[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Höhenverstellung einer Schublade, die
durch eine mit dieser verbundenen schubladenseitigen Ausziehführung mit Ausziehschienen
auf korpusseitigen Tragschienen geführt ist, mit einer Stelleinrichtung, durch die
die Schublade relativ zu den Tragschienen anhebbar und bis in die Ebene der Oberseite
der Ausziehführung absenkbar ist.
[0002] Ausziehführungen für Schubladen mit schubladenseitigen Ausziehschienen und korpusseitigen
Tragschienen sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt. Bei derartigen Ausziehführungen
ist es erforderlich, die vorderen Seitenwände oder Frontblenden der Schubladen zueinander
und ggf. gegenüber den Türen oder Klappen eines Möbels auszurichten, damit zwischen
diesen gleich große Spalte oder Abstände gebildet sind. Aufgrund unvermeidbarer Fertigungstoleranzen
ist es erforderlich, die Vorderseiten oder Frontblenden der Schubladen der Höhe nach
einstellbar zu gestalten, um die gewünschten Abstände zu anderen Möbelteilen einstellen
zu können. Aus DE 44 14 462 A1 ist eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art mit
einem Beschlag zur höhenverstellbaren Halterung von Schubladen auf diese bodenseitig
abstützenden Laufschienen von Schubladen-Ausziehführungen bekannt, bei dem an der
Laufschiene der jeweiligen Ausziehführung ein mit einer zum Schubladenboden weisenden
Aufsatzfläche versehenes Schiebestück über einen vorgegebenen Einstellweg Laufschienen
parallel, jedoch in Bezug auf die Schubladenausziehrichtung derart schräg geneigt
verschieblich angeordnet ist, daß die Aufsatzfläche des Schiebestücks in der einen
horizontalen Verschiebeendstellung im wesentlichen bündig an oder noch unterhalb der
Unterseite des Schubladenbodens steht, wenn die Schublade in der bestimmungsgemäßen
Montagestellung auf der Laufschiene abgestützt ist, und in der anderen Verschiebungsendstellung
dagegen demgegenüber um das gewünschte Höhenverstellmaß in Höhenrichtung nach oben
versetzt ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach herstellbare und insbesondere leicht zu
handhabende Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an den Ausziehschienen der
Ausziehführung Schieber rechtwinkelig zu diesen in Führungen geführt sind, die mit
Auflageflächen für die Unterseite oder den Boden der Schublade versehen sind, und
daß die Schieber durch die Stelleinrichtung der Höhe nach verfahrbar sind.
[0005] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß jeder Schieber aus einem
mehrfach abgewinkelten Blechteil oder Formteil besteht, das mit einem Haken oder einem
aufragenden Vorsprung in je eine Bohrung der Schubladenseitenteile greift, und daß
das Blech- oder Formteil einen auf dem inneren vertikalen Steg der Ausziehschiene
aufliegenden Abschnitt aufweist, die beide zur Führung aneinander mit vertikalen Schlitzen
oder Nuten und in diese greifenden Noppen oder Vorsprüngen versehen sind. An ihrem
in Einschubrichtung vorne liegenden Ende kann jede Ausziehschiene mit einem Haken
versehen sein, der zur Verbindung der Ausziehschiene mit der Schublade in eine Ausnehmung
oder Bohrung in der Frontseite der Schublade greift. Der erfindungsgemäß vorgesehene
Vorsprung oder Haken verhindert eine Horizontalverschiebung der Schublade relativ
zu den Ausziehschienen, so daß sich durch die Schiebebewegung der Schublade diese
nicht von den Ausziehschienen löst. Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung
besteht darin, daß der Schieber mit Einrichtungen zur Halterung der Schublade in ihrem
vorderen Bereich versehen werden kann.
[0006] Die Stelleinrichtung besteht vorzugsweise aus einem Exzenter, dessen Schaft mit dem
vertikalen Steg der Ausziehschiene oder dem auf dieser aufliegenden Abschnitt drehbar
verbunden ist, dessen Exzenterscheibe in einem horizontalen Langloch des aufliegenden
Abschnitts liegt und der mit einem verbreiterten Kopf das Langloch übergreift. Aus
Nockenkörpern oder Exzentern bestehende Stelleinrichtungen zur Höhenverstellung von
Schubladen sind beispielsweise aus den DE-GM 82 28 143.2 und 93 18 383.6 sowie der
EP 0 545 329 A2 bekannt.
[0007] Zweckmäßigerweise ist der Schaft des Exzenters in einer Bohrung des inneren vertikalen
Stegteils der U-förmigen Ausziehschiene durch einen Nietkopf gehalten.
[0008] Jede U-förmige Ausziehschiene mit von ihrem inneren Schenkel abgewinkelter Lauffläche
kann angrenzend an ihrem inneren vertikalen Schenkel mit einer Aussparung in ihrem
Stegteil und ihrem äußeren Schenkel versehen sein, in die jeder Schieber mit entsprechend
der Aussparung abgewinkelten Abschnitten eingepaßt ist.
[0009] Nach einer abgewandelten Ausführungsform ist vorgesehen, daß jeder Schieber aus einem
Winkelstück besteht, dessen oberer horizontaler Schenkel den Boden der Schublade in
seiner ausgefahrenen Stellung abstützt und daß dessen vertikaler Schenkel an dem inneren
Steg oder Schenkel der Ausziehschiene anliegt und höhenverstellbar an diesem geführt
ist. Dabei kann der horizontale Schenkel des Winkelstücks die zugehörige Ausziehschiene
übergreifen oder von dieser wegweisend abgewinkelt sein. Bei dieser Ausführungsform
ist zweckmäßigerweise aus jedem äußeren vertikalen Steg jeder Ausziehschiene durch
einen Freischnitt eine Zunge herausgebogen, die mit ihrem aufragenden Abschnitt in
je eine Bohrung der Schubladenseitenteile greift, so daß die Schublade relativ zu
der Ausziehschiene in horizontaler Richtung unverschieblich gehalten ist.
[0010] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst,
daß je eine Stelleinrichtung an Tragstücken angeordnet ist, die mit den vorderen,
an der vorderen Wand oder Blende der Schublade zugewandten Endbereichen der Ausziehschienen
verbunden oder verrastet sind, und daß die Tragstücke mit Einrichtungen zur Halterung
der Schublade versehen sind.
[0011] Vorzugsweise ist mit jeder Ausziehschiene ein Tragteil verbunden, das dieses in Richtung
auf die vordere Schubladenblende mit einem Führungsabschnitt für den Schieber überragt,
wobei der Führungsabschnitt und der Schieber mit quer zu der Ausziehschiene verlaufenden
Führungseinrichtungen und einer Stelleinrichtung versehen ist. Durch diese Ausführungsform
läßt sich eine Einrichtung zur Höhenverstellung der Schublade schaffen, die ohne besondere
Anpassung der Ausziehschiene nur mit dieser verbunden zu werden braucht.
[0012] Die Führungsstücke bestehen zweckmäßigerweise aus vertikalen Nuten und in diese greifenden
Noppen oder Stegen. Die Stelleinrichtung kann wiederum aus einem Exzenter der bereits
angegebenen Art bestehen.
[0013] Zur einfachen Befestigung des Tragteils an der Ausziehschiene ist in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung das Tragteil mit einem rechtwinkeligen Stift versehen, der in Bohrungen
der vorderen und hinteren vertikalen Stege oder Schenkel der Ausziehschiene undrehbar
gehalten ist.
[0014] Der Führungsabschnitt des Tragteils kann sich mit einer Stufe auf der vorderen vertikalen
Kante des inneren Stegteils oder Schenkels der Führungsschiene abstützen.
[0015] Zweckmäßigerweise besteht der Schieber aus einem U-förmig gebogenen Blechstück oder
Formteil, dessen Stegteil aus einer mit dem Stegteil der U-förmigen Ausziehschiene
fluchtenden Stellung anhebbar ist. Von dem äußeren Schenkel des Schiebers kann ein
Fortsatz U-förmig abgebogen sein, dessen aufragender Schenkel in eine Bohrung eines
Seitenteils der Schublade greift und dadurch Verschiebungen der Schublade relativ
zu der Ausziehschiene in horizontaler Richtung verhindert.
[0016] Der vordere Schenkel des Schiebers kann mit einem abgebogenen federnden Fortsatz
versehen sein, der eine abgewinkelte Zunge aufweist, die in eine Ausnehmung der Frontblende
und/oder einer Seitenwand der Schublade greift.
[0017] Bei der Verstellung des Schiebers werden die Fortsätze mit den abgewinkelten Zungen
zusammen mit diesen und der Schublade bewegt, so daß die entsprechenden Aussparungen
an der Frontblende und/oder Seitenwand der Schublade kleiner ausgebildet werden können
und eine bessere Halterung gewährleisten.
[0018] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die äußeren und inneren vertikalen
Stege oder Schenkel des Schiebers mit Bohrungen versehen sind, in denen ein in eine
Ausnehmung der Schubladenseitenwand greifender Stift gehaltert ist. Dieser Stift verhindert
Bewegungen der Schublade in vertikaler und horizontaler Richtung relativ zu der Ausziehschiene,
so daß der U-förmig abgebogene Fortsatz hier auch nicht vorgesehen werden kann.
[0019] Von einem Fortsatz des vorderen Schenkels des Schiebers kann ein etwa parallel zu
dem Schenkel verlaufender federnder Arm abgebogen sein, der einen Haken oder einen
Fortsatz trägt, der in eine Aussparung der Ausziehschiene greift. Durch diese Ausgestaltung
ist eine zusätzliche Fixierung des Schiebers an der Ausziehschiene geschaffen. Der
Fortsatz kann mit einem abgewinkelten Fortsatz oder Haken versehen sein, der in eine
Bohrung eines Seitenteils greift.
[0020] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Schieber mit einer Führung
für eine gegen Federkraft eindrückbare Verriegelungszunge versehen ist, die in eine
Ausnehmung der Vorderwand oder Frontblende der Schublade greift. Die Verriegelungszunge
kann zu ihrer Betätigung mit einem Betätigungsglied versehen sein.
[0021] Zweckmäßigerweise weist jedes Tragstück einen in das Profil jeder Ausziehschiene
einschiebbaren Abschnitt auf, der in oder an dieser befestigt ist. Der Abschnitt kann
in der Weise an das Profil der Ausziehschiene angepaßt sein, daß er zu dieser zentriert
ist.
[0022] Zweckmäßigerweise ist jeder Abschnitt oder jede Ausziehschiene mit federnden Vorsprüngen
oder Haken und Ausnehmungen versehen, die beim Einschieben des Abschnitts in das Profil
der Ausziehschiene miteinander verrasten.
[0023] Jedes Tragstück kann auf seiner Außenseite einen aufragenden Zapfen oder Haken tragen,
der in eine Bohrung in der unteren Stirnseite eines Schubladenseitenteils greift.
Weiterhin kann der Zapfen oder Haken an einem mit dem Tragstück verbundenen federnden
Arm angeordnet sein, der parallel zu der Ausziehschiene verläuft. Vorzugsweise trägt
der federnde Arm auf seiner der Ausziehschiene zugewandten Seite einen Vorsprung,
der in einer Rastausnehmung an der Unterseite der Ausziehschiene einschnappt.
[0024] Zur Befestigung des Tragstücks an der Schublade kann dieses an seiner Vorderseite
einen hakenförmigen Vorsprung tragen, der in eine nutförmige Ausnehmung der vorderen
Wand der Schublade greift. Die Ausnehmung besteht aus einer rechtwinkelig zu dem Schubladenboden
verlaufenden Nut, um zur Einstellung der Schublade deren Abheben von der Ausziehschiene
zu gestatten.
[0025] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Stelleinrichtung
aus einem mit einem in einer Bohrung eines Tragstücks gehalterten Zapfen versehenen,
radial zu diesem auskragenden keilförmigen Lappen besteht, der durch einen Betätigungsarm
relativ zu dem Tragstück verschwenkbar und in den Spalt zwischen der Ausziehschiene
und dem Schubladenboden einschwenkbar ist. Derartige zwischen die Ausziehschiene und
den Schubladenboden einschwenkbare keilförmige Lappen zum Anheben der Schublade relativ
zu den Ausziehschienen sind beispielsweise aus DE 94 04 898 U1 und der EP 0 701 787
B1 bekannt. Diese bekannten schwenkbaren keilförmigen Lappen sind aber nicht über
Tragstücke an den Ausziehschienen, sondern über Halteteile an der Frontplatte der
Schublade gelagert.
[0026] Nach einer erfinderischen Weiterbildung ist vorgesehen, daß der den Lappen tragende
Zapfen von mindestens einer schraubenförmigen Fläche eingefaßt ist, die sich auf einer
die Bohrung umgebenden komplentären Gegenfläche des Tragstücks abstützt. Auf diese
Weise wird die die Schublade anhebende und tragende Basis vergrößert, so daß die Schublade
auch dann wirksam in ihrer eingestellten angehobenen Stellung gehalten ist, wenn diese
mit schweren Gegenständen beladen ist.
[0027] Zweckmäßigerweise sind einander gegenüberliegend jeweils zwei schraubenförmige Flächen
vorgesehen.
[0028] Jeweils eine der oberen oder unteren Schraubenflächen kann mit Rastausnehmungen und
die andere Schraubenfläche mit Rastvorsprüngen versehen sein, so daß durch Drehung
des Zapfens eingestellte angehobene Stellungen fixiert sind.
[0029] Zweckmäßigerweise weisen die Schraubenfläche und der Keil des Lappens gleiche Steigungen
auf. Sollten aufgrund von Fertigungstoleranzen die Steigungen nicht genau gleich sein,
tragen der Lappen und die Schraubenflächen dennoch gleichmäßig, insbesondere wenn
das Tragstück und/oder der Lappen mit den Zapfen aus Kunststoffspritzgußteilen bestehen,
die eine gewisse Elastizität und Plastizität aufweisen, so daß Fertigungstoleranzen
ausgeglichen werden.
[0030] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigt
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer mit einer Schublade verbunde-nen Ausziehschiene,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Ausziehschiene nach Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die auf einer Tragschiene geführten Ausziehschiene längs der Linie
III-III in Fig. 2 in einer Stellung, in der der die Schublade anhebende Schieber mit
dem Stegteil der Ausziehschiene fluchtet,
- Fig. 4
- eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, in der der Schieber den Schubladenboden
über den Stegteil der Ausziehschiene angehoben hat,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des vorderen Teils der Ausziehschie-ne,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf den den Schieber relativ zur Aus-ziehschiene der Höhe nach verfahrbaren
Exzenter,
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf den Schieber,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht des Schiebers in Richtung des Pfeils A in Fig. 7,
- Fig. 9 und 10
- den Fig. 3 und 4 entsprechende Schnitte durch die Aus-zieh- und Tragschienen, bei
denen die tragenden Ab-schnitte des Schiebers abgewinkelt nach innen gerichtet sind,
- Fig. 11 und 12
- Seitenansichten des Schiebers nach den Fig. 9 und 10,
- Fig. 13
- eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform einer mit einer Schublade verbundenen
Ausziehschiene,
- Fig. 14
- eine Draufsicht auf die Ausziehschiene nach Fig. 13, teilweise im Schnitt,
- Fig. 15
- eine Seitenansicht des vorderen Teils der Ausziehschie-ne nach den Fig. 13 und 14,
- Fig. 16
- eine Draufsicht auf den Schieber nach den Fig. 13 und 14 mit dem diesen mit der Ausziehschiene
verbindenden Tragteil,
- Fig. 17
- eine Seitenansicht des Schiebers in Richtung des Pfeils B in Fig. 16,
- Fig. 18
- eine Draufsicht auf den Schieber nach den Fig. 16 und 17,
- Fig. 19
- eine Seitenansicht des Tragteils,
- Fig. 20 Fig. 19,
- eine Draufsicht in Richtung des Pfeils C in Fig. 19 auf das Tragteil nach
- Fig. 21 und 22
- abgewandelte Ausführungsformen des mit dem Tragteil verbundenen Schiebers,
- Fig. 23
- eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines Schiebers,
- Fig. 24
- eine Draufsicht auf den Schieber in Fig. 23,
- Fig. 25
- eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform eines Schiebers,
- Fig. 26
- eine Seitenansicht einer geänderten Ausführungsform eines Schiebers und
- Fig. 27
- eine Draufsicht auf den Schieber nach Fig. 26,
- Fig. 28
- eine Draufsicht auf eine Ausziehschiene einer Schublade, die an ihrem die Frontplatte
der Schublade zugewandten Ende mit einem Tragstück verbunden ist, an dem eine Stelleinrichtung
gelagert ist,
- Fig. 29 und 30
- perspektivische Ansichten des mit der Ausziehschiene verrasteten Tragstücks,
- Fig. 31
- eine perspektivische Ansicht des Tragstücks mit von diesem abgehobenen keilförmigen
Lappen,
- Fig. 32 und 33
- perspektivische Ansichten des mit einem Lagerzapfen versehenen keilförmigen Lappens.
[0031] Aus den Fig. 1 bis 8 ist eine Schublade 1 ersichtlich, die mit einer Ausziehschiene
2 verbunden ist, die auf einer mit einem Möbelkorpus verbundenen Tragschiene 3 in
Längsrichtung verschieblich geführt ist. An ihrem hinteren Ende weist die Ausziehschiene
2 einen Z-förmig abgewinkelten Haken 4 auf, der mit einer abgewinkelten Zunge 5 in
eine Bohrung 6 der hinteren Wandung der Schublade 1 zur Verbindung der Ausziehschiene
2 mit der Schublade greift. In ihrem vorderen Endbereich ist die Ausziehschiene 2
mit einem rechtwinkelig zu dieser verfahrbaren Schieber 7 versehen, der zur Höheneinstellung
der Frontblende 8 der Schublade 1 aus der Ebene des oberen Stegteils der Ausziehschiene
2 nach oben hin verfahrbar ist.
[0032] Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, ist mit einer Seitenwand 9 eines Möbelteils
eine Tragschiene 3 mit ihrem aufragenden Schenkel 10 verbunden. Von dem vertikalen
Schenkel 10 der Tragschiene 3 sind die Abschnitte 11, 12, 13 rechtwinkelig abgebogen,
wobei der horizontale Endabschnitt 13 eine Lauffläche bildet. Die Ausziehschiene 2
ist U-förmig profiliert. Von dem inneren Schenkel 17 ist ein stegförmiger Streifen
18 nach außen hin abgewinkelt. Die Ausziehschiene 2 ist über ihren äußeren Schenkel
16 mit dem Schubladenseitenteil 14 unterhalb des Schubladenbodens 15 verbunden. Zwischen
der Lauffläche 13 der Tragschiene 3 und einer Lauffläche der Ausziehschiene 2 sind
in üblicher und nicht dargestellter Weise Rolloder Gleitkörper angeordnet.
[0033] Mit dem inneren Schenkel 17 der U-förmigen Ausziehschiene 2 ist der innere plattenförmige
Schenkel 19 des im wesentlichen U-förmigen Schiebers 7, der aus einem Blechstanzteil
gebogen ist, durch einen Exzenter 20 verbunden. Von dem plattenförmigen Teil 19 des
Schiebers 7 ist dessen in Draufsicht winkelförmiges Stegteil 21 abgebogen, von dem
wiederum ein zu dem plattenförmigen Teil 19 paralleler Schenkel 22 rechtwinkelig abgewinkelt
ist, der über zwei weitere Abwinkelungen einen aufragenden Haken 23 trägt, der in
eine Bohrung in der unteren Stirnseite des Seitenteils 14 der Schublade 1 greift.
Durch dieses hakenförmige Teil 23 ist die Schublade 1 relativ zu der Ausziehschiene
2 gegen horizontale Verschiebungen gesichert. Der vordere Schenkel 17 der Ausziehschiene
2 ist in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise mit zwei zueinander parallelen und quer
verlaufenden Führungsschlitzen 25 versehen, in denen der plattenförmige Schenkel 19
des Schiebers 7 durch in diese greifende Noppen oder wulstförmige Stege 26 querverschieblich
geführt ist. Zwischen den Führungsschlitzen 25 ist der vordere Schenkel 17 der Ausziehschiene
2 mit einer Bohrung 27 versehen, in der der Schaft 28 des Exzenters 20 durch einen
Nietkopf 29 axial unverschieblich, aber drehbar gehalten ist. Das plattenförmige Teil
19 des Schiebers 7 ist zwischen den in die Führungsschlitze 25 greifenden stegartigen
Wülsten 26 mit einem Langloch 30 versehen, in das die Exzenterscheibe 31 des Exzenters
20 greift. Der Exzenter 20 ist angrenzend an die Exzenterscheibe 21 mit einer Kopfscheibe
32 versehen, die den Rand des Langlochs 30 übergreift. Die Kopfscheibe 32 trägt zu
Ihrer Betätigung von Hand ein flügelförmiges Teil 33. Die Kopfscheibe könnte statt
mit einem flügelförmigen Teil auch mit einem Schlitz oder einem Kreuzschlitz zur Betätigung
mit einem Schraubenzieher versehen sein.
[0034] Das Stegteil 21 des Schiebers 7 und der von diesem abgewinkelte Schenkel 22 liegen
in entsprechenden Aussparungen oder Freischnitten 35 des Stegteils und des äußeren
Schenkels der Ausziehschiene 2.
[0035] Zur Verankerung der Ausziehschiene 2 mit dem vorderen Teil der Schublade kann ein
in den Schenkeln der Ausziehschiene gehalterter und in Bohrungen von diesen eindrückbarer
Stift 36 vorgesehen sein, dessen vorderes Ende 37 in ein Langloch in der Seitenwand
der Schublade greift, das eine Verschiebung in Höhenrichtung der Schublade relativ
zu dem vorderen Endbereich der Ausziehschiene 2 gestattet, ein vollständiges Abheben
jedoch verhindert.
[0036] Die Trag- und Ausziehschienen mit Schiebern sind an beiden Seiten der Schublade angeordnet.
[0037] Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9 bis 12 unterscheidet sich von dem nach den
Fig. 1 bis 8 dadurch, daß der Schieber 41 aus einem Winkelstück besteht, dessen vertikaler
Schenkel 40 durch zueinander parallele Wülste 43 in Führungsschlitzen des Schenkels
17 in Querrichtung verschieblich geführt und dessen horizontaler Schenkel 42 von der
Ausziehschiene wegweisend abgewinkelt ist. Durch den Exzenter 20 ist der Schubladenboden
15 aus der Ebene des Stegteils der Ausziehschiene 2 in der aus Fig. 10 ersichtlichen
Weise anhebbar.
[0038] Aus einem Teil des Stegteils und dem äußeren Schenkel der Ausziehschiene 2 ist hakenförmig
eine Zunge 45 herausgebogen, deren aufragender Endabschnitt in die Bohrung 24 der
Stirnseite des Seitenteils der Schublade greift.
[0039] Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 13 bis 25 ist der quer zu der Ausziehschiene
2 verschiebliche Schieber an einem mit dem äußeren Ende der Ausziehschiene 2 verbindbaren
Tragteil 50 querverschieblich gelagert. Das Tragteil 50 besteht aus einem plattenförmigen
Teil, das rechtwinkelig einen Stift 51 trägt. Das plattenförmige Teil besteht aus
einem ersten Abschnitt 52, der nach der Verbindung des Tragteils mit der Ausziehschiene
2 den Endbereich des inneren Schenkels überdeckt, und aus einem angrenzenden Abschnitt
53 größerer Dicke, der über eine Stufe 54 an den ersten Abschnitt 52 anschließt und
sich über die Stufe 54 an der vorderen Kante des inneren Schenkels der Ausziehschiene
abstützt. Der Stift 51 ist mit dem plattenförmigen Abschnitt 52 über eine obere sockelartige
Erhöhung 55 mit im wesentlichen rechteckigen Querschnitt verbunden. Der Stift 51 selbst
kann rund ausgebildet sein und weist zumindest in seinem Endbereich eine Abflachung
56 auf. Die sockelartige Erhöhung 55 ist in einer komplementären Ausnehmung 57 des
inneren Schenkels 17 der Ausziehschiene 2 undrehbar gehalten. Der mit einer Abflachung
versehene Endabschnitt des Stifts 51 greift durch eine komplementäre Bohrung 58 des
äußeren Schenkels der Ausziehschiene 2 und kann zu seiner Halterung mit einem Nietkopf
versehen sein.
[0040] Der Schieber 60 besteht wiederum aus einem U-förmig gebogenen Grundkörper mit einem
inneren vertikalen Schenkel 61, einem äußeren vertikalen Schenkel 62 und einem diesen
verbindenden Stegteil 63, auf dem sich bei einer Höhenverschiebung des Schiebers der
Boden der Schublade abstützt. Der innere Schenkel 61 des Schiebers 60 ist mit zueinander
parallelen wulstartig erhöhten Führungsstücken 65 versehen, die in zueinander parallele
Führungsnuten 66 des verdickten Abschnitts 53 des Tragteils 50 greifen. Von dem äußeren
Schenkel 62 des Schiebers 60 ist in der aus den Fig. 16 bis 18 ersichtlichen Weise
ein seitlicher Fortsatz durch drei Abwinkelungen zu einem federnden Hebel 67 abgewinkelt,
der an seinem zu den Schenkeln 61, 62 senkrechten Abschnitt 68 einen Vorsprung oder
eine abgewinkelte Zunge 69 trägt, die zur Halterung in eine Aussparung an der Innenseite
der Frontblende der Schublade greift.
[0041] Von dem äußeren Schenkel 62 des Schiebers 60 ist durch eine doppelte Abwinkelung
ein aufragendes hakenförmiges Teil 70 abgewinkelt, das in eine Bohrung in der unteren
Stirnfläche einer Schubladenseitenwand greift.
[0042] Im Übergangsbereich von dem inneren Schenkel 61 zu dem Stegteil 63 ist der Schieber
60 mit eingedrückten Sicken 71 versehen, die sich in einer oberen Stufe 72 zwischen
den Abschnitten 52, 53 des plattenförmigen Teils des Tragteils 50 abstützen und Anschläge
bilden, die das Stegteil 63 des Schiebers in der eingefahrenen Stellung in einer mit
dem Stegteil der Ausziehschiene 2 fluchtenden Stellung halten.
[0043] Der vordere Schenkel 61 des Schiebers 60 ist entsprechend der anhand der ersten beiden
Ausführungsformen beschriebenen Weise durch einen Exzenter an dem Abschnitt 53 des
Tragteils 50 gehalten, wobei der Schaftteil des Exzenters in der Bohrung 74 des Abschnitts
53 drehbar gehalten ist.
[0044] Aus Fig. 21 ist die Ausführungsform eines Schiebers 80 ersichtlich, der sich von
dem Schieber 60 dadurch unterscheidet, daß von dem äußeren Schenkel 62 durch zwei
Abwinkelungen ein federnder Arm 81 seitlich abgewinkelt ist, an dessen den Schenkel
82 seitlich verlängernden Abschnitt 82 ein Vorsprung oder eine abgewinkelte Zunge
83 angeordnet ist, die in eine entsprechende Ausnehmung in der Seitenwand der Schublade
greift.
[0045] Bei der Ausführungsform des Schiebers 90 nach Fig. 22 sind die Schenkel 61 und 62
des Schiebers mit Bohrungen der aus Fig. 15 ersichtlichen Art versehen, in denen ein
Haltestift 91 gehaltert ist, der mit seinem vorderen Abschnitt in eine entsprechende
Bohrung des Seitenteils der Schublade greift.
[0046] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 23 und 24 sind von einer Seite des äußeren
Schenkels in der aus den Fig. 23 und 24 ersichtlichen Weise federnde Hebel 101 und
102 abgewinkelt, von denen der Hebel 101 einen Vorsprung oder eine abgewinkelte Zunge
103 trägt, die in eine entsprechende Ausnehmung an der Innenseite der Frontblende
an der Schublade greift. Von dem den äußeren Schenkel des Schiebers 100 seitlich verlängernden
Abschnitt des federnden Arms 101 ist der Arm 102 in eine zu dem Stegteil des Schiebers
100 parallele Ebene abgewinkelt. Der Arm 102 verläuft parallel zu der Ausziehschiene
2 und trägt an seinem Ende zwei Haken 104 und 105, von denen der Haken 104 in eine
Ausnehmung in der Unterseite des äußeren Schenkels der Ausziehschiene 2 und der Haken
105 in eine Ausnehmung in der unteren Stirnseite der Schublade greift.
[0047] Der aus Fig. 25 ersichtliche Schieber 110 unterscheidet sich von dem Schieber nach
den Fig. 23 und 24 dadurch, daß statt des federnden Arms 101 ein gegen Federkraft
eindrückbares Verriegelungsglied 111 vorgesehen ist, das in eine Bohrung auf der Innenseite
der Frontblende greift und zu seiner Betätigung mit einem Betätigungshebel 112 versehen
ist.
[0048] Aus den Fig. 26 und 27 ist die Ausführungsform eines Schiebers 120 ersichtlich, bei
dem ein den äußeren Schenkel seitlich verlängernder Abschnitt 121 vorgesehen ist,
der einen diesen verlängernden Vorsprung 124 trägt, der in eine entsprechende Ausnehmung
der Schubladenvorderwand oder der Schubladenblende greifen kann.
[0049] Weiterhin ist von dem den äußeren Schenkel des Schiebers 120 seitlich verlängernden
Abschnitt ein federnder Arm 122 abgewinkelt. Der federnde Arm 122 verläuft parallel
zu der Ausziehschiene 2 und trägt an seinem Ende in der anhand der Fig. 23 und 24
beschriebenen Weise zwei Haken 125, 126. Zusätzlich ist der federnde Arm 122 mit einer
durch Kröpfungen gebildeten Ausbuchtung 123 versehen, in die sich im montierten Zustand
ein Werkzeug zur Lösung der Verbindung einsetzen läßt. Zum Eingriff des Vorsprungs
124 in eine entsprechende Ausnehmung der Frontblende der Schublade wird diese von
oben her eingesetzt und nach hinten verschoben.
[0050] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 28 bis 33 ist die Stelleinrichtung zur
Höheneinstellung der Frontplatte 131 der Schublade 132 an einem Tragstück 130 gelagert,
das mit der Ausziehschiene 2 verrastet ist. Das Tragstück 130 besteht aus einem etwa
rechteckigen Block 133, der an seiner Unterseite mit seitlichen Stegen 134 versehen
ist. An seiner dem vorderen Ende der Ausziehschiene 2 zugewandten Seite ist der Block
133 mit einem rechteckigen Zentrierteil 135 versehen, dessen Profil in der Weise dem
Profil der Ausziehschiene 2 angepaßt ist, daß es passend in diese bis zu einer Stufe
136 eingeschoben werden kann, die zwischen dem Zentrierteil 35 und dem Block 33 gebildet
ist. Der in das Profil der Ausziehschiene 2 einschiebbare Abschnitt des Tragstücks
130 ist weiterhin mit federnden Armen 137 versehen, die mit Anlaufflächen versehene
hakenförmige Vorsprünge 138 tragen, die beim Einschieben des einschiebbaren Abschnitts
des Tragstücks 30 in fensterartige Ausnehmungen 139 in den seitlichen Wandungen des
Profils der Ausziehschienen 2 einschnappen, wenn die Stufe 136 auf den stirnseitigen
Rand der Ausziehschiene 2 stößt. Die innenliegenden Stege 134 der Tragstücke 130 sind
bis über die Stufe 136 hinaus verlängert, so daß die verlängerten Teile parallel zu
den Innenseiten der Tragschienen 2 verlaufen. Neben den Tragschienen 2 sind die zum
Innern der Schublade hinweisenden Stege 134 konzentrisch zu einer senkrecht zu den
Stegen ausgeführten Bohrung 140 mit einander gegenüberliegenden Schraubenflächen 141
versehen. Diese Schraubenflächen erstrecken sich jeweils etwa über die Hälfte eines
flachen mit den Stegen 134 verbundenen Zapfens. In die Bohrung 140 ist der Zapfen
143 eines Schwenkteils 144 eingesetzt, der drehbar in der Bohrung 140 gehalten ist.
Der Zapfen 143 trägt an seinem oberen Ende einen Lappen 145, dessen Innenkante in
seiner aus Fig. 30 ersichtlichen Montage- oder Ausgangsstellung parallel zu der oberen
inneren Kante der Ausziehschiene 2 verläuft. Der etwa rechteckige Lappen 145 weist
ausgehend von seiner vorderen Kante 146 ein keilförmiges Profil auf, das zu seiner
hinteren Kante 147 hin ansteigt. Unterhalb des Lappens 145 ist der Stift 143 konzentrisch
zu diesem mit zwei an Verbreiterungen gebildeten Schraubenflächen 149 versehen, die
komplementär zu den Schraubenflächen 141 sind. Die einen Schraubenflächen 141 sind
mit radialen Rastausnehmungen 150 versehen, die mit Rastvorsprüngen 151 an den Schraubenflächen
149 zusammenwirken, so daß nach Drehung des Stifts 143 eingestellte angehobene Stellungen
durch Verrastung fixiert sind. Auf seiner dem Lappen 145 gegenüberliegenden Seite
ist der Stift 143 mit einem abgekröpften Betätigungsarm 153 versehen. Der Lappen 145
ist in seiner Montagestellung durch einen an die inneren Stege 134 angeformten aufragenden
Anschlag 155 gesichert.
[0051] Zu seiner Halterung in der Bohrung 140 ist der Stift mit einem mittleren Schlitz
versehen. An seinem unteren Ende sind die beiden Teile des Stifts 143 mit einem mit
Anlaufflächen versehenen Bund 157 versehen, der nach dem Eindrücken des Stifts in
die Bohrung mit einer Ringstufe hinter den unteren Rand der Bohrung 140 greift.
[0052] An dem vorderen Ende ist der innere Steg 134 mit einem aufragenden Vorsprung 160
versehen, der an seinem oberen Ende einen Haken 161 trägt, der in eine vertikale Längsnut
der Rückseite der Frontplatte der Schublade greift.
[0053] Die äußeren Stege 134 der Tragstücke 130 sind mit diesen verlängernden Armen 164
versehen, die parallel zu der Ausziehschiene 2 verlaufen. Um die federnden Eigenschaften
der Arme 134 zu verbessern, sind diese im Übergangsbereich zu den Stegen 34 mit deren
Querschnitt verringernden Kerben 165 versehen. Die federnden Arme 164 tragen an ihren
Enden aufragende Zapfen 166, die in Bohrungen der unteren Stirnseiten der Schubladenseitenteile
greifen. An ihrer Innenseite sind die federnden Arme 164 mit nach innen weisenden
Vorsprüngen 167 versehen, die zur zusätzlichen Verriegelung der Tragstücke 130 mit
den Ausziehschienen 2 Ausnehmungen 168 an den äußeren unteren Kanten der Tragschienen
greifen. Um die Arme 164 zum Zwecke ihres Lösens nach unten verschwenken zu können,
sind diese mit Betätigungsstücken 169 versehen.
[0054] Die Tragstücke 130 und der auf diesen über den Stift 143 schwenkbar gehalterten Lappen
145 bestehen zweckmäßigerweise aus Kunststoffspritzgußteilen.
1. Vorrichtung zur Höhenverstellung einer Schublade (1), die durch eine mit dieser verbundenen
schubladenseitigen Ausziehführung mit Ausziehschienen (2) auf korpusseitigen Tragschienen
(3) geführt ist,
mit einer Stelleinrichtung, durch die die Schublade relativ zu den Tragschienen (3)
anhebbar und absenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausziehschienen (2) der Ausziehführung Schieber (7) rechtwinkelig zu diesen
in Führungen (25, 26) geführt sind, die mit Auflagen (21) für die Unterseite oder
den Boden (15) der Schublade (1) versehen sind, und
daß die Schieber (7) durch die Stelleinrichtung der Höhe nach verfahrbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber (7) aus einem Blechteil oder Formteil besteht, das einen auf dem inneren
vertikalen Steg oder Schenkel (17) der U-förmigen Ausziehschiene (2) aufliegenden
Abschnitt (19) aufweist, die beide zur Führung aneinander mit vertikalen Schlitzen
(25) oder Nuten und in diese greifende Noppen oder Vorsprüngen (26) versehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung aus einem Exzenter (20) besteht, dessen Schaft (28) mit dem
vertikalen Steg (17) der Ausziehschiene (2) drehbar verbunden ist, dessen Exzenterscheibe
(31) in einem horizontalen Langloch (30) des aufliegenden Abschnitts (19) liegt und
der mit einem verbreiterten Kopf (32) das Langloch (30) übergreift.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (28) des Exzenters (20) in einer Bohrung (27) des inneren vertikalen Stegs
oder Schenkels (17) der Ausziehschiene (2) durch einen Nietkopf (29) gehalten ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede U-förmige Ausziehschiene (2) angrenzend an ihren inneren vertikalen Schenkel
(17) mit einer Aussparung in ihrem Stegteil und ihrem äußeren Schenkel (16) versehen
ist, in die jeder Schieber (7) mit entsprechend der Aussparung abgewinkelten Abschnitten
eingepaßt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber (7) aus einem mehrfach abgewinkelten Blechteil oder Formteil besteht,
das mit einem Haken oder einem aufragenden Vorsprung (23) in je eine Bohrung (24)
oder Ausnehmung der Schubladenseitenteile (14) greift.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber (41) aus einem Winkelstück besteht, dessen oberer horizontaler Schenkel
(42) den Boden (15) der Schublade in seiner angehobenen Stellung abstützt und die
zugehörige Ausziehschiene (2) übergreift oder von dieser wegweisend abgewinkelt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß aus jedem äußeren vertikalen Steg oder Schenkel (16) jeder Ausziehschiene durch einen
Freischnitt eine Zunge (45) herausgebogen ist, die mit einem aufragenden Abschnitt
in je eine Ausnehmung oder Bohrung der Schubladenseitenteile greift.
9. Vorrichtung zur Höhenverstellung einer Schublade, die durch eine mit dieser verbundenen
Ausziehführung mit Ausziehschienen auf korpusseitigen Tragschienen geführt ist,
mit einer Stelleinrichtung, durch die die Schublade relativ zu den Tragschienen anhebbar
und absenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß je eine Stelleinrichtung an Tragstücken angeordnet ist, die mit den vorderen, der
vorderen Wand oder Blende der Schublade zugewandten Endbereichen der Ausziehschienen
verbunden oder verrastet sind, und
daß die Tragstücke mit Einrichtungen zur Halterung der Schublade versehen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder Ausziehschiene (2) ein Tragteil (50) verbunden ist, das diese in Richtung
auf die vordere Seitenwand der Schublade oder die vordere Schubladenblende mit einem
Führungsabschnitt (53) für den Schieber (60) überragt, und daß der Führungsabschnitt
(53) und der Schieber (60) mit quer zur Ausziehschiene verlaufenden Führungseinrichtungen
und einer Stelleinrichtung versehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke aus vertikalen Nuten (66) und in diese greifenden Noppen oder
Stegen (65) bestehen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung aus einem Exzenter (20) nach den Ansprüchen 3 und 4 besteht.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil (50) mit einem rechtwinkeligen Stift (51) versehen ist, der in Bohrungen
der vorderen und hinteren vertikalen Stege oder Schenkel (16, 17) der Ausziehschiene
(2) gehalten ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Führungsabschnitt (53) des Tragteils über eine Stufe (54) auf der vorderen
vertikalen Kante des inneren Stegteils (17) oder Schenkels der Führungsschiene (2)
abstützt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber aus einem U-förmig gebogenen Blechstück oder Formteil besteht, dessen
Stegteil (63) aus einer dem Stegteil der U-förmigen Ausziehschiene (2) fluchtenden
Stellung anhebbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß von dem äußeren Schenkel (62) des Schiebers (60) ein Fortsatz U-förmig abgebogen
ist, dessen aufragender Schenkel (70) in eine Bohrung eines Seitenteils der Schublade
greift.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Schenkel (62) des Schiebers (60) seitlich mit einem abgebogenen federnden
Fortsatz (67) versehen ist, der eine abgewinkelte Zunge (69) aufweist, die in eine
Ausnehmung der Frontblende der Schublade greift.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere abgewinkelte Schenkel (62) des Schiebers (80) mit einem federnden Arm
(82) versehen ist, der eine abgewinkelte Zunge (83) trägt, die in einer Ausnehmung
der Seitenwand der Schublade greift.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren und inneren vertikalen Stege oder Schenkel des Schiebers (90) mit Bohrungen
versehen sind, in denen ein in einer Ausnehmung der Schubladenseitenwand greifender
Stift (91) gehaltert ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Fortsatz des äußeren Schenkels des Schiebers (100) ein etwa parallel zu
dem Schenkel verlaufender federnder Arm (102) abgebogen ist, der einen Haken oder
einen Fortsatz (104) trägt, der in eine Aussparung der Ausziehschiene (2) greift.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Arm (102) mit einem abgewinkelten Fortsatz oder Haken (105) versehen
ist, der in eine Bohrung des Seitenteils der Schublade greift.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (110) mit einer Führung für eine gegen Federkraft eindrückbare Verriegelungszunge
(111) versehen ist, die in eine Ausnehmung in der Vorderwand oder der Frontblende
der Schublade greift.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungszunge (111) mit einem Betätigungsglied (112) versehen ist.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Schenkel des Schiebers (121) mit einem Vorsprung (124) versehen ist, der
in eine Ausnehmung der vorderen Wand oder der Frontblende der Schublade greift.
25. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragstück (130) einen in das Profil jeder Ausziehschiene einschiebbaren Abschnitt
(135) aufweist, der in oder an der Ausziehschiene befestigt ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (135) in der Weise an das Profil der Ausziehschiene (2) angepaßt ist,
daß er in der Ausziehschiene zentriert ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Abschnitt (135) oder jede Ausziehschiene (2) mit federnden Vorsprüngen oder
Haken (138) und Ausnehmungen (139) versehen ist, die beim Einschieben des Abschnitts
(135) in das Profil der Ausziehschiene (2) miteinander verrasten.
28. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragstück (130) auf seiner Außenseite einen aufragenden Zapfen (166) oder Haken
trägt, der in eine Bohrung der unteren Stirnseite eines Schubladenseitenteils greift.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (166) oder Haken an einem dem Tragstück (130) verbundenen federnden Arm
(164) angeordnet ist, der parallel zu der Ausziehschiene (2) verläuft.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Arm 164 auf seiner der Ausziehschiene (2) zugewandten Seite einen Vorsprung
(167) trägt, der in einer Rastausnehmung (168) an der Unterseite der Ausziehschiene
(2) einschnappt.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 25 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück (130) an seiner Vorderseite einen hakenförmigen Vorsprung (160, 161)
trägt, der in eine nutförmige Ausnehmung der vorderen Wand der Schublade greift.
32. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder einem der Ansprüche 25 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung aus einem mit einem in einer Bohrung (134) des Tragstücks (130)
gelagerten Zapfen (143) versehenen, radial zu diesem auskragenden keilförmigen Lappen
(145) besteht, der durch einen Betätigungsarm (153) relativ zu dem Tragstück (130)
verschwenkbar und in den Spalt zwischen der Ausziehschiene (2) und den Schubladenboden
einschwenkbar ist.
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der den Lappen (145) tragende Zapfen (143) von mindestens einer schraubenförmigen
Fläche (149) eingefaßt ist, die sich auf einer die Bohrung (140) umgebenden komplementären
schraubenförmigen Gegenfläche (141) des Tragstücks (130) abstützt.
34. Vorrichtung nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß einander gegenüberliegend jeweils zwei schraubenförmige Flächen vorgesehen sind.
35. Vorrichtung nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine der oberen oder unteren schraubenförmigen Flächen (141, 145) mit Rastausnehmungen
(150) und die andere mit Rastvorsprüngen (151) versehen ist.
36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenflächen (141, 149) und der Keil des Lappens (145) die gleiche Steigung
aufweisen.
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 25 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück (130) und/oder der Lappen (145) mit dem Zapfen (143) aus Kunststoffspritzgußteilen
bestehen.