnd an der Innenverpackung angeordnet,
wobei sich das Verpackungsgut in der Außenverpackung in einer Art aufgehängten oder
schwebenden Anordnung befindet, die durch elastisch nachgebende, das Verpackungsgut
umgebende, stoßschluckende Polstermittel, einschließlich des elastischen Polster-/Halteabschnittes,
bestimmt ist. Verpackungen, die Innenverpackungen dieser Art aufweisen, dienen zum
Verpacken von insbesondere bruch- und/oder stoßempfindlichen Gegenständen, wie zum
Beispiel Glas, elektronischen Einzelteilen oder Komponenten wie PC-Laufwerken.
[0002] Eine gattungsgemäße Verpackung mit Innenverpackung ist aus US 5 678 695 bekannt.
Dort weist ein Zuschnitt zwei flügelartige Klappen auf, die an einen Basisabschnitt
angelenkt sind und an denen eine Spannfolie befestigt ist. Verpackungsgut wird zwischen
Basisabschnitt und Spannfolie gesetzt und dadurch eingespannt und fixiert, daß die
Spannfolie gespannt wird, indem die beiden Flügelklappen unter den Basisabschnitt
geschlagen werden. Um im eingeklappten Zustand mittels der Flügelklappen eine federelastische,
stoßschluckende Polsterung zu bilden, sind Flügelklappenteile, die senkrecht zu dem
Basisabschnitt hochgestellt werden, mit besonderen Faltabschnitten angelenkt. Diese
Polsterung behindert das Spannen der Spannfolie. Die Verpackung neigt zum selbsttätigen
Auffalten. Erst in ihrem Sitz in einer zugehörigen Umverpackung ist das Verpackungsgut
unverlierbar untergebracht. Die stoßschluckende Abfederung in der Umverpackung hängt
in nicht gewünschtem Maß von dem Gewicht des Verpackungsguts ab. Das Beschicken der
Verpackung ist mühsam. Die Spannfolie muß zunächst gehoben werden, um das Verpackungsgut
in einen begrenzten Aufnahmeraum zwischen Basisabschnitt und Spannfolie einschieben
zu können. Die Herstellung ist zeit- und arbeitsaufwendig. Die Verpackung muß mit
Zuschnitt und Spannfolie individuell an jedes zu verpackende Einzelstück angepaßt
werden. Auch muß die Spannfolie auf das Format des Zuschnitts zugeschnitten und an
diesem in individuellem Spannabstand zwischen den Befestigungsstellen befestigt werden.
Man erkennt, daß die Verpackung für eine automatisierte Massenproduktion nicht geeignet
ist.
[0003] Aus EP 0 403 514 ist eine Verpackung mit einer membranartigen Polsterung bekannt,
die in einer Außenverpackung erzeugt wird. Das Verpackungsgut wird zwischen mit Folie
bespannten Rahmenelementen schwebend gehalten. Auch ist es aus DE 298 19 694.8 bekannt,
in einer Umverpackung Verpackungsgut zwischen einer relativ festen Fläche eines Wellpappezuschnittes
und einer membranartigen Folie anzuordnen. Die genannten Verpackungen sind herstellungstechnisch
relativ aufwendig, wobei sie nur mit mehreren vorzufertigenden Einzelteilen zu handhaben
sind. Dadurch ist insbesondere der Materialaufwand hoch, und die Geschwindigkeit des
Verpackungsvorgangs ist beeinträchtigt. Wie auch bei US 5 678 695 können wirksame
oder vollständig ausgebildete Polsterelemente erst durch Einsetzen von auf aneinander
angepaßten, separaten Verpackungsteilen in eine Umverpackung hergestellt werden.
[0004] Eine Verpackung gemäß FR 2 668 450 A1 umfaßt eine geschlossene Umspannung zur Fixierung
von Verpackungsgut in einer V-förmigen Aufnahme, die nur für spezielle Verpackungsgegenstände
mit rundförmigem Querschnitt geeignet ist. Die V-förmige Auflagefläche erlaubt keine
allgemein zufriedenstellende und keine von der Gestalt des Verpackungsgegenstandes
unabhängige Anlage. Sie bildet einen relativ steifen Boden. Anders als die gattungsgemäße
Verpackung weist die Verpackung gemäß FR 2 668 450 keine einer Umverpackung zugeordneten
Polstermittel auf. Insbesondere für gewichtsmäßig schweres Verpackungsgut besteht
die Gefahr, daß sich die Umspannung löst und/oder der Verpackungsgegenstand nicht
ausreichend sicher gehalten wird.
[0005] Aus WO 90 09316 A sind kontinuierlich hergestellte Verpackungen bekannt, die dadurch
erzeugt werden, daß jeweils auf einen flachliegenden Zuschnitt ein Satz von Artikeln
aufgesetzt und mit möglichst steifer, im Haltezustand unelastischer Umhüllung an dem
Zuschnitt festgesetzt wird. Die Umhüllung wird durch ein schraubenförmig um Artikel
und Zuschnitt gewickeltes Folienband hergestellt. Bei solchen Verpackungen, die nicht
gattungsgemäß sind, kommt es darauf an, eine Endverpackung mit großer Festigkeit zu
erhalten. Es handelt sich um eine Bündelfestigkeit, die in ausreichend steifer, insoweit
unelastischer Verbindung zwischen Verpackungsgut und Zuschnitt bestehen muß. In Abhängigkeit
von der Stärke der verwendeten Folie muß die Bündelfestigkeit durch das Maß von Überlappungsgrad
und Lagenzahl der schraubenförmigen Umwicklung erzeugt werden. Die Umwicklung muß
derart straff sein, daß sie die Artikel und den Zuschnitt wie in einer Schrumpfumhüllung
aneinander preßt. Gegebenenfalls muß an den Endseiten der Umwicklung eine besondere
Einschrumpfung durch ein besonders großes Maß der Rückverformung von Folie vorgesehen
werden. Man erkennt, daß die Artikel in solchen Endverpackungen ungepolstert gebündelt
sind und per se besonders fest und bruchsicher sein müssen.
[0006] Gemäß EP 0 765 809 A1 ist es bekannt, eine Materialbahnrolle mit einer Verpackungsbahn
einzuwickeln. Bei sich drehender Materialbahnrolle wird die Verpackungsbahn schraubenlinienförmig
gewickelt, wobei Überlappungsbereiche miteinander verklebt werden. Der Durchmesser
der einzuwickelnden Rolle muß gemessen und zur Steuerung eines Verpackungsbahnspenders
genutzt werden, um sicherzustellen, daß die Wickelbahn auch bei langen einzuwickelnden
Rollen überlappt. An den Enden der zu verpakkenden Rolle, die von der schraubenlinienförmigen
Umwicklung freizuhalten sind, werden besondere Kantenwickel angebracht. Auch eine
solche Verpackung, in der die Umwicklung durch einen eng angelegten, unelastischen
Festigkeitsmantel bestimmt ist, ist als solche zur gepolsterten Unterbringung von
Verpackungsgut nicht geeignet. An den Rollenenden ist durch mehrlagige Umwicklung
lediglich ein Kantenschutz für die per se bruchsichere, zur Ummantelung zu drehende
Rolle vorgesehen.
[0007] Insbesondere kommt es in der Praxis auf möglichst hohe Verpackungsgeschwindigkeit
am Packplatz an, die Verpackung soll einfach und kostengünstig sein, und das Verpakken
einer Vielzahl von unterschiedlichen Gegenständen soll mit gleichem Verpackungstyp
möglich sein. Dabei soll das zu verpackende Gut zudem gegen Stoßbeschädigung besonders
sicher sein. Diesen Anforderungen werden die bekannten Verpackungen nicht gerecht.
[0008] Der Erfindung liegen die Ziele zugrunde, eine Verpackung der genannten Art zu schaffen,
deren Innenverpackung mit möglichst geringem Materialeinsatz hinsichtlich Geschwindigkeit
und Kosten der Herstellung, Verwendbarkeit auch für sehr unterschiedlich geformte
Gegenstände, einfacher Handhabung und Stoßschutz insbesondere auch für sehr empfindliche
bzw. zerbrechliche Teile verbessert sein soll.
[0009] Erfindungsgemäß werden die genannten Ziele in Verbindung mit den Merkmalen der eingangs
genannten Verpackung dadurch erreicht, daß der elastische Polster- und Halteabschnitt
durch einen geschlossenen, wenigstens eine Windung aufweisenden Wickel gebildet ist,
der anschmiegend um einen Kern gelegt ist, der wenigstens einen Teil des Verpackungsguts,
des Basiselements und der federelastischen Polsterung umfaßt und das Verpackungsgut
unverlierbar hält, wobei der Wickel mit stoßschluckender Elastizität straff geschlossen
ist und wenigstens ein Teil der federelastischen Polsterung an der in die Außenverpackung
einsetzbaren und in diese eingesetzten Innenverpackung dadurch unter Vorspannung gehalten
wird, daß der Wickel als Spannmittel wenigstens an einem der Polsterabschnitte der
federelastischen Polsterung derart angreift, daß der jeweilige Polsterabschnitt gegen
Rückstellkraft verdrängt gehalten wird. Die federelastischen, mit Rückstellkraft beaufschlagten
Polsterabschnitte sind zusätzlich zu dem an dem Verpackungsgut anliegenden elastischen
Wickelabschnitt vorgesehen. Sie bilden im Zusammenwirken mit dem Wickel integrierte
Polsterelemente der Innenverpackung, die das Verpackungsgut weitgehend unabhängig
von Größe und Gestalt desselben abfedern. Die Polsterabschnitte bilden mit dem Basisabschnitt
eine stoßschluckende Polsterung. Im Zusammenwirken mit vorgespanntem Polsterabschnitt
und Folienelastizität wird der Innenverpackung eine innere, stoßabsorbierende Elastizität
verliehen. Das heißt, daß der Wickel aus Folienmaterial oder dergleichen nicht nur
jeden Polsterabschnitt vorspannt, sondern auch mit der gezielt vorgesehenen stoßabsorbierenden
Dehnung des Folienmaterials in Kombination mit dem vorgespannten Polster zusammenwirkt.
Im Stoßfall kann eine stoßschluckende, das Verpackungsgut haltende Dehnung der Folie
in der Größenordnung von z.B. 4 cm erzielt werden. Der Verpackungswickel bildet eine
geschlossene Einheit. Durch die Integration der mehrseitig abfedernden bzw. haltenden
Mittel entfallen besondere, herkömmlich zuzuordnende Gegenpolster, Zusatzpolster od.dgl.
Elemente. Mit relativ wenig Zuschnittmaterial und dünnem flexiblem Flächenmaterial
erreicht man unter Vermeidung herkömmlich aufwendiger Vorkonfektionierung eine die
Innenverpackung bildende preisgünstige Verpackungseinheit. Diese ist mit dem stoßgeschützt
und unverlierbar eingeschlossenen Verpackungsgut zur Bildung der Gesamtverpackung
für sich allein handhabbar.
[0010] Das gleiche Basiselement ist für Verpackungsgüter mit sehr unterschiedlichen Formen,
Gewichten und/oder belastbaren Wickelquerschnitten verwendbar ist. Dies erlaubt die
fortlaufende maschinelle Herstellung der Verpackungen in großer Stückzahl ohne Betriebsunterbrechungen
und/oder Umrüstungen auch dann, wenn die zur Massenproduktion aufeinanderfolgend zu
umwickelnden Verpackungsgüter mit unterschiedlicher Form, Eigenschaft und Beschaffenheit
dem Herstellungsprozeß zugeführt werden. Im ganzen werden erhebliche Material- und
Kosteneinsparungen erzielt.
[0011] Für die Zwecke der Erfindung ist als Folienmaterial jedes dünnflächige, anschmiegend
an den zu umwickelnden Kern anlegbare sowie spannbare und/oder Eigenspannung entwickelnde
Material geeignet. Insbesondere können als Wickelmaterial Kunststofffolien, aber auch
beschichtete oder unbeschichtete Papierbänder, Klebebänder und dergleichen Bänder
eingesetzt werden. Bevorzugt wird eine Stretchfolie verwendet, die nur in der Eigenüberlappung
selbsthaftende Eigenschaft aufweist.
[0012] In besonders vorteilhafter Ausgestaltung bilden die umwickelten, vorgespannten Polsterabschnitte
in wenigstens einer Dimension, insbesondere in Richtungen der Wickelachse, auch steife,
vorzugsweise säulenartige Distanzelemente zur Ausbildung eines Paßsitzes zwischen
Außenverpackung und Innenverpackung.
[0013] Zweckmäßig ist der Wickel in Längsrichtung länger als das Verpackungsgut, wobei er
sich in beiden von Verpackungsgut freien Endbereichen des Wickelkerns erstreckt. Dadurch
sind die Wickelendseiten vollständig geschlossen. Insbesondere relativ kleine und/oder
gewichtsmäßig schwere Verpackungsgegenstände sind sicher eingebettet.
[0014] In besonders vorteilhafter Erfindungsgestaltung ist der Wickel durch längs der Wickelachse
schraubenförmig gewickeltes Band- oder Streifenmaterial gebildet. Es entsteht ein
schlauchartiger Elastizitätswickel (Helixwickel) mit in Abhängigkeit von der Windungssteigung
flächig überlappenden Windungen. Vorzugsweise ist eine selbsthaftende, jedoch leicht
lösbare Überlappungsverbindung der Windungen vorgesehen. Der Helixwickel weist eine
Reihe von Vorteilen auf. Er wird bei seiner Herstellung in Richtung seiner Achse zunehmend
verlängert, so daß Verpackungsgut beliebiger Dimension einfach umwickelbar ist. Zweckmäßig
sind auch die Teile des Wickelkerns, die von dem Verpackungsgut frei bleiben, umwickelt.
Bahnmaterial relativ geringer Breite erlaubt eine materialsparende Wickelherstellung.
Der Wickel ist maschinentechnisch besonders einfach herstellbar. Durch die Wahl des
Überlappungsgrades kann, in Kombination mit dem vorgespannten Polster, die Halte-
und Elastizitätseigenschaft des Wickels eingestellt werden. Der Helixwickel kann in
relativ geringer Dicke hergestellt werden. Bei Verwendung von klar- oder durchsichtiger
Folie ist das Verpackungsgut im Wickel erkennbar. Selbst gewichtsmäßig relativ schwere
Verpackungsgegenstände werden in dem Helixwickel sicher gehalten. Auch läßt sich der
Helixwickel einfach durch Festlegung des einen Wickelendes fest und zuverlässig schließen.
Es läßt sich aber auch wieder öffnen und entwickeln, wobei das Bandmaterial erneut
zur Umwicklung nutzbar ist. Zweckmäßig ist das Wickelmaterial aus einer elastischen,
durchsichtigen Folie gebildet, die insbesondere aus Polyäthylen oder dergl. Material
besteht und damit sehr dünn vorgesehen werden kann. Besonders vorteilhaft ist es,
daß der Wickel aus einer in Bahn- bzw. Aufwickelrichtung vorgereckten, sich im Wickel
selbsttätig zusammenziehenden Bahnfolie gebildet werden kann. Die Dehnfähigkeit einer
solchen Stretchfolie beträgt ohne weiteres bis zu 400 %. Die Oberflächenhaftung ist
derart, daß auch bei relativ geringer Überlappung der Windungen ein dichter, straffer
Wickel gebildet wird, nämlich ein schlauchähnliches, über die gesamte Länge der Innenverpackung
sich erstreckendes Wickelelement mit einer Mehrzahl von unterschiedlichen Durchmessern.
Besonders vorteilhaft ist es, über den gesamten Wickelkern, zweckmäßig einschließlich
solcher Teile des Tragelements, die von dem Verpackungsgut frei bleiben, kontinuierlich
einen schraubenförmigen Wickel (Helixwickel) mit in Abhängigkeit von der Windungssteigung
flächig überlappenden Windungen vorzusehen, wobei das Material der Bahnfolie vorzugsweise
eine selbsthaftende, jedoch leicht lösbare Überlappungsverbindung der Windungen bewirkt.
Mittels eines solchen Helixwickels erfolgt eine besonders materialsparende Umwicklung
mit angepaßter stoßabsorbierender Elastizität und Haltekraft.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es auch, daß der Wickel aus einem Materialband gewickelt
werden kann, das bei jedem Wickeldurchmesser mit zumindest im wesentlichen gleicher
Straffkraft an den Wickelkern gelegt wird und damit unabhängig von Wickelquerschnitten
im wesentlichen die gleiche Halte-/Anlagekraft auf den Wickelkern - einschließlich
der Polsterelement-Vorspannung - ausübt, während die elastische Dehnfähigkeit zur
Stoßabsorption durch das Maß der Windungsüberlappung eingestellt bzw. gesteuert wird.
[0016] Die Helixwickel-Innenverpackung erlaubt eine gezielte Anpassung der Haltewiderstände
sowie der stoßabsorbierenden Elastizitätseigenschaft des Wickels insbesondere hinsichtlich
Größe und/oder des wirksamen Orts. Mit ein und derselben Folie werden unterschiedlichste
Verpackungsgüter nach Maßgabe ihres Gewichts und/oder ihrer örtlichen Druckbelastbarkeit
umspannt. Windungen mit relativ geringen oder gegebenenfalls auch den Wert null aufweisenden
Steigungswinkeln können an besonders belastbaren Querschnitten angebracht werden,
während in weniger oder nicht belastbaren Wikkelquerschnitten relativ große Windungssteigungen
vorgesehen werden können. Aufgrund einer Wickelanbringung an gezielt erfaßten Längsabschnitten
des Verpackungsguts läßt sich dieses bequem an einfachen Basis-/Tragelementen mit
insbesondere ebener oder membranartiger Auflagefläche ohne besondere Konturanpassung
von Aufnahmeräumen festlegen.
[0017] Mit dem Helixwickel ist eine universell verwendbare Verpackungsform erreicht, die
sich besonders gut zum Verpacken von in Massenproduktion hergestellten Teilen mit
großen Stückzahlen eignet. Insbesondere können Ersatzteile, die häufig sehr verschieden
sind, in großen Stückzahlen mittels der erfindungsgemäßen Innenverpackung verpackt
werden. Im ganzen werden erhebliche Material- und Kosteneinsparungen erzielt.
[0018] In der erfindungsgemäßen Wickelverpackung lassen sich nebeneinander und/oder übereinander
mehrere Verpackungsgegenstände unterbringen. Die Innenverpackung wird einfach durch
Festlegung des Wickelendes zusammengehalten und verschlossen. Im Unterschied zu bekannten
gattungsgemäßen Verpackungen entfällt die Anbringung von Klebestellen an Rahmen oder
Trägern.
[0019] Gemäß einer erfindungsgemäßen Gestaltung umfaßt die Innenverpackung nur einen einzigen
Zuschnitt aus Wellpappe od.dgl. Material, der zweckmäßig einen eine relativ feste
Anlagefläche bildenden, als solchen steifen, für verschiedenste Verpackungsgegenstände
zur Auflage geeigneten Auflageabschnitt aufweist.
[0020] Zweckmäßig ist der Polsterabschnitt durch einen an dem Zuschnitt zurückgeschlagenen
Klappenabschnitt gebildet, wobei zwischen dem Klappenabschnitt und dem ihn anlenkenden
Zuschnittsabschnitt ein spitzer, die Einklappung gegen elastische Rückstellkraft begrenzender
Winkel gebildet ist. Vorzugsweise ist die anlenkende Faltlinie mit besonderen, Rückstellkraft
erzeugenden Materialabschnitten ausgebildet.
[0021] Eine bevorzugte Ausgestaltung besteht darin, daß der Zuschnitt wenigstens im wesentlichen
rechteckig ist und an ihn wenigstens ein das federelastische Polsterelement bildender
Klappenabschnitt angelenkt ist. Vorzugsweise bilden im Paar gegenüberliegend angeordnete
Klappenabschnitte ein trapezförmiges, säulenartiges Profil. Dadurch wird auch der
Mittelbereich des Basiselements gegen Flächendurchbiegungen stabilisiert.
[0022] In besonderer erfindungsgemäßer Ausgestaltung wird wenigstens ein Polsterelement
im Bereich eines frei von dem Verpackungsgut bleibenden Wickelquerschnitts gebildet,
wobei ein solches Polsterelement vorzugsweise als an den Basisabschnitt der Verpakkung
angelenktes Wickel-Klappteil vorgesehen ist. Zweckmäßig ist ein Polsterelement-Klappteil
mit einer Faltlinie mittels des Wickels derart umwickelt, daß eine dem Aufklappen
des Wickel-Klappteils entgegenwirkende Rückstellkraft erzeugt ist.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung umfaßt der Wickel einen Innenwickel
und einen Außenwickel, wobei das Verpackungsgut zwischen dem Innenwickel und dem Außenwickel
angeordnet ist. Der Auflageabschnitt des Basiselements kann zweckmäßig durch ein über
einen Hohlraum gespanntes, dehnbares Flächenmaterial gebildet sein. Vorzugsweise wird
ein solcher Membran-Auflageabschnitt durch einen inneren Abschnitt des Wickels gebildet.
[0024] Um eine besonders große Belastbarkeit des Basiselements mit einem dennoch materialsparenden
Zuschnitt zu erreichen, ist in erfindungsgemäßer Ausgestaltung vorgesehen, daß das
Basiselement der Verpackung quer zum Trag- und Basisabschnitt angeordnete Aufstandselemente
sowie zusätzlich zu den Aufstandselementen wenigstens ein die Stützbelastbarkeit des
Tragabschnitts erhöhendes Stützelement umfaßt, das derart angeordnet und ausgebildet
ist, daß es sich im Eingriff mit einem zugeordneten Aufstandselement befindet, daß
eine Anlenkverbindung ausgebildet ist, mittels der das Stützelement an dem Tragabschnitt
verankert ist, und daß die Aufstands- und Stützelemente die mittels des Wickels gegen
federelastische Rückstellkraft verdrängt gehaltenen Polsterabschnitte bilden.
[0025] In besonderer Gestaltung umfaßt das Basiselement wenigstens ein Anlenkpaar von nebeneinander
angeordneten, in den Zuschnitt gestanzten, laschenartig aus der Zuschnittfläche um
parallele Anlenk-Faltlinien herausstellbaren Faltabschnitten, wobei der erste Faltabschnitt
des Anlenkpaares einen an den Tragabschnitt angelenkten Innenabschnitt, der ein Aufstandselement
bildet, sowie einen daran angelenkten Außenabschnitt, der ein Stützelement bildet,
aufweist, und wobei der zweite Faltabschnitt des Anlenkpaares einerseits an den Tragabschnitt
und andererseits an den Stützelement-Außenabschnitt des ersten Faltabschnitts angelenkt
ist, wobei der zweite Faltabschnitt einen die Anlenkverbindung herstellenden Halteabschnitt
umfaßt, der ein zu dem Aufstandselement und zu dem Stützelement quer gerichtetes Halteelement
bildet, und wobei der Zuschnitt vorzugsweise aus Wellenmaterial mit zu den Anlenk-Faltlinien
stehender Welle gebildet ist.
[0026] Auf die genannten und weitere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind Unteransprüche gerichtet, und besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausbildungsformen
und -möglichkeiten der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung der in der
schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Verpackung,
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Innenverpackung unter Verwendung des Zuschnitts gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Innenverpackung entsprechend Fig. 2 im Stadium des Wickelns,
- Fig. 4 bis 6
- in Draufsicht und Seitenansichten die Innenerpackung gemäß Fig. 2 in aufgerichtetem,
in zugehöriger Umverpackung eingesetztem Zustand,
- Fig. 7
- in Stapelanordnung drei der Fig. 2 entsprechende erfindungsgemäße Innenverpackungen
in zugehöriger Umverpackung,
- Fig. 8
- eine erfindungsgemäße Innenverpackung in Kombination mit besonders angepaßter Umverpackung,
- Fig. 9 und 10
- eine erfindungsgemäße Verpackung mit einem durch Innenwickel und Außenwickel gebildeten
Verpackungswickel mit zwischen den beiden Wickeln angeordnetem Verpackungsgut,
- Fig. 11
- einen Zuschnitt zur Bildung des Basiselementes der Innenverpackung gem. Fig. 9 und
10,
- Fig. 12A und 12B
- in schräger Unteransicht sowie in Profilansicht eine erfindungsgemäße Verpackung mit
durchtrennbarem Wickelabschnitt,
- Fig. 13A u.B
- eine erfindungsgemäße Wickel-Innenverpackung mit Zuschnitt (Fig. 13A),
- Fig. 14
- im Profilquerschnitt eine erfindungsgemäße Wickel-Innenverpackung mit Folieneinbettung
des Verpackungsguts,
- Fig. 15A
- einen Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Innenverpackung,
- Fig. 15B
- in axonometrischer Ansicht den Zuschnitt nach Fig. 15A in teilweise aufgerichtetem
Zustand,
- Fig. 15C
- eine mit dem Zuschnitt gemäß Fig. 15A und 15B gebildete erfindungsgemäße Innenverpackung,
- Fig. 16
- in Längsseitenansicht eine erfindungsgemäß gewickelte Innenverpackung mit besonderer
Wickelgestaltung im Schwerpunktbereich des Verpackungsguts,
- Fig. 17
- eine erfindungsgemäß gewickelte Verpackung mit besonderer Wickelgestaltung im Übergangsbereich
zwischen Zuschnitt und Verpackungsgut,
- Fig. 18
- in Draufsicht eine erfindungsgemäß gewickelte Verpackung mit besonderer Wickelgestaltung
an Ecken des Verpackungsguts,
- Fig. 19
- in Profil-Stirnansicht eine erfindungsgemäße Wickel-Innenverpackung mit durch Stummellaschen
gebildeten Stützelementen,
- Fig. 20
- in perspektivischer Schräg-Draufsicht das Verpackungselement gemäß Fig. 19,
- Fig. 21
- einen Zuschnitt zur Bildung eines Basiselements einer Fig. 19 und 20 entsprechenden
Verpackung,
- Fig. 22
- einen Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Wickel-Innenverpakkung mit besonderen Stützelementen
eines Basiselements,
- Fig. 23A
- die aus dem Zuschnitt gemäß Fig. 22 gebildete Wickel-Innenverpackung in Profil-Schnittansicht
entsprechend einer Linie A-A in Fig. 22,
- Fig. 23B
- die aus dem Zuschnitt gemäß Fig. 22 gebildete Innenverpackung in Profil-Schnittansicht
entsprechend einer Linie B-B in Fig. 22,
- Fig. 24
- eine Draufsicht auf die Verpackung gemäß Fig. 23A und 23B,
- Fig. 25
- die Verpackung gemäß Fig. 23A, 23B und 24 in Längsansicht gemäß Ansicht VII in Fig.
24 und
- Fig. 26
- einen Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Innenverpackung mit besonderer Ausführung
von Rückstellkraft erzeugenden Faltlinien.
[0027] Fig. 1 zeigt einen Zuschnitt 2.1, der zur erfindungsgemäßen Bildung von Innenverpakkungen
1, 11 gemäß Fig. 2 bis 7 Verwendung findet. Er bildet ein Basiselement 300 mit einem
Basisabschnitt 30, der als fester flächiger Anlage- und Auflageabschnitt vorgesehen
ist. An diesen sind mittels Faltlinien 23 über die Abschnittlänge durchgehende rechteckförmige
Klappenabschnitte 31 angelenkt. An die Breitseiten des Abschnittes 30 sind mittels
Faltlinien 24 rechteckige Zuschnittsfelder angelenkt, die Distanzabschnitte 32 bilden.
Diese stehen beidseitig über die Längsseiten des Abschnittes 30 etwas hervor. In den
Eckbereichen des Zuschnittes 2.1 sind an die Abschnitte 32 mittels Faltlinien 23 Eckfelder
angelenkt, die Klappenabschnitte 321 bilden. Der im ganzen im wesentlichen rechteckförmige
Zuschnitt 2.1 ist bezüglich seiner zueinander senkrechten Mitten-Hauptachsen 21 und
22 symmetrisch, und er besteht zweckmäßig zum Beispiel aus zweilagiger Wellpappe,
deren Welle W senkrecht zu der Längssymmetrieachse 21 gerichtet ist.
[0028] Zur Bildung der Verpackung 1 bleiben die Abschnitte 30 und 32 zunächst in einer Ebene
liegen, während die Abschnitte 31 und 321 der Klappenpaare unter den Basisabschnitt
30 bzw. unter die Distanzabschnitte 32 geschlagen werden. Es wird so ein in der Draufsicht
der Fig. 2 I-förmiger Körper 20 gebildet.
[0029] Zur Einklappseite hin sind die Faltlinien 23 durch eine Kerbe, Rillung oder dergleichen
geschwächt und so ausgebildet, daß zwischen jedem Klappenabschnitt 31, 321 und dem
zugehörigen anlenkenden Abschnitt 30, 32 ein spitzer, die Einklappung gegen elastische
Rückstellkraft begrenzender Winkel 43 gebildet ist, wie dies insbesondere aus Fig.
3, 4 und 6 ersichtlich ist. Mit mehrlagiger Wellpappe kann besonders ausgeprägte federelastische
Rückstellkraft erzeugt werden. Auch können die Faltlinien zum Erzeugen von elastischer
Rückstellkraft zweckmäßig besonders strukturiert werden, wie dies noch anhand Fig.
26 beschrieben wird.
[0030] Die Verpackung 1 wird weiter dadurch gebildet, daß auf den Basisabschnitt 30 Verpakkungsgut
9 aufgesetzt wird, und zwar im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 in Form von zwei in
Richtung der Symmetrieachse 21 nebeneinander angeordneten Teilen 91, 92, die auf einem
kleinen tablettartigen Block- oder Trägerabschnitt 90 angebracht sind.
[0031] Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, wird um das Verpackungsgut 9, das Basiselement
300 und die eingeschlagenen Klappenabschnitte 31, 321 ein vollflächig geschlossener
Wikkel gelegt. Dieser ist durch einen spiral-schraubenartigen Wickel 6 mit Folienband
610 gebildet, der als Helix-Wickel bezeichnet wird und das Verpackungsgut 9 auf dem
Basisabschnitt 30 festlegt und in der Verpackung 1 unverlierbar einschließt. Das Wickelmaterial
besteht aus einer durchsichtigen Folie. Die bandförmige Materialbahn 610 wird um den
Zuschnitt 2.1 in Form des Flachkörpers 20 mit zurückgeschlagenen Klappen 31, 321 sowie
das auf den Flachkörper 20 aufgesetzte Verpackungsgut 9 mit einer Mehrzahl sich randseitig
überlappender Windungen gewickelt. Der Flachkörper 20 bildet mit dem Verpackungsgut
9 den Wickelkern 10.
[0032] Die Bahn 610 besteht aus einem dünnen elastischen Folienmaterial, z. B. aus Polyäthylen
oder dergleichen Material. Die Folie ist zum Wickeln in Bahnrichtung vorgereckt.
[0033] Aufgrund der Vorreckung weist sie die Eigenschaft auf, daß sie sich nach Anlegen
der Umwicklung z.B. um bis zu 400 % in Bahnrichtung selbsttätig zusammenzieht. Die
Folie ist mit einer selbsthaftenden Oberfläche versehen, so daß im Wickel 6 überlappende
Folienflächen selbsthaftend und dicht aufeinanderliegen. Zum Beispiel beträgt die
Breite der Wickelbahn nur ca. ein Viertel der Länge des Zuschnitt-Wickelkerns 20.
[0034] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, befindet sich der innere Wickelanfang 62 der Folienbahn
610 an dem einen Distanzabschnitt 32, und das äußere Ende 63 der Wickelbahn 610 kommt
im Bereich des anderen Distanzabschnittes 32 zu liegen.
[0035] Man erkennt, daß, in Längsrichtung des Wickels 6 betrachtet, der umwickelte Zuschnittkörper
20 im Bereich der beiden Wickelstirnseiten länger als das Verpackungsgut 9 vorgesehen
ist, und zwar mit von dem Verpackungsgut 9 freibleibenden Teilen des Basisabschnittes
30 und mit den Abschnitten 32. Aufgrund der Wickelbelegung des Kerns 20 bis in die
Bereiche der Klappenabschnitte 32 hinein bildet der Wickel 6 um das Verpackungsgut
9 herum einen vollständig geschlossenen Wickelinnenraum. Solche Räume sind in Fig.
4, 5, 7 und 8 mit Bezugszeichen 66 versehen.
[0036] Während in Fig. 3 und 4 das Verpackungsgut 9 nur schematisch in Form eines Quaders
dargestellt ist, sind aus Fig. 2, 5 und 7 Beispiele für Verpackungsgegenstände 91
bis 96 mit sehr unterschiedlichen Querschnitten ersichtlich. Gemäß Fig. 5 liegt ein
kleiner Gegenstand 94, zum Beispiel ein elektronisches Bauelement, auf einem quaderförmigen
Gegenstand 93 auf. Gemäß Fig. 7 sind Gegenstände 95 nebeneinander auf dem Basisabschnitt
30 angeordnet, und der Gegenstand 96 weist Vertiefungen bzw. zurückspringende Oberflächen
auf. In jedem Fall zieht sich die Folie infolge der Vorreckung so stark zusammen,
daß sie selbsttätig anschmiegend und straff in die Zwischenräume und Vertiefungen
gelangt. Auf diese Weise sind die Verpackungsgegenstände in Räumen 65, 66 und 67 eingeschlossen,
die im wesentlichen den Gegenstandsquerschnitten entsprechen.
[0037] Zur Entnahme des Verpackungsgutes 9 kann der Helixwickel 6 bequem und ohne Zerstörung
entwickelt werden, und es ist auch möglich, nach einem solchen Entwickeln den Helixwickel
6 bzw. die Verpackung 1 erneut von Hand wieder herzustellen.
[0038] Die mittels des Helixwickels 6 straffe und elastische Einwicklung der Abschnitte
30 und 32 mit den zurückgeschlagenen Abschnitten 31 bzw. 321 bildet eine besondere
vorgespannte und geschlossene Polsterung 4 der erfindungsgemäß gestalteten Innenverpackung
1, 11 Durch die Umwicklung werden die Abschnitte 31, 321 gegen elastische Rückstellkraft
verdrängt, wodurch federnde, vorgespannte Polsterelemente 40 ausgebildet sind, die
ihrerseits bei Stoßbeanspruchung mit der Dehnelastizität der Folie zur Absorption
von Stoß zusammenwirken. Der Wickel 6 wird von innen heraus zusätzlich gestrafft.
Bereits ohne Umverpackung 12 bildet die erfindungsgemäße Wickelverpakkung 1 mit integrierten,
für sich funktionstüchtigen Polsterelementen 40 eine in sich geschlossene Verpackungseinheit.
Die Polsterabschnitte und die Folie 610 schließen Polsterräume 400 ein.
[0039] Gemäß Fig. 4 bis 7 sind die mit den zugehörigen Klappenabschnitten 321 eingewickelten
Abschnitte 32 gegenüber dem Basisabschnitt 30 um ca. 90° hochgestellt. Obwohl sich
die die Klappen 32 anlenkenden Faltlinien 24 parallel mit der liegenden Welle W des
Wellpappezuschnitts 2.1 erstrecken, wird die umwickelte Polsterklappe 32 gegen auffaltende
Rückstellkraft hochgestellt. Diese Rückstellkraft kann zweckmäßig durch die Umwicklung
im Bereich der Faltlinie 24 eingestellt bzw. vergrößert werden.
[0040] Wie insbesondere aus Fig. 3 und 6 ersichtlich, bilden die unter den Basisabschnitt
30 mittels des Wickels 6 gespannten Klappenabschnitte 31 Bodenpolster 41, die dem
das Verpackungsgut 9 überspannenden Wickelabschnitt 60 des Wickels 6 gegenüberliegen.
Durch den dreieckförmigen bzw. trapezförmigen Profilquerschnitt des über die gesamte
Länge des Basisabschnitts 30 sich erstreckenden Polsterhohlraums 400 entsteht in der
Wickeleinspannung eine den Abschnitt 30 festigende Versteifung. Im übrigen trägt die
zur Mittenlängsachse 21 bzw. Wickelachse 69 senkrechte Welle W des Zuschnitts 2.1
zur Versteifung des Basisabschnitts 30 mit der festen, ebenen Auflagefläche bei. Die
an der Unterseite des Basisabschnitts 30 über dessen Länge sich erstreckenden säulenartigen
Dreieck-/Trapezprofile bestimmen auch einen steifen Abstand der Innenverpackung 1
in Längsrichtung.
[0041] Funktion, Wirkung und Ausbildung der mit dem Wickel 6 zurückgeschlagenen und gespannt
gehaltenen Klappenabschnitte 321 entsprechen denen der Klappenabschnitte 31.
[0042] Mit um ca. 90° gegenüber dem Auflageabschnitt 30 hochgestellten Abschnitten 32 entsteht
ein U-Profil der in diesem Zustand mit dem Bezugszeichen 11 versehenen, geschlossenen
Innenverpackung. Diese kann als solche einfach in eine quaderförmige, gestrichelt
dargestellte Umverpackung 12 eingefügt werden. Die Dimensionen der Abschnitte 32 sowie
auch die Längsdimension des Auflageabschnitts 30 in Verbindung mit den Klappen 31,
321 bestimmen die an die Innenmaße der Umverpackung 12 angepaßten Einsatzmaße der
Wickelverpackung 11. Insbesondere bilden die Abschnitte 32 in Verbindung mit den vorgespannten
Polsterabschnitten 321 steife Distanzelemente, die das Verpackungsgut 9 paßgenau von
den Umgebungsflächen, nämlich den Wandflächen 124 der Umverpackung 12 distanzieren.
Die Polsterelemente 40 bilden den Verpakkungswickel 6 gegen die Wandflächen 124 abstützende,
Wickel-integrierte Seitenpolster 42. Die an dem Abschnitt 30 überstehende Ausbildung
der Breitklappen-Abschnitte 32 kann dazu genutzt werden, dem Wickel 6 im Bereich dieser
Klappen eine etwas höhere Folienspannung zu verleihen als im mittleren, das Verpackungsgut
9 aufnehmenden Bereich. Auch kann dadurch im Bereich des Basisabschnittes 30 die Steilheit
der Abspannung unabhängig von der Dimension der Abschnitte 32 vorgesehen werden.
[0043] Die unter Vorspannung gehaltenen Polsterungen 41, 42 der Verpackung 1 können zweckmäßig
und vorteilhaft mit besonderen zusätzlichen federelastischen Körpern 412 ausgestattet
werden, wie dies in Fig. 4 und 6 gestrichelt dargestellt ist. Die Federkörper 412
bestehen aus federelastischem Material, insbesondere aus Kunststoff wie Polyäthylen,
und sie sind im Ausführungsbeispiel als Rundprofilstäbe mit Kreisquerschnitt vorgesehen.
Sie sind zwischen dem Breitseitenabschnitt 32 und dem zugehörigen Eckabschnitt 321
sowie zwischen dem Basisabschnitt 30 und dem zugehörigen Längsseitenabschnitt 31 in
kraftschlüssiger Verbindung mit diesen Abschnitten eingefügt. Die federelastischen
Körper 412 können praktisch jeden gewünschten, an die Dimensionen des Polsterraums
400 angepaßten sowie den Polsterwiderstand wesentlich mit bestimmenden Profilquerschnitt
aufweisen. Zum Beispiel ist es zweckmäßig, gemäß Fig. 6 zwei kreisrunde Stabkörper,
die sich parallel mit den Klappenabschnitten erstrecken, in gegenseitiger Parallelanlage
zwischen den Klappenabschnitten 31 der Bodenpolsterung anzuordnen.
[0044] Aus Fig. 7 geht hervor, daß zweckmäßig mehrere der im Profil U-förmigen Verpackungen
11 im Stapel übereinander gesetzt und in dieser Stapelanordnung in eine Umverpackung
12 eingefügt werden können.
[0045] Fig. 8 zeigt eine erfindungsgemäße innere Wickelverpackung 11.1 in Kombination mit
einer besonders angepaßten Umverpackung 12.1. Die Wickelverpackung 11.1 weist im Unterschied
zu den Verpackungen gemäß Fig. 1 bis 7 keine Breitklappenabschnitte 32 auf. Die Umverpackung
12.1 ist mit nach innen um 180° umgeschlagenen Krempelwänden 122 ausgestattet, die
mit ihren Längsrändern auf der Wickelverpackung 11.1 in den beiden schmalseitigen
Randbereichen des Auflageabschnitts 30 federnd zu stehen kommen. So erfolgt eine besondere
Fixierung in der Höhendimension der Gesamtverpackung.
[0046] Fig. 9 und 10 zeigen in Längsansicht und Draufsicht eine erfindungsgemäß gestaltete
Innenverpackung 1 mit quaderförmigem Verpackungsgut 9. Die Einspannung ist durch einen
geschlossen gehaltenen Doppelwickel 6 gebildet, in den das Verpackungsgut 9 eingespannt
ist. Ein ein Tragelement bildendes Basiselement 300.1 ist durch ein übliches Krempeltray
gebildet, dessen Zuschnitt 2 aus Fig. 11 ersichtlich ist.
[0047] Krempelwände 126 bilden besonders steife, zur Umwicklung mit dem Innenwickel 6.1
geeignete Wände. Um das Tray-Basiselement 300.1 besonders zu versteifen, sind breitseitig
eingekrempelte Querabschnitte 127 vorgesehen, um über den umwickelten Querschnitt
des Tray-Behältnisses Versteifungselemente zu erhalten. Die Doppelwickel-Verpackung
1 ist in eine Umverpackung 12.1 eingesetzt, die in Fig. 9 gestrichelt dargestellt
ist. Die breitseitigen Wände des Tray-Basiselementes 300.1 sind fest mit Distanz-Wänden
128 verbunden, die in der Umverpackung 12.1 eine angepaßte Höhenfixierung zwischen
Bodenfläche und Deckenfläche der Um Verpackung 12.1 bilden.
[0048] Das Basiselement 300.1 wird zunächst in den Helix-Innenwickel 6.1 eingewickelt. Dessen
Wickelanfang 62 liegt im Bereich der einen Stirnseite des Tragelements 300.1, und
der Wickel erstreckt sich bis in den Bereich 630 an der anderen Stirnseite. So wird
zunächst die Öffnungsseite des Tragelements 300.1 mit einer ebenen Folienfläche überspannt.
Diese bildet als Aufnahme- und Auflageabschnitt 6.10 einen Basisabschnit 3 für das
Verpackungsgut 9. Die verwendete Folienbahn 610 weist eine derart eingestellte Dehnungseigenschaft
auf, daß das Verpackungsgut 9 schwebend von dem membranartigen Baissabschnitt 3 durch
Bildung eines konkaven Hüllenabschnitts aufgenommen wird. Das Basiselement 300.1 bildet
einen Hohlraum, über den die gedehnte Folie 610 als Helixwickel 6 gespannt wird. Während
der Innenwickel eine membranartige Flächenauflage für das Verpackungsgut bildet, ist
der Außenwickel als Wickel gewickelt, der der Stoßabsorption mit ausreichender Dehnelastizität
genügt und das Verpackungsgut fixiert.
[0049] Das auf dem Innenwickel 6.1 abgelegte Verpackungsgut 9 wird mit einem Außenwickel
6.2 gleichermaßen schrauben-spiralförmig umwickelt, wie dies zuvor beschrieben worden
ist. Dabei werden Innenwickel 6.1 und Außenwickel 6.2 mit ein und demselben Folienband
610 gewickelt, so daß über die Länge des Basiselements 300.1 der das Verpackungsgut
9 straff und dehnelastisch einschließende Doppelwickel 6 ausgebildet wird. Das Ende
63 des Außenwickels 6.2 kommt im Bereich der Stirnseite des Basiselements 300.1 zu
liegen, in dem auch der Wickelanfang 62 liegt. Während der Innenwickel 6.1 mit positiver
Steigung gewickelt wird, wird der Außenwickel mit negativer Steigung gewickelt.
[0050] Man erkennt, daß auch im Ausführungsbeispiel der Fig. 9 die Wickelstirnseiten dadurch
vollständig geschlossen werden, daß die stirnseitigen Bereiche des Innenwickels 6.1
unmittelbar von den stirnseitigen Windungen des Außenwickels 6.2 umwickelt sind.
[0051] In den folgenden Ausführungsbeispielen werden für entsprechende Teile, die bereits
anhand der Fig. 1 bis 11 beschrieben worden sind, gleiche Bezugszeichen verwendet,
wobei zur unterscheidenden Zuordnung zu den einzelnen Figuren auch mit Punkt abgesetzte
Zusatzziffern verwendet werden.
[0052] Eine erfindungsgemäße Innenverpackung 1 gemäß Fig. 12A und 12B umfaßt einen durchtrennbaren
Spannabschnitt 6.5. Dieser verbindet zwei im Paar gegeneinander eingeschlagene, berührungslos
einander zugewandte Polsterelement-Klappenabschnitte 31. Eine Besonderheit besteht
darin, daß der Helixwickel 6 im Bereich der freien Klappenränder an der Verpackungsunterseite
mit den Klappen 31 verbunden ist, und zwar mit quer zum umwickelten Querschnitt sich
erstreckenden Schweiß-Klebenähten 33. Diese verschweißende Klebung, die nach dem Anbringen
des Helixwickels 6 vorgesehen wird, wirkt durch eine oder mehrere Folienschichten
(Windungen) hindurch, wodurch das Folienmaterial stoff- und kraftschlüssig mit dem
Wellpappematerial verbunden wird, so daß die Verbindung zugfest und unlösbar ist.
Der an der Verpackungsunterseite von dem Basisabschnitt 30 distanzierte, eine Spann-
und Verbindungsbrücke bildende Spannabschnitt 6.5 kann einfach mittels einer Schere
durchtrennt werden, um die Verpackung 1 zu öffnen. Eine solche Verpackung ist wiederholt
verwendbar.
[0053] Fig. 13A zeigt einen rechteckigen Zuschnitt 2.2, der zur Bildung einer erfindungsgemäßen
Verpackung 1 mit über stegartige Zwischenabschnitte 34 angelenkten Polsterabschnitten
31.3 und 321.3 vorgesehen ist. An einen rechteckigen Basisabschnitt 30.3 sind längsseitig
mittels Faltlinie 23.1 die schmalen streifenförmigen Rechteckabschnitte 34 angelenkt,
die ihrerseits längsseitig mittels Faltlinie 23.2 Längsseitenabschnitte 31.3 anlenken.
An die Breitseiten des Abschnitts 30.3 sind mittels Faltlinien 24 rechteckige Zuschnittsfelder
angelenkt, die Breitseitenabschnitte 32.3 bilden. An diese sind schmalseitig Eckfelder
angelenkt, die die Klappen-Polsterabschnitte 321.3 bilden. Die Polsterabschnitte 321.3
sind ebenfalls über die Streifenabschnitte 34 an die Breitseitenklappen 32.3 angelenkt.
Der Zuschnitt 2.2 ist mit sämtlichen Feldern symmetrisch zu seinen Hauptmittenachsen
21, 22 ausgebildet. Die Streifenabschnitte 34 zwischen der Polsterklappe 31.3 und
jeder benachbarten Polsterklappe 321.3 sind durch Spaltausnehmungen 25 voneinander
getrennt. Die Spaltausnehmung 25 trennt auch die Polsterklappe 31.3 von den beiden
zugehörigen Polsterklappen 321.3, jedoch mit Ausnahme einer Materialbrücke am Längsrand
35 des Zuschnitts 2.2.
[0054] Wie aus Fig. 13B ersichtlich, bilden die Polster-Klappenabschnitte 31.3 bzw. 321.3
zusammen mit den Stegabschnitten 34 und dem Basisabschnitt 30.3 einen im Profilquerschnitt
dreieckförmigen Polsterraum 400 mit bis in den Mittenbereich des Basisabschnittes
30.3 unter diesem sich erstreckenden Abschnitten 31.3, 321.3. Wieder werden die gegen
elastische Rückstellkraft eingeschlagenen Polster-Klappenabschnitte 31.3, 321.3 mittels
des erfindungsgemäß vorgesehenen Wickels 6 unter Vorspannung gesetzt.
[0055] Eine Verpackung 1 gemäß Fig. 14 entspricht der Verpackung gemäß Fig. 13B. Statt der
gemäß Fig. 13B relativ festen Anlagefläche des Basisabschnitts 30.3 ist für das Verpakkungsgut
9 eine Anlagefläche vorgesehen, die durch einen gespannten dehnbaren Wikkelabschnitt
611 gebildet ist. Zu diesem Zweck ist der Basisabschnitt 30 mit einer Ausnehmung versehen,
in die der Wickelabschnitt 611 membranartig eingreift. Der Wickelabschnitt 611 ist
Bestandteil eines geschlossenen Innenwickels, der die Polster-Klappenabschnitte 31.3
einspannt. Die Ausbildung mit Innenwickel und Außenwickel entspricht der gemäß Fig.
9.
[0056] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 15A bis 15C entspricht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 und 2 sowie den weiteren zugehörigen Figuren. Ein Basiselement 300.5
ist an den den Wickel 6 aufspannenden Rändern 36 mit Ausschnitten oder Ausnehmungen
26 und 27 versehen. Der Wickel 6 wird vorzugsweise als Helixwickel vorgesehen. Die
Ausnehmungen 26, 27 sind durch Ausstanzungen gebildet, die die die Polster-Klappenabschnitte
31 anlenkenden Faltlinien 23.3 unterbrechen, wobei die Ausstanzungen 26, 27 symmetrisch
zu der Faltlinie 23.3 angeordnet sind. An dem einen Rand 36 sind zwei Kreisausnehmungen
26 vorgesehen, während an dem anderen Rand zwei Rechteckausnehmungen 27 angeordnet
sind. Man erkennt, daß die Ausnehmungen 26, 27 von dem Folienmaterial des Wickels
6 durchgriffen werden, wobei der die Ausnehmungen 26, 27 durchgreifende Wickelteil
an dem Verpackungsgut 9 steilere Abspannungen als der an dem ausnehmungsfreien Rand
36 anliegende Teil des Wickels 6 aufweist. Aufgrund der halbkreisförmigen und rechteckigen
Geometrie der Ausschnitte 26, 27 können Komponenten der Abspannkräfte besonders ausgeprägt
auch quer zur Wickelrichtung und parallel zur Wickelachse 69 erzeugt werden.
[0057] Zweckmäßig wird der Helixwickel 6 in Abhängigkeit von der Randkontur des Basiselements
300.5 gebildet, indem den Ausnehmungen 26, 27 Windungssteigungen zugeordnet werden,
die kleiner als Steigungen in den Bereichen der ausnehmungsfreien Ränder 36 sind.
[0058] Im folgenden werden Merkmale erfindungsgemäß gestalteter Wickel-Innenverpackungen
im Zusammenhang mit deren Herstellung beschrieben.
[0059] Die Herstellung von Wickel-Innenverpackungen gemäß Fig. 1 bis 7 erfolgt in einer
herkömmlichen Wickeleinrichtung 76. Diese umfaßt, wie dies in Fig. 3 schematisch dargestellt
ist, eine auf einer Kreisbahn 73 mit Radius 74 um eine Achse 71 kreisende Vorratsrolle
72, von der die Bahn 610 abgewickelt wird. Die Rolle 72 ist, gegebenenfalls in Verbindung
mit einer nur schematisch angedeuteten Spanneinrichtung 720 für die Folien- bzw. Anlagespannung,
drehbar an einem kreisförmigen Wickelring 730 gelagert, der um seine Kreisachse 71
durch eine nicht dargestellte, an einem Maschinengestell angeordnete Lagerung drehbar
gelagert ist. Die Achse 71 befindet sich oberhalb des Basisabschnitts 30 im Querschnittsbereich
des Verpackungsgutes 9 und in paralleler Erstreckung mit der Mittenlängsachse 21 des
Zuschnitts 2. Der Wickelring 730 bildet mit der Rolle 72 ein Wickelgerät. Beim Wickeln
um den Kern 10 wird letzterer in Richtung der Achse 71 relativ zu der Rolle 72 bewegt.
Zum Beispiel ist es zweckmäßig, den Kern 10 mit einem bestimmten Vorschub in Richtung
der Achse 71 zu verfahren, während die Bahnrolle 72 in stationärer Kreisbahn 73 um
die Achse 71 umläuft.
[0060] Die Steigung der Windungen des Wickels 6 und damit das Überlappungsmaß aufeinander
folgender Bahnwindungen entspricht dem Maß des Kernvorschubs. Im Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 wird der Wickel 6 im Bereich der Breitseitenabschnitte 32 mit Steigungswinkeln
68.1 gewickelt, die größer als der Steigungswinkel 68.2 des im Bereich des Verpackungsguts
9 hergestellten Wickels sind. Die die jeweilige Windungssteigung bestimmenden Steigungswinkel
sind durch die Winkel zwischen der Bahnrichtung der Wickelbahn 610 und den jeweiligen,
zur Wickelachse 69 senkrechten Ebenen definiert. Die größere Wickelsteigung 68.1 im
Bereich der Breitseitenabschnitte 32 ergibt dort geringere Überlappungen der Wickelwindungen,
während die Wicklung 6 im Bereich des Verpackungsguts 9 mit kleinerer Wickelsteigung
68.2, entsprechend einem kleineren Vorschub des Kerns 10, und infolgedessen mit größerem
Überlappungsmaß der Bahn 610 gewickelt wird.
[0061] Gemäß Fig. 2 kann das außenliegende Wickelende 63 mittels eines Klebesiegels 64 an
darunter liegenden Wickellagen festgesetzt werden, um den Wickel 6 zu schließen und
ihn straff zu halten. Jede geeignete andere Fixierung kann vorgesehen werden. Bei
Verwendung der selbsthaftenden Folie kann eine besondere Fixierung auch entfallen,
da die Fixierung am Wickelende durch die Folienselbsthaftung ausreichend sein kann.
Die Folie muß auch am Wickelanfang 62 nicht besonders an dem Abschnitt 32 festgelegt
werden, da sie sich auch dort mit einer Umschlingung (Windung) aufgrund ihrer Selbsthaftung
selbsttätig fixiert. Das Klebesiegel und/oder die selbsthaftende Überlappungsverbindung
ist ein einfaches und wirksames Verschlußmittel zur Fixierung des unter Spannung befindlichen
Wickels 6.
[0062] Der Wickel 6 wird vorteilhaft mit in Bahnrichtung vorgereckter Folie 610 in relativ
lokkerem Zustand angelegt und gewickelt. Zu diesem Zweck wird vorteilhaft die Distanz
zwischen der Zuführrolle 72 und dem Wickelkern 10 in Anpassung auf unterschiedliche
Wickeldurchmesser zumindest im wesentlichen gleich gehalten, indem der relative Abstand
zwischen der Achse 71 und der Achse der Rolle 72 nach Maßgabe der Querschnittsänderung
geändert wird. So ist die Bahnanlage beim Wickeln für jeden Wickeldurchmesser gleichmäßig.
Es entstehen keine ungleichmäßigen Wickelspannungen auf dem Verpackungsgut 9. Schon
nach einiger Zeit, z.B. 0,5 bis 3 Minuten, zieht sich die Folie 610 selbsttätig zusammen
und fixiert so das Gut 9 gleichmäßig. Durch das selbsttätige Zusammenziehen des Folienwickels
6 wird das Verpackungsgut 9 von der Folie 610 anschmiegend, straff und dehnbar elastisch
umschlossen. Es können besonders kleine, in ihrer Position an sich instabile Gegenstände
zuverlässig und schnell umwickelt werden.
[0063] Man erkennt, daß die Wickelachse 69 des Wickels 6 eine gedachte Linie ist, die nach
Maßgabe des sich verändernden Wickelquerschnitts und gegebenenfalls von Abbiegungen
im Wickelkern 10 mit Versatz und/oder Abknickungen in einer zum Zuschnitt 2 senkrechten
Ebene, in der die Mittenlängsachse 21 liegt, verläuft. Im ganzen entsteht durch das
Wickeln ein langgestreckter relativ flacher Schlauch mit an die sich verändernden
Querschnitte des Wickelkerns 10 (einschließlich des Verpackungsguts 9) angepaßten
Querschnitten. Die Vorspannung und Polsterwirkung der Abschnitte 31, 321 kann zweckmäßig
durch das Maß der Wickelsteigung beeinflußt bzw. eingestellt werden.
[0064] Besonders vorteilhaft ist es, daß mit den eingeklappten Polsterabschnitten 31, 321
bei Flachlage der Abschnitte 30, 32 nach unten abgedeckte, lang sich erstreckende,
durchgängige schienenartige Räume 400 gebildet werden. Diese endseitig offenen Räume
lassen sich beim Wickeln zum Eingriff von Halte- und/oder Förderelementen wie Gabelzinken
der Wickeleinrichtung 76 nutzen, um den Kern so zum Wickeln zu halten und/oder zu
fördern.
[0065] Erfindungsgemäße Wickel-Innenverpackungen lassen sich in automatisierter Massenproduktion
mit angepaßter Steuerung des Wickelsteigungswinkels herstellen. In einer Steuereinrichtung
werden von der Förderposition und -geschwindigkeit abhängige Steuerdaten entlang einer
Herstellungslinie sowie Kennwerte zu umwickelnder Verpakkungskerne erfaßt, miteinander
verknüpft und zur Steuerung von Windungs-Steigungswinkeln 68 mit Zuordnung zu zugehörigen
Längsabschnitten des Wickelkerns 10 verarbeitet. Die Steuerung erfolgt zum Einstellen
von Haltekraft zwischen Zuschnitt (Unterlage) 2 und aufgelegtem Verpackungsgut 9 sowie
von stoßabsorbierender Dehnelastizität des Wickels 6 zur Reaktion auf im Wickel 6
von innen nach außen wirkende Kraft. Die stoßabsorbierende Wirkung wird in Kombination
mit der integrierten Polsterung 4 vorgesehen. Es erfolgt eine Steuerung der Anzahl
bzw. Steigung von Wickellagen, gegebenenfalls unter Berücksichtigung gezielt vorgesehener
Aufteilung und/oder Anbringungsstellen des Wickels 6 an dem Kern 10. An eng gewickelten
Wickelstellen werden von innen nach außen gerichtete Stoßkräfte mit erhöhter Dehnfestigkeit
geschluckt. Diese ist erheblich größer als in übrigen Abschnitten mit größerer Windungssteigung.
[0066] Kennwerte zur Steigungssteuerung sind wahlweise bestimmt durch das Gewicht des Verpackungsguts
9, durch die Kontur des Zuschnitts 2 und/oder des Verpackungsguts 9 in wenigstens
einer Raumrichtung, durch die insbesondere auch partielle Festigkeit des Verpackungsguts
9 und/oder durch insbesondere eine abrupte Durchmesseränderung des zu umwickelnden
Querschnitts. Ganz allgemein kommt es darauf an, daß Kennwerte für den Zuschnitt nach
Maßgabe von Daten und/oder Einflußgrößen wie Dimensionen, Form, Material, Typ und/oder
Position eines jeden in einer Herstellungslinie geförderten Zuschnitts 2 festgelegt
und/oder erfaßt werden. Kennwerte für das Verpackungsgut 9 sind allgemein durch Daten
und/oder Einflußgrößen wie Abmessungen, Gewicht, Schwerpunkt, Anordnung, Material,
Typ, Position und/oder Festigkeitseigenschaften bestimmt.
[0067] In Fig. 2 ist im Bereich des Verpackungsguts 9 eine einheitliche Windungssteigung
68.2 vorgesehen, die nach Maßgabe des Gesamtgewichts des Verpackungsguts 9 bestimmt
wird und die kleiner als die Windungssteigung 68.1 im Bereich der Seitenabschnitte
32 ist.
[0068] Besonders zweckmäßig kann zur Steuerung der Windungssteigung 68 der Schwerpunkt des
Verpackungsguts 9 mit einbezogen werden, wie dies anhand der Fig. 16 dargestellt ist.
Dort ist der Helixwickel 6 an nur einem Teil des Verpackungsguts 9 mit besonders geringer
Wickelsteigung 68.3 gewickelt. Dieser Teil des Verpackungsguts umfaßt den Schwerpunkt
des gesamten Verpackungsguts 9. Die örtliche Lage des Schwerpunkts wird mittels einer
Wiegeeinrichtung ermittelt. Zum Beispiel weisen zu verpackende elektronische Geräte
häufig ein verhältnismäßig schweres Netzteil auf, das den Schwerpunkt des Verpackungsguts
9 in einen Körperteil verlagert. Die angepaßte erfindungsgemäße Gestaltung der Innenverpackung
besteht dann darin, daß in dem Bereich des Schwerpunkts die Haltekraft des Folienwickels
durch eine große Überlappung der Windungen mit relativ geringer Steigung 68.3 verstärkt
wird. Indessen werden gewichtsmäßig leichte Längsabschnitte des Gerätes dünn, das
heißt mit geringer Randüberlappung des Helixwickels 6 umwickelt.
[0069] Erfindungsgemäße Innenverpackungen können zur angepaßten Umwicklung von Verpackungsgut
9 mit Bahnfolien 610 relativ geringer Breite B ausgestattet werden. In Fällen, in
denen die Bahnfolie 610 beim Wickeln von einem relativ geringen Wickelquerschnitt
zu einem abrupt größeren Wickelquerschnitt wechseln muß, kann die Überlappung benachbarter
Windungen in dem Übergangsbereich verlorengehen, wenn das Verhältnis der Durchmesserdifferenz
D zu Bahnbreite B nicht ausreichend klein ist. Wie aus Fig. 17 ersichtlich, wird in
einem solchen Fall die Wickelbildung im Bereich vor der abrupten Durchmesseränderung
derart vorgesehen, daß der zunächst mit positivem Steigungswinkel 68.4 gewickelte
Wickel 6 nach Auflaufen der Wickelbahn 61 auf den Anfangsbereich des Abschnittes des
Wickelkerns 10 mit dem größeren Wickeldurchmesser dann mit negativem Steigungswinkel
68.5 über einen vorgegebenen Abschnitt A längs der Wickelachse 69 in die entgegengesetzte
Richtung derselben, d.h. mit einem Rückhub gewickelt wird. Anschließend wird die Wickelbildung
mit positivem Steigungswinkel 68.4 längs des vorgegebenen Abschnitts A fortgesetzt.
Mit dieser Maßnahme macht man sich die Eigenschaft zunutze, daß sich die Bahn 610
beim Wickeln von einem größeren zu einem kleineren Durchmesser in Überlappung aufeinander
abstützt. Durch das Wickeln mit Rückhub ist erreicht, daß der Helixwickel 6 auch an
der Stirnseite, an der die Bahn 610 auf das Gut 9 aufläuft, vollständig geschlossen
ist
[0070] Insbesondere müssen Geräte, die aus dünnem Blech oder Kunststoff geformt sind, mit
äußerster Vorsicht verpackt werden. Häufig können Kanten, zum Beispiel an empfindlichen
Frontblenden, keinen Dauerdmck und insbesondere keine Schlageinwirkung vertragen.
Solche Güter weisen im wesentlichen nur in den Geräte-Eckbereichen die erforderliche
Festigkeit und Stabilität auf, um die Energie einer Stoßeinleitung aufzunehmen. Erfindungsgemäß
wird die Innenverpackung für solche Fälle mit einem Wickel 6 ausgestattet, der im
Bereich über die Ecken erheblich stärker als in dem mittleren Bereich dazwischen ausgeführt
wird. Anhand der Fig. 18 sind solche Wickelabschnitte mit entsprechend geringeren
Steigungen 68.6 dargestellt, wobei dort die Wicklung mit der Windungssteigung null
erfolgen kann. Zum Beispiel können von einer 100 mm breiten Folie 60 mm auf dem Gerät
gewickelt werden, während sich 40 mm um die Eckkanten herumziehen.
[0071] Auch können erfindungsgemäße Wickel-Innenverpackungen mittels Steuerung der Wickelsteigung
mit partiellen Wickeln ausgestattet werden, die im definierten Längsabstand längs
des Wickelkerns 10 gebildet werden, ohne daß zwischen solchen Wickeln eine Helixumwicklung
erfolgt. Im Beispiel der Fig. 21 würde die Umwicklung dann nur zwei separate Wickel
mit der Windungssteigung 68.6, die auch null sein kann, umfassen.
[0072] Fig. 19 und 20 zeigen weitere, besonders vorteilhafte Ausführungsformen erfindungsgemäßer
Wickel-Innenverpackungen 1. Diese Verpackungen 1 sind mit besonderen Stützelementen
an den Basiselementen 300 ausgebildet.
[0073] Fig. 19 zeigt ein im wesentlichen kastenförmiges, aus einem Wellpappe-Zuschnitt 2
aufgerichtetes Basiselement 300 mit einem eine relativ feste Auflagefläche aufweisenden,
einen Tragabschnitt 3 bildenden Basisabschnitt 30 zur Aufnahme des Verpakkungsguts
9. An einander gegenüberliegenden Seiten 13 und 14 sind senkrecht zur Auflagefläche
des Tragabschnitts 3 ausgebildete Seitenwände 15 und 16 angeordnet. Die Seitenwände
15 und 16 stehen in aufgefaltetem Zustand des Basiselements 300 parallel zueinander.
An die Seitenwände 15 und 16 schließt sich eine Stützfläche 17 an. Die Stützfläche
17 ist aus zwei Stummellaschen 18 und 19 gebildet. Die Stummellaschen 18 und 19 sind
einstückig mit den Seitenwänden 15 und 16 verbunden, in aufgefaltetem Zustand parallel
zur Auflagefläche ausgerichtet und weisen mit freien Enden 80 und 81 zueinander. Jede
Seitenwand 15, 16 mit zugehöriger Stummellasche 18, 19 bildet ein Aufstandselement
des Basiselements 300.
[0074] Das Basiselement 300 gemäß Fig. 19 und 20 weist vier Stützelemente 82, 83, 84 und
85 auf. Die als Faltlaschen mittels Faltlinien 800 an der Auflagefläche angelenkten
Stützelemente 82 bis 85 sind im Bereich der Auflagefläche einstückig mit dieser sowie
faltbar ausgebildet. Durch die Faltlinien 800 ist eine Anlenkverbindung 89 hergestellt.
Im endgültig aufgefaltetem Zustand des Basiselements 300 sind die Stützelemente 82
bis 85 schräg nach unten in Richtung der bodenseitigen Stützfläche 17 gefaltet und
bilden mit den Seitenwänden 15 und 16 und den Stummellaschen 18 und 19 jeweils ein
ungleichschenkliges Dreieck. Die Stützelemente 82 bis 85 stellen eine Art Diagonalverstrebung
zur Stabilisierung der Auflagefläche und damit des gesamten Basiselements 300 dar.
Zum Eingriff mit den Aufstandselementen stützen sich die Stützelemente 82 bis 85 gegen
Widerlager 86 und 87 ab. Die Widerlager 86 und 87 sind durch Innenkanten 88 und 89,
die sich im Übergangsbereich zwischen den Seitenwänden 15 und 16 und den Stummellaschen
18 und 19 durch Auffaltung ergeben, gebildet.
[0075] Das Basiselement 300 und das Verpackungsgut 9, die zusammen einen Wickelkern 10 bilden,
sind mit einem geschlossenen, straff gespannten elastischen Wickel 6 umwikkelt, um
die erfindungsgemäße Innenverpackung 1 zu bilden. Der Wickel 6 umspannt die Oberseite
mit dem Verpackungsgut 9, die Seitenwände 15 und 16 sowie die Unterseite mit den Stummellaschen
18 und 19 vollständig, und er ist mit einer einzigen Windung oder in mehrfachen Lagen
aus einem elastischen Folienmaterial gewickelt. Diese flexible Folienhülle bildet
mit dem Basiselement 300 und dem Verpackungsgut 9 eine geschlossene Wickeleinheit,
die das Verpackungsgut 9 unverlierbar hält. Es können nur Teile des Basiselements
300 und/oder des Verpackungsguts 9 eingehüllt sein. Die Folie wirkt bei ein- oder
mehrlagiger Umwicklung als elastisches Widerlager für die Stützelemente 82 bis 85,
da die Folienspannung über die Seitenwände 15 und 16 bzw. die Stummellaschen 18 und
19 auf und gegen die Stützelemente 82 bis 85 einwirkt. Einerseits wird die Stabilität
des Basiselements 300 durch die umspannende Folie erhöht. Andererseits werden durch
materialelastische Anlenk-Rückstellkraft der aus der Auflagefläche des Basisabschnitts
30 nach unten herausgestellten Stützelemente 82 bis 85 diese sowie auch die Aufstandselemente
15, 18; 16, 19 in der Wickeleinspannung verdrängt. Die Abschnitte 15, 16, 18, 19 und
82 bis 85 bilden infolge ihrer mittels geeigneter Faltlinien 35 bis 38 gegen Rückstellkraft
vorgesehener Auffaltung Polsterabschnitte, die durch die Wickeleinspannung vorgespannt
sind. Dadurch sind erfindungsgemäß unter Vorspannung gehaltene Polsterelemente 40
gebildet.
[0076] Der Wickel 6 ist zweckmäßig durch eine selbsthaftende Folie und/oder durch Haftstellen
am Ende der Umwicklung geschlossen. Die erfindungsgemäße Verpackung 1 wird in eine
in Fig. 19 gestrichelt dargestellte Umverpackung 12 eingesetzt.
[0077] In Fig. 21 ist ein Zuschnitt 2.4 zur Bildung eines Basiselements der Art gemäß Fig.
19 und 20 dargestellt. Bei dem Zuschnitt 2.4 handelt es sich um einen einstückigen
Stanzzuschnitt aus Wellpappe. Er ist mit einer Welle W versehen, die senkrecht zu
den Faltlinien der Aufstandselemente 15 bis 19 und der Stützelemente 82 bis 85 steht.
Der Zuschnitt 2.4 weist als Basisabschnitt 30 einen Mittelabschnitt auf, an den sich
an den Seiten 13 und 14 die Seitenabschnitte 15, 16 anschließen. Die Seitenabschnitte
15, 16 sind über die Falzlinien 35 und 36 an den Basisabschnitt 30 angelenkt. An den
Seitenabschnitten 15, 16 sind über die Falzlinien 37 und 38 Bodenabschnitte 18 und
19 angelenkt. Der Zuschnitt 2.4 weist fünf Stütz-Laschenabschnitte 820 bis 860 auf,
die von unterschiedlicher Breite und Länge sind. Die Falzlinien 800 der Laschenabschnitte
820 bis 860 verlaufen parallel zu den Falzlinien 35 bis 38. Die freien, den Falzlinien
800 gegenüberliegenden Enden der Laschenabschnitte 820 bis 860 erstrecken sich bis
in die Abschnitte 15 bzw. 16. Die Laschenabschnitte 820 bis 860 können auch bündig
mit den Falzlinien 35 und 36 abschließen. Die Längen der Laschenabschnitte 820 bis
860 werden so bemessen, daß die Abschnitte mit den Innenkanten 88, 89 zusammenwirken,
wobei die Wände 15, 16 um weniger oder mehr als 90° aus der Ebene des Abschnitts 30
herausgeklappt werden können.
[0078] Der Zuschnitt 2.4 weist stirnseitige Abschnitte 32 auf, die über Falzlinien 24 an
dem Basisabschnitt 30 angelenkt sind. Die Abschnitte 32 dienen zur Abstandhalterung
der Verpackung 1 zur Oberseite der Umverpackung 12.
[0079] Aus einem Zuschitt 2.5 gemäß Fig. 22 wird ein besonders vorteilhaftes erfindungsgemäßes
Basiselement 300 einer erfindungsgemäßen Innenverpackung 1 gebildet. Das Element 300
ist im aufgerichteten Zustand in Fig. 23A, 23B, 24 und 25 dargestellt.
[0080] Der aus zum Beispiel zweilagiger Wellpappe bestehende Zuschnitt 2.5 ist rechteckförmig
mit einer ersten Mittellinie 52.1 und einer dazu senkrechten zweiten Mittellinie 52.2.
Die Zuschnittswelle W steht senkrecht zu der ersten Mittellinie 52.1. Parallel mit
der Mittellinie 52.1 sich erstreckende Randflächen des Zuschnitts 2.5 sind mit Stanzabschnitten
versehen, die nachstehend näher beschrieben werden und ein geflechtartiges Muster
aufweisen. Zwischen den Randflächen verbleibt im Zuschnitt ein relativ großflächiger
Mittenabschnitt, der frei von Stanzungen und/oder Ausnehmungen einen Trag- und Basisabschnitt
30 des Basiselements 300 bildet. Fig.22 zeigt den Zuschnitt 2.5 in Draufsicht auf
seine Unterseite 51.1, an der die Faltabschnitte herausgestellt werden. Somit sind
nach innen faltende, die Faltabschnitte im Zuschnitt anlenkende Rillinien zu sehen.
Der Zuschitt 2.5 ist bezüglich seiner ersten Mittellinie 52.1 symmetrisch ausgebildet.
[0081] Jede der genannten Randflächen umfaßt eine Mehrzahl von Abschnitt-Anlenkpaaren 500,
die parallel zur Mittellinie 52.1 eine Reihe von in den Zuschnitt 51 gestanzten, laschenartig
aus der Zuschnittfläche um parallele Anlenk-Faltlinien 57 bis 60 herausstellbaren
Faltabschnitten 501, 502 aufweist. Die Faltlinien 57 bis 60 erstrecken sich parallel
zur Zuschnittsmittellinie 52.1. Fluchtende Faltlinien der Reihenanordnung bilden jeweils
gemeinsame Anlenkachsen 570, 580, 590 und 600. Die Faltabschnitte 501, 502 folgen
in Reihe abwechselnd aufeinander, wobei sie durch mit der zweiten Mittellinie 52.2
parallele Stanzschnittlinien 61 gegeneinander abgegrenzt sind. Jede Nebeneinanderanordnung
von zwei Faltabschnitten 501, 502 bildet ein Abschnitt-Anlenkpaar 500.
[0082] Der erste Faltabschnitt 501 des Anlenkpaares 500 umfaßt einen an den Basisabschnitt
30 mittels Faltlinie 59 angelenkten Innenabschnitt 530 und einen an diesen mittels
Faltlinie 60 angelenkten, im Zuschnitt randseitigen Außenabschnitt 540. Der andere
Faltabschnitt 502 des Anlenkpaares 500 umfaßt einen im aufgerichteten Basiselement
300 eine Haltefunktion ausübenden Halteabschnitt 560, der mittels doppelter Rillinie
57 einerseits an den Basisabschnitt 30 angelenkt ist, während er andererseits mittels
Faltlinie 58 an einen im Zuschnitt randseitigen Stegabschnitt 550 angelenkt ist, der
trennungsfrei mit dem Abschnitt 540 ist. So bilden die Abschnitte 540 und 550 Bestandteile
eines Stützabschnittes. Der Rand dieses Stützabschnittes ist durch den geraden Zuschnitts-Längsrand
112 gebildet. Man erkennt, daß in der Reihenanordnung jeweils zwei aufeinanderfolgende
erste Faltabschnitte 501 durch den gemeinsamen Stegabschnitt 550 verbunden sind, an
dem der Halteabschnitt 560 des dazwischen angeordneten zweiten Faltabschnitts 502
angelenkt ist.
[0083] Die doppelte Rillinie 57, die den Abschnitt 560 anlenkt, bildet einen Anlenkabschnitt
571 des zweiten Faltabschnitts 502. Der Abstand der Rillinien 57.1, 57.2 ist gleich
oder entsprechend der doppelten Materialstärke des Wellpappezuschnitts 51 vorgesehen.
Die den zweiten Faltabschnitt 502 anlenkende Faltlinie 57.1 ist gegenüber der Anlenkachse
590, die durch die die ersten Faltabschnitte 501 anlenkenden Faltlinien 59 bestimmt
ist, mit Versatz V zum Zuschnittsrand hin angeordnet. Infolgedessen ist der zweite
Faltabschnitt 502 an einem zu dem Innenabschnitt 530 des ersten Faltabschnitts 501
freigeschnittenen Flächenvorsprung 111 angelenkt. Der Versatz V entspricht etwa der
doppelten Materialstärke des Zuschnitts 51.
[0084] Durch Hochfalten und Umlegen der Faltabschnitte an der Unterseite 51.1 des Basisabschnitts
30 entstehen dort an einander gegenüberliegenden Rändern des Basisabschnitts 30 Stützfüße,
wie diese aus Fig. 26A, 26B und 28 ersichtlich sind. Die Abschnitte 530 bilden Aufstandselemente
53. Die Abschnitte 540 ergeben strebenartige, diagonal unter den Basisabschnitt 30
greifende Stützelemente 54, 55. Der Halteabschnitt 560 bildet ein auf Zug belastbares
Halteelement 56, durch das eine Anlenkverbindung 29 der Stützelemente 54, 55 mit dem
Basisabschnitt 30 hergestellt ist. Die Längen A, B der Abschnitte 530 bis 570 der
Faltabschnitte 501, 502 sind so bemessen, daß jedes Aufstandselement 53 mit zugehörigem
Stützelement 54 einen im Profilquerschnitt V-förmigen Aufstandsfuß bildet. Das Aufstandselement
53 ist schräg unter den Basisabschnitt 30 gerichtet, und, im Profilquerschnitt betrachtet,
erstreckt sich das Stützelement 54 beträchtlich länger als das Aufstandselement 53.
Man erkennt, daß an der Anlenkachse 600, in der sich die Faltlinien 60 erstrecken,
zwischen dem Aufstands-/Stützelementpaaren 53, 54 ein spitzer Winkel entsteht. Hingegen
weisen die Verbindungen der Halte-/Stützelemente 56, 55 an der sie anlenkenden Achse
580, die durch die Faltlinien 58 bestimmt ist, einen stumpfen Winkel auf. Jedes Halteelement
56 ist über die Doppelrillinie 57, das heißt an der Anlenkachse 570, zugfest mit dem
Vorsprung 111 verbunden. Man erkennt, daß sich das Halteelement 56 quer zu den Elementen
53 und 54, 55 erstreckt, wobei es das Aufstandselement 53 aufgrund der Versatzanordnung
an dem Abschnitt 111 kreuzt.
[0085] Ebene, praktisch wölbungsfreie Abschnitte 530 bis 570 der Faltabschnitte 501, 502
werden beim Aufrichten und im vollständig herausgefalteten Zustand durch gleiche Summenlängen
der Abschnitte zwischen den äußeren Anlenkachsen 580 und 590 erreicht. So beträgt
die Summe der Länge A1 (Abstand der Achsen 590, 600) und der Länge A2 (Abstand der
Achsen 600, 580) gleich der Summe der Längen B1 (gleich Versatz V), B2 (Breite der
Doppelrillinie 57) und B3 (Abstand der Faltlinie 57.2 zur Achse 580).
[0086] Als besonders zweckmäßig und vorteilhaft kann das Fußprofil in Fig. 23A und 23B mit
wenigstens näherungsweise den Längenverhältnissen B1: B3 = 1:5 und A1:A2 = 6:5 erreicht
werden. Hierbei ist berücksichtigt worden, daß die Stärke B2 der Doppelrillnie 57
etwa gleich der Materialstärke des Zuschnitts 51 ist. Eine diesen Verhältnissen genügende
Bemaßung wird zum Beispiel mit A1 + A2 = 30 + 25 und B1 + B2 + B3 = 8 + 7 + 40 erreicht.
Die Breite A3 (Abstand zwischen der Anlenkachse 580 und dem Zuschnittsrand 112), die
variieren kann, wird zweckmäßig so groß vorgesehen, daß bei Anlage des Randes 112
an dem Tragabschnitt 3 der zu Fig. 23A und 23B beschriebene Profilquerschnitt erzielt
wird. In Verbindung mit den beispielhaft angegebenen Längenverhältnissen kann zum
Beispiel zweckmäßig das Verhältnis A2:A3 = 5:4 gewählt werden.
[0087] Man erkennt, daß durch die Wahl der Längenmaße ein rückfederndes Verhalten der einklappbaren
Fußabschnitte nach Wunsch eingestellt werden kann. Zum Beispiel wird durch eine reduzierte
Länge A3 die durch die Anlenkungen in Verbindung mit der Materialelastizität bewirkte
Rückstellkraft vergrößert, da die Elemente in größerem Maße umgefaltet werden müssen,
bis der Rand 112 zur Anlage an den Basisabschnitt 30 kommt. Eine andere zweckmäßige
Maßnahme besteht aber zum Beispiel auch darin, die Verhältnisse der Längen A und B
zu ändern, wobei einem oder mehreren ausgewählten Elementen im Zustand des aufgerichteten
Verpackungselements eine Krümmung zur Erzeugung von Rückstellkraft verliehen werden
kann.
[0088] Dadurch sind zur Polsterung Rückfederkräfte und/oder Vorspannungen innerhalb eines
geschlossenen Wickels 6, mit dem das Basiselement 300 und das Verpackungsgut 9 umwickelt
werden, gezielt einstellbar.
[0089] Aus der Draufsicht auf den Basisabschnitt 30 in Fig. 24, der dort eine Auflagefläche
bildet, wird besonders deutlich, daß der Basisabschnitt 30 frei von Laschenausstanzungen
ist. Die gegenüberliegenden, die Füße aufweisenden Ränder weisen lediglich eine schwache,
rechteckförmig gezahnte Randkontur mit den Vorsprüngen 111 auf. Die seitliche Ansicht
in Fig. 25 macht deutlich, daß der durch die Wechselanordnung der Abschnitte 501,
502 gebildete Fuß in dieser Dimension eine relativ ausgeprägte, im Längsquerschnitt
rechteckförmige Zahnkontur aufweist. Es ist gefunden worden, daß diese Struktur insbesondere
in Verbindung mit der zu der Mittellinie 52.1 senkrechten Welle W einen besonders
günstigen Aufstand des Basiselements 3 an der Bodenfläche der Umverpackung 12 ergibt.
[0090] Das Basiselement 300 gemäß Fig. 23A bis 25 ist erfindungsgemäß in Kombination mit
dem Folienwickel 6 vorgesehen. Er ist einfach oder mehrfach um das Basiselement 300
und das auf die Auflagefläche des Basisabschnitts 30 aufgesetzte Verpackungsgut 9
gewickelt. Dadurch entsteht eine geschlossene Verpackungseinheit, die die Innenverpackung
1 bildet. Die Wickelfolie ist flexibel und straffbar, wobei die aus den Elementen
53 bis 56 gebildeten Füße gegen materialelastische Rückstellkraft der Faltanlenkung
eingespannt werden, so daß die geraden Ränder 112 an der Unterseite 51.1 der Auflagefläche
3 kraft- bzw. formschlüssig anliegen. Die Elemente 53 bis 56 bilden erfindungsgemäß
in die Verpackung 1 integrierte, unter Vorspannung gehaltene Polsterelemente 40.
[0091] Besonders günstig erweist sich die Zahnungsstruktur der Füße in Verbindung mit einer
schraubenlinienförmig gewickelten Wickelbahn, wie diese gestrichelt in Fig. 24 dargestellt
ist. Das Basiselement 300 und auf dieses aufgesetztes Verpackungsgut 9 bilden den
Wickelkern, um den die Folienbahn mit einer relativ flachen Steigung S gewickelt wird.
In der Umwicklung überlappen sich die Ränder der Bahn nach Maßgabe der Steigung S
gegebenenfalls nur geringfügig. Die Bahnbreite weist zum Beispiel die gleiche Größenordnung
wie die Breiten der Faltabschnitte 501, 502 auf.
[0092] Als besonders vorteilhaft und zweckmäßig hat es sich erwiesen, die Breiten C der
Faltabschnitte 501, 502 nahezu gleich zu wählen. Dadurch entsteht, wie aus Fig. 25
ersichtlich, in Längsansicht der Fußlänge eine gleichförmige, wellenartige Rechteckkontur.
Je nach Anwendung und Anforderung ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, für
die Abschnitte 501 und 502 unterschiedliche Breiten vorzusehen. Auch kann der erfindungsgemäße
Aufstands-Stützfuß gegebenenfalls auf zum Beispiel einen Fuß mit zwei Faltabschnitten
501 und einem dazwischen angeordneten Faltabschnitt 502 reduziert werden. Es kommt
bei der Ausführungsform mit der Verankerungs- bzw. Anlenkverbindung 29, die durch
den beidseitig angelenkten Streben-Abschnitt (Halteelement) 56 gebildet ist, darauf
an, daß dieser Abschnitt 56 im belasteten Zustand insbesondere auf Zug beanspruchbar
ist, um in das diagonale Stützelement 54 eingeleitete Stoßkraft über den das Element
56 anlenkenden Rand des Zuschnitts 51 abzufangen.
[0093] Bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 19 bis 25 kann Wellpappe unterschiedlicher Stärke
und minderer Qualität verwendet werden, da die Stabilität nicht aus der Wellpappe
selbst sondern aus dem Aufbau des Basiselements 300 herrührt. Weiterhin kann mit Hilfe
der Geometrie der Laschen- oder Faltabschnitte, der Anzahl der Laschen-/Faltabschnitte
und/oder der Laschen-/Faltabschnitteanordnung die Polstereigenschaft der Verpackung
1 bestimmt werden.
[0094] Wie in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 21 können zweckmäßig an den Zuschnitt 2.5
gemäß Fig. 22, zum Beispiel für eine Ausführung gemäß Fig. 23A und 23B, den Abschnitten
32 der anderen Ausführungsbeispiele entsprechende Distanzabschnitte angelenkt werden,
um damit in der Umverpackung den Abstand bzw. die Position der Auflage- und Tragfläche
des Basisabschnitts 30 von der oder den Wänden der Umverpackung festzulegen.
[0095] In Fig. 26 sind besonders ausgebildete Faltlinien zur Ausbildung von in besonderem
Maß Rückstellkraft erzeugenden Anlenkverbindungen für Polsterabschnitte erfindungsgemäßer
Verpackungen dargestellt. Eine Faltllinie 26 ist durch eine kontinuierliche Wellenform
mit im wesentlichen gleichmäßigen Halbwellenabschnitten gebildet. Hingegen ist die
Faltlinie 27 durch eine intermittierende Folge von an einer geraden Linie versetzten
Faltlinienabschnitten gebildet, die vorzugsweise gleich lang sind und das gleiche
Versatzrnaß aufweisen. Gemeinsam ist den beiden Faltlinien 26, 27, daß sie Faltlinienabschnitte
aufweisen, die im Bereich einer geraden Linie beidseitig derselben angeordnet sind.
Vorzugsweise sind die beidseitigen Faltlinienabschnitte alternierend an der geraden
Linie vorgesehen. Jeder alternierende Faltlinienverlauf in Fig. 26 weist gleiche Faltlinienabschnitte
auf, die in bezug auf einen mittleren Punkt zwischen jeweils zwei wechselseitig an
der Linie vorgesehenen Faltlinienabschnitten punktsymmetrisch gespiegelt sind. Die
gerade Linie bildet beim Herausfalten der angelenkten Abschnitte aus der Zuschnittsfläche
eine integrierte, mittlere Faltlinienachse 28. So sind zwischen den Faltlinienabschitten
und der Auffaltachse 28 beim Auffalten Rückstellkraft erzeugende stegartige Materialabschnitte
281 gebildet. Insbesondere ist es zweckmäßig, im Ausführungsbeispiel der Fig. 21 bis
25 die Faltlinien der Anlenkachsen 590 mit dem alternierenden Verlauf auszubilden.
In den anderen Ausführungsbeispielen erhalten vorteilhaft die Faltlinien 23 bzw. 35
bis 38 und/oder 200 die alternierende Faltlinien-Struktur. Die alternierende Faltlinie
erweist sich insbesondere in Verbindung mit senkrecht zur Faltlinienachse gerichteter
stehender Welle als besonders wirksam und geeignet.
1. Verpackung zur gepolsterten, versandgeeigneten stoßgeschützten Unterbringung von Verpackungsgut
(9, 95, 96), umfassend
- eine Außenverpackung (12),
- eine an Innenmaße der Außenverpackung (12) angepaßte Innenverpackung (1, 11), umfassend
ein Basiselement (300), das einen aus faltbarem Material (2) bestehenden Zuschnitt
(2) aufweist, mit einem eine Auflage- und Anlagefläche für das Verpackungsgut (9,
95, 96) bildenden Basisabschnitt (3, 30), einen an dem Verpackungsgut (9, 95, 96)
anschmiegend angreifenden, aus flexiblem straffbarem Flächenmaterial gebildeten elastischen
Polster- und Halteabschnitt (60), das Verpackungsgut (9, 95, 96), das zwischen dem
elastischen Polster- und Halteabschnitt (60) und dem Basisabschnitt (3, 30) mittels
des gestrafften elastischen Polster- und Halteabschnitts (60) gehalten ist, und eine
das Verpakkungsgut (9, 95, 96) an dessen der Auflage- und Anlagefläche zugewandten
Seite gegen die Innenwand der Außenverpackung (12) stoßschluckend abfedernde, federelastische
Polsterung (4, 40, 41, 6.10) mit wenigstens einem Polsterabschnitt (3, 31, 34, 15-19,
82-85, 53-56), der an dem Basiselement (300) angeordnet ist und durch wenigstens ein
Bestandteil der Innenverpackung (1, 11) bildendes Spannmittel gegen Rückstellkraft
verdrängt gehalten wird,
- sowie Distanzelemente (32, 34, 122, 128), die den Basisabschnitt (3, 30) innerhalb
der Außenverpackung (12) festlegen,
dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Polster- und Halteabschnitt (60) durch einen geschlossenen, wenigstens
eine Windung aufweisenden Wickel (6) gebildet ist, der anschmiegend um einen Kern
(10) gelegt ist, der wenigstens einen Teil des Verpackungsguts (9), des Basiselements
(300) und der federelastischen Polsterung (4, 40, 41, 6.10) umfaßt und das Verpackungsgut
(9) unverlierbar hält, wobei der Wickel (6) mit stoßschluckender Elastizität straff
geschlossen ist und wenigstens ein Teil der federelastischen Polsterung (4, 40, 41,
6.10) an der in die Außenverpackung (12) einsetzbaren und in diese eingesetzten Innenverpackung
(1, 11) dadurch unter Vorspannung gehalten wird, daß der Wickel (6) als Spannmittel
wenigstens an einem der Polsterabschnitte (3, 31, 34, 15-19, 82-85, 53-56) der federelastischen
Polsterung (4, 40, 41, 6.10) derart angreift, daß der jeweilige Polsterabschnitt gegen
Rückstellkraft verdrängt gehalten wird.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein mittels des geschlossenen Wickels (6) vorgespannter Polsterabschnitt
(31, 321) wenigstens in einer Dimension quer zur Richtung der elastischen Polsterkraft,
insbesondere in Richtung parallel zur Wickelachse (69), ein steifes Distanzelement
zur Bildung eines Paßsitzes zwischen der Außenverpakkung (12) und der Wickel-Innenverpackung
(1, 11) bildet.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (2) des Basiselements (300) wenigstens einen insbesondere rechteckigen
Abschnitt (30, 32) aufweist, an den zur Bildung eines Polsterelements (40, 41, 42)
wenigstens ein in den elastischen Wickel (6) eingespannter Klappen-Polsterabschnitt
(31, 32, 321) angelenkt ist, wobei vorzugsweise an dem anlenkenden Abschnitt (30,
32) zwei im Paar gegenüberliegend angeordnete Klappen-Polsterabschnitte (31, 321)
ausgebildet sind.
4. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Polsterelement (40, 42) im Bereich eines frei von dem Verpackungsgut
(9) bleibenden Wickelquerschnitts gebildet ist, wobei ein solches Polsterelement (40,
42) vorzugsweise als an den Basisabschnitt (30) der Innenverpackung (1, 11) angelenktes
Wickel-Klappteil vorgesehen ist.
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Wickel (6) in Längsrichtung länger als das Verpackungsgut (9) in beiden
von Verpackungsgut (9) freien Endbereichen des Wickelkerns (10) erstreckt.
6. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Basiselement (300) durch einen aus Wellpappe od.dgl. Wellenmaterial bestehenden
Zuschnitt (2) gebildet ist, wobei sich vorzugsweise die Wickelachse (69) des Wickels
(6) senkrecht zur Wellenrichtung (W) des Zuschnittes (2) erstreckt.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Basiselement (300) durch einen lang sich erstreckenden, im Profilquerschnitt
trapezförmigen Flachkörper (20) gebildet ist, der zusammen mit dem an dem Basisabschnitt
(30) des Zuschnitts (2.1) angeordneten Verpackungsgut (9) den Wickelkern (10) des
Verpackungswickels (6) bildet, wobei der trapezförmige Flachkörper (20) die im Wickel
(6) vorgespannte elastische Polsterung (4) bildet.
8. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (2.2) steg- oder streifenartige Abschnitte (34) aufweist, die Aufstands-
und Distanzelemente an der dem Verpackungsgut (9) abgewandten Seite des Basisabschnitts
(30) bilden und von dem Wickel (6) vorgespannte Polsterabschnitte (31.3, 321.3) anlenken
und mit rückstellender Federkraft beaufschlagen.
9. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mittels des Wickels (6) unter Vorspannung gehaltene Polsterabschnitte (31) als
an den Basisabschnitt (30) des Basiselements (300) angelenkte, unter den Basisabschnitt
(30) geschlagene Klappenabschnitte vorgesehen sind, daß der Wickel (6) mit den beiden
Klappenabschnitten zugfest, vorzugsweise durch längs des Wickels (6) sich erstreckende
Schweißklebenähte (33), verbunden ist, und daß der Wickelabschnitt zwischen diesen
Verbindungsstellen außerhalb des Bereichs des Verpackungsguts (9) als längs des Wickels
(6) durchtrennbarer und gegebenenfalls wieder herstellbarer Folienabschnitt (6.5)
vorgesehen ist.
10. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Basiselement (300.5) an wenigstens einem Rand (36) mit wenigstens einer Ausnehmung
(26, 27) versehen ist, in die der Wickel (6) eingreift, wobei der in die Ausnehmung
(26, 27) eingreifende Teil des Wickels (6) eine steilere Abspannung an dem Verpackungsgut
(9) bildet als der an dem ausnehmungsfreien Rand (36) anliegende Teil des Wickels
(6).
11. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Basiselement (300) der Verpackung (1) quer zum Trag- und Basisabschnitt (30)
angeordnete Aufstandselementen (15-17; 53) sowie zusätzlich zu den Aufstandselementen
(15-17; 53) wenigstens ein die Stützbelastbarkeit des Basisabschnitts (3, 30) erhöhendes
Stützelement (82-85, 54-56) umfaßt, das derart angeordnet und ausgebildet ist, daß
es sich im Eingriff mit einem zugeordneten Aufstandselement (15-17; 53) befindet,
daß eine Anlenkverbindung (29) ausgebildet ist, mittels der das Stützelement (82-85;
54-56) an dem Basisabschnitt (30) verankert ist, und daß die Aufstandselemente und
die Stützelemente die mittels des Wickels (6) gegen federelastische Rückstellkraft
verdrängt gehaltenen Polsterabschnitte bilden.
12. Verpackung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Basiselement (300) wenigstens ein Anlenkpaar (500) von nebeneinander angeordneten,
in den Zuschnitt (2.5) gestanzten, laschenartig aus der Zuschnittfläche um parallele
Anlenk-Faltlinien (57 bis 60) herausgestellten Faltabschnitten (501, 502) umfaßt,
wobei ein erster Faltabschnitt (501) des Anlenkpaares (500) einen an den Basisabschnitt
(30) angelenkten Innenabschnitt (530), der ein Aufstandselement (53) bildet, sowie
einen daran angelenkten Außenabschnitt (540, 550), der ein Stützelement (54, 55) bildet,
aufweist, und wobei ein zweiter Faltabschnitt (502) des Anlenkpaares (500) einerseits
an den Basisabschnitt (30) und andererseits an den Stützelement-Außenabschnitt (540,
550) des ersten Faltabschnitts (501) angelenkt ist, wobei der zweite Faltabschnitt
(502) einen die Anlenkverbindung (29) herstellenden Halteabschnitt (560) umfaßt, der
ein zu dem Aufstandselement (53) und zu dem Stützelement (54, 55) quer gerichtetes
Halteelement (56) bildet, und wobei der Zuschnitt (51) vorzugsweise aus Wellenmaterial
mit zu den Anlenk-Faltlinien (57 bis 60) senkrecht stehender Welle (52) gebildet ist.
13. Verpackung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Faltabschnitt (502) des Anlenkpaares (500) an den Basisabschnitt (30)
im Bereich einer Anlenk-Faltlinie (59) angelenkt ist, die den ersten Faltabschnitt
(501) an den Tragabschnitt (30) anlenkt.
14. Verpackung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine den zweiten Faltabschnitt (502) anlenkende Faltlinie (57.1) gegenüber der den
ersten Faltabschnitt (501) an den Basisabschnitt (30) anlenkenden Anlenk-Faltlinie
(59) derart mit Versatz (V) angeordnet ist, daß der zweite Faltabschnitt (502) an
einem zu einem Innenabschnitt (530) des ersten Faltabschnitts (501) freigeschnittenen
Flächenvorsprung (111) angelenkt ist.
15. Verpackung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützelement-Außenabschnitt (540, 550) des ersten Faltabschnitts (501) einen
Stegabschnitt (550) umfaßt, an dem der Halteabschnitt (560) mittels Anlenk-Faltlinie
(58) angelenkt ist.
16. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickel (6) durch einen helixförmig längs der Wickelachse (69) gewickelten, schlauchartigen
Straffwickel aus band- oder streifenförmigem Bahnmaterial (610) mit in Abhängigkeit
von der Windungssteigung flächig überlappenden Windungen gebildet ist, wobei das Material
vorzugsweise eine selbsthaftende, jedoch leicht lösbare Überlappungsverbindung der
Windungen bewirkt.
17. Verpackung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Helixwickel (6) an dem Verpackungsgut (9) endseitig geschlossen ist und vorzugsweise
im Bereich des von ihm anschmiegend eingewickelten Verpackungsguts (9) mit relativ
flacher und mit im Vergleich zu den Wickel-Steigungen (68.1) der außerhalb des Bereichs
des Verpackungsguts (9) liegenden Wickelbereiche geringerer Steigung (68.2) gewickelt
ist.
18. Verpackung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Helix-Wickel (6) aus einer in Wickelrichtung vorgereckten, sich im Wickel (6)
selbsttätig zusammenziehenden Bahnfolie gebildet ist.
19. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenverpackung (1, 11) in eine nach innen umgekrempelte Wände (122) aufweisende
Außenverpackung (12) eingesetzt ist, wobei die Krempelwände (122) Distanzelemente
bilden, die gegen einen Basisabschnitt (30.1) der Innenverpackung (1, 11) aufstehen.
20. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickel (6) einen Innenwickel (6.1) und einen Außenwickel (6.2) aufweist, wobei
das Verpackungsgut (9) zwischen dem Innenwickel (6.1) und dem Außenwickel (6.2) eingeschlossen
ist, wobei der Auflage-Basisabschnitt (3) aus einer über einen Hohlraum gespannten
dehnbaren Folie (610) besteht, die vorzugsweise durch einen inneren Abschnitt des
Wickels (6) gebildet ist.
21. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 20 dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (2) wenigstens einen Flächenabschnitt (30, 32; 15, 16) zum Anlenken
eines mittels des Wickels (6) gegen Rückstellkraft verdrängten Polsterabschnitts (31,
321, 34, 15 bis 19, 53 bis 56, 82 bis 85) sowie wenigstens einen seitlich an den zugehörigen
Anlenk-Abschnitt (30, 32; 15, 16) angelenkten Polsterabschnitt (3, 31, 321, 34, 15
bis 19, 53 bis 56, 82 bis 85) umfaßt, wobei jeder Polsterabschnitt in dem Verpackungswickel
(6) gegen materialelastische Rückstellkraft unter Belassen eines Hohlraumes (400)
zur Ausbildung eines federnden Polsterelements (40) gegen den Anlenk-Abschnitt geklappt
ist.
1. Packaging for padded, shock-resistant wrapping of articles (9, 95, 96) so as to be
ready for despatch, comprising:
- an outer packaging (12),
- an inner packaging (1, 11) adapted to the internal dimensions of the outer packaging
(12) and comprising a base element (300) having a blank (2) made from foldable material
(2), with a base section (3, 30) forming a bearing and contact surface for the article
to be packaged (9, 95, 96), a resilient padding and holding section (60) which closely
contacts the article to be packaged (9, 95, 96) and is formed from flexible tightenable
flat material, the article to be packaged (9, 95, 96) which is held between the resilient
padding and holding section (60) and the base section (3, 30) by means of the tightened
resilient padding and holding section (60), and a resilient padding (4, 40, 41, 6.10)
by which the article for packaging (9, 95, 96) is cushioned in a shock-absorbing manner
on its side facing the bearing and contact surface against the inner wall of the outer
packaging (12) and which has at least one padding section (3, 31, 34, 15-19, 82-85,
53-56) which is disposed on the base element (300) and is held in a displaced position
against a restoring force by at least one gripping means forming a component of the
inner packaging (1, 11),
- as well as distance pieces (32, 34, 122, 128) which fix the base section (3, 30)
within the outer packaging (12),
characterised in that the resilient padding and holding section (60) is formed by a closed twist (6) which
has at least one turn and is placed closely around a core (10) which surrounds at
least a part of the article for packaging (9), of the base element (300) and of the
resilient padding (4, 40, 41, 6.10) and holds the article for packing (9) so that
it cannot be lost, wherein the twist (6) is closed tightly with a shock-absorbing
resilience and at lest a part of the resilient padding (4, 40. 41, 6.10) is held under
pretension on the inner packaging (1, 11) which can be inserted into the outer packaging
(12) and is inserted therein in such a way that the twist (6) engages as gripping
means on one of the padding sections (3, 31, 34, 15-19, 82-85, 53-56) of the resilient
padding (4, 40, 41, 6.10) in such a way that the respective padding section is held
in a displaced position against a restoring force.
2. Packaging as claimed in Claim 1, characterised in that at least one padding section (31, 321) which is pretensioned by means of the closed
twist (6) forms, at least in a transverse dimension with respect to the direction
of the resilient cushioning force, particularly in a direction parallel to the axis
of the twist (69), a rigid distance piece in order to form a snug fit between the
outer packaging (12) and the twisted inner packaging (1, 11).
3. Packaging as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the blank (2) of the base element (300) has at least one particularly rectangular
section (30, 32) on which at least one flap padding section (31, 32, 321) gripped
in the resilient twist (6) is articulated in order to form a padding element (40,
41, 42), wherein two flap padding sections (31, 321) disposed opposite one another
as a pair are preferably formed on the articulating section (30, 32).
4. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 3, characterised in that at least one padding element (40, 42) is formed in the region of a twist cross-section
remaining free from the article for packaging (9), wherein such a padding element
(40, 42) is preferably provided as a twist flap section articulated don the base section
(30) of the inner packaging (1, 11).
5. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that the twist (6) extends in the longitudinal direction longer than the article for packaging
(9) in both end regions of the twist core (10) which are free of the article for packaging
(9).
6. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 5, characterised in that the base element (300) is formed by a blank (2) made from corrugated cardboard or
a similar corrugated material, wherein the axis (69) of the twist (6) preferably extends
perpendicular to the direction of corrugation (W) of the blank (2).
7. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 6, characterised in that the base element (300) is formed by a flat body (20), extending lengthwise and trapezoidal
in profile cross-section, which together with the article for packaging (9) disposed
on the base section (30) of the blank (2.1) forms the twist core (10) of the packaging
twist (6), wherein the trapezoidal flat body (20) forms the pretensioned resilient
padding (4) in the twist (6).
8. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 6, characterised in that the blank (2.2) has web-like or strip-like sections (34) which form stay and spacer
elements on the side of the base section (30) facing away from the article for packaging
(9) and which articulate padding sections (31.3, 321.3) pretensioned by the twist
(6) and act on the said sections with a restoring spring force.
9. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 8, characterised in that two padding sections (31) held under pretension by means of the twist (6) are provided
as flap sections which are articulated on the base section (30) of the base element
(300) and struck under the base section (30), that the twist (6) is connected to the
two flap sections in a tension-proof manner, preferably by weld seams (33) extending
along the twist (6), and that the twist section is provided between these connection
points outside the region of the article for packaging (9) as a film section (6.5)
which can be parted and remade along the twist (6).
10. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 9, characterised in that the base element (300.5) is provided on at least one edge (36) with at least one
cut-out (26, 27) in which the twist (6) engages, wherein the part of the twist (6)
which engages in the cut-out (26, 27) forms a steeper bracing on the article for packaging
(9) than does the part of the twist (6) which rests on the edge(36) with no cut-out.
11. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 6, characterised in that the base element (300) of the packaging (1) comprises stays (15-17; 53) disposed
transversely with respect to the bearing and base section (30) as well as in addition
to the stays (15-17; 53) at least one support element (82-85, 54-56) which increases
the supporting loading capacity of the base section (3, 30) and is disposed and constructed
in such a way that it is in engagement with an associated stay (15-17; 53), that a
hinge connection (29) is formed by means of which the support element (82-85; 54-56)
is anchored on the base section (30), and that the stays and the support elements
form the padding sections which are held in a displaced position by means of the twist
(6) against a resilient restoring force.
12. Packaging as claimed in Claim 11, characterised in that the base element (300) comprises at least one hinged pair of fold sections (501,
502) which are disposed adjacent to one another, are stamped in the blank (2.5) and
are produced like tabs from the surface of the blank around parallel hinge fold lines
(57 to 60), wherein a first fold section (502) of the hinge pair (500) has an inner
section (530) articulated on the base section (30) and forming a brace (53) as well
as an outer section (540, 550) articulated thereon and forming a support element (54,
55), and wherein a second fold section (502) of the hinge pair (500) is articulated
on the one hand on the base section (30) and on the other hand on the outer section
(540, 550) of the support element of the first fold section (502), wherein the second
fold section (502) comprises a holding section (560) which produces the hinge connection
(29) and forms a holding element (56) directed transversely with respect to the stay
(53) and to the support element (54, 55), and wherein the blank (51) is preferably
formed from corrugated material with the corrugation (52) perpendicular to the hinge
fold lines (57 to 60).
13. Packaging as claimed in Claim 12, characterised in that the second fold section (502) of the hinge pair (500) is articulated on the base
section (30) in the region of a hinge fold line (59) which articulates the first fold
section (501) on the bearing section (30).
14. Packaging as claimed in Claim 12 or 13, characterised in that a fold line (57.1) which articulates the second fold section (502) is disposed with
an offset (V) relative to the hinge fold line (59) which articulates first fold section
(501) on the base section (30) in such a way that the second fold section (502) is
articulated on a surface projection (111) which is free-cut to an inner section (530)
of the first fold section (501).
15. Packaging as claimed in one of Claims 12 to 14, characterised in that the outer section (540, 550) of the support element of the first fold section (501)
comprises a web section (550) on which the holding section (560) is articulated by
means of a hinge fold line (58).
16. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 15, characterised in that the twist (6) is formed by a tubular tight twist of sheet material (610) in band
or strip form which is wound helically along the twist axis (69) with windings overlapping
on the surface as a function of the winding pitch, wherein the material preferably
effects a self-adhesive but easily releasable overlapping connection of the windings.
17. Packaging as claimed in Claim 16, characterised in that the helical twist (6) on the article for packaging (9) is closed at the end and is
wound, preferably in the region of the article for packaging (9) which is closely
wrapped round by it, with a pitch (68.2) which is relatively flat and is smaller by
comparison with the twist pitches (68.1) of the twist regions lying outside the region
of the article for packaging (9).
18. Packaging as claimed in Claim 16 or 17, characterised in that the helical twist (6) is formed from a sheet which is stretched forward in the direction
of twisting and shrinks automatically in the twist (6).
19. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 18, characterised in that the inner packaging (1, 11) is inserted into an outer packaging (12) which has walls
(122) which are doubled over inwards, wherein the double walls (122) form distance
pieces which stand up against a base section (30.1) of the inner packaging (1, 11).
20. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 19, characterised in that the twist (6) has an inner twist (6.1) and an outer twist (6.2), wherein the article
for packaging (9) is enclosed between the inner twist (6.1) and the outer twist (6.2),
wherein the bearing base section (3) consists of an expandable film (610) which is
gripped over a cavity and is preferably formed by an inner section of the twist (6).
21. Packaging as claimed in one of Claims 1 to 20, characterised in that the blank (2) comprises at least one surface section (30, 32; 15, 16) for articulation
of a padding section (31, 321, 34, 15 to 19, 53 to 56, 82 to 85) displaced by means
of the twist (6) against a restoring force and at least one padding section (3, 31,
321, 34, 15 to 19, 53 to 56, 82 to 85) articulated laterally on the appertaining hinge
section (30, 32; 15, 16), wherein each padding section in the packaging twist (6)
is folded back against the hinge section against a material-induced resilient restoring
force leaving a cavity (400) to form a resilient padding element (40).
1. Emballage de produit à emballer (9, 95, 96), approprié à l'expédition avec rembourrage
et protection contre les chocs, comportant
- un emballage extérieur (12),
- un emballage intérieur (1,11) adapté à la dimension intérieure de l'emballage extérieur
(12) et comportant un élément de base (300) dont le flan (2) est en matériau pliable
(2) et qui présente une section de base (3, 30) formant une surface de support de
départ pour le produit à emballer (9, 95, 96), une section de rembourrage et de maintien
(60) élastique s'engageant de façon adaptée avec le produit à emballer (9, 95, 96)
et formé à partir d'un matériau de surface flexible pouvant être tendu, le produit
à emballer (9, 95, 96) qui est maintenu entre la section de rembourrage et de maintien
(60) élastique et la section de base (3, 30) au moyen de la section de rembourrage
et de maintien (60) élastique, et .un rembourrage élastique (4, 40, 41, 6.10) qui
réalise, de son côté qui est dirigé vers la surface de support de départ, une suspension
élastique avec absorption des chocs du produit à emballer (9, 95, 96) contre la paroi
intérieure de l'emballage extérieur (12) et qui comprend au moins une section de rembourrage
(3, 31, 34, 15-19, 82-85, 53-56) qui est agencée contre l'élément de base (300) et
qui est maintenue déplacée par des moyens tendeurs formant une partie de l'emballage
intérieur (1, 11) en s'opposant à une force de rappel,
- ainsi que des éléments d'écartement (32, 34, 122, 128) qui immobilisent la section
de base (3, 30) à l'intérieur de l'emballage extérieur (12),
caractérisé en ce que la section de rembourrage et de maintien élastique (60) est formée par un enroulement
(6) fermé comportant au moins une spire, qui est placé de façon adaptée autour d'un
noyau (10) qui comporte au moins une partie du produit à emballer (9), de l'élément
de base (300) et du rembourrage élastique (4, 40, 41, 6.10) et maintient sans possibilité
de perte le produit à emballer (9), l'enroulement (6) étant fermé en étant tendu avec
une élasticité absorbant les chocs et une partie du rembourrage élastique (4, 40,
41, 6.10) étant maintenue avec précontrainte contre l'emballage intérieur (1, 11)
insérable dans l'emballage extérieur (12) et inséré dans celui-ci en raison du fait
que l'enroulement (6) servant de moyens tendeurs s'engage au moins avec l'une des
sections de rembourrage (3, 31, 34, 15-19, 82-85, 53-56) du rembourrage élastique
(4, 40, 41, 6.10) de telle sorte que la section de rembourrage correspondante est
maintenue déplacée en s'opposant à une force de rappel.
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que au moins une section de rembourrage (31, 321) précontraint au moyen de l'enroulement
fermé (6) forme au moins dans une dimension transversale à la direction de la force
de rembourrage élastique, en particulier dans la direction parallèle à l'axe (69)
de l'enroulement, un élément d'écartement rigide pour former un ajustement entre l'emballage
extérieur (12) et l'emballage intérieur de bobinage (1, 11).
3. Emballage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le flan (2) de l'élément de base (300) comporte au moins une section (30, 32), en
particulier rectangulaire, sur laquelle au moins une section de rembourrage à charnière
(31, 32, 321 )encastrée dans l'enroulement élastique (6) est articulée en vue de former
un élément de rembourrage (40, 41, 42), deux sections de rembourrage à charnière (31,
321) agencées par paire l'une en face de l'autre étant avantageusement conformées
sur la section d'articulation (30, 32).
4. Emballage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que au moins un élément de rembourrage (40, 42) est formé au niveau d'une section d'enroulement
restant dépourvue du produit à emballer (9), un tel élément de rembourrage (40, 42)
étant avantageusement prévu comme partie de pliage d'enroulement articulée sur la
section de base (30) de l'emballage intérieur (1, 11).
5. Emballage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'enroulement (6) s'étend dans la direction longitudinale en étant plus long que
le produit à emballer (9) dans les deux régions d'extrémité du noyau d'enroulement
(10) qui sont dépourvues du produit à emballer (9).
6. Emballage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément de base (300) est formé par un flan (2) en papier ondulé ou en un matériau
ondulé analogue, l'axe (69) de l'enroulement (6) s'étendant perpendiculairement à
la direction (W) des ondulations du flan (2).
7. Emballage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de base (300) est formé par un corps plat (20) allongé et de profil trapézoïdal
qui forme conjointement avec le produit à emballer (9) disposé sur la section de base
(30) du flan (2.1) le noyau (10) de l'enroulement d'emballage (6), et le corps plat
trapézoïdal (20) forme le rembourrage (4) élastique précontraint dans l'enroulement
(6).
8. Emballage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le flan (2.2) comporte des sections (34) se présentant sous forme de bandes ou de
nervures qui forment des éléments d'écartement et d'appui du côté de la section de
base (30) qui est opposé au produit à emballer (9), qui réalisent l'articulation des
sections de rembourrage (31.3, 321.3) précontraintes par l'enroulement (6) et qui
exerce sur celles-ci une force de rappel.
9. Emballage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'il est prévu deux sections de rembourrage (31) maintenues précontraintes au moyen
de l'enroulement (6) et servant de sections de charnière articulées sur la section
de base (30) de l'élément de base (300) et enfoncées sous la section de base (30),
en ce que l'enroulement (6) est relié aux deux sections de charnière de façon à résister à
la traction, avantageusement par des joints soudés-collés (33) s'étendant dans la
direction longitudinale de l'enroulement (6), et en ce que la section d'enroulement entre ces points de jonction est prévue à l'extérieur du
produit à emballer (9) comme section de feuille séparable (6,5), et le cas échéant
de nouveau réalisable, le long de l'enroulement (6).
10. Emballage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'élément de base (300.5) est doté sur au moins un bord (36) d'au moins un creux
(26, 27) dans lequel s'engage l'enroulement (6), la partie de l'enroulement (6) qui
s'engage dans le creux (26, 27) formant un ancrage plus rigide au produit à emballer
(9) que la partie de l'enroulement (6) qui porte contre le bord (36) dépourvu de creux.
11. Emballage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de base (300) de l'emballage (1) comporte des éléments d'appui (15-17 ;
53) disposés transversalement à la section de base et de support (30) et, en plus
des éléments d'appui (15-17 ; 53), au moins un élément de soutien (82-85, 54-56),
augmentant la stabilité de soutien de la section de base (3, 30), qui est agencé et
conformé de telle sorte qu'il se trouve en engagement avec un élément d'appui associé
(15-17 ; 53), en ce qu'il est conformé une liaison articulée (29) au moyen de laquelle l'élément de soutien
(82-85 ; 54-56) est ancré au niveau de la section de base (30) et en ce que les éléments d'appui et les éléments de soutien forment les sections de rembourrage
maintenues déplacées au moyen de l'enroulement (6) en s'opposant à une force de rappel
élastique.
12. Emballage selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'élément de base (300) comporte au moins une paire articulée (500) de sections de
pliage (501, 502) disposées l'une à côté de l'autre, embouties dans le flan (2.5),
et en relief (2.5) de la surface du flan à la manière de languettes autour de lignes
d'articulation et de pliage parallèles (57 à 60), une première section de pliage (501)
de la paire articulée (500) comportant une section intérieure (530), qui est articulée
sur la section de base (30) et qui forme un élément d'appui (53), ainsi qu'une section
extérieure (540, 550) articulée sur ladite section intérieure qui forme un élément
de soutien, et une deuxième section de pliage (502) de la paire articulée (500) étant
articulée d'une part sur la section de base (30) et d'autre part sur la section extérieure
(540, 550) ou l'élément de soutien de la première section de pliage (501), la deuxième
section de pliage (502) comportant une section de maintien (560), réalisant la section
articulée (29), qui forme un élément de maintien (56) orienté transversalement à l'élément
d'appui (53) et l'élément de soutien (54,55), et le flan (51) étant formé avantageusement
à partir d'un matériau ondulé dont les ondulations (52) sont perpendiculaires aux
lignes d'articulation et de pliage (57 à 60).
13. Emballage selon la revendication 12, caractérisé en ce que la deuxième section de pliage (502) de la paire articulée (500) est articulée sur
la section de base (30) au niveau d'une ligne d'articulation et de pliage (59) qui
réalise l'articulation de la première section de pliage (501) sur la section de support
(30).
14. Emballage selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce qu'une ligne de pliage (57.1) réalisant l'articulation de la deuxième section de pliage
(502) est disposée avec un décalage (V) par rapport à la ligne d'articulation et de
pliage (59) réalisant l'articulation de la première section de pliage (501) sur la
section de base (30) de sorte que la deuxième section de pliage (502) est articulée
sur une saillie de surface (111) dégagée par rapport à une section intérieure (530)
de la première section de pliage (501).
15. Emballage selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que l'élément de soutien ou la section extérieure (540, 550) de la première section de
pliage (501) comporte une section de nervure (550) sur laquelle la section de maintien
(560) est articulée au moyen de la ligne d'articulation et de pliage (58).
16. Emballage selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que l'enroulement (6) est formé par un enroulement rigide de type tuyau enroulé en hélice
le long de l'axe (69) de l'enroulement et constitué d'une bande ou d'un ruban de matériau
(610) comportant des spires se chevauchant à plat en fonction du pas des spires, le
matériau réalisant avantageusement une liaison à recouvrement, autoadhésive mais aisément
amovible, des spires.
17. Emballage selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'enroulement en hélice (6) est fermé du côté des extrémités sur le produit à emballer
(9) et est enroulé avantageusement au niveau du produit à emballer (9), entouré de
façon adaptée par ledit enroulement, avec un pas (68.2) plus plat et plus petit que
les pas (68.1) des régions d'enroulement se trouvant à l'extérieur du produit à emballer
(9).
18. Emballage selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que l'enroulement en hélice (6) est constitué d'une bande en feuille pré-étirée dans
la direction de l'enroulement et se resserrant automatiquement dans l'enroulement
(6).
19. Emballage selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que l'emballage intérieur (1, 11) est inséré dans un emballage extérieur (12) présentant
des parois (122) repliées vers l'intérieur, les parois repliées (122) formant des
éléments d'écartement qui portent contre une section de base (30.1) de l'emballage
intérieur (1, 11).
20. Emballage selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que l'enroulement (6) comporte un enroulement intérieur (6.1) et un enroulement extérieur
(6.2), le produit à emballer (9) étant enfermé entre l'enroulement intérieur (6.1)
et l'enroulement extérieur (6.2), la section de base et d'appui (3) se composant d'une
feuille (610) extensible qui est tendue par-dessus un espace creux et qui est formée
avantageusement par une section intérieure de l'enroulement (6).
21. Emballage selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que le flan (2) comporte au moins une section de surface (30, 32 ; 15, 16) destinée à
réaliser l'articulation d'une section de rembourrage (31, 321, 34, 15 à 19, 53 à 56,
82 à 85) déplacée au moyen de l'enroulement (6) en s'opposant à une force de rappel,
si bien qu'une section d'articulation au moins (30, 32 ; 15, 16) entoure latéralement
une section de rembourrage (3, 31, 321, 34, 15 à 19, 53 à 56, 82 à 85), chaque section
de rembourrage dans l'enroulement d'emballage (6) étant pliée en s'opposant à une
force de rappel élastique en ménageant un espace creux (400) en vue de conformer un
élément de rembourrage élastique (40) contre la section d'articulation.