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EP 1 070 774 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.2004 Patentblatt 2004/01 |
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Anmeldetag: 03.07.2000 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Sägezahn-Ganzstahlgarnituren
Apparatus and method for cleaning of all-steel saw blade tooth clothings
Appareil et procédé pour le nettoyage de garnitures en dent de scie tout acier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
13.07.1999 DE 19932679
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.01.2001 Patentblatt 2001/04 |
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Patentinhaber: GRAF + CIE AG |
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8640 Rapperswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Ralph A. Graf
CH-8807 Freienbach (DE)
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Vertreter: Patentanwälte
Leinweber & Zimmermann |
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Rosental 7,
II Aufgang 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 550 016 US-A- 2 536 589
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US-A- 1 743 069
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen einer Sägezahn-Ganzstahlgarnitur
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Vorrichtungen und Verfahren der vorstehend beschriebenen Art werden beispielsweise
im Zusammenhang mit dem Betrieb einer Karde benötigt, und insbesondere beim Betrieb
einer Krempelmaschine eingesetzt. Während des Betriebs einer Karde kommt es insbesondere
im Bereich einer in Form eines einen entsprechenden Träger wendelförmig umlaufenden
Sägezahndrahtes gebildeten Tambourgarnitur zur Ansammlung von Kurzfasern und Nissen
in den zwischen den einzelnen Windungen der Garnitur gebildeten Garniturgassen. Beim
Betrieb einer zur Bearbeitung bzw. Herstellung von Streichgarnen, Kammgarnen, synthetischen
Fasern, Watte, Fliesstoffen u. dgl. benutzten Krempelmaschinen kommt es im Bereich
der entsprechenden Tambour- bzw. Trommelgarnituren auch noch zur Ansammlung von Fremdteilen,
wie Avivage, geschmolzenen Chemiefaserpaketen sowie Stroh, Holz und Kletten in Morellwalzen
bei der Wollverarbeitung. Diese Verunreinigungen müssen zur Gewährleistung eines zufriedenstellenden
Arbeitsergebnisses aus den Garniturgassen entfernt werden. Zu diesem Zweck werden
üblicherweise Putzbürsten eingesetzt, die außerhalb des eigentlichen Arbeitsbereichs
des Tambours, bzw. der Trommel angeordnet sind und eine sich parallel zu einer Umlaufachse
des Tambours erstreckende Drehachse umlaufen. Während des Reinigungsvorganges durchfahren
die Putzbürstenborsten die Garnitur und entfernen Verunreinigungen aus den Garniturgassen.
Nach Verlassen der Garniturgassen werden die verunreinigungen dann üblicherweise mit
einer Absaugeinrichtung oder dgl. aus den Putzbürsten entfernt, so daß mit den Putzbürstenborsten
beim nächsten Durchlauf durch die Sägezahn-Ganzstahlgarnitur keine neuen Verunreinigungen
eingetragen werden.
[0003] Wenngleich mit diesen bekannten Reinigungsvorrichtungen zumindest bei der Verarbeitung
von Baumwollfasern zufriedenstellende Reinigungsergebnisse erzielt werden können,
hat es sich gezeigt, daß der damit ausführbare Reinigungsvorgang zu einer aufgrund
der Faserbearbeitung ohnehin einem großen Verschleiß unterliegenden weiteren Abnutzung
der Garnitur führt, die zu einer entsprechenden Verminderung der Garnitur-Standzeit
führt. Darüber hinaus wird beim Einsatz der bekannten Reinigungsvorrichtungen während
des Betriebs einer Krempelmaschine nur eine unvollständige Reinigung der entsprechenden
Tambour bzw. Trommelgarnituren erreicht. Zur Beseitigung des zuerst erläuterten Mangels
wurden in der DE 195 32 592 C1 bereits zur Reinigung von Rundkämmen einsetzbare Reinigungsvorrichtungen
vorgeschlagen, die einen berührungsfreien und entsprechend verschleißarmen Reinigungsvorgang
ermöglichen. Beim Einsatz der in der genannten Schrift beschriebenen Reinigungsvorrichtungen
zur Reinigung von Tambourgarnituren werden jedoch im allgemeinen nur unbefriedigende
Reinigungsergenbisse erzielt. Das gilt insbesondere beim Einsatz der bekannten Reinigungsvorrichtungen
zur Reinigung von Hochleistungskrempelmaschinen, mit denen Kunstfasern verarbeitet
werden. Bei diesen Maschinen muß selbst bei Einsatz der bekannten Putzbürsten zur
vollständigen Reinigung ein manueller Reinigungsvorgang durchgeführt werden. Vorrichtungen
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sind angegeben in der BE-A-550 016, der
US 2 536 589 und der US-A-1 743 069.
[0004] Angesichts der vorstehend beschriebenen Probleme im Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung der eingangs beschriebenen Art anzugeben,
mit der unter Vermeidung eines übermäßigen Verschleißes der Garnitur selbst beim Betrieb
von zur Verarbeitung von Kunstfasern eingesetzten Krempelmaschinen eine zufriedenstellende
Reinigung erreicht werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird durch durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1
angegebene Weiterbildung der bekannten Reinigungsvorrichtungen gelöst.
[0006] Diese Erfindung geht auf die Erkenntnis zurück, daß sich die während des Betriebs
einer Vorrichtung zum Verarbeiten von Textilfasern im Bereich der Sägezahn-Ganzstahlgarnitur
ansammelnden Verunreinigungen nur in geringem Umfang im Bereich der Zahnspitzen der
Sägezahndrähte anlagern und sich in weit überwiegendem Ausmaß im Bereich des Gassengrundes
der zwischen den einzelnen Sägezahndrahtabschnitten einer Sägezahn-Ganzstahlgarnitur
gebildeten Garniturgassen sammeln. Das gilt im besonderen bei der Verarbeitung von
Kunstfasern, bei denen die Verunreinigungen im wesentlichen aus Schmelzprodukten der
Kunstfasern bestehen, die unter dem Einfluß der sich beim Betrieb von Hochleistungskrempelmaschinen
entwickelnden hohen Temperaturen aus den Kunstfasern entstehen.
[0007] Diese Verunreinigungen können mit dem am Gassengrund anliegenden, vorzugsweise in
Form einer aus einem Federstahl bestehenden Reinigungsklinge bestehenden Reinigungsabschnitt
der erfindungsgemäßen Reingungsvorrichtung zuverlässig und vollständig aus der Garnitur
entfernt werden, ohne daß die zur eigentlichen Faserbearbeitung eingesetzten Sägezähne
bzw. Sägezahnspitzen von dem Reinigungsabschnitt mit einer nennenswerten Kraft beaufschlagt
werden, wenn das Reinigungselement an eine den Reinigungsabschnitt in Richtung auf
den Gassengrund drängende Verspanneinrichtung gekoppelt ist, weil so selbst bei einer
unregelmäßigen Oberfläche des Gassengrundes eine zuverlässige Anlage des Reinigungsabschnitts
am Gassengrund gewährleistet werden kann. Daher kann mit der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
unter Vermeidung eines nennenswerten Verschleißes der Sägezahn-Ganzstahlgarnitur eine
zufriedenstellende Reinigung erreicht werden, selbst wenn in der Garnitur bei der
Verarbeitung von Kunstfasern enstehende Schmelzprodukte im Bereich des Gassengrundes
haften. Diese Wirkungen können sowohl bei der Reinigung von solchen Garnituren erreicht
werden, bei denen der Gassengrund durch den Fuß eines wendelförmig aufgezogenen Sägezahndrahtes
gebildet wird, als auch bei der Reinigung von solchen Garnituren, bei denen der Sägezahndraht
auf einen mit Nuten versehenen Träger aufgezogen wird, so daß der Gassengrund zumindest
teilweise durch die Trägeroberfläche gebildet wird.
[0008] Dabei kann die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung insbesondere bei der Reinigung
von Tambourgarnituren einer Krempelmaschine nicht nur alternativ, sondern auch zusätzlich
zu den bekannten Putzbürsten eingesetzt werden. Dabei kann eine Schonung der Garnitur
dadurch erreicht werden, daß beim zusätzlichen Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung
Putzbürsten mit weicheren Putzbürstenborsten zum Einsatz kommen können.
[0009] Eine Beschädigung der Garnitur durch den Reinigungsvorgang kann zuverlässig ausgeschlossen
werden, wenn der Reinigungsabschnitt in einer der von der Vorspanneinrichtung darauf
ausgeübten Vorspannkraft wegbar an einem Träger gehalten. Auf diese Weise wird erreicht,
daß der Reinigungsabschnitt bei Auftreten hoher Widerstände während des Reinigungsvorgangs,
die beispielsweise durch in die Garniturgassen abgeknickte Sägezähne hervorgerufen
werden können, in einer der Vorspannrichtung entgegengesetzten Richtung ausweichen
kann, um so eine übermäßige Belastung der Garnitur durch den Reinigungsvorgang sowie
ein Abschlagen des Reinigungsabschnitts zu verhindern.
[0010] Es hat sich gezeigt, daß die zuletzt beschriebene Ausführungsform der Erfindung in
konstruktiv besonders einfacher Weise verwirklicht werden kann, wenn der Reinigungsabschnitt
um eine etwa senkrecht zur Vorspannrichtung verlaufende Schwenkachse verschwenkbar
an dem Träger gehalten ist. Dabei kann ein besonders kompakter Aufbau unter gleichzeitiger
Gewährleistung einer einfachen Bedienbarkeit sichergestellt werden, wenn das Reinigungselement
einen um die Schwenkachse verschwenkbar gelagerten und sich beidseits der Schwenkachse
in einer etwa senkrecht dazu verlaufenden Richtung erstreckenden Hebel aufweist, der
einerseits der Schwenkachse mit dem Reinigungsabschnitt und andererseits der Schwenkachse
mit einem Ankopplungsbereich zum Ankoppeln der Vorspanneinrichtung versehen ist. Bei
dieser Ausführungsform der Erfindung kann die Vorspanneinrichtung in besonders einfacher
Weise in Form einer einerseits einem Träger und andererseits an dem Ankopplungsbereich
festgelegten Feder, vorzugsweise einer Zugfeder, besonders bevorzugt einer Schraubenfeder
gebildet sein.
[0011] Für den Fall, daß der Reinigungsabschnitt auf einen beispielsweise in Form eines
abgebogenen Sägezahns der Garnitur vorliegenden Widerstand in den Garniturgassen trifft
und eine Ausweichbewegung des Reinigungsabschnittes nicht in der gewünschten Form
stattfindet, beispielsweise wenn der Reinigungsabschnitt in der Garniturgasse verkantet
ist, hat es sich zur Ermöglichung einer Fortsetzung des Reinigungsvorganges als besonders
zweckmäßig erwiesen, wenn die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung ein Betätigungselement
aufweist, mit dem der Reinigungsabschnitt gegen die Vorspannkraft der Vorspanneinrichtung
vom Gassengrund abziehbar ist. Auf diese Weise kann erreicht werden, daß der Reinigungsvorgang
durch manuellen Eingriff über das Betätigungselement fortgesetzt wird. Dazu kann das
Betätigungselement in einer konstruktiv besonders einfachen Weise besonders kompakt
aufgebaut werden, wenn es einen um eine sich vorzugsweise etwa senkrecht zur Schwenkachse
erstreckende Drehachse drehbar an dem Träger festgelegten und an den Hebel des Reinigungselementes
gekoppelten Exzenterhebel aufweist. Mit einem derartigen Exzenterhebel wird ein störungsfreies
Abziehen des Reinigungsabschnittes vom Gassengrund durch eine einfache Drehbewegung
ermöglicht, mit der gleichzeitig über die von dem Exzenterhebel hervorgebrachte Hebelwirkung
eine auch stärkere Klemmkräfte überwindende Abziehkraft auf den Reinigungsabschnitt
übertragen wird.
[0012] Zur Reinigung einer üblicherweise in Form eines auf eine Kreiszylindermantelfläche
eines Garniturträgers wendelförmig aufgezogenen Sägezahndrahtes gebildeten Garnitur
eines Tambours einer Krempelmaschine oder Karde hat es sich als besonders zweckmäßig
erwiesen, wenn der Reinigungsabschnitt in radialer Richtung in die zwischen den einzelnen
durch die Wendel des Sägezahndrahtes verwirklichten Sägezahndrahtabschnitten gebildeten
Garniturgassen gedrängt wird und dann während des eigentlichen Reinigungsvorgangs
ohne Versatz in Umlaufrichtung des Tambours im Verlauf einer Umlaufbewegung des Tambours
in axialer Richtung von der Garnitur mitgeführt wird, um so eine vollständige Reinigung
der Garnitur ohne die Notwendigkeit der Bereitstellung eines eigenen Antriebselementes
für die Reinigungsvorrichtung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck ist der Reinigungsabschnitt
zweckmäßigerweise in einer sich quer zur Längsrichtung der damit zu reinigenden Sägezahndrahtabschnitte
erstreckenden Verschiebungsrichtung verschiebbar gelagert.
[0013] Diese verschiebbare Lagerung des Reinigungsabschnittes kann konstruktiv besonders
einfach verwirklicht werden, wenn das Reinigungselement an einem vorzugsweise durch
den Träger gebildeten Schlitten gehalten ist, der längs eines sich parallel zur Verschiebungsrichtung
erstreckenden, vorzugsweise in Form eines Aluminium-Strangpreßprofiles gebildeten
Führungselementes verschiebbar ist.
[0014] Mit einem derartigen Schlitten kann eine besonders reibungsarme Verschiebung des
Schlittens und damit auch des Reinigungsabschnittes in der Verschiebungsrichtung bewirkt
werden, wenn der Schlitten mindestens eine um eine sich senkrecht zur Verschiebungsrichtung
verlaufende Rollenachse drehbar gelagerte und an eine Führungsfläche des Führungselementes
anlegbare Führungsrolle aufweist, wobei die Führungsfläche vorzugsweise eine äußere
Begrenzungsfläche des Führungselementes bildet.
[0015] Mit der zuletzt beschriebenen Anordnung kann eine besonders stabile und gleichzeitig
reibungsarme Führung des Schlittens erreicht werden, wenn dieser mindestens zwei,
vorzugsweise mindestens drei, besonders bevorzugt mindestens vier jeweils an eine
Führungsfläche des Führungselementes anlegbare Führungsrollen aufweist, wobei die
einzelnen Führungsflächen vorzugsweise jeweils einen Winkel von etwa 90° miteinander
einschließen. Das bedeutet, daß bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung das Führungselement einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt in
einer senkrecht zur Verschiebungsrichtung verlaufenden Schnittebene aufweist und an
jeder der jeweils einen Winkel von 90° miteinander einschließenden Außenflächen des
Führungselementes mindestens eine Führungsrolle anliegt.
[0016] Unter Verwendung eines über Führungsrollen an dem Führungselement anliegenden Schlittens
kann eine Verkippung des Schlittens und damit auch des Reinigungsabschnittes um eine
senkrecht zur Verschiebungsrichtung verlaufenden Kippachse zuverlässig verhindert
werden, wenn der Schlitten mindestens zwei in der Verschiebungsrichtung voneinander
beabstandete, vorzugsweise an dieselbe Führungsfläche anlegbare Führungsrollen aufweist.
[0017] Ein zum Ankoppeln einer Mehrzahl von an jeweils einen Winkel von 90° miteinander
einschließenden Führungsflächen anlegbaren Führungsrollen geeigneter Schlitten einer
erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung kann konstruktiv besonders einfach hergestellt
werden, wenn er mindestens ein zwei einen Winkel von etwa 90° miteinander einschließende
Schenkel aufweisendes und sich in der Verschiebungsrichtung erstreckendes Winkelprofil
umfaßt, wobei an jedem Schenkel mindestens eine um eine sich senkrecht dazu erstreckende
Rollenachse drehbar gelagerte Führungsrolle angebracht ist.
[0018] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Schlitten
so angeordnet, daß er das Führungselement zumindest teilweise umgreift. Mit dieser
Anordnung kann das Führungselement auch noch zur Führung weiterer zur Aufbereitung
der Garnitur einsetzbarer Bearbeitungswerkzeuge, wie etwa eines Schleifelementes,
eingesetzt werden, die zumindest teilweise in dem Führungselement aufgenommen sind
und während des Reinigungsbestriebs von dem den Reinigungsabschnitt tragenden Schlitten
übergriffen werden. Zur Führung dieser weiteren Bearbeitungswerkzeuge weist das Führungselement
zweckmäßigerweise eine vorzugsweise von dem Schlitten übergriffene Führungsnut auf.
Falls zum Betrieb des zusätzlichen Bearbeitungswerkzeuges, wie etwa eines in der DE
196 05 635 C2 offenbarten Schleifkopfes eine zusätzliche Antriebseinrichtung erforderlich
ist, kann ein besonders kompakter Aufbau erreicht werden, wenn das Führungselement
in Form eines Hohlprofils gebildet ist und die Führungsnut in einen das Führungselement
in Längsrichtung bzw. der Verschiebungsrichtung durchsetzenden Hohlraum mündet, weil
bei dieser Anordnung wesentliche Bestandteile der Antriebseinrichtung, wie etwa ein
an das zusätzliche Bearbeitungswerkzeug gekoppelter Antriebsriemen, innerhalb des
Hohlraums untergebracht werden können.
[0019] Wie vorstehend bereits erläutert, kann die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung
so betrieben werden, daß sie in Umfangsrichtung des Tambours einer Krempelmaschine
oder Karde nicht bewegt wird und auch in radialer Richtung des Tambours nur eine durch
die Vorspanneinrichtung hervorgebrachte Bewegung ausgeführt wird. Für diese Betriebsweise
der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung ist zweckmäßigerweise eine bezüglich einem
Rahmen einer die Sägezahn-Ganzstahlgarnitur aufweisenden Maschine, wie etwa einer
Krempelmaschnine, festlegbare Zustelleinrichtung vorgesehen, mit der der Reinigungsabschnitt
in Richtung auf die Garnitur zustellbar ist. Im Rahmen dieser Erfindung einsetzbare
Zustelleinrichtungen sind beispielsweise in der DE 196 05 635 C2 beschrieben. Der
Offenbarungsgehalt dieser Schrift hinsichtlich der darin beschriebenen Zustelleinrichtungen
wird hiermit durch ausdrückliche Inbezugnahme in diese Beschreibung aufgenommen.
[0020] Die für die Reinigung einer Sägezahn-Ganzstahlgarnitur unter Verwendung einer erfindungsgemäßen
Reinigungsvorrichtung benötigte Zeit kann erheblich verkürzt werden, wenn die Reinigungsvorrichtung
eine Mehrzahl von in einer quer zur Längsrichtung der Sägezahndrahtabschnitte voneinander
beabstandeten Reinigungsabschnitten aufweist. Diese Ausführungsform der Erfindung
kann mit besonderem Vorteil für die Reinigung von Sägezahn-Ganzstahlgarnituren eingesetzt
werden, die durch eine mehrgängige Bewicklung erhalten wurden, wie sie beispielsweise
in der DIN ISO 5234 beschrieben sind.
[0021] Eine erhöhte Betriebszuverlässigkeit kann beim Einsatz der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
erhalten werden, wenn der Reinigungsabschnitt nicht nur in einer der Vorspannkraft
der Vorspanneinrichtung entgegengesetzten Richtung bewegbar ist, sondern auch noch
aus einem elastisch verformbaren Material hergestellt ist. Daher ist bei einer besonders
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mindestens einer der Reinigungsabschnitte
aus einem Federstahl hergestellt.
[0022] Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die hinsichtlich
aller erfindungswesentlichen und in der Beschreibung nicht näher herausgestellten
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird, erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung,
- Fig. 2
- eine längs der in Fig. 1 angegebenen Schnittebene I-I genommene Schnittansicht der
in Fig. 1 dargestellten Reinigungsvorrichtung und
- Fig. 3
- eine längs der in Fig. 2 angegebenen Schnittebene A-A genommene Schnittansicht des
Reinigungsabschnittes der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Reinigungsvorrichtung.
- Fig. 4
- eine zur Erläuterung der Anbringung und Einrichtung der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten
Reinigungsvorrichtung im Bereich des Tambours einer Krempelmaschine dienende Darstellung.
[0023] Die in der Zeichnung dargestellte Reinigungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus
einer in Form eines Aluminium-Strangpreßprofils gebildeten Führungsschiene 10, einem
in den durch den Doppelpfeil 21 bezeichneten Richtungen längs der Führungsschiene
10 verschiebbaren Schlitten 20 und einem an dem Schlitten 20 angebrachten Reinigungselement
40.
[0024] Wie besonders deutlich in Fig. 2 dargestellt, ist die Führungsschiene 10 in Form
eines Hohlprofils mit im wesentlichen quadratischem Querschitt und einem die Führungsschiene
10 in Längsrichtung durchsetzenden Hohlraum 11 gebildet. In den jeweils einen Winkel
von etwa 90° miteinander einschließenden Außenflächen 12, 14, 16 und 18 des Hohlprofils
10 sind sich etwa in Längsrichtung der Führungsschiene 10 erstreckende Nuten 12b,
14b, 16b und 18b mit etwa T-förmigem Querschnitt angebracht. Diese Nuten dienen zum
Festlegen von weiteren Führungselementen, Anschlagelementen od. dgl. an der Führungsschiene,
wie beispielhaft anhand des an der Außenfläche 18 in der Nut 18b festgelegten Anschlagelementes
18c angedeutet. Daneben dienen diese Nuten auch noch zur Befestigung der Führungsschiene
an der Maschine, wie etwa einer Krempelmaschine, oder einem Reinigungsgestell über
darin aufgenommene T-Nutensteine und einen Zustellschlitten, wie nachstehend noch
anhand der Fig. 4 erläutert wird.
[0025] Darüber hinaus ist in der Außenfläche 14 der Führungsschiene 10 auch noch eine zwischen
den Nuten 14b mit T-förmigem Querschnitt angeordnete und in den die Führungsschiene
10 durchsetzenden Hohlraum 11 mündende Führungsnut 19 angeordnet. Diese Führungsnut
19 dient zur Führung eines beispielsweise in der DE 196 05 635 C2 beschriebenen Schleifkopfes
einer Vorrichtung zum Schleifen von Garnituren, deren Antriebsriemen in der Ausnehmung
11 untergebracht ist.
[0026] Der Schlitten 20 der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Reinigungsvorrichtung umgreift
die Außenf lächen 12, 14 und 16 der Führungsschiene 10 vollständig und weist darüber
hinaus auch noch eine an einer Führungsfläche 18a der Außenfläche 18 anliegende Führungsrolle
36b auf. Der Schlitten 20 besteht im wesentlichen aus drei Winkelprofilen 22, 24 und
26, von denen jedes zwei einen Winkel von etwa 90° miteinander einschließende Schenkel
22a, 22b, 24a, 24b bzw. 26a, 26b aufweist. Der Scheitel des Winkelprofils 22 erstreckt
sich längs der den Übergang zwischen der Außenfläche 12 und der Außenfläche 14 bildenden
Kante der Führungsschiene 10. In ähnlicher Weise erstreckt sich der Scheitel des Winkelprofils
24 längs der den Übergang zwischen der Außenfläche 14 und der Außenfläche 16 bildenden
Kante der Führungsschiene 10, während sich der Scheitel des Winkelprofils 26 längs
der den Übergang zwischen der Außenfläche 16 und der Außenfläche 18 bildenden Kante
erstreckt. Dabei verlaufen die Schenkel 22a, 22b, 24a, 24b bzw. 26a, 26b der Winkelprofile
22, 24 und 26 jeweils etwa parallel zu den angrenzenden Außenflächen 12, 14, 16 und
18, wobei die einzelnen Schenkel eine Verlängerung dieser Außenflächen bilden.
[0027] Neben den Winkelprofilen 22, 24 und 26 weist der Schlitten 20 auch noch einen sich
längs der den Übergang zwischen der Außenfläche 18 und der Außenfläche 12 bildenden
Kante erstreckenden Steg 28 auf, der eine Verlängerung der Außenfläche 18 bildet,
so wie sich etwa senkrecht zur Längsrichtung der Führungsschiene erstreckende Verbindungsstreben
23, 25 und 27 zwischen dem Steg 28 dem Winkelprofil 22, dem Winkelprofil 22 und dem
Winkelprofil 24 bzw. dem Winkelprofil 24 und dem Winkelprofil 26. An den in Längsrichtung
der Führungsschiene 10 betrachtet äußeren Enden des Steges 28 und der Schenkel 22a,
22b, 24a, 24b bzw. 26a und 26b der Winkelprofile 22, 24, und 26 sind Führungsrollen
38, 32a, 32b, 34a, 34b bzw. 36a und 36b angebracht, die jeweils um eine senkrecht
zu dem Steg 28 bzw. den entsprechenden Schenkeln 22a, 22b, 24a, 24b bzw. 26a und 26b
der Winkelprofile 22, 24, 26 verlaufende Rollenachsen drehbar gelagert sind.
[0028] Jede der Führungsrollen 38, 32a, 32b, 34a, 34b bzw. 36a und 36b liegt an einer unmittelbar
an jeweils eine der Kanten der Führungsschiene 10 angrenzenden Führungsfläche 12a,
14a, 16a bzw. 18a der Außenflächen 12, 14, 16 bzw. 18 der Führungsschiene 10 an. Dabei
sind die Führungsflächen 12a, 14a, 16a und 18a jeweils zwischen den in den entsprechenden
Außenflächen 12, 14, 16 und 18 angeordneten Nuten 12b, 14b, 16b und 18b und den den
Übergang zwischen einzelnen Außenflächen bildenden Kanten der Führungsschiene angeordnet.
Dadurch wird eine sichere Führung des Schlittens 20 längs der Führungsschiene 10 auch
dann sichergestellt, wenn in den Nuten 12b, 14b, 16b und 18b weitere Führungselemente
od. dgl. angeordnet sind. Weiter wird durch die Anbringung von jeweils mindestens
zwei Führungsrollen an jedem Schenkel der Winkelprofile 22, 24, 26 bzw. an dem Steg
28, die in Längsrichtung der Führungsschiene 10 gegeneinander versetzt angeordnet
sind (vgl. Fig. 1), erreicht, daß der Schlitten 20 insgesamt gegen Verkippungen um
eine senkrecht zur Führungsschiene 10 verlaufende Kippachse gesichert ist. Wie aus
einer Zusammenschau der Fig. 1 und 2 hervorgeht, sind an den Schenkeln 26a und 26b
auch noch zwei weitere Führungsrollen 36a, 36b zwischen den äußeren Führungsrollen
angebracht, um so eine weitere Sicherung der Führung des Schlittens 20 zu ermöglichen.
[0029] Das Reinigungselement 40 besteht im wesentlichen aus einem L-förmigen Hebel 40 und
einer Reinigungsklinge 56. Der längere Schenkel 44 des L-förmigen Hebels 42 erstreckt
sich etwa parallel zur Außenfläche 14 und senkrecht zur Längsrichtung der Führungsschiene
10. Der kürzere Schenkel 46 ist etwa im Bereich des Zentrums der Außenfläche 14 feststehend
am längeren Schenkel 44 des Hebels 42 angebracht und erstreckt sich etwa senkrecht
dazu und senkrecht zur Längsachse der Führungsschiene 10 von der Führungsschiene 10
weg in Richtung auf eine in Fig. 2 nur schematisch angedeutete Garnitur 100 des Tambours
einer Karde. Dazu ist die Führungsschiene 10 über eine in der Zeichnung nicht näher
dargestellte Zustelleinrichtung an einem Rahmen der Karde befestigt, so daß sie sich
etwa parallel zur Zylinderachse des Tambours erstreckt.
[0030] Die Reinigungsklinge 56 ist an dem dem längeren Schenkel 44 abewandten Ende des kürzeren
Schenkels 46 des Hebels 42 angebracht, so daß sie sich etwa in Längsrichtung des die
Garnitur 100 bildenden und einen Garniturträger wendelförmig umlaufenden Sägezahndrahtes
erstreckt. Die Abmessungen der Reinigungsklinge 56 sind dabei so gewählt, daß sie
in die zwischen den einzelnen Windungen der Garnitur gebildeten Garniturgasse bis
zum Gassengrund eintauchen kann. Wie besonders deutlich in Fig. 3 dargestellt, ist
die Reinigungsklinge 56 mit einer den kürzeren Schenkel 46 des Hebels 42 durchsetzenden
Klemmschraube 59 und einem Klemmstück 58 an dem Hebel 42 befestigt.
[0031] Aus einer Zusammenschau der Fig. 1 und 2 geht hervor, daß der längere Schenkel 44
des L-förmigen Hebels über einen ihn durchdringenden und in der Verbindungsstrebe
25 zwischen dem Winkelprofil 22 und dem Winkelprofil 24 aufgenommenen Gelenkbolzen
46a an den Schlitten 20 angelenkt ist. Dadurch wird erreicht, daß der Hebel 42 insgesamt
um eine parallel zur Längsachse der Führungsschiene 10 verlaufende Schwenkachse 46b
verschwenkbar an den Schlitten 20 angelenkt ist. An seinem dem kürzeren Schenkel 46
abgewandten Ende ist der längere Schenkel 44 des Hebels 42 mit einer durch einen Schraubbolzen
gebildeten Ankopplungsbereich 50 für eine sich etwa senkrecht zur Längsachse der Führungsschiene
10 und senkrecht zum längeren Schenkel 44 des Hebels 42 erstreckenden Zugfeder 52
ausgestattet. Das andere Ende der Zugfeder 52 ist über einen Schraubbolzen 54 feststehend
an der Verbindungsstrebe 23 zwischen dem Steg 28 und dem Winkelprofil 22 befestigt.
Mit der Zugfeder 53 wird das obere Ende des Schenkels 44 des Hebels 42 in Richtung
auf den Schraubbolzen 54 gedrängt, wie durch den Pfeil 53a angezeigt. Gleichzeitig
wird die Reinigungsklinge 56 durch die Zugfeder 52 in Richtung auf die Garnitur 100
gedrängt, wie durch den Pfeil 53b angedeutet. Falls innerhalb der Garniturgasse der
zu reinigenden Garnitur 100 ein übermäßig hoher Widerstand auftritt, hebt sich die
Reinigungsklinge 56 gegen die Vorspannkraft der Zugfeder 52 automatisch vom Garniturgrund
ab.
[0032] Falls der Vorgang des automatischen Abhebens der Reinigungsklinge 56 vom Garniturgrund
durch eine übermäßige Klemmkraft behindert wird, kann die Reinigungsklinge 56 auch
noch mit einem insgesamt mit 60 bezeichneten Exzenterhebel aus der Garnitur 100 abgezogen
werden. Dieser Exzenterhebel umfaßt eine um eine senkrecht zur Schwenkachse 46 und
senkrecht zur Längsachse der Führungsschiene 10 exzentrisch drehbar gelagerte Exzenterscheibe
62 und einen in dieser Exzenterscheibe 62 festgelegten Griff 64. Die Exzenterscheibe
62 liegt an dem oberen Ende des längeren Schenkels 44 des Hebels 42 an. Daher kann
das obere Ende des längeren Schenkels 44 des Hebels 42 durch Drehen der Exzenterscheibe
62 in der der durch den Pfeil 53a bezeichneten Vorspannrichtung der Zugfeder 52 entgegengesetzten
Richtung bewegt werden, um so die Reinigungsklinge 56 vom Garniturgrund abzuheben.
Daneben wird der Exzenterhebel 60 auch noch zur Einleitung eines Reinigungsvorgangs
mit der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Reinigungsvorrichtung eingesetzt, wie im
folgenden anhand der Fig. 4 erläutert wird.
[0033] Gemäß Fig. 4 wird die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Reinigungsvorrichtung zur
Ausführung eines Reinigungsvorganges über zwei an den axialen Enden der Führungsschiene
10 angebrachte und insgesamt mit 110 bezeichnete Befestigungseinrichtungen an dem
Maschinengestell, wie etwa dem Gestell einer Krempelmaschine oder einem speziellen
Reinigungsgestell befestigt. Dabei weist jede der Befestigungseinrichtungen 110 eine
feststehend an dem Maschinen- oder Reinigungsgestell festgelegte Halterung 112 sowie
einen insgesamt mit 114 bezeichneten Führungsschlitten auf. Der Führungsschlitten
114 umfaßt mindestens einen T-Nutenstein 118, der in einer der Nuten 16b in der Führungsschiene
10 aufgenommen ist. Des weiteren ist in dem Führungsschlitten 114 eine Gewindebohrung
115 (vgl. Fig. 4b) vorgesehen, in die eine drehbar an der Halterung 112 festgelegte
Stellschraube 116 eingreift. Mit Hilfe der Kombination aus Führungsschlitten 114 und
darin augenommener Stellschraube 115 kann die Führungsschiene 10 durch entsprechende
Betätigung der Stellschrauben 116 der an den beiden axialen Enden der Führungsschiene
10 angebrachten Befestigungseinrichtungen 110 genau parallel zur zylinderachse der
Tambourgarnitur 100 ausgerichtet werden, indem die Führungsschiene 10 an ihren beiden
axialen Enden durch Betätigung der Stellschrauben 116 in radialer Richtung hin- und
herbewegt wird, wie durch den Doppelpfeil 119 in Fig. 4a angedeutet.
[0034] Während dieses Einrichtungsvorganges wird der Reinigungsabschnitt 56 des Reinigungselementes
40 durch Betätigen des Exzenterhebels 60 zurückgestellt, wie in Fig. 4a strichliert
dargestellt. Nach Einrichtung der Führungsschiene 10 wird der Schlitten 20 an eines
der axialen Enden der Garnitur 100 geschoben. Dann wird die Führungsschiene 10 und
damit auch der Reinigungsabschnitt 56 durch Betätigen der Stellschrauben 116 der Befestigungseinrichtungen
110 zugestellt, bis die Spitze des Reinigungsabschnitts 56 ein bis zwei Millimeter
über den Spitzen der Garnitur 100 liegt. Zur Überprüfung der richtigen Lage des Reinigungsabschnitts
56 bezüglich der Garnitur 100 kann eine in Fig. 4a mit 120 bezeichnete Tasterlehre
zwischen die Garnitur 100 und den Reinigungsabschnitt 56 geführt werden. Entsprechend
wird die andere Seite der Führungsschiene 10 zugestellt, indem der Schlitten 20 an
das andere axiale Ende der Führungsschiene 10 geschoben und der gerade beschriebene
Zustellvorgang wiederholt wird. Zum Einleiten des Reinigungsvorganges wird der Exzenterhebel
60 gedreht, so daß der Reinigungsabschnitt 56 in die Garniturgassen eintaucht. Darauf
wird die Garnitur 100 in eine Drehung versetzt, wie in Fig. 4a durch den Pfeil 122
dargestellt.
[0035] Während des Reinigungsvorganges einer durch einen einen Garniturträger wendelförmig
umlaufenden Sägezahndraht gebildeten Garnitur 100 wird die Reinigungsklinge 56 automatisch
von der Garnitur in einer parallel zur Wendelachse verlaufenden Richtung mitgeführt.
Das wird bei der anhand der Fig. 1 bis 3 erläuterten Vorrichtung durch die an den
Führungsflächen 12a, 14a, 16a und 18a anliegenden Führungsrollen 38, 32a, 32b, 34a,
34b, 36a und 36b in besonders reibungsarmer Weise erreicht, wobei eine weitere Reibungsverringerung
durch eine Kugellagerung der Führungsrollen an den entsprechenden Schenkeln der Winkelprof
ile bzw. dem Steg 28 erreicht wird, wie beispielhaft in Fig. 2 für die Führungsrollen
36a und 36b dargestellt.
[0036] Durch den Aufbau des Schlittens 20 als die Führungsschiene 10 umgreifende Anordnung
kann weiter erreicht werden, daß die in der Zeichnung dargestellte Reinigungsvorrichtung
unter Verwendung derselben Führungsschiene einsetzbar ist, wie sie auch zum Nachschleifen
der Garnitur mit Hilfe einer in der DE 196 05 635 C2 beschriebenen Schleifvorrichtung
eingesetzt wird. Zu diesem Zweck muß lediglich der Schleifkopf der in der genannten
Schrift beschriebenen Vorrichtung von dem Schlitten der Schleifvorrichtung abgenommen
werden, während die gesamte Antriebseinrichtung der bekannten Schleifvorrichtung einschließlich
des ansonsten den Schleifkopf tragenden Schlittens innerhalb der Ausnehmung 11 der
Führungsschiene bzw. der in die Ausnehmung 11 mündenden Nut 19 verbleibt.
[0037] Die Erfindung ist nicht auf die anhand der Zeichnung erläuterte Ausführungsform beschränkt.
Vielmehr ist auch an den Einsatz von Reinigungsvorrichtungen mit einer Vielzahl von
Reinigungsklingen gedacht, von denen jede in eine zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Wendeln eines Sägezahndrahtes gebildete Garniturgasse eingreift. Ferner kann der Schlitten
20 zur Vereinfachung seines Aufbaus auch mit einfachen Führungselementen ausgestattet
werden, die gleitend an den Führungsflächen der Führungsschiene anliegen. Daneben
kann auch eine Führungsschiene mit rechteckigem, kreisförmigem, oder polygonalem Querschnitt
eingesetzt werden. Auch ist an eine Ausführungsform gedacht, bei der die Reinigungsklinge
über eine sich etwa parallel zum kürzeren Schenkel 46 des Hebels 42 erstreckende Druckfeder
in die Garniturgassen gedrängt wird.
1. Vorrichtung zum Reinigen einer Sägezahn-Ganzstahlgarnitur (100) mit einer Anzahl von
nebeneinander angeordneten Sägezahndrahtabschnitten, wobei zwischen den Blättern benachbarter
Sägezahndrahtabschnitte eine sich von den Zahnspitzen der Sägezahndrahtabschnitte
bis zu einem Gassengrund erstreckende Gamiturgasse gebildet ist, mit mindestens einem
zum Entfernen von Verunreinigungen aus den Garniturgassen betreibbaren Reinigungselement
(40), wobei das Reinigungselement (40) einen an den Gassengrund anlegbaren Reinigungsabschnitt
(56) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungselement (40) an eine den Reinigungsabschnitt (56) in Richtung auf den
Gassengrund drängende Vorspanneinrichtung (52) gekoppelt ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungsabschnitt (56) in einer der von der Vorspanneinrichtung (52) darauf
ausgeübten Vorspannkraft entgegengesetzten Richtung bewegbar an einem Träger (20)
gehalten ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungsabschnitt (56) um eine senkrecht zur Vorspannrichtung verlaufende Schwenkachse
(46b) verschwenkbar an dem Träger (20) gehalten ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungselement (40) einen um die Schwenkachse (46b) verschwenkbar gelagerten
und sich beidseits der Schwenkachse (46b) in einer etwa senkrecht dazu verlaufenden
Richtung erstreckenden Hebel (42) aufweist, der einerseits der Schwenkachse mit dem
Reinigungsabschnitt (56) und andererseits der Schwenkachse (46b) mit einem Ankopplungsbereich
(50) zum Ankoppeln der Vorpanneinrichtung (52) versehen ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtung (52) eine einerseits an dem Träger (20) und andererseits
an dem Ankopplungsbereich (50) festgelegte Feder, vorzugsweise Schraubenfeder, besonders
bevorzugt Zugfeder aufweist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, gekennzeichnet durch ein Betätigungselement (60), mit dem der Reinigungsabschnitt (56) gegen die Vorspannkraft
der Vorspanneinrichtung (52) vom Gassengrund abziehbar ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (60) einen um eine sich vorzugsweise etwa senkrecht zur Schwenkachse
(46b) erstreckende Drehachse drehbar an dem Träger (20) festgelegten und an den Hebel
(42) des Reinigungselementes (40) gekoppelten Exzenterhebel aufweist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungsabschnitt (56) in einer sich quer zur Längsrichtung der Sägezahndrahtabschnitte
erstreckenden Verschiebungsrichtung verschiebbar ist.
9. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungselement (40) an einem vorzugsweise durch den Träger gebildeten Schlitten
(20) gehalten ist, der längs eines sich parallel zur Verschiebungsrichtung erstreckenden,
vorzugsweise in Form eines Aluminium-Strangpreßprofils gebildeten Führungselementes
(10) verschiebbar ist.
10. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (20) mindestens eine um eine sich senkrecht zur Verschiebungsrichtung
verlaufende Rollenachse drehbar gelagerte und an einer Führungsfläche (12a, 14a, 16a,
18a) des Führungselementes (10) anlegbare Führungsrolle (32a, 32b, 34a, 34b, 36a,
36b, 38) aufweist, wobei die Führungsfläche (12a, 14a, 16a, 18a) vorzugsweise eine
äußere Begrenzungsfläche des Führungselementes (10) bildet.
11. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (20) mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei, besonders bevorzugt
mindestens vier jeweils an eine Führungsfläche (12a, 14a, 16a, 18a) des Führungselementes
(10) anlegbare Führungsrollen (32a, 32b, 34a, 34b, 36a, 36b, 38) aufweist, wobei die
einzelnen Führungsflächen (12a, 14a, 16a, 18a) vorzugsweise jeweils einen Winkel von
etwa 90° miteinander einschließen.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (20) mindestens zwei in der Verschiebungsrichtung voneinander beabstandete,
vorzugsweise an dieselbe Führungsfläche (12a, 14a, 16a, 18a) anlegbare Führungsrolle
(32a, 32b, 34a, 34b, 36a, 36b, 38) aufweist.
13. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (20) mindestens ein zwei einen Winkel von etwa 90° miteinander einschließende
Schenkel (22a, 22b, 24a, 24b, 26a, 26b) aufweisendes und sich in der Verschiebungsrichtung
erstreckendes Winkelprofil (22, 24, 26) umfaßt, wobei an jedem Schenkel (22a, 22b,
24a, 24b, 26a, 26b) mindestens eine um eine sich senkrecht dazu erstrekkende Rollenachse
drehbar gelagerte Führungsrolle (32a, 32b, 34a, 34b, 36a, 36b) angebracht ist.
14. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (20) das Führungselement (10) zumindest teilweise umgreift.
15. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (10) eine vorzugsweise von dem Schlitten (20) übergriffene Führungsnut
(19) aufweist.
16. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement in Form eines Hohlprofils gebildet ist und die Führungsnut (19)
in einen das Führungselement (10) in Längsrichtung durchsetzenden Hohlraum (11) mündet.
17. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine bezüglich einem Rahmen einer die Sägezahn-Ganzstahlgarnitur (100) aufweisenden
Maschine festlegbare Zustelleinrichtung, mit der der Reinigungsabschnitt (56) in Richtung
auf die Garnitur (100) zustellbar ist.
18. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von in einer quer zur Längsrichtung der Sägezahndrahtabschnitte verlaufenden
Richtung voneinander beabstandeten Reinigungsabschnitten.
19. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Reinigungsabschnitte aus einem Federstahl gebildet ist.
1. Apparatus for cleaning an all-steel saw-tooth clothing (100) comprising a plurality
of saw-tooth wire sections disposed next to one another, a groove being formed in
the clothing between the plates of adjacent saw-tooth wire sections in such a way
as to extend from the tooth tips of the saw-tooth wire sections to the bottom of a
groove, said apparatus having at least one operable cleaning element (40) for the
removal of foreign bodies from the grooves in the clothing and the cleaning element
(40) including a cleaning portion (56) which can be placed at the bottom of the groove,
characterized in that the cleaning element (40) is coupled to pre-tensioning means (52) which urge the
cleaning portion (56) towards the bottom of the groove.
2. Cleaning apparatus according to Claim 1, characterized in that the cleaning portion (56) is held on a carrier (20) so as to be able to move in the
opposite direction to that of the pre-tensioning force exerted on said cleaning portion
(56) by the pre-tensioning means (52).
3. Cleaning apparatus according to Claim 2, characterized in that the cleaning portion (56) is held on the carrier (20) in such a way as to pivot about
a pivot axis (46b) extending perpendicular to the direction of pre-tensioning.
4. Cleaning apparatus according to Claim 3, characterized in that the cleaning element (40) has a lever (42), which is pivot-mounted about the pivot
axis (46b) and extends on either side of the pivot axis (46b) in a direction running
approximately perpendicular thereto, and which is provided on one side of the pivot
axis with the cleaning portion (56) and on the other side of the pivot axis (46b)
with a coupling region (50) for attachment of the pre-tensioning means (52).
5. Cleaning apparatus according to Claim 4, characterized in that the pre-tensioning means (52) comprise a spring, preferably a helical spring, and
particular preference being given to a tension spring, which is fixed at one end to
the carrier (20) and at the other end to the coupling region (50).
6. Cleaning apparatus according to one of Claims 2 to 5, characterized by an operating element (60), by means of which the cleaning portion (56) can be withdrawn
from the bottom of the groove against the pre-tensioning force of the pre-tensioning
means (52).
7. Cleaning apparatus according to Claim 6, characterized in that the operating element (60) comprises an eccentric lever, which is mounted on the
carrier (20) so as to swivel about a pivot axis preferably extending approximately
perpendicular to the pivot axis (46b) and is coupled to the lever (42) of the cleaning
element (40).
8. Cleaning apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the cleaning portion (56) can be moved in a direction of travel extending at right
angles to the longitudinal direction of the saw-tooth wire sections.
9. Cleaning apparatus according to Claim 8, characterized in that the cleaning element (40) is held on a sliding carriage (20), preferably formed by
the carrier, which can be moved along a guide element (10) extending parallel to the
direction of travel and preferably taking the form of an aluminium extruded profile.
10. Cleaning apparatus according to Claim 9, characterized in that the sliding carriage (20) has at least one guide roller (32a, 32b, 34a, 34b, 36a,
36b, 38), which is pivot-mounted about a roller axis extending perpendicular to the
direction of travel and can be placed against a guide surface (12a, 14a, 16a, 18a)
of the guide element (10), the guide surface (12a, 14a, 16a, 18a) preferably forming
an external peripheral surface of the guide element (10).
11. Cleaning apparatus according to Claim 10, characterized in that the sliding carriage (20) has at least two, preferably at least three, and particular
preference is given to at least four guide rollers (32a, 32b, 34a, 34b, 36a, 36b,
38), each of which can be placed against a guide surface (12a, 14a, 16a, 18a) of the
guide element (10), in which case the individual guide surfaces (12a, 14a, 16a, 18a)
preferably each form an angle of approximately 90° with one another.
12. Cleaning apparatus according to Claim 10 or 11, characterized in that the sliding carriage (20) has at least two guide rollers (32a, 32b, 34a, 34b, 36a,
36b, 38), which are spaced apart in direction of travel and preferably can be placed
against the same guide surface (12a, 14a, 16a, 18a).
13. Cleaning apparatus according to one of Claims 10 to 12, characterized in that the sliding carriage (20) includes at least one angle profile (22, 24, 26), which
has two sides (22a, 22b, 24a, 24b, 26a, 26b) forming an angle of approximately 90°
with one another, and which extends in direction of travel, at least one guide roller
(32a, 32b, 34a, 34b, 36a, 36b) being mounted on each side (22a, 22b, 24a, 24b, 26a,
26b) so as to pivot about a roller axis which extends perpendicular to said side (22a,
22b, 24a, 24b, 26a, 26b).
14. Cleaning apparatus according to one of Claims 9 to 13, characterized in that the sliding carriage (20) at least partly embraces the guide element (10).
15. Cleaning apparatus according to one of Claims 9 to 14, characterized in that the guide element (10) has a guiding groove (19) preferably overlapped by the sliding
carriage (20).
16. Cleaning apparatus according to Claim 15, characterized in that the guide element takes the form of a hollow profile and the guiding groove (19)
opens into a hollow space (11) extending through the guide element (10) in longitudinal
direction.
17. Cleaning apparatus according to one of the preceding claims, characterized by advancing means which can be fixed relative to a frame of a machine having the all-steel
saw-tooth clothing (100) and by means of which the cleaning portion (56) can be advanced
towards the clothing (100).
18. Cleaning apparatus according to one of the preceding claims, characterized by a plurality of cleaning portions, which are spaced at intervals in a direction running
at right angles to the longitudinal direction of the saw-tooth wire sections.
19. Cleaning apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that at least one of the cleaning portions is made of spring steel.
1. Dispositif pour le nettoyage d'une garniture en dents de scie tout acier (100) avec
un nombre de tronçons de garniture en dents de scie disposés les uns à côté des autres,
où est formé entre les lames de tronçons de garniture en dents de scie avoisinants
un espacement des dents s'étendant depuis les pointes des dents des tronçons de garniture
en dents de scie jusqu'à un fond d'espacement, avec au moins un élément de nettoyage
(40) actionnable pour supprimer des salissures des espacements des dents, où l'élément
de nettoyage (40) présente un tronçon de nettoyage (56) applicable au fond de l'espacement,
caractérisé en ce que l'élément de nettoyage (40) est couplé à une installation de précontrainte (52) sollicitant
le tronçon de nettoyage (56) en direction du fond de l'espacement.
2. Dispositif de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tronçon de nettoyage (56) est retenu d'une manière mobile à un support (20) dans
une direction opposée à la force de précontrainte exercée par l'installation de précontrainte
(52) sur celui-ci.
3. Dispositif de nettoyage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le tronçon de nettoyage (56) est retenu d'une manière pivotante au support (20) autour
d'un axe de pivotement (46b) s'étendant perpendiculairement à la direction de précontrainte.
4. Dispositif de nettoyage selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de nettoyage (40) présente un levier (42) logé d'une manière pivotante
autour de l'axe de pivotement (46b) et s'étendant de part et d'autre de l'axe de pivotement
(46b) dans une direction s'étendant à peu près perpendiculairement à celui-ci, qui
est pourvu, d'un côté de l'axe de pivotement, du tronçon de nettoyage (56) et, de
l'autre côté de l'axe de pivotement (46b), d'une zone de couplage (50) pour le couplage
de l'installation de précontrainte (52).
5. Dispositif de nettoyage selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'installation de précontrainte (52) présente un ressort, de préférence un ressort
hélicoïdal, selon une préférence particulière, un ressort de traction, fixé d'une
part au support (20) et d'autre part à la zone de couplage (50).
6. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé par un élément d'actionnement (60) au moyen duquel le tronçon de nettoyage (56) peut
être retiré du fond de l'espacement contre la force de précontrainte de l'installation
de précontrainte (52).
7. Dispositif de nettoyage selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (60) présente un levier excentrique fixé d'une manière tournante
au support (20) autour d'un axe de rotation s'étendant de préférence à peu près perpendiculairement
à l'axe de pivotement (46b) et couplé au levier (42) de l'élément de nettoyage (40).
8. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tronçon de nettoyage (56) est déplaçable dans une direction de déplacement s'étendant
transversalement à la direction longitudinale des tronçons de garniture de dents de
scie.
9. Dispositif de nettoyage selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de nettoyage (40) est retenu à un chariot (20) formé de préférence par
le support qui est déplaçable le long d'un élément de guidage (10) s'étendant parallèlement
à la direction de déplacement, réalisé de préférence sous la forme d'un profilé filé
d'aluminium.
10. Dispositif de nettoyage selon la revendication 9, caractérisé en ce que le chariot (20) présente au moins un rouleau de guidage (32a, 32b, 34a, 34b, 36a,
36b, 38) logé d'une manière tournante autour d'un axe de rouleau s'étendant perpendiculairement
à la direction de déplacement et applicable à une face de guidage (12a, 14a, 16a,
18a) de l'élément de guidage (10), où la face de guidage (12a, 14a, 16a, 18a) constitue
de préférence une face de délimitation extérieure de l'élément de guidage (10).
11. Dispositif de nettoyage selon la revendication 10, caractérisé en ce que le chariot (20) présente au moins deux, de préférence au moins trois, selon une préférence
particulière au moins quatre rouleaux de guidage (32a, 32b, 34a, 34b, 36a, 36b, 38)
applicables chacun à une face de guidage (12a, 14a, 16a, 18a) de l'élément de guidage
(10), où les faces de guidage individuelles (12a, 14a, 16a, 18a) forment de préférence
respectivement un angle d'environ 90° entre elles.
12. Dispositif de nettoyage selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le chariot (20) présente au moins deux rouleaux de guidage (32a, 32b, 34a, 34b, 36a,
36b, 38) espacés l'un de l'autre dans la direction de déplacement, applicables de
préférence à la même face de guidage (12a, 14a, 16a, 18a).
13. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que le chariot (20) comporte au moins une cornière (22, 24, 26) présentant deux branches
(22a, 22b, 24a, 24b, 26a, 26b) formant entre elles un angle d'environ 90° et s'étendant
dans la direction de déplacement, où est disposé à chaque branche (22a, 22b, 24a,
24b, 26a, 26b) au moins un rouleau de guidage (32a, 32b, 34a, 34b, 36a, 36b) logé
à rotation autour d'un axe de rouleau s'étendant perpendiculairement à celle-ci.
14. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisé en ce que le chariot (20) entoure l'élément de guidage (10) au moins partiellement.
15. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisé en ce que l'élément de guidage (10) présente une rainure de guidage (19) sur laquelle s'étend
de préférence le chariot (20).
16. Dispositif de nettoyage selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'élément de guidage est réalisé sous la forme d'un profilé creux, et en ce que la rainure de guidage (19) débouche dans un espace creux (11) traversant l'élément
de guidage (10) dans la direction longitudinale.
17. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par une installation d'approche pouvant être fixée relativement à un châssis d'une machine
présentant la garniture en dents de scie tout acier (100), au moyen de laquelle le
tronçon de nettoyage (56) peut être amené en direction de la garniture (100).
18. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par une pluralité de tronçons de nettoyage espacés les uns des autres dans une direction
s'étendant transversalement à la direction longitudinale des tronçons de garniture
en dents de scie.
19. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins l'un des tronçons de nettoyage est réalisé en un acier à ressort.