(19)
(11) EP 0 822 776 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.10.2003  Patentblatt  2003/42

(21) Anmeldenummer: 97905149.7

(22) Anmeldetag:  03.03.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A47L 9/28, A47L 9/32
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9701/054
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9703/2511 (12.09.1997 Gazette  1997/39)

(54)

STAUBSAUGER MIT EINEM MOTORGEHÄUSE

VACUUM CLEANER WITH A MOTOR CASING

ASPIRATEUR AVEC CARTER MOTEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI NL PT SE

(30) Priorität: 04.03.1996 DE 19608247

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.02.1998  Patentblatt  1998/07

(73) Patentinhaber: VORWERK & CO. INTERHOLDING GmbH
42275 Wuppertal (DE)

(72) Erfinder:
  • JACOBS, Carsten
    D-45549 Sprockhövel (DE)
  • ARNOLD, Hans-Peter
    D-42489 Wülfrath (DE)
  • HEIDER, Uwe
    D-50354 Hürth (DE)
  • SCHÖNHOFF, Helmut
    D-42897 Remscheid (DE)

(74) Vertreter: Müller, Enno, Dipl.-Ing. et al
Rieder & Partner Anwaltskanzlei Corneliusstrasse 45
42329 Wuppertal
42329 Wuppertal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-95/28867
DE-U- 9 318 460
DE-U- 8 807 720
US-A- 5 226 527
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einem Motorgehäuse, gegebenenfalls mit einer angeschlossenen Filterkammer, und einem Gerätestiel, wobei der Gerätestiel in eine gehäusenahe Steckaufnahme des Motorgehäuses einsteckbar ist und wobei beim Einstecken des Gerätestieles ein in dem Motorgehäuse angebrachter Leistungsschalter betätigt wird.

    [0002] Derartige Staubsauger sind bekannt. So ist in der WO 95/28867 ein Staubsauger angegeben, welcher einen in dem Motorgehäuse verankerbaren Gerätestiel aufweist. Letzterer betätigt bei einem Einstecken in das Motorgehäuse bzw. bei einem Herausziehen aus demselben einen in dem Motorgehäuse angeordneten Umschalter. Letzterer bewirkt auf elektronischem Wege ein zustandsbedingtes Aktivieren oder Deaktivieren eines motorgehäuseseitigen Leistungsschalters. Bei einem Einstecken des Gerätestieles in das Motorgehäuse wird der Leistungsschalter auf elektronischem Wege in Voll-Laststellung gesteuert, so daß ein hierzu in Reihe geschalteter weiterer Leistungsschalter im Gerätestiel bzw. in einem Handgriff des Gerätestieles aktiviert wird. Die Steuerung des Elektromotors des Staubsaugers erfolgt hiernach nur noch über den gerätestielseitigen Leistungsschalter. Bei einem Herausziehen des Gerätestieles aus dem Motorgehäuse wird der Umschalter derart betätigt, daß eine Umschaltung des motorgehäuseseitigen Leistungsschalters in eine Null-Stellung erfolgt. Letzterer ist somit der aktive Leistungsschalter. Staubsauger mit abgezogenem Gerätestiel werden bevorzugt für Überboden-Arbeiten eingesetzt, wobei hier die Leistungssteuerung des Saugmotors über den motorgehäuseseitigen Leistungsschalter erfolgt.

    [0003] Im Hinblick auf den vorbeschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik der Erfindung darin gesehen, einen Staubsauger der in Rede stehenden Art hinsichtlich der durch den Gerätestiel bewirkten Umschaltung des motorgehäuseseitigen Leistungsschalters zu verbessern.

    [0004] Diese Problematik ist zunächst und im wesentlichen beim Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß der als Schiebeschalter ausgebildete Leistungsschalter einen Fernbetätigungsfortsatz aufweist, der durch Einstecken des Gerätestieles unter gleichzeitiger Betätigung des Leistungsschalters beaufschlagt wird. Hier erfolgt demnach eine Umschaltung auf mechanischem Wege. Es sind keine störanfälligen Elektronikteile und -schaltungen erforderlich. Der als Schiebeschalter ausgebildete Leistungsschalter im Motorgehäuse weist einen mit dem Gerätestiel zusammenwirkbaren Fernbetätigungsfortsatz auf, mit Hilfe letzterem durch Einstecken des Gerätestieles in das Motorgehäuse der Schiebeschalter bevorzugt in eine Voll-Laststellung verlagert wird. Auch hier ist es -wie im Stand der Technik bereits angedeutet- so, daß der motorgehäuseseitige Leistungsschalter in Serie geschaltet ist zu einem gerätestielseitigen zweiten Schalter. Dieser sitzt bevorzugt im Bereich einer Gerätestiel-Handhabe. Bedingt durch die Serienschaltung und durch die Voll-Laststellung des gehäuseseitigen Leistungsschalters ist der bei eingestecktem Gerätestiel handhabungsseitige Leistungsschalter aktiviert. Mit Hilfe letzterem kann nunmehr die Leistung des Saugmotors gesteuert werden. Der Fernbetätigungsfortsatz kann materialeinheitlich mit dem Betätigungsbereich des Leistungsschalters verbunden sein. Weiter kann die Ausbildung so getroffen sein, daß bei einem Abziehen des Gerätestieles aus dem Motorgehäuse der motorgehäuseseitige Leistungsschalter selbsttätig in die Null-Stellung zurückverfährt, dies bspw. vermittels einer Zugfeder oder dergleichen. Hierdurch ist sichergestellt, daß der Saugmotor bei einem Abziehen des Gerätestieles ausgeschaltet ist. Dessen Leistungssteuerung wird hiernach nur noch über den motorgehäuseseitigen Leistungsschalter geregelt.
    In einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß der Fernbetätigungsfortsatz an seinem gerätestielseitigen Ende eine Rastausformung aufweist zur Zusammenwirkung mit einer Rastausnahme am Gerätestiel. Bei einem Einstecken des Gerätestieles in das Motorgehäuse fängt die Rastausnahme des Gerätestieles die Rastausformung des Fernbetätigungsfortsatzes ein und verlagert über diesen Fortsatz den Leistungsschalter in eine Voll-Laststellung. Ein Herausziehen des Gerätestieles bewirkt durch die formschlüssige Verbindung zwischen Rastausformung des Fernbetätigungsfortsatzes und der Rastausnahme des Gerätestieles ein Zurückverlagern des Leistungsschalters in die Null-Stellung. Hier kann bspw. der Fernbetätigungsfortsatz zumindest im Bereich der Rastausformung elastisch ausgebildet sein, so daß bei Erreichen der Null-Stellung des Leistungsschalters die Rastausformung bei einem weiteren Herausziehen des Gerätestieles federnd die Rastausnahme des Gerätestieles verläßt. Hierzu wird weiter vorgeschlagen, daß ein gerätestielseitiges Ende des Fernbetätigungsfortsatzes bei einem Herausziehen des Gerätestieles maximal in eine Stellung mitgeschleppt wird, welche gegenüber einer Mündung der Steckaufnahme zurückverlagert ist. Der Fembetätigungsfortsatz bzw. dessen Rastausformung ragt demnach nach Herausziehen des Gerätestieles aus der Steckaufnahme nicht über die Mündung desselben hinaus, womit der Fernbetätigungsfortsatz stets in einer geschützten Lage innerhalb der Steckaufnahme verbleibt. Als besonders vorteilhaft erweist es sich, daß das gerätestielseitige Ende des Fernbetätigungsfortsatzes in einem Spalt zwischen einer Steckaufnahme-Innenwand und einem in der Steckaufnahme angeordneten Stecker verschiebbar ist. Hierdurch erfährt der Fernbetätigungsfortsatz eine Führung und eine gesicherte Lagepositionierung innerhalb der Steckaufnahme, womit auch stets ein sicheres Auffinden der Rastausformung durch die Rastausnahme des Gerätestieles gegeben ist. Der in der Steckaufnahme angeordnete Stecker bildet die elektrische Kupplung zu einem in dem Gerätestiel dem Stecker zuordbaren Kupplungsteil. Weiter wird vorgeschlagen, daß die Verschiebung durch einen Anschlag an einer Steckerrückseite begrenzt ist. Bspw. kann hierzu der Fernbetätigungsfortsatz eine angeformte Anschlagnase aufweisen, welche bei einem Herausziehen des Gerätestieles gegen die Rückseite des aufnahmeseitigen Steckers tritt, zur Definition der Null-Stellung des Leistungsschalters. In einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes wird vorgeschlagen, daß die äußerste Stellung des gerätestielseitigen Endes des Fernbetätigungsfortsatzes in Überdeckung mit dem Stecker ist derart, daß an dem Stecker angeordnete Kontaktfahnen über das freie Ende des Fernbetätigungsfortsatzes hinausragen. Somit ist sichergestellt, daß nur ein Gerätestiel, dessen Rastausnahme ebenenmäßig über seine Steckerkupplung hinausragt, eine Verlagerung des Leistungsschalters bewirken kann. Weiter ist diese Ausbildung besonders dann von Vorteil, wenn bei abgezogenem Gerätestiel zur Stromversorgung des Saugmotors eine angepaßte Netzkupplung in die Steckeraufnahme eingeführt wird. Diese Netzkupplung kann bspw. in Form eines bekannten Kaltgerätesteckers ausgebildet sein. Letzterer wird derart in die Steckaufnahme eingeführt, daß die Kontaktfahnen des motorgehäuseseitigen Steckers zur Bildung der elektrischen Kupplung eingefangen werden. Eine Beaufschlagung des Betätigungsfortsatzes erfolgt hierbei nicht. Dies ist auch gewünscht, da bei einer solchen Konfiguration der motorgehäuseseitige Leistungsschalter zunächst in einer Null-Stellung verbleiben soll. Diese Stellung soll nur willensbetont durch schalterseitige Betätigung verlassen werden.

    [0005] Nach einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weist der Stecker Kontaktfahnen auf. Hier wird zur Verbesserung der Kupplung zwischen Gerätestiel und Motorgehäuse vorgeschlagen, daß der Stecker in der Steckaufnahme zurückversetzt angeordnet ist derart, daß die vorderen Enden der Kontaktfahnen sich mit Abstand zu der Mündung der Steckaufnahme befinden. Die Kontaktfahnen des motorgehäuseseitigen Steckers sind somit in einer derart versteckten Lage innerhalb der Steckaufnahme angeordnet, daß diese nicht versehentlich, bspw. bei einem Ablegen des Staubsaugers, verbogen werden können. Gleichfalls ist damit eine sichere Kupplung innerhalb der Steckaufnahme gewährleistet. Die Innenwandung der Steckaufnahme bietet hierbei eine seitliche Führung der Gerätestiel-Steckdose. Weiter wird vorgeschlagen, daß der Stecker freikragend in der Steckaufnahme angeordnet ist. Bspw. kann hierzu der Stecker einen gegenüber dem Steckeraufnahme-Querschnitt verringerten Querschnitt aufweisen. In dem so gebildeten Ringraum zwischen Stecker und Steckeraufnahme-Innenwand kann ein Fernbetätigungsfortsatz eines gerätegehäuseseitigen Leistungsschalters, wie bereits beschrieben, positioniert sein.
    Der in die Steckaufnahme einzuführende Gerätestiel kann zur Betätigung dieses Fernbetätigungsfortsatzes einen in dem gebildeten Ringraum hineinragenden Vorsprung aufweisen. Letzterer kann bspw. in Verlängerung einer gerätestielseitigen Steckdose an dieser angeformt sein. Die Anordnung des Steckers in dem Motorgehäuse erfolgt bevorzugt derart, daß der Stecker über einen Steckersockel in der Steckaufnahme befestigt ist. Der an dem Steckergehäuse befestigte Stecker kragt somit frei in die Steckaufnahme ein. Der zwischen Stecker und Steckaufnahme-Innenwand gebildete Ringraum ist tiefenmäßig durch den Steckersockel, welcher querschnittsmäßig dem Innenquerschnitt der Steckaufnahme angepaßt ist, begrenzt. Hierdurch ist auch eine Anschlagbegrenzung für einen Gerätestielfortsatz zur Betätigung des Fernbetätigungsfortsatzes des Leistungsschalters gegeben. Um eine Übertragung hoher mechanischer Belastungen zwischen Gerätestiel und Motorgehäuse zu gewährleisten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Gerätestiel um ein Maß in die Steckaufnahme einschiebbar ist, welches mindestens dem 1,5-fachen, vorzugsweise einem 2-fachen eines größten freien Maßes eines Gerätestielquerschnittes entspricht. Weiter wird hierzu vorgeschlagen, daß die Abmessung von der Mündung der Steckaufnahme bis zum Fuß der Kontaktfahnen etwa dem größten Maß des Gerätestielquerschnittes entspricht. Hieraus ergibt sich, daß der Gerätestiel vorzugsweise um das Maß von der Mündung der Steckaufnahme bis zum Fuß der Kontaktfahnen über den Fuß der Kontaktfahnen hinaus in den zwischen dem freikragenden Stecker und der Steckaufnahme-Innenwand gebildeten Ringraum eintritt. Die freikragende Länge des gehäuseseitigen Steckers ist entsprechend gewählt. Weiter ergeben sich durch diese Ausgestaltung im Bereich der Steckaufnahme zwei Bereiche mit unterschiedlichen Aufgaben. Der der Steckaufnahmemündung zugeordnete erste Bereich bildet den elektrischen Kupplungsbereich zwischen gerätestielseitiger Steckdose bzw. anstelle des Gerätestieles einsetzbarer Netzsteckdose und dem gehäuseseitigen Stecker. Der zweite nachgeordnete Bereich ist als Kupplungsbereich zwischen dem Gerätestiel und einem Fernbetätigungsfortsatz eines gerätegehäuseseitigen Leistungsschalters ausgebildet, wobei bevorzugt die Länge dieses zweiten Bereiches, d. h. die Länge des freikragenden Bereiches des Steckers, etwa dem maximalen Verschiebeweg des Leistungsschalters entspricht. Beide Bereiche zusammen ergeben den mechanischen Kupplungsbereich zwischen Gerätestiel und Motorgehäuse, dessen gesamte Länge so dimensioniert ist, daß hohe Kräfte und Momente übertragen werden können. In einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß der Gerätestiel und/oder eine Netzsteckdose einen senkrecht zur Einsteckrichtung vorstehenden Rastzapfen aufweist, der in eine Rastaufnahme der Steckaufnahme einrastet. Diese Verrastung dient zur gesicherten Halterung des Gerätestiels bzw. der Netzsteckdose innerhalb der Steckaufnahme, welche Verrastung zur Lösung der Verbindung nur willensbetont aufgehoben werden kann. Der an dem Gerätestiel oder an der Netzsteckdose vorgesehene Rastzapfen kann bspw. senkrecht zur Einsteckrichtung in eine Rastrichtung federbeaufschlagt sein. Bspw. kann hierzu der Rastzapfen unterseitig mit einer Druckfeder versehen sein. Es sind jedoch Ausbildungen denkbar, bei welchen der Rastzapfen als ein aus dem Gehäusemantel teilweise freigeschnittener, in sich federnder Abschnitt ausgebildet ist. Die steckaufnahmeseitige Rastausnehmung zur Aufnahme des Rastzapfens ist in einer bevorzugten Ausbildung in dem bereits erwähnten ersten Bereich der Steckaufnahme vorgesehen, d. h. im Bereich der elektrischen Kupplung. Zur Aufhebung der Rastverbindung zwischen Gerätestiel bzw. Netzsteckdose und Steckaufnahme wird vorgeschlagen, daß die Rastaufnahme mit einem Auswerfer zum Ausrücken des Rastzapfens versehen ist. Durch Betätigung des Auswerfers wird der Rastzapfen derart, bevorzugt entgegen einer Federkraft, verlagert, daß hiernach ein Abziehen des Gerätestieles bzw. der Netzsteckdose erfolgen kann. Hier erweist es sich als vorteilhaft, daß der Auswerfer aus einem flexiblen Kunststoffteil besteht mit einem eingebundenen, bspw. metallischen Drückteil. Letzteres kann in einer weiteren Ausführung auch ein Hartkunststoffteil sein.

    [0006] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist eine Netzsteckdose vorgesehen, wobei die Netzsteckdose in den Gerätestiel einsteckbar ist. Hier wird zur Verbesserung des Staubsaugers vorgeschlagen, daß der Gerätestiel einseitig einen Stecker zur Zusammenwirkung mit der Netzsteckdose aufweist, wobei der Stecker in einer Dosenaufnahme des Gerätestieles um das Maß des größten freien Querschnittes der Netzsteckdose zurückverlagert ist, daß der Gerätestiel anderseitig als Steckdose ausgebildet ist zur Zusammenwirkung mit einem gegenüber dem gerätestielseitigen Stecker um ein gleiches Maß zurückverlagerten Stecker der Steckaufnahme, wobei der Stecker der Steckaufnahme jedoch zumindest teilweise von einem Hohlprofil des Gerätestiels überfahrbar ist und die Steckdose des Gerätestieles über das Überfahrmaß in dem Hohlprofil zurückverlagert angeordnet ist. Hierbei kommt bevorzugt eine Netzsteckdose mit mindestens zwei Flachstekkeraufnahmen zum Einsatz, wobei die Netzsteckdose im Querschnitt senkrecht zur Einsteckrichtung unrund, mit einer durch die größte Abmessung verlaufenden Symmetrieachse ausgebildet ist. Konkret ist die Ausbildung so gewählt, daß quer zur Symmetrieachse eine Teilungsachse verläuft derart, daß der Querschnitt oberhalb und unterhalb der Teilungsachse von einer konvexen Krümmungslinie begrenzt ist, wobei beide Krümmungslinien im wesentlichen kreisabschnittförmig sind, mit unterschiedlichen Radien. Hierdurch ergibt sich eine Art ellipsenförmiger Querschnitt, wobei bevorzugt die Übergangsbereiche der beiden Querschnittsabschnitte gleichfalls abgerundet ausgebildet sind. Bevorzugt wird eine Ausgestaltung, bei welcher der Radius des oberhalb der Teilungsachse angeordneten Querschnittsabschnittes größer ist als der Radius der unterhalb der Teilungsachse verlaufenden Krümmungslinie. Bspw. kann der Radius der oberen konvexen Krümmungslinie 45 bis 55 mm, bevorzugt 50 mm und die untere Krümmungslinie einen Radius von 35 bis 40 mm, bevorzugt 37 mm betragen. Wesentlich ist, daß der Mittelpunkt der radiengrößeren Krümmungslinie außerhalb des Gesamtquerschnittes der Netzsteckdose angeordnet ist und der Mittelpunkt der radiuskleineren Krümmungslinie innerhalb des Gesamtquerschnittes liegt, wobei beide Mittelpunkte auf der Symmetrieachse der Netzsteckdose positioniert sind. Weiter besteht auch die Möglichkeit, die beiden oberhalb und unterhalb der Teilungsachse verlaufenden Krümmungslinien jeweils aus mehreren Kreisabschnitten unterschiedlicher Radien zusammenzusetzen. Es ergibt sich hieraus eine handhabungstechnisch günstige Gestaltung der Netzsteckdose. Insbesondere erweist sich diese Ausgestaltung als grifffreundlich. Weiter ist hierdurch eine visuelle Hilfe für den Benutzer, die Steckdose lagerichtig auf den zuzuordnenden Stecker aufzusetzen, durch die asymmetrische, unrunde Ausgestaltung des Querschnittes gegeben. In einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß eine durch die beiden Übergangsbereiche der unterschiedlichen Kreislinien gegebene Querschnittsabmessung deutlich größer ist als eine hierzu senkrechte Größtenabmessung des Querschnittes. Hierdurch ergibt sich eine relativ flache Bauweise der Netzsteckdose. Zusammen mit den kreisabschnittförmig ausgebildeten Querschnittsabschnitten oberhalb und unterhalb der Teilungsachse ergibt sich eine ergonomisch günstige Gestaltung. Bevorzugt werden hierbei Verhältnisse von 15 : 10 bis 20 : 10, bevorzugt 17 : 10. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist eine größte Querschnittsabmessung von ca. 34 mm und eine hierzu senkrecht verlaufende Abmessung von ca. 20 mm vorgesehen. Weiter wird vorgeschlagen, die Einstecklänge der Netzsteckdose in die geräteseitige bzw. stielseitige Steckaufnahme etwa der größten Querschnittsabmessung der Netzsteckdose anzupassen. Dies bedeutet bevorzugt ein Längenverhältnis von größter Querschnittsabmessung zu Einstecklänge von ca. 1 : 1. Weiterhin wird in Vorschlag gebracht, daß die Flachsteckeraufnahmen in Bezug auf eine Verbindungslinie zwischen den Übergangsbereichen unsymmetrisch, nämlich zu dem Querschnittsabschnitt mit der stärker gekrümmten Außenlinie hin, versetzt sind. Wie bereits angedeutet, ist die Netzsteckdose -bezogen auf die Verbindungslinie zwischen den Übergangsbereichen- unsymmetrisch, jedoch -bezogen auf die zu dieser Linie senkrecht verlaufende Achsesymmetrisch aufgebaut. Hieraus resultiert, daß bei einer symmetrischen Anordnung der Flachsteckeraufnahmen um die senkrecht zu der Verbindungslinie zwischen den Übergangsbereichen verlaufenden Achse und einer -bezogen auf den Gesamtquerschnitt der Netzsteckdose- mittig ausgerichteten Anordnung die Flachsteckeraufnahmen -bezogen auf die Verbindungslinie- unsymmetrisch angeordnet sind. In der bevorzugten Ausbildung der Netzsteckdose, bei welcher oberhalb und unterhalb dieser Verbindungslinie den Querschnitt begrenzte Krümniungslinien unterschiedlicher Radien vorgesehen sind, sind die Flachsteckeraufnahmen in Richtung auf die stärker gekrümmte Außenlinie, d. h. mehr im Bereich des den kleineren Radius aufweisenden Querschnittsabschnittes versetzt. Hierbei wird bevorzugt, die Flachsteckeraufnahmen parallel zu der Verbindungslinie zwischen den Übergangsbereichen zu versetzen derart, daß eine Verbindungslinie zwischen den Mittelpunkten der Flachsteckeraufnahmen zumindest annähernd durch den Flächenschwerpunkt des gesamten Steckdosenquerschnittes verläuft, welch letzterer -bedingt durch die Zusammensetzung des Querschnittes aus Krünnnungslinien unterschiedlicher Radien- nicht mit dem Schnittpunkt der Verbindungslinie zwischen den beiden Übergangsbereichen und der hierzu senkrecht verlaufenden Achse übereinstimmt. Die Flachsteckeraufnahmen sind im übrigen denen der im Stand der Technik bekannten Aufnahmen nachempfunden. Sie weisen jeweils einen im Querschnitt rechteckigen Eintrittsbereich auf. In der in Längsrichtung der Netzsteckdose erstreckenden Aufnahmeöffnung ist eine den elektrischen Anschluß bildende, metallische Klemmhülse vorgesehen. Erfindungsgemäß wird weiter vorgeschlagen, daß die Netzsteckdose einen über seine Außenfläche hinausragenden Rastzapfen aufweist, welcher senkrecht zu der Erstreckung der Flachsteckeraufnahmen federbar ist. Bedingt durch diese Ausgestaltung ist eine Auszugssicherung der Steckvorrichtung gegeben. Bei einem Einstekken der Netzsteckdose in eine geräteseitige und/oder stielseitige, entsprechend ausgebildete Steckaufnahme tritt der Rastzapfen in eine Rastausnehmung ein. Diese Verrastung ist nur willensbetont entriegelbar, wozu im Bereich der Steckaufnahme ein entsprechendes Tastelement in Form eines Auswerfers oder dergleichen vorgesehen sein kann. Dies ist besonders bei Staubsaugern von Vorteil, da es hierbei aufgrund von Zugbelastungen an der Netzsteckdose zu einem ungewollten Lösen der Steckverbindung kommen kann. Weiter wird vorgeschlagen, daß der Rastzapfen auf der schwächer gekrümmten Außenseite angeordnet ist. Als besonders vorteilhaft erweist es sich hierbei, daß der Rastzapfen etwa mittig zu den Flachsteckeraufnahmen ausgerichtet ist. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung, bei welcher die schwächer gekrümmte Außenlinie des Steckdosenquerschnittes den oberen Bereich der Netzsteckdose bildet, ergibt sich der Vorteil, daß bei einem Ergreifen der Netzsteckdose der Rastzapfen ergonomisch günstig sitzt, so daß dieser in einfachster Weise mittels des Daumens zum Einstecken der Netzsteckdose in eine geräteseitige und/oder stielseitige Steckaufnahme niedergedrückt werden kann. Es besteht auch die Möglichkeit, die geräteseitige und/oder stielseitige Steckernahme mit einer dem Rastzapfen zugeordneten Auflaufschräge zu versehen, welche bei einem Einführen der Netzsteckdose ein Niederdrücken des Rastzapfens bewirkt. Bevorzugt wird eine Ausgestaltung, bei welcher querschnittsmäßig zwischen den beiden Flachsteckeraufnahmen eine nicht leitende Rundsteckeraufnahme ausgebildet ist. Die so gebildete Rundsteckeraufnahme ist demnach als eine Blind-Aufnahme ohne Kontakthülse ausgebildet. Die Steckaufnahme in dem Motorgehäuse ist der Dosenaufnahme des Gerätestieles im wesentlichen nachempfunden. Lediglich der Querschnitt des in der Steckaufnahme angeordneten Steckers ist querschnittsverkleinert, so daß zwischen dem Stecker und der Steckaufnahme-Innenwandung ein Ringraum verbleibt. Der gehäuseseitige Stecker ist hierzu an einem Steckersockel angeordnet und kragt frei in den Innenraum der Steckaufnahme hinein. In den so gebildeten Ringraum tritt bei einem Einstecken des Gerätestieles ein Hohlprofil desselben ein, welches Hohlprofil in Verlängerung der gerätestielseitigen Steckdose angeordnet ist. Diese gerätestielseitige Steckdose ist querschnittsangepaßt dem gehäuseseitigen Stecker. Die Ausbildung ist weiterhin so gewählt, daß die Netzsteckdose sowohl in die Dosenaufnahme des Gerätestieles als auch in die Steckaufnahme des Motorgehäuses einsetzbar ist, d. h. Dosenaufnahme des Gerätestieles und Steckaufnahme des Motorgehäuses sind querschnittsmäßig gleich ausgebildet. Die Länge der Netzsteckdose ist so gewählt, daß bei einem Einstecken dieser in die Steckaufnahme des Motorgehäuses diese nicht in den zwischen Stecker und Steckaufnahme-Innenwand gebildeten Ringraum eintritt. Die Dosenaufnahme des Gerätestieles und die Steckaufnahme des Motorgehäuses weisen einen dem Netzsteckdosen- und Gerätestielendabschnitt -Querschnitt angepaßten Innenquerschnitt auf. Bedingt durch diese Ausgestaltung erhalten die Steckaufnahmen eine Einweiserfunktion für die Netzsteckdose bzw. für den Gerätestielendabschnitt. Bei einem leicht verdrehten Ansetzen der Netzsteckdose auf die Steckaufnahme bewirken die konvexen Krümmungslinien ein Einscheren der Netzsteckdose in die Steckaufnahme. Die Netzsteckdose wird automatisch in die gewünschte Einsteckposition verlagert. Weiter ergibt sich aus den Geometrien, daß trotz nur leichter Unsymmetrie eine deutliche Blockierung bei falscher Handhabung gegeben ist. Wird bspw. die Netzsteckdose in einer um 180° verdrehten Position der Steckaufnahme zugeführt, so ist ein Einstecken nicht möglich. Hier kommt auch die genannte Einweiserfunktion der Steckaufnahme nicht zur Geltung. Der Benutzer kann auch nicht unter Kraftanwendung die Kupplung herbeibringen, so daß Fehlfunktionen entgegengewirkt sind.

    [0007] Bedingt durch die zuvor beschriebenen Ausgestaltungen ist der erfindungsgemäße Staubsauger in einfachster Weise sowohl zur Boden- als auch zur Über-Boden-Bearbeitung nutzbar, wobei nur eine Anschlußleitung Verwendung findet. Letztere wird lediglich von einem oberen Gerätestielende in eine Steckaufnahme des Motorgehäuses umgesteckt. Die Steckaufnahme erfüllt hierbei die Aufgaben einer guten Übertragung von hohen mechanischen Belastungen zwischen Gerätestiel und Motorgehäuse, einer Codierung von Netzleitung bzw. Netzsteckdose und Gerätestiel, einer elektrischen Kontaktierung von Gerätestiel und Motorgehäuse sowie eine einfache Steck- und Entnahmemöglichkeit für Gerätestiel und Netzsteckdose. Um die Kräfte und Momente übertragen zu können, taucht der Gerätestiel, welcher bevorzugt als ein Aluminium-Profilrohr hergestellt ist, bevorzugt mindestens 80 mm in die Steckaufnahme ein. Die Erkennung, ob ein Gerätestiel oder eine Netzsteckdose gesteckt ist, ist für die Funktion der Elektronik im Staubsauger zwingend erforderlich. Wird der Gerätestiel gesteckt, verwendet die Elektronik das im Gerätestiel integrierte Potentiometer-/Schaltermodul als Sollwertgeber sowie als Netzschalter. Bei gesteckter Netzsteckdose gilt dagegen ein im Grundgerät angebrachtes Potentiometer-/Schaltermodul als Sollwertgeber und als Netzschalter. An dem Netzkabelanschluß im oberen Gerätestielende werden entgegen dem Gerätestielanschluß nur die Forderungen nach einer elektrischen Kontaktierung und einer einfachen Steck- und Entnahmemöglichkeit gestellt. Hohe mechanische Kräfte treten hier nicht auf. Eine Stecklänge von bspw. 80 mm kommt zudem an dieser Stelle in der Regel aus Platzgründen nicht in Frage. Hieraus ergibt sich, daß das Außenprofil vom Gerätestiel und der Netzsteckdose identisch ist, daß die Rastung von Gerätestielrohr und Netzsteckdose identisch ist und daß eine Codierung von Gerätestiel und Netzsteckdose vorliegt. Weiter ergibt sich, daß die Stecklänge des Gerätestieles bevorzugt mindestens 80 mm und die Stecklänge der Netzsteckdose bevorzugt maximal 35 mm beträgt. Die beiden zuletzt genannten Abmaße widersprechen sich scheinbar, lassen sich aber erfindungsgemäß miteinander vereinbaren, da die elektrische Kontaktierung innerhalb von 35 mm hinter der Stecköffnung erfolgt, das Geräterohr jedoch dazu um 80 mm eingeschoben werden muß. Durch diese Maßnahme wird gleichzeitig in eleganter Weise die Codierung von Gerätestiel und Netzsteckdose ermöglicht. Zudem kann so sichergestellt werden, daß zwar wahlweise sowohl Gerätestiel als auch Netzsteckdose in das Motorgehäuse gesteckt werden können, daß aber in das obere Gerätestielende ausschließlich die Netzsteckdose steckbar ist. Durch die spezielle Kontur von Gerätestiel und Netzsteckdose ist weiterhin sichergestellt, daß eine Verwendung von Netzleitungen, die den hohen Biegezyklenzahlen und Belastungen, die beim Betrieb eines Staubsaugers auftreten, nicht standhalten, ausgeschlossen ist. Weiter erweist es sich als vorteilhaft, daß das in dem Grundgerät angeordnete Potentiometer-/Schaltermodul bei gestecktem Gerätestiel in eine Position gebracht wird, in welcher der Schalter durchgeschaltet ist. Dies ist erforderlich, da die Leistungsschalter im Gerätestiel und im Motorgehäuse in Serie angeordnet sind. In der erfindungsgemäßen Ausführung wird hierzu der Leistungsschalter im Motorgehäuse durch das um 80 mm eingesteckte Gerätestielrohr in seine Maximalstellung geschoben. Um bei einem Umrüsten auf einen Über-Boden-Betrieb nicht das gesamte Gerät mit Einstecken der Netzsteckdose hochlaufen zu lassen, muß bei einem Abziehen des Gerätestieles dieser Schalter wieder in seine Aus-Stellung zurückgezogen werden. Zu diesem Zweck ist eine Kupplung zwischen dem Leistungsschalter und dem Gerätestielrohr vorgesehen.

    [0008] Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung, welche lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellt, erläutert. Hierbei zeigt:
    Fig. 1
    eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Staubsaugers mit einem Motorgehäuse und einer angeschlossenen Filterkammer, wobei ein Gerätestiel in eine gehäusenahe Steckaufnahme und eine Netzsteckdose in den Gerätestiel eingesteckt sind;
    Fig. 2
    eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch nach Abziehen des Gerätestieles vom Motorgehäuse und der Netzsteckdose vom Gerätestiel;
    Fig. 3
    eine weitere, der Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch unter Fortlassung des Gerätestieles, wobei hier die Netzsteckdose direkt in die gehäusenahe Steckaufnahme des Motorgehäuses eingesteckt ist;
    Fig. 4
    eine vergrößerte Detaildarstellung aus der Fig. 2, die gehäusenahe Steckaufnahme zeigend;
    Fig. 5
    eine Stirnansicht auf die gehäusenahe Steckaufnahme;
    Fig. 6
    eine weitere perspektivische Detaildarstellung eines mit der Steckaufnahme korrespondierenden Gerätestielendabschnittes, partiell aufgebrochen;
    Fig. 7
    eine weitere perspektivische Detaildarstellung eines Bereiches einer gerätestielseitigen Dosenaufnahme;
    Fig. 8
    eine perspektivische Einzeldarstellung der Netzsteckdose;
    Fig. 9
    eine vergrößerte Stirnansicht auf die Netzsteckdose;
    Fig. 10
    eine Seitenansicht der Netzsteckdose;
    Fig. 11
    eine Draufsicht der Netzsteckdose;
    Fig. 12
    eine Stirnansicht der gerätestielseitigen Dosenaufnahme;
    Fig. 13
    den Schnitt gemäß der Linie XIII-XIII in Fig. 12;
    Fig. 14
    eine der Fig. 13 entsprechende Darstellung, jedoch nach einem Einschieben der Netzsteckdose in die Dosenaufnahme;
    Fig. 15
    eine Schnittdarstellung des Bereiches der gehäusenahen Steckaufnahme des Motorgehäuses;
    Fig. 16
    eine Herausvergrößerung aus Fig. 15;
    Fig. 17
    eine der Fig. 15 entsprechende Darstellung, wobei hier der Gerätestiel teilweise in die Steckaufnahme eingeschoben ist, welcher Endbereich des Gerätestieles partiell aufgeschnitten ist;
    Fig. 18
    eine der Fig. 16 entsprechende Darstellung, jedoch die Stellung gemäß Fig. 17 betreffend;
    Fig. 19
    eine weitere Darstellung gemäß Fig. 15, jedoch bei vollständig eingeschobenem Gerätestiel;
    Fig. 20
    eine weitere Darstellung gemäß Fig. 16, jedoch die Darstellung gemäß Fig. 19 betreffend;
    Fig. 21
    eine der Fig. 19 entsprechende Darstellung, jedoch eine Zwischenstellung im Zuge eines Herausziehens des Gerätestieles aus der Steckaufnahme darstellend;
    Fig. 22
    eine der Fig. 20 entsprechende Darstellung, jedoch die Stellung gemäß Fig. 21 betreffend;
    Fig. 23
    eine der Fig. 15 entsprechende Darstellung, jedoch bei in die Steckaufnahme eingesteckter Netzsteckdose;
    Fig. 24
    eine der Fig. 16 entsprechende Darstellung, jedoch die Stellung gemäß Fig. 23 betreffend.


    [0009] Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Fig. 1 ein Staubsauger 1 mit einem Motorgehäuse G und einer Filterkammer 10. Das Motorgehäuse G weist einen Ausleger 20 auf mit einer Steckaufnahme 21. In diese Steckaufnahme 21 ist ein bevorzugt als Aluminium-Rohr ausgebildeter Gerätestiel St eingesteckt. Letzterer besitzt an seinem dem Motorgehäuse G abgewandten Endbereich einen Handgriff 22. Der Elektroanschluß wird hergestellt über eine Anschlußleitung 2, welche einerends einen üblichen Elektrostecker und anderenends einen als Kaltgerätestecker ausgebildete Netzsteckdose N aufweist. Diese Netzsteckdose N ist mit Bezug zu Fig. 1 in eine gerätestielseitige, dem Bereich des Handgriffes 22 zugeordnete Dosenaufnahme 9 eingesteckt.

    [0010] Sowohl Gerätestiel St als auch Motorgehäuse G weisen jeweils einen als Potentiometer-/Schaltermodul ausgebildeten Leistungsschalter 23, 24 auf. Diese Leistungsschalter 23, 24 sind als Schiebeschalter ausgebildet, wobei der Leistungsschalter 23 im Bereich des Handgriffes 22 und der Leistungsschalter 24 im Bereich des Auslegers 20 des Motorgehäuses G positioniert sind.

    [0011] Erfindungsgemäß ist die Ausbildung so gewählt, daß sowohl die Netzsteckdose N vom Gerätestiel St als auch der Gerätestiel St vom Motorgehäuse G trennbar ist.
    Dies ist bspw. in Fig. 2 dargestellt. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, unter Fortlassung des Gerätestiels St die Netzsteckdose N direkt an das Motorgehäuse über die Steckaufnahme 21 anzuschließen. Eine solche Konfiguration ist in der Fig. 3 dargestellt. Es ergibt sich so eine handhabungsgünstige Gestaltung zum Nutzen des Staubsaugers 1 für Über-Boden-Arbeiten.

    [0012] Mit Bezug zu den Fig. 7 bis 14 werden nachstehend die Netzsteckdose N und die Dosenaufnahme 9 näher beschrieben.

    [0013] Die Netzsteckdose N ist im Querschnitt senkrecht zu einer Einsteckrichtung r unrund ausgebildet, mit einer durch die größte Abmessung verlaufenden Symmetrieachse x. Wie aus Fig. 10 zu erkennen, setzt sich die Netzsteckdose N im wesentlichen aus zwei hintereinander angeordneten Bereichen zusammen. Zum einen ist dies ein Einsteckbereich A, welcher eine quer zur Symmetrieachse x verlaufende Teilungsachse y aufweist, wodurch der Querschnitt in einen oberen und einen unteren Bereich aufgeteilt ist, wobei beide Bereiche unterschiedliche Flächenabmessungen aufweisen. Der zweite Abschnitt der Netzsteckdose N schließt sich an den ersten Abschnitt A an und bildet einen Anschlußabschnitt B aus. An diesem Anschlußabschnitt B ist die erwähnte Anschlußleitung 2 angeordnet, wobei in dem Abschnitt B eine übliche, nicht dargestellte Zugsicherung für die Leitung 2 vorhanden ist. Der Bereich B ist in Form eines Pyramidenstumpfes ausgebildet und weist außenseitig Rippen 4 zur verbesserten Handhabbarkeit auf.

    [0014] Der Querschnitt des Einsteckbereiches A ist oberhalb und unterhalb der Teilungsachse y jeweils von einer konvexen Krümmungslinie K1 und K2 begrenzt, wobei beide Krümmungslinien K1 und K2 im wesentlichen kreisabschnittförmig sind. Die oberhalb der Teilungsachse y verlaufende Krümmungslinie K1 ist hierbei weniger stark gekrümmt als die unterhalb der Teilungsachse y verlaufende Krümmungslinie K2, was bedeutet, daß der Radius der oberen Krümmungslinie K1 größer ist als der Radius der unteren Krümmungslinie K2. In den Übergangsbereichen U zwischen den unterschiedlichen Krümmungslinien K1 und K2 ist jeweils ein weicher Übergang in Form einer abgerundeten Verbindungslinie vorgesehen. Eine Verbindungslinie zwischen diesen Übergangsbereichen U bildet die bereits erwähnte Teilungsachse y.

    [0015] Die Flachsteckeraufnahmen 6 münden im Bereich der Dosenstirnfläche 5 und sind im Querschnitt rechteckig ausgebildet. Hierbei ist die längere Seite des Rechteckquerschnittes parallel zur Symmetrieachse x ausgerichtet bei einem Längen-/Breitenverhältnis von ca. 15 : 10 bzw. von ca. 8,5 zu 5,5 mm. Parallel zur Erstreckung der Teilungsächse y sind die beiden Flachsteckeraufnahmen 6 mit einem Maß von ca. 9 mm zueinander beabstandet, dies bei einer symmetrischen Anordnung zur Achse x.

    [0016] Wie aus Fig. 9 zu erkennen, sind die Flachsteckeraufnahmen 6 in Bezug auf die Teilungsachse y unsymmetrisch, nämlich zu dem Querschnittsabschnitt mit der stärker gekrümmten Außenlinie K2 hin, versetzt derart, daß eine parallel zu der Teilungsachse y verlaufende Mittenachse der beiden Flachsteckeraufnahmen 6 etwa durch den Flächenmittelpunkt F verläuft.

    [0017] Die Rundsteckeraufnahme 7 ist querschnittsmäßig zwischen den beiden Flachsteckeraufnahmen 6 angeordnet und besitzt einen kreisrunden Querschnitt. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß eine Symmetrieachse der Rundsteckeraufnahme 7 deckungsgleich mit der Symmetrieachse x der Netzsteckdose N verläuft und die senkrecht zu dieser Achse verlaufende Symmetrieachse der Rundstekkeraufnahme 7 nahezu höhenmäßig mit den Unterkanten der Flachsteckeraufnahmen 6 ausgerichtet ist.

    [0018] Die Flachsteckeraufnahmen 6 weisen innenseitig angeordnete, elektrisch leitende Klemmhülsen 8 auf, an welche rückwärtig die einzelnen Adern der Leitung 2 angeschlossen sind. Die Rundsteckeraufnahme 7 ist als Blind-Aufnahme, d. h. nicht leitend, ausgebildet.

    [0019] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Radius R1 der Krümmungslinie K1 mit ca. 50 mm und der Radius R2 der Rrümmungslinie K2 mit ca. 37 mm bemessen (vergl. Fig. 9). Die Übergangsbereiche U zwischen den Krümmungslinien K1 und K2 sind ebenfalls kreisabschnittförmig ausgebildet.

    [0020] Weiter ergibt sich aus diesen Ansaßen, daß der geometrische Mittelpunkt M1 der Krümmungslinie K1 außerhalb des Gesamtquerschnittes der Netzsteckdose N liegt, wohingegen der geometrische Mittelpunkt M2 der Krümmungslinie K2 innerhalb des Gesamtquerschnittes angeordnet ist. Beide geometrischen Mittelpunkte M1 und M2 sind auf der Symmetrieachse x ausgerichtet.

    [0021] Bedingt durch die senkrecht zur Symmetrieachse x betrachtete unsymmetrische Ausbildung des Querschnittes ergibt sich ein Flächenmittelpunkt F, welcher nicht mit dem Schnittpunkt von Symmetrieachse x und Teilungsachse y zusammenfällt. Es ist vielmehr so, daß dieser Flächenmittelpunkt F -bezogen auf Fig. 9- unterhalb der Teilungsachse y, d. h. versetzt in Richtung auf die stärker gekrümmte Krümmungslinie K2, gebildet ist.

    [0022] Aus den beschriebenen geometrischen Abmaßen ergibt sich -bezogen auf den Querschnitt- ein Breiten-/Höhenverhältnis von ca. 17 : 10. Bezogen auf das Ausführungsbeispiel ergibt sich eine durch die beiden Übergangsbereiche U gegebene Querschnittsabmessung b von ca. 34 mm und eine hierzu senkrechte Größtenabmessung c von ca. 20 mm.

    [0023] Wie weiter aus der Fig. 11 zu erkennen, ist der Einsteckbereich A so bemessen, daß die Länge 11 des Einsteckbereiches etwa der Querschnittsbreitenabmessung b entspricht.

    [0024] Desweiteren weist die Netzsteckdose N einen über die Außenfläche hinausragenden Rastnocken 18 auf, welcher senkrecht zu der Erstreckung der Flachsteckeraufnahmen 6 federbar ist. Konkret ist die Anordnung hierbei so getroffen, daß der Rastnocken 18 auf der durch die Krümmungslinie K1 beschriebenen oberen Außenfläche des Einsteckbereiches A angeordnet ist, bei mittiger Ausrichtung zu den Flachsteckeraufnahmen 6. Weiter ist die Position so gewählt, daß der Rastnocken 18 etwa mittig der Längserstreckung 11 des Einsteckbereiches A

    [0025] Dieser Rastnocken 18 ist entgegen einer in dem Einsteckbereich A angeordneten Druckfeder 19 verlagerbar derart, daß der Rastnocken 18 gänzlich in die Außenwandung des Einsteckbereiches A eintaucht.

    [0026] Die Positionierung des Rastnockens 18 auf der Oberseite des Einsteckbereiches A und die etwa mittige Positionierung dort bietet den ergonomischen Vorteil eines einfachen Niederdrückens des Rastnockens 18 mittels Daumendruck.

    [0027] Die gerätestielseitige Dosenaufnahme 9 setzt sich im wesentlichen aus einem Gehäuse 13 und einem in diesem Gehäuse 13 eingelassenen Stecker 14 zusammen. Dieser Stecker 14 ist -bezogen auf eine vordere, der Außenwandung der Dosenaufnahme 9 zugewandten Randkante des Gehäuses 13- zurückversetzt, so daß sich vor dem Stekker 14 ein Hohlraum ausbildet. In diesen Hohlraum ragen an dem Stecker 14 angeordnete Flachstecker 12 hinein, wobei die Länge dieser Flachstecker 12 geringer bemessen ist als die in gleicher Richtung gemessene Tiefe des Hohlraumes. Die Flachstecker 12 sind elektrisch leitend und rückwärtig im Bereich des Steckers 14 mit entsprechenden Anschlußleitungen verbunden.

    [0028] Wie insbesondere aus Fig. 12 zu erkennen, weist die Dosenaufnahme 9, insbesondere dessen Gehäuse 13, einen Querschnitt auf, welcher dem der Netzsteckdose N entspricht. Der innenwandige Linienverlauf des Querschnittes des Gehäuses 13 entspricht dem des äußeren Linienverlaufes der Netzsteckdose N. Die entsprechenden Radien und lichten Maße des Gehäuses 13 sind etwas größer gewählt als die der Netzsteckdose N, so daß letztere ohne Probleme in die Dosenaufnahme 9 bzw. in den Hohlraum 11 geführt werden kann.

    [0029] Auch bei der Dosenaufnahme 9 setzt sich der Querschnitt aus einem oberhalb und einem unterhalb einer Teilungsachse y' angeordneten Querschnittsabschnitt zusammen. Der obere Bereich ist hierbei von einer konvexen Krümmungslinie K3 und der untere Abschnitt von einer Krümmungslinie K4 begrenzt. Auch hier ist der Radius der oberen Krümmungslinie K3 größer bemessen als der der unteren Linie K4.

    [0030] Weiter ist zu erkennen, daß sowohl bei der Netzsteckdose N als auch bei der Dosenaufnahme 9 die Abmessung zwischen den beiden Übergangsbereichen U deutlich größer ist als die hierzu senkrechte größte Abmessung des Querschnittes.

    [0031] Die bereits erwähnten Flachstecker 12 sind derart an dem Stecker 14 angeordnet, daß bei einem Einstecken der Netzsteckdose N in die Dosenaufnahme 9 die Flachstecker 12 die Flachsteckeraufnahmen 6 durchtretend in die Klemmhülsen 8 zur Bildung einer Kupplung eintreten. Weiter ist aus den Fig. 13 und 14 entnehmbar, daß die in Einsteckrichtung r gemessene Länge 11 des Einsteckbereiches A der in gleicher Richtung gemessenen Tiefe 12 der Dosenaufnahme 9 entspricht, so daß nach einem Einstecken der Netzsteckdose N in die Dosenaufnahme 9 nur noch der Anschlußbereich B der Netzsteckdose N aus der Dosenaufnahme 9 heraustritt. Somit ergeben sich weitere Funktionen der beiden Bereiche A und B.

    [0032] Der Bereich A ist der eigentliche Kupplungsbereich zur Erzielung einer Steckvorrichtung. Der Bereich B gilt als Handhabungsbereich, in welchem Bereich die Netzsteckdose N erfaßt wird zum Einführen in bzw. Ausführung aus der Dosenaufnahme 9.

    [0033] Die Dosenaufnahme 9 weist im Bereich ihres Gehäuses 13 eine beim Einsteckvorgang den Rastnocken 18 der Netzsteckdose N entgegen der Druckfeder 19 verlagernde Auflaufschräge 25 auf.

    [0034] Der Rastnocken 18 findet in der Kupplungsstellung gemäß Fig. 14 Aufnahme in einer gehäuseseitigen Bohrung 26 der Dosenaufnahme 9. Der durch die Druckfeder 19 in diese Bohrung 26 verlagerte Rastnocken 18 verhindert ein ungewolltes Abziehen der Netzsteckdose N aus der Dosenaufnahme 9.

    [0035] Die Auflösung dieser Kupplung ist nur willensbetont möglich. Hierzu weist die Dosenaufnahme 9 ein Tastelement 27 auf. Letzteres ist an dem Gehäuse 13 im Bereich der Einsteckseite an der oberen, schwächer gekrümmten, durch die Krümmungslinie K3 gebildeten Außenfläche angeformt. Der Übergangsbereich zwischen Gehäuse 13 und Tastelement 27 ist bei einstückiger Ausbildung federnd ausgebildet, dies bspw. durch eine Materialverdünnung im Übergangsbereich. Innenseitig ist dem Tastelement 27 ein nach unten, d. h. in Richtung auf die Bohrung 26 des Gehäuses 13 weisender Ausrückfinger 28 angeformt.

    [0036] Zur Lösung der Steckverbindung wird das Tastelement 27 eingedrückt, so daß eine Verkippung des Tastelementes 27 mitsamt dem Ausrückfinger 28 erfolgt, wobei das freie Ende des Ausrückfingers 28 den Rastnocken 18 derart entgegen der Federkraft der Druckfeder 19 zurückverlagert, daß der Rastnocken 18 aus dem Bereich der Gehäusebohrung 26 tritt. Hiernach ist das Abziehen der Netzsteckdose N ermöglicht.

    [0037] Diese ausgestaltende Abzugssicherung ist insbesondere bei Staubsaugern erwünscht, da hier bei einer Steckvorrichtung ohne Verrastung während des Betriebes die Netzsteckdose N unwillentlich abgezogen werden könnte, was aus Sicherheitsgründen nicht erwünscht ist.

    [0038] Der die Steckaufnahme 21 aufweisende Ausleger 20 des Motorgehäuses G ist rohrartig ausgebildet. Die Steckaufnahme 21 ist hierbei in einem frei auskragenden Endbereich des Auslegers 20 positioniert, wobei ein Mündungsquerschnitt der Steckaufnahme 21 dem Mündungsquerschnitt der Dosenaufnahme 9 entspricht (vergl. hierzu die Fig. 5 und 12). Hieraus ergibt sich weiter, daß der innenwandige Linienverlauf des Querschnittes der Steckaufnahme 21 dem des äußeren Linienverlaufes der Netzsteckdose N entspricht, wobei die Radien und lichten Maße der Steckaufnahme 21 etwas größer gewählt sind als die der Netzsteckdose N, so daß letztere ohne Probleme in die Steckaufnahme 21 geführt werden kann.

    [0039] Auch bei der Steckaufnahme 21 setzt sich der Querschnitt aus einem oberhalb und einem unterhalb einer Teilungsachse y'' angeordneten Querschnittsabschnitt zusammen. Der obere Bereich ist hierbei von einer konvexen Krümmungslinie K5 und der untere Abschnitt von einer Krümmungslinie K6 begrenzt. Auch hier ist der Radius der oberen Krümmungslinie K5 größer bemessen als der der unteren Linie K6.

    [0040] Konkret bedeutet dies, daß der die obere Krümmungslinie K5 beschreibende Radius R5 im wesentlichen dem Radius R1 und der untere, die Krümmungslinie K6 beschreibende Radius R6 dem Radius R2 der Netzsteckdose N im wesentlichen entspricht.

    [0041] Der in der Steckaufnahme 21 angeordnete Stecker 29 ist über einen Steckersockel 30 in der Steckaufnahme 21 befestigt. Der Steckersockel 30 weist einen Querschnitt auf, welcher dem Hohlprofilquerschnitt des Auslegers 20 bzw. der Steckaufnahme 21 entspricht. Der Steckersockel 30 ist paßgenau in der Steckaufnahme 21 gehaltert und bspw. mit der Innenwandung des Auslegers 20 klebeverbunden.

    [0042] Der an dem Steckersockel 30 zugeordnete Stecker 29 ragt von dem Sockel 30 ausgehend frei in den Raum der Steckaufnahme 21, wozu der Stecker 29 querschnittsverkleinert ist gegenüber dem Steckersockel 30 bzw. der Innenwandung der Steckaufnahme 21. Auch hier ergibt sich ein im wesentlichen aus einem oberen Krümmungsbereich K7 und einem unteren Krümmungsbereich K8 sich zusammensetzender Querschnitt, wobei die Abmessungen und Radien in einem direkten Verhältnis stehen zu denen der Steckaufnahme 21.

    [0043] Bedingt durch die freikragende Ausgestaltung des Stekkers 29 ergibt sich zwischen der Steckaufnahme-Innenwand 31 und der Außenwand des Steckers 29 ein ringförmiger Freiraum 32. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt ein Abstand zwischen Steckaufnahme-Innenwand 31 und Stecker 29 ca. 3 mm.

    [0044] Der Stecker 29 und der Steckersockel 30 sind bevorzugt materialeinheitlich miteinander verbunden. Auf dem freien Stirnende 33 des Steckers 29 sind Flachstecker 34 freikragend in den Steckaufnahmeraum 21 positioniert. Letztere sind entsprechend den Flachsteckeraufnahmen 6 der Netzsteckdose N auf der Stirnfläche 33 angeordnet. Wie aus Fig. 5 zu erkennen, ist mittig zwischen den Flachsteckern 34, dem unteren Krümmungsbereich K8 zugeordnet, ein Rundstecker 35 vorgesehen, welcher gleichfalls in den Steckaufnahmeraum 21 hineinragt.

    [0045] Dieser Rundstecker 35 dient bei eingestecktem Gerätestiel St zur Signalübertragung des in dem Gerätestiel St bzw. in dessen Handgriff 22 angeordneten Leistungsschalters 23.

    [0046] Sowohl die Flachstecker 34 als auch der Rundstecker 35 sind elektrisch leitend und rückwärtig im Bereich des Steckers 29 bzw. des Steckersockels 30 mit entsprechenden Anschlußleitungen 36, welche innerhalb des Motorgehäuses G zu einer Elektronik oder dergleichen führen, verbunden.

    [0047] Die Positionierung von Stecker 29 und Steckersockel 30 ist so gewählt, daß sich ein Abstand 13, gemessen von der Stirnfläche 33 bis zur Mündung 37 der Steckaufnahme 21, einstellt, welche dem Längenmaß 11 des Abschnittes A der Netzsteckdose N entspricht. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist entsprechend der Netzsteckdose N ein Maß 13 von 35 mm gewählt. Weiter ergibt sich hieraus, daß das Maß 13 der Steckaufnahme 21 gleich dem Maß 12 der Dosenaufnahme 9 ist.

    [0048] Weiter ist die Anordnung so getroffen, daß die Flachstecker 34 und der Rundstecker 35 mit Abstand zu der Mündung 37 enden. Dies gilt auch für die Flachstecker 12 in der Dosenaufnahme 9.

    [0049] Die gesamte Länge 14 errechnet sich aus der Addition der ersten freien Länge 13 und der Länge 15 des freikragenden Abschnittes des Steckers 29, gemessen vom Wurzelbereich 38 bis zur Stirnfläche 33 (vergl. hierzu Fig. 15). Bevorzugt wird hierbei eine Ausbildung, bei welcher, wie gezeigt, das Maß 14 mindestens dem doppelten des Maßes 13 entspricht. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel mißt das Maß 14 80 mm, woraus sich eine freikragende Länge 15 des Steckers 29 von bevorzugt 45 mm ergibt.

    [0050] In den freien Bereichen zwischen Mündung 37 und Stirnfläche 33 des Steckers 29 weist die Steckaufnahme 21 eine Rastaufnahme 39 auf, in welche bspw. der Rastnokken 18 der Netzsteckdose N einrasten kann. Diese Rastaufnahme 39 ist mit einem Auswerfer 40 zum Ausrücken eines in die Rastaufnahme 39 eintretenden Rastzapfens versehen. Der Auswerfer 40 besteht aus einem flexiblen Kunststoffteil 41 mit einem eingebundenen metallischen Drückteil 42, welches in die Rastaufnahme 39 hineinragt. Dieses Drückteil 42 kann auch aus Hartkunststoff bestehen. Das flexible Kunststoffteil 41 ist im Bereich der Rastaufnahme 39 gehaltert, so daß durch einfaches Drücken auf dieses Kunststoffteil 41 das Drückteil 42 derart verlagert wird, daß ein in dieser Rastaufnahme 39 einliegender Rastnocken aus der Aufnahme bewegt wird zur Lösung der Verrastung.

    [0051] Wie bereits erwähnt, ist in dem Ausleger 20 des Motorgehäuses G ein Leistungsschalter 24 angeordnet, welcher als Schiebeschalter ausgebildet ist. In den in den Fig. 15 bis 24 gezeigten Schnittdarstellungen sind lediglich die Schiebe-Betätigungshandhabe 43 des Leistungsschalters 24 dargestellt, d. h. unter Fortlassung des durch die Handhabe 43 zu betätigenden Potentiometer-/Schaltermoduls. Es ist jedoch die Handhabe 43 in bekannter Weise mit diesem Modul verbunden, so daß Schiebebewegungen der Handhabe 43 direkt auf das Modul zum Schalten und Steuern der Motordrehzahlen übertragen werden.

    [0052] Die Schiebe-Betätigungshandhabe 43 liegt in einem Längsschlitz 44 der Wandung des Auslegers 20 frei. Die Handhabe 43 durchtritt diesen Längsschlitz 44 mit einem Überstand zum sicheren Ergreifen der Handhabe 43. Unterseitig, d. h. auslegermantelinnenwandig, besitzt die Betätigungshandhabe 43 einen rosettenartigen Kragen 45, dessen Breite, gemessen quer zur Längserstreckung des Auslegers 20, größer gewählt ist als die in gleicher Richtung gemessene Breite des Längsschlitzes 44. Die Länge des Kragens 45, gemessen in Längserstreckung des Auslegers 20, entspricht etwa dem 1,5-fachen der in gleicher Richtung gemessenen Länge des Längsschlitzes 44, wobei eine in gleicher Richtung gemessene Länge der Handhabe 43 etwa der halben Längsschlitzlänge entspricht. Somit ist über den gesamten Verschiebeweg der Handhabe 43 bzw. des Leistungsschalters 24 eine unterseitige Abdeckung des Längsschlitzes 44 gegeben, dies bspw. zur staubgeschützten Lage der unter dem Längsschlitz 44 angeordneten Bauteile, wie bspw. dem Potentiometer-/Schaltermodul.

    [0053] Es ergibt sich somit ein Verschiebeweg der Handhabe 43 bzw. des Leistungsschalters 24 von ca. 20 bis 25 mm.

    [0054] In einer Grundstellung gemäß Fig. 15 erstreckt sich eine obere Breitenkante 46 des Kragens 45 auf Höhe einer Steckerrückseite 47.

    [0055] Ferner weist der Leistungsschalters 24 bzw. dessen Schiebe-Betätigungshandhabe 43 einen Fernbetätigungsfortsatz 48 auf, welcher sich, von einer Unterseite eines dem Stecker 29 abgewandten Bereiches des Kragens 45 ausgehend, in einer Grundstellung gemäß Fig. 15 bis an die Stirnfläche 33 des Steckers 29 erstreckt.

    [0056] Konkret ist die Ausbildung des Fernbetätigungsfortsatzes 48 so gewählt, daß sich zunächst ein Abschnitt, von der Unterseite des Kragens 45 ausgehend, einen spitzen Winkel zu diesem einschließend, bis in den Bereich der oberen Breitenkante 46 des Kragens 45 erstreckt. Dieser Abschnittsbereich ist in den Zeichnungen mit der Ziffer 49 gekennzeichnet und ist als starrer Abschnitt ausgebildet, mit seitlichen Wänden, welche sich an der Unterseite des Kragens 45 abstützen bzw. mit diesen materialeinheitlich verbunden sind. An dem der oberen Breitenkante 46 des Kragens 45 zugewandten Endbereich des Abschnittes 49 ist ein senkrecht zum Kragen 45 ausgerichteter Anschlag 50 ausgeformt, welcher sich von dem freien Ende des Abschnittes 49 bis zur Unterseite des Kragens 45 erstreckt.

    [0057] Im Bereich des Überganges von Anschlag 50 zum Kragen 45 ist an dem Anschlag 50 ein in Richtung der Steckaufnahme 21 frei auskragender zweiter Abschnitt 51 des Fernbetätigungsfortsatzes 48 angeformt. Durch diese freikragende Ausgestaltung des zweiten Abschnittes 51 weist dieser die Möglichkeit eines federnden Ausweichens auf. An seinem freien Ende 52 besitzt der Fernbetätigungsfortsatz 48 bzw. dessen zweiter Abschnitt 51 eine Rastausformung 53, welche in Form eines nach unten, d. h. von der Steckaufnahme-Innenwand 31 abgewandten nasenartigen Erhöhung gebildet ist.

    [0058] Der freikragende Abschnitt 51 des Fernbetätigungsfortsatzes 48 liegt zumindest im Bereich der Rastausformung 53 in dem zwischen Stecker 29 und Steckaufnahme-Innenwand 31 gebildeten ringförmigen Freiraum 32 ein. Zum Durchtritt des Steckersockelbereiches besitzt der Stekkersockel 30 eine zur Steckaufnahme-Innenwand 31 hin offene Nut 54, deren Seitenwände zugleich eine seitliche Führung des Abschnittes 51 bewirken.

    [0059] Entsprechend der Dosenaufnahme 9 weist auch die Steckaufnahme 21 eine bei einem Einsteckvorgang einen Rastnocken entgegen einer Feder verlagernde Auflaufschräge 55 auf.

    [0060] In dem in Fig. 6 dargestellten, dem Handgriff 22 abgewandten freien Endbereich des Gerätestiels St, welcher, wie bereits erwähnt, rohrartig ausgebildet ist, ist mit einem Abstand 16 zur Mündung 56 eine Steckdose 57 positioniert. Letztere ist bspw. innenwandig des rohrartigen Gerätestieles St klebeverbunden.

    [0061] Die Steckdose 57 weist entsprechend der Netzsteckdose N zwei Flachsteckeraufnahmen 58 und eine zwischen diesen beiden Flachsteckeraufnahmen 58 angeordnete Rundsteckeraufnahme 59 auf. Entgegen der Netzsteckdose N sind in dieser Steckdose 57 alle drei Aufnahmen 58 und 59 leitend und rückseitig der Steckdose 57 an eine in dem Gerätestiel St verlaufende Anschlußleitung 60 angeschlossen. Die beiden Adern der Flachsteckeraufnahmen 58 sind anderendig mit den Flachsteckern 12 des dosenaufnahmeseitigen Steckers 14 verbunden. Die der Rundsteckeraufnahme 59 angeschlossene Ader führt zu dem in dem Handgriff 22 angeordneten Leistungsschalter 23. Diese Verbindungen sind nicht näher dargestellt.

    [0062] Das Maß 16, um welches die Steckdose 57 gegenüber der Mündung 56 in dem Gerätestiel St zurückverlagert ist, entspricht dem Maß 15 des freikragenden Steckers 29 in der Steckaufnahme 21 bzw. der Länge des zwischen Stekker 29 und Steckaufnahme-Innenwand 31 gebildeten Freiraumes 32.

    [0063] Die Querschnittsfläche des auf der Länge 16 gebildeten Hohlprofiles 61 ist im Bereich seiner Außenkontur der der Netzsteckdose N angepaßt. Eine oberhalb einer Trennungslinie y''' verlaufende Krümmungslinie K9 entspricht in ihrer Ausbildung der Krümmungslinie K1 der Netzsteckdose N und somit auch im wesentlichen der Krümmungslinie K5 im Bereich der Steckaufnahme 21. Die unterhalb der Trennungslinie y''' verlaufende Krümmungslinie K10 entspricht demnach der Krünimungslinie K2 der Netzsteckdose N und auch im wesentlichen der Krümmungslinie K6 im Bereich der Steckaufnahme 21.

    [0064] Die Wandungsstärke des Hohlprofiles 61 ist entsprechend der Breite des Freiraumes 32 in der Steckaufnahme 21 gewählt. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Hohlprofil 61 eine Wandungsstärke von ca. 3 mm auf. Somit ergeben sich innere Krümmungslinien K11 und K12, welche im wesentlichen den Krümmungslinien K7 und K8 der Außenkontur des Steckers 29 entsprechen.

    [0065] Weiter ist die Ausbildung so gewählt, daß die Länge 16 des Hohlprofiles 61 etwa dem 2,3-fachen des größten freien Maßes des Gerätestielquerschnittes entspricht, welches größte freie Maß dem Maß b der Netzsteckdose N gleichzusetzen ist.

    [0066] Etwa auf Höhe der Steckdose 57 besitzt der Gerätestiel St einen über die Außenfläche hinausragenden Rastnocken 62, welcher entsprechend der Netzsteckdose N senkrecht zur Erstreckung der Flachsteckeraufnahmen 58 der Steckdose 57 federbar ist. Dieser Rastnocken 62 ist in den Fig. 17 bis 22 dargestellt.

    [0067] Auf der durch die Krümmungslinie K9 beschriebenen oberen Außenfläche des Hohlprofiles 61, auf welcher auch der Rastnocken 62 angeordnet ist, weist das Hohlprofil 61 eine nahe der Mündung 56 positionierte Rastausnahme 63 auf.

    [0068] Wird der Gerätestiel St mit seinem steckdosenseitigen freien Ende in die Steckaufnahme 21 eingeschoben, so beaufschlagt zunächst die Hohlprofilwandung stirnseitig im Bereich der Mündung 56 das freie Ende 52 des Fernbetätigungsfortsatzes 48, welcher zunächst auf Höhe der Steckerstirnfläche 33 positioniert ist. Die Flachstekker 34 und der Rundstecker 35 liegen in dieser Stellung noch frei in dem Hohlprofil 61 des Gerätestieles St ein. Diese Stellung ist in den Fig. 17 und 18 dargestellt. Eine weitere Verlagerung des Gerätestieles St in Richtung des Pfeiles r bewirkt zunächst ein Ausweichen des federnden Endes 52 des Fernbetätigungsfortsatzes 48 derart, daß im weiteren Zuge des Einschiebens des Gerätestieles die Rastausformung 53 in die Rastausnahme 63 eintritt. Dies hat zur Folge, daß bei einer weiteren Verlagerung des Gerätestieles St in Richtung r zur Erreichung der Endstellung gemäß den Fig. 19 und 20 der Fernbetätigungsfortsatz 48 über die Verrastung mitgeschleppt wird, was eine Verlagerung des Leistungsschalters 24 bzw. dessen Schiebe-Betätigungshandhabe 43 in eine Maximalstellung bewirkt. Im Zuge dieses Einschiebens überfährt der Gerätestiel St im Bereich seines Hohlprofiles 61 den Stecker 29 der Steckaufnahme 21, indem die Hohlprofilwandung in den Freiraum 32 eintaucht. Bedingt durch die zuvor beschriebenen Längenverhältnisse stützt sich in einer Endposition gemäß den Fig. 19 und 20 der Gerätestiel St einerseits im Bereich seiner mündungsseitigen Stirnfläche auf dem Steckersokkel 30 und andererseits im Bereich seiner Steckdosenfläche auf der steckerseitigen Stirnfläche 33 ab. Die Flachstecker 34 und der Rundstecker 35 finden Aufnahme in den Flachsteckeraufnahmen 58 und der Rundsteckeraufnahme 59 der Steckdose 57 zur Kupplung der elektrischen Leitungen.

    [0069] In der Endstellung rastet der Rastnocken 62 des Gerätestieles St in die Rastaufnahme 39 der Steckeraufnahme 21 ein. Eine Aufhebung dieser Verrastung ist nur willensbetont möglich, indem der Auswerfer 40 derart betätigt wird, daß das in dem flexiblen Kunststoffteil 41 eingebettete Drückteil 42 den Rastnocken 62 entgegen der Federkraft zurückverlagert.

    [0070] Der Stromanschluß erfolgt über die Kupplung von Netzsteckdose N und Dosenaufnahme 9 gemäß Fig. 14. In einer solchen Konfiguration, welche in der Fig. 1 im Ganzen dargestellt ist, ist der Staubsauger 1 als Handgerät zur Bodenbearbeitung nutzbar. Das Ein- und Ausschalten des Saugmotors bzw. dessen Leistungssteuerung erfolgt über den Leistungsschalter 23 im Handgriff 22. Der in Serie zu diesem Leistungsschalter 23 geschaltete Leistungsschalter 24 im Motorgehäuse G ist in eine Voll-Laststellung verlagert.

    [0071] Um den Staubsauger 1 für Über-Boden-Arbeiten zu nutzen, wird der Gerätestiel St von dem Motorgehäuse G abgezogen. Hierbei erfolgt bei einer Zurückverlagerung des Gerätestieles St in Richtung des Pfeiles r' gemäß den Fig. 21 und 22 ein Mitschleppen des Fernbetätigungsfortsatzes 48, dies bedingt durch die Verrastung von Kraftausformung 53 und Rastausnahme 63. Dieses Mitschleppen wird erst beendet, sobald der Anschlag 50 des Fernbetätigungsfortsatzes 48 gegen die Steckerrückseite 47 tritt. Hiernach verläßt die Rastausformung 53, bedingt durch die federnde Ausbildung des Abschnittes 51, die Rastausnahme 63. Diese Stellung definiert die Aus-Stellung des Leistungsschalters 24. Somit ist sichergestellt, daß ein Abziehen des Gerätestieles St ein Ausschalten des Saugmotors zur Folge hat.

    [0072] Nach Abziehen des Gerätestieles St kann das Einstecken der Netzsteckdose N in die Steckaufnahme 21 erfolgen. Dies ist in den Fig. 23 und 24 dargestellt. Hier ist zu erkennen, daß die Netzsteckdose N sich mit ihrer Stirnfläche 5 auf der Stirnfläche 33 des Steckers 29 abstützt. Auch hier finden die Flachstecker 34 und der Rundstecker 35 ihre entsprechenden Flachsteckeraufnahmen 6 bzw. Rundsteckeraufnahme 7 in der Netzsteckdose N, wobei, wie bereits erwähnt, die Rundsteckeraufnahme 7 lediglich als Blind-Aufnahme ausgebildet ist. Bedingt dadurch, daß die Netzsteckdose N kein überstehendes Hohlprofil aufweist, welches in den Freiraum 32 eintreten könnte, wird durch die Netzsteckdose N der Fernbetätigungsfortsatz 48 weder beaufschlagt noch verlagert. Hieraus ergibt sich, daß bei einer solchen Konfiguration, welche im gesamten in der Fig. 3 dargestellt ist, der Leistungsschalter 24 zunächst in einer Aus-Stellung verbleibt. Eine manuelle, bedienerseitige Betätigung des Leistungsschalters 24 wirkt sich nicht störend auf den Bereich der Steckaufnahme 21 aus. Der Staubsauger 1 ist somit in einfachster Weise für Über-Boden-Arbeiten ausgelegt, wobei die Stromversorgung auf direktem Wege erfolgt.

    [0073] Bedingt durch die zuvor beschriebenen Ausgestaltungen ist es ermöglicht, die Netzsteckdose N sowohl in die gerätestielseitige Dosenaufnahme 9 als auch in die gehäuseseitige Steckaufnahme 21 zur Stromversorgung einzustecken. Der Gerätestiel St hingegen kann nur in die Steckaufnahme 21 des Motorgehäuses G eingeschoben werden. Durch die hohlprofilartige Ausgestaltung des Gerätestielendes wird auf mechanische Weise der für die entsprechenden Arbeiten notwendige Leistungsschalter aktiviert. Weiter ergibt sich durch die Ausgestaltung des Gerätestielendes, daß hohe Kräfte und Momente vom Gerätestiel St zum Gerätegehäuse G übertragen werden können.

    [0074] Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich.
    In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.


    Ansprüche

    1. Staubsauger (1) mit einem Motorgehäuse (G), gegebenenfalls mit einer ange schlossenen Filterkammer (10), und einem Gerätestiel (St), wobei der Gerätestiel (St) in eine gehäusenahe Steckaufnahme (21) des Motorgehäuses (G) einsteckbar ist und wobei beim Einstecken des Gerätestieles (St) ein in dem Motorgehäuse (G) angebrachter Leistungsschalter (24) betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der als Schiebeschalter ausgebildete Leistungsschalter (24) einen Fernbetätigungsfortsatz (48) aufweist, der durch Einstekken des Gerätestieles (St) unter gleichzeitiger Betätigung des Leistungsschalters (24) beaufschlagt wird.
     
    2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fernbetätigungsfortsatz (48) an seinem gerätestielseitigen Ende (52) eine Rastausformung (53) aufweist zur Zusammenwirkung mit einer Rastausnahme (63) am Gerätestiel (St).
     
    3. Staubsauger nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein gerätestielseitiges Ende (52) des Fernbetätigungsfortsatzes (48) bei einem Herausziehen des Gerätestieles (St) maximal in eine Stellung mitgeschleppt wird, welche gegenüber einer Mündung (37) der Steckaufnahme (21) zurückverlagert ist.
     
    4. Staubsauger nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das gerätestielseitige Ende (52) des Fernbetätigungsfortsatzes (48) in einem Spalt zwischen einer Steckaufnahme-Innenwand (31) und einem in der Steckaufnahme (21) angeordneten Stecker (29) verschiebbar ist
     
    5. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung durch einen Anschlag (50) an einer Steckerrückseite (47) begrenzt ist
     
    6. Staubsauger nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die äußerste Stellung des gerätestielseitigen Endes (52) des Fernbetätigungsfortsatzes (48) in Überdeckung mit dem Stecker (29) ist, derart, dass an dem Stecker (29) angeordente Kontaktfahnen (34) über das freie Ende (52) des Fembetätigungsfortsatzes (48) hinausragen.
     
    7. Staubsauger (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (29) in der Steckaufnahme (21) zurückversetzt angeordnet ist derart, dass die vorderen Enden der Kontaktfahnen (34) sich mit Abstand zu der Mündung (37) der Steckaufnahme (21) befinden.
     
    8. Staubsauger nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (29) freikragend in der Steckaufnahme (21) angeordnet ist
     
    9. Staubsauger nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (29) über einen Steckersockel (30) in der Steckaufnahme (21) befestigt ist
     
    10. Staubsauger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerätestiel (St) um ein Maß (14) in die Steckaufnahme (21) einschiebbar ist, welches mindestens dem 1,5-fachen, vorzugsweise einem 2-fachen eines größten freien Maßes eines Gerätestielquerschnittes entspricht
     
    11. Staubsauger nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessung (13) von der Mündung (37) der Steckaufnahme (21) bis zum Fuß der Kontaktfahnen (34) etwa dem größten Maß des Gerätestilquerschnittes entspricht.
     
    12. Staubsauger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerätestiel (St) und/oder eine Netzsteckdose (N) einen senkrecht zur Einsteckrichtung (r) vorstehenden Rastzapfen (18, 62) aufweist, der in eine Rastaufnahme (39) der Steckaufnahme (21) einrastet
     
    13. Staubsauger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastaufnahme (39) mit einem Auswerfer (40) zum Ausrücken des Rastzapfens (18, 62) versehen ist
     
    14. Staubsauger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswerfer (40) aus einem flexiblen Kunststoffteil (41) besteht mit einem eingebundenen, bspw. metallischen Drückteil (42).
     
    15. Staubsauger nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerätestiel (St) einseitig einen Stecker (14) zur Zusammenwirkung mit der Netzsteckdose (N) aufweist, wobei der Stecker (14) in einer Dosenaufnahme (9) des Gerätestieles (St) um das Maß (b) des größten freien Querschnittes der Netzsteckdose (N) zurückverlagert ist, dass der Gerätestiel (St) anderseitig als Steckdose (57) ausgebildet ist zur Zusammenwirkung mit einem gegenüber dem gerätestielseitigen Stecker (14) um ein gleiches Maß zurückverlagerten Stecker (29) der Steckaufnahme (21) jedoch zumindest teilweise von einem Hohlprofil (61) des Gerätestiels (St) überfahrbar ist und die Steckdose (57) des Gerätestieles (St) über das Überfahrmaß (15) in dem Hohlprofil (61) zurückverlagert angeordnet ist
     


    Claims

    1. Vacuum cleaner (1) having a motor casing (G), if appropriate having a connected filter chamber (10), and an appliance stem (St), it being possible to plug the appliance stem (St) into a plug receptacle (21) close to the motor casing (G) and a power switch (24) disposed in the motor casing (G) being actuated on plugging in the appliance stem (St), characterized in that the power switch (24), which is formed as a sliding switch, has a remote-actuation extension (48), which is acted on by plugging in the appliance stem (St) while simultaneously actuating the power switch (24).
     
    2. Vacuum cleaner according to Claim 1, characterized in that the remote-actuation extension (48) has a latching projection (53) at its appliance-stem-side end (52) for interaction with a latching recess (63) on the appliance stem (St).
     
    3. Vacuum cleaner according to either of Claims 1 and 2, characterized in that an appliance-stem-side end (52) of the remote-actuation extension (48) is entrained, when the appliance stem (St) is pulled out, to the maximum extent into a position which is displaced rearwards with regard to an opening (37) of the plug receptacle (21).
     
    4. Vacuum cleaner according to one of the preceding claims, characterized in that the appliance-stem-side end (52) of the remote-actuation extension (48) can be displaced within a gap between a plug receptacle inner wall (31) and a plug (29) disposed in the plug receptacle (21).
     
    5. Vacuum cleaner according to Claim 4, characterized in that the displacement is limited by a stop (50) on a plug rear side (47).
     
    6. Vacuum cleaner according to either of Claims 4 and 5, characterized in that the outermost position of the appliance-stem-side end (52) of the remote-actuation extension (48) is aligned with the plug (29) in such a manner that contact lugs (34) disposed on the plug (29) project beyond the free end (52) of the remote-actuation extension (48).
     
    7. Vacuum cleaner (1) according to Claim 6, characterized in that the plug (29) is disposed set back in the plug receptacle (21) in such a manner that the front ends of the contact lugs (34) are situated at a distance from the opening (37) of the plug receptacle (21).
     
    8. Vacuum cleaner according to one of Claims 4 to 7, characterized in that the plug (29) is disposed protruding freely in the plug receptacle (21).
     
    9. Vacuum cleaner according to one of Claims 4 to 8, characterized in that the plug (29) is fastened in the plug receptacle (21) by means of a plug base (30).
     
    10. Vacuum cleaner according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the appliance stem (St) can be pushed into the plug receptacle (21) over a dimension (14) which corresponds to at least 1.5 times, preferably double, a maximum free dimension of an appliance-stem cross-section.
     
    11. Vacuum cleaner according to one of Claims 6 to 10, characterized in that the distance (13) from the opening (37) of the plug receptacle (21) to the foot of the contact lugs (34) approximately corresponds to the maximum dimension of the appliance-stem cross-section.
     
    12. Vacuum cleaner according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the appliance stem (St) and/or a mains plug-in female connector (N) has a latching stud (18, 62) which projects perpendicular to the plug-in direction (r) and latches in a latching receptacle (39) of the plug receptacle (21).
     
    13. Vacuum cleaner according to Claim 12, characterized in that the latching receptacle (39) is provided with an ejector (40) for disengaging the latching stud (18, 62).
     
    14. Vacuum cleaner according to Claim 13, characterized in that the ejector (40) comprises a flexible plastics part (41) with an incorporated, for example, metallic, throw-out part (42).
     
    15. Vacuum cleaner according to one of Claims 1 to 14, characterized in that the appliance stem (St) on one side has a plug (14) for interacting with the mains plug-in female connector (N), the plug (14) being set back in a socket receptacle (9) of the appliance stem (St) by the dimension (b) of the maximum free cross-section of the mains plug-in female connector (N), in that the appliance stem (St) is formed on the other side as a plug-in female connector (57) for interacting with a plug (29) of the plug receptacle (21), which plug is set back by an identical distance with regard to the appliance-stem-side plug (14), but it being possible for a hollow section (61) of the appliance stem (St) to at least partially cover it and the plug-in female connector (57) of the appliance stem (St) being arranged set back in the hollow section (61) by the amount of the coverage distance (15).
     


    Revendications

    1. Aspirateur (1) avec un carter moteur (G), doté éventuellement d'une chambre de filtration (10) adjacente, et d'un manche(St), le manche (St) étant enfichable dans un logement de branchement (21), situé à une proximité de carter du carter moteur (G), et un disjoncteur (24) fixé dans le carter moteur (G) étant actionné lorsque l'on branche le manche (St), caractérisé en ce que le disjoncteur (24), formé comme commutateur à coulisse présente un prolongement de télécommande (48) actionné par l'enfichage du manche (St) en actionnant simultanément le disjoncteur (24).
     
    2. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le prolongement de télécommande (48) présente, sur son extrémité (52) du côté du manche, une saillie d'enclenchement (53) pour coopérer avec un logement d'enclenchement (63)situé sur le manche (St).
     
    3. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une extrémité du côté du manche (52) du prolongement de télécommande (48) est entraînée au maximum dans une position lorsque l'on retire le manche, laquelle position est déplacée en retrait par rapport à un orifice (37) du logement de branchement (21).
     
    4. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité (52) du côté du manche du prolongement de tëlécommande (48) est susceptible d'être déplacée dans une fente entre une paroi intérieure (31) du logement de branchement et une prise (29) disposée dans le logement de branchement (21).
     
    5. Aspirateur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le déplacement est limité par une butée (50) sur un côté du dos de la prise (47).
     
    6. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que la position limite de l'extrémité (52) du côté du manche du prolongement de télécommande (48) est en chevauchement avec la prise (29) de telle sorte que des lames de contact (34) disposées sur la prise (29) dépassent au-dessus de l'extrémité libre (52) du prolongement de télécommande (48).
     
    7. Aspirateur (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la prise (29) est disposée en retrait dans le logement de branchement (21) de telle sorte que les extrémités avants des lames de contact (34) se trouvent à distance de l'orifice (37) du logement de branchement (21).
     
    8. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que la prise (29) est disposée sans support dans le logement de branchement (21).
     
    9. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que la prise (29) est fixée dans le logement de branchement (21) à l'aide d'un socle de prise (30).
     
    10. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le manche (St) est déplaçable dans le logement de branchement (21) d'une dimension (14) correspondant au moins à 1,5 fois, de préférence 2 fois, la dimension libre maximale d'une section du manche.
     
    11. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que la dimension (13) allant de l'orifice (37) du logement de branchement (21) jusqu'au pied des lames de contact (34) correspond environ à la dimension la plus grande de la section du manche.
     
    12. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le manche (St) et/ou une prise réseau (N) présente un tenon encliquetable (18, 62) saillant, perpendiculaire au sens de branchement (r), qui s'enclenche dans un logement d'enclenchement (39) du logement de branchement (21).
     
    13. Aspirateur selon la revendication 12, caractérisé en ce que le logement d'enclenchement (39) est muni d'un éjecteur (40) pour désenclencher le tenon encliquetable (18, 62).
     
    14. Aspirateur selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'éjecteur (40) est constitué d'une pièce en plastique (41) flexible avec une pièce de pression (42) intégrée, par exemple métallique.
     
    15. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le manche (St) présente d'un côté une prise (14) pour coopérer avec la prise réseau (N), la prise (14) étant logée en retrait dans un logement de prise (9) du manche (St) de la dimension (b) de la section libre la plus grande de la prise réseau (N), en ce que le manche (St) est conçu de l'autre côté en tant que fiche femelle (57) pour coopérer avec une prise (29) du logement de branchement (21), qui est logée en retrait d'une même dimension par rapport à la prise (14) du côté du manche, et qui cependant peut être couverte au moins en partie par un profil creux (61) du manche (St), et que la fiche femelle (57) du manche (St) est disposée en retrait dans le profil creux (61) sur la dimension de couverture (15).
     




    Zeichnung