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EP 0 911 290 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.02.2004 Patentblatt 2004/08 |
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Anmeldetag: 30.09.1998 |
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Handgeführte Vorrichtung zum Aufkleben eines Dichtbandes
Hand held device for applying a sealing strip
Dispositif portatif pour appliquer une bande d'étanchéité
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
23.10.1997 DE 29718886 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.04.1999 Patentblatt 1999/17 |
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Patentinhaber: SCHÜCO International KG |
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33609 Bielefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Götz, Olaf
33609 Bielefeld (DE)
- Röding, Dieter
33729 Bielefeld (DE)
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Vertreter: Loesenbeck, Karl-Otto, Dipl.-Ing. et al |
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Jöllenbecker Strasse 164 33613 Bielefeld 33613 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 9 318 310
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US-A- 4 648 935
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine handgeführte Vorrichtung zum Aufkleben eines Dichtbandes
auf die Ränder von zwei im Abstand zueinander angeordneten Glasscheiben einer Pfosten
und Riegel aufweisenden Fassade, wobei das Dichtband eine einseitige, durch eine silikonisierte
Trägerbahn abgedeckte Klebebeschichtung trägt und dieser Materialverbund mittels einer
Wickelhülse zu einer Rolle aufgewickelt ist, und die Vorrichtung eine Aufnahme für
die abzuwickelnde Rolle und Führungselemente zum Verschieben der Vorrichtung sowie
eine Andrückrolle für das aufzuklebende Dichtband und einen rotierend antreibbaren
Wickelkörper für die silikonisierte Trägerbahn aufweist.
[0002] Ein auf der DE ―U ― 13 18 310.0 bekanntes Handgerät für Klebebänder mit Schutzfolie
enthält eine Platte, auf der eine Achse angeordnet ist, die das auf eine Plattenkante
aufzubringende Klebeband beim Abziehen von der Rolle darauf drückt. Die Andrückrolle
befindet sich direkt unter der aufgewickelten Rolle. Außerdem ist im Bereich der Andrückrolle
ein bügelförmiger Anschlag vorgesehen, um die Vorrichtung an der zu beschichtenden
Platte vorbeizuführen.
[0003] Bei einer Fassade, vorzugsweise einer Ganzglasfassade, werden die in einer Ebene
liegenden Glasscheiben an den Pfosten und Riegeln festgelegt. Die einander zugewandten
Ränder der einzelnen Glasscheiben liegen im Abstand zueinander. In diese Räume ragen
Stege des Riegel- und Pfostenprofils hinein, die so gestaltet sind, daß darin Schrauben
eingedreht werden können, um die Glasscheiben durch ein Halteprofil zu sichern. Über
jeden Spalt zwischen den einander zugewandten Rändern von zwei Glasscheiben wird ein
Butyl-Dichtband verlegt. Die Breite des Dichtbandes ist größer als der Abstand von
zwei benachbarten Scheibenrändern. Durch die Klebebeschichtung ist es in einfachster
Weise an der äußeren Fläche der Glasscheibe festzulegen. Voraussetzung für die erwünschte
Dichtwirkung ist jedoch, daß das Dichtband sachgerecht verlegt wird, d. h. daß die
Breiten der mit den beiden Glasscheiben verklebten Randstreifen des Dichtbandes möglichst
gleichbleibend sind.
[0004] Bislang wird das Dichtband von Hand aufgeklebt, indem zunächst der Materialverbund
von der Rolle abgezogen wird und anschließend die Trennung des Dichtbandes von der
silikonisierten Trägerbahn vorgenommen wird. Naturgemäß ist bei dieser Arbeitsweise
nicht mehr sichergestellt, daß die Randstreifen des Dichtbandes über die gesamte Länge
in ausreichender Breite mit der Glasscheibe verklebt werden. In der Praxis ist es
immer wieder vorgekommen, daß die Ränder des Dichtbandes zumindest teilweise in den
Spalt zwischen den beiden Glasscheiben hängen. Dies ist auch noch darauf zurückzuführen,
daß das Verlegen des Dichtbandes auf der Baustelle erfolgt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine handgeführte Vorrichtung zum Aufbringen
eines Dichtbandes der eingangs näher beschriebenen Art zu schaffen, die baustellengerecht
ausgelegt ist, damit in einfacher Weise das Dichtband auf die Ränder von zwei benachbarten
Glasscheiben aufgebracht werden kann, und daß sichergestellt ist, daß der Spalt zwischen
den beiden Glasscheiben vollständig überdeckt wird.
[0006] Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem in einem Gestell eine Aufnahme für die abzuwickelnde
Rolle und Führungselemente zum Verschieben der Vorrichtung entlang eines Pfostens
oder Riegels sowie eine Andrückrolle oder ein Andrückschuh für das aufzuklebende Dichtband
angeordnet sind.
[0007] Die Vorrichtung erlaubt es nunmehr, die abzuwickelnde Rolle auf die entsprechend
gestaltete Aufnahme zu stecken und von Hand zunächst den Rollenanfang abzuziehen,
auf die Ränder der Glasscheibe aufzukleben, nachdem sie von der silikonisierten Trägerbahn
abgezogen wurde und anschließend die gesamte Vorrichtung entlang des Pfostens oder
Riegels zu verschieben. Dabei bildet der Pfosten oder der Riegel die Führung. Dadurch
ist sichergestellt, daß die Dichtbahn gegenüber den Ränden der Glasscheiben genau
positioniert wird bzw. daß die auf die Glasscheiben aufgeklebten Streifen über die
gesamte Länge stets gleichbleibend breit sind. Durch die Bewegung der gesamten Vorrichtung
wird die Rolle in Drehung versetzt, so daß kontinuierlich das Dichtband abgezogen
wird. Die Vorrichtung ist äußerst einfach aufgebaut, wobei Bedienungsfehler ausgeschlossen
werden können, so daß sie für den Einsatz auf Baustellen besonders geeignet ist. Damit
das silikonisierte Trägerband nicht unkontrolliert nach der Trennung verbleibt, ist
in weiterer Ausgestaltung vorgesehen, daß im Gestell ein rotierend antreibbarer Wickelkörper
für die Trägerbahn angeordnet ist. Dadurch wird aus der Trägerbahn wiederum eine Rolle
gebildet, die entsorgt werden kann. Der Antrieb für den Wickelkörper wird in einfachster
Weise von der Aufnahme für die den Materialverbund aufnehmende Rolle abgeleitet. Dies
kann beispielsweise mittels eines flexiblen Antriebselementes in Form eines Riemens,
vorzugsweise eines Rundriemens, erfolgen. Der Wickelkörper ist zweckmäßigerweise ein
Rohr oder ein Bolzen, in den der Anfang der silikonisierten Trägerbahn einlegbar oder
festklemmbar ist.
[0008] Zweckmäßigerweise ist die Aufnahme für die abzuwickelnde Rolle eine zweiteilige Wickelspule,
wobei eine der seitlichen Bordscheiben mit dem Kern lösbar verschraubt ist. Auf den
Kern der Wickelspule wird dann die Hülse der Rolle aufgeschoben und durch die mit
dem Kern verschraubbare seitliche Bordscheibe gegen axiale Verschiebung gesichert.
Für unterschiedliche Fassadenkonstruktionen ergeben sich auch unterschiedliche Abstände
der Ränder von zwei benachbarten Glasscheiben. Dadurch werden Dichtbänder in unterschiedlichen
Breiten erforderlich. Um diese mit einer einzigen Vorrichtung verarbeiten zu können,
ist vorgesehen, daß der Abstand der seitlichen Bordscheiben mittels Distanzringe veränderbar
ist, die sinngemäß eine Verlängerung des Kerns der Wickelspule ergeben. Die Führungselemente
bestehen aus zwei im Abstand zueinander stehenden Führungsrollen und jede Führungsrolle
weist auf der Mantelfläche eine umlaufende Führungswulst auf, so daß diese Führungswulst
in eine Nut eines Steges des Pfosten- oder Riegelprofils eingreift. Bei den üblichen
Hohlprofilen für die Pfosten und Riegel einer Fassade liegt mittig zwischen zwei benachbarten
Scheibenrändern ein Steg, der eine nach außen offene, durchlaufende Nut aufweist.
In diese Nut greifen die beiden Führungswülste ein, so daß die Vorrichtung sicher
geführt werden kann. Dabei bewirkt die zweite Führungswulst, daß die Vorrichtung nicht
verkantet werden kann. Gemäß einer zweiten Ausführungsform für die Führungselemente
ist vorgesehen, daß wiederum die Führungselemente aus zwei im Abstand zueinander stehenden
Führungsrollen bestehen und daß jede Führungsrolle auf der Mantelfläche 2 im Abstand
zueinander stehende Führungswülste aufweist, die entlang eines Steges des Pfosten-
oder Riegelprofils gleiten. Diese Ausführung wäre dann zu bevorzugen, wenn das Pfosten-
oder Riegelprofil die erwähnte offene Nut nicht aufweist, da dann ein Steg zwischen
den beiden Wülsten liegt. Damit die Vorrichtung sicher geführt werden kann, ist vorgesehen,
daß, bezogen auf die Bewegungsrichtung beim Aufkleben des Dichtbandes, im vorderen
und hinteren Bereich jeweils ein Handgriff angeordnet ist.
[0009] Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- die erfindungsgemäße handgeführte Vorrichtung einer perspektivischen Darstellung,
- Figur 2
- die Vorrichtung nach der Figur 1 in einer Seitenansicht, jedoch in entgegengesetzter
Blickrichtung,
- Figur 3
- eine Teildraufsicht auf die Vorrichtung gemäß den Figuren 1 und 2 und
- Figur 4
- eine Teildraufsicht auf die Vorrichtung gemäß den Figuren 1 und 2, jedoch in einer
weiteren Ausführungsform.
[0010] Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Vorrichtung 1 ist mit einem Gestell ausgerüstet,
in dem eine zweiteilige Wickelspule 3 zur Aufnahme einer abzuwickelnden Rolle 4, ein
Wickelkörper 5, eine Andrückrolle 6 sowie zwei Führungsrollen 7 angeordnet sind. Die
Rolle 4 wird durch ein Dichtband aus Butyl und einer silikonisierten Trägerbahn 9
gebildet, wobei das Dichtband an der der Trägerbahn 9 zugewandten Seite mit einer
Klebebeschichtung versehen ist. Mittels des Wickelkörpers 5, der im dargestellten
Ausführungsbeispiel ein mit zwei Schlitzen ausgebildetes Rohr oder einen Bolzen gebildet
ist, wird nach der Trennung des Dichtbandes 8 von der Trägerbahn 9 die Trägerbahn
9 wiederum aufgewickelt. Dazu wird sie in die Längsschlitze eingeführt. In nicht dargestellter
Weise könnte die Trägerbahn 9 auch durch Feder- oder Klemmelemente gehalten werden.
Das Dichtband 8 liegt zwischen der Andrückrolle 6 und den beiden Rändern von Glasscheiben
10, 11. Durch eine Bewegung in Pfeilrichtung A wird der aus dem Dichtband 8 und der
Trägerbahn 9 gebildete Materialverbund von der Rolle 4 abgezogen. Dadurch wird die
Wickelspule 3 in Drehung versetzt, so daß durch einen Riemen, im dargestellten Ausführungsbeispiel
einem Rundriemen, 12 der Wickelkörper 5 gleichsinnig angetrieben wird, damit die Trägerbahn
9 aufgewickelt werden kann. Dazu ist der Wickelkörper 5 mit einer entsprechend gestalteten
Nut ausgestattet, während die Wickelspule 3 an der gleichen Stirnseite eine Riemenscheibe
13 aufweist. Wie insbesondere die Figur 1 zeigt, ist das Gestell 2 so ausgelegt, daß
der Wickelkörper 5 nur an der Seite gelagert ist, an der sich der Riemen 12 befindet,
so daß die Trägerbahn 9 ohne Behinderung von der gegenüberliegenden Seite aus in die
Längsschlitze des Wickelkörpers 5 eingesteckt werden kann. Die in Bewegungsrichtung
A vordere Führungsrolle 7 liegt unter der Wickelspule 3, im dargestellten Ausführungsbeispiel
ein klein wenig im Versatz zu deren Drehachse. Die in Bewegungsrichtung A hintere
Führungsrolle 7 steht in einem relativ geringen Abstand zur Andrückrolle 6. In nicht
näher dargestellter Weise ist die Wickelspule 3 zweiteilig ausgebildet, wobei die
dem Riemen 12 abgewandt liegende Bordscheibe mit dem zylindrischen Kern verschraubt
ist. Diese Schraubverbindung wird beim Wechseln der Rolle 4 gelöst, so daß die Rolle
problemlos auf den Kern geschoben werden kann. Für unterschiedlich breite Rollen 4
werden dann zwischen der Stirnfläche des Kerns und der Bordscheibe Distanzringe gelegt.
Die Andrückrolle 6 hat an beiden Stirnenden einen größeren Durchmesser als im mittleren
Bereich, da die Stirnenden auf die Ränder der beiden Glasscheiben 10, 11 aufsetzen.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach der Figur 3 haben die beiden Führungsrollen 7 auf
der Umfangsfläche eine umlaufende Führungswulst 14, die in eine Nut 15 eines Steges
16 des Pfosten- oder Riegelprofils eingreifen. Bei der Ausführung nach der Figur 4
ist jede Führungsrolle 7 auf der Umfangsfläche mit zwei beabstandeten Führungswülsten
17, 18 ausgerüstet, so daß diese beim Verschieben der Vorrichtung 1 an den parallelen
Außenflächen des Steges 16 des Pfosten oder Riegelprofils entlanggleiten. Bezogen
auf die Bewegungsrichtung A der Vorrichtung 1 sind im vorderen und hinteren Bereich
Handgriffe 18, 19 angeordnet, die an Auslegern 20 festgelegt sind, die am Gestell
2 angeschraubt sind. Aus den Figuren ergibt sich, daß die Rolle 4 in der Bewegungsrichtung
A vor der Andrückrolle 6 liegt, so daß bei der Bewegung der Vorrichtung 1 die Rolle
4 in Drehung versetzt wird und der aus dem Dichtband 8 und der Trägerbahn 9 gebildete
Materialverbund davon abgezogen wird. Da die Vorrichtung gradlinig entlang von Stegen
des Pfosten- oder Riegelprofils geführt wird, sind die auf die Glasscheiben 10, 11
aufzuklebenden Randstreifen des Dichtbandes 8 stets gleichbleibend. Dadurch ist die
notwendige Dichtwirkung sichergestellt.
1. Handgeführte Vorrichtung (1) zum Aufkleben eines Dichtbandes (8) auf die Ränder von
zwei im Abstand zueinander angeordneten Glasscheiben (10, 11) einer Pfosten und Riegel
aufweisenden Fassade, wobei das Dichtband (8) eine einseitige, durch eine silikonisierte
Trägerbahn (9) abgedeckte Klebebeschichtung trägt, und dieser Materialverbund mittels
einer Wickelhülse (3) zu einer Rolle (4) aufgewickelt ist, und die Vorrichtung (1)
eine Aufnahme für die aufzuwickelnde Rolle (4) und Führungselemente (7) zum Verschieben
der Vorrichtung sowie eine Andrückrolle für das aufzuklebende Dichtband und einen
rotierend antreibbaren Wickelkörper (5) für die silikonisierte Trägerbahn (9) enthält,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente aus zwei im Abstand zueinander angeordneten Führungsrollen (7)
bestehen, die auf der Mantelfläche mit jeweils einer umlaufenden Führungswulst (14)
versehen sind, die in einer Nut des Pfostenprofils führbar sind oder dass jede Führungsrolle
(7) auf der Mantelfläche (2) im Abstand zueinander stehende Führungswülste (17, 18)
aufweist, die entlang eines. Steges (16) des Pfosten- oder Riegelprofils gleiten,
und dass die Aufnahme für die abzuwickelnde Rolle (4) die Führungselemente (7), die
Andrückrolle (6) und der Wickelkörper (5) in einem gemeinsamen Gestell angeordnet
sind.
2. Handgeführte Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Bewegungsrichtung A der Vorrichtung (1) vordere Führungsrolle (7) unter der
Wickelspule (3) für die Rolle (4) oder in einem kleinen Versatz zu deren Drehachse
steht und dass die in Bewegungsrichtung A der Vorrichtung (1) hintere Führungsrolle
(7) in einem relativ geringen Abstand zur Andrückrolle (6) steht.
3. Handgeführte Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme für die abzuwickelnde Rolle (4) eine zweiteilige Wickelspule (3) ist
und dass eine der seitlichen Bordscheiben der Wickelspule (3) mit dem Kern lösbar
verschraubt ist.
4. Handgeführte Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der seitlichen Bordscheiben der Wickelspule (3) mittels Distanzringen
veränderbar ist.
5. Handgeführte Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (2), bezogen auf die Bewegungsrichtung A der Vorrichtung (1) im vorderen
und hinteren Bereich jeweils einen Handgriff (18, 19) trägt.
6. Handgeführte Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelkörper (5) die Trägerbahn (9) ausschließlich an der einem Riemen (12) zugeordneten
Seite gelagert ist und dass das Gestell (2) die gegenüberliegende Seite freigibt.
1. Hand held device (1) for applying a sealing strip (8) to the edges of two glass panes
(10, 11) arranged at a distance from each other and belonging to a facade with uprights
and transoms, the sealing strip (8) bearing an adhesive coating on one side covered
by a siliconized carrier web (9) and this material composite being wound up by means
of a core (3) to form a roll (4), and the device (1) containing a holder for the roll
(4) to be wound up and guide elements (7) for displacing the device and also a pressure
roller for the sealing strip to be applied and a winding element (5) driven in rotation
for the siliconized carrier web (9), characterized in that the guide elements comprise two guide rollers (7) which are arranged at a distance
from each other and are provided on the outer surface with a circumferential guide
bead (14) in each case, which can be guided in a groove in the upright profile, or
in that each guide roller (7) has guide beads (17, 18) at a distance from one another on
the outer surface (2), which slide along a web (16) of the upright or transom profile,
and in that the holder for the roll (4) to be unwound, the guide elements (7), the pressure roller
(6) and the winding element (5) are arranged in a common frame.
2. Hand held device according to Claim 1, characterized in that the guide roller (7) that is in front in the direction of movement A of the device
(1) is under the winding spool (3) for the roller (4) or has a slight offset in relation
to its axis of rotation, and in that the guide roller (7) that is behind in the direction of movement A of the device
(1) is at a relatively short distance from the pressure roller (6).
3. Hand held device according to Claim 1, characterized in that the holder for the roll (4) to be unwound is a two-part winding spool (3), and in that one of the lateral side discs of the winding spool (3) is detachably screwed to the
core.
4. Hand held device according to Claim 3, characterized in that the distance between the lateral side discs of the winding spool (3) can be changed
by means of spacer rings.
5. Hand held device according to one or more of the preceding Claims 1 to 4, characterized in that, as based on the direction of movement A of the device (1), the frame (2) in each
case bears a handle (18, 19) in the front and rear region.
6. Hand held device according to one or more of the preceding Claims 1 to 5, characterized in that the winding element (5) of the carrier web (9) is mounted only on the side assigned
to a belt (12), and in that the frame (2) exposes the opposite side.
1. Dispositif portatif (1) pour appliquer une bande d'étanchéité (8) sur les bords de
deux plaques de verre (10, 11) écartées l'une de l'autre d'une façade comprenant un
montant et une traverse, la bande d'étanchéité (8) portant sur un seul côté un revêtement
adhésif recouvert par une bande de support (9) siliconée, et ce composite de matériau
est enroulé à l'aide d'un mandrin (3) sur un rouleau (4), et le dispositif (1) contient
un logement pour le rouleau (4) à dérouler et les éléments de guidage (7) pour le
déplacement du dispositif ainsi qu'un rouleau de compression pour la bande d'étanchéité
à coller et une bobine (5) pouvant être entraînée de manière rotative pour la bande
de support (9) siliconée, caractérisé en ce que les éléments de guidage sont constitués de deux rouleaux de guidage (7) espacés l'un
de l'autre, qui sont dotés sur la surface de revêtement de respectivement un renflement
de guidage (14) circulaire, qui peuvent être guidés dans une rainure du profil de
montant ou en ce que chaque rouleau de guidage (7) comprend des renflements de guidage (17, 18) à distance
l'un de l'autre sur la surface de revêtement (2), lesquels glissent le long d'une
traverse (16) du profil de montant ou de traverse, et en ce que le logement pour le rouleau (4) à dérouler, les éléments de guidage (7), le rouleau
de compression (6) et la bobine (5) sont disposés dans un châssis commun.
2. Dispositif portatif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau de guidage (7) avant dans la direction de déplacement A du dispositif
(1) se situe sous la bobine d'enroulement (3) pour le rouleau (4) ou légèrement décalé
par rapport à son axe de rotation et en ce que le rouleau de guidage (7) arrière dans la direction du déplacement A du dispositif
(1) se situe à distance relativement réduite du rouleau de compression (6).
3. Dispositif portatif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le logement pour le rouleau (6) à dévider est une bobine d'enroulement (3) à deux
pièces et en ce qu'une des poulies latérales à rebord de la bobine d'enroulement (3) est vissée au noyau
de manière amovible.
4. Dispositif portatif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la distance entre les poulies latérales à rebord de la bobine d'enroulement (3) peut
être modifiée à l'aide de bagues d'écartement.
5. Dispositif portatif selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 4,
caractérisé en ce que le châssis (2), par rapport à la direction de déplacement A du dispositif (1), porte
respectivement une poignée (18, 19) respectivement dans la zone avant et dans la zone
arrière.
6. Dispositif portatif selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 5,
caractérisé en ce que la bobine (5) de la bande de transport (9) est logée exclusivement sur le côté associé
à une courroie (12) et en ce que le châssis (2) libère le côté opposé.